Umweltschutz
Türkei: 1 Million Tonnen weniger Abfall mit neuem Pfandsystem

Ankara – Ab Anfang des kommenden Jahres sollen Kunststoff-, Glas-, Metall-Aluminium- und Kartonabfälle in das Pfandrücknahmesystem aufgenommen werden. Mit diesem System zahlen Verbraucher das Pfand im Preis inklusive beim Kauf eines Produkts. Bei der Rückgabe des Mülls wird das Geld zurückerstattet. Das zum 1. Januar 2022 geplantes Pfandrücknahmesystem (DİS) soll dafür sorgen, dass Kunststoff-, Glas-, Metall-Aluminium- und Kartonabfälle recycelt und nicht entsorgt werden müssen, berichten türksiche Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der Türkische Stiftung für Forschung, Entwicklung und Bildung von Kunststoffindustriellen (PAGEV). Das System soll Umweltprobleme verringern und Investitionen im Recyclingsektor beschleunigen. PAGEV-Präsident Yavuz Eroğlu wies darauf hin, dass in der Türkei jedes Jahr ein Million Tonnen zusätzlicher Abfall vermieden werden könne, wenn das System richtig funktioniert. Eroğlu erklärte, Umwelt-verschmutzende Abfälle, die in Parks, Gärten und Meere geworfen würden, gewännen mit dem Pfandrückgabe-System sowohl einen monetären Wert als auch einen Wert für die Verbraucher. Er wies zudem darauf hin, dass in der Türkei jährlich 20 Milliarden Getränkeverpackungen verwendet würden und neun Milliarden davon Plastikverpackungen seien. Es könnten 1,4 Milliarden Lira zur Wirtschaft beigetragen werden, wenn diese Abfälle mit dem System recycelt würden. Diese Meldung freut auch viele deutsche Einwanderer, die in der Türkei leben. „Selbst wenn es eine schwere Umstellung für die türkischen Bürger sein wird, so beobachte ich in meinem Umfeld doch auch viele Einheimische, die sich in sozialen Medien über den Müll in Wäldern und an Stränden ärgern. Es ist gut und richtig, dass dieses System eingeführt wird und damit alle Einwohner des Landes einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können!“, so etwa Marina Bütün, die seit 18 Jahren in der Türkei lebt und Bücher zum Thema auswandern geschrieben hat, wie zum Beispiel „Weißwurst mit türkischem Tee“ oder „Ratgeber Auswandern Türkei“.

Zum Thema

– Umwelt – Bericht: Europas giftiger Müll wird in der Türkei entsorgt

Nachdem China seit Januar 2018 seine Grenzen für ausländische Abfälle geschlossen hat, wurde die Türkei zu Europas bevorzugtem Ziel für Plastikmüll.

Bericht: Europas giftiger Müll wird in der Türkei entsorgt
 

Corona-Pandemie
Virologe Klaus Stöhr geht von schwerer Winterwelle aus

Der Virologe Klaus Stöhr geht davon aus, dass die vierte Welle in Deutschland schwer ausfallen wird. „Es wird eine sehr heftige Winterwelle geben, weil die Influenza im vergangenen Jahr keine große Rolle gespielt hat. Hier konnten die natürlichen Auffrischungen nicht stattfinden“, sagt er im Podcast „Die Wochentester“. „Deshalb hoffen wir, dass keine neue Variante auftaucht, weil die Impfstoffe für die Winter-Impfung ja bereits produziert sind. Und: Von den jungen Erwachsenen hatten sehr viele keine Antikörper, anders als bei anderen Atemwegserkrankungen. Die Jüngeren werden in der heftigen Winterwelle stärker erkranken.“ Der Virologe kritisiert im Gespräch mit Gastmoderator Hans-Ulrich Jörges, der Wolfgang Bosbach vertritt, und Christian Rach das politische Festhalten an Corona-Inzidenzwerten: „Mit der Meldeinzidenz wieder die Maßnahmen im Herbst zu begründen, ist für mich völlig daneben. Es gibt nicht mehr viele Länder, die noch die Meldeinzidenz verwenden. Man muss die Inzidenz endlich altersgruppenspezifisch in Bezug auf die Risikogruppen definieren.“ Der Virologe, der bis 2006 in führenden Positionen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO gearbeitet hat, ist der Meinung, man müsse „die Verhältnismäßigkeit und Normalität in den Köpfen wieder herstellen. Die Pandemie hört in meinem Gedankengebäude auf, wenn alle ein Impfangebot haben.“ Auf Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten, könne man keine Rücksicht nehmen. „Die Impfung ist der schnelle Exit aus der Pandemie. Wer sich nicht impfen lassen möchte, muss auch nicht vom Staat geschützt werden.“

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– Corona-Pandemie – Hohe Sterblichkeit bei schwer erkrankten Covid-Patienten auch nach dem Krankenhausaufenthalt

Mehr als ein Viertel der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 mussten nach ihrem Klinikaufenthalt erneut im Krankenhaus behandelt werden. Das zeigt die erste bundesweite Langzeitstudie, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) auf Basis der Abrechnungsdaten von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten durchgeführt hat.

Hohe Sterblichkeit bei schwer erkrankten Covid-Patienten auch nach dem Krankenhausaufenthalt

Reisen
Die außergewöhnlichsten Reiseziele 2021

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Die Meinungen gehen in diesem Jahr stark auseinander, wenn es darum geht, ob man verreisen sollte oder nicht. Im letzten Jahr gab es kaum eine Möglichkeit, das Land zu verlassen, da die Pandemie die ganze Welt im Griff hatte. Es blieb nichts anderes übrig, als es sich Zuhause gemütlich zu machen und sich mit einem Online Casino Bonus ohne Einzahlung die Zeit zu vertreiben. Davon haben viele aber genug; das Fernweh ist größer denn je. Deshalb haben wir uns angesehen, welche außergewöhnlichen Reiseziele 2021 in Frage kommen. Falls Sie schon Ihre Koffer gepackt haben und nur noch einen Mausklick von der Reisebuchung entfernt sind, finden Sie folgend die besten Tipps zu Urlaubszielen!
Urlaubsziele innerhalb Deutschlands
Die Sicherheitsbedenken sind bei vielen immer noch groß. Während der Wunsch nach einer Urlaubsreise vorhanden ist, fürchten sich die einen oder anderen dennoch vor einer langen Flugreise oder möchten sich nicht mit starken Einschränkungen im Urlaubsland beschäftigen. Problematisch ist das jedoch lange nicht, denn auch in Deutschland gibt es jede Menge außergewöhnliche Orte, die eine Reise wert sind. Die besten davon möchten wir Ihnen vorstellen:
  • Die sächsische Schweiz
Malerische Landschaften gibt es in Deutschland zu genüge. Die sächsische Schweiz, wie das Elbsandsteingebirge auf der deutsche Seite auch genannt wird, zählt zu einem der Orte mit den atemberaubendsten Aussichten. Es handelt sich um einen riesigen Nationalpark, der zum Erkunden zu langen, auf Wunsch sogar mehrtägigen Wanderungen einlädt. Es erwarten Sie die bekannten, bizarren Felsformationen sowie die berühmte Basteibrücke und die Schrammsteine.
  • Ostfriesische Inseln
Die Nordinseln Deutschlands, wie Sylt, Amrum und Föhr, sind weitläufig bekannt. Dass wir aber auch weiter westlich mit sieben bildschönen Inseln im Wattenmeer gesegnet sind, ist wiederrum nicht überall bekannt. Ruhige, traumhafte Inseln wie Norderney, Baltrum und Borkum laden zum Verweilen am Strand ein, zeichnen sich durch ihre weiten Dünenlandschaften aus und bieten Erholung auf ganzer Linie.
  • Ammergauer Alpen
Auf der Suche nach einem Aktivurlaub ist man in Deutschland vor allem in den Alpen an der richtigen Stelle. Die Ammergauer Alpen bieten den perfekten Ausgangspunkt, um beeindruckende Panoramen zu erleben, kulinarische Feinheiten zu genießen und jede Menge Sport zu machen. Für kulturelle Abstecher können das berühmte Schloss Neuschwanstein sowie auch die Zugspitze sorgen.
  • Spreewald
Natur pur und besondere Erlebnisse hat der Spreewald zu bieten, der sich im Südosten Brandenburgs erstreckt und vor allem Radlern und Kanufahrern die schönsten Ecken zu bieten hat. Ein dichtes Waldgebiet, durch welches sich zahlreiche und unendliche Kanäle und Nebenflüsse der Spree ziehen, lässt einen mal wieder richtig durchatmen und zu vollkommenem Seelenfrieden finden.
Europa und die Welt entdecken
Wen es doch ein wenig mehr in die Ferne zieht, der wird auch europaweit oder gar weltweit einige Möglichkeiten haben. Zwar kann sich die Lage in jedem Land von einem auf den anderen Tag verändern, doch sieht es durch den Fortschritt der Impfungen schon wieder etwas besser aus. Nichtsdestotrotz sollten Sie alle Reisehinweise des jeweiligen Landes prüfen, bevor Sie eine Reise buchen oder planen.
  • Neuseeland
Neuseeland ist eines der faszinierendsten Länder dieser Welt und hat auch in der Pandemie von Anfang an alles richtig gemacht, sodass es landesweit sehr gut aussieht. Das Land hat wirklich alles zu bieten – vom Meer, über Berge und Täler bis hin zu großen Städten und kleinen, niedlichen Dörfern. Ein Roadtrip mit dem Van oder Wohnmobil ist die perfekte Option, das Land kennenzulernen.
  • Madeira
Während das portugiesische Festland von einer neuen Corona-Welle getroffen wurde, ist die Lage auf den portugiesischen Inseln weiterhin entspannt. Madeira wurde mehrfach als schönste Insel Europas ausgezeichnet und das nicht ohne Grund. Sensationelle Landschaften zieren die Insel und die Bewohner sind unwahrscheinlich gastfreundlich und machen den Urlaub zu etwas ganz Besonderem. Vor allem Wanderer und Naturfreunde kommen auf der bergigen Insel voll auf ihre Kosten.
  • Dubai
Als eines der sichersten Urlaubsländer während der Coronakrise hat sich der Tourismus in den Vereinigten Arabischen Emiraten schon wieder erholt. Ein Ausflug in die Wüste, das Erklimmen eines der höchsten Gebäude der Welt, unendliche lokale Märkte und der richtige Hauch von Luxus erwarten Urlauber in Dubai.
  • Balkanreise
Häufig unterschätzte Reiseziele sind die vielen kleinen Länder des Balkans. In diesem Jahr stehen Albanien, Kosovo, Montenegro und Bosnien & Herzegowina jedoch hoch im Kurs. Besonders beliebt ist eine mehrwöchige Reise mit dem Wohnmobil durch mehrere der Länder. Da die Länder alle recht klein und überschaubar sind, ist es nicht schwer, eine Rundreise zu organisieren. Entdecken Sie unberührte Natur und traumhafte Schauplätze!
Allgemeine Reisetrends
Nachdem die Tourismusbranche lange Zeit auf Eis gelegt war, haben sich in diesem Jahr ganz neue Reisetrends gezeigt. Städtereisen werden wesentlich seltener gebucht und gemacht, da die Risiken in den Städten, die zuvor als Touristen-Hotspots galten, für viele noch zu hoch sind. Viel mehr zieht es Urlauber in diesem Jahr in die Natur und zu Outdoor-Aktivitäten. Wandern, Bootfahren, Surfen, Mountainbiking und Co. stehen hoch im Kurs. Orte, an denen diese sportlichen Aktivitäten ausgeübt werden können, gibt es unzählige. Das Schöne ist, dass man all das mit dem eigenen Fahrzeug erleben kann. Man muss entsprechend keine große Gefahr in Kauf nehmen, um einen unvergesslichen Urlaub 2021 erleben zu können. Wie auch schon im vorherigen Jahr zieht es viele auf Campingreisen. Autark unterwegs zu sein, bedeutet letztendlich schließlich mehr Sicherheit. Weiterhin ist durch Studien herausgekommen, dass die Mehrzahl der Urlauber bereit ist, mehr Geld auszugeben, um eine finanzielle Sicherheit zu haben. Reiseschnäppchen sind nur selten erstattbar, wenn die Reise ausfällt oder verschoben werden muss. Da wir im letzten Jahr aber schon das riesige Drama rund um Flug- und Hotelerstattungen mitbekommen haben, gehen dieses Jahr die meisten auf Nummer sicher und geben dafür lieber etwas mehr Geld aus.
Urlaub 2021 ist möglich!
Anfang des Jahres waren viele noch kritisch, ob überhaupt ein Urlaub in einem anderen Land in Frage kommen wird. Diese Bedenken sind mittlerweile zumindest teils aufgehoben. Es gibt gewiss einige Länder, in die man ohne große Sorge reisen kann. Auf die eigene Sicherheit ist natürlich überall zu achten und man sollte mit dem Thema nicht unvorsichtig umgehen. Nichtsdestotrotz sollte Ihrem Urlaub 2021 nicht viel im Wege stehen, wenn er richtig geplant wird!

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– Umwelt – „Türkische Malediven“: Jährliche Besucherzahl am Salda See soll beschränkt werden

Der Salda See im Landkreis Yesilova der südtürkischen Provinz Burdur wird wegen seines weißen, weichen und feinen Sandstrandes sowie seinem klaren, türkisfarbenen Wassers auch gerne „die Malediven der Türkei“ genannt.

„Türkische Malediven“: Jährliche Besucherzahl am Salda See soll beschränkt werden

Medizin
Funktionen medizinischer Geräte für die Diagnostik

Stethoskope, Blutdruckmessgeräte, Ophthalmoskope, Thermometer und Otoskope werden tagtäglich in Krankenhäusern, Arztpraxen und medizinischen Fakultäten auf der ganzen Welt eingesetzt – aber wie wichtig sind sie für die eigentliche Diagnose und wie funktionieren sie? Stethoskop Das Stethoskop liefert Krankenschwestern, Hausärzten und Spezialisten in nur wenigen Augenblicken viele nützliche Informationen über den gesundheitlichen Zustand eines Patienten. Das sogenannte Bruststück am Ende des Geräts, wird auf die Brust, den Rücken oder auf einen anderen Körperbereich gelegt. Dabei sollte keine Kleidung dazwischenliegen. Der direkte Kontakt mit der Haut ist wichtig. Falls das Bruststück zu kalt ist, kann es kurz vorher mit der Hand aufgewärmt werden. Stethoskope mit einem Doppelkopf-Bruststück können sehr genau langwellige und kurzwellige Töne erfassen. Sie verfügen also über zwei Seiten – Membran und Trichter. „In der Trichter-Seite des Bruststücks befindet sich i.d.R. keine Membran. Diese Seite eignet sich für das Abhören von tiefen Frequenzen, was besonders in der Kardiologie von Bedeutung ist“, erklärt der Verlag wissenschaftlicher Literatur, Lehmanns Media GmbH. Die Klänge, die das Bruststück erfasst, werden entweder durch ein Dual-Lumen-Schlauch oder einen Monoschlauch geleitet. Ärzte oder andere Fachkräfte können dann über die sogenannten Ohroliven am Ende der Ohrbügel das Signal bzw. den Klang vernehmen. Blutdruckmessgerät/Sphygmomanometer Der Name Sphygmomanometer mag kompliziert klingen, doch hinter dem Fachbegriff steckt ganz einfach ein Instrument zur Blutdruckmessung, das viele bereits aus der Arztpraxis kennen. Eine aufblasbare Manschette wird um den Arm des Patienten gelegt und zunächst aufgeblasen. Sie liegt dann eng an, wodurch der Blutfluss zunehmend gehemmt wird. Anschließen öffnet sich ein Ventil und der Druck wird allmählich abgelassen. Ärzte können anhand einer Skala den systolischen und diastolischen Blutdruck abmessen. Sphygmomanometer haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu vielen anderen medizinischen Instrumenten als ungefährlich gelten und daher so gut wie kein Risiko für den Patienten bei der Messung besteht. Thermometer Von Kontaktthermometern bis hin zum Glasthermometern gibt es viele verschiedene Instrumente, die in vielen Bereichen der Temperaturmessung eingesetzt werden. Die Messtechnik ist so praktisch, dass sie in zahlreichen Branchen verwendet wird. Als besonders präzise gelten digitale Thermometer, die nicht nur bei der medizinischen Prüfung, sondern unter anderem auch zur Temperaturüberwachung in der Nahrungsmittelindustrie, bei wissenschaftlichen Untersuchungen und bei der industriellen Wartung verwendet werden. Früher wurden häufig medizinische Ausdehnungsthermometer erwendet, doch diese „werden mittlerweile stark vom digitalen Fieberthermometer oder dem Infrarot-Fieberthermometer verdrängt. Das mag an den Nachteilen liegen. Zum einen besteht bei den Glasthermometern Bruchgefahr, zum anderen dauert der Messvorgang mehrere Minuten. Sie haben aber auch viele Vorteile: Sie benötigen keine Batterie, sind 100 Prozent wasserdicht und können leicht gereinigt und desinfiziert werden“, erklärt die Versandapotheke Medikamente-per-Klick. Das Ophthalmoskop Ein Ophthalmoskop dient dazu, den Augenhintergrund zu untersuchen und ist ein wichtiges Instrument der Augenspiegelung. Augenärzte benutzen es, um die Netzhautstruktur des Augenhintergrundes zu analysieren, um mögliche Veränderungen erkennen zu können. Bei der direkten Ophthalmoskopie wird die Netzhaut mit Hilfe einer Lupe etwa um das 16-fache beleuchtet. Um Bewegungen dabei zu vermeiden, müssen Patienten das Kinn auf eine Stütze auflegen. Augenärzte blicken durch einen sehr kleinen Spalt direkt auf Bereiche des Auges und können so die Pupille näher betrachten und mögliche Probleme feststellen. Praktischarzt erklärt: „Früher hielt der/die Augenarzt/-ärztin stets einen Augenspiegel sehr nahe vor das Auge, um überwiegend die Netzhautmitte (Makula) beurteilen zu können. Dieses Verfahren ersetzte man allerdings durch neue Lupen, welche gemeinsam mit der Spaltlampe angewendet werden.“ Das Otoskop Um das Trommelfell und den Gehörgang eines Patienten zu untersuchen, wird ein sogenanntes Otoskop verwendet. Dabei legt ein Arzt das Gerät, das über einen kleinen Trichter verfügt, an das Ohr eines Patienten und beleuchtet so den äußeren Gehörgang und das Trommelfell im Ohr. Eine Lupe lässt Feinheiten erkennen und hilft dem Hals-Nasen-Ohren-Arzt eine genauere Diagnose zu erstellen. Die Otoskopie wird auch als Ohrspiegelung bezeichnet. „Der Arzt hält das Otoskop in einer Hand und zieht mit seiner freien Hand das Außenohr sanft nach oben und hinten“, erklärt die offizielle Website der kanadischen Provinz Alberta und fährt fort: „Dies richtet den Gehörgang auf und hilft dem Arzt, in das Ohr zu sehen. Bei Babys unter 12 Monaten zieht der Arzt das äußere Ohr sanft nach unten und zurück. Einige kleine Kinder haben häufige Ohrinfektionen und Ohrenschmerzen. Eltern dieser Kinder können von ihrem Arzt geschult werden, um Ohruntersuchungen zu Hause durchzuführen.“ Ob Stethoskop, Blutdruckmessgerät, Ophthalmoskop, Thermometer und Otoskop – sie alle erlauben es Ärzten und Fachkräften wichtige Messungen und Untersuchungen vorzunehmen und können in einigen Fällen auch von Patienten zu Hause verwendet werden.

Türkei
Urfa: Vizebürgermeister Navi Çokan fordert „Erhängung von CHP-Politikern“

Urfa – In den aufgeheizten Debatten um die Bekämpfung der verheerenden Brände in der Türkei bezeichnete der stellvertretende Bürgermeister der südosttürkischen Stadt Akçakale in der Provinz Urfa die Oppositionspartei CHP in den sozialen Medien als „verflucht“ und forderte eine „Erhängung“ ihrer Politiker. Nachdem am Montag gegen den AKP-Politiker Navi Çokan eine Strafanzeige gestellt wurde, melden türkische Medien am Mittwoch, dass er vorerst des Amtes enthoben wurde. „Die CHP ist eine Partei, die [bei den letzten Wahlen] 11,5 Millionen Stimmen erhalten hat, und eine Person, die diese Partei eine ‚verfluchte Partei‘ nennt und CHP-Funktionäre aufhängen will, wird sich vor der Justiz verteidigen müssen“, so der CHP-Abgeordnete Aziz Aydınlık, der die Strafanzeige eingereicht hat, gegenüber türkischen Medien. Aydınlık vertritt die CHP in der südöstlichen Türkei. Die Äußerungen des stellvertretenden Bürgermeisters der AKP zogen heftige Kritik auf sich. Der CHP-Abgeordnete Mahmut Tanal sagte, dass eine solche Person kein Beamter sein sollte. Talan erklärte in einer Reihe von Tweets, dass nicht nur Çokans Beiträge in den sozialen Medien wegen „Aufstachelung zu Feindschaft und Hass“ strafbar seien, sondern auch das türkische Beamtengesetz Nr. 657 eindeutig besage, dass Beamte keine Politik betreiben dürften.
(Screenshot/Twitter)
 

Islam
Angriffe auf Muslime auf niedrigstem Stand seit Jahren

Osnabrück – Die Zahl der Übergriffe auf Muslime und Moscheen in Deutschland ist so niedrig wie seit Beginn dieser Zählung 2017 noch nie. So wurden im zweiten Quartal, also von April bis Juni, insgesamt 99 islamfeindliche Straftaten verzeichnet – das ist ein überraschend starker Rückgang. Die Zahlen gehen aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Links-Abgeordneten Ulla Jelpke hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegen. 2017 und davor wurden islamfeindliche Übergriffe sowie der Tatort Moschee noch getrennt abgefragt. Die Täter kommen in der Regel aus dem rechten Spektrum. Die endgültigen Zahlen dürften laut Linksfraktion durch Nachmeldungen allerdings wie üblich noch steigen. Zu den Vorfällen zählten Volksverhetzung, Beleidigungen, Beschimpfungen, Störung der Religionsausübung und Sachbeschädigung. Sechs Taten richteten sich gegen Moscheen oder andere Religionsstätten. Bei den Attacken wurden drei Menschen verletzt. Damit setzte sich der rückläufige Trend aus dem ersten Quartal fort, in dem die Behörden 113 Übergriffe verzeichnet hatten. Seit Jahresbeginn gibt es weniger als halb so viele Taten wie im Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: Im letzten Quartal 2020 waren es laut Bundesregierung noch 225 Straftaten gewesen. Die Innenexpertin der Linksfraktion Ulla Jelpke zeigte sich erfreut über die Zahlen – aber auch skeptisch: „Das ist eine erfreuliche Entwicklung, wobei noch völlig offen ist, wie es zu dieser plötzlichen Kehrtwende seit Anfang des Jahres gekommen ist.“ Sie fügte hinzu: „Es erscheint mir verfrüht, hier von einem verfestigten Trend auszugehen oder gar Entwarnung zu geben.“ Zumal nur die gemeldeten Straftaten in der Statistik auftauchen würden, während die Dunkelziffer erfahrungsgemäß hoch liege. So würden Straftaten von der Polizei nicht als islamfeindlich erkannt, oder die Betroffenen würden sich aus Scheu und Misstrauen gegenüber den Behörden gar nicht erst an die Polizei wenden. Laut Innenministerium gab es im zweiten Quartal auch keine islamfeindlichen Aufzüge. Nach Angaben der Linken ist dies aber falsch, weil sich zumindest Pegida Dresden jeden Montag zu ihren Aufmärschen versammle. Jelpke sagte: „Dass die Bundesregierung diese Aufzüge unterschlägt, lässt an der Ernsthaftigkeit der Bekämpfung von antimuslimischem Rassismus zweifeln.“

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– Studie – Deutschland: Mehrheit fasst Islam nicht als bedrohlich auf

In einer gemeinsamen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), der Alice-Schwarzer-Stiftung und der Giordano-Bruno-Stiftung zur „Einstellungen zu Islam und Islamismus“, empfindet die Mehrheit der Deutschen den Islam an und für sich nicht als bedrohlich.

Deutschland: Mehrheit fasst Islam nicht als bedrohlich auf

Corona-Pandemie
Scholz: 52 Millionen geimpft, und „niemand ist ein Alien geworden“

Osnabrück – Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will Corona-Tests bald kostenpflichtig machen. „Die Tests sollten in absehbarer Zeit nicht mehr aus Steuermitteln bezahlt werden. Denn es ist genug Impfstoff vorhanden, sodass sich jeder Erwachsene impfen lassen kann. Ich plädiere für einen Zeitpunkt im Herbst, damit sich die Leute darauf einstellen können“, sagte Scholz mit Blick auf den Bund-Länder-Gipfel am gestrigen Dienstag im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). 52 Millionen Menschen seien inzwischen geimpft, und „niemand ist ein Alien geworden“, so Scholz. „Viele, die bislang skeptisch gewesen sind, werden sich nun hoffentlich auch impfen lassen, und dann müssen sie sich auch nicht länger testen lassen.“ Die Kosten für die Tests müssten die Anbieter festlegen, sagte der SPD-Kandidat. Es gehe nicht darum, jemanden zu nötigen, sondern vom Impfen zu überzeugen. Anders als etwa Hamburgs SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher sprach sich Scholz klar gegen einen „Lockdown light“ für Nichtgeimpfte aus: „Wir haben die Tests eingerichtet, damit die Leute bei negativem Ergebnis auch ins Restaurant, Kino oder den Fitnessclub gehen dürfen. Dabei sollte es auch bleiben, auch, um den Überblick über das Pandemiegeschehen zu behalten.“ Allerdings würden vermutlich absehbar mehr und mehr Unternehmen oder Veranstalter ausschließlich Geimpfte zulassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch würden Länder, in denen sich die Lage wieder verschlechtert, passende Regeln entwickeln. „Ein generelles Zugangsverbot für Nichtgeimpfte braucht es nicht.“ Der Vizekanzler stellte sich auch gegen Forderungen, die „pandemische Lage“ aufzuheben. „Dafür ist es zu früh. Die Pandemie ist noch nicht vorüber. Es hilft, gemeinsam Gegenmaßnahmen zu beschließen und umzusetzen, auch wenn wir jetzt nur sehr moderate Maßnahmen in den Blick nehmen“, sagte Scholz. Die Zahlen könnten im Herbst wieder hochschnellen, „und daher brauchen wir das Instrument der pandemischen Lage, um rechtzeitig handeln zu können. Davon bin ich überzeugt.“ Allerdings dürften Eindämmungsmaßnahmen nicht länger nur an Infektionszahlen festgemacht werden, forderte der Kanzlerkandidat: „Wir brauchen künftig mehrere Kriterien, nicht nur die Inzidenzwerte. Es wird auch eine Rolle spielen müssen, wie hoch die Auslastung der Krankenhäuser, der Intensivstationen ist.“ Zur Wahrheit gehöre: „Ungeimpfte müssen damit rechnen, sich in den nächsten Monaten mit dem Virus zu infizieren. Und einige werden schwer erkranken. Daher mein Rat: Leute, lasst euch impfen!“ Mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen erklärte Scholz: „Ich hoffe auf eine zügige Sitzung am Dienstag von Bund und Ländern. Ein möglichst gemeinsames Vorgehen ist wichtig, damit die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass wir alles dafür tun, weitere Beschränkungen nach Kräften zu vermeiden.“

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– Corona-Pandemie – Türkei: Kinder-Impfprogram womöglich noch vor Schulbeginn

Um vor dem Schulanfang im September mit der Impfung von Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren zu beginnen, erwägen die Behörden in der Türkei eine Ausweitung des aktuellen COVID-Impfprogramms, so Professorin Sema Turan vom Wissenschaftsrat.

Türkei: Kinder-Impfprogram womöglich noch vor Schulbeginn

Klimawandel
Bundesumweltministerin Schulze wirft der Union Blockade beim Klimaschutz vor

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat der CDU/CSU im Kampf gegen den Klimawandel eine Blockadehaltung vorgeworfen. Im ARD-Mittagsmagazin sagt sie: „Die Union hat dreieinhalb Jahre lang beim Ausbau der Erneuerbaren Energien geblockt.“ Einige Bundesländer würden bis heute blocken, darunter Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Bayern, so Schulze. „Und das ist wirklich gefährlich. Gefährlich im Kampf gegen den Klimawandel, aber auch gefährlich für den Industriestandort Deutschland“, sagte die Bundesumweltministerin. Anlass für die Kritik ist der heute vorgestellte Bericht des Weltklimarats der Vereinten Nationen, in dem vor einem bevorstehenden Kontrollverlust bei der Erderwärmung gewarnt wird. Schulze fordert ein stärkeres internationales Engagement im Kampf gegen den Klimawandel: „Weckrufe der Wissenschaft – davon gab es jetzt wirklich schon genug. Es muss mehr international passieren“, sagte die Ministerin. Insgesamt hält Schulze die Maßnahmen für vorbildlich, die Deutschland bisher ergriffen hat, um beispielsweise Treibhausgase zu reduzieren: „Wir haben ein großes Maßnahmenprogramm mit fast 100 Milliarden Euro, um diesen Ausstieg zu beschleunigen. Das geht von Prämien für E-Autos bis hin zu Unterstützungen für die Industrie, damit die CO2-frei wird. In Deutschland, in Europa sind wir da auf einem guten Pfad“, so Schulze.

Corona-Pandemie
Hohe Sterblichkeit bei schwer erkrankten Covid-Patienten auch nach dem Krankenhausaufenthalt

Mehr als ein Viertel der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 mussten nach ihrem Klinikaufenthalt erneut im Krankenhaus behandelt werden. Das zeigt die erste bundesweite Langzeitstudie, die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) auf Basis der Abrechnungsdaten von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten durchgeführt hat. Die Ergebnisse sind jetzt im medizinischen Fachmagazin „PLOS ONE“ veröffentlicht worden. Neben der hohen Wiederaufnahmerate zeigt sich bei den Covid-19-Erkrankten auch eine hohe Sterblichkeitsquote. So starben insgesamt 30 Prozent der Patientinnen und Patienten während des ersten Krankenhausaufenthalts oder in den ersten sechs Monaten danach. Die Kohortenstudie des WIdO liefert erstmals aussagekräftige Daten zu den längerfristigen Folgen der Covid-19-Erkrankung von hospitalisierten Patienten und macht deutlich, dass die Nachsorge für die Patientinnen und Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wichtig ist. In die Auswertung sind die Daten von insgesamt 8.679 bei der AOK versicherten Covid-19-Erkrankten einbezogen worden, die vom 1. Februar bis zum 30. April 2020 nach einer bestätigten SARS-CoV-2-Infektion stationär behandelt wurden. Von diesen Patientinnen und Patienten mit einem Durchschnittsalter von knapp 69 Jahren verstarben 25 Prozent im Krankenhaus. Von den 6.235 Überlebenden mussten 1.668 (27 Prozent) innerhalb eines halben Jahres nach der ersten Krankenhausbehandlung wieder im Krankenhaus aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme erfolgte in den meisten Fällen wegen Problemen mit der Atmung (36 Prozent) oder aufgrund neurologischer Störungen (29 Prozent). 6 Prozent der entlassenen Patientinnen und Patienten starben in den ersten sechs Monaten nach dem Krankenhausaufenthalt – die Hälfte von ihnen nach einer erneuten Krankenhauseinweisung. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei schweren Verläufen der Erkrankung eine engmaschige Nachsorge durch Haus- und Fachärzte erforderlich ist“, sagt Christian Günster, Leiter des Forschungsbereich Qualitäts- und Versorgungsforschung beim WIdO. Sterblichkeitsrate von 30 Prozent nach sechs Monaten Die Studie macht auch die Sterblichkeitsraten der stationär behandelten Covid-19-Erkrankten erstmals über einen längeren Zeitraum transparent. „Der Befund aus früheren Auswertungen, dass ungefähr ein Viertel der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 während des Krankenhausaufenthalts verstirbt, hat sich auch in unserer Analyse bestätigt“, so Günster. „Die längerfristige Betrachtung ermöglicht nun zusätzlich einen Blick auf die schwerwiegenden Langzeitfolgen der Erkrankung.“ So starben von den 8.679 in die Studie eingeschlossenen Erkrankten 24 Prozent im ersten Monat nach der Krankenhausaufnahme. Drei Monate nach der Erstaufnahme lag der Anteil der Verstorbenen bereits bei 28 Prozent, sechs Monate danach bei 30 Prozent. Mehr als jeder zweite über 80-Jährige war ein halbes Jahr nach stationär behandeltem Covid-19 verstorben. „Diese Zahlen zeigen, dass Covid-19 auch nach dem initialen Krankenhausaufenthalt zu vielen Todesfällen führt – insbesondere bei den Älteren. Die Krankheit hat damit auch langfristig schwerwiegende Folgen“, sagt Christian Günster. Die durchschnittliche Verweildauer der Covid-19-Patientinnen und -Patienten beim ersten Krankenhausaufenthalt lag bei 16,5 Tagen. Ein Fünftel (21 Prozent) von ihnen musste künstlich beatmet werden – davon wurden 19 Prozent invasiv und 2 Prozent nicht-invasiv beatmet. Häufige Komplikationen während des Krankenhausaufenthalts waren der septische Schock (16 Prozent), akutes Lungenversagen (15 Prozent) und akutes Nierenversagen (14 Prozent). Multiple Risikofaktoren für Sterblichkeit Die Studie untersuchte auch Faktoren, die zu einer erhöhten Mortalität nach dem Krankenhausaufenthalt beitragen. So war der größte Anstieg der Sterblichkeit bei Patienten insbesondere mit Blutgerinnungsstörungen (Koagulopathien), Lebererkrankungen und einem Body-Mass-Index von über 40 zu verzeichnen. „Diese Daten stimmen mit dem überein, was wir bereits aus anderen Studien über die Erkrankung Covid-19 wissen“, so Günster. Bei der Sterblichkeit gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Die Überlebenswahrscheinlichkeit war bei den Frauen zu allen drei Zeitpunkten etwa 5 Prozentpunkte höher als bei den Männern. Nach 180 Tagen waren 27 Prozent der Frauen und 32 Prozent der Männer verstorben. Dies ist nach Einschätzung der Studienautoren möglicherweise auf die bessere Immunantwort bei Frauen zurückzuführen. In der Gruppe der über 80-Jährigen lag der Anteil der Verstorbenen innerhalb von sechs Monaten mit 52 Prozent am höchsten. Eine ebenso hohe Sterblichkeitsrate (52 Prozent) wurde bei den beatmeten Patienten verzeichnet, während sie bei den nicht beatmeten Patienten mit 24 Prozent weniger als halb so hoch war. Im Lichte der aktuellen Analyse sollte aus Sicht der Autoren kritisch bewertet werden, ob die derzeitige Intensivtherapie – insbesondere die Beatmung bei Patienten über 80 Jahren – angesichts der hohen Sterblichkeitsraten wirklich wirksam ist. Die Abrechnungsdaten der AOK, die für die Durchführung der Studie verwendet wurden, bilden etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung ab. Die Ergebnisse können daher als repräsentativ gelten. Eine Limitation der Studie ist, dass den Daten nicht entnommen werden kann, ob die Patienten auf einer Intensivstation oder auf einer Normalstation behandelt wurden. Zudem kann die Beobachtungsstudie den kausalen Zusammenhang von Risikofaktoren und Sterblichkeit nicht sicher belegen.

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Um vor dem Schulanfang im September mit der Impfung von Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren zu beginnen, erwägen die Behörden in der Türkei eine Ausweitung des aktuellen COVID-Impfprogramms, so Professorin Sema Turan vom Wissenschaftsrat.

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Waldbrände
Türkei schickt Löschflugzeuge nach Griechenland

Athen – Während die Opposition in der Türkei und die Medien hierzulande noch darüber debattieren, ob die Türkei ausreichend Löschflugzeuge zur Verfügung hat, kündigte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Montag die Entsendung von Flugzeugen in das ebenso von Waldbränden geplagte Griechenland an. Griechenlands Außenminister Nicos Dendias bedankte sich bei der Türkei für die Geste. Wie das griechische Außenministerium bekannt gab, habe der türkische Außenminister ihnen mitgeteilt, dass die Brände in der Türkei nun unter Kontrolle seien und man zwei Löschflugzeuge nach Griechenland schicken werde. Bereits am vergangenen Freitag kündigten Dendias und Cavusoglu eine Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Brände und die darauffolgenden Arbeiten an.
(Screenshot/Twitter)

Zum Thema

– Waldbrand-Katastrophe – Waldbrände: Türkei und Griechenland wollen sich gegenseitig helfen

Angesichts der verheerenden Waldbrände in Griechenland hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu seinem griechischen Amtskollegen am Freitag eine Beileidsbekundung übermittelt.

Waldbrände: Türkei und Griechenland wollen sich gegenseitig helfen