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„Trio“-These
NSU-Prozess: Presseerklärung von Nebenklagevertretern
Generalbundesanwalt: „Trio“-These um jeden Preis
Deutungshoheit über den NSU-Komplex um den Preis von Diffamierung und Irreführung Die Bundesanwaltschaft hat mit ihrem Plädoyer versucht, die Deutungshoheit über den NSU-Komplex zurückzuerlangen. Sie hat sich aber nicht darauf beschränkt, ihre lange überholte „Trio“-These auszubuchstabieren, sondern gleichzeitig all diejenigen diffamiert, die ihre Sichtweise nicht teilen, wie unter anderem Obleute der parlamentarischen Untersuchungsausschüsse, Journalisten und Nebenklägervertreter. Wer wie diese meint, dass der NSU mehr war als ein abgeschottetes „Trio“ wurde von Dr. Diemer als „Irrlicht“ bezeichnet und entsprechende Äußerungen als „Fliegengesumme“. Oberstaatsanwältin Greger ging so weit zu behaupten, einige Nebenkläger hätten ihren Mandanten „versprochen“, es hätte an den Tatorten „rechte Hintermänner“ gegeben. Dafür hätten angeblich weder die Ermittlungen des BKA, noch die Untersuchungsausschüsse, noch das Gerichtsverfahren in seinen 374 Hauptverhandlungstagen Anhaltspunkte erbracht. Diese haltlose Behauptung unterstellt einigen Anwälten standeswidriges Verhalten, spricht den Mandanten ihr eigenes Urteilsvermögen ab und führt die Öffentlichkeit in die Irre. Zugleich sind diese Angriffe Ausdruck der Schwäche der Argumentation der Bundesanwaltschaft, es bleibt ihr nicht mehr als die bloße Behauptung: • Die Bundesanwaltschaft und das Bundeskriminalamt haben nicht nur aus Sicht der Nebenklage nicht alles getan, um weitere Unterstützer insbesondere an den Tatorten zu ermitteln. Auch der zweite Untersuchungsausschuss des Bundestages hat dies mit deutlichen Worten einstimmig festgestellt (. Deutscher Bundestag, Beschlussempfehlung und Bericht vom 23.06.2017, Drs. 18/1950, S. 945-947.). Die Aufarbeitung des NSU-Komplexes auf Grundlage dieser mangelhaften Ermittlungen hat daher keineswegs ergeben, dass örtliche Unterstützer des NSU nicht existierten. Vielmehr ist gesichert, dass die Bundesanwaltschaft nach solchen Verdächtigen nicht mit der notwendigen Intensität gesucht hat. • Die Bundesanwaltschaft hat daher ihre Position – die Ermittlungen hätten gezeigt, es gäbe keine Unterstützer an den Tatorten – bislang auch nicht belegt. Vielmehr hat sie alles getan, dass diese Ermittlungsinhalte – soweit es überhaupt Ermittlungen in diese Richtung gab – nicht bekannt werden. Anträge von Nebenklagevertretern auf Einsicht in Akten zu diesen Ermittlungen wurden immer wieder abgelehnt. • In keinem Fall wurde in der Hauptverhandlung vor dem OLG München zu möglichen Unterstützern an Tatorten oder weiteren unbekannten Unterstützern Beweis erhoben. Die Bundesanwaltschaft ist vielmehr Anträgen und Fragen aus der Nebenklage zur Aufklärung von konkreten Hinweisen zu Unterstützern an den Tatorten stets mit der Begründung entgegen getreten, dass diese nicht verfahrensrelevant wären. • Die Untersuchungsausschüsse hatten keine eigene Ermittlungskompetenz und keine effektiven Möglichkeiten, um selbst weitere Unterstützer oder Mitglieder des NSU zu ermitteln. • Auch die Bundesanwaltschaft sieht offensichtlich Lücken in den eigenen Ermittlungen. So hat Oberstaatsanwältin Greger in ihrem Plädoyer beispielsweise eingeräumt, dass die Herkunft von allein drei der 20 beim NSU gefundenen Schusswaffen ermittelt wurde. Damit stellt es eine schlicht nicht belegte Behauptung der Bundesanwaltschaft dar, dass der NSU keine örtliche Hilfe beim Ausspähen der z.T. versteckten Tatorte hatte. Mindestens weitere 17 Schusswaffen, der Sprengstoff und die Munition müssten nach dieser Logik allein von Unwissenden gekommen sein. Das Lied „Döner-Killer“ wäre ohne Kenntnis vom NSU entstanden und der an rechte Szenemagazine versandte so genannte NSU-Brief wäre von keinem der Adressaten verstanden worden, usw. Das verzweifelte Festhalten der Bundesanwaltschaft an der These vom isolierten „Trio“ trotz einer Vielzahl entgegen stehender Hinweise und offener Fragen lässt sich im Wesentlichen durch zwei zentrale Motive erklären: Je größer das wissende Netzwerk von Unterstützern war, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Behörden über ihre zahlreichen V-Leute um den NSU herum Kenntnis von dessen Existenz und Taten hatten. Zugleich verschleiert die These vom abgeschotteten Trio das Ausmaß militanter Nazistrukturen in Deutschland. Damit wiederholen die Sicherheitsbehörden ihr Verhaltensmuster, das erst die dreizehnjährige Existenz des NSU mit ermöglichte. Eine Verkehrung der Umstände stellt die Behauptung von Bundesanwalt Dr. Diemer dar, die Verletzten und Hinterbliebenen des NSU-Terrors und die Öffentlichkeit würden verunsichert, wenn man die These des abgeschotteten Trios in Frage stellen würde. Tatsächlich ist die Verunsicherung bei den Familien der Mordopfer und der Bombenanschläge groß, weil weiterhin Unklarheit über das Ausmaß neonazistischer Strukturen, staatliches Wissen und damit auch die eigene weitere Gefährdung besteht. Gerade das liegt in der Mitverantwortung der Bundesanwaltschaft. Wir rufen die Öffentlichkeit dazu auf, die Plädoyers der Nebenklage zahlreich zu besuchen und sich ein eigenes Bild zu machen. Dort werden im Gegensatz zur Bundesanwaltschaft die ideologische und strukturelle Einbettung des NSU in eine organisierte rechte Szene, das staatliche Mitverschulden, die Auswirkungen der Taten auf die Betroffenen und die über Jahre hinweg betriebenen strukturell rassistischen Ermittlungen eine Rolle spielen. In den Plädoyers der Nebenklage werden auch erstmals sechs Familien von durch den NSU Ermordeten, von denen im Prozess niemand als Zeuge gehört wurde, die Möglichkeit haben, selbst oder über ihr Anwälte, ihre Sichtweise darzulegen.Auch interessant
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Mit freundlicher Genehmigung von nsu-nebenklage.de.
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Disco-Killer Rozaba S.
Mord in Konstanz: PKK-Symphatisant kam mit dem Taxi
Konstanz (nex) – Nach den von den ermittelnden Behörden heute bekannt gegebenen neuen Details zur Tat vor einer Disco in Konstanz ist der 34-jährige irakische Kurde, dem der Einsatz einer Waffe nicht im Irak gegen den IS, sondern erst nach seiner Flucht nach Deutschland in Konstanz gegen einen Familienvater einfiel, mit einem Taxi zum Tatort gefahren.
Nach den tödlichen Schüssen vor einer Konstanzer Diskothek in der Nacht zu Sonntag haben die ermittelnden Behörden neue Details zur Tat bekanntgegeben. Demnach ging den Schüssen ein Streit zwischen dem Täter Rozaba S., einem irakischen Kurden und seinem Schwager, dem Betreiber, voraus. Dieser hatte ihn aus dem Klub geworfen, weil er randaliert hatte. Dies berichtet das Webportal „Vorarlberg Online“ unter Berufung auf eine Meldung der „Bild“.
Wie das Portal berichtet, habe ein Bekannter der Familie gegenüber der “Bild” erklärt, dass sich der Streit der beiden Männer über einen längeren Zeitraum hochgeschaukelt habe. Der Disco-Betreiber sei mit der Schwester des Täters verheiratet gewesen. Der Schwager des Täters habe ihm immer wieder unter die Nase gerieben, dass er es zu nichts bringt. Im Gegenzug habe Rozaba dem Mann seiner Schwester immer vorgeworfen, kein guter Ehemann zu sein und fremd zu flirten.
Taxifahrer mit vorgehaltener Waffe bedrohtNachdem er aus dem Klub verwiesen wurde, sei Rozaba mit dem Taxi nach Hause gefahren, wo er das Sturmgewehr geholt und den Taxifahrer zur Rückfahrt gezwungen habe. Bereits auf dem Parkplatz habe der 34-Jährige dann angefangen zu schießen. Nach den tödlichen Schüssen, durch die der Türsteher Ramazan Ö. starb, sei der Täter durch die geschlossenen Türen daran gehindert worden, in das Lokal zu gelangen.
Ramazan Ö. hat zusammen mit seinen beiden Kollegen, die bei dem Überfall schwer verletzt wurden, nach Aussagen vieler Besucher und der Polizei ein weitaus schlimmeres Blutbad verhindert. Noch auf dem Parkplatz begann Rozaba S. mit dem wohl aus amerikanischen Armeebeständen stammenden Sturmgewehr wahllos um sich zu schießen.
Dem 51-jährigen Ramazan Ö. gelang es, vor seinem Tod die Türen der Discothek zu schließen und so zu verhindern, dass Rozaba S. ins Innere des Clubs gelangte. Ein Polizist überlebte wohl nur deshalb, weil er einen speziellen Helm trug, der den Schuss abgefangen hatte.
Der 34-jährige Rozaba S. hatte zuvor im Internet Bilder mit ausgestrecktem Mittelfinger und einem T-Shirt mit Symbolen der Terrororganisation PKK von sich veröffentlicht. Woher die Waffe, die als Sturmgewehr zur Standardausrüstung der amerikanischen Streitkräfte gehört, stammte, wird derzeit noch untersucht. Möglicherweise sei sie gestohlen oder aus dem Darknet illegal besorgt worden. Ob eine Querverbindung zur Ausrüstung der PKK und deren Ableger mit Waffen durch das US-Militär besteht, ist nicht geklärt.
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Tourismus
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Das weiße Paradies wartet auf Sie – Arktis auf dem Nordpol
Die Arktis ist eine der faszinierendsten und extremsten Regionen der Welt – und gleichzeitig ein außergewöhnliches Urlaubsziel für Menschen, die das Besondere lieben. Wenn die mächtigen Eisberge aus der monatelangen Dunkelheit auftauchen und der arktische Sommer beginnt, erwacht auch die Eiswüste zu neuem Leben – mit etwas Glück können Sie Eisbären beobachten – ein Erlebnis, dass Sie garantiert nie wieder vergessen werden.
Dank moderner Technologien und einer intensiven Vorbereitung ist es auch für normale Menschen heute möglich, einmal das ewige Eis im arktischen Sommer zu erleben und sogar an Expeditionen teilzunehmen. Das erfordert einiges an Vorbereitungen – dafür steht eine Gruppe von Spezialisten bereit, die die Teilnehmer auf ihren Expeditionsurlaub in der Arktis intensiv vorbereitet. Ohne einen solchen Vorlauf kann unter Umständen das Überleben gefährdet sein. Dennoch ist es ein einmaliges Erlebnis – Tauchen Sie zusammen mit uns in diese wunderbare Welt ein. Auf der Webseite https://poseidonexpeditions.com/de/arktis/ finden Sie umfangreiche Informationen und Fakten über die Arktis.
Eine Reise zum anderem Ende der Welt
Heutzutage leben in der Arktis allgemein etwa 4 Millionen Menschen verschiedener Stämme – so gibt es Inuit (Eskimos), Nenzen, Jakuten, Samen, Ewenken und viele andere Völker. Auch viele Skandinavier, Nordamerikaner und Russen haben sich hier in der unwirtlichen Region niedergelassen. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und das Verhältnis mit den Touristen ist sehr entspannt und freundlich.

Das Territorium der Arktis ist ein riesiges Gebiet auf der Nordhalbkugel der Erde und umfasst unter anderem auch Regionen in Grönland, Spitzbergen, Russland, Alaska & Kanada. Weite Bereiche sind völlig mit Schnee und Eis bedeckt. Im arktischen Polarmeer können Sie bizarre Formationen von Eisbergen beobachten, die von metergroßen Eisbrocken bis hin zu ganzen Bergen aus dem Blauen Eis der Arktis jede erdenkliche Form haben können. Ebenso schön, aber mit einem gewissen Risiko verbunden sind Tafeleisberge – wenn Gletscherzungen nicht abbrechen, sondern auf dem tiefen Wasser aufschwimmen, wenn sie das Meer erreichen. Weite Bereiche der Arktis wurden Ende 2016 auf Betreiben des damaligen US-Präsidenten Barack Obama zur besonderen Schutzzone erklärt. Die Arktis ist ein fragiles Ökosystem mit erheblichen Auswirkungen auf das Weltklima.
Die Flora und die Fauna der Arktis
Sehr viele Pflanzen gibt es nicht in der arktischen Region; die meisten von ihnen sind mit den Pflanzen in Alpenregionen verwandt. Diese Pflanzen sind an das raue Klima in den Tundren und Eiswüsten bestens angepasst. Daneben ist die Eiswüste allerdings alles andere als leblos: Es gibt in der Arktis sehr viele Tierarten, insbesondere Fisch- und Vogelarten, die bestens an das Klima angepasst sind und nur hier gedeihen. Sogar Schmetterlinge gibt es in der Aktis und mehr als 1000 Insektenarten.

Wenn Sie eine Tour in die Arktis planen, ist sorgfältige Vorbereitung unerlässlich für ihre Sicherheit und die Ihrer Tourenteilnehmer. Eine gründliche ärztliche Untersuchung vorab ist dringend empfohlen. Dabei kommt es natürlich auch auf die Art der Touren an – eine Expedition über das Eis erfordert eine weitaus bessere Konstitution als eine Tour zur Naturbeobachtung. Ein Augenmerk muss aber dennoch insbesondere auf Atemprobleme gelegt werden – gibt es hier Vorerkrankungen, wird die kalte Luft nur noch mehr Probleme bringen. Wenn Sie eine Exkursion ins Meer oder in die Berge planen, ist neben Gesundheit auch eine intensive Vorbereitung und ein Training mit Spezialisten erforderlich.
Wenn Sie eine Reise in die Arktis unternehmen wollen – zögern Sie nicht und buchen Sie einen Trip in eine kalte Märchenwelt! Sie werden diese Reise sicher nie vergessen!
Poseidon Expeditions ist einer der führenden Anbieter von Expeditionskreuzfahrten in die Polarregion. Im Jahr 1999 gegründet, hat sich das Unternehmen zum Marktführer für Expeditionskreuzfahrten mit Eisbrechern und Expeditionsschiffen entwickelt, der Reisende in die Polargebiete der Arktis und Antarktis bringt. Mit der 114 Passagiere fassenden SEA SPIRIT konnte Poseidon sein Angebot im Bereich Expeditionskreuzfahrten in die Antarktis sowie in die Arktis nach Spitzbergen, Grönland, Franz Josef Land und Island erweitern.


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