UN-Generalversamlung
Syrische Regierung: Türkei, Frankreich und USA müssen sich sofort aus Syrien zurückziehen

Der syrische Außenminister Walid al-Moualem forderte in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die drei Länder auf "sich sofort und bedingungslos" zurückzuziehen.

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New York (nex) – Die syrische Regierung hat die USA, Frankreich und die Türkei aufgefordert Syrien zu verlassen.

Der syrische Außenminister Walid al-Moualem forderte in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die drei Länder auf, „sich sofort und bedingungslos“ zurückzuziehen, berichtet Euronews.

Deren Streitkräfte handelten unter dem Vorwand, den Terrorismus zu bekämpfen, und müssten sich aus Syrien zurückziehen.

Türkei hat fast 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen

Die Türkei hat bis dato fast 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen, mehr als jedes andere Land der Welt.

„Die Türkei beherbergt aktuell mehr Flüchtlinge als jedes andere Land, und etwa 3,2 Millionen dieser Flüchtlinge sind Syrer“, sagt Johannes Zutt, Weltbank Country Director für die Türkei, in einer Erklärung.

Nach den Worten des türkischen Innenministers Süleyman Soylu habe die Türkei für die Beherbergung der Flüchtlinge bislang mehr als 25 Milliarden US-Dollar ausgegeben.

Syrien leidet seit Jahren unter einem verheerenden Bürgerkrieg, der 2011 begann, als das Assad-Regime mit unerwarteter Grausamkeit gegen Demonstranten vorging.

Syrien bereit für die Rückkehr der Flüchtlinge

Wie Euronews weiter berichtet, sei Syrien nun bereit für eine Rückkehr der über fünf Millionen Syrer, die das Land seit Beginn des Bürgerkrieges vor mehr als sieben Jahren verlassen haben.

 „Es gab Fortschritte beim Kampf gegen den Terrorismus. Heute ist es ruhiger und sicherer. Die Regierung arbeitet daran, die von den Terroristen zerstörten Gebiete wieder aufzubauen. Bedingungen für die freiwillige Rückkehr syrischer Flüchtlinge wurden geschaffen, für die, die das Land wegen Terrorismus und einseitiger wirtschaftlicher Maßnahmen verlassen mussten, durch die ihre Lebensgrundlage bedroht war“, zitiert der Nachrichtensender den syrischen Politiker. Gleichzeitig bat al-Moualem um Hilfe beim Wiederaufbau.

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