Thomas-Cook-Pleite
Tourismusminister Trabelsi: Thomas Cook schuldet tunesischen Hotels 60 Millionen Euro

Für Aufenthalte im Juli und August schulde das insolvent gegangene Reiseunternehmen Thomas Cook tunesischen Hotels 60 Millionen Euro (66 Millionen Dollar), sagte Tourismusminister Rene Trabelsi.

Teilen

Tunis – Für Aufenthalte im Juli und August schulde das insolvent gegangene Reiseunternehmen Thomas Cook tunesischen Hotels 60 Millionen Euro (66 Millionen Dollar), sagte Tourismusminister Rene Trabelsi der Nachrichtenagentur Reuters am Montag und fügte hinzu, dass sich 4.500 britische Thomas Cook-Kunden noch im Land befänden.

Der Tourismus sei ein wichtiger Sektor für die tunesische Wirtschaft und eine wichtige Devisenquelle, und die Regierung habe erwartet, dass in diesem Jahr weitere 50.000 Thomas Cook-Kunden das Land besuchen würden.

„Ich werde am Dienstag ein Treffen mit der britischen Botschaft in Tunesien und den Hotelbesitzern haben, um zu sehen, wie die Schulden getilgt werden können“, sagte Trabelsi.

Der Zusammenbruch von Thomas Cook, einem der ältesten britischen Unternehmen, hat mehr als eine halbe Million Touristen auf der ganzen Welt im Stich gelassen. Sie betrieb Hotels, Resorts und Fluggesellschaften für 19 Millionen Menschen pro Jahr in 16 Ländern.

Der Zusammenbruch von Thomas Cook, einem der ältesten britischen Unternehmen, hat mehr als eine halbe Million Touristen auf der ganzen Welt im Stich gelassen. Es betrieb Hotels, Resorts und Fluggesellschaften für 19 Millionen Menschen pro Jahr in 16 Ländern.

Die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) sagte, die Regierung habe eine Flotte von Flugzeugen, die bereit seien, britische Kunden in den nächsten zwei Wochen nach Hause zu bringen.

Die britische Regulierungsbehörde habe bereits Hotels, in denen Thomas-Cook-Kunden untergebracht sind, kontaktiert, um ihnen mitzuteilen, dass sie von der Regierung über ein Versicherungssystem bezahlt werden.

Der Tourismus macht rund acht Prozent der tunesischen Wirtschaft aus und beschäftigt 400.000 Menschen.

Zum Thema

– Tourismus –
Thomas-Cook-Pleite: Türkei fürchtet bis zu 700.000 Urlauber weniger jährlich

Die Pleite des britischen Reisekonzerns könnte auch die Türkei treffen. Das Tourismusministerium in Ankara hat bereits ein Hilfspaket für Hoteliers angekündigt, berichtet das Handelsblatt.

Thomas-Cook-Pleite: Türkei fürchtet bis zu 700.000 Urlauber weniger jährlich

Auch interessant

Meilenstein für den Islam in Deutschland: Erste Islamisch-Theologische Fakultät Europas entsteht in Münster

Münster / Berlin – An der Universität Münster wird Geschichte geschrieben: Zum 1. Juli nimmt an der dortigen Hochschule die europaweit erste eigenständige Islamisch-Theologische...

Ex-US-Abgeordnete Greene: Israel bombardiert Christen

Washington – Mit einer schweren Anschuldigung gegen die israelische Regierung sorgt die prominente US-Politikerin Marjorie Taylor Greene für massives Aufsehen. Die Rechtspopulistin, die bis zu...

UN: 37 bis 42 Millionen Kinder und Jugendliche waren 2024 weltweit auf der Flucht

Berlin - 37 bis 42 Millionen Kinder und Jugendliche waren 2024 laut UN-Angaben weltweit auf der Flucht. Doch das sind nur grobe Schätzungen. Zum...

US-Journalistin Ana Kasparian: Ich traue den Israelis nicht

New York / London – Die bekannte US-Journalistin und Co-Moderatorin des progressiven Nachrichtenformats The Young Turks (TYT), Ana Kasparian, sorgt erneut mit scharfer Kritik...

„Breaking Bad“-Star Giancarlo Esposito nimmt in Saudi-Arabien den Islam an

Riad / Berlin – Er spielte einen der ikonischsten und unterkühltesten Bösewichte der Seriengeschichte, nun sorgt er privat für weltweites Aufsehen: Der US-amerikanische Schauspieler...

Headlines

Politsatire in der Türkei: Wenn der Bankräuber die interne Ermittlung leitet

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Es gibt politische Debatten, bei denen man sich fragt, ob man gerade einer Parteiversammlung, einem...

Wirtschaftsministerin Reiche: „Wir brauchen die Türkei“

Ankara / Berlin – Inmitten schwerer geopolitischer Verwerfungen setzt die Bundesregierung auf eine drastische Vertiefung der wirtschaftlichen und strategischen...

Ex-US-Abgeordnete Greene: Israel bombardiert Christen

Washington – Mit einer schweren Anschuldigung gegen die israelische Regierung sorgt die prominente US-Politikerin Marjorie Taylor Greene für massives...

US-Journalistin Ana Kasparian: Ich traue den Israelis nicht

New York / London – Die bekannte US-Journalistin und Co-Moderatorin des progressiven Nachrichtenformats The Young Turks (TYT), Ana Kasparian,...

Meinung

Sprachtest fürs Strandbad: Wenn Bürokratie und Ausgrenzung die Sicherheit ersetzen

Ein Gastkommentar von Susanne Mattner In einem Strandbad in Halle (Sachsen-Anhalt) werden Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse künftig nicht mehr eingelassen. Die Begründung: Sicherheit. Badegäste müssten...

Politsatire in der Türkei: Wenn der Bankräuber die interne Ermittlung leitet

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Es gibt politische Debatten, bei denen man sich fragt, ob man gerade einer Parteiversammlung, einem Gerichtsverfahren oder einer Folge von...

Geleceğin Cumhurbaşkanı: Hakan Fidan

Polat Karaburan Recep Tayyip Erdoğan, yarım asrı aşkın bir süredir Türkiye’nin siyasi hayatına yön veriyor. 1976 yılında merhum Necmettin Erbakan’ın siyasi hareketinde filizlenen bu yolculuk,...

The Economist: Erdoğan, Müslüman dünyasının en popüler politikacısı

Londra - Neredeyse iki milyar insandan oluşan devasa ve çeşitlilik arz eden bir topluluk olan küresel Müslüman topluluğu Umma/Ümmet içinde, birleştirici bir temsilci arayışı...

Wall Street Journal: Türkiye’nin durdurulması gerekiyor

Konuk Yazar: Özgür Çelik Bradley Martin tarafından kaleme alınan ve 4 Mart 2026 tarihinde Wall Street Journal'da yayımlanan "Türkiye'yi Dizginlemek İçin Acil Bir İhtiyaç" (An...