Technik
Kamera Drohnen – Drohnen für einzigartige Luftaufnahmen

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Dortmund (nex) – Eine Kamera Drohne bringt nicht nur eine Menge Spaß, wenn man mit ihnen durch die Lüfte fliegt. Viele Modelle sind mittlerweile mit einer mehr oder weniger guten Kamera ausgestattet. Dies macht die Kamera Drohne extrem vielseitig einsetzbar. Sie können damit Bilder oder gar Videos aus der Luft schwebend aufnehmen. Beispielsweise kann der gemeinsame Strandurlaub mit der Familie aus der Vogelperspektive aufgenommen werden. Und auch tolle Landschaften sind eine Sicht von Oben werden und Sie werden staunen was für tolle Aufnahmen damit möglich sind. Doch wie sieht es mit der Rechtslage in Deutschland aus, wenn man Videoaufnahmen im Allgemeinen macht? Und welche Modelle eignen sich für den privaten Gebrauch am besten? Welche Arten von Kameras gibt es überhaupt unter den Kamera Drohnen? Der Kamera Drohnen Test – wie professionell die Drohne wirklich ist Nach den Einsteigerdrohnen aus unserem anderen Artikel folgt nun die nächste Stufe des Fluggenusses, nämlich Drohnen, welche mit einer Kamera ausgestattet sind. Allerdings nehmen bereits Drohnen für Anfänger und damit wirklich günstige Modelle Bilder aus der Gegend oder der Luft auf. Diese Bilder können dann auf einer Speicherkarte abgelegt werden und direkt mit dem PC oder dem Smartphone und Tablett verbunden und aufgerufen werden. Diese Modelle sind bereits ab etwa 100 Euro zu bekommen und nehmen Videos oder Bilder schon mit HD-Qualität auf. Bei 30 Bildern entspricht dies etwa pro Sekunde 720p. In dieser Preisklasse sind die Drohnen von Parrot sehr stark vertreten, wobei die Parrot Mambo und die Parrot Swing für einen kurzen Spaß zu haben sind. Wer aber hochauflösende Full-HD Bilder und Videos möchte, der muss auch dementsprechend tiefer in die Tasche greifen und bereits bis 500 Euro hinlegen. Eine 14 Megapixel Kamera mit FHD Videofunktion sollte dann schon drin sein und auch die Flugzeit sollte nicht weniger als 25 Minuten betragen. Die Reichweite des Signales sollte ebenfalls bis zu 300 Meter nicht unterschreiten. Außerdem darf auch ruhig die Steuerung via Smartphone und Tablett funktionieren, wo Sie auch in Echtzeit das aufgenommene Bild erhalten. https://youtu.be/VAHEIu4eFsk Auch eine automatische Aufnahme und Speicherfunktion sollte integriert sein. Empfehlungen zufolge sind die Modelle von Yuneec aus dem Mittelklassebereich zu empfehlen und auch Phantom bietet derartige gute Copter aus dieser Preisklasse an. Testberichte und Erfahrungsberichte sollten aber dennoch stets gelesen und mit einem abschließenden Preisvergleich abgeschlossen werden. Wenn Sie eine Kamera Drohne günstig kaufen wollen, dann tun Sie das bestenfalls in einem Online-Shop. Die Preise zwischen den Herstellern können auch in Sachen Ausstattung und Funktion stark variieren. Und so kann es sein, dass Sie ein vergleichbares Modell mit mehr Ausstattung und Zubehör für den gleichen Preis erhalten können. In der Oberliga der Kamera Drohne müssen Sie schließlich zwischen 800 und 2000 Euro zahlen und haben dann ein Produkt für professionelle Luftaufnahmen, weite Reichweiten, sehr stabilen Flugeigenschaften und verschiedenen Zusatzeinstellungen wie etwa der Objektverfolgung oder autonomes fliegen. Rechtslage in Deutschland – was erlaubt ist und was Sie beachten müssen Grundsätzlich ist das Fliegen mit einem Unbemannten Objekt immer versicherungspflichtig, egal ob Sie das Gerät nur zu Hobbyzwecken oder aus gewerblichen Ambitionen heraus nutzen wollen. Die private Haftpflicht deckt Schäden aufgrund von Drohnen in der Regel nicht ab, wodurch eine geeignete Zusatzversicherung abgeschlossen werden sollte. Grundsätzlich dürfen Sie aber an allen Orten fliegen, außer Ihre Versicherung ist auf eingegrenzten Modellflugplätzen begrenzt. Andere erlauben das wilde oder freie Fliegen. Ohne Sonderregelung oder Genehmigung darf nur im unkontrollierten Luftraum geflogen werden, welcher auf 762 Meter endet. Ein Flugbetrieb darf nur in direkter Sichtweite des Steuerers stattfinden, wobei eine Nachtsichtkamera, Infrarotkamera, On-Board-Kameras oder ähnliche Hilfsmittel nicht dazu zählen. Außerdem dürfen Sie nicht über große Menschenmengen, militärischen Objekten, Krankenhäusern, Katastrophengebieten, Kraftwerken oder Gefängnissen geflogen werden. Ist die zivile Drohne mit einer Live Kamera, Wärmebildkamera oder einer Gopro Kamera ausgestattet so können auch da schnell Probleme auftreten. Besonders dann, wenn die Drohne über abgeschirmte Privatgrundstücke fliegt. Aufnahmen aus der Luft können das Persönlichkeitsrecht schnell verletzen, was allerdings nur dann gilt, wenn die Personen auch deutlich erkennbar sind und nicht, wenn die Personen verschwommen dargestellt werden. Da sich die Drohnennutzung mit Live Kameras oder Wärmebildkameras derzeit erhöht, sollen auch schärfere Gesetze in Deutschland aufgestellt werden, damit die Persönlichkeitsrechte der Bürger weitgehend geschützt sind. Kamera Drohne – vielseitige Möglichkeiten dank HD Kamera Die HD Kamera ist für viele Drohnenflieger schon das Mindeste, wobei weitere innovative zusätzliche Bausätze eingesetzt werden, um die eigene Drohne professionell zu tunen und zu erweitern. Wenn Sie eine Drohne selber bauen wollen, benötigen Sie einen entsprechenden Bausatz mit passendem Kit. So können Sie Ihre Drohne mit den unterschiedlichsten Kamerafunktionen ausstatten und beispielsweise eine Full HD Kamera, 4k Kamera, Wifi Kamera, Wärmebildkamera oder Live Kamera anbringen. Auch die Gopro Kamera ist beliebt und ermöglicht optimale Übertragung auf das Smartphone und Tablett. Die beste Kamera Drohne oder gar einen Testsieger unter allen Drohnen kann nicht klar ausgemacht werden. Wenn Sie eine Kamera Drohne kaufen möchten, sollten Sie immer zunächst fragen, wofür Sie die Drohne verwenden möchten und welche Erwartungen Sie an Bildqualität und Aufnahme haben. Möchten Sie beispielsweise nachts tolle Aufnahmen machen, so benötigen Sie eine Infrarotkamera mit Nachtsicht Funktion. Auch eine Drohne mit Brille, womit Sie die Drohne auch nachts gut im Blick haben, ist möglich. Vertrauen Sie beim Kauf allerdings auf echte Testberichte, machen Sie einen Preisvergleich, testen Sie verschiedene Angebote und wer sich nicht sicher ist, der hat die Möglichkeit sich eine Kamera Drohne zu mieten, auch mit HD Kamera und mit Full HD Auflösung. Die Preise variieren zwischen den Modellen und wie Sie sehen können, liegt der enorme Preisunterschied oft an der Qualität der Kamera. Diese kann wie eben beschrieben unterschiedliche Funktionen haben, auch was die Übertragung auf andere Geräte anbelangt. Luftaufnahmen sind immer eine tolle Sache, denn Sie bieten mehr als nur normale Bilder. Seien Sie jedoch gerade in Deutschland immer vorsichtig mit der Nutzung. Fliegen Sie nur auf freien Flächen herum und nicht am Balkon des Nachbarn vorbei. Denn dann kann der Drohnenspaß schnell ein Ende bedeutet und wenn möglich sogar sehr teuer werden. Immerhin sind die Drohneneinsätze sogar noch für polizeiliche oder militärische Einsätze umstritten und noch in der Prüfung.

Berlin-Ankara
Anschlag in Berlin: Erdogan bringt seine Sympathie für das deutsche Volk zum Ausdruck

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Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am heutigen Dienstag Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen des Lkw-Anschlags in Berlin, der 12 Menschen das Leben kostete, angerufen. Dies wurde aus dem Präsidialamt bekannt. Nach Angaben einer anonymen Quelle, die mit der Nachrichtenagentur Anadolu sprach, habe Erdogan seine Sympathie für das deutsche Volk zum Ausdruck gebracht, das den Vorfall als einen „Terroranschlag“ bezeichne. Des Weiteren habe er Merkel auch über die Evakuierung der Zivilisten aus Aleppo informiert, so die Quelle weiter. Ein Lkw war gestern Abend in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gerast. Dabei sind 12 Menschen gestorben und weitere 50 verletzt worden. Merkel hat sich am heutigen Dienstag in Berlin gegenüber Journalisten zu der Lkw-Todesfahrt geäußert, die wahrscheinlich laut Kanzlerin eine Terrorattacke gewesen sei. Merkel sagte, dass man noch immer nicht viele Details mit Sicherheit kenne, aber „wir müssen von einem terroristischen Anschlag ausgehen“, erklärte sie. Die Kanzlerin versprach, dass die Tat in jedem Detail aufgeklärt und die Täter bestraft würden, „so hart es unsere Gesetze verlangen“.

Syrienkonflikt
Ganz ohne den Westen: Türkei, Russland und Iran Garantiemächte in Syrien

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Moskau (nex) – Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu kündigte am heutigen Dienstag an, dass Russland, Iran und die Türkei bereit seien, Garantiemächte in Syrien zu sein. „Russland, Iran und die Türkei sind bereit, Garantiemächte für die Lösung der Syrienkrise zu sein“, gab Schoigu vor dem Treffen mit seinem türkischen und iranischen Amtskollegen bekannt. Regierungsvertreter aller drei Länder hätten eine „Erklärung“ der Maßnahmen zur Lösung der Syrienkrise ausgearbeitet, erklärte er und fügte hinzu, dass die gemeinsam mit den USA in Syrien unternommenen Schritte gescheitert seien. Die Außenminister der drei Länder sind in Moskau zusammengekommen, um die aktuelle Lage in Syrien zu erörtern. Es wird erwartet, dass sie später eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten. Über die Ermordung des russischen Botschafters Andrej Karlow in Ankara sagte Schoigu: „Das ist ein Terrorangriff auf Russland.“ Karlow war am gestrigen Montagabend auf einer Kunstausstellung in Ankara erschossen worden. Er hoffe, dass die Täter gefasst und bestraft würden, fügte Schoigu hinzu und betonte, dass Russland seinen Kampf gegen den Terror fortsetzen werde.

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Anschlag in Ankara
Putin: Anschlag auf Botschafter galt türkisch-russischen Beziehungen

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Urla (nex) – Der Mord am russischen Botschafter Andrej Karlow stellt eine Provokation dar, die die guten russisch-türkischen Beziehungen unterminieren soll, sagte der russische Staatspräsident Wladimir Putin. Der Vorsitzende des Außenausschusses in der Staatsduma, Leonid Sluzki, gab am gestrigen Montagabend beim Staatssender Rossija-24 bekannt, dass die Ermordung von Andrej Karlow den türkisch-russischen Beziehungen keinen Schaden zufügen werde. Moskau und Ankara sollten sich nun zügig an die auf ihrer gemeinsamen Agenda stehenden Angelegenheiten machen, so Sluzki. Dazu gehöre auch das heutige Treffen, fügte er hinzu. Der bedeutende Syriengipfel zwischen der Türkei, Russland und dem Iran begann wie vorgesehen am heutigen Dienstag in Moskau, wobei die Ermordung Karlows einen Schatten auf die Gespräche warf. Vor dem trilateralen Treffen kamen zunächst der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu und sein russischer Amtskollege unter vier Augen zusammen. Cavusoglu wies darauf hin, dass der Angriff auf den russischen Botschafter zu Ankara ein Angriff auf die türkisch-russischen Beziehungen gewesen sei. Er fügte hinzu, dass das türkische Volk über den Tod des Botschafters genauso erschüttert sei wie das russische. „Karlow war ein guter Diplomat, er war ein guter Mensch“, sagte der türkische Außenminister und betonte, dass die Täter identifiziert werden müssten. Cavusoglu bestätigte auch, dass ein türkisch-russisches Expertenteam zur Ermittlung des Tatmotivs gebildet würde. Karlow war am gestrigen Montagabend auf einer Kunstausstellung in der türkischen Hauptstadt mehrmals angeschossen worden. Er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Botschafter war dabei, eine Rede zu halten, als der Angreifer nach Angaben eines zur Tatzeit dort anwesenden Korrespondenten der Nachrichtenagentur Anadolu zunächst in die Luft schoss und anschließend das Feuer auf ihn eröffnete.

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Syrienkonflikt
CDU-Außenexperte Elmar Brok: Russland muss zu humanitärer Hilfe in Syrien gezwungen werden

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Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament: Verantwortung liegt in Moskau Osnabrück (nex) – Russland muss im Syrien-Konflikt nach Ansicht des einflussreichen CDU-Europa-Abgeordneten Elmar Brok zu verstärkter humanitärer Hilfe gezwungen werden. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ forderte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament: „Die Weltöffentlichkeit muss wissen, dass Russland in erheblichen Umfang für die Katastrophe verantwortlich ist.“ Deshalb müssten die UN und die EU den Druck auf Russland erhöhen, die Evakuierung und Versorgung von Zivilisten zu übernehmen. Brok kritisierte: „Russland scheint sich nur für militärische Fortschritte zu interessieren. Moskau muss aber zum Völkerrecht zurückkehren und mehr Gelder für humanitäre Hilfe geben.“ Die EU zahle derzeit 60 Prozent der Katastrophenhilfe für Zivilisten, dies sei überproportional viel. Brok forderte: „Russland, aber auch der Iran und Saudi-Arabien müssen sich stärker beteiligen.“ Am Dienstag treffen sich die Außenminister des Irans, Russlands und der Türkei wegen der prekären Lage in der syrischen Stadt Aleppo in Moskau zu Gesprächen über Syrien. Wegen einer monatelangen Blockade ist die humanitäre Lage in Ost-Aleppo nach Angaben von Hilfsorganisationen katastrophal. Brok kritisierte auch die jahrelange Verweigerungshaltung Moskaus im Rahmen der Vereinten Nationen: „Russland zeigt ein besonderes Maß an Hartherzigkeit. Da wird immer noch getrickst, da wird gegen alle vernünftigen UN-Entscheidungen ein Veto eingelegt. Das ist schwer verständlich.“

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"Fortpflanzungsgefährdende Substanzen"
Experten warnen vor Gift in Spielzeug

Düsseldorf (nex) – Viele Spielsachen für Kinder weisen nach Ansicht von Verbraucherschützern eine zu hohe Belastung durch Chemikalien auf. „Für krebserregende, erbgutschädigende und fortpflanzungsgefährdende Substanzen stammen die Grenzwerte aus dem europäischen Chemikalienrecht und sind für Kinder zu hoch“, sagte eine Sprecherin der NRW-Verbraucherzentrale der „Rheinischen Post“. Auch beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht man nach Anpassungen im Rahmen der EU-Spielzeugrichtlinie die Bundesregierung in der Pflicht, bei den Grenzwerten nachzusteuern. “ Spezifische Grenzwerte für eine Reihe von Substanzen in Spielzeug für Kinder unter 36 Monate oder Spielzeug, das bestimmungsgemäß in den Mund genommen wird, wurden neu festgelegt“, sagte BfR-Expertin Bärbel Vieth. Das betreffe etwa einige Konservierungsmittel, die sensibilisierend wirken, um so die Kinder vor einer Kontaktallergie zu schützen. „Trotzdem besteht weiterer Nachbesserungsbedarf“, sagte Vieth der „Rheinischen Post“. Der für gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Bundesminister Christian Schmidt (CSU) kündigte auf Anfrage an, sich bei der EU-Kommission „dafür stark zu machen“, dass die Grenzwerte der Richtlinie entsprechend neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst würden.

Terrorismus
Kommunen: Sicherheit auf Weihnachtsmärkten seit Jahren ganz oben auf der Agenda

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Städte-und Gemeindebund würdigt Einsatz in Berlin – „Konzepte gerade noch verschärft“ Osnabrück (nex) – Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zu Besonnenheit aufgerufen. „Die Sicherheit auf solchen Plätzen steht in den Städten und Gemeinden seit Jahren oben auf der Tagesordnung“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Schon in den letzten Monaten hätten die Kommunen in Absprache mit der Polizei vor Ort die Sicherheitskonzepte verschärft und die Vorkehrungen erhöht. In Berlin habe sich das gute Zusammenspiel zwischen Polizei, Rettungskräften und Krankenhäusern bewährt. „Wir wollen und werden unsere Städte und Gemeinden aber nicht zur Festung machen. Dann hätten Terroristen ihre Ziele erreicht“, hob Landsberg hervor. „Weihnachtsmärkte sind ein fester Bestandteil unserer Kultur und müssen erhalten bleiben. Eine offene Gesellschaft braucht offene öffentliche Plätze“, erklärte er weiter. Seit den Todesfällen bei der Loveparade 2010 in Duisburg hätten die Kommunen mit Polizei, Veranstaltern und Rettungskräften an Konzepten zur Erhöhung der Sicherheit gearbeitet. „Diese werden auch zu Silvester greifen“, betonte Landsberg. Absolute Sicherheit könne es allerdings nicht geben.

Syrienkonflikt
Fall Aleppos: Iranischer Kommandeur droht mit weiteren „islamischen Eroberungen“

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Urla (nex/eurasia) – Ein hochrangiger iranischer Militärkommandeur hat weitere Regionalkriege angedroht, nachdem er den Kollaps der syrischen Opposition in Aleppo als „islamische Eroberung“ beschrieb. Die Aussagen sind Ausdruck des imperialen Bewusstseins des politischen Establishments in Iran.
In Kommentaren gegenüber lokalen iranische Medien sagte der General der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) Hossein Salami: „Es ist jetzt Zeit für islamische Eroberungen. Nach der Befreiung von Aleppo. Bahrains Hoffnungen werden realisiert und Jemen wird beglückt mit der Niederlage der Feinde des Islam.“ Der schiitisch-iranische Kommandeur betonte, dass auch „die Einwohner von Mosul auf den Geschmack des Sieges kommen werden“. Er bezog sich auf die laufenden Operationen gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. In Anbetracht des rücksichtslosen Vorgehens pro-iranischer Milizen in Aleppo rufen solche Aussagen unter Aktivisten die Besorgnis auf, dass der vermeintliche iranische Sieg auch unverhältnismäßig hohe politische und gesellschaftliche Kosten für die sunnitisch-arabische Minderheit mit sich bringen wird.
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Der renommierte Journalist vom Nachrichtenportal BuzzFeed News, Borzou Daragahi, sieht die Aussagen des iranischen Militärs mit Blick auf die Praktiken von pro-iranischen Milizen in Aleppo besonders kritisch. Dieser veröffentlichte im Micro-Bloggingdienst Twitter Videomaterial und titelte: „So muss die Hölle auf Erden aussehen: Hungrige, frierende Männer, Frauen und Kinder fliehen vor Kämpfern, die inmitten der Ruinen Aleppos das Feuer auf sie eröffnen.“ Der Gehaltswert des Videomaterials wird von den Berichten und Videos des syrischen Journalisten Rami Jarrah erhärtet. Augenzeugen erzählen, wie Soldaten der syrischen Armee ihren Konvoi willkürlich angehalten haben, der sie aus Aleppo herausbringen sollte.
 Während die Männer im Video über ihre Eindrücke erzählen, eröffnen mutmaßlich syrische Soldaten oder alliierte Verbände das Feuer auf den Konvoi. Panik bricht aus und die versammelten Flüchtlinge versuchen vor dem Beschuss zu entkommen.
Irans „Reich“ und die „schiitische Befreiungsarmee“ Die Aussagen des Generals Salami weisen auf keinen isolierten Fall hin. Vielmehr greifen die Aussagen des Generals ein weitverbreitetes Großmachtdenken einflussreicher und mächtiger Eliten in Teheran auf. Im März 2015 sagte der iranische Präsidentenberater Ali Younesi, dass die irakische Hauptstadt Bagdad heute eine „Stadt des iranischen Reiches“ wäre. Der nationalistisch-imperialistische Ausbruch des iranischen Beamten löste Entrüstung in der arabischen Welt aus. Insbesondere die irakische Bevölkerung kritisierte diese Aussagen und lehnt den wachsenden Einfluss Irans auf ihren Staatsgrenzen ab. Im vergangenen November gab der iranische Generalstabschef Muhammed Bagheri an, dass sein Land die Gründung von Militärbasen in Jemen, Syrien und anderen arabischen Staaten in Erwägung zieht. Im Gespräch mit der staatlichen Nachrichtenagentur Mashregh informierte der IRGC-General im Ruhestand Muhammed Ali Falaki im August, dass Iran eine „schiitische Befreiungsarmee“ unter dem Kommando der exterritorialen IRGC-Eliteeinheit, auch als Kuds-Brigade bekannt, gründete. Die Brigade wird von Kassim Soleimani angeführt. Ihn umrankt der Mythos als „Irans gefährlichster General“. Laut Falaki befindet sich die „schiitische Befreiungsarmee“ bereits an drei „Fronten“. Diese wären im Irak, Syrien und Jemen.
 
Erschienen auf Eurasianews

Deutschland
Lkw rast in Berliner Weihnachtsmarkt: 9 Tote und 50 Verletzte

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Berlin (nex) – Nach Angaben der Polizei ist am heutigen Montagabend vermutlich ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin verübt worden. Bislang gebe es neun Tote und 50 Verletzte. Ein Lkw mit polnischem Kennzeichen sei in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gerast. Dies sagte ein Feuerwehrbeamter im sozialen Netzwerk Periscope. Die Tat erinnert an den Terroranschlag in Nizza im Sommer dieses Jahres, bei dem 84 Menschen getötet worden waren. Die Polizei hat Medienberichten zufolge bekanntgegeben, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Der Beifahrer sei im Lkw an den Unfallfolgen verstorben. Die Polizei teilte weiter mit, dass der Lkw über den Markt zwischen den Ständen durchgerast sei und dabei mehrere Menschen verletzt habe. Laut Berliner Zeitung hätten Augenzeugen berichtet, einen lauten Knall vernommen zu haben. Sicherheitskräfte hätten Berichten zufolge die Charlottenstraße komplett gesperrt und befänden sich mit einem Großaufgebot am Tatort. Regierungssprecher Steffen Seibert bezeichnete den Vorfall als „entsetzliche Nachrichten“ und twitterte: „Wir trauern um die Toten und hoffen, dass den vielen Verletzten geholfen werden kann.“ Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller brachte sein Entsetzen zum Ausdruck und sagte auf dem Breitscheidplatz, dass seine Gedanken bei den Familien der Opfer seien.  

Türkei
Anschlag in Ankara: Wir verurteilen die Tat aufs Schärfste

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NEX24 erklärt seine Solidarität mit dem russischen Volk und den Hinterbliebenen des russischen Botschafters. Wir verurteilen die feige Tat aufs Schärfste.

Der russische Botschafter zu Ankara, Andrej Karlow, der am Montag auf einer Ausstellung in Cankaya, dem Diplomatenviertel der türkischen Hauptstadt, niedergeschossen worden war, ist seinen Verletzungen erlegen. Laut dem türkischen Staatssender TRT waren auf ihn drei Schüsse abgefeuert worden. Andere Medien berichteten, dass insgesamt vierzehn Schüsse gefallen seien.

Der Angreifer zielte auf Karlow, als dieser bei der Eröffnungszeremonie einer Fotoausstellung eine Rede hielt. Medienberichten zufolge habe der Attentäter dabei “Rache für Aleppo” gerufen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu hätten Spezialkräfte den Mann getötet. Der Diplomat wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus verbracht und erlag dort seinen Verletzungen.

Die Sicherheitskräfte hätten den Attentäter als Mert Altintas identifiziert, der 2014 die Rüstü Ünsal-Polizeiakademie in Izmir absolviert habe.