„Für die Menschen in Hongkong, für den Finanzplatz, den Handelsplatz wäre das natürlich ein schwerer Schlag.“Für die Volksrepublik China sei es vermutlich weniger schlimm. Der FDP-Bundestagsabgeordnete stellte die Frage, ob nicht Peking das Problem sei. Die Volksrepublik habe zugesagt, Hongkong bis mindestens 2047 nach dem Motto „Ein Land, zwei Systeme“ in der Demokratie, der Freiheit und der Marktwirtschaft zu belassen, „während wir immer stärker zunehmenden Druck des kommunistischen Zentrums in Peking sehen, auf diese doch freie Stadt Hongkong. Insofern müssten sich Aktionen eher gegen die Volksrepublik richten als gegen Hongkong.“ Der Außenexperte der Liberalen pochte erneut darauf, den für September in Leipzig geplanten EU-China-Gipfel abzusagen. Zwar müssen sämtliche Kommunikationskanäle zum Dialog genutzt werden, ein solcher Gipfel sei aber eine Veranstaltung „bei der im Zweifel wenig Konkretes erreicht, wenig Konkretes besprochen werden kann, wo allerdings beide Seiten sich im besten Lichte darstellen können. Und insofern: Ja zum Dialog, aber eben Nein zu einer Veranstaltung, die zurzeit bei dem Verhalten Pekings gegenüber der freien Stadt Hongkong nicht akzeptabel ist.“
Sonderrechte
Lambsdorff kritisiert US-Sanktionen gegen Hongkong
Corona-Pandemie
Indien: Affen stehlen Blutproben von Corona-Erkrankten
A gang of monkeys in India found their way into a laboratory and escaped with a batch of #coronavirus blood test samples, it has been reported.
— Sky News (@SkyNews) May 30, 2020
One of the monkeys was later spotted in a tree chewing one of the sample collection kits.
More here: https://t.co/MWG1l8Ika3 pic.twitter.com/EXSLAd3p6h
Geschichte
Die Manipulationen der armenischen Diaspora und die Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg
Dabei wäre es angebracht sich die Unterschrift von Mustafa Abdülhalik Bey genauer ansehen. Mustafa Abdülhalik Bey war damals Gouverneur von Aleppo. Das zweite Dokument ist ein Unterschriftenvergleich von Mustafa Abdülhalik Bey. Auf Seite 48 sieht man unter Punkt 1 und 2 die gefälschten Unterschriften und bei 3 und 4 die tatsächliche Unterschrift.
Deutlich zu sehen ist der Unterschied zwischen der Fälschung und der tatsächlichen Unterschrift des Gouverneurs, die sich im osmanischen Archiv befindet. Was noch auffällt, ist ein angebliches Dokument in den „Andonian Papers“, in dem eine Unterschrift von Mustafa Abdülhalik Bey zu finden ist, nur war dieser zu jenem Zeitpunkt noch gar nicht als Gouverneur in Aleppo im Amt. Er kann diese Unterschrift gar nicht unter dieses Dokument gesetzt haben.
Ferner sind chronologische Fehler enthalten. So war der erwähnte Mustafa Abdülhalik Bey, bevor er zum Gouverneur von Aleppo ernannt wurde, in Istanbul, aber in den Andonian Schriften gibt es Dokumente, in dem dieser in Aleppo Notizen angefertigt und seine Unterschrift unter amtliche Dokumente gesetzt haben soll, was unlogisch wäre. Zum besseren Vergleich habe ich aus dem Buch die Seiten 52 und 53 gescannt, um zwei Kopien von authentischen osmanischen Archivdokumenten aufzuzeigen.
Literaturempfehlung:
- Konstruiert, Instrumentalisiert, Politisiert – Geschichte im Fadenkreuz der armenischen Lobby
- Die Rückkehr – Die Wiederansiedlung der Armenier im Osmanischen Reich
- Geschichte verdreht – Die Wahrheit über die Geschichte der Armenier im Osmanischen Reich. (Yves Bénard)
- Der Mythos eines Völkermordes – eine kritische Betrachtung der Lepsiusdokumente sowie der deutschen Rolle in Geschichte und Gegenwart der „Armenischen Frage“
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema
– NEX24 Interview – Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“
Zu Yves Bénard: “Um der Gerechtigkeit willen” lautet das Credo des franzöischen Historikers, der sich durch seinen kritischen Geist und mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet in die historischen Archive verschiedener Staaten begab. Herausgekommen ist ein hoch interessantes Buch, das exemplarisch ist für eine sachliche Darstellung der Ereignisse.
Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“
Islamfeindlichkeit
Bundesweite Anschlagswarnung auf Moscheen
Rechte Terrorzelle wollte mit halbautomatischen Waffen viele Muslime töten
Im Februar gelang der Polizei in NRW ein Schlag gegen eine rechte Terrorzelle, die Anschläge auf Moscheen in Deutschland nach dem Vorbild des Anschlags im neuseeländischen Christchurch im März 2019 geplant haben soll. Ein V-Mann, der in die Gruppe eingeschleust wurde, berichtete den Ermittlern, dass die Gruppe mit halbautomatischen Waffen in Moscheen eindringen und möglichst viele Muslime töten wollten. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete, agierte die Gruppe unter dem Namen „Der harte Kern“. Die Verdächtigen sollen Verbindungen zur rechtsextremen Gruppierung „Soldiers of Odin“ gehabt haben. Diese rechtsextremistische Bürgerwehr soll demnach 2015 in Finnland gegründet worden sein. Die Gruppe habe geplant in kleineren Gemeinden in Moscheen Muslime beim Beten anzugreifen. Zwei der Männer wurden nach Erkenntnissen der Ermittler auserkoren, die Waffen zu beschaffen. Alle zusammen sollten das nötige Geld aufbringen: 50.000 Euro. Parallel dazu sollten mögliche Anschlagsziele ausgekundschaftet werden. Zehn Männer sollten in zehn Bundesländern zuschlagen. Durch die Anschläge, so erhofften es sich die Rechtsextremen offenbar, würden Gegenangriffe provoziert – die dann in einer Art Bürgerkrieg enden würden, berichtet der Spiegel.
Heute erhielten wir Warnungen der Polizei über eine bundesweit erhöhte Anschlagsgefahr für unsere Moscheen. Die Gefahr sei nicht abstrakt. Ich mache mir große Sorgen wegen des Zusammenhaltes. Muslimische Gemeinden bleiben solidarisch in #corona-Zeiten https://t.co/wDtDjGB9Ac
— Aiman A. Mazyek (@aimanMazyek) May 29, 2020
Fremdenfeindlichkeit
Erneut islamfeindliche Drohbriefe an drei Moscheen
2019 jeden zweiten Tag islamfeindliche Angriffe
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland jeden zweiten Tag eine Moschee, eine muslimische Einrichtung oder ein religiöser Repräsentant islamfeindlich angegriffen. Das berichtet die Tageszeitung taz unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung. Die Linksfraktion habe demnach zum Thema antimuslimischer Rassismus eine Große Anfrage gestellt.
„Das ist rechter Terror, dem entschieden entgegengetreten werden muss. Die Gefährdung von Personen, Moscheen und anderen muslimischen Einrichtungen ist nicht hinzunehmen“, so die Linken-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz gegenüber der taz.Die Zahl ergebe sich aus einem vom Bundesinnenministerium entwickelten neuen „Angriffszielkatalog“. Dieser weise seit Januar 2019 eine bestimmte Teilgruppe islamfeindlicher Angriffe aus, nämlich jene auf Begegnungsstätten, Kulturvereine, Friedhöfe, Moscheen, Religionsgemeinschaften, religiöse Einrichtungen, Repräsentanten, Symbole oder sonstige Religionsstätten. Der Katalog umfasse somit nur eine Teilmenge der islamfeindlichen Straftaten insgesamt, aber mehr als bloß die Zahl der Angriffe auf Moscheen, berichtet die taz weiter.
„Musliminnen, Muslime sowie religiöse Einrichtungen in Deutschland sind von politisch motivierten Straftaten betroffen“, zitiert die taz aus der Antwort der Bundesregierung. Das Thema Islamfeindlichkeit bilde neben dem Thema Zuwanderung „ein konstantes Aktionsfeld der rechten Szene“.
Zum Thema
– Rassismus – Kommentar: Medien trugen zu Islamfeindlichkeit bei
Antimuslimischer Rassismus, Türkenfeindlichkeit und Rechtsterrorismus: Wer Mitschuld an Hanau trägt und was wir dagegen tun können.
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Corona-Krise
Berliner CDU fordert Infektionsschutzpläne für Schulen und Kitas
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Bergkarabachkonflikt
„Keine Vertretung für armenische Separatisten in Deutschland“
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
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Dr. Christian Johannes Henrich: Zweifelsohne ist die jüngere Geschichte Aserbaidschans von den geopolitischen Rahmenbedingungen im Kaukasus und den Machtinteressen europäischer Großmächte geprägt.
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Dietzenbach
Hessen: 50 Randalierer locken Polizei und Rettungskräfte in einen Hinterhalt
Syrien-Sanktionen
EU verlängert Sanktionen gegen Syrien
Das syrische Volk musste im Laufe des Konflikts auf außerordentliche Reserven an Widerstandsfähigkeit zurückgreifen. Die Sanktionen der EU richten sich gegen diejenigen, die für ihr Leid verantwortlich sind, gegen Mitglieder des syrischen Regimes, ihre Anhänger und Geschäftsleute, die das Regime finanzieren und von der Kriegswirtschaft profitieren. Die EU ist entschlossen, ihre Unterstützung für das syrische Volk fortzusetzen, und ist nach wie vor entschlossen, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um auf eine politische Lösung des Konflikts zu drängen, die allen Syrern zugute kommt und der anhaltenden Unterdrückung ein Ende setzt.Auf der Liste sind aktuell 273 Personen und 70 Unternehmen ausgewiesen, die von Einreiseverboten und vom Einfrieren von Vermögenswerten betroffen sind, weil sie für das gewaltsame Vorgehen gegen die syrische Zivilbevölkerung verantwortlich sind, vom Regime profitieren oder dieses unterstützen und/oder mit diesem in Verbindung stehen. Im weiteren Sinne umfassen die derzeit geltenden Sanktionen gegen Syrien u. a. ein Erdölembargo, Restriktionen bei bestimmten Investitionen, das Einfrieren der in der EU gehaltenen Vermögenswerte der syrischen Zentralbank, Ausfuhrbeschränkungen für Ausrüstung und Technologie, die zur internen Repression verwendet werden können, sowie für Ausrüstung und Technologie zur Überwachung oder zum Abhören des Internets und von Telefongesprächen.
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Sein Gesicht wurde zum einenden Element im Kampf der Syrer gegen das brutale Assad-Regime. Heute jährt sich zum siebten Mal der Tag der Festnahme des damals 13-jährigen syrischen Jungen Hamza Ali al-Khatib.
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Corona-Krise
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