Berlin
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Dortmund
Sonderbehandlung für „SS-Siggi“ im Dortmunder Jobcenter
Demnach muss der mehrfach vorbestrafte rechtsradikale Aktivist und ehemalige Funktionär der 1995 verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei nicht regelmäßig beim Jobcenter vorstellig werden. Grund sei laut einem Vermerk in seiner Kundenakte Borchardts „bedenkliche Einstellung zum Grundgesetz“.
Wie „Der Westen“ weiter berichtet, liege den „Ruhr Nachrichten“ eine Stellungnahme des Arbeitamtes vor, wonach die Entscheidung mit einer Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern begründet werde. Man müsse die zuständigen Kolleginnen und Kollegen vor den Auswirkungen psychischer oder sogar physischer Gewalt schützen.
Ob Borchardt wirklich schon einen Mitarbeiter des Jobcenters angegriffen hat, habe man dort nicht kommentieren wollen. Unklar sei auch, wie viele Kunden des Jobcenters solche Ausnahmeregelungen genießen, berichtet „Der Westen“ weiter.
Im Jahre 2014 errang „SS-Siggi“ bei den Kommunalwahlen in Dortmund als Spitzenkandidat der Partei „Die Rechte“ ein Mandat im Stadtrat. Von diesem musste er nach zwei Monaten jedoch zurücktreten. Wie „Der Westen“ berichtete, habe er in einem Brief an Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau gesundheitliche und zeitliche Gründe für diese Entscheidung genannt.
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Bus-Unglücl bei Münchberg
Horror-Unfall auf A9: Merkel und Steinmeier bestürzt
Nach Informationen der Frankenpost soll der Bus aus Dresden auf dem Weg zum Gardasee gewesen sein. Kurz nach 7 Uhr sei der Reisebus demnach auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Der Lastwagen, der nach Informationen der Frankenpost Betten und Kissen geladen hatte, fing sofort Feuer.
Auch der mit 46 Fahrgästen und zwei Fahrern besetzte Bus stand sofort in Flammen. Für viele Mitglieder der Reisegruppe aus Dresden, die auf dem Weg an den Gardasee war, sei jede Hilfe zu spät gekommen. Die Insassen seien zwischen 41 und 86 Jahre alt gewesen. Wie die Frankenpost weiter berichtet, seien zur Bergung und Identifizierung der Leichen Spezialisten der Rechtsmedizin und des Bundeskriminalamts angefordert worden.
Experten rätselten, wie der Bus so schnell in Flammen aufgehen konnt. Durch den Aufprall seien weder der Lkw noch der Bus sehr stark beschädigt worden.Die Polizei rechnet mit Toten bei dem Unfall auf der A9 nahe #Münchberg. Der Bus sei am Morgen auf einen Sattelzug aufgefahren. #BuBraMüb pic.twitter.com/rM9LmTcriP
— BR24 (@BR24) July 3, 2017
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