Außenminister Behgjet Pacoll trifft Amtskollegen
Kosovo kündigt bevorstehende Botschaftseröffnung in Abu Dhabi an

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Abu Dhabi (nex) – Am zweiten Tag seines offiziellen Staatsbesuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde der kosovarische Außenminister Behgjet Pacolli von seinem Amtskollegen Abdullah bin Zayed Al Nahyan in Abu Dhabi empfangen. Bei dem Treffen ging es laut einer Mitteilung des kosovarischen Außenministeriums um die bevorstehende Eröffnung der Botschaft des Balkanstaates in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). „Die Eröffnung der Botschaft der Republik Kosovo in den Vereinigten Arabischen Emiraten war eines der Diskussionsthemen im bilateralen politischen Bereich“, so Pacolli gegenüber kosovarischen Medien. Die Vorbereitungen würden umgehend beginnen, so der Außenminister. Das Treffen habe in einer sehr freundlichen Atmosphäre stattgefunden. Pocelli habe sich im Rahmen des Treffens bei seinem Amtskollegen für die anhaltende Unterstützung Kosovos durch die VAE in vielen Bereichen bedankt. „Nicht nur in der Anerkennung als Staat, sondern auch in der Unterstützung bei der Mitgliedschaft in internationalen Organisationen“, so die Mitteilung. Die geplante Mitgliedschaft Kosovos in der internationalen kriminalpolizeilichen Organisation INTERPOL sei ein weiteres Thema des Treffen gewesen. Das nächste Gipfeltreffen der Organisation findet im November 2018 in Dubai statt. Im Hinblick auf eine Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern habe Pacolli potenzielle emiratische Investoren aufgefordert, in das Kosovo zu investieren, was von Al Nahyan begrüßt und gewürdigt worden sei.  

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Anschlag auf Deniz Naki
Paderborns Geschäftsführer Hornberger: „Der Anschlag auf Naki befremdet uns sehr“

Bielefeld (ots) – Der Geschäftsführer des Fußball-Drittligisten SC Paderborn, Martin Hornberger, hat die Schüsse auf das Privatauto des Spielers Deniz Naki verurteilt. Beim SCP stand Naki in den Jahren 2012/13 unter Vertrag. „Mit Entsetzen haben wir von dem Anschlag auf unseren früheren Spieler Deniz Naki erfahren“, sagte Hornberger der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung Neue Westfälische. Er fügte unter Hinweis auf möglicherweise politische Hintergründe der Tat hinzu: „Auch wenn wir diesen Fall aus der Ferne nicht konkret beurteilen können, halten wir es grundsätzlich für falsch, die Plattform des Fußballs dafür zu nutzen, politische Ziele durchzusetzen.“ Dass hier zudem schwere Gewalt angewendet worden sei, „befremdet uns sehr“. Hornberger weiter: „Wir freuen uns, dass Deniz Naki den Anschlag offenbar ohne gesundheitliche Schäden überstanden hat.“

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– Kampf gegen Terrorismus – Celle: Weiterer PKK-Gebietsleiter angeklagt

Die deutschen Behörden gehen weiterhin mit Härte gegen die in Deutschland als Terrororganisation eingestufte PKK vor. Nach vielen Verurteilungen im vergangenen Jahr wurde gestern gegen einen weiteren Gebietsleiter Anklage erhoben.

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Rückruf
dm ruft Babynahrung zurück: Reinigungsmittel gefunden

Karlsruhe (nex) – Die Drogeriekette dm ruft wegen des Funds eines chlorhaltigen Reinigungsmittels eine bestimmte Sorte Babynahrung zurück.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte ist das hauseigene Produkt „Früchte Erdbeere und Himbeere in Apfel nach dem 4. Monat“ im 190-Gramm-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 5. April 2019 der Marke „babylove“ betroffen.

Bei Eigenkontrollen seien laut dm Putzmittelrückstände in den Gläschen gefunden worden.

Der Stoff könnte bei Menschen die Sauerstoffaufnahme im menschlichen Blut beeinträchtigen und die Jodaufnahme hemmen.

Kunden, die das Produkt gekauft hätten, können das Produkt im Handel zurückgeben.

Ausland
Bericht: Ägypten könnte Anerkennung des Kosovo zurückziehen

Kairo (nex) – Der renommierte ägyptische Journalist Abdel Latif El Menawy fordert in einem Kommentar in der ägyptischen Tageszeitung Al-Masry Al-Youm die Entscheidung Kairos während der Regierungszeit Mohamed Mursis Kosovo als Staat anzuerkennen, wieder rückgängig zu machen. Diese Entscheidung, so El Menawy, sei ein Fehler gewesen, da es die Beziehungen Ägyptens zu Serbien verschlechtert habe. Mursi habe auf Druck eines „expansionistischen türkischen Einflusses“ gehandelt, mit dem Ziel Ankaras, seine Einflussphäre im Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches wiederzuerlangen. El Menawy steht, nach Einschätzung internationaler Experten, der gegenwärtigen ägyptischen Regierung unter Abdel Fatah El-Sisi nahe. Kairo erkannte Kosovo am 26. Juni 2013 an – nur wenige Tage bevor das ägyptische Militär den ersten demokratisch gewählten Präsidenten des Landes stürzte. Die serbische Tageszeitung Vecernje Novosti schreibt, dass sich die Beziehungen Serbiens mit Ägypten seit dem Sturz Mursis wieder verbessert hätten und betont, dass Kairo seit der Anerkennung Kosovos als Staat vor fast fünf Jahren noch immer keine Botschaft in Pristina eröffnet habe und es auch sonst keine diplomatischen Beziehungen gebe. Laut Vecernje Novosti werden serbische Behörden in den kommenden Monaten die Liste aller Länder, die den Kosovo anerkannt haben, durchgehen, um ihre eigene Liste derjenigen zu bestimmen, die diese Entscheidung möglicherweise widerrufen könnten, darauf werde „bald eine groß angelegte diplomatische Kampagne“ folgen.

Zum Thema

– „Gottes ewiges Versprechen“ – Patriarch Irinej: “Kosovo ist das serbische Jerusalem”

Der serbisch-orthodoxe Patriarch Irinej hat vor Weihnachten, das in Serbien am 7. Januar gefeiert wird, seine Botschaft verkündet und auch dieses Jahr den Anspruch seines Landes auf den Kosovo bekräftigt.

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Deutsch-polnische Beziehungen
Morawiecki-Besuch: Juncker will auf Rechtsstaatlichkeit pochen

Brüssel / Köln (ots) – Im Vorfeld des Besuchs des neuen polnischen Regierungschefs Mateusz Morawiecki in Brüssel machte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker gegenüber dem ARD-Europamagazin deutlich, was er von der polnischen Regierung erwartet. Im Interview mit Markus Preiss, Leiter des ARD-Studios Brüssel, sagte er: „Ich erwarte, dass Polen sich um ein größeres Verständnis, was unsere Position anbelangt, bemüht. Wir müssen auf Rechtsstaatlichkeit pochen. Wir müssen auf Gewaltentrennung pochen. Wir müssen auf Pressefreiheit pochen. Und ich möchte davon ausgehen wollen, dass ich mich mit dem polnischen Ministerpräsidenten, wenn auch nicht einige, so doch ein Klima schaffe, das das Aufeinanderzugehen einfacher macht.“ Das Treffen steht im Schatten des Verfahrens, das die EU gegen Polen wegen möglicher Verletzung demokratischer Grundwerte eingeleitet hat. Juncker will den Besuch aber nutzen, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen: „Ich bin froh, dass er kommt.“ Juncker hält auch nichts davon, mit der Kürzung von Fördergeldern zu drohen, sollte Polen bei wichtigen Fragen nicht einlenken: „Ich bin der Meinung, dass es nicht angebracht wäre, wenn der Kommissionspräsident jetzt drohend in die Debatte angreifen würde. Ich würde gerne vermittelnd in die Debatte eingreifen.“ Dennoch will er in prinzipiellen Fragen an seinen Forderungen gegenüber Polen und anderen mitteleuropäischer Staaten festhalten. Dazu zählt auch die Aufnahme von Flüchtlingen: „Die Größenordnung wurde festgelegt durch einen Mehrheitsbeschluss des Ministerrates. Jeder weiß, was er zu tun hat … Das wären mehr als mehrere hundert.“ Und weiter: „Ich akzeptiere nicht, dass man sagt, wir nehmen auf unserem Staatsgebiet keine farbigen Menschen auf, wir nehmen keine Schwulen auf, keine Islam-Gläubigen auf. Das verstößt massiv gegen die europäischen Grundwerte.“ Auf die Frage, ob nicht auch die westeuropäischen Staaten und Brüssel dazu beigetragen haben, dass es zu der Spaltung in der EU gekommen sei, meint Juncker: „Nein, ich bin den Mittel- und Osteuropäern immer mit offenen Armen entgegen getreten. Ich war Premierminister als die Erweiterung beschlossen wurde. Die wurde unter meinem Vorsitz des Europäischen Rats 1997 beschlossen. Ich wünschte mir, dass einige Mitgliedsstaaten, die dauernd das Gefühl haben, abgehängt zu werden von anderen sich weiter entwickelt habenden Staaten, zu mehr Selbstvertrauen finden würden. Man ist nicht stark in Europa, dadurch dass man Nein sagt. Man ist stark, wenn man sein Ja mit den Jas der anderen in Kombination bringt.“

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– Polnisch-deutsche Krise – Reparationszahlungen: Polen fordert fast 1.000 Milliarden US-Dollar

In einem Interview mit dem polnischen Radiosender RMF FM bekräftigte Außenminister Witold Waszczykowski die Forderung Warschaus nach Entschädigungen aus Deutschland wegen der Schäden im Zweiten Weltkrieg.

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Serbien
Französisches Unternehmen übernimmt Belgrader Flughafen für 25 Jahre

Belgrad (nex) – Das französische Unternehmen Vinci Airport hat laut serbischen Medienberichten die 25-jährige Konzession für den Belgrader Flughafen erhalten. Für den gesamten Zeitraum seien aus der Konzession und den Investitionen Einnahmen von 1,5 Milliarden Euro erwartet, so die serbische Premierministerin Ana Brnabić gegenüber der in Belgrad ansässigen Nachrichtenagentur BETA. Anschließend soll der Flughafen an Serbien zurückgegeben werden. Vincis Angebot war laut Brnabić das beste in jeder Kategorie – finanziell, technisch und rechtlich. Die Premierministerin hob hervor, dass das französische Unternehmen weltweit bereits acht Flughäfen betreibe. 501 Millionen Euro boten die Franzosen für die Konzession an und verpflichteten sich zudem 732 Millionen Euro in den Flughafen zu investieren, sagte Serbiens President Aleksandar Vucic gegenüber Medien am Samstag. Vucic fügte hinzu, dass es keine Entlassungen geben werde und Vinci die Verpflichtung übernommen habe, die Flughafengebühren drei Jahre lang nicht zu erhöhen.

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– Jerusalem-Krise – Kosovo: Präsident Hashim Thaçi hätte bei Jerusalem-Resolution für Trump gestimmt

Der kosovarische Präsident Hashim Thaci sagte in einem Interview, dass der Kosovo bei der UN-Vollversammlung im vergangenen Dezember, gemeinsam mit den USA und Israel, gegen eine Resolution der UNO, in der sie die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die Trump-Administration verurteilte, gestimmt hätte.

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New York
Manhattan: Feuer bricht im Trump-Tower aus

New York (nex) – Wie US-Medien berichten, ist im Trump-Tower in New York ein Feuer ausgebrochen. Auf Live-Bildern ist zu sehen, wie Rauch aus den oberen Stockwerken austritt. Feuerwehrleute befinden sich bereits auf dem Dach. Der Grund für den Brand war zunächst unklar. Dem Nachrichtensender CNBC zufolge handle es sich um einen elektrischen Defekt. Bisher wurden keine Verletzte gemeldet.   Das Gebäude in Manhattan an der berühmten 5th Avenue gehört dem US-Präsident Donald Trump. Trump behielt nach seinem Einzug ins Weiße Haus seine Wohnung im 58. Stock des Gebäudes, in dem seine Frau Melania und der gemeinsame Sohn Barron weiterhin wohnen. Bereits in der vergangenen Woche machte das Gebäude wegen einer Bombendrohung Schlagzeilen. Einem Bericht des Nachrichtenportals Daily News zufolge durchsuchte die Polizei nach einem anonymen Anruf am vergangenen Freitag das Gebäude. Dabei sei aber nichts Verdächtiges entdeckt worden. +++ Update +++ Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von mindestens zwei Verletzten, einer davon schwer.  

Irak
30.000 Barrel täglich: Bagdad kündigt Ölexport nach Iran an

Bagdad (nex) – Der Irak werde noch vor Ende Januar Öl aus den nördlichen Kirkuk-Feldern in den Iran exportieren, sagte der irakische Ölminister Jabar al-Luaibi am Sonntag in Bagdad. Ungefähr 30.000 Barrel Öl pro Tag würden in die iranische Kermanschah-Raffinerie transportiert, sagte er. „Wir werden, so Gott will, vor dem Ende des Monats damit beginnen“, fügte er hinzu. Der Transport von Rohöl in den Iran unterliegt einem Swap-Abkommen, das die beiden Länder im vergangenen Monat angekündigt hatten, um eine Wiederaufnahme der Ölexporte aus Kirkuk zu ermöglichen. Der Verkauf von Rohöl aus Kirkuk wurde eingestellt, nachdem die irakischen Truppen im vergangenen Oktober die Kontrolle über die Felder von den Kurden übernommen hatten. Der Irak und der Iran planen auch den Bau einer Pipeline zum Transport des Öls von Kirkuk, um so die Abladung des Rohöls zu vermeiden, hatte al-Luaibi im Dezember erklärt. Wie das irakische Erdölministerium im vergangenen Monat mitteilte, soll mit der geplanten 350 Kilometer langen Pipeline Erdöl aus der nördlichen Provinz Kirkuk exportiert werden. Die geschätzte Kapazität der neuen Pipeline wird mit einer Million Barrel pro Tag angegeben. Die neue Pipeline soll bis zum türkisch-irakischen Grenzort Semalka führen. Von dort aus kann eine existierende Pipeline zum türkischen Hafen Ceyhan genutzt werden. Des Weiteren unterzeichnete Bagdad mit dem chinesischen staatlichen Unternehmen ZhenHua Oil heute ein Abkommen um ein Ölfeld in der Nähe von Bagdad zu entwickeln. Ziel sei es, innerhalb von fünf Jahren nach der Umsetzung des Abkommens zwischen ZhenHua und der irakischen Midland Oil Company 40.000 Barrel pro Tag im südlichen Sektor des East Bagdad-Feldes zu produzieren, so ein Sprecher des Ministeriums sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Hochrangige irakische Ölexperten schätzen das Feld “East Bagdad” als einen “Supergiganten” mit rund 8 Milliarden Barrel Rohölreserven ein, das das Potenzial habe, 120.000 Barrel Öl pro Tag zu produzieren. Die Iraker würden anfangs 50 Prozent der Belegschaft ausmachen, die dann mit der Zeit auf 80 Prozent steigen werde. Nach dem ersten Abkommen, das am heutigen Montag in Bagdad offiziell verkündet wurde, wird sich das chinesische Unternehmen verpflichten, einen “Öl-Wohnkomplex” zu bauen, heißt es weiter in der Erklärung. Vertreter des Ölministeriums sagten, die zunehmende Rohölproduktion in Ost-Bagdad würde dazu beitragen, Raffinerien und Kraftwerke in der Nähe zu versorgen und mehr Öl für Exporte aus der südlichen Region freizusetzen. Der Irak produziert und exportiert den Großteil seines Rohöls aus der südlichen Region. ZhenHua, eine Einheit des staatlichen Militärkonzerns China North Industries Group Corp. (NORINCO), wurde 2003 gegründet und betreibt 11 Öl- und Gasexplorations- und -produktionsprojekte in Ägypten, Myanmar, Kasachstan und im Irak.

Deutsche Schlüsseldienst Zentrale
Abzocke: Verdacht gegen „Schlüsseldienst-Mafia“ weitet sich aus

Köln (ots) – Die Betrugsermittlungen gegen eine Bande, die mit einem Netzwerk von Schlüsseldienstfirmen bundesweit Kunden betrogen haben soll, weiten sich aus. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ unter Berufung auf Justizkreise berichtet, lässt die zuständige Staatsanwaltschaft in Kleve inzwischen mehr als 1000 Fälle auswerten, in denen überteuert abgerechnet worden sein soll. Von Landshut über München und Augsburg bis in den Bremer Raum, von Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet bis nach Görlitz, Chemnitz und Dresden soll die Betrugsmasche gereicht haben. Selbst die Kreispolizeibehörde in Wesel soll bei Türöffnungen von der „Schlüsseldienst-Mafia“ abgezockt worden sein, berichtet die Zeitung. Die Strafverfolger werfen zwei Geschäftsleuten aus dem niederrheinischen Geldern bandenmäßigen Betrug und Wucher von mindestens einer halben Million Euro vor. Ein 57 Jahre alter Kaufmann und sein 37 Jahre alter mutmaßlicher Komplize sollen den bundesweiten Schwindel über die „Deutsche Schlüsseldienst Zentrale“ (DSZ), ein Firmengeflecht mit knapp 300 Monteuren, in Geldern und Düsseldorf gesteuert haben. Den Ermittlungen zufolge sollen betrügerische Monteure bis zu 1500 Euro für Noteinsätze kassiert, die Margen im Schnitt 200 bis 600 Euro über den ortsüblichen Preisen gelegen haben. Hinzu kommen mutmaßlicher Sozialversicherungs- und Steuerbetrug in zweistelliger Millionenhöhe. Etliche beschuldigte Monteure belasten die inzwischen inhaftierten mutmaßlichen Bandenchefs. Deren Anwälte bestreiten die Vorwürfe, sind aber mit Haftbeschwerden bereits mehrfach gescheitert.

Los Angeles
Fatih Akins „Aus dem Nichts“ gewinnt Golden Globe Award

Los Angeles (nex) – Der Film „Aus dem Nichts“ des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin hat in Los Angeles den Golden Globe Award als bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Das gab der Verband der Auslandspresse am Sonntagabend Ortszeit bei einer Hollywood-Gala bekannt. Das deutsche Drama setzte sich somit gegen „Fantastic Woman“ aus Chile, den russischen Film „Loveless“, die schwedische Satire „The Square“ sowie den kambodschanischen Film „First They Killed My Father“ durch. „Diane, ohne dich – das ist deins. Das ist unsere Sache“, sagte Fatih Akin, Autor und Regisseur des Films, der Hauptdarstellerin Diane Kruger mit der Trophäe in der Hand. „Aus dem Nichts“ erzählt von einem Bombenanschlag durch Rechtsterroristen in Hamburg, bei dem ein Kurde und dessen Sohn ums Leben kommen. Der Film feierte im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes am 26. Mai 2017 seine Weltpremiere. Kruger gewann für ihre Rolle als Ehefrau und Mutter, die die Täter zur Rechenschaft ziehen will, den Darstellerpreis der Filmfestspiele von Cannes.