Selahattin Ülkümen
Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete

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Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge 

Sie gilt als die Insel der Ritter, Rhodos, mit seinen reizenden Ortschaften sowie schmalen Gassen, den Festungen und Moscheen, die schönen Strände und den Windmühlen. Hier spielten sich 1944 grausame Schicksale ab.

Während des Zweiten Weltkriegs besetzte die deutsche Wehrmacht Griechenland und 1943 die sogenannten Dodekannes (die zwölf Inseln), die seit 1912 unter italienischer Herrschaft stand. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf Rhodos neben Griechen auch Türken als auch zirka 4.000 Juden, die seit Jahrhunderten auf dem Eiland lebten und verschiedenen Berufen nachgingen.

Mit dem Aufkommen des europäischen Nationalismus wurden in Griechenland und auf den ägäischen Inseln ethnische Säuberungen an Türken und anderen Minderheiten durchgeführt. Um das Ziel eines ethnisch homogenen griechischen Staates zu erreichen, wurden wie zuvor auf Kreta, auch in Rhodos Türken systematisch verfolgt, unterdrückt und vertrieben. Sie wurden Opfer eines völkisch-rassischen Nationalismus, der die Hellenisierung dieser Region vorsah. Wegen der damaligen diskriminierenden italienischen Gesetze verließen zahlreiche Juden Rhodos.

Als 1492 mit dem Erlass von Granada viele sephardische Juden vor die Wahl gestellt wurden entweder zum Christentum überzutreten oder Spanien zu verlassen, flohen die meisten in den Mittelmeerraum. Das Osmanische Reich empfing die geflüchteten Juden mit offenen Armen, die sich in Saloniki, Istanbul (ehemals Konstantinopel) und anderen Gebieten niederließen. Mit der Eroberung von Rhodos am 21. Dezember 1522 durch die Osmanen, siedelten sich auch die aus Spanien geflohenen sephardischen Juden auf Rhodos an. Eine jüdische Bevölkerung existierte auf Rhodos bereits seit dem zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.

Der Plan des NS-Regimes zur Vernichtung der europäischen Juden wurde auch auf Rhodos angewandt. Zur Umsetzung schickten die Nazis SS-Obersturmführer Anton Burger auf die Insel, der den Transport der vor Ort lebenden Juden ins Todeslager Auschwitz-Birkenau sicherstellen sollte. Dem zuständigen deutschen Generalleutnant Ulrich von Kleemann, der für die besetzten ostägäischen Inseln zuständig war, wurde im Juli 1944 der Befehl erteilt die jüdischen Bewohner von Rhodos in Haft zu nehmen. Die jüdische Bevölkerungszahl betrug 1944 zirka 1.800.

Ein Jahr vorher, 1943, wurde Selahattin Ülkümen zum Generalkonsul der Türkei auf Rhodos berufen. Die Türkei war während des Zweiten Weltkriegs nicht Kriegspartei bzw. trat nicht aktiv in den Krieg ein. Der junge Diplomat ist über die Ereignisse äußerst besorgt und bittet um ein Gespräch mit dem deutschen Kommandanten. Er verweist auf die Neutralität der Türkei und erklärt von Kleemann, dass die türkischen Gesetze keine Unterschiede bei der ethnischen und religiösen Zugehörigkeit machen und verlangt die Freilassung der Bürger jüdischen Glaubens.

Der General lässt sich darauf nicht ein und verweist auf deutsches Recht. In diesem Augenblick hat Ülkümen eine Idee: Er erklärt gegenüber Kleemann, er werde diese Angelegenheit seiner Regierung (der türkischen Regierung) mitteilen, was zu einer Krise zwischen beiden Ländern führen könne und Deutschland werde dann ihn (Kleemann) verantwortlich machen. Die Drohung des türkischen Diplomaten hat Kleemann offenbar etwas beeindruckt, denn er akzeptiert dessen Forderung nach der Freilassung der Juden.

Trotz der Einigung beginnt die deutsche Wehrmacht mit der Zerstörung der jüdischen Viertel und der Synagogen. In einer Synagoge befindet sich eine 800 Jahre alte handschriftliche Tora, die vor der Zerstörung gerettet werden soll. Zu Hilfe eilt der damalige Mufti von Rhodos, Scheich Süleyman Kaşlıoğlu, der nicht nur diese Tora, sondern auch die jüdischen Bibeln aus anderen Synagogen unter der Kanzel der Murat-Reis-Moschee vor der sicheren Zerstörung rettet. Nach dem Gespräch mit Kleemann fährt Ülkümen zurück in sein Büro und beginnt mit der Erstellung von Reisepässen für die Juden mit türkischer Staatsangehörigkeit.

Allerdings betrifft das insgesamt nur 13 Personen. Die übrigen Juden von Rhodos besitzen die italienische und griechische Staatsbürgerschaft, was dem Diplomaten in diesem Augenblick bewusst ist. Er möchte aber Menschenleben retten und macht dann etwas, was er eigentlich nicht darf. Er stellt etwa 200 Juden aus Rhodos gefälschte türkische Reisedokumente aus. Mit dieser kühnen Aktion bewahrt Ülkümen mindestens 42 Juden vor der Deportation in die Gaskammern nach Auschwitz-Birkenau.

Die deutschen Besatzer schöpfen Verdacht und lassen daraufhin das Haus des türkischen Generalkonsuls zerstören. Bei diesem Angriff wird die hochschwangere Frau von Sebahattin Ülkümen schwer verletzt, die kurze Zeit später ihren Verletzungen erliegt. Auch zwei Mitarbeiter des Konsulats werden bei der Zerstörung des Gebäudes getötet. Ülkümen wird 1944 aus Rhodos ausgewiesen und bis 1945 im Gefängnis von Piräus festgehalten. Nach Ansicht des US-Historikers Stanford Shaw hat die Türkei während des Zweiten Weltkriegs durch die Erteilung von Einreise- und Transitvisa sowie der Duldung von nicht erlaubten Durchreisen mindestens 100.000 Juden aus Europa das Leben gerettet.

Israel hat diesen Diplomaten nicht vergessen und Ülkümen 1990 zu Lebzeiten als einziger türkischer Staatsbürger mit der Auszeichnung der „Gerechten unter den Völkern“ geehrt und ein Baum im Ehrenhain in der Gedenkstätte Yad Vashem gepflanzt. Von manchen wird Sebahattin Ülkümen als der „türkische Schindler“ beschrieben, aber in einem Interview erklärte dieser einmal, dass er keinen dieser Juden aus Rhodos gekannt habe und nur Menschenleben retten wollte. Er würde es jederzeit wieder tun. Er starb 2003 im Alter von 89 Jahren in Istanbul.

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Reisen
Weihnachten 2019 wohl wieder ohne Schnee

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WERBUNG Wir Deutschen lieben unseren Lifestyle, und wir haben vor allen Dingen klare Vorstellungen davon, wie die Weihnachtszeit auszusehen hat. Von Schneegestöber und eisigen Temperaturen fehlt derzeit jedoch noch immer jede Spur. Stellt sich die Frage, ob wir so kurz vor Heiligabend noch Hoffnung haben dürfen und in welchen Regionen überhaupt Schnee fallen wird. Erbaulich sind die Prognosen nicht gerade. Irgendwie will keine Weihnachtsstimmung aufkommen, wenn man sich draußen umsieht. Nicht einmal der Weihnachtsmarktbesuch schafft Abhilfe. Glühwein & Schmalzgebäck schmecken bei Minusgraden eben immer noch am besten. Unser Tipp deshalb: Koffer packen und nichts wie weg! Ein paar Orte in Europa sind tatsächlich schon von weißer Pracht gesegnet. Der Weihnachtsbaum passt zwar nicht in den Flieger, doch zumindest für die passende Atmosphäre und gute Stimmung lässt sich nach ein paar Flugstunden sorgen. Wer zudem auf großartiges Entertainment setzt, der wird in den großen Skigebieten, die neben Afterski-Partys auch Casinos & Co. zu bieten haben, ganz sicher nicht enttäuscht. Hier lohnt sich der Winterurlaub Wer noch überhaupt keine Idee hat, wie er die Feiertage verbringen soll, der wird auf Skiresort.de garantiert fündig. Dort bietet sich die Gelegenheit, mehr über die beliebtesten Skigebiete Europas zu erfahren und herauszufinden, wo aktuell Schnee liegt. Hoch im Kurs steht übrigens Südtirol. Auch wir können einen Kurzurlaub nur empfehlen. Alternativ bietet sich eine Reise nach Österreich an. In der traumhaften Kulisse lässt es sich nicht nur wunderbar Ski fahren, sondern man kann hier auch einfach mal die Seele baumeln lassen – vor allem wenn es darum geht, dem Weihnachtsstress zu entfliehen. Einen echten Geheimtipp hat das Portal parat: „Das Skigebiet Schöneben/​Haideralm – Reschen/​St. Valentin auf der Haide befindet sich im Vinschgau (Italien, Trentino-Südtirol, Südtirol). Zum Skifahren und Snowboarden stehen 65 km Pisten zur Verfügung. 10 Lifte befördern die Gäste. Das Wintersportgebiet liegt auf einer Höhe von 1.460 bis 2.390 m. Mit der Wintersaison 2018/2019 gehen die beiden benachbarten Skigebiete Schöneben und Haideralm einen gemeinsamen Weg als Skigebiet Schöneben/Haideralm. Die verschiedenen Teile des Wintersportgebiets sind dadurch für die Wintersportler komfortabel mit Pisten und Liften verbunden.“ Prognosen für Weihnachten schlecht Die Seite Merkur.de hat sich dem Thema weiße Weihnachten gewidmet und klärt auf, was es mit dem Mythos auf sich hat. Seit nunmehr 9 Jahren warten wir in weiten Teilen Deutschlands vergeblich auf die weiße Pracht. Allenfalls bleibt der Weg in Gebiete wie das Sauerland, denn dort helfen im Falle eines Falles Schneekanonen dabei, winterliche Stimmung zu zaubern. In den kommenden Tagen ist von oben jedenfalls nicht viel zu erwarten, denn die Temperaturen liegen schon bald wieder im zweistelligen Bereich – atlantische Luft sei Dank. Wer sich Weihnachten dennoch nicht vermiesen lassen will, der kann kurzentschlossen über eine Reise in die Ferne nachdenken. Die gute Nachricht ist, dass wir zumindest in Europa bleiben dürfen. Besser doch zu Hause bleiben? Keine Lust auf klirrende Kälte? Auch das ist kein Problem. Beim Betway live spielen gibt es unzählige Möglichkeiten, sich den Winter einfach virtuell nach Hause zu holen. Aktuell liegen hier natürlich die Weihnachtsslots voll im Trend. Betway selbst hat als Buchmacher riesige Erfolge gefeiert, ist heute allerdings viel mehr als das. Casino Spiele und Live Tische, die kommen hier mindestens genauso gut bei tausenden Kunden an wie Sportwetten. Und sollte doch noch ein Urlaub geplant sein, bietet sich hier ausreichend Zeit, die Grundlagen der großen Klassiker, wie beispielsweise Roulette, Blackjack und Poker, zu erlernen. Das Einsatzrisiko ist in dem Live Casino mehr als überschaubar. Wenige Cent genügen, um Stunden voller Unterhaltung zu erleben. Schneegestöber ersetzt Betway zwar nicht, doch zumindest tröstet das enorme Gewinnpotential über die fehlende weiße Pracht hinweg.

Umweltschutz
Weniger Reisen – so lassen sich CO2 Emissionen mindern

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WERBUNG Seit Monaten schon sorgt die Fridays vor Future Bewegung für Aufruhe und spaltet die Geister. Auf der einen Seite stehen die Befürworter, die sich gegen Reisen und obendrein gegen den übermäßigen Konsum von Fleisch aussprechen. Auf der anderen Seite sind die, die das Gefahrpotential als gering ansehen und denen ein Urlaub in Las Vegas lieber ist als eine Radtour in den benachbarten Ort. Fakt ist, dass sich mit ein paar Änderungen im Lifestyle vieles für unsere Welt verbessern lässt. Ein gutes Beispiel dafür sind Hobbys, wie beispielsweise das Glücksspiel. Natürlich lohnt sich die Reise nach Las Vegas, doch auch in unmittelbarer Nähe finden sich heute unglaublich reizvolle Spielbanken und sogar Casino Resorts. Wer hier ein wenig umdenkt, der kann nicht nur den CO2 Ausstoß auf ein Minimum reduzieren, sondern kommt auch deutlich schneller zu großartiger Unterhaltung. Was Reisen mit Fleisch zu tun hat Die Frankfurter Rundschau hat sich der Frage gewidmet, was denn nun mehr CO2 ausstößt: Reisen nach Las Vegas & Co., oder doch der überdurchschnittliche Verzehr von Fleisch, bei dem wir Deutschen offensichtlich zu den Spitzenreitern gehören. Zu diesem Anlass wurden einige der beliebtesten Reisestrecken in Würstchen umgerechnet. Was erst einmal verrückt klingt, ergibt durchaus Sinn. Wenn man sich das Ganze vor Augen hält, wird schnell deutlich, wo die Probleme in unserem Lifestyle liegen. Wird beispielsweise von München nach Stuttgart gefahren, schütten wir genauso viel CO2 aus als würden wir uns 27 Würstchen gönnen. Es geht dabei natürlich nicht um den Grill, der angezündet wird, sondern vielmehr um die Produktion des Fleisches. Noch drastischer sieht die Sache aus, wenn es ums Fliegen geht. Mit einer Reise von Berlin nach Stuttgart könnte man locker eine gesamte Hochzeitsgesellschaft mit Fleisch versorgen. Der Traum, die Welt zu sehen Wer möchte nicht einmal im Leben den bunten Lichtern von Las Vegas gegenüberstehen und sein Glück in einem der größten Casinos herausfordern? Weltreisen liegen seit Jahren im Trend, und gerade die überragenden Casinoresorts stehen bei vielen Reisenden hoch im Kurs. Dabei ist das Vergnügen näher als man denkt. Unsere Casino Club Erfahrungen haben gezeigt, dass gute Unterhaltung nicht nur kostengünstig funktioniert, sondern dass man sich dabei auch die Flugreise sparen kann. Wem das Spiel live lieber ist, der profitiert ebenfalls von diesem Anbieter. Schon so manches lokale Event wurde von den Casino Club Betreibern erfolgreich auf die Beine gestellt. Die Veranstaltungen sind dabei nah am Kunden und es ist somit nicht notwendig, Tonnen an CO2 in die Luft zu blasen. Natürlich ist der genannte Anbieter nur ein Beispiel von vielen, denn inzwischen steht Online Gaming dem Erlebnis Las Vegas in kaum mehr etwas nach. Das gilt insbesondere fürs Ambiente, in das die Casinobetreiber ihre ganze Energie sowie jede Menge Know-how investieren. Neue Wege braucht das Land Es ist natürlich nicht so, dass wir grundsätzlich auf unseren Lifestyle verzichten sollen – auch, wenn dies von vielen FFF Gegnern gerne behauptet wird. Vielmehr steht das bewusste Handeln im Vordergrund. Das gilt für die Reise nach Las Vegas genauso wie für den Konsum von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Manchmal macht es eben Sinn, die eigenen Pläne zu überdenken und zumindest zu überlegen, welche schadstoffarmen Alternativen sich zu Flugreisen, Schnitzel & Co.

Reisen
Einmal um die Welt – in die schönsten Casinoresorts

WERBUNG Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, wird das Spielen im Netz immer beliebter. Unsere Online Casino Erfahrungen waren bisher sehr gut, denn so manches Unternehmen steht für hochkarätige Spielmöglichkeiten und satte Gewinne. Erlaubt es dir Zeit, kann sich jedoch auch eine Reise um die Welt lohnen. Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Casino Resorts gemacht und finden, dass sich der Besuch in jedem Fall lohnt. Die klassische Spielbank, die hat jedenfalls noch lange nicht ausgedient.
Platz 3 – Ceasars Palace, Las Vegas (USA)
Auch, wenn es der Name des Resorts vermuten lässt: Mit dem Palast des römischen Imperators Julius Cäsar hat das renommierte Caesars Palace in Las Vegas natürlich nichts gemeinsam. Der römische Stil, der kommt hier dennoch perfekt zur Geltung. In dem Luxus Hotelkomplex lässt es sich wunderbar entspannen. Wer den Nervenkitzel sucht, der kommt im hauseigenen Casino garantiert auf seine Kosten. Spannung, Spaß und hohe Gewinne haben das Resort zu dem gemacht, was es heute ist. Und obwohl Las Vegas selbst inzwischen von Macau eingeholt wurde: Einen Besuch im Caesars Palace sollten sich USA Besucher auf keinen Fall entgehen lassen! Übrigens kommen Spieler hier auch auf ihre Kosten, wenn sie Sportwetten und Pferderennen bezogen. Die Betreiber des gigantischen Komplexes haben wirklich an alles gedacht.
Platz 2 – Venetian, Macau (China)
So reizvoll Online Casinos auch sein mögen: In Sachen Luxus werden sie vom Venetian im chinesischen Macau um Längen überholt! Über eine halbe Million Quadratmeter Fläche laden hier zum Spielen ein. Insgesamt erwartet Gäste eine Auswahl aus vier verschiedenen Bereichen mit Spielautomaten, Roulette und vielen weiteren Möglichkeiten. Allein 3.400 Geldspielgeräte stehen Besuchern hier zur Verfügung. Zwar liegt das Venetian ein wenig abgelegen, als Tourist bietet sich aber dennoch die Chance, schnell dort hin zu gelangen. Für all den Glamour und Luxus lohnt es sich eindeutig, hier einen Zwischenstopp auf der Asien Reise einzuplanen. Viele bezeichnen das Resort als Casino Wunderland. Für eine besondere Anreise bietet sich die Gondelfahrt an, die über das San Luca Kanalsystem möglich ist. So lassen sich unbeschwerte Stunden rund um die Spielbank genießen. Wer lieber auf Wasser verzichtet, der kommt selbstverständlich ebenfalls ans Ziel. Für uns ist das Venetian eindeutig eines der schönsten Reiseziele 2020.
Platz 1 – Bellagio, Las Vegas (USA)
Obwohl wir Ihnen Macau bereits auf unseren Seiten empfohlen haben, ist das Bellagio in Las Vegas nach wie vor die unbestrittene Nummer 1, wenn es um lokales Glücksspiel in gehobenem Ambiente geht. Wer hier vorbeischaut, der sollte sich standesgemäß kleiden. Jeans und Hemd haben keine Chance. Edler als im Bellagio geht es nirgendwo sonst zu. Und ganz unabhängig davon möchten wir natürlich über die Spielmöglichkeiten sprechen, die Sie hier erwarten. Das Casino befindet sich unmittelbar an einem See, der insgesamt rund 8 Hektar fasst. Bekannt wurde er durch seinen gigantischen Springbrunnen. Wer diesen Brunnen genug bewundert hat, der findet im Herzen des Casino Resorts über 2.300 Geldspielautomaten sowie mehrere hundert Spieltische. Höhepunkt der Reise sind die beiden Millionenjackpots. Schon ein Besuch kann reichen, um bis zu zwei Millionen schwerer nach Hause zu gehen – ein wenig Glück natürlich immer vorausgesetzt.
Auch online spielen kann sich lohnen
Erst wenn man die schönsten Casino Resorts der Welt erlebt hat, weiß man die Schönheit zu schätzen. Und obwohl Online Gaming in Sachen Ambiente nur bedingt mithalten kann, lohnt es sich sicher, das eigene Glück zu Hause auf die Probe zu stellen. Schließlich bieten sich hier unzählige Gewinnchancen. Wenn es gut läuft, reichen die Gewinne sogar, um sich schon bald auf den Weg ins erste der drei beliebtesten Resorts zu machen. Zugebenermaßen sind solche Reise nicht ganz günstig. Dafür lohnen Sie sich aber auch umso mehr.  

Terrorismus
Kommentar: Die Berichterstattung über die Terrororganisation PKK in deutschen Medien

Ein Gastkommentar von Kemal Bölge – kboelge@web.de Die malerische Nürnberger Altstadt ist berühmt für ihre Fachwerkhäuser, die Kaiserburg, das Albrecht-Dürer-Haus und viele andere Sehenswürdigkeiten. Nicht weit davon entfernt betreibt Tamer E. mit seinem Vater seit Jahren einen türkischen Lebensmittelmarkt. Es duftet nach Gewürzen sowie frischem Obst und Gemüse. Es ist gegen Samstagmittag im Oktober, zu diesem Zeitpunkt ist viel los im Laden, als Tamer E. sich vor dem Geschäft befindet und ein Demonstrationszug von völkisch-nationalistischen Kurden gerade vorbeizieht. Plötzlich wird Tamer E. vor dem Supermarkt von einigen Dutzend militanten Kurden mit Gegenständen angegriffen und am Kopf schwer verletzt. Er muss anschließend im Krankenhaus operiert werden. Die Nürnberger Polizei hat in diesem Fall Schlimmeres verhindert, da sie vor Ort präsent war. Die gewaltbereiten Anhänger der PKK haben nicht nur türkische Migranten, Gebäude oder Fahrzeuge angegriffen, sondern auch deutsche Polizeibeamte, wie letztes Jahr in Düsseldorf und Stuttgart, als Polizisten durch PKK-Mitglieder tätlich angegriffen und dabei schwer verletzt wurden. Seit der türkischen Militärintervention in Syrien, aber auch davor, sind Geschäfte, Kultureinrichtungen und Sportvereine etc., die von türkischen Migranten betrieben werden ein mögliches Anschlagsziel für gewaltbereite PKK-Anhänger in Deutschland. Die PKK wurde 1993 vom Bundesinnenministerium offiziell verboten. Das Verbot betrifft auch Zeichen, Symbole, Bilder oder Flaggen, die von der PKK oder PKK-nahen Vereinen/Organisationen benutzt werden. Obwohl für die PKK in Deutschland ein rechtskräftiges Betätigungsverbot gilt, haben sich nach dem Verbot andere Vereine/Organisationen, die der PKK nahestehen, gebildet. Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 28. Oktober 2010 festgestellt, dass es sich bei der PKK um eine terroristische Vereinigung im Ausland handelt (§§ 129a, 129b StGB). Das europäische Polizeiamt der Europäischen Union (EU), Europol, hat 2019 über den aktuellen Stand des Terrorismus in der EU einen sehr interessanten Bericht veröffentlicht. Darin beschreibt Europol, wie PKK-Mitglieder und Sympathisanten in Europa zur Finanzierung der Terrororganisation Gelder eintreiben, von kurdisch-stämmigen Selbstständigen unter Gewaltandrohung Geld erpressen und die PKK in den Drogen- und Menschenhandel verwickelt ist. Ein anderer Aspekt ist die Darstellung in den Massenmedien. Die PKK wird immer wieder glorifizierend als „Kurdische Arbeiterpartei“ bezeichnet, so, als ob es sich um einen harmlosen Pfadfinderverein oder einen Filmverein handelt.
Haben die Journalisten und Redakteure dieser Zeitungen und Zeitschriften, die die PKK bewusst verharmlosend darstellen, sich jemals die Mühe gemacht, mit den Familien der von der PKK ermordeten Opfer zu sprechen?
Auch wird so getan, als ob diese Terrororganisation die gesamte kurdische Bevölkerung politisch vertritt, obwohl das in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Die terroristische PKK und mit ihr der verlängerte politische Arm, die HDP, sind nicht voneinander zu trennen, denn die Abgeordneten dieser „politischen Partei“ betreiben nichts anderes als Terrorpropaganda. In ihrer Ausgabe vom 17. Dezember hat die Zeitung Gießener Anzeiger in einem skandalösen Artikel um „Spenden und Solidarität mit Rojava“ gebeten. Zu der Veranstaltung in die Hessenhalle, habe der „[…] kurdische Kulturverein Nav-Dem“ in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Dachverband Kon-Med“ eingeladen. Interessanterweise stuft das Bundesamt für Verfassungsschutz in seinem Bericht 2019 den Verein „Nav-Dem“ als „Massenorganisation der PKK“ ein. In dem Zeitungsartikel ist die Rede von einem kurdischen Verein mit dem Namen „Heyva Sor“, der sich nach eigenen Angaben zufolge als „Kurdischer Halbmond“ betrachtet. Doch wer steckt hinter diesem Verein, der angeblich humanitäre Hilfe im Krisengebiet leistet? Wer auf der Website des hessischen Verfassungsschutzes nach diesem Verein sucht, wird fündig. Nach Ansicht der Verfassungsschützer aus Wiesbaden gibt es einige Teilorganisationen, die die Aktivitäten der PKK stützen und für bestimmte Zielgruppen unterhält die PKK „Massenorganisationen“ und „Heyva Sor“ ist eines dieser Organisationen. Die berechtigte Frage wäre, warum sowohl die Nav-Dem als auch die „Heyva Sor“ nicht einem Betätigungsverbot unterliegen, wenn der Verfassungsschutz eine strukturelle Verbindung zwischen der Terrororganisation PKK und diesen Organisationen vorliegen sieht? Diese Veranstaltung in Gießen sollte offensichtlich die terroristischen Aktivitäten der PKK unterstützen und dient nicht humanitären Zwecken. Die Behauptung in dem Artikel, die kulturelle Vielfalt sei mit dem „türkischen Einmarsch“ in Syrien in Gefahr und habe eine humanitäre Katastrophe ausgelöst, mit hunderten Toten und Hunderttausenden Flüchtlingen, ist schlichtweg falsch und irreführend. Die kulturelle Vielfalt in Nordostsyrien wurde durch die gezielte Vertreibung der einheimischen Bevölkerung seitens der YPG/PKK zerstört. Die Militärintervention der türkischen Armee hat der Terrororganisation YPG/PKK gegolten und richtete sich nicht gegen die Zivilbevölkerung. Der Nordosten Syriens wurde während des Bürgerkriegs zunächst weitgehend von Terroristen des IS terrorisiert, besetzt und anschließend mit einer medialen Inszenierung und US-Unterstützung durch die YPG/PKK okkupiert. Um das Ziel eines ethnisch homogenen kurdischen Staates zu verwirklichen, hat die YPG/PKK in Nordsyrien mit massiver amerikanischer Unterstützung die einheimische Bevölkerung mit Gewaltexzessen vertrieben. Wer das nicht glaubt, sollte einmal in die Flüchtlingslager in der Türkei reisen und sich vor Ort eine Meinung bilden. Die Terroristen der YPG/PKK kontrollierten vor der Militäroffensive zirka 33 Prozent von Syriens Staatsgebiet. Immer wieder verweisen die deutschen Medien auf eine „völkerrechtswidrige Invasion“ der türkischen Armee in Syrien. Die gleichen Medien sind aber still, wenn es um Aufklärungsflüge von deutschen Tornado-Kampfflugzeugen über dem Osten Syriens geht. Offiziell wird es mit dem Kampf gegen die Terrororganisation IS begründet, obwohl es hierzu kein UN-Mandat gibt und der Deutsche Bundestag vor einigen Wochen das Mandat für diese völkerrechtswidrigen Aufklärungsflüge bis 2020 verlängert hat. Seit Jahren sind US-Spezialeinheiten in Syrien stationiert sind, aber über diesen Bruch des Völkerrechts findet man gar nichts, weil in der Wahrnehmung der deutschen Medien die Amerikaner stets als die „Kämpfer für Demokratie und Freiheit“ angesehen werden. Tamer E. wurde im Krankenhaus am Kopf operiert und musste dort mehrere Wochen verbringen. Über der pittoresken Altstadt von Nürnberg scheint die Sonne, denn gesundheitlich geht es Tamer E. wieder gut und er kann im Geschäft seiner Familie wieder arbeiten.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Militäroffensive Friedensquelle – Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört

Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

"Task Force NRW"
NRW geht gegen organisierten Missbrauch von Sozialleistungen vor

Nordrhein-Westfalen verstärkt seinen Kampf gegen den organisierten Missbrauch von Sozialleistungen. Hierzu hat Minister Herbert Reul ein erstmals in Krefeld erprobtes Konzept vorgestellt, gemeinsam mit dem Direktor des Landeskriminalamtes, Frank Hoever, dem Abteilungsleiter „Organisierte Kriminalität“ im LKA, Thomas Jungbluth, dem Oberbürger-meister von Krefeld, Frank Meyer, dem Krefelder Polizeipräsidenten Rainer Furth und dem Leiter der Familienkasse NRW-West, Sören Haack. „Die Zeiten, in denen skrupellose Kriminelle die Naivität und Gutgläubigkeit des deutschen Sozialstaates ausnutzen konnten, sind endgültig vorbei“, so Reul. Das Programm ist nach dem Schlag gegen das sogenannte „Hawala-Banking“ der zweite Erfolg der vor einem Jahr im LKA eingerichteten „Task Force NRW“, in der Finanzministerium, Justizministerium und Innenministerium gemeinsam Finanzermittlungen durchführen. Es richtet sich gegen eine Tätergruppe, die Familien hauptsächlich aus Südosteuropa nach Deutschland lockt, für sie Sozialleistungen wie Kindergeld beantragt und sie in mitunter verfallenen Häusern wohnen lässt. Die Sozialleistungen werden von den Tätern ganz oder teilweise einbehalten, die Eltern in illegale Beschäftigung vermittelt, während die Kinder betteln oder stehlen gehen. Kehren die Familien in ihre Heimatländer zurück, werden die Sozialleistungen aber weiterhin gezahlt und von den Tätern kassiert. „Da werden die Träume und die Not der Ärmsten der Armen Europas ausgenutzt. Das ist das Perfide, zutiefst Verachtenswerte an dieser Masche“, so Reul „Das Landeskriminalamt hat – gemeinsam mit Sicherheitspartnern – ein Konzept erarbeitet, um Fälle von Sozialleistungsmissbrauch systematisch zu identifizieren und kriminelle Strukturen zu bekämpfen“, so LKA-Direktor Frank Hoever. „Die Familienkassen in NRW beteiligen sich schon seit längerer Zeit als Partner von betroffenen Kommunen vor Ort bei der Verfolgung des unrechtmäßigen Leistungsbezuges in Nordrhein-Westfalen. Das aktuelle Vorgehen in Krefeld hat gezeigt, dass auf der Grundlage von Erfahrun-gen aller beteiligter Behörden und der Zusammenarbeit mit dem Landes-kriminalamt wirkungsvoll gegen organisierte Strukturen beim Leistungsmissbrauch vorgegangen werden kann“, sagte Sören Haack. „Wir freuen uns, dass wir als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen mit den Landesbehörden gemeinsam und zielgerichtet gegen organisierten Sozialmissbrauch vorgegangen sind und damit deutlich machen konnten, dass es für solche Machenschaften in Krefeld keinen Raum gibt. Dies fügt sich auch in die kommunalpolitische Linie der letzten Jahre ein. Wir danken Polizei, Landeskriminalamt und allen beteiligten Behörden für die sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir wünschen uns, dass auf dieser Basis auch zukünftig weitergearbeitet werden kann, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen“, sagte Oberbürgermeister Frank Meyer. Kernpunkt des Konzepts ist eine behördenübergreifende Zusammenarbeit. Zunächst werden die Daten verschiedener Ämter mit denen der Familienkasse abgeglichen. Im Verdachtsfall recherchieren die Städte gemeinsam mit Unterstützung der Polizei. In der Folge kommt es zur Einstellung der Zahlung oder zu weiteren Ermittlungen, die mit der Zeit ein kriminelles Netzwerk enttarnen. Beim „Stresstest“ des Programms im Mai in Krefeld entdeckten die Behörden so einen massenhaften Betrug bei der Beziehung des Kindergeldes. Der entstandene Schaden ging alleine hier in die Hunderttausende. „Mit unserem „Präsenzkonzept Innenstadt“ haben wir schon vor drei Jahren den Grundstein gelegt, problematische gesellschaftliche Entwicklungen zu beleuchten und Verstöße konsequent zu ahnden. Deshalb ist es gerade in Krefeld möglich gewesen, dieses neue Instrument zur Aufklärung des kriminellen Sozialmissbrauchs schnell und effektiv gemeinsam mit der Stadt umzusetzen“, sagte Polizeipräsident Rainer Furth. „Neben dem finanziellen Schaden, der dem deutschen Steuerzahler entsteht, lösen diese Taten auch Fremdenfeindlichkeit und Hass aus. Die Verhältnisse, in denen diese Menschen hier leben müssen, bringen ganze Stadtteile in Verruf. Und die Bürgerinnen und Bürger empfinden es schlicht als ungerecht, wenn der Sozialstaat, den sie mit ihrer Arbeit bezahlen, von Kriminellen geplündert wird“, so Minister Herbert Reul.

UN-Flüchtlingsforum
Erdogan: Ausbeutung des Öls ist ihnen wichtiger als Menschenleben

Genf (nex) – In Genf findet zum ersten Jahrestag des UN-Flüchtlingspakts das erste globale Flüchtlingsforum am 17. und 18. Dezember 2019 statt. Mit dabei ist der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der als Co-Vorsitzender an dem Gipfel des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) teilnimmt. In seiner Rede sagte Erdogan: „Es befinden sich heute auf der Welt mehr als 260 Millionen Flüchtlinge und Migranten. Diese Menschen sind nicht nur aufgrund einer besseren Arbeit oder eines Lebens in einem stabileren Land dazu gezwungen zu fliehen, sondern sie sind auch notgedrungen, für eine bessere Zukunft ihrer Kinder zu migrieren.“ Fünf Millionen Flüchtlinge in der Türkei Erdogan sagte, dass die Türkei zu den Ländern zähle und diese anführe, die am meisten unter der Last der irregulären Flüchtlingsströme zu leiden hätte. „Derzeit bieten wir insgesamt fünf Millionen Menschen ein Zuhause, darunter 3,7 Millionen syrische Flüchtlinge”, so der türkische Präsident. Politik der offenen Tür gegenüber Flüchtlingen Erdogan wies darauf hin, dass die Türkei, nachdem der syrische Bürgerkrieg begann, eine Politik der “offenen Tür” gegenüber den Geflüchteten aus Syrien angewendet habe. „Wir haben nicht unterschieden, welcher Religion, Sprache, Rasse, ethnischen Herkunft die Menschen angehören, wir haben allen eine Heimat geboten.“ Außer vereinzelte Zwischenfälle habe es keine Ereignisse gegeben, die flüchtlingsfeindlich gewesen seien oder die Flüchtlinge ausgegrenzt hätten, so der türkische Staatschef. „Als Land bieten wir den Flüchtlingen, die zu uns kommen, die gleichen Möglichkeiten, die wir auch unseren eigenen Bürgern gewährleisten.“ Ausbeutung des Öls wichtiger als Menschenleben Zudem unterstrich Erdogan: „Die Terrororganisationen, die unsere Grenzstädte angriffen, wurden unterstützt.“ Das humanitäre Drama, welches sich seit neun Jahren in Syrien abspiele, werde sehr gut durch eine Wandschrift in Aleppo deutlich:
„Die Welt hätte auf der Stelle interveniert, wenn von den getöteten Kindern in Syrien anstatt Blut, Öl geflossen wäre.“
Die Anstrengungen, die für die Sicherheit von Ölfeldern aufgebracht wurden, habe man den durch Fassbomben fliehenden Kindern leider nicht ermöglicht. Vorschlag von Erdogan: Entwicklungsprojekte für Flüchtlinge mit Ölgeldern „Ich rufe euch auf, lasst uns das Öl in den dortigen Feldern gemeinsam fördern und die Gebiete, die vom Terror übersät sind, mit neuen Entwicklungsprojekten umformen, sodass wir dort neue Häuser und Siedlungsgebiete für die Menschen, die derzeitig auf der Flucht sind, schaffen. Aber sie weigern sich. Denn das Öl ist ihnen viel wichtiger“, so der
(Screenshot/Twitter)

Bürgerschaftswahl
Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen von SPD und Grünen in Hamburg

Gut zwei Monate vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg sind die Sozialdemokraten knapp die stärkste politische Kraft in der Hansestadt. Nach einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks würde die Partei des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher wieder auf Platz eins landen, wenn schon am kommenden Sonntag gewählt würde. Demnach käme die SPD aktuell auf 28 Prozent, knapp dahinter die Grünen auf 26 Prozent. Die CDU läge mit 17 Prozent deutlich zurück. Die Linke erreichte 11 Prozent. Wieder in der Bürgerschaft vertreten wären auch die AfD (7 Prozent) und die FDP (6 Prozent). Im Vergleich zur vorigen NDR Umfrage in Hamburg vom Februar 2019 hat die SPD drei Prozentpunkte verloren, die Grünen legten 4 Prozentpunkte zu. Die CDU blieb stabil. Bei der Bürgerschaftswahl 2015 lag die SPD mit 45,6 Prozent deutlich vorne. Die CDU kam damals mit 15,9 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von den Grünen mit 12,3 Prozent. Die Linke erzielte im Jahr 2015 8,5 Prozent, die FDP 7,4 Prozent. Die AfD zog mit 6,1 Prozent in die Bürgerschaft ein. Auch der künftige Senat sollte SPD-geführt sein, meinen aktuell 42 Prozent der Hamburger Wahlberechtigten. Einen Senat unter Grünen-Führung wünschen sich hingegen 27 Prozent. Die CDU in der Führungsrolle ziehen 20 Prozent vor. Bei diesem Ergebnis könnte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher seine Arbeit im Rahmen einer rot-grünen Koalition fortsetzen. 56 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden (25 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden). Mit der Arbeit der Grünen-Spitzenkandidatin und Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank sind 39 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden, 34 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden. Der CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg landet in der Abfrage der Politikerzufriedenheit auf Platz vier, hinter Cansu Özdemir von der Partei Die Linke. Für diese Umfrage befragte Infratest dimap im Zeitraum vom 11. bis 16. Dezember 2019 insgesamt 1004 Wahlberechtigte ab 16 Jahren in Hamburg. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 1,4 Prozentpunkten (bei einem Anteilswert von 5 Prozent) bis 3,1 Prozentpunkten (bei einem Anteilswert von 50 Prozent). Alle Ergebnisse finden Sie ab sofort unter www.NDR.de.

Menschenrechte
Kommentar: Der Westen hat die verfolgten Uiguren für sich entdeckt

Ein Gastkommentar von Kemal Bölge – kboelge@web.de Mesut Özil, Fußballprofi in Diensten des FC Arsenal London, hat mit seiner Solidaritätsbekundung für die unterdrückten muslimischen Uiguren in den letzten Tagen für mächtigen Wirbel gesorgt. Sein Arbeitgeber, der FC Arsenal London, war über sein Statement wenig erfreut und distanzierte sich umgehend von den Äußerungen seines Profis, die der Verein in keinster Weise teile und nur seine eigene Meinung wiedergebe. Hinter der Distanzierung des FC Arsenal könnten wirtschaftliche Gründe stecken, denn China ist ein großer und interessanter Markt für die Fußballindustrie. Man kann natürlich unterschiedlicher Meinung sein, ob es überhaupt angebracht ist, dass sich ein Fußballprofi über politische Themen äußert. Aber eines sollte man Mesut Özil hoch anrechnen: Er hat klare Kante gezeigt, die muslimischen Länder in dieser Frage für ihr Nichtstun kritisiert und auf das Schicksal der verfolgten Uiguren in Xinjiang deutlich hingewiesen. Beim Volk der Uiguren handelt es sich um ein muslimisches Turkvolk in Ost-Turkestan, welches sich geografisch betrachtet im äußersten Nordwesten Chinas befindet. Zunächst gehörte die Autonome Provinz Xinjiang, so der offizielle Name der Provinz, der Republik von China (ab 1913) und seit 1949 der Volksrepublik China. Menschenrechte in China: Das Schicksal der Uiguren Berichte über Repressalien der chinesischen Behörden gegen das zehn Millionen Volk der Uiguren hat es in der Geschichte schon immer gegeben, nur war es im Zeitalter der Globalisierung und milliardenschwerer Investitionen westlicher Konzerne in China nicht en vogue bei der Regierung in Peking darüber ein Wort zu verlieren. Welche Regierung oder welches Unternehmen kann sich eine Aussage über die Menschenrechtslage in Xinjiang erlauben? Als in Ost-Turkestan (Provinz Xinjiang) 1949 die chinesischen Kommunisten einfielen, wurde die intellektuelle Schicht der Uiguren ermordet. Das normale Volk mit geringem Einkommen musste unter dem Deckmantel des „kommunistischen Fortschritts“ schwerste Zwangsarbeit verrichten. Heute berichten Menschenrechtsgruppen von systematischer Unterdrückung und Überwachung des täglichen Lebens der uigurischen Minderheit. Selbst die freie Ausübung der islamischen Religion ist den kommunistischen Machthabern ein Dorn im Auge. Während des islamischen Fastenmonats Ramadan kam es 2009 zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung und der Polizei, bei dem schätzungsweise 200 Menschen ihr Leben verloren haben sollen. Vor fünf Jahren, 2014, gingen viele Uiguren in der Hauptstadt Urumqi auf die Straße, um gegen ihre Unterdrückung zu protestieren. Die Antwort der chinesischen Staatsmacht fiel sehr blutig aus. Nach Medienberichten wurden bei dieser Demonstration 90 Menschen getötet. Die chinesische Regierung beschuldigt uigurische Extremisten, für die Unruhen verantwortlich zu sein, die in der Vergangenheit Anschläge verübt hätten und daher sei es das legitime Recht des Staates, mit allen Mitteln dagegen vorzugehen. In den letzten Monaten wurde in den Medien über Umerziehungs- bzw. Straflager in Xinjiang berichtet, bei dem bis zu einer Million Uiguren interniert seien. Die Pekinger Regierung hatte zunächst Medienberichte dieser Art dementiert und stattdessen von Umerziehungszentren gesprochen. Allerdings haben die jetzt aufgekommenen Vorwürfe über Internierungslager eine andere Qualität erreicht. Was zunächst als Gerücht abgetan wurde, bestätigte sich später durch Augenzeugenberichte, die das Ausmaß bei der Verfolgung und Unterdrückung des uigurischen Volkes erahnen ließen. Neuerdings existieren Satellitenaufnahmen, die die These von Internierungslagern bestätigen. Ein anderes Indiz sind die als geheim eingestuften und von chinesischen Whistleblowern weitergeleiteten „China Cables“, die den Umgang mit inhaftieren Uiguren belegen sollen. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung hat ein internationales Journalistennetzwerk diese Dokumente nun ausgewertet und bestätigt die Vermutung über die Internierung von Menschen, denen es nicht gestattet ist, die Lager zu verlassen. Was noch erwähnenswert wäre ist der demografische Faktor in Xinjiang. Die Volksrepublik China lässt seit Jahrzehnten Han-Chinesen in der uigurischen Provinz ansiedeln und verschiebt damit die Bevölkerungsstruktur zugunsten der chinesischen Bevölkerung. Durch die massive Ansiedlungspolitik von Han-Chinesen stellen die Uiguren nur noch die Hälfte der Gesamtbevölkerung dar. Darüber hinaus hat China seit Jahren ein Programm zur Ansiedlung von Unternehmen in Xinjiang laufen, das Firmen Anreize für Investitionen bietet. Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen hat hier 2013 ein Werk eröffnet. Durch die Ansiedlung von internationalen Unternehmen in Xinjiang soll zum einen die Wirtschaft in der Provinz gestärkt und zum anderen die Attraktivität als Wirtschaftsstandort für die weitere Besiedlung durch Han-Chinesen gefördert werden. Die westlichen Berichte über die Unterdrückung des uigurischen Volkes in der chinesischen Provinz Xinjiang entsprechen der Wahrheit und sollten durch die Medien weiter thematisiert werden. Allerdings hat genau dieser Westen eine Erinnerungslücke, wenn es um andere grausamste Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht. Hier drei Beispiele für begangene Völkermorde: In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1992 verübten armenische Einheiten in der Ortschaft Chodschali/Berg-Karabach, das völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, eines der furchtbarsten Massaker überhaupt. Chodschali wurde dem Erdboden gleich gemacht und die vor Ort lebenden Frauen, Kinder, Ältere und Kranke mit einer unglaublichen Brutalität bestialisch ermordet. Bei diesem Verbrechen wurden 1.000 Aserbaidschaner getötet. Die Verantwortlichen für dieses Verbrechen wurden nicht zur Rechenschaft gezogen. Auch beim Völkermord in Ruanda hat es der Westen vorgezogen zuzuschauen, als schätzungsweise eine Million Tutsis durch barbarische Hutus ermordet wurden. Noch immer sind die schrecklichen Bilder allgegenwärtig, als serbische Mordkommandos 1995 in die UN-Schutzzone ins bosnische Srebrenica einrückten, um die dort lebenden bosnischen Muslime niederzumetzeln. Der Westen hat die verfolgten Uiguren für sich entdeckt, um die zukünftige Weltmacht China herauszufordern. Hier zeigt sich der Opportunismus der westlichen Staatengemeinschaft ganz deutlich.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Uiguren-Verfolgung: Mesut Özil verurteilt muslimische Medien und Staaten für ihr Schweigen

Bayern
Nürnberg: Frau rast mit Auto auf muslimischen Friedhof

Nürnberg – Die türkische Gemeinschaft von Nürnberg beklagt eine fehlende Anteilnahme seitens der Politik und der Gesellschaft, nachdem eine 54-jährige Frau in der Nacht zum Donnerstag mit ihrem Auto in den Südfriedhof fuhr und muslimische Gräber beschädigte.  Wie nordbayern.de berichtet, beschleunigte die Fahrerin ihren Wagen und durchbrach mit einem großen Krach das Eisengatter. Im muslimischen Teil des Friedhofs überfuhr sie Gräber und riss Blumen aus Beeten. Insgesamt seien 43 Gräber zerstört worden, acht davon von Türkischstämmigen, so der Vorsitzende der türkischen Gemeinde Nürnbergs, Bülent Bayraktar, gegenüber NEX24. Zeugen alarmierten gegen 4.30 Uhr über den Notruf die Polizeieinsatzzentrale. Es gebe jedoch keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund, so Polizeipressesprecher Wolfgang Prehl gegenüber nordbayern.de. Die Nürnbergerin kam aufgrund ihres verwirrten Zustandes in die Bezirksklinik. Die Ermittlungen haben ergeben, dass sie seit längerem psychische Probleme habe, berichtet nordbayern.de weiter. Türkische Community beklagt mangelnde Anteilnahme Die türkische Community Nürnbergs und auch Nutzer in sozialen Netzwerken beklagen eine mangelnde Anteilnahme- Nach dem Vorfall hat tgmn-Vorsitzender Bayraktar mit Vertretern der türkischen Community, die Familienangehörige im Südfriedhof beerdigt haben, die Gräber vor Ort besucht. Die Stimmung ist an diesem kalten, windigen und regnerischer Wintertag betrübt. Aydin Yüksel lebt seit 39 Jahren in Nürnberg. Seit 2013 liegt die geliebte Ehefrau Fein Yüksel hier. „Der Friedhof ist ein wichtiges Zeichen, denn er zeigt die Zugehörigkeit zu einem Ort. Wir begraben unsere Verstorbenen in Länder, wo wir gerne leben und weiterhin leben werden. Als ich vom Vorfall erfahren habe, kamen in mir Erinnerungen an das Deutschland der 30er Jahre und ich hatte Angst. Ich denke, dass die türkische Gemeinde bei solchen Vorfällen immer Angst verspürt. Danach habe ich mich mit den Details des Vorfalles beschäftigt. Auch, wenn alle Indizien dafürsprechen, dass die Tat eine geistig verwirrte Frau begangen hat, bin ich in mich gegangen und habe mich gefragt, was wohl passiert wäre, wenn sich dieser Vorfall auf dem jüdischen Friedhof ereignet hätte. Wie wäre die Reaktion der Medien und der Stadtoberhäupter? Wir haben die Morde der Neonazis nicht vergessen. Wir wurden getötet, in Angst versetzt und beschuldigt. Nach den NSU-Morden ist das Vertrauen in die Ermittlungsbehörden angekratzt. Wir leben sehr gerne in dieser schönen Stadt. Wir erwarten von den Verantwortlichen ein Statement in Richtung der türkischen Gemeinde, das alle beruhigt. Das ist unser natürliches Recht. Sie müssen uns überzeugen. Sie sprechen doch ständig von der Integration. Wo bleibt die Reaktion? Wo bleibt die Anteilnahme?“ Abdurrahman Gümrükçü lebt seit 49 Jahren in Deutschland. Im Jahre 2008 hat er einer seiner geliebten Töchter im Alter von 22 Jahren hier im Nürnberger Südfriedhof beigesetzt. Gümrükcü ist langjähriges SPD-Mitglied und Funktionär, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Nürnberg Nordost. Er sei im ständigen Kontakt mit dem Oberbürgermeister und dem Oberbürgermeisterkandidaten der SPD Thorsten Brehm. „Nach dem Vorfall haben mich meine Tochter und meine Frau mich angerufen. Ich bin sofort zum Friedhof geeilt. Es hat mich zutiefst traurig gemacht, dass so etwas in Nürnberg passieren kann. Wir sind ein Teil der Stadt, wir sind überall vertreten. Ich frage mich nach solchen Vorfällen: Warum?! Ich glaube nicht daran, dass die Frau psychologische Probleme hatte. Es ist unmöglich, unbewusst in das hinterste Eck des Friedhofs mit dem Auto einzufahren, um dort die Gräber zu schänden. Die türkische Community tut sich schwer auf dieses Ereignis eine Reaktion zu zeigen. Wir leben seit 58 Jahren in Deutschland, können aber keine 58 Landsmänner zusammenbringen, um den Unmut kundzutun. Ich habe mich gefreut, dass die Friedhofsverwaltung sehr schnell die beschädigten Gräber weitestgehend saniert hat. Früher gab es im Südfriedhof eine bessere Überwachung, doch diese wurde in den letzten Jahren zurückgefahren. Ich verlange, dass die Gräber wieder von einem privaten Sicherheitsdienst besser geschützt werden. Ich hatte erwartet, dass unser Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly den Friedhof besucht und seine Anteilnahme bei unserem Generalkonsul erweist. Er hätte zumindest telefonisch sein Bedauern äußern können. Oder er hätte auch der türkischen Gemeinde kondolieren können. Leider ist all dies nicht geschehen. Vielleicht sind sie auch wegen der Sache im Südpunkt nachtragend. Zeigen Sie wenigstens Respekt gegenüber unseren Toten, wenn Sie schon uns diesen Dienst nicht erweisen!“ Ahmet Can lebt seit 30 Jahren in Nürnberg und musste seinen geliebten Sohn Emir Can in jungen Jahren im Jahre 2013 hier beisetzen. „Ich war schockiert. Die Verstorbenen sollen in Frieden hier ruhen, egal welche Sprache sie gesprochen haben und welcher Religion sie angehört haben. Ich habe erst nachträglich erfahren, dass muslimische Gräber geschändet worden sind. Die Kinder, Frauen und Eltern von Freunden liegen hier. Lasst sie in Ruhe! Ich möchte, dass die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden. Wir erwarten mehr Pietät von den Deutschen nach solchen Vorfällen.“ Ahmet Can, Abdurrahman Gümrükçü und Aydın Yüksel: „Wir wollen in Ruhe und Frieden in dieser schönen Stadt zusammenleben. Egal welche Hautfarbe, Abstammung oder Religion die Menschen haben.” Bayraktar: „Die betroffenen Familien wurden nicht kontaktiert. Weiterhin wurde weder eine Repräsentanz einer türkischen noch einer islamischen Gemeinde angeschrieben. Ich treffe mich morgen um 09:30 Uhr mit der BILD-Zeitung am Südriedhof mit einem Angehörigen, der drei Verstorbene an diesem Teil des Friedhofs beigesetzt hat. Die Friedhofsverwaltung spricht vom „Muslimfeld“. Er und seine Familie wurde nicht über die Schändung informiert.“ Nachdem die türkische Tageszeitung Hürriyet über den Fall berichtete, forderten die Leser auch eine Anteilnahme von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und dem Nürnberger Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.

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