Libyen-Krise
US-Botschafter lobt Türkei für Militärintervention in Libyen

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Tripoli – Der US-Botschafter in Libyen Richard Norland, nahm in einem Interview zur türkischen Militärintervention Stellung und hieß die Operation der Türkei gut. Die Türkei habe Rebellenkommandeur Chalifa Haftar und die russische Wagner-Gruppe daran gehindert Tripolis einzunehmen und dazu beigetragen, die massive russische Präsenz in Libyen einzudämmen, berichtet RT Deutsch unter Berufung auf ein Interview in Hürriyet Daily News.  Die militärische Intervention der Türkei habe den Weg für eine politische Lösung im Land geebnet. In dem Maße, wie die türkische Präsenz in Libyen dazu beitragen könne, dass es keinen weiteren Angriff auf Tripolis geben werde, sei diese „Militärintervention eine positive Entwicklung.“ Norland führte in der vergangenen Woche in Ankara Gespräche mit hohen türkischen Beamten und beurteilte in einem Exklusivinterview mit der Hürriyet Daily News die jüngste Lage und die Rolle der Türkei in dem vom Krieg zerrissenen Land. „Aus historischer, analytischer und chronologischer Sicht war der Wendepunkt im November letzten Jahres, als klar wurde, dass die russische Präsenz durch die Wagner-Söldnergruppe dramatisch eskalierte. Und unterstützt von Wagner, stand Haftar wirklich kurz davor, Tripolis zu erobern, und die türkische Militärintervention verhinderte dies und hat nun die Haftar-Truppen und -Anhänger in den zentralen Teil des Landes, Sirte und Jufra, zurückgedrängt“, so Norland. Das Kriegsgeschehen in Libyen hat sich mit dem militärischen Einsatz der Türkei, der im Dezember vergangenen Jahres begann, verändert. Regierungschef as-Sarradsch kann sich nach einem Abkommen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan auf Korkut-Flugabwehrysteme und vor allem Bayraktar-TB2-Drohnen aus türkischer Produktion verlassen. Tripolis konnte somit die von Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Russland unterstützten Truppen des abtrünnigen Militärkommandanten Haftar zurückdrängen. 

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– Libyen-Krise – Libyen: Türkei und USA stärken zusammenarbeit

Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay sagte am Freitag, dass sich die verstärkte Zusammenarbeit der Türkei mit den USA in Libyen, positiv auf die Lage in dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land auswirken könne.

Libyen: Türkei und USA stärken zusammenarbeit
         

Energiepolitik
Reuters: Türkei entdeckt riesige Gasreserven von 800 Milliarden Kubikmetern

London – Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstagabend berichtete, hat ein türkisches Bohrschiff im Schwarzen Meer riesige Erdgasfelder mit einer geschätzten Reserve von 800 Milliarden Kubikmetern entdeckt. „Es gibt einen Erdgasfund in der Bohrung Tuna 1“, so eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber Reuters. „Die erwarteten Reserven belaufen sich auf 800 Milliarden Kubikmeter und decken den Bedarf der Türkei für etwa 20 Jahre“, sagte die Quelle weiter. Es könne jedoch sieben bis zehn Jahre dauern, um mit der Produktion zu beginnen. Die Investitionskosten schätzt die Quelle auf zwei bis drei Milliarden Dollar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete bereits am Mittwoch, dass die Türkei im Schwarzen Meer eine „Energieentdeckung“ gemacht habe. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch während einer TV-Rede „gute Nachrichten“ für Freitag an. Diese würden eine neue Ära für die Nation einleiten. Fahrettin Altun, Kommunikationsdirektor von Erdogan, sagte am Donnerstag, den geäußerten Spekulationen keinen Glauben zu schenken und geduldig zu sein. „Wir warten alle gespannt auf die Ankündigung des Herrn Präsidenten“, so Altun auf Twitter. Im Netz kursieren jedoch bereits Aufnahmen eines TV-Fahrzeugs auf einem Schiff, das Kurs auf das Bohrschiff „Fatih“ im Schwarzen Meer genommen haben soll. Die Produktionsfirma FPA (File Prodüksiyon) habe dies bestätigt. FPA ist demnach ein privates Unternehmen, das Live-Übertragungen für viele offizielle Institutionen, insbesondere für das Präsidialamt, durchführt. Die Produktionsfirma habe zuletzt bei der Eröffnungzeremonie der Hagia Sophia mit dem Präsidialamt zusammengearbeitet.
(Screenshot/Twitter)
Hierzu das Handelsblatt:

Auch wenn die Berichte noch nicht bestätigt sind: An den Märkten sorgen die Gerüchte bereits für Ausschläge. Die Lira gewann unmittelbar nach Erdogans Ankündigung zwei Prozent. Auch die Istanbuler Börse ISE100 stieg um zwei Prozent an. Aktien der türkischen Raffinerie Tüpras stiegen um 8,1 Prozent, die Anteilsscheine des Petrochemie-Herstellers Petkim sogar um 9,9 Prozent.

Türkei
Erdogan-Ankündigung: TV-Fahrzeuge bereits auf dem Weg zum Bohrschiff

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Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch während einer TV-Rede „gute Nachrichten“ für Freitag an. Diese würden eine neue Ära für die Nation einleiten. Laut Spekulationen in Medien und Internet, könne es sich hierbei um einen Erdgasfund im Schwarzen Meer handeln. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Mittwoch unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Quellen mit Verbindungen zur Regierung, dass die Türkei im Schwarzen Meer eine „Energieentdeckung“ gemacht habe. Die Quellen gaben jedoch keinen Hinweis auf die Größe und Tiefe des Fundes, noch darauf, ob das Erdgas überhaupt an die Oberfläche gebracht werden könne. Hierzu das Handelsblatt:
Auch wenn die Berichte noch nicht bestätigt sind: An den Märkten sorgen die Gerüchte bereits für Ausschläge. Die Lira gewann unmittelbar nach Erdogans Ankündigung zwei Prozent. Auch die Istanbuler Börse ISE100 stieg um zwei Prozent an. Aktien der türkischen Raffinerie Tüpras stiegen um 8,1 Prozent, die Anteilsscheine des Petrochemie-Herstellers Petkim sogar um 9,9 Prozent.
Fahrettin Altun, Kommunikationsdirektor von Erdogan, sagte am Donnerstag, den geäußerten Spekulationen keinen Glauben zu schenken und geduldig zu sein. „Wir warten alle gespannt auf die Ankündigung des Herrn Präsidenten“, so Altun auf Twitter. Im Netz kursieren jedoch bereits Aufnahmen eines TV-Fahrzeugs auf einem Schiff, das Kurs auf das Bohrschiff „Fatih“ im Schwarzen Meer genommen haben soll. Die Produktionsfirma FPA (File Prodüksiyon) habe dies bestätigt. FPA ist demnach ein privates Unternehmen, das Live-Übertragungen für viele offizielle Institutionen, insbesondere für das Präsidialamt, durchführt. Die Produktionsfirma habe zuletzt bei der Eröffnungzeremonie der Hagia Sophia mit dem Präsidialamt zusammengearbeitet.
(Screenshot/Twitter)
     

Anschlag auf der A 100
Berlin-Anschlag: SPD weist Vorwürfe zurück

Die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Vorwürfe von Union und AfD nach dem Anschlag auf der Stadtautobahn A 100 zurückgewiesen, die rot-rot-grüne Koalition schwäche systematisch Verfassungsschutz, Polizei und Justiz. Ihr innenpolitische Sprecher, Frank Zimmermann, sagte am Donnerstag im Inforadio vom rbb: „Es ist tatsächlich so, dass wir Gefährder abschieben. Und richtig ist auch, dass wir die Terrorabwehr in den letzten zwei Jahren deutlich verstärkt haben in Berlin.“ Man habe beim Landeskriminalamt neu strukturiert, man habe die Antiterroreinheiten zusammengeführt und die Personalstärke nahezu verdoppelt: „Und wir werden jetzt auch demnächst gesetzliche Grundlagen ändern, um etwa Abhörmaßnahmen zur Gefahrenabwehr zu verbessern (…) Heute machen wir einen ersten Schritt mit dem neuen Polizeigesetz.“ Man werde auch weiter darauf achten müssen, dass die gesetzlichen Grundlagen zu Eingriffen ausreichend seien, so Zimmermann. Auch der konkrete Fall werde genau aufgearbeitet: „Der Täter war nach dem PsychKG untergebracht, ist dann freigekommen, hat offenbar eine Vergangenheit und wir werden uns genau berichten lassen, was da der Grund war, ihn laufenzulassen.“ Wenn da ein Fehler passiert sei, müsse der korrigiert werden, betonte Zimmermann. Am Dienstagabend hatte in Berlin ein 30-jähriger Iraker mit seinem Auto zwei Motorräder und ein Auto gerammt sowie ein weiteres gestreift. Auch ein Rollerfahrer war betroffen. Nach dem ersten Crash mit einem Motorrad, bei dem der Fahrer schwerst verletzt wurde, habe der Täter seine Fahrt fortgesetzt und weitere Zusammenstöße verursacht. Insgesamt wurden sechs Menschen verletzt, drei davon schwer, berichtet die tagesschau. Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Psychiatrie eingewiesen.  

Corona-Krise
FDP: Regierung erhält totgerittene Branchen künstlich am Leben

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Die FDP kritisiert die geplante großflächige Verlängerung des Kurzarbeitergelds in der Corona-Krise. „Wenn man, wie die Regierung es tut, totgerittene Branchen künstlich am Leben erhält, wird nur Steuergeld verbrannt – und die Unternehmen sterben trotzdem, nur vielleicht ein Jahr später“, sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Liberalen, Katja Suding, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das Kurzarbeitergeld müsste sehr viel zielgenauer als das eingesetzt werden, was es immer war: eine Überbrückungshilfe für Unternehmen in einer schwierigen Phase, aber mit einer Erfolgsperspektive“, sagte Suding. Als Beispiel für fehlgesteuerte Hilfen nannte sie die Tourismusbranche. Ein Jahr vor der Bundestagswahl „verkleistert die Regierung die Symptome der Krisen, damit die Folgen jetzt noch nicht spürbar werden und die schlechten Nachrichten erst später ankommen“. Suding forderte die sofortige Zulassung von Großveranstaltungen wie Konzerten und Fußballspielen mit Publikum. „Alles in diesem Land muss möglich sein, wenn es die passenden Vorkehrungen und ein Mindestmaß an Verantwortung der Beteiligten gibt“, sagte Suding. Die 44-Jährige, die seit 2015 Stellvertreterin von FDP-Chef Christian Lindner ist, verteidigte die Ablösung von Generalsekretärin Linda Teuteberg als legitime Kurskorrektur ein Jahr vor der Bundestagswahl. Zwar sei die Austragung des Konflikts auch über die Medien „unschön“ gewesen. Wenn Lindner sich aber „mehr oder eine andere Art Unterstützung wünscht, dann brauche ich das nicht mehr zu kommentieren“, sagte Suding.

USA
Trump an Biden: Keine Chance gegen Erdogan

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Washington – Der amerikanische Präsident Donald Trump warnte seine Bürger in einem Interview auf Fox News davor, bei den kommenden Präsidentschaftswahlen für seinen demokratischen Konkurrenten Joe Biden zu stimmen. Er habe keine Erfahrungen im Ausland und wäre nicht in der Lage, sich gegen die „Weltklasse-Schachspieler“ zu behaupten, die andere Länder regierten. „Sie haben es hier mit Menschen zu tun, die sehr scharfsinnig sind. Sie haben es mit Weltklasse-Schachspielern in den Führungspositionen dieser Länder zu tun. Ich kenne sie alle. Wir arbeiten sehr gut mit ihnen. Mit allen. Erdogan etwa“, so Trump. Die Wähler dürften nicht für einen Präsidenten stimmen, der sich aus Angst nicht mehr aus dem Keller traue, da er nicht mehr länger sprechen kann. Trump spielte mit seinen Äußerungen auf die kürzlich in der Türkei bekannt gewordene Rede Bidens im US-Fernsehen an. In dem Interview sicherte der Präsidentschaftsbewerber im Falle seiner Wahl der türkischen Opposition vollste Unterstützung und Solidarität bei der Ablösung Erdogans zu. Er bezeichnete den türkischen Präsidenten als Autokraten. Man müsse in Bezug auf Erdogan einen ganz anderen Ansatz verfolgen, so Biden im Gespräch mit der New York Times. Die USA sollten die Opposition fördern, damit sie in der Lage sei, „zu übernehmen und Erdoan zu besiegen. Nicht durch einen Putsch, nicht durch einen Putsch, aber durch einen Wahlprozess“, sagte Biden demnach. Die türkische Regierung verurteilten die Äußerungen Bidens daraufhin aufs Schärfste. Die Äußerungen spiegelten eine „interventionistische Haltung“ wider, so Erdogans Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun. „Die Zeiten, in denen die Türkei herumkommandiert werden konnte, sind vorbei“. Wer das versuche, „werde den Preis dafür bezahlen“. Auch für die türkische Opposition kommt das Auftauchen des Videos ungelegen. Mehrere Vertreter der wichtigsten Oppositionspartei CHP distanzierten sich am Wochenende von Bidens Äußerungen und forderten „Respekt für die Souveränität der Türkei“. Erdogan beschuldigt seine Gegner regelmäßig, vom Ausland finanziert zu werden. Erdogan hört auf mich Die Staats- und Regierungschefs der Welt suchten beim Thema Erdogan immer wieder die Hilfe Trumps, so der US-Präsident im Fox-Interview. Der türkische Staatschef höre nur auf ihn. Um welche Politiker es sich handelt verriet er jedoch nicht. „‚Sie sind der einzige, auf den er hören wird. Er hört nicht auf uns. Sie sind der Einzige“, zitiert Trump die Staatschefs. Trump: „Ich fragte: ‚Ist das wegen der Vereinigten Staaten?‘ Sie sagten: ‚Nein, das ist ihretwegen. Das ist wegen Ihrer Persönlichkeit. Sie sind der Einzige, auf den er hören wird“. „Ich sage das nicht gerne öffentlich, aber es ist zufällig wahr. Ich verstehe mich mit ihm und er hört zu“, so Trump weiter.    

Fußball International
Britischer Fan benennt Tochter nach Mesut Özil

London – Ein britischer Fan hat sein Versprechen tatsächlich eingehalten und seinem neugeborenen Kind den Namen des deutschen Ex-Nationalspielers gegeben. Im März hatte er Arsenal-Star Mesut Özil um einen außergewöhnlichen Gefallen gebeten. Twitter-User Jack Robinson wandte sich auf Twitter an den Arsenal-Star und bat ihn zu antworten. Seine Frau würde ein Baby erwarten und sie hätte gesagt, dass sie das Kind „Özil“ nennen werde, wenn der Fan es schafft, Özil zu einer Antwort zu bringen.

„Meine Frau erwartet im Juli unser Kind und sagt: Wenn du mir antwortest, darf ich das Kind Özil nennen, lass mich nicht im Stich.“

Özil antwortet nur wenige Tage später Zur großen Überraschung des Fans, antwortet der Weltmeister von 2014 nur wenige Tage später – allerdings mit einer Bedingung:
„Das ist ein Deal, Kumpel. Ich lasse dich nicht hängen. Jetzt bist du an der Reihe. Ich will im Juli die Geburtsurkunde deines Kindes sehen“.
Die Eltern haben Wort gehalten und ihrer Tochter den Namen Özil gegeben. Diese trägt nun den Namen Mara Özil Robinson, berichtet onefootball.com. Die Bedeutung des Namen Özil ist wahre Heimat.

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– Fußball International – Mesut Özil: Sie versuchen, mich zu zerstören

Der Weltmeister von 2014 hat sich in einem Interview mit dem Sportportal The Athletic über seinen Verbleib beim Londoner Top-Club FC Arsenal sowie zu seiner Verweigerung eines Gehaltsverzichts geäußert.

Mesut Özil: Sie versuchen, mich zu zerstören
 
 

Trading-Tipps
Erfolgreich Traden, ohne den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen

Die Börsenkurse steigen seit Monaten immer weiter in die Höhe und immer mehr Menschen haben Trading für sich entdeckt. Dabei wird dieses noch immer sehr oft mit endlosen Stunden vor dem Computer in Zusammenhang gebracht. Das klischeehafte Bild vom einsamen Trader, der den ganzen Tag alleine in seinem Büro sitzt, will einfach nicht verschwinden. Dabei gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, damit man auch als Trader ein Leben neben den Aktienkursen haben kann. Die wichtigsten wollen wir im Folgenden vorstellen, damit auch Sie mehr Spaß beim Traden haben. Als erstes wollen wir mit dem Mythos aufräumen, dass es einen Zusammenhang zwischen investierter Zeit und den Gewinnen beim Trading gibt. Nur weil man viel Zeit damit verbringt zu traden, bedeutet dies nicht, dass man höhere Gewinne einfährt als andere Trader. Das Gegenteil ist oft der Fall, denn vor allem unerfahrene Trader haben die Tendenz, zu viele Trades auszuführen, was zu mehr Gebühren führt und oft auch in mehr Fehlentscheidungen münden kann. Es ist daher wichtig zu wissen, wann man vor dem Computer sitzen sollte und 100 % Fokus aufbringen muss. Hierzu sollte man wissen, dass vor allem die erste Stunde und die letzte Stunde eines Handelstags die volatilsten Kurse mit sich bringen. Viele Trader nutzen sogar nur diese zwei Stunden, um ihre Trades auszuführen. Anstatt also den ganzen Tag damit zu verbringen, sollte man sich auf diese zwei Stunden eines jeden Marktes konzentrieren. Da die Börsen in den USA, Deutschland und zum Beispiel Japan zu unterschiedlichen Zeiten öffnen und schließen, kann man dann trotzdem schnell auf sechs Stunden kommen, in denen man die Volatilität sehr gut ausnutzen kann. Neben der Tatsache, dass man weniger traden und sich auf bestimmte Stunden konzentrieren sollte, gibt es aber auch noch ein paar Tools, die das Leben eines jeden Traders einfacher und angenehmer machen. Mobiles Trading vs. Desktop Alle Broker haben mittlerweile ein mobiles Angebot, welches dafür sorgt, dass man seine Trades im Grunde zu jeder Zeit und an jedem Ort durchführen kann. Daher muss man theoretisch überhaupt gar nicht mehr zu Hause vor dem Computer sitzen, wenn man das nicht will. Wir würden allerdings empfehlen, dass man zumindest zu den vorgestellten Stoßzeiten einen starken Fokus auf die Märkte hat und dies ist sicherlich einfacher, wenn man alleine vor seinem Computer sitzt, als wenn man mit 50 anderen Menschen in einem Bus oder der Bahn ist. Abseits dieser Stoßzeiten sind die mobilen Angebote der Broker aber perfekt dafür, um Sie immer auf dem Laufenden zu halten. Sie können jederzeit auf die aktuellen Kurse und Nachrichten zugreifen. Dies versetzt Sie in die Lage, bei Bedarf auch Trades von unterwegs durchführen zu können. Sie können sich zum Beispiel einfach eine Benachrichtigung zuschicken lassen, sobald ein Aktienkurs unter eine bestimmte Marke fällt. Daraufhin können Sie sofort handeln, ihren Trade durchführen und anschließend die Gewinne einsammeln. Diese Möglichkeiten sorgen dafür, dass man nicht mehr stundenlang vor dem Computer sitzen muss, wenn man als Trader erfolgreich sein will. Wer es jedoch noch einfacher haben will und noch weniger Zeit mit dem Traden verbringen will, der sollte sich gemanagte Trading-Accounts ansehen. Bei diesen muss man fast nichts mehr selber machen! Allerdings sollte man sich auch bewusst darüber sein, dass es durchaus einige Gefahren von gemanagten Accounts gibt. Vor allem beim Forex-Handel sind diese Accounts aber durchaus eine Alternative. Forex-Trading und Freizeit Sie sehen also, dass es einige Möglichkeiten gibt, um sicher zu stellen, dass man als Trader nicht den ganzen Tag allein vor dem Computer verbringt. Wir sind uns sogar sicher, dass es besser ist, wenn Sie sich als Trader genügend Zeit abseits der Börsen nehmen. Genießen Sie die Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden. Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch besser für Ihren Erfolg: Gute Trades erfordern einen kühlen Kopf – und den kann man kaum haben, wenn man niemals abschaltet. Wenn Sie unsere Tipps aber beachten, dann werden Sie nicht nur mehr Geld verdienen, sondern auch ein besseres Leben führen. Hier nochmal alle Tipps im Überblick:
  • Führen Sie weniger Trades aus, die aber auf besseren Entscheidungen basieren
  • Traden Sie die Volatilität in der ersten und letzten Stunde des Marktes
  • Nutzen Sie die mobilen Apps der Broker
  • Ziehen Sie gemanagte Accounts in Betracht
Beachten Sie dabei immer, dass ihnen diese Trading-Tipps nur weiterhelfen, wenn Sie sich ein gutes Wissen über Trading im Allgemeinen aufgebaut haben. Lernen Sie verschiedene Trading-Strategien kennen und stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, was Sie machen. Es gibt unzählige Kurse, Bücher und Informationsquellen, um alles über den Handel mit Forex oder Aktien zu lernen. Nutzen Sie die große Auswahl und lernen Sie so viel wie möglich, bevor Sie ihr Geld investieren.

Missbrauchskomplex
Frei: Deutschland braucht umfassendes Maßnahmenpaket gegen Pädophilen-Netzwerke

Kinderschänder zum Tragen einer elektronischen Fußfessel verpflichten Fast zehn Monate nach Ermittlungsbeginn im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach beginnt heute in Köln der Prozess gegen einen 43-Jährigen wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die mit dem Fall befasste Sonderkommission stieß im Zuge ihrer Untersuchungen auf Tarnnamen und Spuren von über 30.000 Tätern. Dazu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Thorsten Frei: „Der zügige Prozessbeginn gegen den zentralen Angeklagten im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach ist ein wichtiges und gutes Signal. Es zeigt: Der Rechtsstaat ist handlungsfähig. Denn so abscheulich diese Taten sind: Zumindest kommen sie dank intensiver Ermittlungen nun endlich ans Licht, werden verfolgt und die Täter dingfest gemacht. Klar sein muss aber auch: Wir brauchen dringend ein umfassendes Maßnahmenpaket, um Täter wie diese früher zu enttarnen, Missbrauchssignale zu erkennen und Täter mit aller Härte zu bestrafen. Angesichts der monströsen Taten, begangen an Säuglingen und Kindern ab dem Alter von drei Monaten, darf kein Zweifel sein: Ermittler und Gerichte müssen alle Instrumente an die Hand bekommen, um Kinder umfassend vor Sexualstraftätern zu schützen. Erfreulicherweise hat sich das Justizministerium auf Druck der Union nun nach Jahren endlich bewegt. Das angekündigte Gesetzgebungspaket von Bundesjustizministerin Lambrecht begrüße ich ausdrücklich. Wichtige Punkte aber müssen zu den bisherigen Plänen noch zwingend nachgeschärft und ergänzt werden: So muss es für Gerichte wesentlich leichter werden, Kinderschänder zum Tragen einer elektronischen Fußfessel zu verpflichten. Die Hürden hierfür sind derzeit viel zu hoch. Auch müssen die Befugnisse für die Ermittler verbessert werden, etwa bei der Online-Durchsuchung, bei der Quellen-Überwachung der Telekommunikation, bei der Anordnung von Untersuchungshaft. Ich hoffe, dass das Bundesjustizministerium nun zügig seinen Entwurf vorlegt, damit wir so bald wie möglich in die parlamentarischen Beratungen eintreten und den Sumpf dieser widerlichen Straftaten an den Schwächsten unserer Gesellschaft, den Kindern, gemeinsam austrocknen können.“

Zum Thema

– Sexueller Missbrauch von Kindern – Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kriminelle Netzwerke kauften etwa in Tschechien Babys für 4000 Euro, die dann einzig zum Zweck der sexuellen Ausbeutung großgezogen würden.

Missbrauchsbeauftragter: „Kleinkinder werden vor laufender Kamera getötet“

Kommentar
Türkei-Krise: Es geht um viel Geld

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Frankreich kommt einem Land zu Hilfe, das an der Wand steht und glaubt, von der Türkei bedroht zu werden: Griechenland. Griechenland selbst hat 101 sowjetische BMP-1 Schützenpanzer, die sie von Deutschland erhalten hat, an den ägyptischen Diktator al-Sisi verkauft. Diese werden vermutlich in Libyen eingesetzt und damit auch das Embargo gebrochen; durch Deutschland selbst. Paris will Athen Fregatten aufschwatzen Nun zu der ersten Frage, warum Paris, während sie ihre Fregatten in die Badewanne südlich von Europa einsetzt, mit Athen in erneute Verhandlungen um den Kauf von Fregatten der neuen BELH@RRA-Klasse getreten ist. Offenbar bieten die Franzosen den Griechen diesmal zum „Schnäppchenpreis“ Fregatten an, die wiederum derzeit Streß mit den Türken in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer haben. Die Griechen haben zudem eine viel kleinere und veraltete Flotte in der Ägäis, aber auch im östlichen Mittelmeer, während die Türken ihre Flotte erneuert und modernisiert und damit eine schlagkräftige Marine haben. Das heißt, Paris hat alle Trümpfe in der Hand, um für viel Geld Waffen an Athen zu verkaufen, die erst in einigen Jahren ein griechisches Marinehafen anlaufen werden können. Um den Deal perfekt zu machen, bietet es sich für den Verkäufer an, auf den Nutzen des Kaufs hinzuweisen und dabei auch noch unverhofft Hilfe gegen den „Aggressor“ Türkei anzudeuten. Das bedeutet, dass die anfängliche, von griechischen Medien gepflegte Euphorie, dass die Franzosen mit einer modernen Flotte Griechenland gegen die Türkei zur Hilfe eilen, bald der Nüchternheit weichen könnte, wenn die Preise weiterhin horrend sind oder der Vertrag ein Knebelvertrag wird und die Griechen diese Lunte riechen. Doch, die griechischen Medien stimmen das Volk weiterhin ein, sich gegen die Türken zu wappnen und zu bewaffnen. Ob nun diplomatisch mit Hilfe der EU oder durch Kauf von modernen Waffen, um sich gegen die „Aggressoren“ zur Wehr zu setzen. Es gibt aber ein Problem: Auch Washington will Athen Fregatten aufbinden. Nun stehen sich zwei mächtige Verkäufer gegenüber, die einen in bedrängnis geratenen Käufer zur Hilfe eilen, bzw. vorgeben das zu tun. Man kann sich schon jetzt ausmalen, wie dieses Geschäft am Ende ausgeht. Deutsche BMP-1 brechen das EU-Waffenembargo Ein anderes Geschäft bringt jetzt die Bundesregierung in Erklärungsnot. 1994, nach der Wiedervereinigung, erhielt Athen von Berlin insgesamt 501 robuste sowjetische BMP-1 Schützenpanzer aus dem Bestand der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR. Davon verkaufte Griechenland offenbar 101 an Ägypten weiter. In der Vergangenheit hatte die Athener Regierung bei ähnlichen Deals vorab in Deutschland um eine Genehmigung gebeten. Ob bei diesem Deal mit 101 BMP-1 Schützenpanzer ebenfalls eine deutsche Genehmigung eingeholt wurde, das steht nun im Raum. Man darf dahingehend gespannt sein, zumal die Bundesregierung behauptet, es wäre viel Zeit vergangenen. Der Deal zwischen Griechenland und Ägypten ist aber nicht so lange her. September 2016 soll laut arabischen Quellen der Vertrag zwischen Athen und Diktator al-Sisi zustande gekommen sein. Mit diesem Vertrag wurde auch eine Modernisierung der Schützenpanzer vereinbart. Demnach soll im August 2019 eine weitere Vereinbarung getroffen worden sein, 92 BMP-1 Schützenpanzer innerhalb von 26 Monaten zu modernisieren und sie von Infanterie-Schützenpanzer auf Panzermörser umzurüsten. Das ganze Prozedere fand offenbar auch öffentlich statt, denn das griechische Beschaffungsamt (GDDIA – General Directorate for Defense Investments and Armements) hatte diese Vereinbarung samt Ausfuhrgenehmigung Online veröffentlicht, dann aber aus dem Netz genommen, so die arabischsprachigen Medien. Die GDDIA bezeichnete diesen Vorgang laut dieser Meldung als irrtümliches veröffentlichen von internen Dokumenten. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, in welchen Krisenherden diese Kampfpanzer nun eingesetzt werden können oder gar schon eingesetzt werden: Libyen. Da trifft man sich wieder: Türkei. Die Türkei hat sich offenbar zu einem Verkaufsmagneten entwickelt, wo viel Geld im Spiel ist.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Gleichwie auch Weltkrisen der Vergangenheit – wie etwa die Spanische Grippe Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit fast 50 Millionen Toten – hat auch die Corona-Pandemie die skurrilsten Fantastereien und Verschwörungstheorien zum Vorschein gebracht.

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