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Von Ruşen Timur Aksak
Ich bin vor einigen Tagen in einem Istanbuler Buchladen gewesen. Ich mache das gern. Ich schlendere dann durch die Bücherreihen und sehe mir die aktuellen Trends an. Was lesen die Türken, was sind gerade die Bestseller und Neuerscheinungen? Denn das sagt auch viel über den Gemütszustand eines Landes aus und spiegelt politische Entwicklungen wieder. Als ich meinen Blick über die Neuerscheinungen schweifen ließ, weckten zwei Bücher mein besonderes Interesse. Das eine hieß “Denken wie Atatürk” und das andere, in Anspielung auf eben jenen Mustafa Kemal Atatürk, “Wenn wir dich nur richtig verstanden hätten, wären wir heute besser dran”. Ich gebe zu, dass ich keines der beiden Bücher kenne oder gar lesen werde, dazu sind die Titel schon zu unkritisch.Kommentar: In Deutschland werden positive Dinge über Türkei verschwiegen
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Ankara (nex) – Einem Team aus fünf Studierenden einer türkischen Universität ist es gelungen, einen Roboter zu entwickeln, der als Babysitter, Wache oder sogar als persönliche Alarmglocke einsetzbar ist.
Die Studenten Muhammed Akbulut, Hüseyin Furkan Bozkurt, Suleman Aijaz Memon, Hamed Mohammadi sowie Fahrettin Ömer Uyar von der Bilkent Universität in Ankara gaben ihrem Werk den Namen Arbo.
Bei Arbo komme eine einfache Technik zum Einsatz: Er kommuniziere mit seinem Besitzer mithilfe einer Bluetooth-Verbindung über eine Android-App.
Der Roboter erkennt Stimmen, „fühlt“ die Temperatur und vermeidet bei Bewegungen Zusammenstöße.
Er könne Tiere und Kinder zu Hause betreuen, aber auch Sicherheitskontrollen am Haus durchführen. „Arbo kann Feuchtigkeit und Wärme messen“, erklärt Bozkurt. „Er kann feststellen, ob ein Gasleck vorhanden ist oder es brennt, er kann auch als Überwachungskamera verwendet werden.“ Dabei würden Videoaufnahmen des Hauses an den Eigentümer gesendet, so Bozkurt weiter.
Die Studenten betonen, dass der Roboter auch in einem Krankenhaus bei der Patientenüberwachung zum Einsatz kommen könnte. „Er erkennt Krankenschwestern und Patienten, und kann im Notfall eine Warnung aussenden“, unterstreicht Bozkurt.
Momentan verstehe Arbo 12 Befehle in türkischer Sprache. „Aber er kann angepasst und es können viel mehr Feautures hinzugefügt werden“, erklärt der Student und ergänzt, dass in naher Zukunft Arbo in der Lage sein werde, zu Hause Gläser, in Krankenhäusern Akten oder Medikamente zu transportieren.
Die Studierenden dankten der Türkischen Anstalt für Wissenschaftliche und Technologische Forschung TÜBİTAK für ihre Unterstützung bei der Herstellung des Roboters.
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