Humanitäres Engagement
Türkei: Sauberes Wasser für weitere Millionen Menschen in Afrika

Die Türkei wird weitere neun afrikanische Länder in der Wasserwirtschaft unterstützen. Dies gab Minister Veysel Eroglu am Mittwoch in Ankara bekannt. Bis dato sind türkische Projekte zur Wasserversorgung und Aufbereitung in acht Ländern präsent.

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Ankara (nex) – Die Türkei weitet ihre Anstrengungen aus, um etwa drei Millionen Menschen in mehreren afrikanischen Ländern, die derzeit eine Dürre erleben, Zugang zu sauberem, gebrauchstauglichem Wasser zu ermöglichen.

Dies erklärte der türkische Minister für Forst- und Wasserwirtschaft, Veysel Eroglu am Mittwoch in Ankara. „Wir planen, weiteren neun afrikanischen Ländern mit unserer Erfahrung und unserem Wissen zur Hand zu gehen“, so der Minister.

Projekte des Ministeriums umfassen die Hilfe beim Bau von Brunnen, die Überwachung und das Management der Wasserqualität, Reinigungstechnologien für Wasser und Abwasser, Bewässerung, Dammbau sowie den Schutz, die Verbesserung und das Management der Wasserressourcen.

„Wir haben in diesem Rahmen unser Ziel gesetzt“, erklärte Eroglu. „Wir haben bislang acht afrikanische Länder mit Wasser versorgt. Und nun sind neun weitere Länder in Afrika an der Reihe.“ Derzeit profitieren 1,7 Millionen Menschen auf dem Kontinent von den türkischen Projekten, bis 2019 soll diese Zahl auf drei Millionen ansteigen.

Bis dato gibt es Projekte in Äthiopien, Somalia, Sudan, Burkina Faso, Gambia, Mauretanien, Niger, Mali und Djibouti; künftig wird türkisches Know-How in der Wasserwirtschaft auch im Tschad, in Togo, Benin, Ghana, Guinea, Senegal, Guinea Bissau, Gambia und Kenia verfügbar sein.

Zusätzlich gibt es auch noch türkische humanitäre Projekte, die das Direktorat für staatliche Wasserwirtschaft, die Kooperations- und Koordinationsagentur des Amts des türkischen Premierministers (TIKA) oder Nichtregierungsorganisationen betreuen.

Diese Gruppen haben in zahlreichen afrikanischen Ländern, die unter verschärften Bedingungen leben, etwa 2600 Brunnen gebohrt, die insgesamt etwa neun Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgen.

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