Bus-Unglücl bei Münchberg
Horror-Unfall auf A9: Merkel und Steinmeier bestürzt

Politiker äußern ihr Mitgefühl für die Opfer des Bus-Unglücks bei Münchberg mit mindestens 18 Toten. Bundeskanzlerin Angela Merkel dankte den Rettungskräften. 

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Münchberg (nex) – Politiker äußern ihr Mitgefühl für die Opfer des Bus-Unglücks bei Münchberg mit mindestens 18 Toten. Bundeskanzlerin Angela Merkel dankte den Rettungskräften.

Wie Regierungssprecher Steffen Selbert mitteilte, hat die Bundesregierung ihr tiefes Mitgefühl für die Opfer des verunglückten Reisebusses in Oberfranken geäußert.

Kanzlerin Angela Merkel habe „davon mit großer Bestürzung erfahren“. Ihre Anteilnahme gelte den Opfern, ihren Angehörigen sowie den Verletzten.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich betroffen über den schweren Busunfall auf der A9 gezeigt. „Zu diesem Zeitpunkt kann ich nur sagen, dass wir mit den Angehörigen mitfühlen und denjenigen, die verletzt sind, möglichst baldige und vollständige Genesung wünschen.“

Wie der Bayrische Rundfunk berichtet, kommen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) an die Unfallstelle. Wie Herrmanns Sprecher am Montag sagte, werden beide mit einem Hubschrauber aus Berlin anreisen und treffen voraussichtlich gegen 13.30 Uhr nahe Münchberg ein. Sie wollen sich ein Bild von der Lage machen und mit den Einsatzkräften sprechen.

Nach dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberbayern geht die Polizei nun offiziell vom Tod von 18 Menschen aus. „Die verbleibenden Personen dürften wohl in dem brennenden Reisebus ums Leben gekommen sein“, teilt die Polizei mit.

Nach Informationen der Frankenpost soll der Bus aus Dresden auf dem Weg zum Gardasee gewesen sein. Kurz nach 7 Uhr sei der Reisebus demnach auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Der Lastwagen, der nach Informationen der Frankenpost Betten und Kissen geladen hatte, fing sofort Feuer.

Auch der mit 46 Fahrgästen und zwei Fahrern besetzte Bus stand sofort in Flammen. Für viele Mitglieder der Reisegruppe aus Dresden, die auf dem Weg an den Gardasee war, sei jede Hilfe zu spät gekommen. Die Insassen seien zwischen  41 und 86 Jahre alt gewesen. Wie die Frankenpost weiter berichtet, seien zur Bergung und Identifizierung der Leichen Spezialisten der Rechtsmedizin und des Bundeskriminalamts angefordert worden.

Experten rätselten, wie der Bus so schnell in Flammen aufgehen konnt. Durch den Aufprall seien weder der Lkw noch der Bus sehr stark beschädigt worden.

 

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