Türkei
Erdogan: „Es liegt nicht in unserem, sondern in eurem Blut, Zivilisten anzugreifen“

0
Kahramanmaras (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Samstag, dass die „weltweite anti-türkische Propaganda“, die auf Lügen basiere, nicht erfolgreich sein werde.

„Der weltweite Propagandakrieg, der auf Lügen, Verleumdungen und Verdrehungen basiert und von denjenigen geführt wird, die es an der Front nicht mit der Türkei aufnehmen können, wird nutzlos sein“, betonte Erdogan in seiner Rede auf dem Provinzkongress der regierenden Partei AKP in der südtürkischen Stadt Kahramanmaras.

Türkischen Medien zufolge führten PKK-Anhänger mit manipulierten Fotos eine Lügenkampagne gegen die andauernde Anti-Terror-Offensive „Olivenzweig“ der türkischen Streitkräfte gegen den PKK-Ableger PYD und den IS im Norden Syriens.

In den sozialen Netzwerken würden bearbeitete Fotos gezeigt, die nichts mit der Offensive zu tun hätten und an anderen Orten in der Vergangenheit aufgenommen worden seien.

Erdogan: „Es liegt nicht in unserem Blut, Zivilisten anzugreifen“

Erdogan wies in seiner Rede auch Behauptungen zurück, dass während der Operation Zivilisten ins Visier genommen würden.

„Es liegt nicht in unserem Blut, aber in eurem, Zivilisten anzugreifen“, so Erdogan. Auch das türkische Militär versicherte in Stellungnahmen wiederholt, dass nur Terrorziele zerstört würden und „äußerste Sorgfalt“ angewandt würde, um Zivilisten nicht zu schaden. Aus der Luft und vom Boden greift die Türkei seit dem 20. Januar Stellungen der PYD und dem IS im Norden Syriens an. Mit der “Operation Olivenzweig” wolle die Regierung in Ankara die Bewohner der Grenzregion von der “Unterdrückung durch Terroristen” befreien, erklärte der türkische Generalstab. Er berief sich auf das “Recht zur Selbstverteidigung”. “Wir haben alle Parteien, einschließlich der UN, informiert und US-Außenminister Tillerson mitgeteilt, dass die USA an unserer Seite sein sollten”, so Cavusoglu gegenüber den türkischen Medien.

Auch interessant

– Türkei – Syrische Kurden hoffen auf Erfolg der Antiterroroffensive “Olivenzweig”

Viele Kurden, die nach Beginn des blutigen Bürgerkriegs aus Syrien in die Türkei geflohen sind, hoffen auf einen Erfolg der türkischen Antiterroroffensive „Olivenzweig“, um wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.

Syrische Kurden hoffen auf Erfolg der Antiterroroffensive „Olivenzweig“
 

Dubai
Bollywood-Legende Sridevi mit 54 gestorben

0
Dubai (nex) – Wie indische Medien unter Berufung auf die Familie melden, starb Sridevi Kapoor an einem Herzinfarkt. Demnach sei die Schauspielerin auf einer Hochzeitsfeier in Dubai zusammengebrochen. Ihr Schwager Sanjay Kapoor habe den Tod des ersten weiblichen Bollywood-Superstars der Indian Express bestätigt. Die als Shree Amma Yanger Ayyapan im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu geborene Kapoor begann im Alter von vier Jahren mit einer Rolle im Film Thunaivan mit der Schauspielerei. Sie ist vor allem für ihre Filme Sadma, Chandni, Himmatwala und ChaalBaaz bekannt und hatte nach ihrer Arbeit in dem Film Judaai eine 15-jährige Pause von der Schauspielerei eingelegt. 1996 heiratete Sridevi den Filmemacher Boney Kapoor und hat mit ihm zwei Töchter – Janhvi und Khushi. Sie hat in über sechs  Jahrzehnten in mehr als 100 Filmen mitgespielt und eine Reihe von Auszeichnungen für ihre Leistungen erhalten.  
(Foto: Wikimedia)

Tourismus
Schweden: Anstieg der Türkei-Buchungen um 83 Prozent

0
Stockholm (nex) – Nicht nur in Deutschland und Russland gehört die Türkei 2018 wieder zu den beliebtesten Urlaubsländern. Auch unter den Schwedinnen und Schweden steigt die Lust auf einen Urlaub unter türkischer Sonne. Und auch die Briten sind im Anmarsch Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Zahl der Urlauber aus Russland in der Türkei nicht nur normalisiert, sondern deutlich angestiegen. Auch die Frühbuchungen aus dem deutschsprachigen Raum, besonders der deutschen Urlauber selbst, gingen für die diesjährige Sommer-Saison in der Türkei wieder deutlich in die Höhe, wuchsen sogar gegenüber dem vergangenen Jahr um über 40%. Doch nicht nur in diesen Ländern stehen die Urlauber darauf, ihre Ferienzeit in der Türkei zu verbringen. Auch andere Länder vermelden nicht nur einen deutlichen Anstieg der Buchungen für Uralaubsaufenthalte unter türkischer Sonne. Auch immer mehr Schwedinnen und Schweden werden ihren Urlaub im Jahr 2018 in der Türkei verbringen, die Zahl der Buchungen ging allein im Januar dieses Jahres, nach Mitteilung der Tageszeitung „Expressen“ und der Reisegesellschaft „Ticket“ im Vergleich zum Vorjahr gleich um 83% im die Höhe. Dabei wurden von den schwedischen Urlaubern besonders Urlaubsaufenthalte im Bereich von Antalya, Side, Alanya und Belek gebucht. Auch britische Urlauber entschließen sich in diesem Jahr wieder vermehrt für den Urlaubsaufenthalte in der Türkei. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl der Buchung britischer Urlauber um bisher 69%. Die britischen Türkei-Buchungen könnten damit in diesem Jahr wieder genauso hoch sein wie im Jahre 2015. Den Angaben des Verbands der Türkischen Reiseunternehmen zufolge, verbrachten im Jahre 2015 2 Millionen 512 Tausend 139 Touristen aus Großbritannien ihren Urlaub in der Türkei. Im Jahre 2016 kamen 1 Million 711 Tausend 481 und im Jahre 2017 1 Million 658 Tausend 715 Touristen aus Großbritannien in die Türkei. Thomas Bernhard

Auch interessant

– Tourismus – Botschafter Richard Moore: “Britische Touristen mögen Antalya”

Vermutlich aufgrund stark wahrnehmbarer Ablehnungen in den letzten zwei Jahren in anderen Ländern wie Spanien oder Italien kehren immer mehr Deutsche, Briten sowie andere Europäer nach dem Urlaubsboykott wieder in die Türkei zurück.

Botschafter Richard Moore: „Britische Touristen mögen Antalya“

Nach Äußerungen der Essener Tafel
AD-Demokraten gründen Wohltätigkeitsverein Sofra e.V. für alle Bedürftigen

AD-Demokraten gründen SOFRA e.V. für alle Bedürftigen Berlin (nex) – Die Minderheitenpartei Allianz Deutscher Demokraten gründen mit dem Motto „WIR SIND ALLE MENSCHEN!“ den Verein Sofra e.V. für „ausnahmslos alle Bedürftigen Menschen unserer Erde“. Als Reaktion auf die skandalösen Äußerungen der Essener Tafel haben die im Jahre 2016 gegründeten AD-DEMOKRATEN kurzerhand die Initiative ergriffen und die Gründung des Wohltätigkeitsvereins Sofra e.V. für „ausnahmslos alle in Not geratenen Menschen“ beschlossen. Vergangene Woche äußerte sich der Leiter der Essener Wohltätigkeitsorganisationen „Tafel“ zu den wachsenden Flüchtlingszahlen unter den Notbedürftigen. Die Organisation gab unter anderem an, dass es aus „integrationstaktischen Gründen“ erforderlich sei, wenn in Zukunft lediglich in Not geratene Menschen deutscher Herkunft Anrecht auf Nahrung und Nothilfe haben sollen. Nachdem nun seit Tagen die Entscheidung der Essener „Wohltätigkeitsorganisation“ die Medien aufwirbelt und in Empörung versetzt, ergreifen die AD-Demokraten die Initiative und verkünden die Gründung des Wohltätigkeitsvereins Sofra e.V zur Unterstützung Hungriger und Bedürftiger. Die Partei bezeichnet selbst ihr Handeln als eine reaktive Maßnahme die der Verachtung von Minderheiten entgegenwirken soll. Die Gründung des Vereins Sofra e.V. wird laut Parteigründer Halil Ertem ebenso präventiv wie langfristig für die Grundversorgung aller in Not geratenen Menschen dienen, vollkommen unabhängig welcher Ethnie, Religionsgemeinschaft oder Nationalität sie auch angehören mögen. Dabei soll auch die Hilfsbereitschaft der türkischen Kultur die entscheidende Leitphylosophie des Vereins werden und gleichzeitig anderen Hilfsbereiten Organisationen ein Vorbild sein, ihren Beitrag für die Unterstützung der Schwächsten in unserer Gesellschaft zu leisten. Zugleich richten die AD-Demokraten einen Appel an die Türkische Community, sowie auch an alle anderen Unternehmen aus dem Gastgewerbe um gegen das Hungern gemeinsam und aktiv vorzugehen. Des Weiteren gab Ertem an, dass die Aufbauorganisation der Armenspeisung und die Wahl der Speisen „religionskonform statt menschenverachtend“ gestaltet werde.

Studie
Hinter vielen Hass-Kommentaren im Netz steht nur eine verschwindend kleine Minderheit

Hamburg (ots) – Hinter vielen Hass-Kommentaren im Netz steht nur eine verschwindend kleine Minderheit der Nutzer. Das belegt eine aktuelle wissenschaftliche Analyse Hunderter Diskussionen in sozialen Netzwerken. Die Studie, die dem NDR vorliegt, zeigt: Lediglich fünf Prozent der Accounts sind für 50 Prozent der Likes bei Hass-Kommentaren auf Facebook verantwortlich. Innerhalb dieser lautstarken Minderheit findet sich sogar noch ein extrem aktiver Kern: Ein Prozent der Profile sind demnach für 25 Prozent der Likes verantwortlich. Die Nutzer dieser Profile agieren oft gemeinsam und sind generell deutlich aktiver als normale Nutzer. Das gilt allerdings nur für Diskussionen, in denen Hass-Inhalte auffallen – bei anderen Themen sind diese Accounts weitestgehend passiv. Die meisten der bei Hass-Inhalten hochaktiven Accounts lassen sich als Anhänger von AfD und „Identitären“ identifizieren. Der IT-Experte Philip Kreißel wertete für die Studie in Kooperation mit dem Institute for Strategic Dialogue in London 3000 Veröffentlichungen und 18 000 Kommentare auf Facebook im Januar 2018 zu Beiträgen von Bild, Focus-Online, Kronen-Zeitung, Spiegel-Online, tagesschau.de, Welt sowie ZDF heute aus. „Rechte Gruppierungen versuchen, gezielt die Facebook-Algorithmen zu manipulieren. Dazu einigen sie sich auf Uhrzeiten und Hashtags, um diese in die TopTrends zu katapultieren“, so Julia Ebner vom Institute for Strategic Dialogue gegenüber dem NDR. „Diese Kampagnen auf den Medienseiten werden mit zahlreichen gefälschten Accounts von rechtsextremen Kreisen koordiniert zu bestimmten Uhrzeiten durchgeführt. Das führt dazu, dass sie den Online-Diskurs bestimmen können. Für diese Aktionen werden auch Accounts unter falschen Namen angelegt, um damit gezielt Einschüchterungs- oder Hasskampagnen gegen ihre Gegner zu führen“, so die Wissenschaftlerin. „Was wir in den Statistiken beobachten, ist vor allem eine monumentale Täuschung“, urteilt Philip Kreißel. Anderen Nutzern und den Administratoren der Medienseiten, aber auch dem News-Algorithmus von Facebook werde vorgegaukelt, dass bestimmte Themen eine große Öffentlichkeit beschäftigen, so der IT-Experte. Tatsächlich handele es sich nur um eine lautstarke Minderheit. Ihr komme die Funktionsweise von Facebook entgegen. Denn polarisierende Debatten, die oft erst durch koordinierte Aktionen ausgelöst werden, erhielten durch den Facebook-Algorithmus eine höhere Reichweite als sachliche Diskussionen. Die Wissenschaftler haben sich in ihrer Studie vor allem auf sogenannte Hass-Postings konzentriert. Kommentare, in denen vermeintlich real existierende Nutzer gegen Themen oder Personen hetzen. Wenn Artikel und Themen Hass-Kommentare auf sich ziehen, haben sie durchschnittlich dreimal so viele Kommentare wie Artikel ohne Hass. IT-Experte Kreißel entwickelte zur Analyse einen sogenannten „Hate-Finder“. Dieses Instrument identifiziert Profile, die Hass-Kommentare oft liken, und beobachtet, wo diese wieder aktiv werden. Die Gefahr sei, dass andere Nutzer und Politiker sowie Medienmacher glauben könnten, die Kommentarspalten seien repräsentativ für die Stimmung in der Bevölkerung. Kreißel und Ebner appellieren daher an die Verantwortung der Medien. Sie sollten bei der Themensuche und Gewichtung nicht auf rechtsextreme Trolle hereinfallen. Zudem sei es wichtig, dass Medien die Diskussionen zu ihren Inhalten moderierten. Kreißel betont, dass die politische Ausrichtung von aktiven Profilen bei moderierten Diskussionen eher ausgeglichen sei. Ohne Moderation finde man bis zu 100 Prozent mehr rechtsradikale, oft extrem aktive Accounts in den Kommentarspalten. Der Informatiker selbst engagiert sich in der Facebook-Gruppe „Ichbinhier“. Die Mitglieder wollen damit Diskussionen wieder in geregelte Bahnen lenken. Ihre eigenen Kommentare markieren sie mit dem Hashtag „#ichbinhier“, um kenntlich zu machen, dass man zu dieser Gruppe gehört. Das Ziel der Initiative: Jeder soll an Diskussionen im Netz teilnehmen können, ohne beleidigt oder Ziel von Hass zu werden.

Fußball
Dortmund: Bolzplatz soll Weltkulturerbe werden

0
Essen – Die Bolzplatzkultur des Ruhrgebiets soll immaterielles Weltkulturerbe werden. Das berichtet die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Der Vorschlag kommt vom Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Ein entsprechender Antrag wurde beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt. Schirmherr und Weltmeister Mesut Özil hatte seine Karriere einst selbst in einem sogenannten Affenkäfig in seinem Geburtsort Gelsenkirchen begründet: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kinder und Jugendliche auf unseren Bolzplätzen lernen, fair und unvoreingenommen miteinander umzugehen. Der Bolzplatzkick ist frei von Zwängen, jeder Spieler wird integriert und ist willkommen.“ Museumsdirektor Manuel Neukirchner zur WAZ: „Der Bolzplatz ist ein prägender Sozialisationsraum, eine kleine Lebensschule. Wir wollen auf die gesellschaftliche und soziale Bedeutung aufmerksam machen.“ Eine Entscheidung über die Aufnahme trifft in diesem Frühjahr eine unabhängige Fachjury. Das immaterielle Kulturerbe umfasst nach Definition der UNESCO-Konvention gesellschaftliche Bräuche sowie kulturelle und soziale Praktiken. Zum bundesweiten Verzeichnis gehören derzeit 68 Kulturformen.

Abgasskandal
Daimler AG vor Gericht wegen manipulierter V-KLasse

Düsseldorf (ots) – Die im Abgasskandal führende Rechtsanwaltskanzlei Rogert & Ulbrich teilt mit, dass sie nach der Übernahme der Vorreiterrolle gegen die Volkswagen AG nunmehr auf Sicht auch Wegbereiterin für erfolgreiche Klagen gegen die Daimler AG sein wird. Die Kanzlei weist darauf hin, dass sie bundesweit bereits weit mehr als 120 Urteile gegen Volkswagen und seine Händler erstritten hat, sie als erste gegen die Volkswagen AG wegen Betruges gewonnen hat und sie als erste in NRW gegen einen Vertragshändler erfolgreich gewesen ist. Darüber hinaus seien unzählige Vergleiche geschlossen bzw. kurz vor dem Abschluss.Sie verweist auf die Urteilsliste der Stiftung Warentest unter test.de (Stichwort: Abgasskandal, verbraucherfreundliche Gerichtsentscheidungen). In einem Verfahren um eine Mercedes V-Klasse 220 CDI ließ das LG Münster erkennen, dass es die Abgasmanipulation durch das sogenannte Thermofenster der Abgasmanipulation durch Volkswagen gleichsetzt und es einen Anspruch aus vorsätzlich sittenwidriger Schädigung für ebenfalls naheliegend hält. Innerhalb der gerichtlich gesetzten Frist gab die Beklagte keine Informationen zur technischen Notwendigkeit des Thermofensters, so dass die Rechtsanwälte von einem klagestattgebenden Urteil ausgehen. Das wäre soweit ersichtlich das erste Urteil im Abgasskandal gegen die Daimler AG, so die Anwälte weiter. „Damit wäre der erste Schritt zu einer fairen Aufarbeitung des Abgasskandals gemacht, der eben kein reiner VW-Abgasskandal ist“, so Rechtsanwalt Prof. Dr. Rogert. Mit einem Urteil rechnen die Anwälte in den kommenden Wochen.

Italien
Reisen: Das ewige Rom

1

Das ewige Rom

Rom (nex) – Rom, die „Ewige Stadt“, ist die Hauptstadt Italiens und gleichzeitig die größte des Landes. Sie befindet sich in der Nähe des Tyrrhenischen Meeres, einem Teil des Mittelmeeres, und wird vom Fluss Tiber durchflossen. Unweit von Rom fließen Tiber und Aniene zusammen. Rom liegt in der Region Latium, westlich der Abruzzen. Eine Enklave Roms ist der Vatikanstaat, der Sitz des Papstes, gelegen inmitten der Stadt. Rom hat rund 2,8 Millionen Einwohner und eine Fläche von 1.285 Quadratkilometern. Dank seines mediterranen Klimas mit warmen, trockenen Sommern und milden Wintern ist Rom das ganze Jahr über ein beliebtes Urlaubsziel. rome-383745_640 Die bewegte Geschichte Roms Rom blickt auf eine lange Geschichte zurück. Davon zeugen zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der ganzen Stadt. Der Sage nach wurde Rom im Jahre 753 vor Christus von Romulus gegründet, der gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Remus von einer Wölfin genährt wurde, nachdem man die beiden Söhne des Kriegsgottes Mars ausgesetzt hatte. Die Vereinigung zahlreicher kleiner etruskischer Dörfer zur Stadt Rom fand tatsächlich um diese Zeit herum statt. Unter Titus Livius war Rom ein Königreich. Nachdem der letzte etruskische König vertrieben wurde, wurde Rom eine Republik. Die Stadt nahm bereits im ersten Jahrhundert vor Christus beachtliche Ausmaße an und war dann vermutlich bereits eine Millionenstadt. Während der Zeit des Weströmischen Reiches musste sie zahlreiche Niederlagen hinnehmen. Im Mittelalter ging die Bevölkerung stark zurück. Einen Aufschwung erlangte Rom als Hauptstadt des Kirchenstaates. Nicht immer gehörte sie zum Staat Italien. Erst im Jahr 1870 wurde Rom an Italien angegliedert, und ist seit 1871 die Hauptstadt des Landes. basilica-717974_640 Rom – berühmte Bauten und Sehenswürdigkeiten Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Roms ist das Kolosseum. Es wurde in der Antike als Amphitheater erbaut und verfügte bereits damals über eine erstaunlich ausgereifte Technik. Die Altstadt mit dem Petersdom und der Vatikanstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Kuppel des Petersdoms ist das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt. Das Forum Romanum war einst das politische Zentrum der Stadt. Die Säulen des Saturntempels und der Titusbogen zeugen noch von dieser Zeit. Die Trajanssäule mit einer Statue des Apostels Paulus bietet einen hervorragenden Blick auf die Stadt. fontana-825419_640Ein Wahrzeichen der Stadt ist der barocke Trevi-Brunnen, der sich an das Aquädukt „Aqua Vergina“ anschließt. Auf dem Brunnen, der Glück bringen soll, thront der Meeresgott Neptun. Ein Muss für Touristen ist die Spanische Treppe, die den Platz „Piazza die Spagna“ mit der Kirche „Santa Tinita die Monti“ verbindet. Das Pantheon, im Jahre 125 nach Christus als Tempel für die Götter errichtet, stand mit seiner Kuppel Pate für zahlreiche Bauwerke in der Welt, unter anderem für das Kapitol in Washington. Mit seinen Kirchen und Plätzen bietet Rom, das auf sieben Hügeln errichtet worden sein soll, noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Katja Wittwer rome-567838_640    

Menschenrechtsverletzungen
Jesiden-Politiker: PKK muss Zwangsrekrutierung unserer Kinder stoppen

0
Erbil (tp) – Jesidische Abgeordnete in der kurdischen Autonomieregion im Irak werfen der Terrororganisation PKK vor, ihre Kinder gegen ihren Willen zu entführen und zu Kampfhandlungen in Syrien zu zwingen. „Ich will die Weltöffentlichkeit darüber aufklären“, erklärte der jesidische Abgeordnete Sheikh Shamo und warf der Terrororganisation PKK vor, die Bevölkerung, vor allem Kinder und Jugendliche in Sindschar zu Geiseln ihres Kampfes in Nordsyrien zu missbrauchen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu erklärte der Abgeordnete des irakischen  Regionalparlaments von der Demokratischen Partei Kurdistans (PDK), Sheikh Shamo, dass es nachweislich über 1.000 Fälle gebe, in der jesidische Kinder von der PKK gegen ihren Willen entführt und in Kampfhandlungen der PKK verwickelt worden seien. Es sei schon lange kein Geheimnis, dass die PKK Kinder zwangsrekrutiere. Neu sei, dass die PKK diesmal die Kinder nicht nur in der Region Sindschar einsetze, sondern nach Syrien verschleppe, um sie in die Volksverteidigungseinheiten YPG einzugliedern, so Sheikh Shamo weiter. In einer Ende 2015 veröffentlichten Erklärung hatte Sheikh Shamo die PKK als „Besatzungsmacht“ in Sindschar bezeichnet. Die Jesiden in Sindschar würden den „Plan der PKK“ nicht akzeptieren und fügte hinzu, dass die PKK und die PYD mit ihrem bewaffneten Arm YPG, nicht in Sindschar seien, um die Region zu befreien, sondern um sie zu besetzen.

Zum Thema

– Ethnische Säuberungen mit deutschen Waffen? –

EU-Abgeordneter Alyn Smith: YPG muss Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten beenden

Die von der PKK gesteuerten syrischen Terrororganisationen PYD und YPG verüben, seit sie den Norden Syriens kontrollieren, Massaker und ethnische Säuberungen. Diese richten sich vor allem gegen arabische und turkmenische Bewohner der von ihnen eingenommenen Provinzen.

EU-Abgeordneter Alyn Smith: YPG muss Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten beenden

Spezialgesellschaftliche Rechtsgrundlage
Bundestags-Gutachten empfiehlt gesetzliche Regelung für ausländische verdeckte Ermittler

0
Düsseldorf (ots) – Der Einsatz verdeckter Ermittler aus dem Ausland sollte in Deutschland durch eine Spezialgesetzgebung aus der Grauzone herausgeholt werden. Zu diesem Ergebnis kommt nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. Bereits beim Einsatz von Vertrauenspersonen bestünde Rechtsunsicherheit, die sich noch vergrößere, wenn ein ausländischer Beamter in Deutschland ermitteln soll. Daher „erscheint die Schaffung einer spezialgesellschaftlichen Rechtsgrundlage sinnvoll“. Nach Angaben der Bundesregierung setzten sowohl das Bundeskriminalamt als auch der Zoll verdeckte Ermittler aus Drittstaaten ein. Für Schlagzeilen hatte der britische Polizist Mark Kennedy gesorgt, der als „Mark Stone“ unter anderem in Berlin die linke Szene auskundschaftete und „taktische Liebesbeziehungen“ einging. Der Linken-Europa-Experte Andrej Hunko kritisierte das Fehlen einer speziellen Rechtsgrundlage und verlangte Konsequenzen. „Die Bundesregierung muss jetzt alle bekannt gewordenen Fälle schonungslos aufklären und Betroffene der Einsätze nachträglich informieren, damit diese rechtliche Schritte einleiten können“, sagte Hunko der Zeitung. Das betreffe insbesondere jene verdeckten Ermittlungen, in denen Polizisten emotionale Bindungen und Sexualität mit Ziel- und Kontaktpersonen praktizierten.