Flüchtlingskrise
Türkei: 2018 Weiterreise von über 400.000 Flüchtlingen nach Europa verhindert

Hatay (nex) – Durch eine verbesserte Sicherung der türkischen Grenzen wurde in diesem Jahr die illegale Einreise von 430.000 Flüchtlingen in die Türkei verhindert. Grenzschutzbeamte führen in der südlichen Provinz Hatay, die an die Regionen Idlib, Afrin und Latakia grenzt, rund um die Uhr Fußpatrouillen entlang der Grenze durch. Neben der 2,5 Meter hohen neuen Grenzmauer, deren Bau zu 90 Prozent fertiggestellt wurde, tragen nun auch technologische Geräte wie Wärmebildkameras, Beleuchtungs- und Bewegungssensorik, Drohnen und Überwachungskameras dazu bei, illegale Migration zu verhindern. In den ersten neun Monaten des Jahres 2018 hielten die türkischen Grenzschutzbeamten rund 200.000 Syrer fest und verwiesen sie für weitere Maßnahmen an die Gendarmeriekräfte. Berichten zufolge nannte die Mehrheit der illegal eingereisten Europa und Deutschland als ihr Ziel. Bei den Sicherheitsüberprüfungen seien zudem fast 100 Migranten mit mutmaßlichen Verbindungen zu Terrorgruppen oder kriminellen Aktivitäten an die Justizbehörden verwiesen worden, so ein namentlich nicht genannter Grenzschutzbeamter gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Die Sicherheitskräfte verhinderten auch die illegale Einreise von 230.000 Menschen anderer Nationen in die Türkei. Modernste Fahrzeuge, wie etwa Untergrund- und Übertage-Bewegungsmelder sowie Kameras, die auch bei Nebel ein Sichtfeld ermöglichten, trugen wesentlich zur Verhinderung irregulärer Migration bei, so der Beamte weiter. Unterirdisch installierte akustische Detektoren stärkten die Mobilität der Sicherheitskräfte, indem sie Grenzverletzungen und mögliche Tunnelgrabungen sowie Bewegungen von Menschen und Fahrzeugen aufspürten. Tausende Kilometer neue Grenzmauern Als Teil der Maßnahmen zur Erhöhung der Grenzsicherheit und zur Bekämpfung von Terrorismus, Schmuggel und illegalen Übergängen hatte die Türkei im Jahr 2015 mit dem Bau einer insgesamt 826 km langen Mauer an der syrischen Grenze begonnen. Diese wurde im Juni 2018 fertiggestellt. Zudem wurde auch an der türkisch-iranischen Grenze eine 144 km lange Mauer errichtet.    

Kriminalität
Berlin: Anschlag auf türkischen Bestattungswagen

Berlin (tp) – In Berlin-Kreuzberg wurde in den frühen Morgenstunden ein Brandanschlag auf ein Bestattungswagen der Religionsgemeinschaft DITIB verübt. Der Staatsschutz hat laut Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Brandanschlag sei am Mittwoch in den frühen Morgenstunden durch eine Streife bemerkt worden. Es ist nicht der erste Anschlag dieser Art auf Einrichtungen der DITIB. Der Bundesgeneralsekretär der Allianz Deutscher Demokraten führt die Anschläge auf die Duldung und Legitimierung solcher Taten zurück. Nach Angaben der Polizei war das Auto nach außen hin nicht als Fahrzeug der türkisch-islamischen Religionsgemeinschaft DITIB erkennbar. Dies bestätigte auch DITIB gegenüber IslamiQ. Auf dem Mercedes-Benz Transporter befand sich demnach kein Logo der DITIB oder wurde als Bestattungswagen der Bestattungshilfe der DITIB kenntlich gemacht. In der Vergangenheit hatte es ähnliche Übergriffe auf die Fahrzeugflotte der DITIB gegeben. Anfang des Jahres wurde bereits ein Brandanschlag auf einen DITIB-Transporter in Berlin-Schöneberg verübt. Laut der Polizei besteht der Verdacht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde und ein politischer Hintergrund nicht auszuschließen ist. Nun hat auch der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen aufgenommen. Der Bundesgeneralsekretär der Allianz Deutscher Demokraten Halil Ertem erklärte im sozialen Netzwerk, dass die Politik und ihre „Hetze“ gegenüber der DITIB verantwortlich für die Übergriffe sei. „Nicht nur die Terroristen die Anschläge verüben, sondern jene, die ihnen die Legitimierung hierfür geben sind die Hauptschuldigen!“ postete Ertem in Facebook.
(Foto: Screenshoot/Berlin)

Umweltpolitik
Wegwerfprodukte aus Plastik: Europäisches Parlament stimmt für Verbot ab 2021

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Einwegbesteck, Wattestäbchen, Strohhalme und Rührstäbchen aus Plastik sollen verboten werden Einwegartikel aus Kunststoff wie Teller, Besteck, Strohhalme, Luftballonstäbchen oder Wattestäbchen sollen in der EU verboten werden. Dafür hat das Europäische Parlament am Mittwoch, den 24.10. gestimmt. Diese Produkte, die über 70 Prozent aller Abfälle im Meer ausmachen, sollen nach dem Gesetzesentwurf des Europäischen Parlaments ab 2021 vom EU-Markt genommen werden. Die Europaabgeordneten haben Produkte aus oxo-abbaubaren Kunststoffen wie Beutel oder Verpackungen und Fast-Food-Behälter aus expandiertem Polystyrol in die Liste der verbotenen Produkte aufgenommen. Nationale Reduktionsziele für nicht verbotene Kunststoffe Der Verbrauch mehrerer anderer Artikel, für die es keine Alternative gibt, muss von den Mitgliedstaaten bis 2025 um mindestens 25 Prozent reduziert werden. Dazu gehören Einweg-Burgerboxen, Sandwichboxen oder Lebensmittelbehälter für Obst, Gemüse, Desserts oder Eis. Die Mitgliedstaaten sollten die Verwendung von Produkten fördern, die für Mehrfachnutzung geeignet sind und, wenn sie zu Abfällen geworden sind, zur Wiederverwendung und zum Recycling vorbereitet werden können. Zu diesem Zweck sollen die Mitgliedstaaten Pläne auf nationaler Ebene erarbeiten. Bis 2025 müssen außerdem 90 Prozent aller anderen Plastikartikel wie Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff getrennt eingesammelt und recycelt werden. Zigarettenfilter und verlorenes Fischereigerät Der Gesetzesentwurf sieht auch Reduzierungsmaßnahmen für Abfälle aus Tabakprodukten vor, insbesondere für kunststoffhaltige Zigarettenfilter. Sie sollen bis 2025 um 50 Prozent und bis 2030 um 80 Prozent reduziert werden. Ein Zigarettenstummel kann zwischen 500 und 1000 Liter Wasser verunreinigen. Auf die Fahrbahn geworfen, kann es bis zu zwölf Jahre dauern, bis er zerfällt. Zigarettenstummel sind die am zweithäufigsten weggeworfenen Einwegartikel aus Kunststoff. Die EU-Mitgliedstaaten sollten auch sicherstellen, dass jährlich mindestens 50 Prozent der verlorenen oder weggeworfenen kunststoffhaltigen Fischfanggeräte gesammelt werden, wobei bis 2025 ein Recyclingziel von mindestens 15 Prozent angestrebt wird. Die Fischfanggeräte machen 27 Prozent der an den europäischen Stränden anfallenden Abfälle aus. Hersteller in die Verantwortung nehmen Die EU-Mitgliedstaaten müssen nach dem Gesetzesentwurf dafür sorgen, dass Tabakunternehmen die Kosten für die Abfallsammlung dieser Produkte übernehmen. Das beinhaltet auch den Transport und die Behandlung des Abfalls. Dasselbe gilt für Hersteller von kunststoffhaltigen Fischfanggeräten. Auch sie müssen dazu beitragen, das Recyclingziel zu erreichen. Zitat Frédérique Ries (ALDE, BE), die für den Vorschlag federführend zuständige Abgeordnete, sagte: „Wir haben die ehrgeizigsten Gesetze gegen Einweg-Kunststoffe verabschiedet. Es liegt nun an uns, bei den anstehenden Verhandlungen mit dem Rat, die bereits im November beginnen sollen, den Kurs beizubehalten. Die heutige Abstimmung ebnet den Weg für eine ehrgeizige Richtlinie. Sie ist unerlässlich, um die Meeresumwelt zu schützen und die Kosten für Umweltschäden, die durch Kunststoffverschmutzung in Europa verursacht werden und bis 2030 auf 22 Milliarden Euro geschätzt werden, zu senken.“ Nächste Schritte Der Bericht wurde mit 571 zu 53 Stimmen angenommen, bei 34 Enthaltungen. Das Parlament wird Verhandlungen über die endgültige Fassung des Gesetzes mit dem Rat aufnehmen, sobald die EU-Minister ihren eigenen Standpunkt zu diesem Thema festgelegt haben. Hintergrund Laut der Europäischen Kommission (http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-18-3909_en.htm) bestehen mehr als 80 Prozent der Abfälle in den Meeren aus Plastik. Weil sich Plastik nur langsam zersetzt, sammelt sich immer mehr davon in den Meeren und auf den Stränden der EU und auf der ganzen Welt. Kunststoffreste finden sich auch in Tieren, die im Meer leben – etwa in Meeresschildkröten, Robben, Walen und Vögeln, aber auch in Fischen und Muscheln, und damit in der menschlichen Nahrungskette. Kunststoffe sind ein praktisches und wirtschaftlich wertvolles Material. Sie müssen aber besser genutzt, wiederverwendet und recycelt werden. Wird Plastik einfach weggeworfen, umfassen die wirtschaftlichen Folgen nicht nur den verlorenen Materialwert, sondern auch die Kosten für Reinigung und Schäden für den Tourismus, die Fischerei und die Schifffahrt.

Türkisch-Saudische Beziehungen
Prinz Salman: „Niemand wird es schaffen, einen Keil zwischen uns und der Türkei zu treiben“

Riad (nex) – Der saudische Kronprinz Mohamed bin Salman überraschte bei einer Rede am Mittwoch mit ungewöhnlich versöhnlichen Worten gegenüber der Türkei und Staatspräsident Erdogan. Im März nannte er die Türkei, laut der ägyptischen Tageszeitung „Al-Shorouk“, noch „Teil eines Dreiecks des Bösen“. In der heutigen Rede war davon nichts mehr zu hören. Niemand werde es schaffen „einen Keil“ zwischen sein Land und die Türkei zu treiben. „Ich möchte denen eine Nachricht schicken. Euch wird das nicht gelingen, solange es einen König namens König Salman bin Abdulaziz und einen Kronprinzen namens Mohamed bin Salman in Saudi-Arabien und einen Präsidenten in der Türkei namens [Recep Tayyip] Erdogan gibt“, erklärte der Kronprinz. Bin Salmans Bemerkungen kamen einen Tag, nachdem Erdogan Details über den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi am 2. Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul enthüllte. Beide Länder kooperierten miteinander, um die Wahrheit über den Tod des Journalisten herauszufinden, sagte Salam weiter, der am zweiten Tag an einer internationalen Investitionskonferenz in der saudischen Hauptstadt Riad eine Rede hielt. Die türkische und die saudische Regierung seien beide sehr daran interessiert, dass die Verantwortlichen für das Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden. Der Kolumnist der US-Tageszeitung Washington Post verschwand, nachdem er am 2. Oktober das saudische Konsulat in Istanbul betreten hatte. Nachdem Saudi-Arabien mehrere Tage lang jegliche Kenntnis seines Aufenthaltsortes geleugnet hatte, gab Riad schließlich zun, dass Khashoggi im Konsulat gestorben war. Seitdem hat König Salman seinen stellvertretenden Geheimdienstchef entlassen – und einen Top-Assistenten – während er die Verhaftung von 18 Personen anordnete, die der Beteiligung an Khashoggis Mord verdächtigt werden. Telefongespräch am Mittwoch Erdogan und Salman führten am Mittwoch ein Telefongespräch und besprachen die gemeinsamen Bemühungen alle Aspekte der Ermordung Khashoggis aufzudecken, so eine Quelle des türkischen Präsidenten gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Der Telefonanruf zwischen Erdogan und Salman erfolgte auf Wunsch des Prinzen, sagte die namentlich nicht genannte Quelle.

Freilassung Jumpei Yasudas
Japans Shinzo Abe dankt Erdogan für Bemühungen bei Journalisten-Freilassung

Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident und sein japanischer Amtskollege Shinzo Abe besprachen am Mittwoch am Telefon die Befreiung des Japaners Jumpei Yasuda. Der Journalist wurde im Juni 2015 in Syrien von Terroristen gefangen genommen und befand sich seitdem in Geiselhaft. Wie eine namentlich nicht genannte Quelle des türkischen Präsidialamtes gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu sagte, bedankte sich Abe bei Erdogan für die Bemühungen der Türkei, bei der Freilassung des japanischen Journalisten. Yasuda befindet sich nun in der Türkei. Die beiden Staatschefs hätten bekräftigt, die guten Beziehungen zwischen der Türkei und Japan weiterzuführen und in alle Bereiche auszudehnen. Zudem habe auch der japanische Außenminister Taro Kono seinem türkischen Amtskollegen Mevlut Cavusoglu telefonisch für die Bemühungen der Türkei bei der Rettung und Überbringung von Yasuda gedankt. Ein Regierungssprecher Japans sagte gegenüber japanischen Journalisten, dass für die Freilassung von Yasuda kein Lösegeld gezahlt wurde. „Er sieht gesund aus, unsere Ärzte werden seinen Zustand untersuchen und ihn so schnell wie möglich nach Japan bringen“, sagte Kono Reportern. Der 44-jährige Yasuda bedankte sich für seine Freiheit in einem Video: „Mein Name ist Jumpei Yasuda, japanischer Journalist. Ich bin seit 40 Monaten in Syrien, jetzt in der Türkei. Jetzt bin ich in einem sicheren Zustand. Vielen Dank“, sagte Yasuda. Es war nicht das erste Mal, dass Yasuda im Nahen Osten in Gefangenschaft geriet. Bereits im Jahre 2004 wurde er in Bagdad gefangen genommen.  

Fall Khashoggi
Saudische Offizielle verweigern türkischer Polizei Untersuchung eines Brunnens

Istanbul (nex) – Saudische Beamte haben sich gegenüber der türkischen Polizei geweigert, einen Brunnen im Garten des saudischen Konsulats in Istanbul untersuchen zu lassen. Das berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und Anadolu. Die türkische Sicherheitsbehörden durchsuchen derzeitig im Rahmen der Ermittlungen zum Verschwinden des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi das Konsulat des Königreiches. Die türkischen Ermittler haben auch bereits Durchsuchungen im Haus des Generalkonsuls in Istanbul durchgeführt. Dem Bericht der Anadolu zufolge verweigerten die saudischen Beamten jedoch den türkischen Ermittlern einen Brunnen im Garten des Konsulats zu durchsuchen. Nach Wochen der Verleugnung sagte Saudi-Arabien am Wochenende, dass der Journalist im Konsulat getötet worden sei. Internationale Medien berichteten gestern unter Berufung auf eine Meldung des Nachrichtensender „Sky News“, dass im Garten des Wohnsitzes des Konsuls Leichenteile entdeckt worden seien. Türkische Ermittlungsbehörden dementierten diese Meldung jedoch.    

Berlin
Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für die Türkei

Berlin (nex) – Das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise für die Türkei verschärft. Deutsche Reisende werden in der Türkei zur  Vorsicht bei der Nutzung sozialer Netzwerke aufgerufen.
Das Ministerium warnt davor, dass man bereits durch das Teilen oder „Liken“ regierungskritischer Beiträge im Internet strafrechtlich verfolgt werden könne, zum Beispiel wegen Präsidentenbeleidigung oder Terror-Propaganda. WIe „Euronews“ weiter berichtet, gelte das auch dann, wenn man sich in geschlossenen Foren äußert und die Aussagen in Deutschland unter die Meinungsfreiheit fallen würden. Es müsse davon ausgegangen werden, dass auch nichtöffentliche Kommentare in sozialen Medien etwa durch anonyme Denunziation an die türkischen Strafverfolgungsbehörden gelangen.
Hintergrund der aktualisierten Reisewarnung sei die Inhaftierung deutscher Staatsangehöriger in den letzten beiden Jahren. Außerdem warnt das Auswärtige Amt allgemein vor einem erhöhten Festnahmerisiko – besonders für Menschen mit engen Verbindungen zur Türkei. Den türkischen Behörden zufolge handelt es sich bei den Festgenommenen um Personen, die unter Verdacht stünden, diverser Terrororganisationen nahe zu sein und in den sozialen Netzwerken deren Propaganda betrieben zu haben oder gar Mitglieder seien. Am vergangenen Donnerstag hatten auch die Grünen Österreichs eine Reisewarnung für die Türkei gefordert.

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„Dann geht doch nach Hause!“ Türkei-Deutsche widersprechen Serdar Somuncu: „Wir sind schon länger als eine Woche hier“

Der deutsch-türkische Comedian und Erdogan-Kritiker Serdar Somuncu wirft in Deutschland lebenden Anhänger des türkischen Präsidenten Ahnungslosigkeit vor. Sie würden niemals freiwillig selbst in der Türkei leben wollen oder es dort auch nur für eine Woche aushalten. Einige Leser widersprechen dieser Einschätzung.

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Boxen
Floyd Mayweather plant 200-Millionen-Dollar-Kampf gegen Nurmagomedov

Las Vegas (nex) – Der ehemalige Weltergewichts-Boxweltmeister Floyd Mayweather, der im vergangenen Jahr aus dem Ruhestand zurückkam und in Las Vegas den irischen MMA-Kämpfer McGregor in einem Boxkampf besiegte, betonte, dass ein Kampf mit Khabib Nurmagomedov nur nach Boxregeln stattfinden würde. Mayweather machte am Mittwoch deutlich, dass er unbedingt gegen MMA-Champ Nurmagomedov kämpfen will. Nurmagomedov bezwang McGregor in einem UFC-Match am 6. Oktober. In einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal TMZ sagte Mayweather, dass ein Kampf auf jeden Fall stattfinden werde, vorausgesetzt er finde nach Boxregeln in einem Boxring statt. Mayweather wisse noch nicht wie „Khabibs Seite“ entscheiden werde, aber er sei bereit. Im Falle eine Kampfes gegen Nurmagomedov erwarte Mayweather eine neunstellige Kampfprämie. „Mehr als der McGregor-Kampf. Wahrscheinlich 100 Millionen Dollar mehr, garantiert. Es könnte irgendwo aufwärts von 110 bis 200 Millionen Dollar liegen.“ Im vergangenen Jahr kämpfte Mayweather in einem „1-Milliarden-Dollar-Kampf“ gegen den Iren McGregor. Dieser hatte Mayweather herausgefordert und extra dafür sogar eine Boxlizenz beantragt. Mayweather akzeptierte schließlich und kehrte dafür sogar aus dem Ruhestand zurück. Er gewann den Kampf gegen McGregor in der zehnten Runde nach Technischem Ko. Nurmagomedov vor möglichen Disziplinarmaßnahmen Der russische UFC-Champ Nurmagomedov steht in Nevada nach dem Kampf gegen McGregor Anfang Oktober vor möglichen Disziplinarmaßnahmen. Der russische Kämpfer sprang unmittelbar nach dem Sieg aus dem Oktagon in die Ecke des McGregor-Teams und schlug auf dessen Teammitglieder ein. Nurmagomedov am Mayweather-Kampf interessiert Über einen möglichen Kampf gegen Mayweather zeigte sich Nurmagomedov begeistert. „Na los, Floyd, wir müssen jetzt kämpfen“, so Nurmagomedov. „50-0 gegen 27-0. Wir sind zwei Männer, die nie verlieren. Im Dschungel gibt es nur einen König. Natürlich bin ich der König, weil du es nicht geschafft hast McGregor umzuhauen, aber ich schon. Na komm.“          

OECD-Studie
Lehrerverband fordert Begrenzung von Migrantenanteil in Schulklassen

Osnabrück –  Angesichts der weiter deutlich geringeren Bildungschancen von Kindern aus sozial benachteiligten Familien fordert der Deutsche Lehrerverband eine „nationale Kraftanstrengung“. Anders wird es nicht gehen „Wir müssen ein großes Paket schnüren, sonst sind Rückschritte nicht zu verhindern“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dazu gehöre vor allem eine stärkere Frühförderung: „Wir müssen über eine Kita-Pflicht für Kinder aus sozial benachteiligten Familien sprechen. Für sie müssen wir kostenfreie Angebote schaffen“, sagte Meidinger. „Anders geht es nicht.“ Zu dem Paket gehörten auch „flächendeckende Sprachstandstests und bezahlte Fördermaßnahmen, sonst wird das zu einem Schuss in den Ofen“, so der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes weiter. Zu den größten Problemen gehöre die Zuwanderung. „Ab einem Migrationsanteil von 40 Prozent sinkt das Niveau für alle Schüler. In Berlin haben wir Schulen mit 90 Prozent Migrantenkindern“, sagte Meidinger. „Deswegen müssen wir die Migrationsanteile steuern“, forderte er. Dazu dürfe der Staat nicht länger wegschauen, wenn bildungsorientierte Eltern ihre Kinder trotz Sprengel-Pflicht an wohnortfernen Schulen unterbrächten. „Die tolerierte Flucht der Eltern führt zur totalen Segregation“, beklagte Meidinger und forderte Politik und Behören auf, „genauer hinzuschauen“, wenn Eltern etwa mit Briefkastenadressen oder den Wohnorten von Großeltern tricksen. „Statt dessen gilt es, an Brennpunktschulen für eine bessere Ausstattung, kleinere Klassen und hoch motivierte Lehrer zu sorgen, damit sie auch für Kinder aus bildungsorientierten Familien attraktiv werden.“ Einer neuen OECD-Studie zufolge haben Schüler aus bildungsfernen Schichten in Deutschland nach wie vor deutlich geringere Bildungschancen als Akademiker-Kinder. „Das ist ein dauerhaft nicht hinnehmbarer Zustand“, sagte Meidinger und ergänzte: „Ich fürchte, dass es angesichts von Zuwanderung, Lehrermangel und schlecht ausgestatteten Schulen schon weitere Rückschritte gegeben hat, die in der Studie noch nicht auftauchen.“

Religionen
Islam: Was bedeutet „Sevap“?

Von Ertugrul Sahin Eine Sache, über die ich mich in jüngster Zeit sehr stark wundere, ist die Unübersetzbarkeit von bestimmten sprachlichen Konzepten. Klar, das betrifft eigentlich jeden Austausch zwischen den Sprachen, es gibt immer irgendwie einen Bedeutungsverlust, aber manchmal wundert man sich wirklich sehr über schlichtweg fehlende Worte. Zum Beispiel das Kunstwort „sitt“, also das Wort für „undurstig“ und somit das Gegenteil zu „durstig“, so wie es „satt“ als Gegenteil zu „hungrig“ gibt. Es fehlt einfach: So ein Wort gibt es im Deutschen nicht, dabei ist es doch eigentlich noch wichtiger als „satt“. In anderen Sprachen, im Schwedischen, gibt es das Wort beispielsweise. Aber speziell ein Wort fehlt mir im Deutschen, wenn ich als Müsliman meine religiösen Vorstellungen ausdrücken möchte: Sevap. Es gibt kein deutsches Wort, auch kein englisches Wort, das das Wort adäquat wiedergibt, weder im Englischen noch im Deutschen. Paraphrasiert heißt es eigentlich die gute Tat, das Gegenteil von „Sünde“ also. Wieso gibt es in der christlichen Welt nicht das Gegenteil von Sünde? Wie kann dieses Wort einfach fehlen? Das verblüfft mich jedes Mal. Man kann es nur umschreiben, dann aber ziemlich schwammig und völlig uneinheitlich. Im Deutschen wie im Englischen hat man dasselbe Problem, oder wie es einst in einem der unzähligen Foren über dieses Thema formuliert wurde: „English does not have a precise word for the opposite of sin in the sense you mean, so you’ll have to be content with adjectives: the opposite of „I committed a sin“ would be „I performed a good/virtuous/righteous/moral/meritorious act/deed“. (Note that the noun forms of these adjectives won’t work: goodness has a very wide range of meanings; virtue refers to qualities inhering in a person and carries no connotation of action unlike virtuous act which does, etc.)“ Womöglich hängt es schlicht mit der christlichen Konzeptionierung des Verhältnisses zwischen Mensch und Gott zusammen: Der Mensch – sündig geboren und am Sündigen – muss Sühnen durch Beichte etc. (hier natürlich stark katholizistische Vorstellungen). Man fängt also mathematisch gesprochen bei „- x“ an und muss daraus idealweise irgendwann eine positive Zahl machen. Defizite streichen. Fehler ausmerzen. Es geht quasi darum, die von Beginn an negative Zahl auszugleichen, wobei hier natürlich im mathematischen Sinne negative Zahl + negative Zahl = positive Zahl nicht gilt. Im Islam sieht die Gleichung der Taten völlig anders aus, ja sogar genau andersherum: Erbsünde gibt es nicht, die wurde nach islamischer Vorstellung vergeben, und neben „Sünde“ ist auch das Gegenteil sevap konzeptionalisiert. Man kann sevap umschreiben als „gute Tat“, besser vielleicht als „religiöser Pluspunkt“, das unübersetzbare Gegenteil von Sünde halt. Und mehr noch: Unter sevap ist nicht nur das Gegenteil von Sünde konzeptualisiert, es gilt auch eine mathematische Inequivalenz hin zur sevap (= religiösem Pluspunkt). Klar, es gibt die großen Sünden (Mord, Ehebruch etc.), die ziemlich viel Sünde/ religiöse Negativpunkte einbringen, aber schaut man sich an, wie viel sevap (= religiöse Pluspunkte) im Sinne von positiven Zahlen man durch einfachste Handlungen im Alltag gewinnen kann – also nach islamischem Glauben jetzt – merkt man einen überaus positiven Grundzug: Nicht die „Sünde“, sondern sevap (= gute Tat/ religiöser Pluspunkt) steht im Fokus des islamischen Glaubens. Das werde ich im Folgenden genauer ausführen. Zunächst als Hintergrundinfo: Für sunnitisch wie schiitisch gesinnte Muslime – und damit nahezu für alle Muslime – gilt einerseits das Befolgen der Gebote des Koran und andererseits das Nacheifern dem Vorbilde des Propheten – eigentlich aller Propheten – als sevap (= religiöser Pluspunkt). Das Leben unseres Propheten wiederum ist durch die Hadithe („Sunna“) festgehalten und darin werden im Prinzip alltäglich-basale Handlungen beschrieben, denen es nachzueifern gilt. Ließt man den Koran und die Hadithe, stellt man fest: Überall im Alltag steckt easy gain sevap, z.B. bei nachbarschaftlicher Hilfe, beim Pflanzen pflanzen, beim sparsamen Essen und Trinken, beim gesunden Ernähren, beim Gedenken und Erinnern an Allah (z.B. durch Dankbarkeit gegenüber allem, was man besitzt: Gesundheit, Glück etc.), beim Lesen des Koran oder von anderen Büchern, denn „sich bilden“ gilt auch schon als sevap, wie folgende Hadith illustriert: „Acquire knowledge, because he who acquires it in the way of the Lord performs an act of piety; who speaks of it, praises the Lord; who seeks it, adores God; who dispenses instruction in it, bestows alms; and who imparts it to its fitting objects, per- forms an act of devotion to God. Knowledge enables its possessor to distinguish what is forbidden from what is not; it lights the way to Heaven; it is our friend in the desert, our society in solitude, our companion when bereft of friends; it guides us to happiness; it sustains us in misery; it is our ornament in the company of friends; it serves as an armour against our enemies. With knowledge, the servant of God rises to the heights of goodness and to a noble position, associates with sovereigns in this world, and attains to the perfection of happiness in the next.“ (Hilyat al-Awliya, 1, S. 238-239) Neben vielen credo- und glaubensbezogenen Dingen (Beten, Fasten, Pilgerfahrt, Zakat etc.) gibt es also auch auch bei vielen nicht primär credo-bezogenen Dingen wie bei der Bildung, beim Arbeiten, Heiraten, durch das Erfreuen von Kindern (hierzu siehe die Enes-Hadithe des Propheten zum Beispiel) sevap. Und nicht nur gegenüber Muslimen: In den Hadithen kann man rekonstruieren, wie unser Prophet ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu seinen jüdischen und christlichen Nachbarn pflegte und auch vertrauensvoll-harmonisch mit ihnen zusammenlebte. Beispielsweise nahm unser Prophet Kredit von jüdischen Pfandleihern entgegen (vgl. auch Blogeintrag 53): „Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, kaufte von einem Juden Lebensmittel auf Kredit und ließ bei ihm sein eisernes Panzerhemd als Pfand zurück.“ (vgl. Sahih Buhari, Kapitel 32, Hadith 2068/ 2509) Kurzum: Immer dann, wenn Muslime gut handeln, helfen, sparen, friedlich mit Nachbarn koexistieren, beten, sich pflegen, gesund ernähren, kriegen sie „positive Punkte“ auf ihr Konto. Und dabei mit einem mathematisch hochinteressanten boni-System – man schaue sich beispielsweise folgende Hadith an, um die mathematische Dimension der Sünden und sevap (= religiösen Pluspunkte/ guten Taten) zu erfassen (aus Sahih Muslim, 235): „The Messenger of Allah (saws) said that Allah Subhanah Says: When it occurs to My bondsman that he should do a good deed but he actually does not do it, I record one good deed for him, but if he puts it into practice, I make an entry of ten good acts in his favour. When it occurs to him to do evil, but he does not commit it, I forgive that. But if he commits it, I record one evil deed against his name. The Messenger of Allah (saws) said the Angels said: That bondsman of yours intends to commit evil, though His Lord is more Vigilant than he! Upon this He (the Lord) said: Watch him; if he commits (evil), write it against his name, but if he refrains from doing it, write one good deed for him, for he desisted from doing it for My sake. The Messenger of Allah (saws) said: He who amongst you is of good faith, all his good acts are multiplied from ten to seven hundred times (and are recorded in his name) and all the evils that he commits are recorded as such (i.e. without increase) until he meets Allah.“ Ein schlechter Gedanke zählt also noch nicht als Sünde, wohingegen ein guter Gedanke als sevap zählt, ja mehr noch: Selbst die Nicht-Tat trotz schlechter Gedanken zählt als sevap. Und all die Multiplikatoren, von 10 bis 700fach bei sevap, aber bloß Faktor „1“ bei der Sünde. You know what I mean? All das führt doch letztlich zu der Konsequenz, dass die Gleichung der menschliche Tatenabsolut positiv ist, quasi eine diophantische Gleichung der Form 10x + 1y = Bilanz, beziehungsweise sogar 700x + 1y = Bilanz. „x“ dabei natürlich als Variable für sevap (= gute Tat) und „y“ für günah/ haram (= Sünde). Welche Werte letztlich für x und y eingesetzt werden, entscheiden natürlich die menschlichen Taten. Ist die Lösungsmenge eine natürliche Zahl, thumbs up, ist sie ganzzahling-negativ, nicht gut (auch wenn es sehr wahrscheinlich keine wirklich diophantische Beziehung sein dürfte…). Der springende Punkt ist: Die easy gain-Mentalität für sevap (= religiösen Pluspunkt/ guten Tat) ist klar ersichtlich und absolut markant. In den Hadithen gibt es übrigens eine ganze Reihe solcher „mathematischer“ Elemente, also Vervielfachungs-Multiplikatoren für sevap, so z.B. auch für das Gebet in der cemaat/ Gemeinde (d.h. ab 2+ Personen), dann gilt das Gebet als 27x mehr sevap. Hinzukommt, dass der am meisten genannte Name Allahs – im Koran und in allen Gebeten – rahman (= Barmherziger/ Allvergebender) ist. Das heißt: Selbst im worst case-Szenario, wenn man also nicht wirklich eine positive Bilanz aufweisen kann, ist da immer noch die Option, beziehungsweise Tendenz Allahs zur Vergebung. Prinzipiell ist im Islam die Reue ebenfalls mit sehr hohen boni versehen. Allerdings: Hier spielt die Transzendenz-Lehre im Islam eine wichtige Rolle. Allahs Beweggründe können wir als Menschen nicht verstehen, weder durch Analogiebildung zum menschlichen Denken und Fühlen („Vaterliebe“), noch durch logische Schlüsse. Wir haben lediglich eine Richtlinie: Den Koran, und quasi handlungspraktische Hinweise, die Sunna. Das heißt also, dass letzten Endes keine verlässlichen Kalkukierungen gemacht werden können – das will ich gar nicht behaupten, sondern auf den zum Positiven hin tendenziösen Grundzug im Islam hinweisen. Es ist keine Folter-und-Rache Religion, sondern ein Glaube mit Fokus auf die positiven Züge des Menschen und der Hoffnung auf Vergebung. Einige weitere Taten, die für Muslime als sevap gelten, seien aufgeführt: Zähne putzen, Sport machen, Körperpflege, das Einparfümieren – all das gibt religiöse Pluspunkte. Im Gamer-Jargon sind also überall Achievements und Belohnungen, einfache Quests und ein ständiges level up. Gemäß Sunna (d.h. in den Hadithen) hat unser Prophet beispielsweise Sport getrieben oder gutgeheißen (Ringen, Bogenschießen, Reiten), sich die Zähne ständig geputzt (mit einer Miswak), Wert auf einen guten Körpergeruch und Körperrasur gelegt, ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis mit Muslimen sowie Nicht-Muslimen geführt (wie oben aufgeführt). Die Liste ist schier endlos weiterführbar, wenngleich eine klassische Salondebatte unter Muslimen sein dürfte, wie eng man das handlungspraktische Vorbild unseres Propheten verstehen sollte („Gilt auch das Zähneputzen mit eine Zahnbürste als sevap oder muss es eine Miswak sein?“). Für all das und noch mehr bekommen Muslime ihrem Glauben nach jedenfalls sevap (= religiöse Pluspunkte), da ja das Nacheifern den Taten des Propheten als der wünschenswerte modus operandiangesehen wird. Und aus humanistischen Gesichtspunkten macht es ja absolut Sinn, Gesundheit, soziales und ethisches Verhalten der Menschen mit Pluspunkten zu versehen. Eigentlich – mein Fazit für heute: Der Islam ist überaus humanistisch und leicht verdaulich, die sevap-Bedingungen sind nicht nur menschengerecht fair, sondern sogar mathematisch stark begünstigt. Im Fokus sind Vergebung und sevap – Strafe gibt es ohne Frage auch, aber obiges Zitat verdeutlicht ja eigentlich glasklar, dass das Verhältnis der Strafe zur Belohnung inequivalent ist, kurzum: Ethisch korrektes Verhalten und allzu-menschliche Handlungen werden nur so überhäuft mit Pluspunkten. Zu guter Letzt` vielleicht noch ein politisch korrekter Hinweis: Das Christentum wollte ich gar nicht schlecht machen, lediglich aufzeigen, dass es zwischen beiden Religionen einen markanten Paradigmenwechsel hinsichtlich basaler Gottgefälligkeitsmechanismen gibt. Die Zirkulation zwischen Sünde & Sühne im Christentum hat ja auch sehr faszinierende Dynamiken entwickelt, die Aufopferung Jesu als immer wiederkehrender Topos für Liebe etc. Der Fokus liegt auf Leid, Schmerz, Tod, Sünde und der Sühne – hier bin ich jedoch womöglich stark anachronistisch von russisch-orthodoxen Vorstellungen geprägt, weil ich sehr gerne Tolstoi, Gogol, Dostojewski, Gorki etc. lese. Kein Wunder also, dass die gesamte abendländische Philosophie und Kunst von Leid und Mitleid, Trauer und Melancholie geprägt ist, von Schopenhauer bis Dostojewski, von Chopin bis Bach. Und natürlich der ultimative Zenit: Diablo 2. Im Abendland ist die Melancholie und Trauer zur Hochkunst erhoben worden und hat wunderbare Melodien und Melodramen, Bilder und Bücher geschaffen. Exempli gratia: Spanische Kathedralen – wunderschön und unheimlich zugleich. Letzten Endes sehe ich im christlichen und muslimischen Weltbild zwei sich komplettierende, völlig unterschiedliche Perspektiven. Wie traurig wäre die Welt, wenn es eine der beiden Vorstellungswelten nicht gäbe.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.