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Türkische Schule in Kolumbien eröffnet
Schuleröffnung: Kolumbiens Präsident Santos dankt Erdogan
Bei der Einweihungszeremonie am Dienstag dankte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos ausdrücklich Präsident Recep Tayyip Erdogan für seine Unterstützung und seinen Beitrag zur Entwicklung des Landes.
Laut Anadolu Agency betonte Santos in seiner Rede die konstruktive Rolle, die die Türkei bei der Beilegung des innerkolumbianischen Konfliktes gespielt habe. Auch der türkischen Bevölkerung dankte er für ihre Unterstützung.

Die Schule werde nicht nur der Bildung von Kindern aus dem ländlichen Raum dienen, sondern ebenfalls ein wichtiger Arbeitgeber der Region werden, so der kolumbianische Präsident, dem letztes Jahr für seine erfolgreichen Bemühungen zur Beendigung des Konfliktes mit der FARC der Friedensnobelpreis verliehen worden war.
Die Region Antioquia war besonders von Attacken durch FARC-Rebellen betroffen gewesen. Mit dem im letzten Jahr getroffenen Abkommen mit der FARC bieten sich nun Chancen auf eine friedliche Entwicklung.
TIKA hatte im Jahr 2013 ein Abkommen mit der kolumbianischen Präsidentialen Agentur für Internationale Kooperation geschlossen, um Ideen auszutauschen und die Zusammenarbeit zu stärken.
Es wurden gemeinsame Aktivitäten u.a. auf den Gebieten des Tourismus, der sozialen und ökonomischen Intrastruktur, der Wissenschaft und Technologie sowie Projekte zur Unterstützung der Landwirtschaft und lokaler Gemeinschaften anvisiert.
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Sicherheitskonferenz in Latrun
Israelischer Minister: „Die Zeit ist gekommen, Assad zu töten“
Jerusalem (nex) – Anlässlich einer Sicherheitskonferenz in Latrun, einer westlich von Jerusalem gelegenen strategischen Stellung, hat der israelische Bauminister Joav Galant die Ansicht geäußert, daß Baschar al-Assad rote Linien überschritten habe und nun die Zeit gekommen sei, ihn zu töten. Galant sagte laut Times of Israel, Assad habe „keinen Platz mehr in dieser Welt“.
Der Minister tätigte seine Aussage vor dem Hintergrund neuerer Anschuldigungen, denen zufolge das syrische Regime tausende Gefangene hingerichtet und die Leichen verbrannt habe.
Bereits im Jahr 2014 waren Bilder aufgetaucht, denen zufolge das syrische Regime mindestens 11 000 Gefangene ermordet hätte. Ein übergelaufener Militärpolizist hatte eine umfangreiche Dokumentation aus Syrien herausgeschmuggelt und an den Guardian weitergeleitet. Seine Behauptungen wurden damals von Experten als glaubwürdig eingestuft.
Am Montag hatte das U.S.-Außenministerium das Assad-Regime beschuldigt, die Leichen von getöteten Regimegegnern in einem großen Krematorium außerhalb von Damaskus beseitigt zu haben.
„Die reale Situation in Syrien ist, dass dort Menschen hingerichtet werden, daß sie dort mit chemischen Waffen angegriffen werden, und das jüngste Extrem ist, dass ihre Leichen verbrannt werden – was wir seit 70 Jahren nicht mehr gesehen haben“, sagte Galant in Anspielung auf den Holocaust.
Galant selbst ist Sohn einer Holocaustüberlebenden und ehemaliger General der israelischen Armee. Seiner Auffassung nach spielt sich in Syrien aktuell ein Genozid ab.
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