"Sturmabteilung" der PKK auch in Deutschland aktiv
PKK-Terror in Köln-Mülheim – Worauf warten die Behörden?

Worauf warten eigentlich die Behörden und die Politik, meint ein deutsch-türkischer Akademiker im sozialen Netzwerk Facebook nach einem Angriff auf einen Türken in Köln-Mühlheim.

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Worauf warten eigentlich die Behörden und die Politik, meint ein deutsch-türkischer Akademiker im sozialen Netzwerk Facebook nach einem Angriff auf einen Türken in Köln-Mühlheim.

Köln (tp) – Die Sturmabteilung (SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten, indem sie deren Versammlungen vor Gruppen politischer Gegner mit Gewalt abschirmte oder gegnerische Veranstaltungen massiv behinderte. Hier stellt ein deutsch-türkischer Akademiker die Frage, wann die Behörden und die Politik handeln werden – wenn ein weiteres Terroropfer diesmal in Deutschland zu verzeichnen ist?

Die gefürchtete SA im Dritten Reich

Plötzlich tauchten sie auf, töteten Oppositionelle, Juden und andere Minderheiten, zerstörten Eigentum und verschwanden.
Irgendwann gewannen sie soviel Macht, dass sie außer Kontrolle gerieten. Die Aktionen waren dermaßen brutal und perfide, dass nicht mal ein psychopathischer Massenmörder wie Hitler das dulden konnte.


Mehr zum Thema:

Deutschlandweite PKK-Demos gegen Demokratisierungsprozess in der Türkei


Der 10. April 2016

In der Keupstraße in Köln, einer vornehmlich von Türken genutzte Einkaufstraße, wird ein Mann in seinem Auto überfallen und schwer verletzt. Sein Fahrzeug wird vollkommen zerstört.

Titel der lokalen und nationalen Medien : „Bei Ausschreitungen zwischen Türken und Kurden…“

Eigentlich würde man ja bei dieser Headline denken, dass sich zwei Gruppen getroffen haben, um sich die Köpfe einzuschlagen.

Aber…

Jetzt ist ein Video aufgetaucht.

In den engen Gassen der Keuptstraße taucht plötzlich eine Gruppe von 50-70 grölenden und schreienden Männern auf. Sie rufen faschistische Parolen der verbotenen Terrororganisation PKK.

Etwa die Hälfte der Männer ist mit Knüppeln und Brettern bewaffnet.

Sie fangen an, die Läden abzuklappern und suchen einen Vorwand, um einen Türken oder einen andersdenkenden Kurden zu verletzten oder gar zu töten.

Dann finden sie endlich ein Objekt, an dem sie ihren Hass und ihre menschenverachtende kriminelle Energie rauslassen können.

Der Fahrer eines Fahrzeuges, der einfach nur zufällig vor Ort ist und parken möchte, hat einen kleinen Anhänger mit einer türkischen Flagge an seinem Rückspiegel. Das reicht den blutrünstigen Bestien als Vorwand.

Die Gruppe von 50-70 Männern schlägt mit Knüppeln, Brettern und Fäusten gegen das Auto. Auf den Aufnahmen sieht man auch klar und deutlich, wie sie versuchen, den überraschten Fahrer herauszuziehen, um ihn vermutlich umzubringen.

Immer wieder schlagen sie auf den Mann, durch die eingeschlagenen Fenster und der mittlerweile geöffneten Beifahrertür mit Stöcken, Flaschen, Tritten und Fäusten ins Gesicht und auf den Körper ein.

Anschließend verschwindet die Gruppe genauso schnell, wie sie aufgetaucht ist.

https://youtu.be/wnoWqQxy8Do

Diese und ähnliche Bilder sehen wir auch in alten Dokumentationen über die gefürchtete Sturmabteilung der NSDAP.

Das gleiche Muster.
Das gleiche feige Prinzip.

Es gibt zwei Fragen, die wir uns stellen müssen.

1. Tragen die Behörden, die eine derartige Organisationsstruktur, die in halblegalen Vereinen offiziell geduldet werden, keine Mitschuld an diesen Verbrechen?

2. Tragen die Behörden, die im Rahmen der Deeskalation auch Symbole von Terrororganisationen auf Demonstrationen dulden, keine Mitschuld, weil sie derartige Übergriffe durch ihre Ignoranz ermutigen?

3. Kann man von einer freien, objektiven Presse sprechen, wenn dieser feige Akt – der auch noch mit Videomaterial dokumentiert ist – als Auseinandersetzung von zwei verschiedenen Gruppen tituliert wird?

4. Die letzte und eigentlich wichtigste Frage: In dem vorliegenden Fall wurde das Opfer „nur“ schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Fahrzeug ist schrottreif.

Worauf…

Worauf warten die Behörden eigentlich bevor sie handeln?

Auf ein totes Terroropfer auf deutschem Boden?


Erschienen bei turkishpress

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