Tourismus
Türkei und Israel wollen Zusammenarbeit stärken

Istanbul – Im Rahmen der Wiederannäherung zwischen Israel und der Türkei wollen Ankara und Tel Aviv auch die Zusammenarbeit im Tourismus weiter stärken. Die verbessertehn Beziehungen zur Türkei „werden unseren Nationen große Errungenschaften bringen“, sagte der israelische Tourismusminister Joel Razwozow im Mai dieses Jahres, während eines Besuches des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu in Israel. „Die Türkei ist ein Land, dessen Kultur, Menschen und Landschaften viele von uns lieben. Es ist sehr erfreulich, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern immer stärker werden“, fügte er hinzu. Am Mittwoch traf Razwonow zu einem Besuch in der Türkei ein, wo er auch mit dem Kultur – und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy zusammenkam. Bei dem Treffen seien Schritte der Zusammenarbeit vom Tourismus bis zur Kultur und Kunst bewertet und eine Stärkung dieser Kooperation vereinbart worden, so Ersoy in einem Tweet.

Zahl israelischer Touristen erreicht Allzeithoch

Im Zuge der Wiederannäherung zwischen den beiden Ländern hat die Zahl israelischer Touristen in der Türkei in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus den offiziellen Statistiken hervor, die bis in die 1980er Jahre zurückreichen.

Türkei und Israel wollen gemeinsam Frieden schaffen

Im März dieses Jahres traf Staatspräsident Isaac Herzog mit Erdogan zusammen, dem ersten Besuch eines israelischen Staatsoberhaupts in der Türkei seit 2008. „Als Politiker sind wir nicht dazu da, um zu kämpfen, sondern um Frieden zu schaffen“, so Erdogan damals.

Herzog nannte das Treffen einen „Wendepunkt in den israelisch-türkischen Beziehungen“. Man werde nicht immer einer Meinung sein, aber er erwarte, dass sich Israel und die Türkei zum Wohle aller Völker gemeinsam für die „Stabilität, den Wohlstand, den Frieden und die Sicherheit“ in der Region einsetzen. „Gute nachbarschaftliche Beziehungen im östlichen Mittelmeerraum sind für uns alle wichtig“, erklärte Herzog.

Zum Thema
Türkei: Zahl israelischer Touristen erreicht Allzeithoch
         

Türkisch-israelische Beziehungen
Türkei: Zahl israelischer Touristen erreicht Allzeithoch

Ankara – Im Zuge der Wiederannäherung zwischen den beiden Ländern hat die Zahl israelischer Touristen in der Türkei in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus den offiziellen Statistiken hervor, die bis in die 1980er Jahre zurückreichen. Nachdem die beiden Länder Anfang des Jahres beschlossen hatten, ihre diplomatischen Beziehungen nach jahrelangen Spannungen in einer Reihe von Fragen vollständig wiederherzustellen, sind die Zahlen israelischer Tourister in der Türkei in die Höhe geschnellt. Die Reiseveranstalter sagen, dass sie von dem dramatischen Anstieg des israelischen Interesses nicht überrascht sind, da es tiefe kulturelle und wirtschaftliche Verbindungen zwischen den beiden Ländern gibt, die bis ins Osmanische Reich zurückreichen. Hakan Sahin, der Inhaber von Firmus Tour, das sich auf Reisen von Israelis in die Türkei spezialisiert hat, erklärte gegenüber Middle East Eye, dass das Land aufgrund seiner geografischen Nähe ein natürliches Reiseziel für israelische Touristen sei. „Israelis können in einer Stunde und 15 Minuten nach Antalya und in anderthalb Stunden nach Istanbul fliegen, und sowohl israelische Araber als auch Juden sind mit der türkischen Kultur vertraut, sie fühlen sich wohl in ihr“, sagte Sahin.
„Und in Anbetracht der Qualität der Dienstleistungen, die man im türkischen Gastgewerbe erhält, ist es im Vergleich zu anderen Orten, die man aufsuchen kann, wesentlich billiger.“

Türkei und Israel wollen gemeinsam Frieden schaffen

Im März dieses Jahres traf Staatspräsident Isaac Herzog mit Erdogan zusammen, dem ersten Besuch eines israelischen Staatsoberhaupts in der Türkei seit 2008. „Als Politiker sind wir nicht dazu da, um zu kämpfen, sondern um Frieden zu schaffen“, so Erdogan damals.

Herzog nannte das Treffen einen „Wendepunkt in den israelisch-türkischen Beziehungen“. Man werde nicht immer einer Meinung sein, aber er erwarte, dass sich Israel und die Türkei zum Wohle aller Völker gemeinsam für die „Stabilität, den Wohlstand, den Frieden und die Sicherheit“ in der Region einsetzen. „Gute nachbarschaftliche Beziehungen im östlichen Mittelmeerraum sind für uns alle wichtig“, erklärte Herzog.

„Ich danke Präsident Erdogan für diesen herzlichen Empfang im Präsidialkomplex. Ich bin der festen Überzeugung, dass alle Völker, Religionen und Staaten in unserer Region in Frieden leben können und sollten, und dass Partnerschaften Segen und Wohlstand für uns alle bringen werden“, so der israelische Staatschef in einem Tweet. Erdogan erklärte, dass das gemeinsame Ziel der Türkei und Israels die Wiederbelebung des bilateralen politischen Dialogs auf der Grundlage gemeinsamer Interessen sei. Der historische Besuch werde einen „neuen Wendepunkt“ in den Beziehungen darstellen, sagte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. „Unser gemeinsames Ziel mit Israel ist die Wiederbelebung des politischen Dialogs zwischen unseren Ländern auf der Grundlage gemeinsamer Interessen und der Achtung der gegenseitigen Empfindlichkeiten“, sagte er. Erdogan:
„Es liegt in unserer Hand, in unserer Region eine Friedenskultur, Wohlstand und ein gemeinsames Zusammenleben zu schaffen“.

Es liege an beiden Seiten, damit in der Region eine Friedenskultur, Wohlstand und ein gemeinsames Zusammenleben gelinge. Erdogan bedankte sich für den Besuch seines israelischen Amtskollegen in der Türkei und erklärte, die Stärkung der Beziehungen zu Israel sei von großer Bedeutung für die regionale Stabilität und den Frieden sowie für die beiden Länder. Der türkische Staatschef wies seinen israelischen Amtskollegen auch darauf hin, wie wichtig es ist, die Spannungen in der Region abzubauen und die Vision einer Zwei-Staaten-Lösung zu bewahren.

Wiedereinsetzung der Botschafter Im August vereinbarten der israelische Premierminister Yair Lapid und Erdogan die Wiedereinsetzung ihrer jeweiligen Botschafter und Generalkonsuln und damit die Wiederherstellung uneingeschränkter diplomatischer Beziehungen, nachdem sie diese nach der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA im Jahr 2018 abgezogen hatten.

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel erreichten 2010 ihren Tiefpunkt, als die israelische Marine ein türkisches Hilfsschiff, die Mavi Marmara, überfiel, das auf dem Weg war, humanitäre Hilfe in den blockierten Gaza-Streifen zu liefern. Bei dem Überfall wurden 10 Aktivisten getötet. Das Ereignis löste eine beispiellose Krise in den türkisch-israelischen Beziehungen aus, die seit Jahrzehnten friedlich verlaufen waren. Beide Länder riefen nach dem Vorfall sogar ihre diplomatischen Gesandten zurück.

     

Türkei
Türkisches E-Auto: TOGG eröffnet Erlebniszentrum in Istanbul

Istanbul – Die erste einheimische Elektroautomarke der Türkei, Togg, eröffnet in Istanbul ihr erstes Erlebniszentrum, in dem die Bürger das SUV-Modell aus nächster Nähe kennenlernen können. Die Eröffnung folgt auf die Einweihung des Togg-Werks im Stadtteil Gemlik der türkischen Automobilhauptstadt Bursa im vergangenen Monat, bei der das erste in Serie produzierte SUV-Modell vom Band lief. Nach der Ankündigung der Massenproduktion des Fahrzeugs war das Interesse an dem ersten einheimischen Elektroauto sowohl im Inland als auch im Ausland groß. Wie Daily Sabah berichtet, habe es bereits Tausende von Bestellungen aus dem öffentlichen Sektor der Türkei gegeben, darunter auch von Banken, die auf der Prioritätenliste stehen und ihre Modelle früher als andere erhalten. Vor kurzem erhielt Togg auch seinen ersten internationalen Auftrag, und zwar vom aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, der erklärte, er wolle zwei Autos für sich selbst kaufen. In der ersten Phase sollen etwa 17.000 bis 18.000 Fahrzeuge zum Verkauf angeboten werden, und zwar im Laufe des Jahres 2023, nachdem das Auto etwa fünf Monate lang die Sicherheitsverfahren durchlaufen hat. Das erste Togg-Erlebniszentrum öffnete seine Pforten im Zorlu Center Istanbuls und lädt die Bürger ein, das C-SUV-Modell aus der Nähe zu betrachten. Die nächsten Erlebniszentren werden bald im Süden von Adana, in der Hauptstadt Ankara, in Gemlik und in der westlichen Provinz Izmir in Betrieb genommen, berichtet Daily Sabah. Insgesamt sollen landesweit 20 Zentren eröffnet werden. Türkisches E-Auto

Am 27. Dezember 2019 stellte die Türkei ihren ersten einheimischen Automobilprototypen vor, der innerhalb von 18 Monaten von der türkischen Automobil-Joint-Venture-Gruppe (TOGG), einem Konglomerat von Industriegiganten wie der Anadolu-Gruppe, BMC, Kök-Gruppe, Turkcell und Zorlu Holding sowie einer Dachorganisation, der Union der Kammern und Warenbörsen der Türkei, entworfen und hergestellt wurde.

TOGG-Fabrik Im Juli 2020 legte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan  den Grundstein für das erste einheimische Autowerk des Landes.

„Wir planen, den [Bau des] Werks in 18 Monaten abzuschließen und unser [erstes] Fahrzeug im letzten Quartal 2022 vom Band laufen zu lassen“, sagte Erdogan bei der Grundsteinlegung in der nordwestlichen Provinz Bursa.

Insgesamt sollen drei verschiedene Modelle entstehen, die fünf unterschiedliche Plattformen umfassen: Sedan (Limousine), Hatchback (Kombilimousine), Station Wagon (Kombi), Sports (Roadster) und Crossover (SUV). Der elektrische Antriebsstrang soll rund 400 PS leisten und je nach Version Heck- oder Allradantrieb ermöglichen-

Bürgergeld
SPD-Sozialpolitiker Rosemann hält Bürgergeld-Kompromiss für möglich

Osnabrück – Vor der Abstimmung im Bundestag über das neue Bürgergeld zeigt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Rosemann, sich zuversichtlich, dass das von den Ampel-Fraktionen geplante Bürgergeld zum 1. Januar starten kann. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Rosemann, er gehe davon aus, dass ein Kompromiss mit den Bundesländern im Vermittlungsausschuss zustande kommt. „Ich sehe dem Vermittlungsausschuss entspannt entgegen“, sagte Rosemann. Alle Argumente der Union gegen das Bürgergeld entbehrten „jeglicher Fakten“. „Aber wir sind gesprächsbereit“, fügte er hinzu. „Ein Kompromiss ist möglich. Wir haben Vorschläge gemacht, jetzt ist die Union am Zug“, betonte der SPD-Politiker in der NOZ. Wie die NOZ aus Unionskreisen erfuhr, wird das Bürgergeld bei der nächsten Sitzung des Bundesrats am kommenden Montag voraussichtlich keine Mehrheit bekommen. Dann müsste der Vermittlungsausschuss angerufen werden. Dieser könnte dann bereits am 21. November versuchen, einen Kompromiss zu finden. Unionsfraktionsvize Hermann Gröhe (CDU) sieht die volle Verantwortung bei der Ampel-Koalition, sollte die Erhöhung der Regelsätze nicht zum 1. Januar in Kraft treten können. „Die Ampel trägt die Verantwortung“, sagte Gröhe der NOZ. Der CDU-Politiker betonte, man werde am Donnerstag in namentlicher Abstimmung für eine Erhöhung der Regelsätze stimmen, nicht aber für die Einführung des Bürgergeldes. Er sei sicher, dass das Gesetz scheitern werde. „Dieses Gesetz wird scheitern – entweder im Bundesrat oder in der Praxis“, sagte Gröhe. Der Ampel-Koalition wirft er vor, die Kritik derjenigen, die die Reform umsetzen müssten, nicht ernst zu nehmen.

Wetten, dass-?
Gottschalk: „Vor irgendwelchen Influencern werde ich nicht in die Knie gehen“

Hamburg – Thomas Gottschalk sieht der nächsten „Wetten, dass-?“-Show am 19. November gelassen entgegen. Im stern erzählt er, dass eine gewisse Entspanntheit, die man auch als „Wurschtigkeit“ bezeichnen könne, immer Kernbestandteil seiner Person gewesen sei. „Da ich in meiner Karriere auch schon massiv unterperformed habe,“ sagt der Showmaster, „habe ich gelernt, auch Ausreißer nach oben nicht überzubewerten. Ich habe mich über die vierzehn Millionen vom letzten Mal nur sehr kurz sehr gefreut, und werde mich diesmal, wenn es weniger sein werden, nur kurz darüber grämen.“ Gottschalk war im Vorfeld der Sendung kritisiert worden, dass er angeblich Lena und Mark Forster nicht als Gäste bei sich auf dem Sofa sähe. Das habe er keinesfalls böse gemeint, bekennt der Showmaster. Beide seien, so Gottschalk, „für eine gewisse Zielgruppe sicher verdiente und erfolgreiche Interpreten. Dass ich nicht zu dieser Zielgruppe gehöre, liege „vielleicht daran, dass ich meine musikalische Karriere mit Janis Joplin und Carol King begonnen habe. Die eine ist tot, die andere inzwischen uralt. Vielleicht muss ich umdenken.“ Wenn man ihm nun erkläre, da komme einer, das sei der Superstar einer Generation, der er nicht angehört, dann werde er diesem Künstler den nötigen Respekt erweisen. „Aber vor irgendwelchen Gewinnern einer Realityshow oder Influencern werde ich nicht in die Knie gehen“, betont Gottschalk. Im Übrigen werde es wieder spektakuläre Wetten geben. Aber das ZDF habe ihn gesagt, er solle „die Klappe halten“ und nicht zu viel verraten. Auf der Straße erkannt und angesprochen zu werden, macht ihm nichts aus, bekennt der Showmaster. Er selbst erkenne aber zum Teil nicht einmal Promis. Vor einiger Zeit sei ihm eine durchtrainierte Dame auf dem Flughafen begegnet und habe gesagt: „Du wirst mich nicht mehr kennen, ich bin die Stefanie.“ Und er habe gedacht: „Mist jetzt, welche Stefanie?“ Dann wurde ihm klar: Es war Steffi Graf! „Die hat für mich echte Größe“, sagt Gottschalk. „Ein Hammer, dieses Understatement, diese unprätentiöse Bescheidenheit. Davor habe ich höchsten Respekt.“

Dating
TOP 7 Fehler beim ersten Date

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Das erste Date ist immer ein Wendepunkt für ein Paar. Es hängt sofort davon ab, wie es läuft, ob es eine Chance für eine neue Beziehung gibt oder nicht. Dieser Moment ist für beide extrem aufregend. Angst ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen bei einem ersten Date Fehler machen. Ein weiterer Grund ist die banale Unvorbereitetheit und das Unverständnis darüber, wie man einen guten Eindruck auf einen potenziellen Partner macht. Heute betrachten wir einige der häufigsten Fehler beim ersten Date, die Zeitgenossen machen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Wir empfehlen dir, dich damit vertraut zu machen und sie auf jede erdenkliche Weise zu vermeiden. Fehler Nr. 1. Du bist ständig von deinem Smartphone abgelenkt Das wahrscheinlich Schlimmste, was du bei einem ersten Date tun kannst, ist die permanente Ablenkung durch dein Handy. Dieses Verhalten zeigt nur, dass du einfach nicht an einer Person interessiert bist. Du brauchst auch nicht daran zu zweifeln, dass er oder sie kein zweites Date mit dir haben wird. Wir raten dir, während eines Dates alle unnötigen Benachrichtigungen auf deinem Smartphone auszuschalten, nicht durch Twitter oder Facebook zu scrollen und keine Textnachrichten zu verschicken, es sei denn, es ist etwas wirklich Dringendes. Am besten nimmst du das Handy überhaupt nicht aus deiner Tasche, es sei denn, es ist absolut notwendig. Natürlich gibt es Situationen, in denen du dich durch ein Smartphone ablenken lassen musst. Aber gehe dabei taktvoll vor, erkläre deinem Gesprächspartner, dass du eine Minute brauchst, erledige alles und setze das Date fort. Fehler Nr. 2. Du hast den falschen Ort für ein Date gewählt Eine gute Wahl ist ein ruhiges, gemütliches Café oder Restaurant. Auch ein gemütlicher Spaziergang im Park eignet sich gut. Laute Orte und überfüllte Gaststätten solltest du aber besser meiden — hier kannst du nicht normal kommunizieren. Auch nicht gerade die beste Lösung ist ein gemeinsamer Besuch im Kino. Hier verbringt ihr einfach eineinhalb bis zwei Stunden in Stille. Wenn ihr euch beim Zuschauen unterhaltet, ist das für eure Mitmenschen sehr störend. Du willst doch nicht, dass dein erstes Date wegen eines Eklats im Kino in Erinnerung bleibt, oder? Wir vermuten nicht. Fehler Nr. 3. Du trinkst zu viel Alkohol Für viele hilft Alkohol, sich zu befreien, selbstbewusster und offener vor einer fremden Person zu werden. Im Allgemeinen ist ein Glas Wein bei einem romantischen Date auch in Ordnung. Allerdings solltest du dich auf keinen Fall auf alkoholische Getränke verlassen, sonst siehst du in den Augen eines potenziellen Partners vielleicht nicht wie der vielversprechendste Bewerber für eine Beziehung aus. Mittlerweile werden übrigens auch absolut alkoholfreie Dates immer beliebter. Oft trifft man sich wochentags oder am Wochenende vormittags, damit man nicht in Versuchung gerät, einen Schluck Alkohol zu trinken. Wir können dir nur raten, diesem Trend zu folgen. Außer kurzfristigem Selbstvertrauen schenkt Alkohol nichts Gutes. Fehler Nr. 4. Du fängst an, über vergangene Beziehungen zu reden Ein großer Fehler bei einem ersten Date ist es, über deine vergangene Beziehung zu sprechen. Solche Handlungen können dem Gesprächspartner zeigen, dass du nachtragend bist oder dich immer noch nicht mit dem Scheitern dieser Beziehung abfinden kannst. Du denkst vielleicht, dass eine solche Diskussion dem Gesprächspartner schmeicheln sollte. Zum Beispiel, dass er/sie besser ist als der/die vorherige Partner/in und so weiter. Aber der Gesprächspartner selbst weiß, dass er in Zukunft auch Gegenstand einer solchen unangenehmen Diskussion sein könnte. Gelinde ausgedrückt, gefällt ihnen diese Aussicht nicht. Fehler Nr. 5. Dein Erscheinungsbild ist nicht richtig Natürlich ist es überhaupt nicht nötig, sich für ein erstes Date so zu kleiden, als wäre es ein gesellschaftliches Ereignis. Dennoch lohnt es sich, sorgfältig und gepflegt zu sein. Ein zerknittertes altes T-Shirt, verblichene Jeans und ein Durcheinander auf deinem Kopf sind definitiv nicht das, was dein potenzieller Partner bei einem ersten Date sehen möchte. Richte dich her, kleide dich bequem und ordentlich, nicht zu auffällig, aber auch nicht zu „langweilig“. Wir sind sicher, dass du in deinem Kleiderschrank die passenden Kleidungsstücke finden wirst. Denke daran, dass der erste Eindruck von einer Person vor allem durch ihr Äußeres geprägt wird. Wenn es abstoßend ist, tritt alles andere weit in den Hintergrund. Fehler Nr. 6. Du fängst an, über eure gemeinsamen Pläne für die Zukunft zu sprechen Man sagt, dass jede Beziehung auf die eine oder andere Weise „gepusht“ werden muss, damit sie sich entwickeln kann. Das stimmt, aber du musst dich richtig verhalten. Wenn du schon beim ersten Date anfängst zu diskutieren, wie ihr zusammenleben wollt, wie viele Kinder ihr haben wollt und in welchem Land ihr eure Flitterwochen verbringen wollt, kann das den Gesprächspartner nur abschrecken. Erstens können die Pläne für die Zukunft deines Auserwählten sehr unterschiedlich sein. Zweitens ist übermäßige Eile manchmal sehr beunruhigend. Und drittens machen dich solche Gespräche in den Augen deines Gesprächspartners zu selbstbewusst. Übertriebenes Selbstvertrauen ist definitiv keine Werbung für dich. Fehler Nr. 7. Du baust vom ersten Date an zu hohe Erwartungen auf Wir alle wollen die perfekte Person treffen. Wir alle erwarten, dass das erste Date gut verläuft und sich danach schnell eine romantische Beziehung entwickelt. Aber seien wir realistisch: Nicht alle ersten Dates haben eine Fortsetzung parat. Natürlich solltest du positiv gestimmt sein, aber du musst nicht alle Ereignisse idealisieren und davon ausgehen, dass sich dein Leben heute für immer verändern wird. Du musst deinen Gesprächspartner erst noch kennenlernen, seinen Charakter, seine Interessen und sogar seine Eigenheiten. Überschätze deine Erwartungen nicht, damit du in Zukunft nicht schwer enttäuscht wirst. Versuche, das erste Date als eine der Phasen in der Entwicklung von Beziehungen zu sehen. Es ist wichtig, aber bei weitem nicht die einzige.

Online-Dates: Welche Regeln gelten hier?

Wir leben im Zeitalter des Online-Datings und einer Vielzahl von verschiedenen Kommunikationsformaten. Wer hat je gesagt, dass das erste Date offline stattfinden sollte? Niemand! Ein Date im Videoformat gibt dir außerdem viel mehr Freiheiten und verhindert eine Reihe von typischen Fehlern. Dennoch gilt alles, was wir oben geschrieben haben, auch für das Online-Dating. Wir empfehlen auf jeden Fall, mit Videodates zu beginnen. So sparst du zumindest eine Menge Zeit und bekommst ein klares Bild davon, welche Art von Person vor dir steht und ob du bereit bist, eine Beziehung mit ihr aufzubauen. Wir möchten auch ein Dating-Format wie den Video-Chat empfehlen. Hier kommunizierst du grundsätzlich per Video und lernst die Person, ihren Charakter, ihr Auftreten und ihre Interessen schnell kennen. Schau dir die Webcam-Chats Chatspin, Chatrandom und https://videochat-de.com/de an — sie haben sich hervorragend bewährt, wobei das Publikum auf diesen Seiten wirklich riesig ist. Wenn du eher klassische Partnervermittlungen bevorzugst, kannst du dir die bekannten Partnervermittlungen mit Videochat-Funktion ansehen — Tinder, Badoo, Bumble und Co. Die Auswahl ist schlichtweg riesig, so dass du definitiv keine Schwierigkeiten haben wirst, eine passende Seite zu finden.

Kurz gesagt: Das erste Date ist nicht beängstigend!

Es spielt keine Rolle, ob ihr euch offline trefft oder per Video-Chat. Angst bei einem ersten Date ist völlig normal. Sie vergeht erst mit der Zeit, wenn ihr euch besser kennenlernt, gemeinsame Themen und Anknüpfungspunkte mit dem Gesprächspartner findet. Wenn du das Gefühl hast, dass du noch nicht bereit für ein echtes Treffen bist, solltest du einen Webcam-Chat nutzen. So kannst du bequem von zu Hause aus kommunizieren und fühlst dich sicherer und freier. Nach mehreren solchen Online-Dates wird das erste Offline-Treffen für euch beide viel produktiver und interessanter sein. Viel Glück!

Einmischung in US-Wahlen
Russischer Geschäftsmann gesteht Einmischung in US-Wahlen

Moskau – Der russische Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin erklärte am Montag, er habe sich in die US-Wahlen eingemischt und werde dies auch in Zukunft tun. Dies ist das erste derartige Eingeständnis einer Person, die von Washington offiziell in die Bemühungen zur Beeinflussung der amerikanischen Politik verwickelt wurde. In einem Kommentar, den der Pressedienst seiner Catering-Firma Concord auf dem russischen Facebook-Äquivalent VKontakte veröffentlichte, sagte Prigozhin: „Wir haben uns [in die US-Wahlen] eingemischt, wir mischen uns ein und wir werden uns weiterhin einmischen. Sorgfältig, genau, chirurgisch und auf unsere eigene Art und Weise, so wie wir es zu tun wissen.“ Die Bemerkung wurde am Vorabend der US-Zwischenwahlen als Antwort auf die Bitte einer russischen Nachrichtenseite um Stellungnahme veröffentlicht. „Während unserer punktgenauen Operationen werden wir beide Nieren und die Leber auf einmal entfernen“, sagte Prigoschin. Er ging nicht näher auf diese kryptische Bemerkung ein. Prigoschin, der oft als „Putins Koch“ bezeichnet wird, weil seine Catering-Firma im Auftrag des Kremls arbeitet, wurde offiziell beschuldigt, in Russland ansässige „Troll-Farmen“ zu unterstützen, die versuchen, die US-Politik zu beeinflussen. Im Juli 2021 setzte das US-Außenministerium eine Belohnung von bis zu 10 Millionen Dollar für Informationen über Prigoschin im Zusammenhang mit der „Einmischung in die US-Wahl“ aus. Er ist von Sanktionen der USA, Großbritanniens und der Europäischen Union betroffen. Prigoschin hat sich bis vor kurzem in der Öffentlichkeit zurückgehalten, ist aber im Zuge des Ukraine-Krieges deutlicher geworden und hat unter anderem die Leistung der russischen Generäle kritisiert. Im September gab er zu, die vom Kreml unterstützte Söldnergruppe Wagner Group gegründet zu haben, die in Syrien, Afrika und der Ukraine aktiv ist. Am vergangenen Freitag eröffnete er ein Zentrum für Verteidigungstechnologie in St. Petersburg, ein weiterer Schritt Prigoschins, um seine militärischen Qualifikationen zu unterstreichen. Moskaus Einmischung in die Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 Laut dem FBI hat sich die russische Regierung in die Präsidentschaftswahlen 2016 in den USA eingemischt, um die Kampagne von Hillary Clinton zu schädigen, die Kandidatur von Donald Trump zu unterstützen und die politische und soziale Unruhe in den Vereinigten Staaten zu verstärken. Die Operation mit dem Codenamen Projekt Lakhta wurde demnach direkt vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angeordnet. Der im April 2019 veröffentlichte Bericht des Sonderberaters untersuchte zahlreiche Kontakte zwischen der Trump-Kampagne und russischen Amtsträgern. Die Internet Research Agency (IRA) mit Sitz in Sankt Petersburg, Russland, die als Trollfarm bezeichnet wird, habe Tausende von Social-Media-Konten erstellt, die vorgaben, Amerikaner zu sein, die radikale politische Gruppen unterstützen, und plante oder bewarb Veranstaltungen zur Unterstützung von Trump und gegen Clinton. Sie erreichten zwischen 2013 und 2017 Millionen von Social-Media-Nutzern. Gefälschte Artikel und Desinformationen wurden von den von der russischen Regierung kontrollierten Medien verbreitet und in den sozialen Medien gefördert. Darüber hinaus infiltrierten mit dem russischen Militärgeheimdienst (GRU) verbundene Computerhacker die Informationssysteme des Democratic National Committee (DNC), des Democratic Congressional Campaign Committee (DCCC) und von Clinton-Wahlkampfvertretern, insbesondere des Vorsitzenden John Podesta, und veröffentlichten während des Wahlkampfs gestohlene Dateien und E-Mails über DCLeaks, Guccifer 2.0 und WikiLeaks. Laut einem im Mai vergangenen Jahres veröffentlichten US- Bericht, genehmigte Putin umfangreiche Bemühungen, um auch die Kandidatur von Joseph R. Biden Jr. während der Wahlen im Jahr 2020 zu schädigen, unter anderem durch verdeckte Operationen zur Beeinflussung von Personen, die Trump nahestehen. Der Bericht nannte diese Personen nicht, schien sich aber auf die Arbeit von Herrn Trumps ehemaligem persönlichen Anwalt Rudolph W. Giuliani zu beziehen, der unermüdlich Korruptionsvorwürfe gegen Biden und seine Familie im Zusammenhang mit der Ukraine vorantrieb. „Russische staatliche und stellvertretende Akteure, die alle den Interessen des Kremls dienen, arbeiteten daran, die öffentliche Wahrnehmung in den USA zu beeinflussen“, heißt es in dem Bericht. Der freigegebene Bericht stellt die umfassendste nachrichtendienstliche Bewertung ausländischer Bemühungen zur Beeinflussung der Wahl 2020 dar. Neben Russland hätten auch der Iran und andere Länder versucht, die Wahl zu beeinflussen, heißt es in dem Bericht. China habe seine eigenen Bemühungen in Betracht gezogen, sei aber letztlich zu dem Schluss gekommen, dass sie scheitern und höchstwahrscheinlich nach hinten losgehen würden, so die Schlussfolgerung der Geheimdienstler.    

Afghanistan
Taliban-Sprecher preist Reise in die Türkei

Kabul – Zabiullah Mudschahid, Stellvertretender Minister für Information und Kultur von Afghanistan, hat seine Reise in die Türkei als neues Kapitel der Wirtschaftsbeziehungen mit der Welt gepriesen. Auf einer Pressekonferenz am Samstag in Kabul sagte Mudschahid, dass er während seines Aufenthalts in der Türkei mit türkischen Regierungsvertretern, Gelehrten aus islamischen Ländern, afghanischen Einwanderern sowie mit afghanischen und ausländischen Investoren zusammentraf und Gespräche führte. Mudschahid äußerte auch die Hoffnung, dass die Reise ein neues Kapitel in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Afghanistan und der Türkei aufschlagen wird. „Diese Reise wird ein Weg für Afghanistan sein, um mehr Kooperationen aus verschiedenen Ländern, insbesondere aus der Türkei, in verschiedenen Sektoren zu gewinnen“, sagte Mudschahid. Gespräche mit Washington werden fortgeführt Mudschahid erklärte zudem, dass die Gespräche zwischen Kabul und Washington in Doha fortgesetzt würden. Zum Plan des US-Sondergesandten für Afghanistan, Thomas West, für einen nationalen politischen Dialog sagte Mudschahid, das Islamische Emirat habe eine entsprechende Kontaktkommission eingerichtet. „Wir begrüßen die Erklärungen amerikanischer Beamter zur Schaffung eines nationalen Dialogs, aber das Islamische Emirat hat seinen Teil dazu bereits beigetragen“, sagte er. „Wir haben eine Kontaktkommission eingerichtet, die, wenn jemand in das Land zurückkehren möchte, den Weg für seine Rückkehr ebnen wird“, fügte er hinzu. Darüber hinaus erklärte er, dass die Bemühungen zur Beendigung der Übergangsregierung im Gange seien, und äußerte die Hoffnung, dass sie bald zu einem Abschluss kämen, damit die IEA offiziell als rechtmäßige Regierung anerkannt werden könne. „Wir tun unser Bestes, um die neue Regierung aus dem Status einer Übergangsregierung herauszubringen“, sagte er. Afghanistan strebe diplomatische Beziehungen mit der ganzen Welt an. Die internationale Gemeinschaft dürfe die Errungenschaften Afghanistans in verschiedenen Bereichen nicht ignorieren. Die Taliban übernahmen am 15. August vergangenen Jahres die Kontrolle über die afghanische Hauptstadt Kabul, als die vom Westen unterstützte Regierung des Landes zerfiel, und beendeten damit 20 Jahre Krieg inmitten von Ängsten vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und weit verbreitetem Hunger.

Zum Thema

-Türkei – Türkischer Außenminister unterstreicht bei Taliban-Treffen Schulbildung für Mädchen

Beim Treffen mit einer Taliban-Delegation unterstrich der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erneut die Bedeutsamkeit der Bildung von Mädchen und der Beschäftigung von Frauen im Geschäftsleben.

Türkischer Außenminister unterstreicht bei Taliban-Treffen Schulbildung für Mädchen

NSU-Aufklärung
Ex-Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger verlangt offenen Umgang mit Geheimdienstakten

Bielefeld. Die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat nach der Veröffentlichung geheimer Dokumente der hessischen Verfassungsschützer zum NSU-Komplex einen transparenten Umgang mit Geheimdienstakten gefordert. In einem Gespräch mit der in Bielefeld ansässigen Neuen Westfälischen sagte Leutheusser-Schnarrenberger, es „sollten vorliegende Akten, die zur weiteren Aufklärung des NSU-Komplexes beitragen können, zentral ausgewertet werden, um eine umfassende Aufarbeitung des rechten Terrors zu ermöglichen“. Die Einstufung von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen als Verschlusssachen folgt normierten Vorgaben, um die Vertraulichkeit der Informationen zu erhalten. Dabei geht es etwa um den Quellenschutz. „Bliebe dieser gewahrt“, so Leutheusser-Schnarrenberger, „fände ich es sinnvoll, wenn Akten nach einer rechtskräftigen Verurteilung, wie der von Beate Zschäpe, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“ Das Informationsfreiheitsportal „Frag den Staat“ und die Satiresendung „ZDF Magazin Royale“ hatten einen NSU-Bericht des hessischen Verfassungsschutzes, der ursprünglich für 120 Jahre als geheim eingestuft worden war, ins Internet gestellt. Die FDP-Politikerin sagte, sie halte es für „richtig, dass die Akten nun öffentlich zugänglich gemacht wurden“. Der NSU-Komplex sei „derartig umfangreich, und trotz mehrerer Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern fehlt es nach wie vor an einer umfassenden Aufklärung“. Es gehöre zur Aufarbeitung des gesamten Komplexes dazu, die Akten gründlich zu prüfen. Eine Version des veröffentlichten Dokuments, die aus Gründen des Quellenschutzes vom Original abgetippt und teilweise geschwärzt wurde, ist auf einer eigens eingerichteten Website als Download verfügbar. Es sei „offenkundig, dass es deutliche Defizite und Versagen innerhalb des Verfassungsschutzes gegeben habe, als es um die Aufklärung der Morde ging. Das haben schon die Untersuchungsausschüsse gezeigt“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. „Bei allem Verständnis für die notwendige Arbeit des Verfassungsschutzes darf unter anderem der Einsatz von V-Leuten nicht zu einer totalen Geheimhaltung führen.“

Energiekrise
Effizient Heizen: Diese Wärme-Fakten sparen bares Geld

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Nach dem spätsommerlichen goldenen Oktober kündigt sich nun ungemütliches Herbstwetter an. Um trotz sinkender Temperaturen und gestiegener Energiepreise kostensparend durch die kalte Jahreszeit zu kommen, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher möglichst effizient heizen und lüften. Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e. V. (DVFG), gibt Tipps, wie sich die Thermostate so einstellen lassen, dass die Wohnung warm ist, aber die Heizkosten nicht überhitzen. Maximum-Mythos: Ein voll aufgedrehtes Thermostat heizt nicht automatisch schneller Herrscht draußen nasskaltes Wetter, ist der Impuls groß, nach der Rückkehr in die eigenen vier Wände das Heizkörper-Thermostat voll aufzudrehen. Doch was vernünftig scheint, muss nicht effizient sein. „Häufiges Hoch- und Runterdrehen der Heizung kann unnötig viel Energie und damit Heizkosten verbrauchen – gerade bei schlecht gedämmten Bestandsgebäuden“, sagt Markus Lau. „Doch ein auf Stufe fünf voll aufgedrehtes Thermostat heizt die Wohnung nicht automatisch schneller.“ Daher empfiehlt der Experte, die Wohnung lieber konstant warm zu halten und nicht durch zu Häufiges Hoch- und Runterdrehen der Thermostate starke Temperaturschwankungen zu korrigieren. Nützliches Wärme-Wissen: Bedeutung der Symbole und Ziffern auf dem Thermostat Wer die Heizung effizient einstellen möchte, sollte wissen, was die Symbole und Zahlen auf dem Heizkörper-Thermostat bedeuten. Das Sonnen-Symbol hält die Temperatur bei rund 20 Grad, der Mond steht für die Nachtabsenkung auf 14 Grad. Das Schneeflocken-Symbol ist der „Frostwächter“ – er verhindert, dass die Heizkörper einfrieren und erwärmt die Raumtemperatur auf sechs Grad. Auch die Ziffern folgen einer bestimmten Logik: „Von einer zur nächsten Zahl auf dem Thermostat erhöht sich die Temperatur um jeweils vier Grad“, sagt Markus Lau. „Bei Ziffer eins erreicht die Raumtemperatur rund 12 Grad, bei Ziffer fünf etwa 28 Grad.“ Die drei Striche zwischen den Ziffern stellen eine Abstufung der Temperaturen dar: Ein Strich entspricht einem Grad Celsius. Zu wenig des Guten: „Schimmel-Bumerang“ vermeiden Konsequentes Energiesparen ist richtig und sinnvoll. Doch es gibt auch ein zu wenig des Guten. Wer gar nicht oder kaum heizt, holt sich einen ungebetenen Gast ins Haus: Schimmel. „Das Schimmelrisiko ist höher, je stärker eine Wohnung auskühlt“, sagt Markus Lau. „Denn Feuchtigkeit, die beim Kochen oder Duschen entsteht, schlägt sich an kälteren Wänden häufiger nieder und begünstigt somit die Schimmelbildung.“ Die richtige Strategie: Die Temperatur in den Wohnräumen nicht unter 14 Grad fallen lassen. Außerdem Türen zwischen den Räumen geschlossen halten. Die Temperaturunterschiede zwischen kälteren und stärker beheizten Räumen sollten nicht mehr als fünf Grad betragen. Dann hat der „Schimmel-Bumerang“ durch zu geringes Heizen wenig Chancen. Extra-Tipp: Lüften ist ebenfalls ein guter „Schimmel-Blocker“ – selbst bei nasskaltem Herbstwetter. Denn wird frische „feuchte“ Luft hereingelassen, die sich dann erwärmt, sinkt dadurch die im Raum vorhandene Feuchtigkeit schnell ab. So entsteht ein angenehmes Raumklima. „Am besten drei- bis viermal am Tag für etwa zehn Minuten Stoßlüften“, rät Markus Lau. „Noch besser ist sogenanntes Querlüften, also das Öffnen gegenüberliegender Fenster. So gelangt schneller Frischluft in den Raum.“ Übrigens: Sind die Fenster zum Lüften geöffnet, die Heizkörper-Thermostate immer komplett zudrehen. Ansonsten sorgt die einströmende kalte Luft dafür, dass sich die Heizkörper zu stark aufheizen. Der Energieverbrauch wäre höher als nötig – unnötig hohe Heizkosten die Folge. Und die kann bei gestiegenen Energiepreisen wirklich niemand gebrauchen.