Bosnien
Türkei gewinnt U19 Volleyball-EM

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Zenica (nex) – An diesem Sonntag ging die Volleyball-Europameisterschaft der U19-Frauen in der Gradska Arena in Zenica, Bosnien-Herzegowina, zu Ende. Die türkische U19-Nationalmannschaft der Damen hat im Finale der Volleyball-EM Serbien mit 3:2 nach Sätzen bezwungen und ist damit zum zweiten Mal nach 2012 Europaminister geworden. Auch 2012 hieß der Gegner schon Serbien. Damals gewannen die türkischen Volleyballerinnen das Endspiel mit 3:0.#
(Foto: Screenshot/Twitter)

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– Qualifikations-Endspiel – Sieg gegen Deutschland: Erdogan beglückwünscht türkische Volleyballerinnen

Die türkischen Volleyballerinnen gewannen am Abend das Qualifikations-Endspiel gegen Deutschland und sicherten sich damit das Olympiaticket. Deutschland unterlag deutlich in drei Sätzen und hatte während der gesamten Partie kaum eine Chance gegen die hoch überlegenen Türkinnen.

Sieg gegen Deutschland: Erdogan beglückwünscht türkische Volleyballerinnen

Terrorismus
„Kommentar: „Warum schweigt Deutschland zu den Jesiden-Entführungen der PKK?

Schweigen im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel Das unsolidarische Verhalten der völkisch-kurdischen Aktivisten Düzen Tekkal, Ronya Othmann, Dersim Dağdeviren, Ali Ertan Toprak und vielen mehr, das Schweigen des Fußball-Erstligisten FC. St. Pauli, die Untätigkeit der Presseorgane und der deutschen Politlandschaft gegenüber den Eziden (Jesiden), zeigt auf, welche bemerkenswerte Gleichgültigkeit herrscht und wie der Verlust ihrer eigenen Glaubwürdigkeit in Kauf genommen wird. „Warum schweigt Deutschland zu den Jesiden-Entführungen der PKK? Woher rührt diese Gleichgültigkeit gegenüber Minderheiten in Nordsyrien, die sich in den Fängen einer Terrororganisation befinden? Es geht schlichtweg um Ultranationalismus, die sich in „Rojava“ in der letzten Phase befindet! Die „Errungenschaften“ dürfen daher nicht in Gefahr gebracht werden. Aber, warum spielt Deutschland da mit? Vor nicht all zu langer Zeit hatte sich eine Solidargemeinschaft gegen den ehemaligen türkischen Profifußballer des FC St. Pauli Cenk Sahin und gegen die Offensive des türkischen Militärs in Nordsyrien gebildet, um unter dem Hashtag #riseup4rojeva für die völkisch-kurdischen Verteidigungseinheiten YPG bzw. YPJ Solidarität zu bekunden; einem syrischen Ableger der PKK. Die Solidarität ging sogar mehrere Spieltage weiter, so auch am 19. Oktober 2019, als Anhänger des FC St. Pauli im Spiel gegen den SV Darmstadt 98 ein großes Spruchband zeigten: „Biji Rojava“ („Es lebe Rojava“). Sie schwenkten außerdem Fahnen der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten YPJ und grölten die Türkei aus. Die Südtribüne des Hamburger Klubs, stets besetzt von Ultras, zeigte oftmals auch die Farben Gelb, Rot und Grün – die Farben von „Rojava“, der sogenannten autonomen Region in Nordsyrien, in der die Türkei ja eine Militäroffensive gestartet hatte. In sozialen Netzwerken tippten sich völkisch-kurdische Aktivisten die Finger wund, um der von der Türkei als Terrororganisation bezeichneten Gruppen in Nordsyrien einen Persilschein nach dem anderen auszustellen. Ja, die syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, die YPG, PYD, YPJ und wie viele Dreibuchstaben es noch gibt, standen demnach für Demokratie, Meinungsfreiheit, Frauenrechte und etliche zivilisatorische Meisterleistungen in dieser Region. Dieses Bild wurde von Politikern wie auch der Presse mutwillig nachgezeichnet und besonders oft unterstrichen, während man die Türkei und Türken als Aggressor und Nationalisten betitelte. Dabei wich man schon damals geflissentlich Meldungen aus, die dieses Bild stören würden. Waren es oft arabische oder turkmenische Minderheiten, die sich in dieser sogenannten autonomen Region in Nordsyrien namens „Rojava“ nicht wohlfühlten, ja sogar von Unterdrückung und politischen Morden berichteten, so gesellten sich denen später noch die christlichen Assyrer und Aramäer hinzu, die nicht über das Potential verfügen, ihre Ansicht bis in das Millerntor-Stadion zu tragen. Nicht einmal die jesidisch-kurdische deutsche Fernsehjournalistin, Autorin, Redakteurin, Filmemacherin und Kriegsberichterstatterin Düzen Tekkal, die Ikone, wenn es um Eziden geht, scheint diese durchdringenden Schreie aus Nordsyrien erhören zu wollen. Stattdessen poliert die Showmasterin nur ihr eigenes Image auf. Wohl deshalb sah sich der Zentralrat der Eziden in Deutschland gezwungen, sich über Twitter austzuauschen. Vor genau zwei Wochen teilte der ZED über Twitter in einer Pressemitteilung mit, dass die „Rekrutierung und Entführung von Ezidinnen und Eziden durch die PKK in Shingal“ aufzuhören hat. Man forderte in der Pressemitteilung die Führung der PKK auf, die von ihr entführten Ezidinnen und Eziden unverzüglich freizulassen. Dieselbe Forderung stellen seit über einem Jahr Mütter und Väter vor der völkisch-kurdischen Parteizentrale in Diyarbakir und eine Mutter in Berlin. Spätestens jetzt hätte Tekkal das Ohr zuspitzen müssen, aber weder Sie noch irgend ein völkisch-kurdische/r Aktivist oder Aktivistin hatten dazu etwas zu sagen bzw. wollten diesen Tweet teilen. Und die Südkurve des Millerntor-Stadions des FC St. Pauli, die Ultras dieses Fußballvereins, die vor Monaten in Ekstase gerieten? Auch nach zwei Wochen, seit dem dieser Tweet veröffentlicht wurde, hat sich keine einzige moralische Instanz dazu geäußert, geschweige denn, diesen Tweet geteilt. Der Zentralrat der Eziden traf auf ein Schweigen im Blätterwald. Nur das Hintergrundrauschen des Universums ist seither zu hören. Weder diese Aktivisten, noch die Südkurve des FC St. Pauli, weder die Politik noch die Presse, wollte dieses heiße Eisen anfassen. Das Thema ist so heiß, dass sogar die Ultras sich in die Hosen machen, wenn es um kurdischen Nationalismus geht, der in Nordsyrien ungestört seine Umtriebe verbreitet.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Terrorismus – Düsseldorf: Jesiden fordern von PKK Freilassung verschleppter Kinder

Während die auch in Deutschland als Terrororganisation eingestufte PKK in großen Teilen der hiesigen Medien und bei Politikern eine gewisse Sympathie genießt, bleiben die Hilferufe verschiedener Minderheiten aus den Regionen im Norden Syriens und des Irak in Deutschland weitgehend ungehört.

Düsseldorf: Jesiden fordern von PKK Freilassung verschleppter Kinder

Mittelmeer-Krise
Spannungen mit Griechenland: „Die Türkei ist an keinem Krieg interessiert“

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de Rechtlich betrachtet sind die Argumente Griechenlands nicht nachvollziehbar, da das internationale Seerecht einem Küstenstaat eine Ausschließliche Wirtschaftszone einräumt. Die griechische Regierung riskiert durch provokative Aktionen seiner Marine oder seiner Luftwaffe einen bewaffneten Konflikt mit der Türkei. Griechenland riskiert einen Konflikt mit der Türkei In den letzten Tagen haben sich die Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei im östlichen Mittelmeer noch einmal verschärft, da sechs griechische Kampfflugzeuge vom Typ F-16 versucht haben sollen in den Luftraum des von der türkischen Marine deklarierten Seewarngebiets im Mittelmeer einzudringen. Der Versuch wurde laut türkischem Verteidigungsministerium von der türkischen Luftwaffe vereitelt und die griechischen Maschinen abgedrängt.  Im Juli war ein Schlichtungsversuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel gescheitert, weil Athen am 6. August mit Ägypten einen Vertrag über eine Wirtschaftszone unterzeichnet hatte, die die Außenwirtschaftszone der Türkei überschneidet. Die internationale Seerechtskonvention erlaubt einem Küstenstaat eine Außenwirtschaftszone von 200 Seemeilen, in dem der betreffende Staat in dieser Zone Forschungen betreiben und Ressourcen unter dem Meer ausbeuten darf. Griechenland vertritt den Standpunkt, dass seine vor der türkischen Küste vorgelagerten Inseln einen eigenen Festlandssockel hätten und beansprucht über diese Eilande eine Außenwirtschaftszone. Nach türkischer Position haben die erwähnten Inseln keinen eigenen Festlandssockel, sondern seien eine natürliche Verlängerung des anatolischen Festlandes. Die Türkei argumentiert, bei der Berechnung des Festlandssockels spiele auch die Länge des Küstenstreifens eine Rolle. Länge der Küstenlinie ist von Bedeutung Diese These wird von der deutschen Völkerrechtlerin Prof. Nele Matz-Lück unterstützt, die in einem Interview mit tagesschau.de erklärte „In der internationalen Streitbeilegung zu Grenzstreitigkeiten ist anerkannt, dass die Länge der Küstenlinie eine Rolle spielt und berücksichtigt wird – und dass kleinere Inseln, die eine Grenzziehung verzerren würden, gegebenenfalls bei der Abgrenzungen außen vorbleiben.“ Genau auf diesen Aspekt hatte auch der emeritierte griechische Völkerrechtler Prof. Christos Rozakis hingewiesen, der auf Entscheidungen des internationalen Gerichtshofs verwies, wonach die geografische Lage von Inseln und die Länge des Küstenstreifens von Bedeutung sei. Eine Lösung des Konflikts ist schwierig, weil Griechenland auf Positionen beharrt, die mit dem internationalen Recht und dem Seerecht nicht vereinbar ist. Auf der einen Seite beharrt es auf seinem Argument, wonach Inseln einen eigenen Festlandssockel hätten, verschließt sich auf der anderen Seite jeglichen Verhandlungen und akzeptiert auch keine Lösung vor dem internationalen Gerichtshof. Rechtlich betrachtet sind die Argumente Griechenlands nicht nachvollziehbar, da das internationale Seerecht, wie dargelegt, einem Küstenstaat eine Ausschließliche Wirtschaftszone einräumt. Juristisch betrachtet ist die Haltung Deutschlands und der EU und damit die offene Parteinahme zugunsten Athens nicht in Ordnung, weil die türkische Position sich aus dem internationalen Seerecht ableitet. Androhung von Sanktionen das falsche Signal Die beim Treffen der EU-Außenminister in Berlin angedrohten Sanktionen gegen die Türkei sind problematisch, weil nicht Ankara für die Eskalation des Konflikts verantwortlich ist, sondern die griechische Regierung. Die Türkei soll nach dem Willen der EU auf ihre Rechte aus der Seerechtskonvention verzichten, damit westliche Energiekonzerne die Ressourcen unter dem Meer ausbeuten können. Nichts anderes bedeutet die Androhung von Sanktionen der EU-Außenminister in Berlin. Die neokoloniale Vorgehensweise der EU gegenüber der Türkei verstößt gegen internationales Recht. Die griechische Regierung riskiert durch provokative Aktionen seiner Marine oder seiner Luftwaffe einen bewaffneten Konflikt mit der Türkei. Historisch betrachtet hat Griechenland seit seiner Gründung 1829 immer wieder versucht die türkische Seite zu provozieren, um durch die anschließende Intervention der Großmächte Kapital daraus zu schlagen. Diese Strategie hat in der Vergangenheit funktioniert, aber die jetzige Situation ist mit der Vergangenheit – der Kalte Krieg, die 90er Jahre etc. – nicht vergleichbar. Die Welt steuert nach der Corona-Pandemie, obwohl die Pandemie noch nicht überstanden ist, auf eine neue Weltordnung, eine multipolare Ordnung zu. Die Machtverschiebung hatte sich bereits seit geraumer Zeit angedeutet. Die Transformation ist in vollem Gange, nur Griechenland scheint, das noch nicht ganz begriffen, zu haben. Es glaubt, im Falle des Falles, sich auf Staaten wie Deutschland oder Frankreich verlassen zu können. Die Türkei ist an keinem Krieg interessiert und es wäre für alle Seiten die schlechteste Wahl, ganz abgesehen von den ökonomischen und sicherheitspolitischen Folgen. Vordergründig geht es bei diesem Konflikt und Öl und Gas unter dem Meer, aber eigentlich geht es um geostrategische Interessen im östlichen Mittelmeer.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Libyen-Krise – US-Botschafter lobt Türkei für Militärintervention in Libyen

Der US-Botschafter in Libyen Richard Norland, nahm in einem Interview zur türkischen Militärintervention Stellung und hieß die Operation der Türkei gut.

US-Botschafter lobt Türkei für Militärintervention in Libyen

Medien
Politikwissenschaftler Yasin Bas verfasst Studie über Medienlandschaft in Deutschland

Der Osnabrücker Politikwissenschaftler und Historiker Yasin Bas hat in türkischer Sprache eine wissenschaftliche Studie über die Medien in Deutschland herausgebracht. Bas hat die Printmedien, die visuellen Medien und Onlinemedien sowie Hörfunk in Deutschland untersucht. Die 72-seitige Studie, die in türkischer Sprache erschien, wirft zudem einen kritischen Blick auf die Verbindungen von Journalisten in den deutschen Leitmedien zu transatlantischen Vereinen und Organisationen. Die Studie beschäftigt sich mit dem Thema der Medienlandschaft in Deutschland. Dabei werden neben den Printmedien wie Zeitungen und Zeitschriften auch die Audio-Visuellen-Medien wie Rundfunk, Musik und Film sowie deren Marktdaten, Finanzierung, Nutzung und Wirkung untersucht.   „In diesem Zusammenhang haben wir vergangene Daten mit aktuellen Zahlen verglichen und auf die hervortretenden Divergenzen hingewiesen“, so Bas. Nachdem die Sonderstellung des deutschen Rundfunksystems beleuchtet wird, widmet sich die Untersuchung in einem weiteren Kapitel dem Thema der Online- und Internetmedien. Bas:
Wie auf globaler Ebene verlieren die Printmedien und die dazugehörigen Verlage aufgrund der Digitalisierung auch in Deutschland an Umsatz, Leserschaft und Auflagen.
Besonders betroffen davon seien Tageszeitungen, Publikumszeitschriften aber auch Fachperiodika. „Vor diesem Hintergrund investieren die Verlage in neue Mediensegmente, das also in Crossmedia. Im Gegensatz zu früher werden audio-visuelle Ton- und Bildträger immer mehr digital beziehungsweise online genutzt. Gleicherweise verlagert sich der digitaler werdende Rundfunk immer weiter ins Web“, betont Bas gegenüber NEX24. Bas:
Die Digitalisierung, die als sogenannte vierte industrielle Revolution angesehen wird, führt dazu, dass es in den Medien und der Massenkommunikation, die neben der Legislative, Exekutive und Judikative als vierte Gewalt in demokratisch verfassten Staaten gelten, zu gravierenden Veränderungen kommt.
Eine digitale Ausgabe werde sehr bald zur Verfügung stehen. Auch eine Printversion sei geplant.

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– Kommentar – Willkommenskultur: „Der 1.FC Köln verdient eine Auszeichnung“

Köln ist wie fast keine andere Stadt bekannt für ihre Vielfältigkeit, Toleranz und Weltoffenheit. Die Rheinmetropole, die mehr als eine Million Einwohner zählt, steht mit diesen Tugenden ganz weit vorne in Deutschland. Auch der bekannteste Fußballverein der Stadt, der 1.FC Köln, steht für die Werte des Miteinanders, der Verschiedenheit und der Offenheit.

Willkommenskultur: „Der 1.FC Köln verdient eine Auszeichnung“
 

Terrorismus
Düsseldorf: Jesiden fordern von PKK Freilassung verschleppter Kinder

Düsseldorf – Während die auch in Deutschland als Terrororganisation eingestufte PKK in großen Teilen der hiesigen Medien und bei Politikern eine gewisse Sympathie genießt, bleiben die Hilferufe verschiedener Minderheiten aus den Regionen im Norden Syriens und des Irak in Deutschland weitgehend ungehört. Neben den von der Terrororganisation PKK unterdrückten Arabern aus Nordsyrien senden auch in Deutschland lebende Jesiden aus dem Irak wieder einen Appell an die Weltgemeinschaft, der allerdings, wie so oft, ungehört bleibt. In einer Pressemitteilung hat der Zentralrat der Jesiden in Deutschland die Terrororganisation PKK aufgefordert, die von ihr entführten Jesidinnen und Jesiden „unverzüglich freizulassen“. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut: Nachdem die Terrororganisation Islamischer Staat militärisch besiegt wurde, hat sich die PKK in Shingal, der Heimat der Eziden, und vor allem in den Bergen von Shingal, etabliert. Sie wird über die „YBS“ (Ableger der PKK in Shingal) von der Zentralregierung finanziell unterstützt, indem sie für jeden Kämpfer einen Pauschalbetrag erhält. Mit diesem Geld werden Ezidinnen und Eziden zunächst für den Kampf in Shingal rekrutiert – mit dem Versprechen, sie gegen einen erneuten Angriff auf Shingal militärisch vorzubereiten. Diese jungen Kämpferinnen und Kämpfer werden jedoch gegen ihren Willen ins Kandil-Gebirge, dem Hauptquartier der PKK, gebracht und dort militärisch und vor allem ideologisch indoktriniert. Seit Wochen gehen Eziden in Shingal auf die Straßen und fordern von der PKK, ihre Kinder zurückzubringen. Dazu sagt stellv. Bundesvorsitzender des Zentralrates der Eziden in Deutschland (ZÊD), Dr. Said Saydo, selbst aus Shingal stammend:
,,Die PKK lockt zunächst Ezidinnen und Eziden damit, sie nur militärisch ausbilden zu wollen, um sich gegen einen möglichen Angriff des IS wehren zu können. Ferner würden sie ein monatliches Gehalt bekommen, mit dem sie ihre Familie ernähren könnten. Nachdem sie der Anwerbung zugestimmt haben, werden sie für die ideologische Indoktrination in das abgelegen und unwegsame Kandil-Gebirge gebracht. Ab dem Tag der Zustimmung können sie nicht mehr zurück. Wer es trotzdem wagt zu fliehen, wird bestraft. Entweder mit dem Tode oder mit dem Gefängnis. Nach der ideologischen Indoktrination werden sie dann überall, wie zum Beispiel in der Türkei, im Irak oder in Syrien eingesetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Rekrutierten noch minderjährig sind.“
Weiter sagt Dr. Saydo:
,,Ich erwarte von der PKK-Führung, Ezidinnen und Eziden für ihren Kampf nicht zu missbrauchen. Der Verbleib von Ezidinnen und Eziden muss unverzüglich ihren Familien mitgeteilt werden. Wer sich ihnen nicht anschließen möchte, muss sofort freigelassen werden. Minderjährige Kinder müssen ohne Wenn und Aber an ihre Familien übergeben werden. Nach unseren Informationen haben manche Familien seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihren von der PKK rekrutierten Kindern. Sie wissen nicht, ob ihre Kinder noch am Leben sind oder in geheimen Gefängnissen festgehalten werden.“
Gian Aldonani, Vorstandsmitglied des ZÊD ergänzt:
„Der Irak ist dringend dazu aufgefordert, seine staatliche Schutzfunktion für seine Staatsbürger zu übernehmen, andernfalls müssen wir uns an die internationale Gemeinschaft wenden, um uns zu schützen.“
Abschließend fügt Dr. Saydo hinzu:
,,Für uns ist darüber hinaus sehr besorgniserregend, dass arabischstämmige Kämpfer der PKK sich in den Bergen von Shingal aufhalten und dies nach unseren Informationen zu erheblichen Spannungen in der lokalen Bevölkerung führt. Die Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren gilt zudem als Kriegsverbrechen. Wir werden dies nicht hinnehmen und unserem Volk in noch so schwierigen und dunklen Zeiten bedingungslos beistehen.“
  PKK hat Dutzende unserer jungen Menschen entführt Auch die Jesiden im Irak forderten die Zentralregierung in Bagdad auf, ihre Kinder zu retten, die von der Terrororganisation PKK entführt worden seien. „Die PKK hat Dutzende unserer jungen Menschen entführt. Deshalb muss die PKK aus der Region entfernt werden“, sagte Veyis Naif, Vorsitzender des Gemeinderats von Sinjar, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Naif forderte die UN und Bagdad auf, so bald wie möglich einzugreifen. Er beklagte sich auch darüber, dass die PKK die Felder der Einheimischen beschlagnahmt und ihnen nicht erlaubt habe, ihre Ernte einzubringen. „Wäre die PKK nicht hier, wären 80% der Bevölkerung von Shengali [Sindschar] inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt“, sagte er und fügte hinzu, dass die Einheimischen eine gemeinsame Truppe, einschließlich irakischer Militärs und Peschmerga-Soldaten, in der Region stationiert sehen wollten, um die PKK zu vertreiben. Pater Haydar Reso, dessen Sohn von der PKK entführt wurde, sagte, er werde weiter protestieren, bis die Regierung ihrer Forderung nachkommt. „Mein Sohn wurde vor etwa einem Jahr entführt […] Ich möchte, dass die irakische Regierung meinen Sohn vor der PKK rettet“, so eine Mutter. Nach der Demonstration wurde eine gemeinsame Erklärung im Namen der Jesiden des Sindschar veröffentlicht, in der bekräftigt wurde, dass die Anwesenheit von PKK-Terroristen in der Region niemals akzeptiert werden würde.

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Assyrisch-christlicher Journalist: Westliche Medien lassen keine kritischen Fragen über PKK oder YPG zu

Assyrische Christen und Aramäer sind frustriert über die Berichterstattung westlicher Medien zur Terrororganisation PKK und ihrem syrischen Ableger YPG. Die Berichte entsprächen nicht der Realität und wer Fragen stelle oder Einwände habe, werde in Europa nicht erhört.

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Geschichte
US-Professor widerspricht „Völkermord an Armeniern“

Der türkisch-amerikanische Verband (TASFO) setzt seine Reihe von Interviews mit ausländischen Wissenschaftlern und Intellektuellen zur Armenierfrage fort. Mit dem Titel „12 Interviews in 12 Monaten, die Wahrheit über den sogenannten Völkermord“, plant TASFO diese Interviewreihe in naher Zukunft in einem Buchformat in verschiedenen Sprachen zu veröffentlichen.

Im August interviewte TASFO Herrn Prof. Dr. Michael Gunter, Professor für Politikwissenschaft an der Tennessee Tech University.

Gunter ist für seine akademische Arbeit zur Armenierfrage sowie seines umfassenden Kenntnisstands zum Thema hoch angesehen. Gunter erhielt 1964 seinen Bachelor-Abschluss an der Columbia University und 1972 seinen Doktortitel an der Kent University. Gunter hat seine Lehrkarriere im Jahr 1972 begonnen und ist seit fast 50 Jahren auf seinem Gebiet tätig. Derzeit unterrichtet er an der Tennessee Tech University.

TASFO: Sehr geehrter Prof. Dr. Michael Gunter, bitte erlauben Sie mir zunächst, Ihnen im Namen der TASFO für die Gewährung eines Interviews zu danken. Da Sie ein führender Experte für armenischen Terrorismus sind, möchten wir Ihnen einige spezifische Fragen zu diesem Thema stellen, bevor wir zum Thema des sogenannten Völkermords an den Armeniern kommen.

Weder die Unruhen der von Russland unterstützten armenischen Milizen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Ländern des osmanischen Reiches begannen, noch die Anschläge armenischer Terrororganisationen wie ASALA, JCAG und anderer kleiner Organisationen, die zwischen 1973 bis 1991 in 21 Ländern durchgeführt wurden, erhalten in der westlichen Welt die Aufmerksamkeit des sogenannten “Armenischen Völkermordes”. Warum ist das Ihrer Meinung nach der Fall?

Prof. Dr. Michael Gunter: Armenische Behauptungen werden mehr diskutiert, weil Armenier als Christen mehr Sympathie vom christlichen Westen erhalten. Darüber hinaus waren die muslimischen Türken die historischen Feinde des Westens. Die Armenier sprechen auch westliche Sprachen besser als die Türken. Somit können sie ihre Botschaft im Westen auch besser vermitteln.

TASFO: Drei libanesische Armenier – namentlich Karnig Sarkissian, Viken Hovsepian und Viken Vasken Yacoubian – wurden 1982 nach dem gescheiterten Attentat auf den türkischen Generalkonsul von Philadelphia, Kanat Arbay, festgenommen. Diese Männer erhielten, nachdem sie ihre Gefängnisstrafen verbüßt und aus dem Gefängnis entlassen worden waren, die amerikanische Staatsbürgerschaft. Was denken Sie darüber?

Prof. Dr. Michael Gunter: Sobald Sie ihre Gefängnisstrafe verbüßt haben, erlaubt Ihnen das Gesetz, gleichberechtigt mit anderen in die Gesellschaft zurückzukehren, solange Sie keine weiteren Verbrechen begehen. Hoffentlich werden diese Armenier jetzt gesetzestreu sein. Wenn nicht, werden sie ins Gefängnis zurückkehren.

TASFO: Wie Sie wissen organisierte die Armenian Revolutionary Federation (ARF) zwischen 1920-1922 die berüchtigte „Operation Nemesis“ und ermordete acht aserbaidschanische und osmanische Diplomaten. Die armenische Geheimarmee für die Befreiung der Armenier (ASALA) tötete zwischen 1973-1991 insgesamt 31 türkische Diplomaten und verletzte zwei Amerikaner sowie Hunderte anderer Zivilisten französischer, deutscher, schwedischer, spanischer und türkischer Herkunft.

ARF war ein Partner dieser Verbrechen und unterstützte offen die Terrorakte der Terrororganisationen JCAG und ASALA unter dem Namen „ARA“. Halten Sie es für normal, dass eine Organisation wie ARF mit Verbindungen zum Terrorismus in einem solchen Ausmaß in den USA als legale „Nichtregierungsorganisation“ (NGO) bezeichnet wird?

Prof. Dr. Michael Gunter: Ich habe mich immer dagegen ausgesprochen, die ARF als legale NGO zu akzeptieren, solange sie geheime Terrororganisationen unterstützt. Wie Sie wissen, ermordet die ARF jedoch in den letzten Jahren keine türkischen Diplomaten mehr.

TASFO: Vier türkische Diplomaten wurden zwischen 1973-1982 auf US-amerikanischem Boden ermordet. Kennen Sie Diplomaten anderer Länder, die hier in den USA Opfer des Terrorismus geworden sind?

Prof. Dr. Michael Gunter: Nein, aber ich bin kein Experte auf diesem Gebiet. Ehrlich gesagt wäre ich nicht überrascht, wenn es in einem so großen, wichtigen Land wie den USA einige andere historische Beispiele für Opfer gäbe, die vielleicht sogar nicht veröffentlicht wurden. Trotzdem bleiben die Armenier ein ungeheuerliches, historisches Beispiel, aber das war in der Vergangenheit.

Hoffentlich werden US-Armenier, die sich der Türkei widersetzen, weiterhin nur auf legale, gewaltfreie Weise handeln. Ich habe immer gehofft, dass ein wissenschaftlicher Dialog zwischen türkischen und armenischen Gelehrten in den USA beginnen kann. Ich habe festgestellt, dass die türkisch-amerikanischen Bürger dazu bereit wären. Die armenisch-amerikanischen waren jedoch nie dazu bereit. In den 1970er Jahren führten der verstorbene Professor Stanford Shaw, aus türkischer Sicht und Professor Richard Hovannisian, aus armenischer Sicht, einen hitzigen Wortwechsel.

TASFO: Viele Wissenschaftler wie Prof. Justin McCarthy haben sehr wertvolle Arbeiten, die beweisen, dass es nie einen sogenannten „Völkermord an den Armeniern“ gegeben hat. Wie stehen Sie zu diesem sogenannten “Völkermord an den Armeniern”?

Prof. Dr. Michael Günter: Es ist eine Frage der Definition. Es besteht kein Zweifel daran, dass Hunderttausende unschuldiger Armenier im Ersten Weltkrieg, im Osmanischen Reich, aufgrund des Zusammenbruchs von Recht und Ordnung und des primitiven Transportsystems, aufgrund der schrecklichen Kriegsbedingungen massakriert wurden.

Es gibt jedoch keine authentischen Dokumente, die belegen, dass es die offizielle Politik der osmanischen Regierung war, alle Armenier zu ermorden. Zum Beispiel sind die berüchtigten Andonian Dokumente, die vorgeben sollen, vorsätzlichen Mord zu beweisen, Fälschungen. Außerdem wurden viele Armenier im westlichen Teil des Osmanischen Reiches nicht einmal deportiert.

Darüber hinaus töteten einige gewalttätige Armenier unschuldige Muslime und zwar seit mehreren Jahrzehnten. Damit der Völkermord nach internationalem Recht legal ist, muss Vorsatz nachgewiesen werden. In diesem Fall gibt es einen solchen Vorsatz jedoch nicht.

Bitte lesen Sie meine zwei wissenschaftlichen Bücher zu diesem Thema: 1. “Pursuing the Just Cause of Their People”: A Study of Contemporary Armenian Terrorism, 1986; 2. Armenische Geschichte und die Frage des Genozids, 2011.

Beide wurden in führenden Fachzeitschriften positiv bewertet. Darüber hinaus wurde meine kritische Rezension von Benny Morris und Dror Ze’evi “Der dreißigjährige Völkermord: Die Zerstörung der christlichen Minderheiten, durch die Türkei, 1894-1924” kürzlich im Middle East Journal, Frühjahr 2020, S. 157-159, veröffentlicht. Diese wissenschaftliche Zeitschrift ist allgemein als die führende wissenschaftliche Zeitschrift auf dem Gebiet der Nahoststudien anerkannt. In Anbetracht all dieser Überlegungen ist Völkermord in diesem Fall nicht das geeignete Wort.

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– NEX24 Interview – Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“

Zu Yves Bénard: “Um der Gerechtigkeit willen” lautet das Credo des franzöischen Historikers, der sich durch seinen kritischen Geist und mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet in die historischen Archive verschiedener Staaten begab. Herausgekommen ist ein hoch interessantes Buch, das exemplarisch ist für eine sachliche Darstellung der Ereignisse.

Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“

Corona-Krise
Städte bei Beschaffung von Laptops und PC für Schüler und Lehrer überfordert

Viele NRW-Städte haben erhebliche Probleme bei der Beschaffung von Laptops und Tablet-PC für Schüler und Lehrer. Das ergab eine Umfrage der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in sieben Ruhrgebietsstädten, in Düsseldorf, beim Städtetag NRW sowie beim Städte- und Gemeindebund NRW. Das Land stellt den Kommunen insgesamt 178 Millionen Euro für neue „digitale Endgeräte“ zu Verfügung, aber es dürfte den Rückmeldungen aus den Städten zufolge noch Monate dauern, bis die ersten Computer bei den Pädagogen und den Kindern ankommen. Damit ist fraglich, ob das Förderprogramm den Schulen in der Corona-Krise noch hilft. Die Hauptkritikpunkte der Städte: Der Markt für diese Geräte sei derzeit praktisch leer gefegt. Die erforderlichen Ausschreibungen dauerten Monate, außerdem fehle vielen Schulträgern das Personal für die Beschaffung, für die Hilfe bei Technik-Problemen (Support) sowie für die Wartung der neuen Schul-Computer. Die Frist bis zum Jahresende, die den Kommunen für den Abruf der Landesmittel gewährt wird, reiche bei Weitem nicht, so die Rückmeldungen. „Wir brauchen realistische Fristen, um die Mittel auch nach dem 31. Dezember 2020 abrechnen zu können“, sagte Pit Clausen (SPD), Vorsitzender des Städtetages NRW und Oberbürgermeister von Bielefeld, der WAZ. Das NRW-Schulministerium ist dennoch zuversichtlich, dass das Förderprogramm gut anlaufen wird. Von der Digitalisierungsoffensive sollen laut Landesregierung insgesamt 356.542 Kinder und Jugendliche profitieren. Die Schulträger könnten die Mittel in einem vereinfachten Verfahren beantragen. Die WAZ hatte in Dortmund, Mülheim, Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Duisburg, Hagen und Düsseldorf nach dem Stand des Förderprogramms gefragt.

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– DigitalPakt Schule – Karliczek: 500 Millionen für Schülerlaptops können fließen

Schulen sollen digitale Endgeräte an Kinder und Jugendliche ausleihen, die in ihrer häuslichen Umgebung nicht darauf zugreifen können. Der Koalitionsausschuss hat Ende April beschlossen, hierfür zusätzliche 500 Millionen Euro für den DigitalPakt Schule bereitzustellen.

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Studie
Pilotprojekt Grundeinkommen: 1 Million Bewerbungen in drei Tagen

Ziel erreicht: Innerhalb von drei Tagen bewarben sich über eine Million Menschen um die Teilnahme an Deutschlands erster Langzeitstudie zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Am 18. August 2020 hatte der Verein Mein Grundeinkommen in einer Pressekonferenz den Studienstart des Pilotprojekt Grundeinkommen bekannt gegeben und zur Bewerbung aufgerufen. Ziel war es, bis Ende des Jahres eine Million Menschen zum Mitmachen zu bewegen, um daraus eine repräsentative Auswahl treffen zu können. 1500 von ihnen sollen als Teilnehmer:innen ausgewählt werden, 120 davon die monatlichen Auszahlungen für drei Jahre erhalten. Was ursprünglich für November geplant war, ist wenige Tage nach Bekanntgabe bereits realisiert: „Das Ziel in drei Monaten zu erreichen, schien fast unmöglich. Nun haben die Bewerber:innen das in drei Tagen geschafft. Wir sind überwältigt und, ehrlich gesagt, auch etwas herausgefordert“, sagte Michael Bohmeyer, Gründer des Vereins Mein Grundeinkommen. Das vom Verein Mein Grundeinkommen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und der Universität zu Köln gestartete Forschungsprojekt Pilotprojekt Grundeinkommen will herausfinden, wie sich ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf Menschen und ihre Entscheidungen auswirkt. „Wir wollen wissen: Hat ein Bedingungsloses Grundeinkommen das Potenzial unsere Gesellschaft krisenfest und zukunftsfähig zu machen?“, so Maheba Goedeke Tort, Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und Mitglied der Geschäftsführung von Mein Grundeinkommen. Da die Mindestanzahl an Bewerber:innen erreicht ist, kann die Studie wie geplant realisiert werden. Aufgrund der hohen Resonanz soll die Anzahl an Plätzen für Studienteilnehmer:innen jetzt erhöht werden. Die Bewerbung ist weiterhin und noch bis zum 10. November 2020 auf der Webseite des Pilotprojekts Grundeinkommen möglich. Mein Grundeinkommen ist eine gemeinnützige NGO. Via Crowdfunding werden Spenden gesammelt und sobald 12.000 Euro zusammen gekommen sind, werden diese als Bedingungsloses Grundeinkommen mit 1.000 Euro im Monat für ein Jahr verlost. Der Zuspruch ist groß: 2014 gegründet, befeuert der Verein heute mit über 1,7 Millionen Nutzer:innen und über 140.000 Groß- und Kleinstspender:innen die Debatte rund um das Bedingungslose Grundeinkommen. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) untersucht Mein Grundeinkommen im weltweit ersten zivilgesellschaftlichen Pilotprojekt das Bedingungslose Grundeinkommen nach wissenschaftlichen Standards. Mehr Informationen auf der Website von Mein Grundeinkommen.

Verteidigung
Manöver im Mittelmeer: USA und Türkei üben gemeinsam

Ankara – Die Türkei nahm am Mittwoch an Marineübungen mit alliierten Streitkräften im östlichen Mittelmeer teil, teilte das türkische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Es seien gemeinsame Übungen mit der Fregatte TCG Barbaros, der Korvette TCG Burgazada und dem Zerstörer USS Winston S. Churchill durchgeführt worden.
(Screenshot/Twitter)
  Griechenland und Türkei gemeinsam beim NATO-Manöver Dynamic Manta 2020 Erst im Februar nahmen an der Küste Siziliens Griechenland und die Türkei unter Teilnahme von Schiffen, U-Booten, Flugzeugen und Militärs aus neun Ländern am jährlichen NATO-Militärmanöver Dynamic Manta 2020 teil. Außer der Türkei und Griechenland gehörten Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Kanada und die USA zu den teilnehmenden Staaten. Das Manöver im Mittelmeer ist vor allem auf Anti-U-Bootsverteidigung und Antischiffsmittel orientiert. Die Teilnehmer der Übungen sollen die Kompatibilität und Kenntnisse beim Kampf gegen U-Boote und Überwasserziele erhöhen. Das Manöver versetze die beteiligten Einheiten in die Lage, angemessen und wirkungsvoll auf jede potenzielle Bedrohung durch Unterseeboote zu reagieren, der sich eines der NATO-Mitgliedsländer ausgesetzt sehe, so das Bündnis im Fenbruar.

Digital-News
Was wird 2020 online am meisten gekauft?

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WERBUNG Online einkaufen, das tun heute bereits weit mehr als die Hälfte aller Deutschen. Nichts könnte einfacher sein, als mit ein paar Klicks das nächste Lieblingsprodukt zu bestellen und es in nur wenigen Tagen, ja manchmal in gar nur wenigen Stunden, vor der Tür vorzufinden. Kein Wunder also, dass die virtuelle Shopping-Welt auf dem Vormarsch ist. Und auch wir wollen nun einen Blick auf all das werfen, was im Internet ganz besonders beliebt ist. Doch bevor wir uns mit den diversen Einkäufen beschäftigen, werfen wir ein Blick auf die online Freizeitgestaltung. Diese ist zwar kein Einkaufsartikel im traditionellen Sinne, aber dennoch eine Erwähnung wert. Die online Freizeitgestaltung nimmt nämlich neben dem Shopping im Netz den wohl größten Teil der Zeit ein, die Deutsche im Internet verbringen. Freizeitgestaltung online Wer sich jetzt nicht vorstellen kann, wie genau die Freizeitgestaltung online aussehen kann, der muss nur einmal einen Blick auf die vielzähligen Fortbildungsangebote oder Fitness-Videos werfen. Und das ist noch lange nicht alles. Auch Fans von Wetten und Casinospielen sind in der virtuellen Welt genau richtig! Online Casinos boomen und ermöglichen den Zugang zum Glücksspiel für jedermann, ob auf dem Land oder in der Stadt. Dabei gibt es inzwischen nicht nur die Möglichkeit, kostenlose Automatenspiele zu nutzen und somit risikofrei einen Einblick in die Welt der Casinos zu bekommen – auch das Echtgeldspiel ist inzwischen auf renommierten Casinoseiten nach erfolgreicher Anmeldung und Identifizierung möglich. Und Gaming im Netz ist nicht der einzige Trend, den wir im Jahr 2020 sehen können! Einen ganz besonders wichtigen Trend wollen wir deshalb jetzt etwas genauer in Augenschein nehmen. Einer der Top Trends 2020: Ökologisch kaufen, grün denken und umweltbewusst leben Nicht nur verschiedene Studien bestätigen es, auch die meisten Online User wissen es aus eigener Erfahrung: Der Trend geht immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit, Energiebewusstsein und Ökologie. Ein Trend, der aus einer positiven Motivation stammt, bei dem es jedoch oft in der Umsetzung holpert. Wer wirklich „grün“ einkaufen möchte, sollte sich nämlich gut überlegen, ob Online Einkäufe tatsächlich diesem Gedanken entsprechen. Experten warnen vor zu vielen Einkäufen im Internet und den negativen Auswirkungen, die Online Shopping auf die Umwelt haben kann. Auch BAYERN 1 hat hier schon ermittelt und zeigt auf, wie es um die Umweltbilanz beim Internet-Einkauf tatsächlich bestellt ist. Ökologisch oder nicht – das sind die meistgekauften Produkte online Nun aber zurück zu den meistgekauften Produkten, die im Jahr 2020 in der Online Shopping-Welt den Ton angeben. Die meisten Artikel sind dabei übrigens auch schon in den letzten Jahren im Trend gewesen und konnten sich so über die letzten ein bis zwei Jahre hinweg als Lieblinge bei den Online Shoppern etablieren. Das sind sie, die Top 5 der online gekauften Artikel: 1. Mode und Schuhe Unschlagbar auf Platz ein, und das schon seit Jahren, ist der Online Einkauf von Mode. Zu Hause in aller Ruhe probieren und Unpassendes zurückschicken können, das hat den Einkauf von Kleidung und Schuhen im Netz für einen Großteil der Mode-Fans wirklich unwiderstehlich werden lassen. 2. Bücher und CDs Amazon ist mit Büchern ins Geschäft gestartet und wohl nicht umsonst zu einer der erfolgreichsten Online Shopping-Plattformen geworden. Und auch wenn man es in der heutigen digitalen Welt kaum vermuten möchte, Bücher (und auch CDs bzw. DVDs) sind immer noch ganz vorne mit dabei, wenn es um den Einkauf im Internet geht. 3. Medikamente, Gesundheitsartikel und Kosmetik Auch die Notwendigkeiten halten Einzug in die Liste der Top 5 der meistgekauften Produkte, und zwar in Form von Medikamenten und Kosmetika. 4. Elektrogeräte Hier sprechen wir von Hightech-Geräten wie Smartphones und PCs, aber natürlich auch von Kleinelektronik wie Küchen- und Haushaltsgeräten. 5. Freizeitaktivitäten und Möbel Fast gleichauf liegen laut aktuellen Befragungen Einkäufe von Möbeln bzw. Dekorationsartikel und Einkäufe von Freizeitaktivitäten. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Freizeit- und Casino-Industrien inzwischen zu den stärksten Teilnehmern auf dem virtuellen Einkaufsmarkt gehören.