Medienaufsicht Roskomnadsor
Russland will Facebook ab 2018 sperren

Der Kreml hat Facebook mit der Sperrung gedroht, falls das Unternehmen seine Daten nicht in Russland speichert.

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Moskau (nex) – Der Kreml hat Facebook mit der Sperrung gedroht, falls das Unternehmen seine Daten nicht in Russland speichert.

Persönliche Angaben der russischen Mitglieder müssten in Russland gespeichert werden.

Falls Facebook sich weigere, müsse es kommendes Jahr gesperrt werden, so der Chef der russischen Medienaufsicht Roskomnadsor, Alexander Sharow, am Dienstag gegenüber russischen Nachrichtenagenturen.

Facebook sei ein einzigartiger Dienstleister, die Regierung werde aber keine Ausnahmen zulassen und dafür sorgen, dass sich das Unternehmen an das Gesetz hält.

Das Gesetz gelte für alle. Facebook stehe nun vor der Entscheidung, den Vorschriften zu folgen oder seinen Dienst in Russland einzustellen. Die Fristen seien auf das Jahr 2018 festgelegt worden.

Das Gesetz wurde bereits 2014 von Präsident Wladimir Putin gebilligt und ist seit September 2015 in Kraft.

Facebook wird von chinesischen Behörden schon seit 2009 blockiert. Auch der Foto- und Videodienst Instagram ist dort nicht mehr vorhanden. Laut Medienberichten haben etliche chinesische Nutzer bereits seit Tagen auch Probleme beim Versenden von Kurznachrichten via WhatsApp.

Medienberichten zufolge habe die chinesische Regierung eine Software entwickelt, durch die der Versand von Kurznachrichten-Diensten gestört wird. Damit werde WhatsApp zwar nicht komplett gesperrt, jedoch die Funktion des Dienstes so stark verlangsamt, dass deren Nutzung aufgegeben werde.

 

 

 

 

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