- Nikotinersatzmittel wie Pflaster, Kaugummis, Lutschtabletten oder Mundsprays wirken Entzugssymptomen entgegen, enthalten reines Nikotin und keine sonstigen Giftstoffe. Die Dosis wird schrittweise reduziert. „Wichtig ist, nicht parallel weiter zu rauchen – sonst droht eine Nikotinvergiftung“, erklärt Jan Weber, Apotheker aus Salzgitter.
- Wer stark nikotinabhängig ist und auch mithilfe von Ersatzmitteln den Ausstieg nicht schafft, dem kann der Arzt oder die Ärztin ein Medikament verschreiben.
- Oft ist es vor allem die psychische Abhängigkeit, die den Rauchstopp so schwer macht. „Aufhören ist zum großen Teil Kopfsache“, sagt Weber. Sein Tipp: „Bevor Sie sich eine Zigarette anzünden, schreiben Sie auf, warum Sie gerade jetzt eine rauchen wollen.“ Allein durch das Nachdenken werde das Ritual unterbrochen. Hilfreich auch: dem Umfeld von dem Entschluss erzählen.
- Nutzen Sie Unterstützungsangebote, etwa Telefonberatungen oder verhaltenstherapeutische Entwöhnungsprogramme. In der Gruppe lernen Sie, wie Sie kritische Situationen rauchfrei meistern. Viele Krankenkassen erstatten die Kosten, berichtet der „Diabetes Ratgeber“. Im Internet gibt es das kostenlose Angebot www.rauchfrei-info.de. Auch Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) fürs Smartphone können beim Rauchstopp helfen, zwei solcher Apps gibt es auf Rezept.
Gesundheit
Rauchen: E-Zigaretten sind keine gute Alternative
Geschichte
„Die europäische Moderne ist durchzogen von Feindbildern“
Die lange Geschichte des „Anderen“
Die europäische Moderne ist durchzogen von Feindbildern. Bereits im Mittelalter und der Frühen Neuzeit entstand ein ideologisches System, das Europa durch die Abgrenzung von vermeintlich kulturell Fremden stabilisierte. Der „Jude“ wurde dabei zur inneren Bedrohung erklärt – als angeblicher Feind von Religion, Ordnung und Identität. Dieses Bild wurde über Jahrhunderte tradiert und mündete in den Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts, in dem der Jude nicht nur religiös oder sozial, sondern biologisch als „anders“ konstruiert wurde. Doch der Antisemitismus war nicht das einzige ideologische Fundament des Nationalsozialismus. Weniger bekannt, aber ebenso tief verankert, war die Konstruktion des „östlichen Anderen“ – eines Feindbilds, das sich in Figuren wie dem „Türken“, dem „Hunnen“, dem „Mongolen“ oder dem „Magyaren“ manifestierte. Sie alle standen symbolisch für Chaos, Rückständigkeit, Bedrohung. Diese Denkfiguren ermöglichten es Europa, sich selbst als zivilisatorisches Projekt zu begreifen – als Bollwerk von Ordnung und Kultur gegen die angebliche Wildheit und Undurchschaubarkeit des Ostens. Besonders folgenreich war dies in der Zeit nach der Eroberung Konstantinopels durch Mehmed II. im Jahr 1453, als das Osmanische Reich zum systematisch stilisierten Gegner wurde.Der Antitürkismus: Ein übersehener Strukturbaustein
Ein oft übersehener, aber zentraler Baustein dieser europäischen Ausgrenzungsideologie war der Antitürkismus. Anders als gelegentlich angenommen, handelt es sich dabei nicht um ein Nebenprodukt historischer Kriege oder bloß religiöser Spannungen, sondern um eine strukturierte ideologische Figur. Papst Pius II., der Humanist Enea Silvio Piccolomini, war einer ihrer frühesten Architekten. Er griff auf die „Germania“ des Tacitus zurück, deutete sie politisch um, erfand die Germanen als „wehrhaftes Urvolk“ Europas – und formte mit dem Begriff „Europa“ ein ideologisches Gegenbild zum „asiatischen Türken“. Dabei spielte er bewusst mit der Vorstellung einer gefährdeten Reinheit, einer kulturellen Grenze zwischen christlichem Westen und muslimischem Osten. Mit dem Buchdruck wurde diese Rhetorik massenhaft verbreitet: In Kanzelreden, Pamphleten, Theaterstücken und Ritualen wie dem Türkenläuten wurde der „Türke“ zu einem kulturellen Phantom, das die Vorstellung eines gemeinsamen Erbes überlagerte – und schließlich verdrängte.Verlorenes Wissen: Verwandtschaft statt Fremdheit
Diese neue Abgrenzungsideologie konnte nur wirken, weil sie ein anderes Wissen überlagerte: jenes von einer alten Nähe, ja sogar Verwandtschaft zwischen europäischen und östlichen Kulturen. So berichten etwa die Fredegar-Chronik (7. Jahrhundert) und die Prosa-Edda von Snorri Sturluson, dass Franken und Türken gemeinsame Ursprünge in Troja gehabt hätten. Diese Ursprungserzählungen waren nicht marginal, sondern Teil der europäischen Gelehrtenkultur – bis sie durch die Feindbildproduktion der Neuzeit aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wurden. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Awaren, ein turksprachiges Reitervolk, das vom 6. bis 9. Jahrhundert zentrale Teile Europas mitprägte. Ihre Nähe zu slawischen, byzantinischen und fränkischen Gruppen ist archäologisch unbestritten – doch sie passen nicht ins Narrativ von einer angeblich ungebrochenen westlichen Entwicklungsgeschichte.Nordizismus und europäischer Imperialismus
Die Vorstellung einer „nordischen“ kulturellen und biologischen Überlegenheit, die im 19. Jahrhundert unter dem Namen Nordizismus populär wurde, ist ohne diese lange Geschichte der Abgrenzung kaum erklärbar. Der europäische Imperialismus, der ab dem 16. Jahrhundert in Asien, Afrika und Amerika wütete, speiste sich nicht nur aus ökonomischer Gier, sondern auch aus einem Selbstbild, das sich aus den über Jahrhunderte tradierten Feindbildern des „Anderen“ speiste – ob jüdisch, osmanisch, mongolisch oder afrikanisch. Der Nationalsozialismus war daher nicht der plötzliche Bruch mit der Moderne, sondern ihre radikalste Zuspitzung. Die Gewalt war neu in ihrer industriellen Form – nicht aber in ihren geistigen Voraussetzungen.Befreiung als kultureller Prozess
Der 8. Mai 1945 hat Europa militärisch befreit. Doch der geistige Prozess der Selbstbefreiung von den eigenen Ausgrenzungsideologien steht noch immer aus. In den letzten Jahrzehnten ist viel erreicht worden: Der Holocaust ist erinnerungskulturell tief verankert, koloniale Gewalt wird zunehmend thematisiert. Aber die tieferen ideologischen Linien, die hinter Begriffen wie „Leitkultur“, „Abendland“, „Überfremdung“ oder „Zivilisationsbruch“ stehen, sind längst nicht vollständig durchleuchtet. Noch immer ist das europäische Selbstverständnis in Teilen auf einer Trennungslogik gebaut – statt auf einer Erinnerung an die Verflechtung. Erinnerung, die verbindet – und befreitWas bedeutet das für den 8. Mai?
Es bedeutet, diesen Tag nicht nur als Gedenktag an ein Ende zu begreifen – sondern als Anlass für eine zweite Befreiung: Eine Befreiung von Bildern, die trennen. Von Erzählungen, die aus Angst gemacht wurden. Von Identitäten, die nur durch Ausschluss funktionieren. Es bedeutet auch, die alte Nähe wieder sichtbar zu machen – nicht aus Nostalgie, sondern aus Ehrlichkeit. Europas Geschichte war nie abgeschlossen, nie rein. Sie war durchmischt, geteilt, weitergegeben. Diese Rückbesinnung eröffnet keine Konflikte, sondern Räume. Sie schafft nicht Schwäche, sondern Zugehörigkeit jenseits der Trennung. Und sie bringt etwas zurück, das in all der historischen Trauer oft fehlt: Freude. Freude darüber, dass das Menschliche nicht an Grenzen endet. Freude darüber, dass Erinnerung verbinden kann. Freude darüber, dass Befreiung nie nur gestern war – sondern heute beginnt.Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Autor
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlich
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– Geschichtswissenschaft – Historiker: Türken und Deutsche sind alte Verwandte
Entgegen der seit 1453 in Europa verbreiteten Auffassung, dass sich Türken und Deutsche ursprünglich fremd seien, berichtet die älteste Herkunftssage der Deutschen von ihrer gemeinsamen Abstammung mit den Türken aus Troja.
Historiker: Türken und Deutsche sind alte Verwandte
8. Mai 1945
Antitürkismus: Das älteste Feindbild Europas?
Ein Gastbeitrag von Çağıl Çayır
Der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Nationalsozialismus. Ein Tag der Befreiung – vom Faschismus, vom Krieg, vom industriellen Morden. Millionen Menschen, Jüdinnen und Juden, politische Gegner, Roma und Sinti, Zwangsarbeiter:innen, wurden aus Lagern befreit oder überlebten gerade noch. Die Shoah hat sich tief ins Gedächtnis Europas eingeschrieben.
Doch nicht jede Gewalt, die zu dieser Katastrophe führte, ist heute gleich sichtbar. Die NS-Ideologie fiel nicht vom Himmel. Sie hatte Vorläufer, Wurzeln, Fundamente – viele davon reichen bis tief ins kulturelle Selbstbild Europas. Und eines davon bleibt bis heute erstaunlich stillschweigend übergangen: der Antitürkismus.
Das älteste Feindbild Europas?
Antitürkismus ist nicht erst ein Problem der Gegenwart. Er ist ein uraltes ideologisches System – tief verankert in der europäischen Geschichte. Schon nach der Eroberung Konstantinopels 1453 durch das Osmanische Reich wurde der „Türke“ im christlichen Europa zur Chiffre des absoluten Anderen: unzivilisiert, asiatisch, bedrohlich.
Papst Pius II., vormals Enea Silvio Piccolomini, war einer der ersten, die „Europa“ und „Germanen“ zu politischen Kampfbegriffen machten. Er deutete antike Texte (wie Tacitus’ Germania) so um, dass sie den Kreuzzug gegen die „asiatische Bedrohung“ legitimieren konnten. Ab diesem Zeitpunkt war klar: Wer „Europa“ sagt, meint oft auch, wer nicht dazugehört.
Mit der Erfindung des Buchdrucks wurde dieses Bild massenhaft verbreitet. Der „Türke“ wurde zur Projektionsfläche: für Ängste, Unordnung, religiöse Fanatismen – aber vor allem für ein Europa, das sich selbst nur noch durch Abgrenzung beschreiben konnte.
Was verdrängt wurde: Nähe, Verwandtschaft, geteilte Geschichte
Was dabei vergessen wurde – oder vielmehr aktiv verdrängt – war die Vorstellung, dass es einst eine Nähe gab. In der Fredegar-Chronik aus dem 7. Jahrhundert gelten Franken und Türken als Verwandte, beide Nachfahren Trojas.
Auch die Prosa-Edda des Snorri Sturluson verortet die Ahnen der Nordvölker in einem mystischen „Tyrkland“. Diese Erzählungen waren Teil des vormodernen Allgemeinwissens – bis sie nicht mehr ins neue Europa passten.
Die kulturelle Nähe musste gelöscht werden, damit die ideologische Trennung wirken konnte. Der Antitürkismus wurde so zum Wetzstein des europäischen Selbstbildes – lange bevor der Begriff „Rasse“ seinen tödlichsten Einsatz fand.
Antisemitismus, Nordizismus, Antitürkismus
Der moderne Antisemitismus speiste sich aus dieser Struktur: der Idee, dass Europa nur dann sicher sei, wenn es sich gegen „das Fremde“ abschottet – innen wie außen. Die Figur des „Juden“ als innerer Feind, die des „Türken“ als äußerer Angreifer: beide dienten demselben Narrativ.
Auch der spätere Nordizismus, also die Ideologie der „nordischen Überlegenheit“, basiert auf dieser Logik. Der Nationalsozialismus trieb sie in den mörderischen Extremismus. Aber geboren wurde sie viel früher – als Antwort auf kulturelle Nähe, die plötzlich zur Gefahr erklärt wurde.
Warum das am 8. Mai wichtig ist
Wir sprechen am 8. Mai über Antisemitismus. Über rechte Gewalt. Über die NSU, über Hanau. Zu Recht. Aber wir sprechen kaum über Antitürkismus. Nicht in den Schulen. Nicht in Gedenkstätten. Nicht in der Forschung. Dabei prägt er bis heute, wie über Migration, Religion, Integration gesprochen wird. Und dabei ist er ideologisch kein Nebenschauplatz, sondern Teil der Hauptstraße.
Antitürkismus ist nicht gleich Islamfeindlichkeit – aber er wirkt darin fort. Er ist nicht gleich Kolonialrassismus – aber er hat ihn ideologisch vorbereitet. Und er betrifft Millionen Menschen in diesem Land, deren Geschichte, Herkunft und Erfahrungen weiterhin unsichtbar bleiben.
Es geht um Erinnerung – und Befreiung
Der 8. Mai war ein Tag der militärischen Befreiung. Aber eine zweite Befreiung steht noch aus: die von den Denkbildern, die Menschen trennen, ausgrenzen, erniedrigen. Dazu gehört der Antitürkismus. Und über ihn zu sprechen heißt nicht, andere Rassismen zu verdrängen – sondern endlich das ganze Bild zu sehen.
Denn ohne diese Diskussion fehlt ein Teil unserer Erinnerung. Und ohne Erinnerung gibt es keine Gerechtigkeit.
Vielleicht ist es an der Zeit, diesen Teil der Geschichte nicht mehr nur zu verschweigen oder zu dulden, sondern zu benennen. Laut. Kritisch. Und mit dem Wissen, dass jede Erinnerung, die uns verbindet, auch ein Stück Befreiung ist.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Autor
Çağıl Çayır studierte Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlich
Vatikan
Papst Leo XIV: Der erste Papst aus den USA
Der erste Papst aus den USA
Robert Prevost wurde 1955 in Chicago geboren, trat dem Augustinerorden bei und wirkte lange Jahre als Missionar in Peru. Unter Papst Franziskus leitete er die einflussreiche Behörde für Bischofsernennungen im Vatikan. Seine internationale Erfahrung, seine seelsorgerische Bodenständigkeit und sein Ruf als Vermittler haben ihm bei der Papstwahl offenbar das Vertrauen der Kardinäle gesichert.Ein Zeichen für Dialog und Versöhnung
Diese Worte dürften weit über die katholische Kirche hinaus Gehör finden. In einer Zeit religiöser Spannungen, wachsender Intoleranz und globaler Herausforderungen sendet Leo XIV. ein Signal der Öffnung. Seine Aussage gilt als klare Fortsetzung des Weges seines Vorgängers Franziskus – und könnte insbesondere für die Beziehung zum Islam bedeutsam sein. Schon Papst Franziskus hatte wiederholt mit muslimischen Führern den Dialog gesucht, Friedensbotschaften formuliert und die gemeinsamen Werte betont. Papst Leo XIV. scheint diese Brücke nicht nur erhalten, sondern womöglich sogar verbreitern zu wollen.Bedeutung für die Muslime der Welt
Die Wahl eines US-Amerikaners zum Papst – noch dazu eines mit missionarischer und multikultureller Erfahrung – könnte auch für die islamische Welt als Chance gesehen werden: Der interreligiöse Dialog könnte intensiviert werden – mit mehr gemeinsamen Projekten, Friedensinitiativen und offenen Begegnungen. Die Betonung gemeinsamer Werte wie Nächstenliebe, Barmherzigkeit, der Glaube an den einen Gott, verbinden Christentum und Islam stärker, als es politische Debatten oft zeigen. Ein deutliches Zeichen gegen Spaltung und Vorurteile: Papst Leo XIV. könnte sich gezielt gegen religiös motivierten Hass und Islamfeindlichkeit aussprechen – und so zur Verständigung der Religionen beitragen.Ein Papst für eine verletzliche Welt
Die Welt blickt heute auf Rom – in einer Zeit multipler Krisen: Kriege, Klimawandel, soziale Ungleichheit und moralische Orientierungslosigkeit prägen den Alltag vieler Menschen. Dass der neue Papst seine ersten Worte dem Frieden und dem Miteinander widmete, könnte ein Hinweis darauf sein, dass er als geistlicher Führer nicht nur innerhalb der Kirche wirken, sondern global Verantwortung übernehmen möchte. Mit Leo XIV. beginnt eine neue Ära – vielleicht eine Ära der VerständigungHabemus Papam! We have a Pope! The Cardinals gathered in the Vatican’s Sistine Chapel have elected Cardinal Robert Francis Prevost as the 267th Pope, who took the name Pope Leo XIV. pic.twitter.com/7COawsKvWu
— Vatican News (@VaticanNews) May 8, 2025
Giving Pledge
Bill Gates will fast sein gesamtes Vermögen spenden
Bill Gates says he will donate 99% of his remaining tech fortune to the Gates Foundation. He also announced the foundation will now close in 2045, earlier than previously planned. https://t.co/i8cvIr7Tq8
— The Associated Press (@AP) May 8, 2025
Israel
Türkei verweigert Netanjahus Flugzeug Überflugsgenehmigung
Bericht: Türkei verweigert Überflugsrechte
Aus Berichten des israelischen Medienunternehmens Walla geht jedoch hervor, dass der wahre Grund die Weigerung der Türkei war, Netanjahus offiziellem Staatsflugzeug „Wing of Zion“ auf dem Weg nach Baku eine Überfluggenehmigung für den türkischen Luftraum zu erteilen. Walla, mit Hauptsitz in Tel Aviv, befindet sich vollständig im Besitz von The Jerusalem Post. Der Besuch, der für den 7. bis 11. Mai geplant war, sollte Gespräche auf hoher Ebene mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew beinhalten, um die Stärkung der bilateralen Beziehungen, die Ausweitung des Rahmens der Abraham-Vereinbarung und regionale Fragen, einschließlich der türkisch-israelischen Vermittlung in Syrien, zu erörtern. Aserbaidschan, ein wichtiger Öllieferant Israels und ein strategischer Verbündeter an der Grenze zum Iran, hat in der Vergangenheit eine Vermittlerrolle zwischen Israel und der Türkei gespielt. Netanjahu nahestehenden Quellen zufolge untersuchte das Büro des Ministerpräsidenten alternative Flugrouten, etwa über Griechenland und Bulgarien, um den türkischen Luftraum zu umgehen. Diese Optionen hätten jedoch die Flugzeit fast verdoppelt, was zu der Entscheidung führte, die Reise ganz abzusagen. Die Verweigerung des Zugangs zum türkischen Luftraum stellt eine weitere Belastung für die sich bereits verschlechternden Beziehungen zwischen Ankara und Jerusalem dar. Dieses Ereignis erinnert an einen ähnlichen Vorfall im November 2024, als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan Berichten zufolge dem Flugzeug des israelischen Präsidenten Isaac Herzog die Nutzung des türkischen Luftraums verwehrte, was Herzog dazu zwang, seine Teilnahme an der Klimakonferenz COP29 in Baku abzusagen. Das Büro des israelischen Premierministers erklärte zunächst: „Angesichts der Entwicklungen im Gazastreifen und in Syrien und aufgrund eines engen politischen und sicherheitspolitischen Zeitplans hat Premierminister Netanjahu beschlossen, seinen Besuch in Aserbaidschan auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.“ Die Erklärung dankte Präsident Alijew für die Einladung und betonte die „herzlichen Beziehungen“ zwischen Israel und Aserbaidschan. Die anschließende Enthüllung des türkischen Luftraumverbots hat jedoch Fragen zur Transparenz der offiziellen Erklärung aufgeworfen. Das türkische Außenministerium wies Behauptungen iranischer Medien zurück, es habe eine Genehmigung für Netanjahus Flugzeug erteilt. Ein Sprecher erklärte: „Die Behauptungen, dass für das Flugzeug des israelischen Premierministers eine Fluggenehmigung im türkischen Luftraum erteilt wurde, sind völlig unwahr. Es wurde auch keine Anfrage an uns weitergeleitet.“ Die Absage unterstreicht die logistischen Herausforderungen, denen sich Israel im regionalen Reiseverkehr gegenübersieht, da direkte Flugrouten nach Aserbaidschan in der Regel die Durchquerung des türkischen Luftraums oder politisch sensibler Regionen wie Syrien, Irak oder Iran erfordern.🔴 UPDATE #Israel #Palestine Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu’s cancelled visit to Azerbaijan resulted from Turkey’s refusal to grant airspace access to his official plane, according to Walla newshttps://t.co/k9XVumwX5p
— Middle East Eye (@MiddleEastEye) May 3, 2025
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– Netanjahu-naher Kanal – Israel: TV-Produzent fordert Gaskammern in Gaza
Er sprach sich außerdem für einen „grausamen und harten Tod“ für alle Bewohner des Gazastreifens aus, verwarf die Vorstellung von unschuldigen Zivilisten
Israel: TV-Produzent fordert Gaskammern in Gaza
Netanjahu-naher Kanal
Israel: TV-Produzent fordert Gaskammern in Gaza
„Männer, Frauen und Kinder – mit allen Mitteln, wir müssen einfach eine Shoah [Holocaust] gegen sie durchführen – ja, lesen Sie das noch einmal – H-O-L-O-C-A-U-S-T!“Er sprach sich außerdem für einen „grausamen und harten Tod“ für alle Bewohner des Gazastreifens aus, verwarf die Vorstellung von unschuldigen Zivilisten und forderte Israel auf, ohne „Gewissen oder Mitleid“ zu „zermalmen“, „zu eliminieren“ und „abzuschlachten“.
„Wer ist der Narr, der sagt, dass es ‚Unschuldige‘ in Gaza gibt? Wer ist der verachtenswerte Schurke, der sie ungehindert in arabische Länder oder nach Europa fliehen lassen will?“Und weiter: „Ich kann die Leute hier im Staat Israel nicht verstehen, die Gaza nicht mit Gasduschen füllen wollen… oder Zugwaggons… und diese Geschichte beenden! Es soll einen Holocaust in Gaza geben.“ Der Beitrag, der später gelöscht wurde, hat weite Kreise gezogen und nicht nur auf den Plattformen der sozialen Medien für Empörung gesorgt.
Netanjahu-naher Kanal Channel 14
Kanal 14, der oft als Netanjahus bevorzugte Plattform für Interviews und Botschaften bezeichnet wird, ist wegen seiner Rolle bei der Verbreitung rechtsextremer und siedlerfreundlicher Ansichten in die Kritik geraten. Der Sender, der als Nischensender für „jüdische“ Programme begann, hat sich zu einem bedeutenden Sprachrohr für reaktionäre Rhetorik entwickelt, einschließlich ausdrücklicher Aufrufe zur Gewalt gegen Palästinenser. Kritiker argumentieren, dass die Nähe zur Netanjahu-Regierung den Sender trotz Geldstrafen für die Überschreitung seiner lizenzierten Inhalte vor regulatorischen Konsequenzen bewahrt hat.Über 52.000 getötete Palästinenser
Die Äußerungen fallen in eine Zeit erhöhter Spannungen im öffentlichen Diskurs Israels, da das Land den Holocaust-Gedenktag inmitten des andauernden Krieges im Gazastreifen begeht, in dem seit Oktober 2023 über 52.000 Palästinenser getötet wurden. Netanjahu selbst hat während der Gedenkfeiern Vergleiche zwischen der Hamas und den Nazis gezogen, ein Vergleich, den einige Kritiker, darunter der Leiter der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem, Dani Dayan, dringend ablehnen, um eine Verharmlosung des Holocaust zu vermeiden. Nutzer sozialer Medien – darunter auch einige Israelis – prangerten Barashis Äußerungen als „Schandfleck für das moralische Ansehen des Landes“ und als Affront gegen die historische Erinnerung an die Shoah an. Die Rufe nach Barashis Entlassung aus dem TV-Kanal und nach rechtlichen Schritten im Rahmen der israelischen Gesetze gegen Aufwiegelung werden immer lauter, obwohl der Produzent sich weder öffentlich entschuldigt noch eine Erklärung abgegeben hat und sein Social-Media-Konto weiterhin aktiv ist. Beobachter stellen fest, dass Palästinenser und israelische Araber wegen weit weniger aufrührerischer Äußerungen verhaftet wurden, was Fragen nach einer selektiven Durchsetzung aufwirft. Ein X-Nutzer bemerkte: „Dieser kranke Fanatiker steht in Verbindung mit Kanal 14, dem Sprachrohr von Netanjahu und der extremen Rechten, also ist es eine offene Frage, ob er bestraft wird“. Der Vorfall hat die Debatte über die Rolle der israelischen Medien bei der öffentlichen Meinungsbildung während des Gaza-Konflikts neu entfacht. Erfahrene Journalisten haben Mainstream-Medien, darunter auch Kanal 14, dafür kritisiert, dass sie das Leiden der Palästinenser herunterspielen und Aufrufe zu Massengewalt verstärken, was manche als Anstiftung zum Völkermord werten.Einfluss rechtsextremer Stimmen
Die Kontroverse unterstreicht auch den breiteren Einfluss rechtsextremer Stimmen in Israel, der durch Netanjahus Koalition gestärkt wird, die sich auf extremistische Parteien wie den religiösen Zionismus stützt. Internationale Menschenrechtsorganisationen, darunter Amnesty International, haben darauf hingewiesen, dass diese Rhetorik Teil eines umfassenderen Musters der Entmenschlichung ist, das Israels Aktionen im Gazastreifen anheizt, die Amnesty kürzlich als Völkermord bezeichnete. Der Barashi-Skandal wirft ein Schlaglicht auf die dringende Notwendigkeit einer Rechenschaftspflicht in den Medien und im politischen Diskurs, sowohl innerhalb als auch außerhalb Israels, während die weltweite Aufmerksamkeit zunimmt. Weder Channel 14 noch das Büro von Netanjahu haben auf Anfragen zu der Kontroverse geantwortet. Die israelische Regierung hat in der Vergangenheit Vorwürfe der Aufwiegelung durch ihre Verbündeten zurückgewiesen, auch wenn rechtsextreme Persönlichkeiten weiterhin provokative Darstellungen verbreiten.— Zachary Foster (@_ZachFoster) May 6, 2025
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– Neapel – Italien: Israelische Touristen aus Restaurant geworfen
Das Restaurant bezeichnet sich bereits im Namen als „Apartheid‑Free Zone“. Solche Lokale gibt es in Italien und Spanien in vielen Großstädten.
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Gaming
Preisvergleich bei Gaming-Währungen: Worauf zu achten ist
Aktuelle Preisentwicklungen im Frühjahr 2025
Im Frühjahr 2025 zeigt der Markt für Gaming-Währungen ein robustes Wachstum. Aktuelle Marktanalysen prognostizieren für den globalen Gaming-Markt einen Umsatz von etwa 284,60 Milliarden Euro im Jahr 2025.
Dieses Wachstum wird durch die steigende Popularität von Mobile Games, die Verbreitung kostenloser Spiele und eine wachsende Zahl professioneller Spieler angetrieben. In Deutschland liegt der prognostizierte Umsatz im Markt für Mobile Games bei 1,58 Milliarden Euro, mit einer Nutzerpenetrationsrate von 21,9 % im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.
Bis 2027 wird diese Rate voraussichtlich auf 23,2 % steigen. Diese Zahlen verdeutlichen die wachsende Bedeutung von Gaming-Währungen als Wirtschaftsfaktor.
Faktoren, die die Preisbildung beeinflussen
Die Preise von Gaming-Währungen werden von mehreren Schlüsselfaktoren bestimmt. Die Nachfrage nach bestimmten Spielen spielt eine zentrale Rolle – Titel wie Fortnite oder Genshin Impact steigern den Bedarf an In-Game-Währungen und Boosts erheblich.
Ebenso beeinflusst die Verfügbarkeit von digitalen Helfern, wie etwa Boosts oder Skins, die Preisgestaltung. Die allgemeine Wirtschaftslage wirkt sich ebenfalls aus: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit könnten Spieler weniger bereit sein, in virtuelle Währungen zu investieren.
Technologische Innovationen, etwa KI-gestützte Boosts, die sich an den Spielstil anpassen, könnten zudem die Kostenstruktur verändern. Regulatorische Aspekte, wie Diskussionen um Lootboxen oder geistige Eigentumsrechte, runden das Bild ab und tragen zur Komplexität der Preisbildung bei.
Vergleich verschiedener Anbieter und Plattformen
Ein fundierter Vergleich von Anbietern und Plattformen ist unerlässlich, um optimale Preise für Gaming-Währungen zu finden. Kriterien wie Preistransparenz,
Vielfalt der angebotenen Währungen und Sicherheit der Transaktionen stehen dabei im Fokus. Einige Plattformen zeichnen sich durch benutzerfreundliche Oberflächen aus, während andere durch spezialisierte Dienstleistungen, wie Marktanalysetools, punkten. Die Reputation eines Anbieters, gestützt auf Nutzerbewertungen, bietet weiteren Aufschluss über die Zuverlässigkeit.
Unterschiede in den Gebührenstrukturen oder der Schnelligkeit der Transaktionsabwicklung können ebenfalls entscheidend sein. Ein systematischer Vergleich dieser Aspekte ermöglicht es, die Plattform zu identifizieren, die den individuellen Anforderungen am besten entspricht.
Prognosen für die kommenden Monate
Die Aussichten für den Markt der Gaming-Währungen sind positiv. Bis 2027 wird ein Marktvolumen von 330,50 Milliarden Euro erwartet, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 7,76 % entspricht. In Deutschland wird die Nutzerzahl im Bereich Mobile Games voraussichtlich auf 19,4 Millionen im Jahr 2027 ansteigen, mit einem durchschnittlichen Erlös pro Nutzer (ARPU) von 86,26 Euro.
Global gesehen führt China den Markt an, mit einem prognostizierten Umsatz von 94,95 Milliarden Euro im Jahr 2025. Diese Entwicklungen werden durch technologische Fortschritte, wie verbesserte Monetarisierungsmodelle, und eine wachsende Nutzerbasis getrieben. Der Trend zeigt, dass Gaming-Währungen weiter an Relevanz gewinnen werden.
Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
Der Markt für Gaming-Währungen ist geprägt von Dynamik und Vielfalt. Nachfrage, technologische Entwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen bestimmen die Preisgestaltung maßgeblich.
Die Analyse zeigt, dass der Markt im Frühjahr 2025 ein starkes Wachstum verzeichnet, mit einer positiven Entwicklung bis 2027. Ein Vergleich verschiedener Anbieter und Plattformen ist essenziell, um die besten Konditionen zu sichern – Transparenz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sind hierbei zentrale Kriterien.
In einer Branche, die sich rasant weiterentwickelt, bleibt es entscheidend, die neuesten Trends und Daten im Blick zu behalten, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
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Geschäftsführer Harald Müller: „Es stehen zu viele Arbeitsplätze im Feuer, als dass wir das als Gesellschaft einfach so hinnehmen können.“
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Kochen
Kochen mit Charakter: Warum gutes Kochgeschirr mehr ist als nur ein Werkzeug
Alltägliches neu erleben
Schon beim Griff zu einer Stielkasserolle offenbart sich der Unterschied. Die Balance stimmt, die Wärmeverteilung passt, und das Kochgefühl verändert sich. Es geht nicht mehr nur darum, ob etwas gelingt – sondern wie sich der Weg dorthin anfühlt. Eine gute Kasserolle wird nicht zum Luxus, sondern zur stillen Begleiterin, die im Alltag leise überzeugt. Und wer einmal eine Grillpfanne verwendet hat, die ihre Aufgabe ernst nimmt, versteht, wie viel Potenzial in einem simplen Pfannengericht steckt. Saftiges Fleisch, knackiges Gemüse, dazu das typische Grillmuster – all das gelingt auch ohne Garten, ganz einfach auf dem Herd.Zwischen Technik und Handwerk
Ein gutes Gericht lebt nicht allein von Zutaten. Es lebt von Temperatur, Timing und dem Gefühl für den richtigen Moment. Und genau hier zeigt sich, wie wertvoll verlässliches Equipment ist. Die besten Küchenhelfer unterstützen, ohne aufdringlich zu sein. Sie nehmen auf, was man ihnen gibt, und geben es gezielt zurück – sei es Hitze, Energie oder Raum. Viele unterschätzen, wie stark Material und Aufbau die Kochdynamik beeinflussen. Edelstahl reagiert anders als Aluminium, Gusseisen speichert anders als Keramik. Wer sich einmal mit diesen Unterschieden beschäftigt hat, erkennt, wie fein abgestimmt das Handwerk des Kochens eigentlich ist. Es ist ein Wechselspiel zwischen Technik und Intuition – und beides will ernst genommen werden. Wenn dann die Ausstattung stimmt, öffnet sich ein ganz neues Fenster. Es entstehen nicht nur bessere Gerichte, sondern auch mehr Freude am Tun. Man greift gezielter zu, kocht mit mehr Ruhe, probiert sich eher aus. Sogar einfache Abläufe wie das Anbraten von Zwiebeln oder das Reduzieren einer Soße gewinnen an Tiefe. Und genau das führt oft zu jenen Momenten, in denen aus Alltagsküche ein echtes Erlebnis wird – ganz ohne Show, aber mit viel Gefühl.Ein Statement in der Küche
Kochgeschirr ist längst nicht mehr nur funktional. Es spiegelt auch den eigenen Anspruch, das Bewusstsein für Qualität – und manchmal sogar die Stimmung. Wer mit Liebe kocht, wählt nicht zufällig. Formen, Farben, Griffe – sie erzählen etwas über den Menschen am Herd. Das Schöne: Man muss kein Profi sein, um davon zu profitieren. Ein durchdachter Topf oder eine gut gearbeitete Pfanne bringen Struktur in die Zubereitung. Sie machen das Kochen planbarer, intuitiver und oft sogar schneller. Das spart Zeit – und schafft Raum für das, worauf es am Ende ankommt: Genuss und Gemeinschaft. Gleichzeitig vermittelt hochwertiges Kochgeschirr ein Gefühl von Beständigkeit. Während vieles im Alltag schnelllebig wirkt, ist es beruhigend, sich auf Dinge verlassen zu können, die einfach funktionieren – Tag für Tag. Das macht gute Pfannen oder Töpfe zu mehr als nur Helfern in der Küche. Sie werden zu Begleitern, auf die man sich freut. Und vielleicht ist es genau das, was moderne Küchenkultur ausmacht: der Wunsch, aus dem Alltäglichen etwas Besonderes zu machen, ohne dabei auf Effizienz zu verzichten.Auch interessant
– Internationale Küche – Türkische Küche besteht nicht nur aus Döner
Döner oder Kebab, die türkische Küche bietet nicht nur das bekannte Scheibenfleisch oder Hack, die von einem Spieß auf einem Drehteller heruntergeschnitten werden. Kebab ist vielmehr als nur das, was man hierzulande in Imbissbuden oder in vereinzelten türkischen Restaurants sieht und schmeckt.
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Software
Wie CPQ-Software und 3D-Design unsere Realität biegen
Der Fluch der endlosen Optionen
Wir leben in einer Ära der Wahlmöglichkeiten. Personalisierung ist das neue Schwarz. Aber für Vertriebsteams wird aus dieser Freiheit schnell ein Albtraum. Ein einfacher Verkauf verwandelt sich in ein Labyrinth voller Produktlogiken, Preisstaffeln und individueller Kundenwünsche. Enter CPQ: Configure, Price, Quote. Diese drei Buchstaben sind keine Magie, sondern Maschinenraum-Zauber für Unternehmen, die verkaufen und dabei nicht ihre Nerven verlieren wollen. CPQ-Software erkennt Abhängigkeiten, blockiert Unsinn (z. B. Lederhandschuhe für Unterwasser-Drohnen) und spuckt am Ende ein präzises Angebot aus – sekundenschnell. Aber halt. Damit wird’s noch nicht bombastisch.Die Renaissance des Sehens
Denn der Mensch ist ein Augentier. Worte? Nett. Zahlen? Wichtig. Aber ein dreidimensionales, interaktives, lebendiges Abbild des Produkts, das man gerade zusammenstellt? Boom. Hier kommt die visuelle Revolution ins Spiel: 3D-Design und Konfiguration. Mit ihr wird der Verkaufsprozess zur Bühne, zur Kunst, zur Experience. Der Kunde sieht sofort, wie sein Produkt aussieht, sich verändert, dreht, transformiert – mit jeder Auswahl, mit jedem Klick. Das ist nicht nur Spielerei. Das ist Vertrauen. Was ich sehe, das glaube ich. Was ich klicke, das verstehe ich. Was ich visualisiere, das kaufe ich.Wenn CPQ auf 3D trifft, wird der Vertrieb poetisch
Stellen Sie sich vor: ein Außendienstmitarbeiter im Zug, Laptop auf dem Schoß. Der Kunde will ein Industrie-Gehäuse in Spezialgröße. Früher: Rückfragen an die Technik. Excel-Tabellen. Drei Tage Wartezeit. Heute: Produkt aufrufen, Optionen auswählen, Preis berechnen, 3D-Vorschau generieren, PDF-Angebot senden – noch bevor der Zug den nächsten Bahnhof erreicht hat. CPQ-Software liefert die Logik, die Regeln, die Preisstruktur. 3D-Visualisierung liefert das Erlebnis, die Vorstellungskraft, die Sicherheit. Gemeinsam sind sie ein unschlagbares Duo – wie Batman und Robin, aber für Vertriebsteams.Jenseits von Konfiguration – Die Zukunft ist immersiv
Was, wenn ein Konfigurator nicht nur Produkte zeigt, sondern Räume erschafft? Was, wenn Ihre Kund:innen durch virtuelle Showrooms gehen, Ihre Produkte aus jeder Perspektive erleben – bevor sie überhaupt existieren? Das ist kein Sci-Fi. Das ist jetzt. Mit 3D-Konfigurationstools, die AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) integrieren, können Vertriebsprozesse zum immersiven Abenteuer werden. Statt „Sofa in Rot oder Blau?“ heißt es: „Setz dich doch mal rein. Dreh es. Fühl’s.“ Die Kaufentscheidung wird nicht mehr getroffen – sie wird gefühlt.Explosion der Effizienz
Ein schöner Nebeneffekt: Unternehmen sparen Geld. Zeit. Nerven. Produktdaten sind zentral gepflegt, Fehler werden vermieden, Kunden verstehen das Angebot besser, die Retourenrate sinkt, und die Abschlussquote steigt. Und mal ehrlich – wie cool ist es bitte, einen Gabelstapler, ein Designerregal oder eine komplette Solaranlage in Echtzeit am Bildschirm entstehen zu lassen? Noch cooler als ein Espresso mit Hafermilchschaum. Und der ist schon ziemlich cool.Warum Standardlösungen keine Antwort mehr sind
Standardlösungen sind wie Massenware im Bauhaus-Regal. Funktional? Ja. Individuell? Nein. Aber Kunden wollen heute keine Produkte mehr kaufen. Sie wollen sich selbst in einem Produkt wiederfinden. Und dafür braucht es eine Technologie, die ihre Sprache spricht. Die versteht, dass 42 mm nicht gleich 43 mm ist, dass Lichtgrau eben nicht Beton ist, und dass jemand vielleicht einen Autokonfigurator braucht, der auch Zelt-Anhänger mit Solarpanel und Hundepritsche abbilden kann.Die Seele der Sache – Emotionen verkaufen besser
Wenn jemand ein Produkt sieht, dreht, fühlt (visuell), dann entsteht etwas, das in Excel nie aufscheint: Emotion. Und Emotion schlägt Ratio – immer. Der rationale Entscheider sagt: „Das ist effizient.“ Der emotionale Entscheider sagt: „Das will ich.“ Wenn CPQ-Software rational überzeugt und 3D-Konfiguration emotional fesselt, dann verkaufen Sie nicht nur Produkte – Sie verkaufen Erlebnisse. Visionen. Zukunft.Stellen Sie sich vor
Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Verkauf nicht kompliziert, sondern ganz natürlich ist. Ein Ort, an dem Produkte nicht in langen Textlisten erklärt werden müssen, sondern direkt erlebbar sind – visuell, greifbar, emotional. Ein Ort, an dem Kunden sofort verstehen, was sie bekommen. Ohne Missverständnisse, ohne zeitraubende Rückfragen, ohne endlose Korrekturschleifen. Stellen Sie sich vor, Ihre Kunden könnten Ihr Angebot nicht nur sehen, sondern erleben. Sie könnten Varianten ausprobieren, Materialien anfassen – virtuell, aber fast wie echt. Sie könnten ihr Wunschprodukt selbst konfigurieren, gestalten, anpassen – und sofort sehen, wie es sich verändert. Kein Rätselraten mehr, keine Interpretationsspielräume, keine Unsicherheit. Nur Klarheit. Nur Begeisterung. Und stellen Sie sich vor, Ihr Vertriebsteam hätte ein Werkzeug, das genau das ermöglicht: Ein CPQ-System, das komplexe Angebote in wenigen Klicks erstellt. Eine 3D-Design- und Konfigurationslösung, die Ihre Produkte so präsentiert, wie sie wirklich sind – beeindruckend, hochwertig, individuell. Eine Plattform, die Verkaufsgespräche in inspirierende Erlebnisse verwandelt und den Abschluss mühelos macht. Diesen Ort gibt es. Er beginnt mit einer modernen CPQ-Software, die Prozesse verschlankt und Fehlerquellen eliminiert. Und er erreicht seinen Höhepunkt mit einer visuellen Produktkonfiguration, die Emotionen weckt und Vertrauen schafft. Keine stundenlangen Abstimmungen mehr, kein mühseliges Interpretieren von PDFs oder Tabellen, kein Konfigurationswahnsinn mehr, der alle Beteiligten zermürbt.Der Vertrieb, neu erfunden
Der neue Vertrieb ist anders: Er ist visuell – weil Bilder mehr sagen als tausend Worte und komplexe Produkte im Handumdrehen verständlich machen. Er ist emotional – weil Kaufentscheidungen längst nicht nur mit dem Verstand, sondern vor allem mit dem Herzen getroffen werden. Er ist smart – weil moderne Technologien Prozesse automatisieren, Fehlerquellen minimieren und wertvolle Freiräume für echte Beratung und Kreativität schaffen. Und er ist ein bisschen magisch – weil er aus reinen Interessenten begeisterte Kunden macht, die nicht nur kaufen, sondern überzeugt sind. Alles andere? Ist Geschichte – überholt von einer neuen Art des Verkaufens, die inspiriert und begeistert. Willkommen in der Zukunft des Vertriebs. Willkommen in einer Welt, in der verkaufen nicht nur schneller, sondern auch schöner und erfüllender ist. Eine Welt, in der jedes Produkt zum Erlebnis und jede Entscheidung zum begeisternden Moment wird. Wo Innovation und Emotion Hand in Hand gehen und Vertrieb neu gedacht wird. Wo Marken Persönlichkeit zeigen und Kundenbeziehungen wachsen wie nie zuvor.Auch interessant
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