Trump-Foto
Neue Epstein-Files: Zahlreiche Dokumente „verschwunden“

Neue Epstein-Files: Tausende Dokumente veröffentlicht – dann verschwinden Dateien inkl. Trump-Foto

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Washington – Der Skandal um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein flammt erneut auf: Das US-Justizministerium (DOJ) hat in den letzten Tagen Tausende neue Dokumente aus den Ermittlungen freigegeben – doch mindestens 16 Dateien, darunter ein Foto mit Präsident Donald Trump, sind kurz darauf von der offiziellen Website verschwunden. Die Vorfälle sorgen international für Aufregung und Vorwürfe der Vertuschung.

Was ist passiert?
  • Seit Freitag (19. Dezember) veröffentlicht das DOJ schrittweise Akten zur Epstein-Untersuchung, darunter über 13.000 Dateien mit Fotos, Videos, E-Mails und Gerichtsunterlagen.
  • Am Montag (22. Dezember) tauchte ein neuer Datensatz mit Zehntausenden Dokumenten kurz auf – und verschwand wieder ohne Erklärung.
  • Unter den gelöschten Dateien: Ein Foto aus Epsteins Anwesen, das in einer Schublade Bilder von Trump (neben Epstein, Melania Trump und Ghislaine Maxwell) zeigt. Andere zeigten Gemälde nackter Frauen oder persönliche Aufnahmen.

Das DOJ erklärte später, das Trump-Foto sei aus „Vorsicht“ entfernt worden, um Opfer zu schützen – es wurde teilweise wieder hochgeladen, nachdem keine Betroffenen erkennbar waren.

Kritik aus Politik und Opfern
  • Das „Epstein Files Transparency Act“ (vom Kongress beschlossen und von Trump unterschrieben) forderte die vollständige Freigabe bis 19. Dezember – viele Abgeordnete (z. B. Ro Khanna und Thomas Massie) werfen dem DOJ Gesetzesbruch vor.
  • Opfer kritisieren starke Schwärzungen und das Verschwinden von Dateien: „Das ist ein Schlag ins Gesicht“, sagte eine Betroffene gegenüber Medien.
  • Vorwürfe der Vertuschung: Demokraten sehen politische Motive, da Trump-Bezüge rar sind, während Bill Clinton öfter erwähnt wird.

Die neuen Akten enthalten Fluglogs, FBI-Interviews und interne Memos, bieten aber bisher keine bahnbrechenden Enthüllungen. Das DOJ verspricht weitere Veröffentlichungen in den kommenden Wochen.Der Epstein-Skandal bleibt ein Politikum: Trump bestreitet jegliche Beteiligung, doch die verschwundenen Dateien nähren Spekulationen weltweit.

Wer war Jeffrey Epstein?

Jeffrey Epstein (1953–2019) war ein US-amerikanischer Finanzier und verurteilter Sexualstraftäter. Er begann seine Karriere als Lehrer, wechselte dann in die Finanzbranche und wurde Multimillionär, unter anderem durch Verbindungen zu reichen Klienten wie Leslie Wexner.

Epstein pflegte enge Kontakte zu Prominenten, Politikern und Wissenschaftlern – darunter Bill Clinton, Donald Trump, Prinz Andrew, Bill Gates und viele mehr. Viele dieser Bekanntschaften distanzierten sich später von ihm.

Epstein wurde 2008 in Florida wegen Prostitution mit Minderjährigen verurteilt und erhielt eine milde Strafe (13 Monate Haft, größtenteils mit Freigang). 2019 wurde er erneut verhaftet, diesmal wegen Sextrafficking von Minderjährigen. Er soll ein Netzwerk aufgebaut haben, in dem junge Mädchen (oft unter 18) rekrutiert, missbraucht und an mächtige Freunde weitergegeben wurden.

Epstein starb im August 2019 in Haft – offiziell Selbstmord, was Verschwörungstheorien anheizte. Seine langjährige Partnerin Ghislaine Maxwell wurde 2021 wegen Beihilfe zum Sextrafficking verurteilt und sitzt eine 20-jährige Haftstrafe ab.

Worum geht es bei den „Epstein Files“?

Die Epstein Files sind Tausende von Gerichts- und Ermittlungsdokumenten aus den US-Untersuchungen gegen Epstein und Maxwell. Sie enthalten:Fluglogs seines Privatjets („Lolita Express“)

E-Mails, Fotos, Videos und Zeugenaussagen
FBI-Interviews, Polizeiberichte und Beweise aus Razzien (z. B. in Epsteins Anwesen)

Die Dokumente wurden schrittweise freigegeben – teils durch Gerichtsentscheide (z. B. 2019–2024), teils durch ein neues Gesetz („Epstein Files Transparency Act“ 2025, von Trump unterschrieben).

Das DOJ (US-Justizministerium) musste bis 19. Dezember 2025 alles veröffentlichen.Aktuell (Dezember 2025) gibt es neue Tranchen mit Zehntausenden Seiten, aber viele sind stark geschwärzt. Bisher keine „Client List“ (keine offizielle Liste von Missbrauchstätern), aber Namen Prominenter tauchen auf (meist als Bekannte, nicht als Täter). Das Verschwinden von Dateien (inkl. Trump-Foto) hat Vorwürfe der Vertuschung ausgelöst.

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