‚TRAVEL CORRIDOR UPDATE: Die neuesten Daten deuten darauf hin, dass wir die Türkei, Polen sowie Bonaire, St. Eustatius und Saba diese Woche von der #TravelCorridor-Liste streichen müssen. Dies bedeutet, dass Sie sich selbst isolieren müssen, wenn Sie ab Samstag, dem 3. Oktober um 4 Uhr morgens aus diesen Destinationen anreisen.Er fügte hinzu: „Sie MÜSSEN sich selbst isolieren, wenn Sie aus einem nicht freigestellten Land in das Vereinigte Königreich einreisen – ab morgen erhöhen wir die Strafen für Personen, die sich weigern, dies zu tun, auf maximal 10.000 Pfund für Wiederholungstäter. Es gab heute Morgen Befürchtungen, dass Griechenland und Italien Quarantänebestimmungen unterworfen werden könnten, nachdem erstere in den letzten Tagen 20,5 Fälle pro 100.000 Menschen verzeichneten, während Italien bei etwas über 20 pro 100.000 lag.
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Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: Ein Türkei-Armenier ist nicht für die Haltung der armenischen Regierung verantwortlich



Die islamisch geprägte Republik Aserbaidschan fordert die Rückgabe der ausschließlich von Karabach-Armeniern bewohnten Region.Auch wenn die Vertreter dieser Medien die armenische Propaganda teilen, so ist ihre Verwunderung über die Einheit in der Türkei kaum zu übersehen. Dabei hat man diesen des Öfteren ausführlich erklärt, wo die Türkei an einem Strang zieht und wo es Differenzen gibt. Wer es nicht verstehen will, muss es dann eben selbst erlebt haben: Martin Glasenapp zeigt sich verwundert und ist geradezu empört über die CHP bzw. konkret gesagt, dessen Mitglied und ehemaligen Präsidentenanwärter Muharrem Ince, der es gewagt hat, sich auf die Seite der Aserbaidschaner zu schlagen; und damit der amtierenden türkischen Regierung den Rücken zu stärken. Den Oppositionellen Özgür Özel kennt Glasenapp aber offenbar nicht!? Ins gleiche Horn bläst sein ideologischer Genosse Frank Nordhausen, der sich über das „unausrottbare türkische Nationalismus“ der „Kemalisten“ echauffiert. Diese Mainstream-Genossen haben aber keine Bedenken, wenn sie völkisch-kurdischen Nationalismus propagieren oder armenischen Nationalismus samt ihrem Terror oder völkerrechtswidrigen Vergehen negieren. Und die Haustürken der Nation? Die üben sich in Zurückhaltung und Schweigen zum Thema. Der größte „Kemalist“, Prof. Burak Copur, hat keinen einzigen Tweet zum aktuellen Konflikt abgesetzt; wie auch andere Haustürken wie Ünsal Arik, obwohl dieses dringliche Thema für Sie als Kritik gegen die türkische Regierung wie gerufen kommt. Sie haben offenbar Angst, dem anschließenden Shitstorm – Pogrom, wie es Dieter Nuhr salopp formulierte – zum Opfer zu fallen. Wohlgemerkt, dem Shitstorm ihrer eigenen Fangemeinde. Diese Burschen beherrschen eben die Taqīya besser als jeder radikale Religiöse….
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Zum Thema
– Bergkarabach-Konflikt – UN: Armenische Truppen müssen aserbaidschanische Territorien verlassen
Kommentar: Die Hintergründe der aktuellen Eskalation sind in der ungeschickten Haltung Paschinjans zu sehen. Nachdem Nikol Paschinjan nach der Samtener Revolution die Macht in Jerewan ergriffen hatte, wurde die Rhetorik in Bezug auf die Konfliktverhandlungen mit Aserbaidschan komplett geändert.
UN: Armenische Truppen müssen aserbaidschanische Territorien verlassen
Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: Argumentationen Armenien vs. Aserbaidschan
„Es wurde gesagt, dass zwei Güterwagen mit nackten und entkleideten Kindern aus Kapan ankamen. Wir gingen hin, um das anzuschauen. Das waren Aserbaidschaner aus Kapan. Ich war am Hauptbahnhof. Ich sah selbst mit eigenen Augen diese zwei Güterwagen. Die Türen waren auf und zwei lange Bretter wurden an die Wand genagelt, damit unterwegs keine Menschen aus dem Wagen fallen konnten. Wir wurden gebeten, für die Flüchtlinge etwas zur Unterstützung zu bringen. Ich, und nicht nur ich, auch viele andere haben für die Kinder alte Kleider gesammelt. Dort waren schmutzige Bauernmänner mit langen Haaren und Bärten, Betagte und Kinder.“ [12]Da ich bereits die Vertreibung der Aserbaidschaner aus Armenien angesprochen habe, möchte ich hier noch einmal darauf verweisen, dass die Deportation der Aserbaidschaner aus Armenien nicht nur am Ende der 80er Jahre stattfand, sondern dass es auch zwischen 1948 und 1953 ein Programm der Sowjetunion gab, infolgedessen tausende Aserbaidschaner gezwungen wurden, deren Heimat (Armenien) zu verlassen – alles mit dem Ziel, die Armenier aus dem Ausland einzuladen bzw. anzusiedeln. Armenier, die aus Syrien, dem Iran und dem Irak nach Armenien kamen, zogen in die Häuser der Aserbaidschaner ein. Die Aserbaidschaner waren hingegen gezwungen, die klimatisch ungünstigeren Territorien Aserbaidschans zu besiedeln. In den offiziellen Dokumenten wurde die Vorgehensweise als „Erlass über die Umsiedlung von Genossenschaftsbauern und der weiteren aserbaidschanischen Bevölkerung aus der armenischen SSR in die Kura-Aras-Niederung der Aserbaidschanischen SSR“[13] betitelt, was eigentlich nicht stimmte, weil die Umsiedlung zwangsläufig stattfand und der Begriff „Deportation“ in diesem Fall naheliegend ist. An dieser Stelle möchte ich wieder darauf bestehen, dass der erste Schritt zu einer friedlichen Einigung von Armenien gemacht werden sollte! Solange sich die armenischen Truppen auf dem aserbaidschanischen Territorium befinden, solange die aserbaidschanischen Binnenvertriebenen nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren können und solange die Weltgemeinschaft und die Medien diese Problematik mit zweierlei Maß messen, werden wir in unserer Region keinen Frieden haben. Die Generationen, ob jung oder alt, bleiben so weiterhin verfeindet, wenn der erste Schritt einer Annäherung durch Armenien nicht bald getätigt wird. [1]https://www.primeminister.am/en/press-release/item/2019/11/12/Nikol-Pashinyan-Speech-Peace-Conference/(Letzter Zugriff am 06.03.2020). [2]Konstitucija (Osnovnoj zakon) Sojuza Sovetskich Socialističeskich respublik, 7. Oktober 1977, Im Internet (http://doc.histrf.ru/20/konstitutsiya-sssr-1977-goda/, letzter Zugriff am 07.03.2020). [3]Vgl. Krüger, Heiko: Der Berg-Karabach-Konflikt, Eine juristische Analyse, Heidelberg, 2009. S. 32. [4]Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit In Europa Schlussakte, Helsinki 1975. Im Internet:https://www.osce.org/de/mc/39503?download=true, (letzter Zugriff am 03.03.2020). [5]Resolutionen und Beschlüsse des Sicherheitsrats 1993, Sicherheitsrat, Offizielles Protokoll: Achtundvierzigstes Jahr, Vereinte Nationen, New York, 1993, S. 87-91. [6]Vgl. Kipke, Rüdiger: Das armenisch-aserbaidschanische Verhältnis und der Konflikt um Berg-Karabach, 2012, S. 17. [7]Ebd. S. 20. [8]Gulieva, D. P.: K istorii obrazovanija Nagorno-Karabachskoj Avtonomnoj Oblasti Azerbajdžanskoj SSR 1918-1925, Dokumenty i Materialy, Baku, 1989, S. 59. [9] [10]https://epress.am/ru/2015/04/29/события-в-гугарке-как-громили-азербай.html(letzter Zugriff am 03.03.2020). [11]Vgl. De Waal, Thomas: Black Garden, Armenia and Azerbaijan through Peace and War, New York University Press, New York and London, 2003, S. 18. [12]Ebd. S. 19. [13]Der Ministerrat der UdSSR, Dekret Nr. 4083, 23. Dezember 1947, Moskau, Kreml´.
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Asif Masimov
Asif Masimov hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Er ist Doktorand im Fach Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er bloggt auf masimovasif.net zu historischen und politischen Themen rund um Deutschland, Aserbaidschan und Russland.
Zum Thema
– Karabach Konflikt – Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert
„Seit dem ersten Tag der Auseinandersetzung verfolge ich achtsam die deutschen Medien, um deren Berichterstattung zu beurteilen. Die ersten Tage war dies aus meiner Sicht zum großen Teil ausgewogen. In den letzten Tagen wurde ich hingegen sehr enttäuscht.“
Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht religiös motiviert
Bergkarabach-Konflikt
UN: Armenische Truppen müssen aserbaidschanische Territorien verlassen
„Wenn Sie von einer Verletzung des humanitären Völkerrechts reden, wo waren Sie denn, als in Chodschali über 600 aserbaidschanische Zivilisten ermordet und eine Million Aserbaidschaner vertrieben wurden? Heute hat die armenische Seite ein aserbaidschanisches Dorf in Naftalan beschossen. Fünf Mitglieder einer Familie wurden getötet. Wenn Sie nur ein Prozent Gewissen hätten, würden Sie Ihre Stellung nicht einseitig vertreten!“.Ich bekam allerdings von Weiler keine richtige Rückmeldung auf meinen Kommentar. Weiler ist selbst nicht moderat und antwortet auf zahlreiche Anfragen nicht, obwohl er der stellvertretende Vorsitzende der südkaukasischen Parlamentariergruppe ist. Möglicherweise wird Herr Weiler nur durch seine armenische Mitarbeiterin in Bezug auf den andauernden Konflikt informiert, was seine einseitige Vorstellung rechtfertigen soll. Das ist in dieser Form aber nicht akzeptabel! UN-Resolutionen noch nicht implementiert Heute, am 29. September 2020, findet eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates statt. Zum ersten Mal seit vielen Jahren, nach dem ersten Karabachkrieg in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, wird das ständige Gremium der Vereinten Nationen, das mit der Hauptverantwortung für die Wahrung der internationalen Sicherheit betraut ist, auch die Frage einer neuen militärischen Eskalation in Karabach prüfen. Die Versammlung der heutigen UN-Sitzung wurde durch die estnische und deutsche Initiative einberufen. Aserbaidschan hofft, dass die UN Armenien für die fast 30 Jahre aggressive Politik heute mit entsprechenden Maßnahmen bestrafen wird. Armenien ist dazu verpflichtet, die von der UN verabschiedeten vier Resolutionen zu implementieren und die aserbaidschanischen Territorien bedingungslos zu verlassen, damit auch aserbaidschanische Binnenvertriebene endlich zurückkehren können. Solange die Weltgemeinschaft und die Medien diese Problematik mit zweierlei Maß messen, werden wir in unserer Region keinen Frieden haben.
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Asif Masimov
Asif Masimov hat Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften studiert. Er ist Doktorand im Fach Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er bloggt auf masimovasif.net zu historischen und politischen Themen rund um Deutschland, Aserbaidschan und Russland.
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Der aus San Francisco stammende Online-Spiele-Anbieter Zynga („Farmville“) hat für 1,8 Milliarden US-Dollar den türkischen Handyspiele-Entwickler Peak aus Istanbul übernommen.
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