Landtagswahl 2022
SPD-Chef Hartmann will nicht Spitzenkandidat in NRW werden

Der Vorsitzende der NRW-SPD, Sebastian Hartmann, steht nicht für die Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl im Jahr 2022 zur Verfügung. Das geht aus einem Schreiben von Hartmann an die SPD-Basis in seinem Wahlkreis hervor, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. „Ich möchte nicht für die Spitzenkandidatur zur nächsten Landtagswahl in NRW antreten“, heißt es darin wörtlich. Bereits im Sommer habe er Gespräche mit möglichen Kandidaten für eine Spitzenkandidatur geführt, schreibt Hartmann, der am 15. September vom Kreisverband Rhein-Sieg erneut für den Bundestag nominiert worden war. Dort wolle er weiter Politik machen – und gleichzeitig Landesvorsitzender der NRW-SPD bleiben. Im Oktober auch hatte Thomas Kutaschty, Chef der Landtagsfraktion, seine Kandidatur für den Landesvorsitz angemeldet. Diese Situation bestärke ihn darin, richtig gehandelt zu haben, schreibt Hartmann. Es gehe jetzt darum, „eine Spaltung“ der Partei zu verhindern und „einen fairen Prozess für die Spitzenkandidatur“ zu organisieren.

Corona-Pandemie
Chef des Paul-Ehrlich-Instituts: Impfstoff-Zulassungen Anfang 2021

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, rechnet mit einer Zulassung von Corona-Impfstoffen Anfang 2021. „Sollten die klinischen Phase-3-Prüfungen erfolgreich verlaufen, könnte mit ersten Zulassungen Anfang 2021 gerechnet werden“, sagte Cichutek der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ . Er warnte aber auch: „Die Zulassung eines Impfstoffs bedeutet nicht, dass dieser sofort für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen wird.“ Die Ständige Impfkommission, der Deutsche Ethikrat und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina erarbeiteten Vorschläge für eine Priorisierung. „Wie lange insgesamt dann die Durchimpfung dauert, hängt neben der bereits in Planung befindlichen Logistik auch von der Impfbereitschaft der Bevölkerung ab.“ Die bisher aufgetretenen Rückschläge bei den Studien seien nicht ungewöhnlich:
„Bei Impfung von einer großen Anzahl von Probanden sind Ereignisse während einer Studie, wie bekannt geworden, zu erwarten.“
Cichutek ist zuversichtlich, dass es einen Impfstoff gegen Corona geben wird:
„Gründe, die derzeit dafür sprechen, dass die erfolgreiche Entwicklung zur Zulassung von Covid-19-Impfstoffen gelingen wird, sind die Erzeugung einer spezifischen Immunantwort gegen SARS-Coronavirus-2 beim Menschen, das Sicherheitsprofil in Tierversuchen und der in Tierversuchen gezeigte Schutz gegen eine symptomatische Infektion der unteren Atemwege und Lunge.“
Es kommen noch Millionen Influenza-Impfdosen Cichutek, beruhigt beim Influenza-Impfstoff: „Vom Paul-Ehrlich-Institut wurden bisher 22,3 Millionen Dosen freigegeben – es stehen also noch weitere Dosen aus, die nach erfolgreicher Chargenfreigabe zur Verfügung stehen werden“, sagte Cichutek der „Rheinischen Post“. „Insgesamt werden mehr als 26 Millionen Dosen erwartet.“ Er betonte:
„Bisher verlief die Chargenfreigabe reibungslos. Prioritär sollten, wie von der Ständigen Impfkommission vorgesehen, die Risikogruppen geimpft werden.“
Allerdings kann der Staat bei den Herstellern nicht nachordern: „Die Impfstoffhersteller können keinen Grippeimpfstoff für die laufende Saison nachproduzieren, da die Herstellung zu lange dauert“, so der PEI-Präsident.

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– Corona-Impfung – Bill Gates: Erste Impfstoffe womöglich Anfang 2021 bereit

Nach der Welle von Fehlinformationen und Verschwörungstheorien gegen den Impfstoff, die in den letzten Monaten aufgekommen sind, könne es schwierig werden, alle Menschen zu impfen, so Microsoft-Gründer Bill Gates.

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Türkei
Kommentar: Mögliche Hintergründe zum PKK-Anschlag

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de Die Botschaft der USA in Ankara veröffentlichte am 23. Oktober eine Mitteilung für US-Amerikaner und Bürger anderer Staaten, wonach die Vereinigten Staaten Informationen über potentielle Anschläge auf US-Bürger und Einrichtungen sowie ausländische Staatsbürger hätten, und rief die eigenen Landsleute zu Wachsamkeit auf. Normalerweise werden derartige sicherheitsrelevante Informationen zunächst mit den Behörden des betroffenen Staates ausgetauscht und nicht über die Webseite der diplomatischen Vertretung. So verwundert es kaum, dass der türkische Innenminister Soylu sehr verärgert auf die Mitteilung der US-Botschaft reagierte und auf die diplomatischen Gepflogenheiten hinwies. Ausgerechnet fünf Tage nach der Terror-Warnung Washingtons hat sich ein PKK-Terrorist im südtürkischen Iskenderun nach einer Polizeikontrolle in die Luft gesprengt. Zwei Terroristen gelang zunächst die Flucht, bei dem der erste sich nach einer Verfolgungsjagd selbst in die Luft sprengte und der zweite fliehen konnte. Dieser wurde später von der Polizei gestellt. Nach türkischen Medienangaben kamen beide Terroristen aus der syrischen Stadt Manbidsch, die sich unter der Kontrolle des Regimes in Damaskus befindet. Beide Extremisten sollen mit einem motorunterstützten Gleitschirm nach Hatay geflogen sein. Spezial-Einheiten der türkischen Armee fanden die Gleitschirme in einem Waldstück in den Amanos-Bergen. Anti-Terror Einheiten der türkischen Polizei führten in der Region seit Tagen Einsätze gegen PKK-Mitglieder durch. Zusammenhang zwischen Warnung und Anschlag der PKK Die Anschlagswarnung der US-Botschaft und die Vereitelung eines Anschlags durch türkische Sicherheitskräfte müssen im Zusammenhang gesehen werden mit den Entwicklungen in der gesamten Region und den angespannten Beziehungen zwischen der Türkei und den USA. Die Anschlagswarnung der Vereinigten Staaten erfolgte nach dem erfolgreichen Test der russischen S-400 Flugabwehrraketen durch die türkische Armee an der Schwarzmeerküste. Die türkische Regierung hat zu den Tests kein offizielles Statement abgegeben, aber Präsident Erdogan hatte auf die Frage von Journalisten am 23. Oktober erklärt, die Türkei hätte die Tests des Flugabwehrsystems erfolgreich durchgeführt und wenn eine solche Möglichkeit der Nutzung bestehe, werde man dies in Betracht ziehen. Die US-Regierung hatte sich wiederholt gegen einen Kauf der russischen Flugabwehrraketen durch die Türkei ausgesprochen und der Türkei mit Sanktionen gedroht. Was allerdings auffällt: Nur wenige Stunden nach der Bestätigung des erfolgreichen Tests der S-400 Raketen durch Präsident Erdogan kam die Anschlagswarnung der US-Vertretung in Ankara. Das Anschlagsziel Iskenderun befindet sich an der Mittelmeerküste und nicht weit weg von der syrischen Grenze. Mit dieser Art von Terror-Warnungen der US-Vertretung hat die Türkei leidvolle Erfahrungen machen müssen, weil auch vor und nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 derartige Warnungen über einen möglichen Anschlag verbreitet und anschließend blutige Terroranschläge durch Daesh/IS und PKK verübt wurden. Die Behörden von Staaten bekommen ständig Informationen über einen geplanten Anschlag und müssen diese auf ihre Ernsthaftigkeit hin überprüfen. Aber wenn, wie in diesem Fall, die USA eine solche Information über die Türkei erhalten haben, müssen sie diese mit den türkischen Verantwortlichen teilen und nicht über die Internetpräsenz der diplomatischen Vertretung. Wenn das nicht passiert, versucht der Staat, der diese Mitteilungen herausgibt, eine bestimmte Atmosphäre von Chaos und Unsicherheit in dem betreffenden Land zu erzeugen. Es ist offensichtlich, dass hier mit dem Mittel der asymmetrischen Kriegsführung und dem Einsatz von internationalen Terrororganisationen die Verantwortlichen eines Landes zwecks Änderung der Politik gefügig gemacht werden sollen. Die Türkei und die USA verfolgen unterschiedliche Interessen im Kaukasus, im Nahen Osten, im östlichen Mittelmeer und in Nordafrika. Hier eine kurze Auflistung der inoffiziellen Positionen Washingtons und der von Ankara:
Die USA drohen der Türkei bezüglich eines Einsatzes der Flugabwehrraken S-400 mit Sanktionen
Die Türkei betrachtet die Ankündigung als Einmischung in die Angelegenheit nationaler Souveränität und hat die Forderung stets zurückgewiesen.
Washington unterstützt die Terrororganisation PKK/PYD in Syrien massiv und versucht sie als Druckmittel gegen die Türkei einzusetzen.
Die Türkei hat im Syrien mehrere Militäroperationen durchgeführt, um die PKK/PYD aus der Grenzregion zu vertreiben. Ankara hat bereits angekündigt, wieder in Syrien militärisch zu intervenieren, falls das notwendig sein sollte. Im Irak operiert die türkische Armee seit Monaten gegen die Terrororganisation PKK.
Insgeheim unterstützen die Vereinigten Staaten bestimmte radikale terroristische Gruppen im syrischen Idlib, um diese dann möglicherweise gegen die Türkei einzusetzen.
Die Türkei versucht in Idlib eine Vertreibung von Millionen syrischen Zivilisten wie in anderen Regionen Syriens zu verhindern und arbeitet in diesem Zusammenhang mit Russland zusammen, auch wenn dies nicht immer gelingt. Die Türkei ist das Land, das bisher am erfolgreichsten gegen die Terrororganisation Daesh/IS gekämpft hat.
Die US-Regierung unterstützt beim Erdgasstreit den griechischen Teil Zyperns
Das ist ein Bruch des Garantieabkommens von 1959, das die Garantiemächte Großbritannien, Griechenland und die Türkei bestimmt hat.
Im östlichen Mittelmeer stehen die USA auf der Seite der EU.
Die Türkei beruft sich bei ihrer Argumentation zur Wirtschaftszone im östlichen Mittelmeer auf die Seerechtskonvention der Vereinten Nationen.
Die US-Administration nutzt nach wie vor das terroristische Gülen-Netzwerk, um zusätzlich Druck gegen Ankara aufzubauen.
Die Türkei hat wiederholt die Auslieferung des Chefs des Gülen-Terrornetzwerks von den USA gefordert, der bekanntlich in Pennsylvania in einem Luxusanwesen lebt. Die Türkei macht Gülen für den Putschversuch vom 20. Juli 2016 verantwortlich.
Die Vereinigten Staaten unterstützen armenische Lobbyorganisationen, um deren revisionistischen Forderungen mehr Geltung zu verschaffen.
Die Türkei hat die Forderungen der armenischen Diaspora immer zurückgewiesen und zu einer gemeinsamen Historikerkommission aufgerufen, die von der armenischen Seite abgelehnt wurde.
Die USA haben Aserbaidschan wegen der Zusammenarbeit Bakus mit der Türkei mit Sanktionen gedroht.
Der aserbaidschanische Präsident İlham Aliyev hat die Drohung der US-Regierung zurückgewiesen.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Bergkarabach-Konflikt – Putin zum Bergkarabach-Konflikt: Kampfhandlungen finden nicht in Armenien statt

Russlands Verpflichtungen gegenüber Armenien als Teil eines von Moskau geführten regionalen Sicherheitsblocks schließen nicht die umstrittene Region Berg-Karabach ein, in der die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan wüten, sagte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch.

„Armenien möchte Russland zur militärischen Intervention bewegen“

Logistik
Weltweit von Vorteil: Digitalisierung der Logistik

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Die Digitalisierung geht mit großen Schritten voran. Zahlreiche Experten aus der Logistik-Branche beklagen sich, alle zur Verfügung stehenden digitalen Prozesse nicht vollkommen ausnutzen zu können. Es findet eine schnelle Weiterentwicklung statt, für Unternehmen ist es schwierig, den Neuerungen hinterherzukommen. Dennoch sind sich Logistiker einig: Die Digitalisierung geht mit unzähligen Vorteilen einher. Perfekte Kontrollmöglichkeiten Zahlreiche positive Aspekte machen digitale Verfahren besonders interessant für die Logistik. Zuvor wurden Prozesse manuell geplant und kontrolliert. Nach bestem Wissen und Gewissen versuchten die Mitarbeiter, die Lieferkette optimal zu konzipieren. Kleine Missgeschicke verursachten schnell hohe Kosten. Die Digitalisierung sorgt nunmehr für eine deutliche Reduzierung der Fehleranfälligkeit logistischer Ketten. Beispiel: Eine hohe Herausforderung an Transport und Lagerung stellte schon immer die perfekte Kühlung dar. Oft ging ein Teil der wertvollen Ware verloren, weil die regelmäßige Kontrolle nicht zuverlässig ablief. Der Einsatz von digitalen Geräten schaltet derartige Probleme komplett aus. Beispielsweise die Temperaturüberwachung mit Datenloggern trägt dazu bei, dass wir die Kühlkette jederzeit unter Kontrolle haben. Durch die Datenspeicherung lässt sich auch im Nachhinein bequem am PC oder einem anderen Endgerät nachvollziehen, ob während der gesamten Lager- oder Transportzeit eine optimale Temperatur herrschte. Dies kann unter anderem wichtig sein, sollte es Streitigkeiten zwischen mehreren beteiligten Unternehmen geben. Zudem besteht die Möglichkeit, bei Über- oder Unterschreitungen des festgelegten Temperatur-Spielraums eine Online-Nachrichten-Funktion zu integrieren. Schnelligkeit Ein wichtiger Aspekt der Digitalisierung, die mit innovativen Technologien einhergeht, ist die höhere Geschwindigkeit von logistischen Abläufen. Wir sprechen hier vom Supply Chain-Management. Es trägt dazu bei, dass die Planung aufwendiger und auch komplizierter Prozesse reibungslos vonstattengeht. Früher musste alles von Menschenhand erledigt werden, heute übernehmen Maschinen und Softwares die manuellen Tätigkeiten. In allen Bereichen, darunter Bestellung, Lagerung sowie Güter- und Informationstransport vereinfachen digitale Lösungen den Arbeitsablauf. Ein Unternehmen gewinnt dadurch viel Zeit. Kostensenkung Eine Studie hat ergeben, dass 82 Prozent der Befragten mit der Digitalisierung der Logistik die Einsparung von Kosten erreichen möchten. Dabei geht es nicht nur um das Vermeiden von verdorbener Ware oder die Entsorgungskosten. Vielmehr handelt es sich um das Erreichen einer effizienten und effektiven Lieferkette. Im Einzelnen bedeutet das unter anderem:
  • Optimierung der Lieferwege
  • höchstmögliche Auslastung der Lieferkapazitäten
  • Verbesserung der Lagerbestandskontrolle und Bestellprozesse
  • Reduzierung der Arbeitskosten
Vorgenannte Punkte tragen dazu bei, dass im logistischen Bereich eines Unternehmens Kosten und Zeit gespart werden können. Im gleichen Atemzug steigt die Wettbewerbsfähigkeit an.

Erdbeben
Türkei: Starkes Erdbeben erschüttert Ägäisregion

Izmir – Nördlich von der griechischen Insel Samos vor westtürkischen Millionenmetropole Izmir hat sich am Freitag ein starkes Erdbeben ereignet. In Izmir seien mehrstöckige Gebäude eingestürzt. Auf Fernsehbildern waren größere Staubwolken zu sehen, die über der Stadt hingen. Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum in der Ägäis in einer Tiefe von 16,54 Kilometern. Bei dem Beben handele es sich um eines der schwersten im Mittelmeerraum der vergangenen Jahre. Zu spüren war es auch auf dem griechischen Festland. Für Sigacik in der türkischen Provinz İzmir wurde zudem eine Tsunami-Warnung ausgerufen.    

Corona-Krise
Deutschland ruft Reisewarnung für Kärnten aus

Berlin – Das deutsche Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung auf Kärnten ausgeweitet und setzt somit auch das letzte Bundesland Österreichs auf die Rote Liste. Ab Samstag soll die Reisewarnung gelten Angesicht steigender Infektionszahlen hatte Deutschland am Donnerstag eine Reisewarnung für ganz Österreich mit Ausnahme von Kärnten ausgesprochen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Donnerstag die neue Einstufung auf seiner Website. Auch die Niederlande haben ihre Reisewarnung für Österreich ausgeweitet. In einem TV-Interview am Donnerstag sagte der Tourismuslandesrat der Region, Sebastian Schuschnig (ÖVP),  dass die Reisewarnung weitere dramatische Auswirkungen auf den Tourismus und die Wirtschaft in Österreich haben werde. Die österreichische Notenbank prognostiziere für Oktober bisher 40 Prozent weniger Gäste in Österreich. Wenn Deutschland als einer der wichtigsten Märkte nun auch noch wegbreche, werde es umso schwieriger.

Frankreich
Erneuter Messerangriff – Ein Opfer soll enthauptet worden sein

Nizza – Laut Medienberichten hat es bei einem erneuten Messerangriff in der Küstenstadt Nizza mindestens drei Tote und mehrere Verletzte gegeben. Den Berichten zufolge sei eines der Opfer enthauptet worden sein. Nach Angaben der Polizei wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. . Die Polizei riet, den Bereich zu meiden. Laut französischen Behörden habe der Täter wiederholt „Allahu Akbar“ gerufen. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Kirche Notre-Dame ereignet. Bürgermeister Christian Estrosi sagte auf Twitter, alles deute auf einen Terroranschlag hin. „Frankreich ist wieder einmal das Opfer des islamischen Faschismus“, twitterte Estrosi.   Estrosi, bestätigte, dass der mutmaßliche Täter in Gewahrsam genommen wurde, und dankte der Polizei für ihre schnelle Reaktion. Estrosi fügte hinzu, dass der mutmaßliche Täter während des Angriffs immer wieder den Satz „Allahu akbar“ wiederholte habe. Das Motiv für den Anschlag bleibt zunächst unklar, aber Bürgermeister Estrosi bestätigte, dass es sich nach den bisherigen Erkenntnissen um einen Terroranschlag gehandelt habe. Die französische Anti-Terrorismus-Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung des Messerangriffs eingeleitet. Es war nicht sofort klar, was das Motiv für den Angriff in Nizza war, oder ob es eine Verbindung zu den Mohammed-Karikaturen gab, die von Muslimen als zutiefst beleidigend empfunden werden.    

Corona-Impfung
Bill Gates: Erste Impfstoffe womöglich Anfang 2021 bereit

Seattle – Nach der Welle von Fehlinformationen und Verschwörungstheorien gegen den Impfstoff, die in den letzten Monaten aufgekommen sind, könne es schwierig werden, alle Menschen zu impfen, so Microsoft-Gründer Bill Gates. Zwei oder drei der sechs Impfstoffe, die sich derzeit in der dritten Phase der klinischen Studien befinden, könnten bald zur Verfügung stehen. Die Wirksamkeit der ersten COVID-19-Impfstoffe werde möglicherweise nicht perfekt sein, sagte Gates in einem Gespräch mit Andy Serwer, Chefredakteur von Yahoo! Finance. Zudem sei bis zur „Rückkehr zur Normalität“ noch ein langer Weg zurückzulegen. „Selbst wenn die ersten sechs, zwei oder drei (Impfstoffe) zugelassen werden, ist ihre Wirksamkeit in Bezug auf die Verhütung von Krankheiten und die Verhinderung der Übertragung möglicherweise nicht perfekt“, erklärte der Milliardär. Laut Gates werden hoffentlich zwei oder drei der sechs Impfstoffe, die sich derzeit in der dritten Phase der klinischen Studien befinden, genehmigt. Pfizer werde womöglich zu den Ersten gehören. Auch AstraZeneca, Johnson & Johnson, Novavax, Modern und Sanofi werden nach der Einschätzung von Gates ihre Impfstoffe Anfang 2021 auf den Markt bringen. Er deutete auch an, dass sich die aktuelle Situation durch Impfungen zwar verbessert, die Situation aber „noch nicht wieder normal ist“. Es könne jedoch schwierig werden, alle Menschen zu impfen, nachdem in den letzten Monaten eine Welle von Fehlinformationen und Verschwörungstheorien gegen den Impfstoff aufgetaucht ist, fügt der Milliardär hinzu, dessen Stiftung Millionen für die Entwicklung des Impfstoffs gespendet hat.

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– Verschwörungsmythen – Bill Gates und sein angeblicher Plan der Bevölkerungsreduktion

Gleichwie auch Weltkrisen der Vergangenheit – wie etwa die Spanische Grippe Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit fast 50 Millionen Toten – hat auch die Corona-Pandemie die skurrilsten Fantastereien und Verschwörungstheorien zum Vorschein gebracht.

Bill Gates und sein angeblicher Plan der Bevölkerungsreduktion

Bergkarabach-Konflikt
Prof. Wilfried Fuhrmann: Aserbaidschan hat 27 Jahre das Unrecht der Okkupation ertragen

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Wilfried Fuhrmann, Potsdam Seit über vier Wochen tobt der Krieg auf dem Boden der Republik Aserbaidschan, es ist ein Krieg, in dem Aserbaidschan auf seinem eigenen Territorium okkupierte Gebiete befreit. Dieses sind die von Armenien völkerrechtswidrig besetzten sieben Distrikte/Gebiete sowie Berg-Karabach. I. Der Kampf wurde zunächst verstärkt im Südwesten um die Distrikte Fuzuli, Jabrayil und Zangilan geführt, die einschließlich ihrer Hauptstädte inzwischen befreit sind. Es sind Gebiete, die im Jahre 1989 und damit vor dem 1994 mit einem Waffenstillstand unterbrochenen Krieg laut der letzten Einwohnerstatistik der Sowjetunion zu rd. 98 % von Aserbaidschanern bewohnt waren sowie u.a. von 224 Armeniern (weniger als 0,2 %). Die Kosten dieser Befreiungserfolge sind hoch. Die Toten ehrt der aserbaidschanische Präsident als Märtyrer. Es handelt sich bei diesen Distrikten um eher tiefer gelegene Gebiete mit bergigem Anstieg nach Bergkarabach. Sie liegen entlang des Flusses Araz, so dass diese gesamte Staatsgrenze zur Republik Iran wieder von Baku kontrolliert wird. Damit sind auch historische Monumente wie bspw. die Steinbogen-Brücken nahe der Ortschaft Gumlag aus dem 11.-12. Jahrhundert, Teil der alten Seidenstraße, wieder befreit. Natürlich gab es heftigen Widerstand, die vielen Minenfelder und –sperren verzögerten den Vormarsch besonders. Die Toten sind Märtyrer, so der aserbaidschanische Präsident. Zu den von der „Süd-Armee“ zu befreienden Distrikten gehört auch der bereits bergige Distrikt Khojavand, der zu größeren Teilen ebenfalls bereit rückerobert wurde. Mit der Eroberung von Zangilan schwenkte die militärische Stoßrichtung nach Westen, wo inzwischen mehr als der halbe Distrikt Gubadly befreit ist, aber z.T. noch unter Kanonen-Beschuß zu liegen scheint. Mit der Eroberung der der Ortschaften Alagarshag und Khangli ist die aserbaidschanische Armee ab jetzt auf „geradem“ Wege nach Lachin und damit zum sog. Lachin-Korridor. Zu Friedenzeiten wäre es eine Autofahrt auf der alten, fast geraden (natürlich nicht ebenen) aserbaidschanischen Straße von ca. 50 km gewesen. Aber es jetzt sind nicht nur die Kriegshandlungen zu berücksichtigen, sondern auch die allgemein bekannten Tatsachen, dass Armenien in den okkupierten Gebieten in den vergangenen rd. 30 Jahren nicht nur keine neue Infrastruktur gebaut hat, sondern die alte aserbaidschanische hat verfallen lassen. Die Republik Armenien selbst hat sehr viel freies Land, es wurde von der zuvor nicht einmal ausreichend versorgten, verarmten Bevölkerung verlassen (Landflucht in die Außenbezirke von Eriwan oder ins Ausland). Armenien kann die okkupierten Gebiete insgesamt gar nicht besiedeln. Es nutzt sie zur Arrondierung und Flankensicherung für Bergkarabach sowie als Müll- und Schrotthalde (auch für radioaktive Abfälle) und zur Rohstoffgewinnung (wertvolle Hölzer – auch für europäische Edellimousinen – sowie zur Gewinnung von Erzen usf.). Selbst alte Staudämme werden nicht Instand gehalten, so dass Dammbrüche mit möglicherweise verheerenden Wasserfluten die Menschen in Aserbaidschan, nicht aber in Armenien bedrohen – im Falle eines Dammbruchs läuft das Wasser bergab ins tiefer gelegene Aserbaidschan. Aserbaidschan beginnt nach der Rückeroberung eines Distriktes jeweils mit Instandsetzungsarbeiten. Eigentlich ist auf dem Weg nach Lachin mit stärkerem Widerstand zu rechnen, sofern die armenischen Einheiten nicht schon zu stark geschwächt wurden (Material- und Versorgungs-engpässe; sinkende Mannschaftsstärken können ohne Kinder oder Söldner kaum aufgefüllt werden). Der Lachin-Korridor ist der „breite“ Zugang nach Berg-Karabach, also ins Gebirge mit der tiefer gelegenen Ebene. Durch diesen Korridor, quasi die Lebensader, erfolgen Versorgung und Nachschub für Berg-Karabach. Und hier stellt sich sehr bald für die dort kämpfenden Einheiten bzw. für jeden einzelnen Soldaten eine entscheidende Frage: Soll ich schnell noch über den Korridor aus Berg-Karabach raus oder will ich dort kämpfend (für was genau?) sterben oder will ich bleiben und ggfs. letztmöglich erst vor den einrückenden Aserbaidschanern die Waffen niederlegen. Wer bzw. wieviel Militär lässt sich also bei einem weiteren Vorstoß in Berg-Karabach einkesseln. Der Präsident Aserbaidschans hat der Zivilbevölkerung dort versichert, ihre Staatsbürgerschaft zu respektieren und unmittelbar ihre Versorgung zu sichern. Allen Soldaten, die ihre Waffen niederlegen, hat er Vergleichbares und die Einhaltung aller internationalen Regelungen zugesichert. Dieses erfolgte weltöffentlich. II. Die Lage des armenischen Militärs erscheint stark bedrängt. Aber Aufrufe und Artikel, dass man Armenien helfen und/oder den Druck auf Aserbaidschan massiv erhöhen müsse, um ein drohendes Blutbad oder Massaker an 60.000 Menschen zu verhindern, sind eine beleidigende Parteinahme, die zugleich Ängste schürt und den Aserbaidschanern Teuflisches unterstellt – insbesondere, wenn dabei u.a. auf Jugoslawien verwiesen wird. Ignoriert oder angezweifelt werden die öffentliche Erklärung des aserbaidschanischen Präsidenten ebenso wie die Ereignisse des Krieges und der Okkupation seit 1993. Aserbaidschan hat 27 Jahre der Völkergemeinschaft und dem Internationalen Recht vertraut, darauf gehofft und sich dem Recht entsprechend verhalten. Es hat 27 Jahre das Unrecht der Okkupation ertragen und die hohen menschlichen sowie materiellen Verluste/Schäden getragen. Auch im jetzigen Krieg hält es sich an das Völkerrecht und beachtet strikt die internationale Grenze zu Armenien, während von armenischem Boden aserbaidschanische Städte mit großkalibrigen Granaten beschossen und bombardiert werden. Es gibt aber keine Kriegserklärung Armeniens. Folge dieser Kriegshandlungen sind Tote (u.a. auch Ausländer, wie bspw. ein russisches Kind) und Verletzte neben großen materiellen Schäden wie bspw. die nahezu vollkommen zerstörte Stadt Teter (siehe ARD, Tagesthemen am 25.10.20). Man schießt aus sicheren Stellungen in Armenien bis in die Nähe der Pipelines sowie an die Küste des Kaspischen Meeres und demonstriert bei Teter die mögliche Treffgenauigkeit – wohlwissend, dass Aserbaidschan keinen Krieg gegen die Republik Armenien führt und selten zur reinen Vergeltung zurückschießen wird. Russland würde ansonsten seinen Bündnispartner verteidigen müssen, obwohl es nicht in den Krieg reingezogen werden will, da es beide Völker als „Brüder“ betrachtet (Außenminister Lawrow am 26.10.20) – Brüder im alten Sinne der gescheiterten UdSSR oder potentieller Partner Moskaus? Zugleich versucht Russland andere Drittstaaten rauszuhalten (Frankreich, Türkei usw.), denn es kann weder an einer Destabilisierung des Kaukasus durch Drittstaaten wie bspw. Frankreich oder an der dann Zustrom erhaltenden Idee einer Union Islamischer Staaten noch an einer weiteren emotional gesteigerten Nationalisierung interessiert sein. Allerdings, das zeigen wohl die steigenden Frachtflugbewegungen nach Eriwan an, scheinen diese Bemühungen nicht ganz erfolgreich zu sein. Entspricht jede derartig geforderte einseitige Druckausübung nicht schon einer Einmischung, manipuliert sie nicht die Wahrnehmung der Öffentlichkeit? Und entspricht sie nicht einer faktischen Politik der OSZE-Gruppe, die nicht dem Völkerrecht zum Durchbruch verhalf, sondern den Okkupations-Status zu Lasten Aserbaidschans nur stets weiter zementierte? Man sollte dem wohl größten Versagen der Diplomatie in der Neuzeit nicht noch eines des Journalismus folgen lassen. Denn besonders beleidigend ist, dass derartige „Warnungen“ und Aufrufen suggerieren, dass in dem Krieg 1988-1994 Aserbaidschaner die Massaker verübt haben und nicht die Opfer waren. Schließlich wurden alle Aserbaidschaner aus diesem aserbaidschanischen Siedlungsgebiet systematisch vertrieben oder getötet, so dass dort kein Aserbaidschaner lebt und noch heute niemand in die alte Heimat zurückkehren darf. Dieser Tatbestand spiegelt wohl eher einen an Aserbaidschanern verübten Genozid. Die Bombardierungen aserbaidschanischer Städte durch die armenische Armee ist eine Art von Terror zwecks Demoralisierung der Aserbaidschaner. Aber angesichts der Erfolge der letzten vier Wochen im Verhältnis zu dem negativen Ergebnis der Diplomatie seit 27 Jahren: wieder Krieg und wieder Tote, geht der Versuch der Demoralisierung wahrscheinlich ins Leere. Eher motiviert es das aserbaidschanische Volk, führt es noch stärker zusammen und stärkt die Macht des Präsidenten. Aber eine derartige „Warnung“ verführt möglicherweise junge Männer aus verschiedenen Ländern (Griechenland, Frankreich, Libanon, Libyen usw.), Armenien als Söldner zur Hilfe zu eilen. Auch deutsche Politiker besuchten Berg-Karabach und versprachen Hilfe. Bedrohlicher aber ist es, dass der staatliche Bombardierungs-Terror zu einem „zivilen“ Anschlags- und Bomben-Terror führen kann. So warnte die US-Botschaft in Baku kürzlich (am 24.10.20) vor Terroranschlägen in Aserbaidschan. Und (aus welchem Grund auch immer) denkt der in Baku lebende Mensch sofort an die rd. 30.000 dort friedlich lebenden Armenier (bei gleichzeitig keinem Aserbaidschaner in Armenien). Und diese Gefahr des „individuellen“ Terrors steigt angesichts der stark zunehmenden Frachtflüge nach Eriwan (wahrscheinlich mit militärischer Ausrichtung hin und evtl. mit flüchtigen Reichen zurück), insbesondere wenn sich herumspricht, welche Länder derart heimlich Armenien unterstützen. Mögen gutgemeinte Aufrufe und Hilfen sowie nationalistische Appelle zu keiner weiteren Emotionalisierung führen. Verantwortung ist gefragt – sonst kann es viele Tote geben. III. Der Befreiungsweg von Lachin nach Bergkarabach führt zuerst nach Schuscha, einer Geburtsstätte aserbaidschanischer Kultur sowie einem Musikkonservatorium des ganzen Kaukasus. Schuschaii wurde am 8.Mai 1992 besetzt. Im Falle seiner Befreiung geht es um die Befreiung von Chodchali, sofern das nicht schon von anderen Kräften befreit wurde. Chodchali wurde am 26. Februar 1992 besetzt, nach dem der Flughafen und damit der letzte Weg für Versorgung und Evakuierung durch Armenier erobert wurde. Hier fand das Massaker an Aserbaidschanern, die Tragödie von Chodchali, statt. Dieses Ereignis hat sich tief in das Bewusstsein des Volkes eingebrannt. Die Befreiung von Chodchali wäre für Aserbaidschan zugleich die Befreiung von einem schweren Trauma. Sie wäre für Armenien ebenfalls eine Befreiung von der Last „Berg-Karabach“, welche die Möglichkeiten der Republik Armenien zunehmend überfordert und derart das Leben der Armenier extrem erschwert und belastet hat. Schließlich sehnen sich die Armenier nicht nach Kriegen und den Machtträumen von Eliten, sondern nach Ruhe und Heimat, nach Aufbau und nachhaltiger Beständigkeit – nach Leben wie jedes freie offene Volk. IV. Die aserbaidschanische Strategie entspricht einer Zangenbewegung. So kämpft sich Aserbaidschan nicht nur über den südwestlichen Weg vor, sondern auch über die nördlich von Berg-Karabach gelegenen besetzten Distrikte. Dieser nördliche Armeeflügel befreit die Distrikte Aghdam sowie Terter, beide sind nur zum Teil besetzt und Terter liegt im freien Distriktteil. In dem bereits großteils befreiten Distrikt Kalbajar erfolgt der militärische Schwenk in den Distrikt Lachin um sich mit dem südliche Flügel zu vereinen bzw. den Lachin-Korridor von beiden Seiten zu befreien. Bei einer erfolgreichen Zangenbewegung hat Aserbaidschan wieder seinen gesamten völkerrechtlichen Grenzverlauf unter Kontrolle und das Gebiet Berg-Karabach wäre eine „Insel“ in Aserbaidschan. V. Es erscheint offen, ob es dann zu einer zuvor diskutierten Autonomen Zone/Republik Berg-Karabach kommt,iii da es unmittelbar (und damit vor der Rückkehr der vertriebenen Familien) und in absehbarer Zeit zu keiner „Volksabstimmung“ kommen kann und wird. Aber gleichwohl sollte die Zukunft bedacht und geplant werden. Es bedarf keiner Ausführung, dass zunächst eine Infrastruktur (einschl. des Flughafens) geschaffen werden muß. Offen wird die „Widmung“ bzw. Neu-Ausrichtung von Berg-Karabach. Eine Option besteht in der Einrichtung einer Kultur- und Forschungszone (Sonderzone) Berg-Karabach, in der Kultur- und Forschungseinrichtungen einschließlich Hotels und Kurkliniken anzusiedeln sind. Auch der dafür notwendige institutionelle, juristische und gesellschaftliche Rahmens ist noch nicht zu diskutieren, sondern, wenn überhaupt schon, dann nur das Ziel: Die Gesamtheit dieser Einrichtungen könnte ein weltweit einzigartiges Kultur- und Forschungscluster bilden. Hierzu könnten alle Länder (von Russland bis Armenien, von Georgien bis zur Türkei usw. usf.) eingeladen werden, um mit eigenen oder gemeinsamen Musik- und Theaterschulen, Forschungseinrichtungen usw. daran teilzuhaben. Berg-Karabach könnte so im Falle eines erfolgreichen Befreiungskrieges viele Wunden schneller heilen lassen und ein regionales Cluster einer gemeinsamen Zukunft werden.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– NEX24 Interview – Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“

Zu Yves Bénard: “Um der Gerechtigkeit willen” lautet das Credo des franzöischen Historikers, der sich durch seinen kritischen Geist und mit einer gehörigen Portion Neugier ausgestattet in die historischen Archive verschiedener Staaten begab. Herausgekommen ist ein hoch interessantes Buch, das exemplarisch ist für eine sachliche Darstellung der Ereignisse.

Französischer Historiker: „Die Verbrechen der armenischen Milizen sind in Vergessenheit geraten“
 

Kreuzfahrt
Virgin Voyages verschiebt Jungfernfahrt der Scarlet Lady auf Januar

Miami – Virgin Voyages, die neue Kreuzfahrtlinie von Richard Branson, hat ihre Premiere aufgrund Corona nun auf das kommende Jahr verschoben. Die Scarlet Lady, mit einer Kapazität von 2.770 Gästen, ist Virgins erstes Schiff und sollte ursprünglich im März 2020 Premiere feiern. Aufgrund der Corona-Maßnahmen wurde dieses Datum zuerst auf den 2. Dezember verschoben. Laut einer Mitteilung des Unternehmens soll die Jungfernfahrt nun im Januar erfolgen. Das Schiff, das erste von insgesamt vier geplanten Schiffen dieser Linie, befindet sich derzeit in Europa, nachdem es in Italien an Virgin ausgeliefert wurde. Das nächste Ziel ist Miami. Virgin Voyages ist eine Kreuzfahrtlinie mit Hauptsitz in Plantation, Florida, und ein Joint Venture zwischen der Virgin Group und Bain Capital. https://youtu.be/nfmxPVDdsR8 „Wir sind weiterhin gespannt auf die Zukunft von VV und die epische Veränderung der Seefahrt, die sie mit sich bringen wird. Das Team hat die Pläne für Voyage Well angekündigt und konzentriert sich weiterhin auf das Wohlergehen von Seeleuten und Besatzung. Im Moment arbeiten wir eng mit der Industrie und der CDC zusammen, um den richtigen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Reisen zu finden. Für den Moment haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Abfahrten im Dezember abzusagen“, sagte Virgin in einer Erklärung. Virgin Voyages enthüllte im Juni 2020 den Gesundheitsplan Voyage Well als Vorbereitung auf den Start von Scarlet Lady. Das Programm wurde in Partnerschaft mit der neuen Voyage Well-Expertenberatungsgruppe von Virgin erstellt, die bei der Erstellung von Protokollen und Gesundheitsscreenings sowie bei der Implementierung neuer Technologien an Bord behilflich ist, um die Gesundheit der Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. „Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer [Gäste] ist unsere oberste Priorität, deshalb haben wir mit führenden Experten die Ärmel hochgekrempelt, um weitere Innovationen zu entwickeln und eine noch gesündere Art zu reisen und trotzdem einen unglaublichen Urlaub zu verbringen“, sagte Tom McAlpin, CEO von Virgin Voyages. „Wir verstehen, dass einige Menschen vor dem Reisen zurückschrecken, deshalb setzen wir uns dafür ein, uns von der Wissenschaft leiten zu lassen um Wege zu schaffen, die den Menschen das Selbstvertrauen geben, die Welt zu erkunden, sich dabei gleichzeitig sicherer, entspannter und freier zu fühlen, und sich zu vergnügen“, so McAlpin.  Die Kreuzfahrten der neuen Linie sind ausschließlich für Erwachsene mit einer Altersbeschränkung von über 18 Jahren gedacht. Die Scarlet Lady bietet ihren Gästen 20 Restaurants ohne Aufpreis an. Der Gast findet auf dem neuen Schiff 78 Suiten in verschiedenen Stilen vor, er hat Zugang zu einem persönlichen Assistenten, den Virgin als „Rockstar-Koordinator“ bezeichnet , es gibt das erste Tattoo-Studio auf See und vieles mehr, Die Reisen sollen in Miami beginnen und durch die Karibik führen. Ende letzten Jahres kündigte Virgin an, dass ihr zweites Schiff Valiant Lady heißen wird. Es wird derzeit erwartet, dass dieses Schiff im Mai 2021 im Mittelmeer in See sticht.