"Vorbeugung von Konflikten"
Türkei: Erster World Humanitarian Summit in Istanbul

Dass der weltweit erste World Humanitarian Summit am kommenden Montag in Istanbul stattfindet, ist kein Zufall.

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Dass der weltweit erste World Humanitarian Summit am kommenden Montag in Istanbul stattfindet, ist kein Zufall.

Istanbul (nex) – Der Krieg in Syrien geht nun in das sechste Jahr, Europa hat mit der schlimmsten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg zu kämpfen und die globale soziale Ungleichheit hat einen Höchststand bei steigendem Bevölkerungswachstum erreicht.

Mindestens 125 UN-Mitgliedsstaaten versammeln sich am kommenden Montag und Dienstag in Istanbul

Mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan als Gastgeber werden sich Staatschefs von Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, unter ihnen auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der US-Vizepräsident Joe Biden, am kommenden Montag und Dienstag in der größten Stadt der Türkei versammeln.

Während des Gipfels, an dem 125 der insgesamt 193 UN-Mitgliedsstaaten teilnehmen werden, werden mindestens 50 Staatschefs ihre Engagements zur Verringerung humanitärer Katastrophen bekanntgeben.

Diese sind unter anderem: Vorbeugung und Beendigung von Konflikten, Beachtung der Regeln der Kriegsführung, Verwirklichung der Geschlechtergleichstellung, Bewältigung des Klimawandels, Beendigung der Notwendigkeit von Beihilfen und Investition in die Menschheit.

Warum der Ort des World Humanitarian Summits wichtig ist

Im Jahr 2014 teilte die UNO mit, dass etwa 540 Millionen der weltweit etwa 135 Milliarden US-Dollar des globalen Hilfsbudgets für das Katastrophenmanagement ausgegeben wurden.

Nach den neuesten Zahlen des Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) belegte die Türkei in den Jahren 2012 und 2013 auf der Liste der Länder mit dem größten humanitären Engagement den dritten Platz.

Nach einem weiteren Bericht über Globale Humanitäre Hilfe waren im Jahr 2013 die fünf größten Spendengeber die USA mit 3,8 Milliarden US-Dollar, gefolgt von EU-Institutionen mit 1,9 Milliarden US-Dollar, der Türkei mit einer Milliarde US-Dollar und Schweden mit 784 Millionen US-Dollar.

Seit Beginn der Flüchtlingskrise hat die Türkei, die fast drei Millionen Syrer beherbergt, etwa 10 Milliarden US-Dollar für deren Versorgung ausgegeben.


Mehr zum Thema:
Türkei: Ein sicherer Hafen für Flüchtlinge

 

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