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Reisen in die USA weiterhin nicht möglich – Bald Lockerungen?

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WERBUNG Wird das Einreiseverbot für die USA bald gelockert? Bereits seit dem 13. März gilt für die USA ein Einreiseverbot für Deutschland und Länder des Schengen-Raumes. Grund für die Maßnahme war die rasante Ausbreitung des Coronavirus in Europa, aber auch in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Einreisestopp für touristische Zwecke, aber auch für Personen mit einem mit einem Studentenvisum wurde bereits mehrfach verlängert. Lediglich Personen mit einer „Greencard“ oder mit einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Bürger können einreisen. Einige Lockerungen bei der Einreise gibt es auch für Spezialisten von Unternehmen. Andere Ausnahmen sind zum Teil sehr unspezifisch formuliert. Ein Kurztrip nach Manhattan oder ein Urlaub mit einer Stippvisite in den Casinos in Las Vegas ist derzeit nicht drin. Wer Vegas-Feeling im Casino erleben will, kann sich solange bei den Live Spielen im Frank Casino vergnügen und auf den Jackpot hoffen. Ansonsten heißt es, warten, bis die Reisebeschränkungen wieder aufgehoben werden. Wann es so weit sein wird, darüber gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. Aktuell kein Ende des Einreisestopps absehbar Mehrfach hieß es aus dem Weißen Haus, dass es noch „keinen Zeitplan“ für die Aufhebung des Einreiseverbotes für Personen aus den Ländern des Schengen-Raums gebe. Tatsächlich gilt auch in den meisten EU-Ländern ein Einreisestopp für Personen aus den USA, da die Zahl der Neuinfektionen in den Vereinigten Staaten immer noch hoch ist und das Land somit als Risikostaat eingestuft wird. Die Zahl der Personen, die sich in den USA mit Corona infiziert haben, liegt aktuell bei 5,74 Millionen. Davon gelten 2,02 Millionen als geheilt. 177.000 Menschen verstarben mit oder wegen Corona. Die Wirtschaft leidet zum Teil schwer. Die USA müssen damit als „Hochrisikoland“ eingestuft werden, weshalb auch deutschen oder EU-Bürgern weiterhin von Reisen in die USA abgeraten werden müsste, selbst wenn sie erlaubt wären. So lange jedoch auch die EU-Staaten keine Einreise von US-Bürgern zu touristischen Zwecken erlauben, darf nicht erwartet werden, dass die USA ihrerseits Lockerungen vornehmen wird. Hoffnung könnte ein funktionierender Impfstoff bringen Aktuell herrscht in vielen Ländern, nachdem die Fallzahlen wieder leicht bis deutlich nach oben gehen, die Angst, dass es zu einer zweiten oder sogar dritten Welle der Pandemie in den nächsten Monaten kommen könnte. Für Deutschland ist zwar nicht abzusehen, dass es abermals zu einem allgemeinen neuen Lockdown kommt, aber erhebliche Einschränkungen im Alltag, etwa bei einem Restaurantbesuch oder für Konzert-, Kultur- oder Sportveranstaltungen werden vermutlich noch lange Zeit bestehen bleiben. Erst wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht, der sich auch als wirksam erweist und wenig Nebenwirkungen zeigt, ist mit einem Ende der Beschränkungen zu rechnen. Viele sind der Auffassung, dass auch erst nach dem ein Impfstoff für die breite Masse zur Verfügung steht und so die weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden kann, eine vollständige Beendigung der Reisebeschränkungen für die USA und andere Länder möglich sein wird. Aktuell gibt es zwar aussichtsreiche Kandidaten bei der Suche nach einem Impfstoff, die sich auch schon in einer fortgeschrittenen Testphase befinden, bis zu einer Zulassung ist es jedoch noch ein langer Weg. Hinzu kommt, dass ein Impfstoff nach der Zulassung auch erst noch in ausreichender Menge produziert werden und unter die Bevölkerung gebracht werden muss, was ebenfalls noch einmal Monate dauern kann. Vor dem Halbjahr 2021 ist wohl nicht damit zu rechnen.

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– Bildungspolitik – Merz kritisiert mangelnde Digitalisierung der Schulen

Der Bewerber um den CDU-Vorsitz Friedrich Merz hat den Fortschritt bei der Digitalisierung der Schulen scharf kritisiert. „Wir ersaufen in Bürokratie“, sagte Merz.

Merz kritisiert mangelnde Digitalisierung der Schulen

Corona-Krise
DIW begrüßt Verlängerung der Corona-Hilfen

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat den Beschluss der Koalition begrüßt, die Corona-Hilfen zu verlängern. DIW-Chef Marcel Fratzscher sagte am Mittwoch im Inforadio vom rbb, die Politik agiere hier frühzeitig und klug. Konkret lobte er unter anderem, dass das Kurzarbeitergeld bis Ende kommenden Jahres gewährt werden soll. Davon würden Millionen Menschen profitieren. „Ich halte die Sicherung von Beschäftigung als das mit wichtigste Ziel einer Wirtschaftspolitik in einer solchen Krise.“ Fratzscher hat zugleich die Kritik anderer Wirtschaftsexperten zurückgewiesen, wonach die Hilfen einen nötigen Strukturwandel verhinderten. Auch viele junge, bislang erfolgreiche Unternehmen profitierten davon, und damit Firmen, die gerade für einen solchen Strukturwandel stehen, so der DIW-Chef. „Viele Unternehmen, die jetzt Pleite gehen und die jetzt Menschen in die Arbeitslosigkeit schicken, waren vor der Krise hervorragend aufgestellt… Es sind eben häufig … viele junge Unternehmen, Start Up-Unternehmen, und die sind für eine Volkswirtschaft unglaublich wichtig. Die bringen richtig Dynamik rein … und die sind … die ersten, die jetzt in einer solchen Krise Pleite gehen, … aber eigentlich man diese schützen müsste, weil die genau für diesen Strukturwandel stehen.“  

Investment
Seriöse Bitcoin Robots erkennen

Ganz egal, ob Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld – mit sicheren Produkten kann man heute kein Vermögen mehr aufbauen. Berücksichtigt man die Inflation, so entsteht sogar ein realer Geldwertverlust, wenn man sein Geld am Sparbuch liegen hat. Daher ist es nicht überraschend, dass sich viele Anleger wie Sparer mit Alternativen befassen – und hier vor allem mit den Kryptowährungen. Immer mehr Investoren wie Trader befassen sich sodann auch mit automatisierter Software. Denn der Kryptomarkt ist volatil, sodass man schnell reagieren sollte – und eine entsprechende Software ist hier eine große Unterstützung. Doch bevor man sich mit einem Bitcoin Robot befasst, ist es wichtig, sich mit der Arbeitsweise auseinanderzusetzen. Denn in einem Bitcoin Robot werden immer bestimmte Verhaltensweisen programmiert, sodass dieser Kurse von digitalen Währungen verfolgen und sodann entscheiden kann, ob Anteile an einer Kryptowährung gekauft, gehalten oder verkauft werden. Dabei achtet der Bitcoin Robot auf den Trend – also geht es aktuell nach oben oder nach unten? Das Ziel liegt auf der Hand: Der Bitcoin Robot will den höchstmöglichen Profit erzielen – aber es kann auch sein, dass es in die andere Richtung geht. Denn der Bitcoin Robot mag zwar eine Unterstützung sein, ist aber keine Garantie, stets Gewinne einzufahren. Was ist ein Trading Robot und was versteht man unter Bitcoin Robot?  Die zwei Begriffe Bitcoin Robot sowie Trading Robot werden oft gleichgesetzt, jedoch gibt es hier einen Unterschied: Der Trading Robot ist der Überbegriff – dabei handelt es sich um eine Software, um mit Waren, Aktien, Devisen wie digitalen Währungen handeln zu können. Beim Bitcoin Robot dreht sich alles rund um den Handel mit Bitcoin und Co. Das heißt, es wird nicht ausschließlich mit Bitcoin gehandelt, sondern es gibt auch andere Kryptowährungen – beispielsweise Iota, Ether oder Ripple. Ein Trading Bot bietet zudem oft unterschiedliche wie sehr vielfältige Handlungsmöglichkeiten an – bei einem Bitcoin Robot gibt es in der Regel immer nur einfache Trades. Hinter die Kulissen blicken Wer sich dafür entscheidet, mit einem Bitcoin Robot zu arbeiten, der sollte sich im Vorfeld mit den unterschiedlichen Test- wie Erfahrungsberichten befassen. So hilft etwa ein Blick auf die im Internet zu findende Bitcoin Profit Erfahrung – gibt es hier viele negative oder fast nur positive Berichte? Ist man auf der Suche nach einem Anbieter, so wird man wohl bemerken, dass es hier immer wieder kaum zu glaubende Versprechen gibt – Treffer- bzw. Erfolgsquoten von 99 Prozent, Reichtum über Nacht und dergleichen. Hier muss man besonders vorsichtig sein. Auch wenn die Branche dafür bekannt ist, mit sehr provokanten Slogans zu werben, so gibt es doch ein paar „schwarze Schafe“ – das heißt, man sollte immer einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ein weiterer Punkt sind die Gebühren. Da die Gebühren an den Gewinnen nagen, ist es wichtig, dass diese so gering wie möglich ausfallen.
(Symbolfoto: pixabay)
Nur geringe Summen investieren Ist man der Meinung, der Bitcoin Robot ist in der Lage, Gewinne zu erwirtschaften, so ist es ratsam, aber nur Geld zu investieren, das frei zur Verfügung steht. Vor allem zu Beginn ist es wichtig, nur kleinere Summen aufs Spiel zu setzen – letztlich ist es nicht möglich, Verluste zu 100 Prozent zu verhindern. Stellt man aber mit der Zeit fest, dass der Bitcoin Robot überzeugt und man daher keine Probleme hat, mit dem Programm Geld verdienen zu können, ist es ratsam, auch einmal höhere Beträge zu investieren. Aufgrund der Tatsache, dass viele Anbieter nur eine geringe Mindesteinzahlung vorschreiben, fühlen sich hier auch Anfänger angesprochen, die nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben. Risiko ist nicht zu unterschätzen Wichtig ist, dass man sich mit Anbietern befasst, die sich schon einen Namen in der Branche machen konnten. Das heißt, man konzentriert sich auf die Branchengrößen – auch wenn es den einen oder anderen unbekannten Anbieter gibt, der mit Sicherheit auch ein gutes Leistungspaket anbietet und seriös ist, gibt es gerade bei neuen Anbietern immer wieder das Problem, dass es zu wenige Test- wie Erfahrungsberichte gibt.

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– Forbes-Liste – Top 10: Die reichsten Frauen der Türkei

20 Prozent der reichsten Menschen der Welt sind Frauen. Einige dieser Frauen verdanken ihr Vermögen ihrem Ehepartner oder ihrer Familie, während andere diesen Reichtum durch eigene harte Arbeit erreichten. 2020 veröffentlichte das US-Magazin „Forbes“ wie jedes Jahr die aktualisierte Liste der reichsten Menschen der Welt. Im Ranking der weltweit reichsten Türken lassen sich immer mehr milliardenschwere Frauen finden. Wir haben eine Top-10-Liste erstellt.

Top 10: Die reichsten Frauen der Türkei
 

Bildungspolitik
Merz kritisiert mangelnde Digitalisierung der Schulen

Der Bewerber um den CDU-Vorsitz Friedrich Merz hat den Fortschritt bei der Digitalisierung der Schulen scharf kritisiert. „Wir ersaufen in Bürokratie“, sagte Merz beim Ständehaus Treff der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Er zählte auf, was der Bund an Geld für die Digitalisierung zur Verfügung gestellt habe – insgesamt mehr als 5 Milliarden Euro. Davon seien erst 200 oder 300 Millionen Euro abgeflossen. „Das Geld ist da, und es kommt unten bei den Schulen nicht an. Da stimmt doch irgendetwas in unserem System nicht mehr, wenn so etwas nicht funktioniert.“ Er sei kein Gegner des Föderalismus. Der Föderalismus habe seine Stärken, betonte Merz, kritisierte aber: „Das, was wir jetzt in den Schulen erlebt haben, ist im Grunde genommen ein totales Desaster.“ Jede Schule müsse das für sich alleine machen. „Wenn die Schulträger in den Kommunen überhaupt etwas gemeinsam machen, müssen sie auf den Langsamsten warten. Bevor nicht die Langsamsten den Medienplan gemacht haben, geht nichts voran. Das kann doch nicht wahr sein.“

Gesundheitspolitik
Sozialdemokraten in NRW fordern Ende der Fallpauschalen in der Kinder- und Jugendmedizin

Die SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag fordert eine Abschaffung der Fallpauschalen in der Kinder- und Jugendmedizin. „Wir brauchen bei Kindern mehr Zeit, als uns die Fallpauschalen meist erlauben“, sagte SPD-Fraktionsvize Lisa Kapteinat der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch etwa sehe die Fallpauschale nur einen ganz kurzen Zeitraum für die Anamnese vor: „Aber gerade da braucht man sehr viel Zeit.“ Die SPD fordert daher unter anderem einen eigenen Versorgungsaufschlag für die Behandlung von Kindern. Einen entsprechenden Antrag will die Fraktion diese Woche in den Landtag einbringen. Es handelt sich zwar dabei um eine Bundesangelegenheit. Die SPD fordert aber die Landesregierung auf, sich einer Bundesratsinitiative Mecklenburg-Vorpommerns anzuschließen. Auch das CDU-regierte Schleswig-Holstein will die Initiative unterstützen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sieht im bestehenden System der diagnosebezogenen Fall-Pauschalen (DRG) zwar Schwächen, hält es aber nicht für sinnvoll, nur den Bereich der Kindermedizin herauszulösen: „Das DRG-System kann man nur abschaffen, wenn man eine Alternative hat“, sagte Laumann. Die sei jedoch in dem SPD-Antrag nicht zu erkennen. „Wahr ist: Das System ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Die Leistungen der Pädiatrie werden nicht auskömmlich finanziert.“ Die Lösung des Problems bestehe allerdings nicht darin, die Kinder- und Jugendmedizin aus dem System herauszunehmen, vielmehr müsse es modernisiert werden: „Hier gilt es, die finanzielle Vergütung für die Pädiatrie strukturell zu stärken.“ Auch die SPD will in einem weiteren Schritt das gesamte DRG-System reformieren. Die Fallpauschale ist eine Form der Vergütung von Leistungen im Gesundheitssystem. Im Gegensatz zu zeitraumbezogenen Vergütungsformen (wie tagesgleiche Pflegesätze) oder einer Vergütung einzelner Leistungen (Einzelleistungsvergütung) erfolgt bei Fallpauschalen die Vergütung von medizinischen Leistungen pro Behandlungsfall. Das Verfahren wird international in vielen Ländern benutzt. Ziel des Verfahrens ist es, die Kosten im Gesundheitswesen insgesamt zu begrenzen.

Meinung
Kommentar: Armenien ist der Aggressor

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de
Am 11. August hatten in Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan Abgeordnete der Bundestagsfraktion der Linkspartei eine parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Darin wird nach dem Kenntnisstand der deutschen Bundesregierung über mögliche „Anschläge und Gewalt gegen Armenier“ in Deutschland gefragt. Bei der Anfrage der Linkspartei wird der Eindruck erweckt, dass Aserbaidschan für die wieder aufgeflammten Kämpfe verantwortlich ist und Aserbaidschaner selektiv Armenier angreifen würden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Einseitige Berichterstattung vieler Medien Die skandalös einseitige und pro-armenische Berichterstattung findet sich auch in vielen deutschen Medien wieder. Obwohl mittlerweile bekannt sein dürfte, wer für die kriegerischen Auseinandersetzungen verantwortlich ist, spricht zum Beispiel der Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung für die Region Südkaukasus von einem „Unfall“ und beschuldigt unverblümt Aserbaidschan. Der Urheber des Konflikts ist zweifelsohne Armenien und diese Tatsache bleibt unerwähnt. Die überwiegende Anzahl der deutschen Presse berichtet über den Konflikt parteiisch, also zugunsten von Armenien. Ein weiterer Faktor sind die weltweit agierenden mächtigen armenischen Lobbyorganisationen, die versuchen Einfluss auf westliche Regierungen, Parlamente und Medien zu nehmen. Die aserbaidschanische Stadt Tovuz wurde von armenischen Einheiten beschossen und nicht umgekehrt. Daraufhin hat sich die aserbaidschanische Armee gegen den Beschuss aus Armenien verteidigt. Großen Teilen der deutschen Medien war die systematische armenische Aggression gegenüber Aserbaidschan nicht einen Satz wert. Anfang der 90er Jahre besetzten armenische Einheiten die völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehörende Region Berg-Karabach und 20 Prozent aserbaidschanischen Territoriums und begingen in Hodschali einen Völkermord an der dortigen Zivilbevölkerung. Wo sind all die Menschenrechtsaktivisten der politischen Parteien in Berlin, die aufschreien, wenn irgendwo auf der Welt die Grundrechte der Menschen mit Füßen getreten werden? In Hodschali und in anderen Gebieten wurde die aserbaidschanische Bevölkerung auf bestialische Weise ermordet. Über eine Million Aserbaidschaner mussten ihre angestammte Heimat verlassen. Armenien ist der Aggressor Wenn über den Konflikt berichtet wird, müssen die armenischen Angriffe – wie vor kurzem in Tovuz – erwähnt werden. Das armenische Narrativ des Opfers spiegelt beim Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht die Realität wider, weil die armenische Seite der Aggressor ist. Welch eine Farce der Geschichte, dass die Verantwortlichen des Völkermords von Hodschali bisher keine Rechenschaft über ihre Verbrechen vor einem internationalen Gericht abgelegt haben und frei herumlaufen können als sei nichts passiert. Es ist ein Hohn gegenüber den aserbaidschanischen Opfern, wenn sich die armenischen Mörder und Peiniger unverblümt selbst als Opfer sehen und dies von den meisten Medien in Deutschland gutgeheißen wird.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Terrorismus – ASALA-Terror: Türkei gedenkt ermordeten Staatsbediensteten Dursun Aksoy

Die Türkei gedenkt heute der Ermordung eines Staatsbedienstetern durch die armenischen Terrororganisationen ASALA und JCAG. Verwaltungsattaché Dursun Aksoy, 39, wurde 1983 vor seinem Haus in Belgien ermordet.

ASALA-Terror: Türkei gedenkt ermordeten Staatsbediensteten Dursun Aksoy

Offener Brief
Aserbaidschaner verurteilen „kleine Anfrage“ der Linkspartei

Am 11. August 2020 hatte die Bundestagsfraktion der Partei die LINKE eine Anfrage an die Bundesregierung über „Angriffe bzw. Anschläge auf Armenier“ in Deutschland gestellt. Darin wird nach dem Kenntnisstand der deutschen Bundesregierung über mögliche Anschläge und Gewalt gegen Armenier gefragt. Der aserbaidschanische Dachverband IRKAZ e.V. hat sich mit einem offenen Brief an die LINKE gewandt. Hier der Brief im Wortlaut: „Sehr geehrte Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Als Dachverband der in Deutschland tätigen aserbaidschanischen Gemeindeorganisationen sieht sich in Köln ansässiges Internationales Religions- und Kulturakademisches Zentrum (IRKAZ e.V.) veranlasst, Stellung zur Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag vom 11.08.2020 zu nehmen, in der die Initiatoren bezogen auf die Angaben des Zentralrats der Armenier (ZAD) in Deutschland die Bundesregierung bitten, die sogenannten „Anschläge auf Armenierinnen und Armenier“ und deren Geschäfte zu untersuchen. Wir bedauern, dass sich eine Gruppe von LINKEN-Abgeordneten auf Grundlage der konstruierten Anschuldigungen des ZAD dazu entschlossen hat, ohne jegliche Beweisgrundlage, die Bundesregierung zur Aufklärung in vorgeworfenen Fällen aufzufordern, obgleich noch keine polizeilichen Ermittlungsergebnisse vorliegen. Unsere Gemeinde bezeichnet die haltlosen Schuldzuweisungen des ZAD als eine infame Verleumdungskampagne, die zum Ziel hat, Aserbaidschanerinnen und Aserbaidschaner in den Augen der deutschen Politik und Öffentlichkeit gezielt zu diskreditieren. Für Unzufriedenheit sorgt in unserer Community die Tatsache, dass die Fraktion DIE LINKE unter Berufung auf die frei erfundenen Aussagen des ZAD- Vorsitzenden die Geheimdienstorgane Aserbaidschans hinter genannten Gewaltakten vermutet und von „organisierten Terrorangriffen“ spricht. Dabei waren es nachweislich nicht Armenier, sondern unsere Landsleute, die im Juli 2020 in London, Los Angeles, Brüssel, Paris und anderen Städten brutalen Attacken der aggressiven armenischen Demonstranten ausgesetzt waren. Die Beweisfotos und Videomaterialien, die uns vorliegen und zum Teil von angreifenden Armeniern selbst aufgenommen wurden, sprechen eine deutliche Sprache. Allein die Geschehnisse in Los Angeles am 22. Juli 2020 haben Aserbaidschaner in aller Welt regelrecht aufgewühlt. Dort überfielen bis zu 1000 hasserfüllte Armenier (einige von ihnen trugen sogar die T-Shirt der berüchtigten armenischen Terrororganisation ASALA) auf ca. 50 aserbaidschanische Protestler und schlugen diese brutal nieder. Die US-Sicherheitsbehörden haben Ermittlungen wegen Hasskriminalität aufgenommen. Selbst die führenden jüdischen Organisationen haben diese Angriffe gegen Aserbaidschaner scharf verurteilt. Auch in Brüssel verletzten die armenischen Krawallmacher bei einer Kundgebung vor der Botschaft Aserbaidschans 4 aserbaidschanische Staatsbürger, darunter eine TV- Reporterin am Kopf schwer. Darüber hinaus wurden die diplomatischen Vertretungen Aserbaidschans in Frankreich und den Niederlanden vandaliert. Wir möchten hiermit klarstellen, dass wir uns unmissverständlich gegen jede Art von Gewaltanwendung stellen und uns uneingeschränkt zu demokratischen Grundwerten der Bundesrepublik bekennen. In unseren bisherigen Erklärungen haben wir die Mitglieder aller aserbaidschanischen Gemeindeorganisationen dazu aufgerufen, Besonnenheit zu demonstrieren und sich von sämtlichen radikalen Handlungen zu distanzieren. Aserbaidschanerinnen und Aserbaidschaner haben sich vollumfänglich in die deutsche Gesellschaft integriert und sind erfolgreiche Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler, Geschäftsleute, Studenten etc. In der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes ist der Begriff „Aserbaidschan“ nicht einmal zu finden. Auf der anderen Seite treibt die berüchtigte armenische Mafia seit Jahren deutschlandweit ihr Unwesen. Im November 2019 strahlte die MDR eine brisante Dokumentation über die kriminellen Machenschaften der armenischen Mafia in Deutschland und europaweit aus. In diesem 30-minütigen Beitrag mit dem Titel „Paten in Deutschland“ gewinnt man einen umfassenden Einblick in die fast zwei Jahrzehnte von der deutschen Politik und Sicherheitsbehörden kaum beachtete gefährliche Struktur der Armenier, die neben Deutschland (hier schwerpunktmäßig in Thüringen) auch in Frankreich, Belgien, Spanien und Italien agiert. Wie es aus den Ermittlungen der BKA und LKA hervorgeht, reicht der Einfluss der organisierten armenischen Banden bis in die Politik, wobei Herr Albert Weiler und Herr Manfred Grund, die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten aus Thüringen im Vordergrund stehen. Zu erwähnen ist außerdem den Namen von Herrn Aschot Smbatyan, dem skandalösen Botschafter Armeniens in Deutschland, der noch im Oktober 2018 kurz vor der Ausstrahlung der MDR-Reportage über die Aktivitäten der armenischen Mafia aus Angst vor dem Auffliegen eine einstweilige Verfügung beim Berliner Landgericht erwirkt hatte. Wir würden uns sehr freuen, falls die Fraktion DIE LINKE auch die Aktivitäten der armenischen Mafiastrukturen und deren Verstrickung in die deutsche Politik genauestens unter die Lupe nehmen und sich mit einer entsprechenden Anfrage an die Bundesregierung wenden würde. Gleichzeitig appellieren wir an alle Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, im Lichte der offensichtlichen Desinformations- und Manipulationsversuche des ZAD keine voreiligen Beschlüsse zu fassen und die Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsorgane abzuwarten. Mit freundlichen Grüßen Vorstand des IRKAZ e.V. Gründungsteam von „Alumniportal Aserbaidschan“

Zum Thema

– „Paten in Deutschland“ – Nach politischem Druck: TV-Sender stoppt Doku über Armenier-Mafia in Deutschland

Der Mitteldeutsche Rundfunk muss aufgrund einer einstweiligen Verfügung die Ausstrahlung einer TV-Dokumentation über die Machenschaften der armenischen Mafia stoppen.

Nach politischem Druck: TV-Sender stoppt Doku über Armenier-Mafia in Deutschland

Kommentar
Willkommenskultur: „Der 1.FC Köln verdient eine Auszeichnung“

Moschee auf dem Trikot: Eine starke Geste des 1.FC Köln Von Yasin Baş Köln ist wie fast keine andere Stadt bekannt für ihre Vielfältigkeit, Toleranz und Weltoffenheit. Die Rheinmetropole, die mehr als eine Million Einwohner zählt, steht mit diesen Tugenden ganz weit vorne in Deutschland. Auch der bekannteste Fußballverein der Stadt, der 1.FC Köln, steht für die Werte des Miteinanders, der Verschiedenheit und der Offenheit. Die Willkommenskultur ist sogar Teil der Charta des 1.FC Köln: „Herzlich Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands – egal, woher du kommst, was du glaubst, was du hast oder bist, wie du lebst und wen du liebst“. Genau diese Willkommenskultur hat der traditionsreiche Verein mit dem Geißbock als Logo erst kürzlich wieder unter Beweis gestellt. Dom, Rhein und Moschee Seit‘ an Seit‘ Auf dem aktuellen hellroten Auswärtstrikot des Bundesligaklubs für die Saison 2020/2021 ist in dunkelroter Farbe die Kölner Skyline eingearbeitet. Darauf zu sehen ist nicht nur der Kölner Dom und der Rhein, sondern auch die große Zentralmoschee der Stadt. Der 1.FC Köln mit über 111.000 Mitgliedern der sechstgrößte Sportverein Deutschlands, zeigt damit: Diese Moschee ist ein selbstverständlicher Teil unserer Stadt. Und damit nicht genug: Auch die Muslime, Türken, Deutschtürken und alle Menschen, die sich mit der Moschee identifizieren können, sind ein Teil des 1.FC Köln und dieser Stadt. Der „FC“ verdient mit diesem Zeichen der Toleranz eigentlich eine offizielle Auszeichnung. Auch wenn es für manche Politiker derzeit äußerst unpopulär sein mag: Diese mustergültige Handlung des 1.FC Köln verdient eine ebenbürtige Würdigung vonseiten der Landesregierung, ja sogar der Bundesregierung. Wehrle: „Unverwechselbarer Teil der Kölner Skyline“ Alexander Wehrle, Geschäftsführer des Vereins erläuterte die Idee, die Moschee auf der Skyline abzubilden: „Die Moschee steht symbolisch für die große türkische Community in Köln, in der es sehr viele eingefleischte FC-Fans gibt. Und sie ist ein unverwechselbarer Teil der Kölner Skyline geworden. Daher war für uns eindeutig, dass die Moschee auf einer aktuellen Abbildung der Skyline auf dem Trikot des 1. FC Köln dazugehört.“
(Foto: Bas)
Meilenstein für ein selbstbewusstes Miteinander Nach dem scheinbar revolutionären, zugleich aber selbstverständlichen Bekenntnis des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, dass auch der Islam zu Deutschland gehöre, ist diese Geste des 1.FC Köln ein weiterer Meilenstein für ein selbstbewusstes Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Dass Deutschland nicht für Einfalt, sondern für Vielfalt steht, ist Realität. Das darf gerne lauter als bisher kommuniziert werden. Und zwar auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Genau das hat der 1.FC Köln mit seinen neuen Auswärtstrikots geschafft. Die internationalen Pressestimmen bestätigen dies. Integrationspolitik verliert an Kraft Die Bundesregierung aber auch einige Landesregierungen, deren Integrations- und Beteiligungspolitik in den letzten Jahren leider teilweise stagnieren, dürfen sich gerne einen Teil dieser symbolischen Gesten abschauen und zu eigen machen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Yasin Baş
Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Bücher: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?” sowie „nach-richten: Muslime in den Medien”.    

The Times Artikel
Israel: Türkei größere Bedrohung als Iran

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London – Laut einem Artikel von Roger Boyes in der britischen Tageszeitung The Times, sagte der Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, dass die „iranische Macht zerbrechlich sei und die wahre Bedrohung von der Türkei“ ausgehe. In einem kürzlich erschienenen Artikel in der Times hieß es, dass Mossad-Chef Yossi Cohen „seit Jahren heimlich mit Spionagekollegen in den Golfstaaten spricht“. Israel habe sich demnach mit Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien abgestimmt, um die „Türkei zu dämonisieren“, die Israels Mossad-Chef Yossi Cohen für eine „größere Bedrohung“ halte. Cohen habe die türkische Bedrohung vor etwa zwei Jahren mit Geheimdienstbeamten aus Ägypten, den VAE und Saudi-Arabien diskutiert. „Die iranische Macht ist zerbrechlich“, sagte Cohen demnach gegenüber Geheimdienstlern aus den drei arabischen Ländern, „aber die wirkliche Bedrohung geht von der Türkei aus“. Laut Boyes sagte Cohen nicht, „dass der Iran aufgehört habe, eine existenzielle Bedrohung zu sein, sondern dass sie eingedämmt werden könne: durch Sanktionen, Embargos, Austausch von Geheimdienstinformationen und geheimen Razzien“. Doch „die effektive Diplomatie der Türkei, ihre schluderig kalkulierte Risikobereitschaft im Nahen Osten“, stelle eine andere Art von Herausforderung für die strategische Stabilität im östlichen Mittelmeerraum dar, zitiert Boyes den israelischen Top-Agenten. Boyes hebt in seiner Analyse hervor, dass die Türkei unter dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan „mit dem Krieg flirtet“ und dass „die ständige Suche nach Feinden und Sündenböcken selbst seine Anhänger erschöpft und ihn in der Region fast freundlos zurückgelassen“ habe, schreibt Boyes.

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– Fernsehserien – „Die Türken sind zurück, und sie haben ganz Israel abhängig gemacht“

Das weltweite Interesse für türkische TV-Serien ist ungebrochen. Nach den arabischen Ländern, Russland, Polen, dem Balkan und weit entfernten Orten wie Südamerika, wächst auch in Israel eine immer größer werdende Anhängerschaft.

„Die Türken sind zurück, und sie haben ganz Israel abhängig gemacht“

Erdgasentdeckung
EU-Vertreter gratuliert Türkei zum Erdgasfund

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Ankara – Die am Freitag angekündigte Erdgasfentdeckung der Türkei im Schwarzen Meer werde erheblich zur Entwicklung und Wirtschaft des Landes beitragen, sagte der Leiter der EU-Delegation in der Türkei. Bei einem Besuch in Karabük in der türkischen Schwarzmeerregion sagte Christian Berger, er hoffe, dass diese Gasvorkommen so bald wie möglich gefördert und zur Nutzung bereitgestellt werden können, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.  „Die EU möchte die Türkei immer als ein Land sehen, das stabil, demokratisch und wohlhabend ist“, sagte Berger, dessen Amtszeit in der Türkei demnächst zu Ende geht. In einem Telefongespräch gratulierte auch der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan und drückte die Hoffnung aus, dass die Reserven der Türkei zugute kommen, so die Kommunikationsdirektion Ankaras in einer Erklärung. Erdoğan und Zelensky erörterten auch regionale Entwicklungen und Schritte zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen, so die Mitteilung. Am gestrigen Freitag gab Erdoğan „den größten Erdgasfund in der Geschichte des Landes“ bekannt. Im Schwarzen Meer seien 320 Milliarden Kubikmeter Gas entdeckt worden, und es gebe Anhaltspunkte für weitere Funde in der Region. Nun müsse die Erschließung und Ausbeutung geplant werden. Ziel sei eine Produktion ab 2023. „Es wird kein Halten geben, bis wir bei Energie zu einem Nettoexporteur werden“, zitiert die Tagesschau Erdoğan.

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Die Türkei wird die Erkundung der „Kohlenwasserstoffressourcen im östlichen Mittelmeerraum entschlossen fortsetzen“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Ankara.

Erdogan: Türkei wird im östlichen Mittelmeer weiterhin nach Erdgas suchen