Israel
Jerusalems Großmufti: Al-Aqsa Geburtsrecht aller Muslime weltweit

Ein palästinensischer Regierungsvertreter und der Großmufti Jerusalems haben am heutigen Dienstag die Äußerungen des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres kritisiert.

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Jerusalem (nex) – Ein palästinensischer Regierungsvertreter hat am heutigen Dienstag die Äußerungen des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres kritisiert. Dieser soll behauptet haben, dass es zwischen dem jüdischen Volk und dem al-Aqsa-Moschee-Komplex in Jerusalem eine historische Verbindung gebe.

So soll Guterres Medienberichten zufolge einem israelischen Radiosender gegenüber erklärt haben, dass „es völlig klar ist, dass der von den Römern zerstörte Tempel jüdisch war“.

Der Großmufti von Jerusalem, Sheikh Muhammad Hussein, verurteilte die Aussage des UN-Chefs aufs Schärfste.

„Die al-Aqsa-Moschee ist das Geburtsrecht der Muslime auf der ganzen Welt – kein anderer hat das Recht, dies zu ändern“, stellte er klar.

Die al-Aqsa habe eine besondere Bedeutung für die Muslime, fuhr Hussein fort. Jeglicher Versuch, ihren Status zu präjudizieren, sei gefährlich und „von allen Standards verurteilt“.

„Erinnern wir uns daran, dass die UNESCO in ihrer Entscheidung die al-Aqsa-Moschee als eine rein islamische Stätte anerkennt und jeglichen jüdischen Anspruch darauf verwehrt“, erklärte Hussein mit Hinweis auf eine im vergangenen Jahr von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) verabschiedeten Resolution.

An den UN-Chef appellierte er mit den Worten: „Wir fordern dazu auf, die legitimen internationalen Resolutionen umzusetzen anstatt parteiische Erklärungen abzugeben, um Extremisten und Siedlern gefallen.“

Laut internationalem Recht gelten das Westjordanland und Ostjerusalem als israelisch besetzte Gebiete.

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