Beobachtung durch den Verfassungsschutz
Ein Rechtsaußen in der AfD

Halle – Rechtsextreme Verbindungen einzelner AfD-Mitglieder spalten die AfD und heizen zugleich die Debatte über eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz an. Im Saalekreis wurde 2017 offenbar ein Ex-Mitglied der rechtsextremen NPD unter abgewandeltem Namen in die AfD eingeschleust. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Mit den gefälschten Dokumenten sollte offenbar die extremistische Vergangenheit des Mannes verschleiert werden, etwa bei Internetsuchen. In der AfD herrscht ein Unvereinbarkeitsbeschluss mit der NPD und ihrer Jugendorganisation JN. Die Affäre zieht Kreise. Laut AfD-Mitgliedern ist der Bundesvorstand in Berlin informiert. Brisant: Die Partei müht sich aktuell, eine befürchtete Beobachtung durch den Verfassungsschutz abzuwehren, hat dafür ein gesondertes Gremium gegründet. AfD-Kreischef Hans-Thomas Tillschneider bestätigte nun der MZ, dass das Ex-NPD-Mitglied Oliver H. im Saalekreis aufgenommen wurde. Tillschneider beteuert aber zugleich, er selbst sei damals weder Kreischef, noch am Aufnahmeprozedere beteiligt gewesen. „Erst danach ist mir bekannt geworden, dass die betreffende Person NPD-Mitglied war.“ Im Januar 2018 sei H. aus der AfD ausgetreten.

Türkei
Erdogan: „Wir haben nie um Geld gebeten, sondern um Investitionen“

Ankara (nex) – Bei eine Rede in der türkischen Hauptstadt Ankara, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, dass die Türkei sich nicht durch das globale Beratungsunternehmen McKinsey and Company beraten lassen werde. „Ich habe es allen meinen Ministerfreunden gesagt. Ihr werdet euch von ihnen nicht beraten lassen“, so Erdogan. „Das ist nicht nötig. Wir sind uns selbst genug“, sagte Erdoğan auf dem Konsultationstreffen der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) in Ankara am heutigen Samstag. Sowohl die größte oppositionelle Republikanische Volkspartei (CHP) als auch die İYİ (Good) Party hatten die Regierung kritisiert, nachdem das Finanzministerium angekündigt hatte, dass sie von McKinsey Beratungsleistungen erhalten werde. „Um die [wirtschaftliche] Notlage zu überwinden, haben wir große Reformen und radikale Veränderungen zügig umgesetzt und eine Entwicklung durchlaufen, die unter normalen Umständen Jahre gedauert hätte“, sagte er. „Natürlich ist die Türkei offen für alle Arten von Investitionen, Unterstützung und Beiträgen, solange der Preis dafür nicht den Verlust unserer Souveränität und der Zukunft unseres Landes bedeutet“, sagte er. Erdogan betonte, dass die Türkei bei offiziellen Besuchen im Ausland um Investitionen aber nie um Geld gebeten habe. „Wir werden die Ziele unseres Landes mit unseren eigenen Lösungen und unseren eigenen Programmen erreichen“, sagte er. Der türkische Präsident fügte hinzu, dass solange er lebe, keine internationale Organisation in der Lage sein werde, die Türkei „unter ihr Joch zu zwingen“.

Zum Thema

– Deutsch-türkisches Treffen – Wirtschaftsminister Altmaier: Türkei hat nicht nach Finanzhilfen gefragt

In Deutschland wird seit Monaten über eine direkte finanzielle Hilfe an die Türkei diskutiert. So ein Vorhaben wird in der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt und von der Politik kategorisch ausgeschlossen. Dabei habe Ankara laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nie um direkte Finanzhilfen gebeten.

Wirtschaftsminister Altmaier: Türkei hat nicht nach Finanzhilfen gefragt

Türkei
Türkische Polizei: Khashoggi hat das Konsulat nicht verlassen

Istanbul (nex) – Der saudische Journalist Jamal Khashoggi, der seit seinem Betreten des saudischen Konsulats in Istanbul am 2. Oktober vermisst wird, hat das Gebäude seitdem nicht verlassen, teilte ein Sprecher der türkischen Polizei am Samstag mit. Der Kolumnist der Washington Post, Khashoggi, habe das saudische Konsulat wegen einer Heiratsangelegenheit aufgesucht, so eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber türkischen Medien. Am selben Tag seien 15 Saudis, darunter mehrere Beamte, mit zwei Flugzeugen in Istanbul gelandet und hätten das Konsulat besucht, während sich Khashoggi ebenfalls im Gebäude befand, fügte die Quelle hinzu. Die Saudis hätten die Türkei inzwischen wieder verlassen. Die türkische Polizei in Istanbul untersucht derzeit die Aufzeichnungen der Sicherheitskameras, um zu sehen wer seit Khashoggis Betreten des Konsulates ein und ausgegangen ist, so die Verlobte des Journalisten gegenüber türkischen Medien. Die Generalstaatsanwaltschaft in Istanbul leitete am Tag des Vorfalls eine Untersuchung ein. Das Konsulat teilte auf Twitter mit, dass es in Abstimmung mit den türkischen Behörden arbeite.  

Kommentar
Repressalien gegen muslimische Uiguren: 5 Dinge die jeder dagegen tun kann

Von Prof. Dr. Hans-Christian Günther Seit die Vereinten Nationen den der CERD vorgelegten Bericht von Human Rights Watch über die exzessiven Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung der muslimischen Uiguren durch die chinesischen Behörden in der autonomen Region Xinjiang anerkannt haben, ist nun auch endlich das Medienecho größer geworden. Auch das Europäische Parlament hat China aufgefordert, seine Verbrechen zu beenden. In den USA gibt es Stimmen, die Sanktionen gegen an diesen Verbrechen Beteiligte fordern. Der alte und neue Premierminister Malaysias hat chinesischen Regierungsvertretern bei einem Besuch in Hongkong explizit widersprochen und festgestellt, die Verwandlung einer ganzen Provinz in ein Konzentrationslager sei keine interne Angelegenheit Chinas, sondern eine der internationalen Gemeinschaft. Muslime in Indien und Bangladesch sind inzwischen auf die Straße gegangen. Dennoch ist es bemerkenswert und schockierend, dass in der muslimische Welt weniger über den Versuch der chinesischen Regierung, den Islam in China auszulöschen, berichtet wird als im Westen, dass der Premier Malaysias der einzige Regierungschef eines muslimischen Landes ist, der sich bisher klar geäußert hat. Mit den Medien muslimischer Länder habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht, ich habe zahlreichen englischsprachigen im Internet präsenten Zeitungen Artikel angeboten, zumeist kam keine Antwort, obwohl ich darauf verwiesen habe, dass ich, was ich schreibe, selbst erlebt habe und Informationen biete, die über das hinausgehen, was man ansonsten hört. Die Jakarta Post hat mir immerhin geantwortet und meinen Artikel abgelehnt. Kurz darauf erschien in derselben Zeitschrift ein Artikel des chinesischen Botschafters unter dem Titel , Wonderful Xinjiang‘, wo jede Verfolgung der Uiguren geleugnet wird. Ich glaube ich muss dem Leser nicht erklären, was hier geschieht, auch nicht, dass dieser Vorgang das Schweigen anderer muslimischer Länder erklärt. Immerhin konnte ich auf der 18. AICIS-Tagung in Indonesien zur Lage der Uiguren sprechen: das Auditorium, das nichts von den Vorgängen wusste, war schockiert. Im Anschluss wurde ich zu einem Fernsehinterview gebeten. Ein Kollege hat mir versprochen, er werde eine Möglichkeit finden, wo ich das in Indonesien publizieren könne. Auch im Iran war meine Zuhörerschaft von den Vorgängen in China schockiert, eine Kollegin hat sich erboten, einen Beitrag von mir in Farsi zu übersetzen und publizieren zu lassen. Eine Kollegin in Ägypten hat ihn ins Arabische übersetzt: die Zeitung, der sie ihn anbot, sagte, im Moment sei das inopportun, es werde zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Paradoxerweise: eine indische Tageszeitung, The Pioneer, hat meinen Beitrag veröffentlicht. Gewiss wurde, was den islamischen Raum anbelangt, etwa in Al Jazeera ab und an zu Xinjiang etwas veröffentlicht; am intensivsten geschah das wohl in der Internetseite DOAM. Umso verdienstlicher ist es, dass die große muslimische Internetplattform ,The Muslim Vibe‘ sich jetzt mit einem sehr informativen und besonnenen Artikel an Muslime gewendet hat und sie auffordert, ihren Brüdern und Schwestern in China aktiv beizustehen. Sie nennt fünf Punkte, wie jeder einzelne Muslim – ich würde hinzufügen, jeder anständige Mensch mit Sinn für Mitmenschlichkeit – einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten kann, den Menschen in Xinjiang trotz der unangreifbaren Machtfülle einer Supermacht zu helfen.
  • fordert man dazu auf, wenn man die Möglichkeit hat, Regierungsvertreter anzusprechen,
  • in der eigenen Moschee, der eigenen Gemeinde andere Gemeindemitglieder zu informieren,
  • sich an NGOs zu wenden,
  • jede Gelegenheit zu nutzen in sozialen Medien über die Verbrechen Chinas zu schreiben,
  • für die Brüder und Schwestern zu beten.
Wem das naiv erscheint und wer glaubt, das habe keine Wirkung, dem sei Folgendes gesagt: dass die Regierungen muslimischer Staaten schweigen, hat offenkundige Gründe: man fühlt sich – aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten, durch westliche Feindschaft bedingt – von China abhängig (Türkei, Iran), man hat eine traditionelle strategische Allianz mit China (Pakistan), China hat immer mehr Länder – muslimisch oder nicht – still und leise in die wirtschaftliche Abhängigkeit gelockt, China hat systematisch Staaten mit seinen Handlangern durchsetzt: was in Australien schon seit langem an die Öffentlichkeit kam und jetzt auch in den USA gilt weltweit. China hat selbst die internationale Wissenschaftsgemeinschaft, zumal die Sinologie gekauft. Wenige Wissenschaftler haben genug Rückgrat, sich der Drohung entgegenzustellen, in ihrer Arbeit in China behindert zu werden, auf nette Einladungen zu Vorträgen mit gutem Essen und netter touristischer Begleitung zu verzichten, um wissenschaftlich und menschlich integer zu bleiben. Viele Staaten der islamischen Kultursphäre werden von Regierungen geführt, die von einer Politik im Sinne muslimischer Werte weit entfernt sind oder sie sogar eklatant ignorieren, ja sogar alles tun, Muslime zu töten oder zu inhaftieren. D.h. worauf es vor allem ankommt, ist, die muslimische Öffentlichkeit zu informieren und zu mobilisieren. Es muss zu einem Druck der Straße kommen, dem sich Regierungen, um ihr Gesicht zu wahren, nicht entziehen können. Denjenigen Regierungen, die nur aufgrund von wirtschaftlicher Abhängigkeit von China nichts sagen können, könnte der Druck der Straße sogar willkommen sein, um China mit dem Argument begegnen zu können, der Druck der Straße zwinge sie, nicht völlig zu schweigen. China ist wirtschaftlich verwundbarer als man denkt – ich werde dazu noch schreiben -, und außerdem: China ist die öffentliche Meinung keineswegs gleichgültig. China bekennt sich zu den Menschenrechten. Es setzt etwas andere Akzente als der Westen, verweist aber immer wieder darauf, China respektiere die Menschenrechte, ja der Standard der Menschenrechte in China sei besonders gut! Seit der Druck der immer weiter sich verbreitenden Kenntnis von den Vorgängen in Xinjiang wächst, hat China systematisch, nicht nur in Indonesien, auch anderswo seine Botschafter mobilisiert, sich in der Presse ihrer Gastländer zu äußern und China zu verteidigen. Diesen Auslassungen entgegenzutreten ist so wichtig wie leicht: die Argumente, die die Chinesen vorbringen, sind so offenkundig lächerlich, dass es leicht ist Ihnen zu begegnen. Man muss sie gar nicht erst ins Lächerliche ziehen. Wenn man ihnen begegnet, muss man nur eines über chinesische Mentalität wissen. Chinesen sind geborene Hypokriten; man versucht, so lange es geht, mit ausgesuchter Höflichkeit um den Kernpunkt herumzureden und zu vermeiden, dass man überhaupt darüber redet. Zunächst muss man dies durch rücksichtslose Hartnäckigkeit ohne Komplimente vereiteln. Kommt man zur unangenehmen Wahrheit, sind chinesische Regierungsvertreter unschlagbar, dem Gegenüber mit der selbstverständlichsten Nonchalance ins Gesicht zu lügen. In China kommt man damit durch, da die Gegenseite nie unhöflich reagieren wird. Das führt nach chinesischen Verhaltensregeln dazu, dass beide Seiten – wie man sagt – das Gesicht verlieren. Aber nach meiner Erfahrung erreicht man am ehesten etwas, wenn man dann, wenn es wirklich erforderlich ist, bewusst grob, unhöflich, kompromisslos hart reagiert. Damit können Chinesen nicht umgehen. Und deshalb muss man diejenigen, die es verdienen, genau damit konfrontieren. Dann stecken sie zurück!
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Menschenrechtsverletzungen in China – Bericht: China verstärkt Repressalien gegen muslimische Uiguren

Eine Untersuchung des Wall Street Journal enthüllt, was in Chinas wachsendem Netzwerk von Internierungslagern, wo Hunderttausende von ethnischen Uiguren festgehalten werden, vorgeht. Wie WSJ berichtet, habe China sein Internierungsprogramm, das ursprünglich auf ethnische uigurische Extremisten zielte, scharf erweitert.

Bericht: China verstärkt Repressalien gegen muslimische Uiguren

Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Lebenslauf Geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.  

Kommentar
Nahostexperte Lüders: Der Iran stellt keine Bedrohung für Israel dar

Von Prof. Dr. Hans-Christian Günther Am 4.10. hat einer der eminentesten Nahostexperten, Michael Lüders, im Deutschlandfunk ein Interview gegeben, in dem er die Beziehungen zwischen Israel und dem Iran in den Blick nimmt. Herr Lüders ist einer der wenigen wirklichen Experten, der die Fakten so gut kennt, wie dies möglich ist, der eine unabhängige und ausgewogene Meinung zu äußern den Mut hat und es erreicht hat, trotzdem zuweilen in den deutschen Mainstreammedien gehört zu werden. Er legt in seinem Interview unwiderlegbar dar, dass der Iran alle Auflagen des Atomabkommens erfüllt hat, dass der Iran keinerlei Bedrohung für Israel darstellt, keinerlei Angriffsabsichten hat, Netanyahus angebliche Beweise für ein Atomprogramm eine Lüge sind, dass Imam Khamenei Israel und den USA schon 2003 eine vollumfängliche Normalisierung der Beziehungen angeboten hat. Die anhaltende Feindschaft der USA und Israels gegenüber dem Iran zielen auf einen Regimechange in Teheran. Das ist völkerrechtswidrig, ebenso wie die Sanktionen es sind. Dem möchte ich nur eines hinzufügen. Herr Lüders stellt die Lage zunächst als einen Konflikt von geopolitischen Interessen dar, in dem es weder die ,,bad guys“ noch die ,,good guys“ gebe. Ich glaube, seine Ausführungen zeigen glasklar, es gibt sie. Der Iran ist ein friedlicher Staat, der seit über 150 Jahren keinen Krieg geführt hat, sondern nur Opfer westlicher Aggression war. Die islamische Republik wurde in einem völkerrechtswidrigen, mit Chemiewaffen geführten Stellvertreterkrieg überzogen, mit völkerrechtswidrigen Sanktionen belegt, die islamische Republik hat nie irgendein Land angegriffen. Sie kooperiert mit legitimen Regierungen der Region wie Iraq und Syrien, sie pflegt gute Beziehungen mit der Hisbollah, einer auf breiter Unterstützung beruhenden politischen und militärischen Bewegung, die die Interessen Ihres Landes verteidigt und ebenfalls nur defensiv militärisch tätig ist. All dies tut der Iran nur, um sich vor völkerrechtswidriger Aggression seiner Feinde abzusichern. Der Iran unterstützt keinerlei terroristische Organisationen und kämpft in Syrien auf Einladung der legitimen Regierung des Landes. Der Iran ist somit ein friedliches Land, das sich keinerlei Verstöße gegen das Völkerrecht hat zuschulden kommen lassen, das sich sogar in jüngerer Zeit kompromissbereiter gezeigt hat, als es das nötig hätte. Auf der anderen Seite stehen Länder, die – wie die USA und ihre europäischen Vasallen völkerrechtswidrig in der Region militärisch aktiv sind, Millionen unschuldiger Zivilisten ermorden, ganze Länder zerstören, um Regimechanges zu erzwingen, den Iran seit Bestehen der islamischen Republik mit völkerrechtswidriger Gewalt und Sanktionen überziehen und konstant bedrohen. Auf dieser Seite steht mit Israel auch ein Staat, der jedes internationale Recht offen mit Füßen tritt, der erklärt, internationales Recht gelte für ihn nicht, der völkerrechtswidrig Gebiete besetzt, völkerrechtswidrig, wann es beliebt, in Syrien Luftschläge durchführt, in den von ihm besetzen Gebieten ohne Scheu die abscheulichsten Kriegsverbrechen begeht, einen schleichenden Genozid an der einheimischen Bevölkerung verübt, wie die gesamte Welt weiß, wie das die Uno-Vollversammlung, der Genfer Menschenrechtsrat und zahlreiche andere internationale Kommissionen und NGOs bekräftigt haben. Also für mich ist hier kein Zweifel möglich: der Iran ist 200% im Recht, seine Gegner sind allesamt Kriegsverbrecher. Seit dem Bruch des Atomabkommens hat der Feind USA sich auch zu einem Staat degradiert, mit dem man keine Verträge schließen kann. Das hatte übrigens Imam Khamenei von Anfang an vermutet. Die Situation ist somit die: Feindliche Staaten versuchen, die islamische Republik Iran mit allen Mitteln zu zerstören – seit ihrer Gründung. Es ist ihnen in fast vierzig Jahren nicht gelungen. Es wird Ihnen auch jetzt nicht gelingen.

Zum Thema

US-Außenministerium veröffentlicht Dokumente über CIA-Rolle beim Iran-Coup

Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Lebenslauf Geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.

Wirtschaft
USA: Arbeitslosenquote sinkt mit 3,7 Prozent auf ein 49-Jahres-Tief

New York (nex) – Die US-Arbeitslosenquote sank im September auf 3,7 Prozent und erreicht somit den niedrigsten Stand seit 1969. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) am heutigen Samstag unter Berufung auf eine Mitteilung des US-Arbeitsministeriums vom Freitag berichtet, ist die Rate von 3,9 Prozent des Vormonats um 0,2 Prozent gesunken. Es seien 134.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. AP nennt die Auswirkungen des Hurrikan Florenz als mögliche Ursache. Allerdings habe es schon seit acht Jahren ein monatliches Wachstum von Arbeitsplätzen gegeben. Der längsten Phase seit Bestehen und der niedrigste Stand seit 49 Jahren. Arbeitgeber hätten bereits Schwierigkeiten Stellen zu besetzen und seien gezwungen die Löhne zu erhöhen. Der Online-Versandhändler AMAZON erhöhte den Mindestlohn bereits auf 15 Dollar die Stunde. Trotz ähnlicher Arbeitslosenzahlen unterscheide sich die heutige Wirtschaft erheblich von derjenigen von 1969. Damals arbeiteten ein Drittel der Amerikaner in der Fertigung, heute sind es kaum noch 9 Prozent. Das starke Wirtschaftswachstum wurde damals durch riesige Staatsausgaben für den Vietnamkrieg und neu geschaffene Sozialprogramme der Großen Gesellschaft angetrieben. Und Frauen waren viel seltener berufstätig, so der AP-Bericht.

Israel-Besuch
Kommentar: Angela Merkel hat in Israel Rückgrat gezeigt

Von Prof. Dr. Hans-Christian Günther Angela Merkels humane Flüchtlingspolitik mag ihr in Deutschland herbe Kritik eingebracht haben, endlich hat sie aber in der muslimischen Welt Früchte getragen: die Palästinenser haben in ihr Mitgefühl so großes Vertrauen, dass sie sich an die Kanzlerin gewendet haben, sich dafür einzusetzen, dass der von Israel geplante Abriss des Beduinendorfes Khan-el-Achmar, der schon lange in der internationalen Kritik steht, aufgehalten wird. Anlässlich ihres Israelbesuches haben ihr sogar palästinensische Kinder mit Plakaten ihr Kinderherz ausgeschüttet. Und ja! Angela Merkel hat einmal in ihrer langen politischen Karriere Rückgrat gezeigt: sie hat die EU-Linie gegen den Abriss vertreten und Netanjahu so verärgert, dass er sie nicht persönlich am Flughafen abgeholt hat. Und sie hat durch ihre kompromisslose Haltung sogar erzwungen, dass das Dorf erst nach ihrer Abreise abgerissen wird. Aber wer Merkels Politik kennt, der weiß, dass sie immer besonnen und ausgewogen ist und den Bedürfnissen allen Seiten Rechnung trägt. Nach solch einem radikalen Einsatz für die palästinensische Sache, hat sie dieses Mal mehr getan, als nur die obligatorischen Floskeln von der ewig währenden deutschen Verpflichtung gegenüber dem jüdischen Staat heruntergebetet: sie ist sogar ein kleines kleines bisschen von der EU-Linie zu den Iransanktionen abgewichen und hat kundgetan, dass sie großes Verständnis für Israels Sorge über iranische Atomwaffen habe. Sie hat auch getreu der Forderung der BILD-Zeitung, Israel vor dem Monster Iran, das dessen Zerstörung fordert, zu schützen, gesagt, natürlich müsse alles getan werden, dass der Iran nie Atomwaffen erhalten werde. Und so ist der deutschen Kanzlerin wieder einmal ein diplomatisches Meisterstück gelungen: die große Vorkämpferin der europäischen Einheit hat mutig die EU-Position zu Palästina vertreten und noch dazu, herzensgut wie eine Mutter das ihr entgegengebrachte kindliche Vertrauen der Palästinenser gerechtfertigt: sie hat ihnen einige Tage geschenkt, von Ihrem Heim Abschied zu nehmen und so ihre Hoffnungen auf einen palästinensischen Staat beflügelt. Sie hat Israel neues Vertrauen geschenkt, dass Deutschland die EU soweit im Zaum halten wird, dass gewiss niemand Maßnahmen des jüdischen Staates, die der Sorge entspringen, das Monster Iran könne je Atomwaffen erwerben, entgegentreten wird – im Gegenteil man wird Israel gewiss allseitig beispringen, wenn nötig. Das ist die staatsmännische Diplomatie, die Angela Merkel so lange im Amt gehalten hat und ihr international das Vertrauen aller, von Kindern und von denen, die letztere, falls nötig, entsorgen, einbringt. Das nennt man raison d’état. Bravo Angela!
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Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Lebenslauf Geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.  

Erdogans Ungarn-Besuch
Kommentar: Islamhass und Kultur schließen sich gegenseitig aus

Von Prof. Dr. Hans-Christian Günther Politik kann oft paradox sein. Am 8. und 9.10. wird Erdogan nun Ungarn besuchen. Der Besuch wird sicher ungetrübter ablaufen als der in Deutschland. Orban war einer der ersten, der Erdogan zu seinem Wahlsieg gratuliert hat. Jetzt will er gar die Mitgliedschaft der Türkei in der EU unterstützen. Eigentlich nennt Orban Muslime Invasoren und baut um Ungarn einen Zaun. Weiß er, dass Erdogan Muslim ist und die Türken, die dann über die EU alle ins schöne Ungarn kommen dürfen, meistens auch? Man kann seine Zweifel haben, denn schon wenn Orban sich zum Vertreter ungarischer Kultur und Tradition aufspielt, dann sieht es für die ungarische Kultur schlecht aus. Deshalb ein Detail, über das leider, aber verständlicherweise wenig berichtet wurde. Schon am 28.3.2017 letzen Jahres hat der Stadtrat von Budapest beschlossen, eine 1985 in einem zentralen Park der Stadt aufgestellte Statue des großen ungarischen Philosophen György Lukacs in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zu entsorgen. Eine internationale Petition, sie wieder aufzustellen, war erfolglos. Noch gravierender ist es, dass am 24.5. diesen Jahres der letzte Mitarbeiter des Archivs des großen Philosophen, das sich in seinem bis zu seinem Tode von ihm bewohnten Haus befand und auch seine gesamte Bibliothek mit all seinen Notizen in seinen Büchern enthielt, entlassen wurde. Das Archiv war eine international hochgeschätzte Forschungsstätte. Ihre Schließung war lange angekündigt und durch systematischen Entzug der Finanzierung vorbereitet. Eine internationale Petition, die auch ich und zahlreiche Gelehrte unterschrieben haben, hatte keinen Erfolg. Lukacs war der vielleicht größte marxistische Philosoph des letzten Jahrhunderts, ein großer Vertreter der literarischen Ästhetik dazu: Thomas Mann hat ihm in seinem ,Zauberberg‘ ein Denkmal gesetzt. Im christlichen (nicht christlich-jüdischen) Ungarn der Kulturbanausen ist für einen marxistischen und jüdischen Denker kein Platz. Die Demontierung von Lukacs ist ein Verbrechen an der ungarischen Kultur. Wer große Männer der Kultur an ihrer politischen Einstellung misst, der bedient sich der Methoden Stalins und der Nazis. Diese Zerstörung ungarischer Kultur wird jeden Freund gerade dieses kleinen Landes mit seiner dennoch so reichen Kultur schockieren. Was hat dieses von der Geschichte gebeutelte kleine Land der Welt zu bieten, wenn nicht seine große Kultur? Ungarn hat, als ein kleine Land, umgeben von großen fremden Ethnien, immer um sein Überleben kämpfen müssen. Es konnte sich nur als ein Land von Revolutionären behaupten. Schon der prominenteste Vertreter der Schaffung der modernen ungarischen Sprache, Ferenc Kazinczy, hat einen großen Teil seines späten Lebens im Gefängnis verbracht. Ungarns größter Dichter, Sandor Petöfi, war ein frecher junger Revolutionär, der kompromisslos die Ideale einer antibürgerlichen Revolution vertreten hat und dafür gestorben ist. Er hat Gedichte geschrieben wie ,Hängt die Könige und Fürsten auf‘. Was hätte er wohl über den bürgerlichen Spießer und Islamhasser Orban geschrieben. Ich habe keine Hoffnung, dass Lukacs in Ungarn auf absehbare Zeit rehabilitiert wird. Ich schlage Herrn Orban vor, auch alle Petöfistatuen niederzureißen, ihn aus dem Schulunterricht zu verbannen und durch den heiligen Stephanus und Attila zu ersetzen. Nein! Besser noch, Orban und Konsorten sollen den Mut haben, endlich auch durch eine niegelnagelneue Statue des Antisemiten und Schergen des Holocaust Admiral Horthy im Zentrum von Budapest zu zeigen, wer der Held des neuen Ungarn ist. Fazit: Islamhasser sind zumeist zugleich kulturlos und oft antisemitisch. Denn Islamhass und Kultur schließen sich gegenseitig aus.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Prof. Dr. Hans-Christian Günther
Lebenslauf Geb. am 28.4.1957 in Müllheim / Baden Professor für klassische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität. Zahlreiche Publikationen und Gastprofessoren. Lange Aufenthalte in der VR China. Im Bereich der Altertumswissenschaft besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dichtung der Augusteer und allgemein der Reflexion antiker Autoren auf ihre gesellschaftliche Stellung und Verantwortung Seit 2004 Tätigkeit im Bereich des Dialogs der Religionen und Kulturen mit zahlreichen Veröffentlichungen.  

Das Shaman Dance Theatre
„Anatolian Legends of Love“ kommen nach Deutschland!

Das Shaman Dance Theatre bringt Anatolien nach Deutschland Das Shaman Dance Theatre, das mit Tanz und Musik die anatolische Kultur der Welt präsentiert, wird im November erstmalig mit seiner Produktion „Anatolian Legends of Love“ in Deutschland zu Gast sein. In Kooperation mit Seans Worldwide Entertainment präsentiert sich das Ensemble Kultur- und Kunstliebhabern in den Städten Offenbach, Berlin, Hamburg und Essen. NEX24 sprach mit dem Direktor des Shaman Dance Theaters Murat Uygun; Wann und mit welcher Mission wurde das Shaman Dance Theatre gegründet? Murat Uygun: Die Gründung des Shaman Dance Theatres im Jahre 2004 in Istanbul, basierte auf der Idee, alle darstellenden Künste in einem Ganzen zu vereinen. Das Ziel war es, große Kunstdisziplinen wie Tanz, Musik, Rhythmus und Theater, traditionell und modern aus Ost und West unter einem Dach miteinander zu verbinden. Mit internationalen Choreografen aus aller Welt haben wir seither, zusammen mit den Künstlern des Ensembles, Werke schaffen können, die den kulturellen Reichtum der eurasischen Geographie in einer universellen Sprache widerspiegeln. Wie kam es damals zur Namensgebung „Shaman Dance Theatre“? Murat Uygun: Der Schamane, der mit zeitgenössischem Blick als produktiver Künstler seiner Zeit definiert wird, setzt darstellende Künste als Kommunikations- und Heilungsmittel ein, welche mittlerweile zu einem universellen und künstlerischen Symbol geworden und auch unabhängig von religiösen Überzeugungen sind. Daher wählten wir für unser Ensemble den Namen „Shaman Dance Theatre“, mit dem Ziel originelle Inszenierungsformen mit innovativen Produktionen zu schaffen. Aus wie vielen Künstlern setzt sich das Ensemble zusammen? Murat Uygun: Das Shaman Dance Theatre, mit Sitz in Istanbul besitzt mittlerweile eine Gemeinschaft von 70 internationalen Künstlern aus 6 verschiedenen Ländern. Wie können wir uns die Arbeit des Ensembles genau vorstellen? Murat Uygun: Das Shaman Dance Theatre verändert und passt seine Produktionen fortlaufend neu an. Dafür nutzen wir unsere eigenen technischen Produktionseinrichtungen welche Tanzstudios, Kostümwerkstätten, ein Musikstudio und ein Lichtdesign Atelier umfassen. In welchen Ländern trat das Ensemble bereits auf? Shaman Dance Theatre hat in den letzten 14 Jahren über 1000 Aufführungen gegeben. Neben regelmäßigen Auftritten in der Türkei, fanden Gastspiele in Bulgarien, Rumänien, der Niederlande, Italien, Aserbaidschan, Kasachstan, Japan und in Katar statt. Im Jahre 2012 realisierten wir eine Tournee in Holland mit 37 Aufführungen innerhalb von 45 Tagen. Das war erstmalig eine der längsten Tourneen einer türkischen Dance Company. Seither haben wir mit unseren Vorstellungen über hunderttausend Menschen erreicht.  Können Sie uns näheres über die kommende Deutschland-Tournee erzählen? Murat Uygun: In Kooperation mit der Produktionsfirma SEANS Worldwide Entertainment sind vier Gastspiele geplant. In gewisser Weise wird es das erste Treffen mit Kultur und Kunstliebhabern in Deutschland sein. Diesen möchten wir die anatolische Kultur vorstellen und näherbringen. Wann genau findet die Tournee statt? Murat Uygun: Die Deutschlandtournee beginnt am 23. November in der Stadthalle von Offenbach. Am 24. November, sind wir zu Gast im Berliner Admiralspalast. Es folgen Gastspiele am 26. November in Hamburg und am 27.November in Essen. Wir freuen uns sehr darauf!  

Türkei-EU-Beziehungen
Türkei: Erdogan plant Volksabstimmung zum EU-Beitritt

Istanbul (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erwägt eine Volksabstimmung über die Frage, ob sein Land weiterhin eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union anstreben soll oder nicht. Ein Referendum über den Beitritt zur Europäischen Union könnte im Sinne der Türkei sein, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag. Bei der Abschlusssitzung des TRT-Weltforums in Istanbul sagte Präsident Erdogan, er werde einen solchen Schritt mit Regierungsmitgliedern besprechen. „Es ist 2018, und sie lassen uns immer noch warten. Es ist an uns, unser Volk zu fragen, welche Entscheidung 81 Millionen Menschen treffen werden“, sagte er.
In den letzten Jahren hat die direkte Demokratie durch Volksabstimmungen den türkischen Wählern ein Mitspracherecht bei so wichtigen Themen wie „Wahl des Präsidenten“ und der „Veränderung des Regierungssystems“ der Türkei gegeben.
Um Mitglied der EU zu werden, muss die Türkei Verhandlungen über 35 politische Kapitel, die Reformen und die Übernahme europäischer Normen beinhalten, erfolgreich abschließen, . Bis Mai 2016 wurden insgesamt 16 Kapitel eröffnet und eines abgeschlossen. Im Dezember 2016 sagten die Mitgliedsstaaten jedoch, dass keine neuen Kapitel eröffnet werden. Auf die Frage, ob das EU-Projekt der Türkei kurz vor dem Ende steht, sagte Erdogan gegenüber TRT World: „Es sieht so aus“ Die Türkei hatte 1987 den Aufnahmeantrag in die EU gestellt, die Beitrittsverhandlungen waren allerdings erst 2005 aufgenommen worden. 2007 war es jedoch wegen der Haltung der Türkei in der Zypernfrage zu einem Stillstand in den Verhandlungen gekommen. Auch die deutsche und französische Regierung hatten sich gegen die volle EU-Mitgliedschaft der Türkei gestellt. „Wir haben alle unsere Aufgaben als Beitrittskandidat erfüllt und machen das auch weiterhin. Die EU hingegen hat ihre Versprechen uns gegenüber nicht gehalten und uns sogar noch Vorwürfe gemacht, das ist nicht akzeptabel. Auch die Visa-Erleichterungen wurden nicht eingehalten. Inzwischen hat man sogar irgendwelchen südamerikanischen Ländern die Visabestimmungen erleichtert – und die Türkei wartet immer noch“, sagte Erdogan in einem Gespräch mit Medien bereits im vergangenen Jahr.

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– Türkei – Istanbul: Von Erdogan initiierte Renovierung der „Eisernen Kirche“ bald abgeschlossen

„Er [Erdogan] half uns damals schon, als er noch Istanbuler Bürgermeister war. Und wir sind auch Nachbarn. Er kommt aus Kasimpasa, wir sind aus Balat. Wir haben ihn vor etwa acht-neun Jahren gefragt, und er hat die Restaurierung der Kirche angeordnet“, sagte Wassil Liaze, Präsident der Bulgarisch-Orthodoxen Kirchenstiftung, in einem Interview.

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