Neues VW-Werk
„Menschenrechte“: Entscheidet sich VW nun doch gegen Türkei und für Bulgarien?

Wolfsburg – Laut übereinstimmenden Medienberichten vom Juli, war es bereits beschlossene Sache, dass sich Volkswagen nach einem Treffen mit Vertretern der türkischen Regierung für die Türkei als Standort des neuen Werkes entschieden habe. Aufgrund des riesigen türkischen Marktes sei die Entscheidung, trotz der in Bulgarien niedrigeren Lohnkosten, für Manisa bei Izmir gefallen, berichtete etwa die tagesschau unter „Berufung aus Regierungskreisen“. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der gleichzeitig im VW-Aufsichtsrat sitzt, hatte in einem Gespräch mit der F.A.Z. schon im Juni die mögliche Entscheidung für die Türkei verteidigt. Der deutsche Autokonzern hat diese Meldungen jedoch dementiert: „Wir sind weiterhin in einem ergebnisoffenen Auswahlprozess. In den letzten Monaten haben wir verschiedene Standortoptionen für unser neues Werk geprüft. Es gibt jetzt eine Shortlist mit den Favoriten. Nach der Untersuchungsphase folgt nun die Verhandlungsphase mit den verbliebenen Kandidaten“, sagte eine VW-Sprecherin am vergangenen Dienstag in Wolfsburg. Auch Weil sagt nun, dass die Entscheidung noch nicht endgültig sei: „Der Stand der Dinge ist, dass es keine abschließende Entscheidung des Aufsichtsrats gibt“, sagte Weil der Nachrichtenagentur dpa Ende Juli. „Sicher ist, ganz egal wie auch immer diese Entscheidung ausfällt, es wird eine wirtschaftliche Entscheidung und keine politische Aussage sein“, betonte Weil. Die Entscheidung falle „vielleicht in der nächsten, vielleicht in der übernächsten Aufsichtsratssitzung“. Deutsche Kritiker der türkischen Regierung mahnten VW, sich für die Türkei zu entscheiden. Eine Vergabe des neuen Werks an die Türkei sei nicht „mit der Menschenrechtslage in dem Land vereinbar“. Weil warnt jedoch davor, „den Demokraten“ in der Türkei den Eindruck zu vermitteln, „wegen Präsident Erdogan das Land insgesamt in Acht und Bann zu legen“. „Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die Demokraten in der Türkei dürfen nicht den Eindruck gewinnen, wir würden sie fallen lassen“, so Weil Bulgarien gibt nicht auf Bulgariens Premier Borissow sieht allerdings im Duell mit der Türkei sein Land im Vorteil. Er verspricht eine unternehmensfreundliche Politik und staatliche Subventionen. Das EU-Land rechnet sich gute Chancen aus, doch noch den Zuschlag aus Wolfsburg für das Milliardenprojekt in der Nähe der Hauptstadt Sofia zu erhalten, berichtet das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt. „Hinsichtlich der Investmentrisiken ist Bulgarien ein besserer Standort als irgendein Land der Region. Es wird zu Synergien für alle Länder der Region führen“, so Borissow gegenüber dem Handelsblatt. so Borissow gegenüber dem Handelsblatt. Wettbewerbsfähige Steuersysteme, unternehmensfreundliche Vorschriften sowie staatliche Beihilfen, verbunden mit einer guten Verkehrsanbindung und günstigen Arbeitskosten, seien laut Borissow die zentralen Vorteile des bulgarischen Standorts. Saudi Arabien weiterer möglicher Standort Nach einem Bericht der tagesschau buhlt auch das Königreich Saudi Arabien um den deutschen Autobauer. Saudi-Arabien bemühe sich seit 25 Jahren um ein Automobilwerk, und das Land könne jedes Angebot toppen, berichtet die tagesschau unter Berufung auf Lobbyisten-Kreise weiter. Das Königshaus habe angeboten jedes gebaute Auto mit mindestens 1000 US-Dollar über mehr als 10 Jahre zu fördern. Der Staat würde dem Werk pro Jahr PKWs in fünfstelliger Höhe abnehmen. Die Umsatzsteuer liege bei fünf Prozent. Land, Gebäude und die entsprechende Infrastruktur würden zur Verfügung gestellt werden. Aus- und Weiterbildung wolle man finanzieren, berichtet die tagesschau weiter. Allerdings ist die Qatar Holding mit fast 15 Prozent am Volkswagenwerk beteiligt, sodass man mit hoher Sicherheit davon ausgehen kann, dass diese sich gegen eine Investition in Saudi-Arabien aussprechen werden (hwd, pka)    

Tierschutz
Künast fordert gleichen Schutz von Schlacht- und Haustieren

Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat für den Umgang mit Schlachttieren gleiche Maßstäbe wie bei Haustieren gefordert. „Es ist ein Unding, dass die betäubungslose Kastration von Ferkeln nicht wie vereinbart zum 1. Januar 2019 gestoppt, sondern die Frist dafür um zwei Jahre verlängert wurde“, sagte die frühere Agrarministerin der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Und nun läuft alles darauf hinaus, dass die Schweinehalter sich den Tierarzt ersparen und die Ferkel selbst mit Isofluran betäuben und dann kastrieren.“ Bei Haus- und Heimtieren seien die Deutschen achtsam, aber die Tiere in der Massenhaltung überließen sie ihrem Schicksal. „Stellen Sie sich vor, ein Hundehalter würde anfangen, ohne Tierarzt an seinem Dackel herum zu operieren, und darauf verweisen, dass er einen Isofluran-Kurs gemacht hat.“ Die Staatsanwaltschaft würde sehr schnell ermitteln. Künast sagte, das Ferkel sei wie ein Dackel ein Tier, für das der 2002 im Grundgesetz verankerte Tierschutz gelte. Das Problem sei, dass die Artikel 12 und 14 im Grundgesetz zu Berufsfreiheit und Eigentum gerade bei Schlachttieren immer höher gewichtet würden als der Tierschutz. „Das bedeutet nämlich die faktische Abschaffung des Tierschutzes“, sagte Künast. Das dürfe nicht sein. Sie forderte eine Verkürzung der Transportzeiten von Schlachttieren von acht auf vier Stunden und mehr Kontrollen der Versorgungspausen. Tierquälerei könne mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden. „Das muss dann auch angewendet werden. Ich hoffe, es kommt dann auch zu mehr Verurteilungen.“

Reisen
Russen benennen Türkei zum besten Land für erste Auslandsreise

Die Ticketbuchungsplattform „Aviasales“ hat in einer Umfrage unter russischen Reise-Enthusiasten herausgefunden, welche Länder in deren Augen für die erste Auslandserfahrung am besten sind. Deutschland schaffte es nicht unter die ersten fünf. Wie die Nachrichtenagentur Sputnik weiter berichtet, stimmten die insgesamt 53.000 Teilnehmer mehrheitlich für die Türkei und Tschechien als die beste Option für Touristen mit minimaler Reiseerfahrung. Im Falle der Türkei wurde die Wahl  mit einem großen Angebot von All-Inclusive-Hotels begründet. Eine Reise in die Türkei lohne sich unter anderem, weil „es dort viele Russen gibt“ – also große Möglichkeiten zum Kontakteknüpfen, berichtet Sputnik weiter. Tschechien wurde von ebenfalls 18 Prozent der befragten „Aviasales”-Nutzer als beste Variante für die erste Reise empfohlen. „Die Flugstrecke ist kurz, und die Tickets sind nicht so teuer”, zitiert Sputnik die Teilnehmer der Umfrage. 15 Prozent der Befragten stimmten für Italien, 14 Prozent für Frankreich. Ägypten, die USA und Finnland erhielten jeweils neun Prozent der Stimmen, gefolgt von Deutschland.

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– Tourismus – Türkei: Besucherzahlen um fast 23 Prozent gestiegen – Russen weiterhin Platz 1

Die Türkei hat von Januar bis August dieses Jahres rund 27 Millionen ausländische Besucher empfangen.

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Piraterie
Vor Nigerias Küste entführte türkische Seeleute wieder in der Türkei

Zehn türkische Seeleute, die Mitte Juli vor der Küste Nigerias von Piraten entführt wurden, sind am Sonntagmorgen sicher in der Türkei gelandet. Die Seeleute seien nach ihrer Entführung durch bewaffnete Piraten in einen Wald verschleppt worden, so Seemann Hakan Cakir gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. „Wir wussten nicht, was sie vor hatten. Sie haben nichts gesagt“, sagte er und fügte hinzu, dass sie unter „sehr schwierigen Bedingungen“ in einer Hütte festgehalten wurden. Alle seine Gedanken seien bei seiner Familie und seiner Heimat gewesen. „Heute ist mein zweiter Geburtstag“, so Cakir voller Freude. Selcuk Esenyel, ein Anwalt, der von der Reederei geschickt wurde, um mit den Piraten zu verhandeln, sagte, dass der Gesundheitszustand aller zehn Crewmitglieder gut sei. Mitte Juli wurden zehn türkische Seeleute, die an Bord des türkischen Schiffes Paksoy-1 auf dem Weg von Kamerun zur Elfenbeinküste waren, vor Nigeria entführt. (aa)  

Wirtschaft
Nach Erdogan: Immer mehr Länder senken Zinsen

New York – Im vergangenen Monat ließ der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Leitzinsen um 4,25 senken und erntete dafür von der Opposition und auch von hiesigen Politikern und Medien viel Kritik und Spott. Auch wenn die Europäische Zentralbank bereits vor der Türkei bei ihrer letzten Sitzung die Leitzinsen auf einem historischen Tiefstand von 0,0 Prozent ließ und die US-Notenbank erstmals seit der Finanzkrise ihre Zinsen senkte, waren „Erdogan hat sich verzockt!“ oder „Erdogan fährt die Wirtschaft gegen die Wand“ gängige, dem Anschein nach schadenfreudige Schlagzeilen. Erdogans Entscheidung habe sich bisher jedoch als rational erwiesen, berichtet die Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Nicht nur die Inflation ist wie geplant zurückgegangen – von 25 Prozent im Oktober vergangenen Jahres auf eine Inflationsprognose von 13,9 Prozent für 2019, sondern auch der Wert der türkischen Lira hat sich verbessert. Die türkische Währung hatte im vergangenen Jahr gegenüber dem US-Dollar und dem Euro enorm an Wert verloren, doch seit Mai gehört sie zu den stärksten Währungen weltweit, so Handelsblatt weiter. Zahlreiche Zentralbanken schließen sich den tieferen Leitzinsen an Die Zentralbanken von Indien, Thailand, Neuseeland und Australien ziehen nach: Die Reserve Bank of India setzte den Leitzins zum vierten Mal in Folge – zuletzt um 35 Basispunkte – herab. Parallel drehte die thailändische Zentralbank zum ersten Mal seit vier Jahren um 25 Basispunkte an der Zinsschraube. Die Reserve Bank of New Zealand überraschte mit einer Leitzinssenkung um 50 Basispunkte – der Leitzins dort landet so auf einem Allzeittief von 1 Prozent. In Australien wurde der Leitzins ebenfalls auf seinem Rekordtief belassen“, berichtet das Finanzportal finanzen.net. Nicht nur die großen Wirtschaftsblöcke wie die USA und die Eurozone bräuchten einfachere Währungsbedingungen, sondern auch andere Volkswirtschaften, die Teil der globalen Maschine sind“, zitiert finanzen.net den Senior Fixed Income Portfoliomanager bei London & Capital Rabbani Wahhab, der mit  dem US-Nachrichtensender CNBC sprach. Die mehrheitliche Lockerung der Geldpolitik signalisiere laut finanzen.net, dass die Zentralbanken erhebliche Sorgen hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten, sowohl im In- als auch im Ausland, hegen. Die geldpolitischen Maßnahmen würden ergriffen, um einem Abschwung entgegenzuwirken und die Wirtschaft anzukurbeln. „Die allgemeine Sorge der globalen Zentralbanker ist die Disinflation, die an sich oft ein Vorbote für die Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit ist“, so Wahhab gegenüber CNBC. Er geht außerdem davon aus, dass weitere Zentralbanken den historisch niedrigen Zinsniveaus anschließen werden.

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– Türkei – Handelsblatt: „Die türkische Lira gehört seit Mai zu den stärksten Währungen weltweit“

Um die starke Inflation der letzten Monate einzudämmen, ließ der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, Anfang Juli die Leitzinsen um 4,25 Prozent drastisch senken und wurde dafür heftig kritisiert.

Handelsblatt: „Die türkische Lira gehört seit Mai zu den stärksten Währungen weltweit“

Reisen
Airline-Essen: Turkish Airlines auf Platz 1

Während es bei vielen Billigairlines Snacks und Getränke nur noch gegen Aufpreis gibt, servieren die meisten Fluggesellschaften auf Langstreckenflügen nach wie vor mindestens ein Bordmenü. Allerdings haben die angebotenen Speisen oft deutliche Unterschiede bei Auswahl, Qualität und Geschmack. Das Online-Reisemagazin Travelbook hat seine Leser auf Facebook und Instagram abstimmen lassen, welche Fluglinie das beste Essen anbietet. Aus allen Einsendungen hat die Redaktion dann die 20 am häufigsten genannten Airlines ausgewählt, die im Voting gegeneinander antraten, berichtet Travelbook weiter. Mit mehr als 2100 Votes landete Turkish Airlines auf Platz 1. „Für unser vorzügliches Speisenangebot wurden wir bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. als Europas bester Kabinen-Catering-Service. Einer der Hauptgründe, weshalb unsere Passagiere immer wieder mit Turkish Airlines fliegen, ist die hervorragende Qualität unserer Gerichte. Wenn Sie zum ersten Mal mit uns reisen, werden auch Sie mehr als beeindruckt sein“, heißt es auf der Webseite des Unternehmens. Emirates, die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, landete mit 1.900 Stimmen dicht hinter der Türkei auf Platz 2. Mit mehr als 1800 Stimmen belegt die deutsche Lufthansa den dritten Platz. Platz vier geht an Singapore Airlines und Platz 5 an Qatar Airways. Die thailändische Thai Airways schaffte den sechsten Platz. Swissair landete auf Platz sieben und die niederländische KLM auf Platz acht. Platz neun ging an Etihad der Vereinigten Arabischen Emirate und Condor schaffte Platz 10.

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– Flug Jobs – Turkish Airlines sucht weiterhin Personal

Mit der wachsenden Flotte rüstet Turkish Airlines auch bei seiner Crew auf.

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Rechtspopulismus
Verdi-Chef nennt AfD-Wirtschaftsprogramm „strunzdumm und gemeingefährlich“

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Verdi-Chef Frank Bsirske warnt vor einem Rechtsruck bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland – auch, weil mit der AfD eine Rückkehr neoliberaler Politik drohe. „Ihre Radikalisierung ins Völkische lenkt davon ab, dass sie in der Sozialpolitik eher einer radikalisierten FDP gleicht“, sagte Bsirske der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Die AfD-Spitze erwärme sich dafür, die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung abzuschaffen. Sie wolle auch die Erbschaftssteuer abschaffen. „Und sie will zurück zur D-Mark – was einen Aufwertungsschock zur Folge hätte und unsere Exporte verteuern würde“, sagte Bsirske. „Den Marsch in die nächste Wirtschaftskrise zum Programm zu erheben, das ist nicht nur strunzdumm, sondern gemeingefährlich. Den Interessen der Arbeitnehmer läuft das diametral entgegen.“ „Rechtspopulisten schüren Verunsicherung und Ängste“, warnt auch IG-Metall-Chef Jörg Hofmann, ohne die AfD zu nennen. Sie hätten „keine Antwort auf die Herausforderungen des strukturellen Wandels“, sagte er der WAZ. Und betonte: „Die Gewerkschaften haben eine lange antifaschistische und antirassistische Tradition und sehen sich in gesellschaftspolitischer Verantwortung, klare Kante zu zeigen.“ Die etablierten Parteien müssten sich mit der AfD auseinandersetzen und gleichzeitig die Sorgen der Menschen ernst nehmen, mahnte der Verdi-Chef. „Es treibt eben viele um, ob sie künftig ihre Wohnung noch bezahlen können oder die Altersrente reichen wird um anständig über die Runden zu kommen“, sagte Bsirske, „da muss man ran.“ Die AfD tue genau das aber eben nicht, betonte er. Umfragen sehen die AfD vor den Landtagswahlen in Brandenburg vorn, in Sachsen kämpft sie mit der CDU darum, stärkste Partei zu werden, in Thüringen mit der Linkspartei. Brandenburg und Sachsen wählen am 1. September, Thüringen am 27. Oktober.

Flug Jobs
Turkish Airlines sucht weiterhin Personal

Istanbul – Mit der wachsenden Flotte rüstet Turkish Airlines auch bei seiner Crew auf. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurde die Cabin Crew deshalb um 1653 neue Mitarbeiter auf insgesamt 12.246 aufgestockt. Auch nach neuen Piloten sucht man bei Turkish Airlines mit großem Eifer. Wie Hürriyet weiter berichtet, kamen in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 270 neue Piloten- und Co-Piloten zum Kader dazu. Turkish Airlines ist noch weiter auf der Suche nach Mitarbeitern. Es besteht die Möglichkeit, sich bis zum 29. August zu bewerben, berichtet Hürriyet.  Mit dem Umzug zum neuen Flughafen hat Turkish Airlines vor einigen Tagen auch ihre neuen Crew-Uniformen vorgestellt, die vom Mailänder Modedesigner Ettore Bilotta entworfen wurde. Das Design feiert die 85-jährige Geschichte der Fluggesellschaft. Die Farbgebung ist ein tiefes Rot und Anthrazitgrau und umfasst Hüte, Handschuhe, Kleider, Taschen und Accessoires. Die neuen Designs wurden auf Langstrecken-Testflügen in verschiedenen Klimazonen getestet. „Als ich anfing, für Turkish Airlines zu entwerfen, war das erste, was mich inspirierte, Istanbul“, so Bilotta. „Diese Stadt ist seit Jahrhunderten ein Schmelztiegel für Kunst und Zivilisation und hat einen seltenen Reichtum als gemeinsames Erbe vieler Kulturen.“ „Ich wollte Elemente aus der traditionellen Kalligraphie und Mosaiken mit den neuen Interpretationen türkischer Motive, die moderne Linien betonen, zu Tüchern und Bindungen zusammenbringen, um Kontrast und Dualität zu reflektieren.“ https://youtu.be/DDh6gOP5SVs

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– Turkish Airlines – Erfolg der Turkish Airlines wird zum Thema in Harvard

Der Erfolgsweg der Turkish Airlines in den letzten zehn Jahren wird zum Gegenstand einer Fallstudie an der renommierten Harvard-Universität. Zum Beginn der Lehrveranstaltung ist CEO Dr. Temel Kotil persönlich nach Boston angereist.

Erfolg der Turkish Airlines wird zum Thema in Harvard

Kiew
Türkei und Ukraine gründen gemeinsames Unternehmen für High-Tech-Waffen

Kiew – Die Ukraine und die Türkei haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet. Dies wurde vom Pressedienst des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (NSDC) der Ukraine gemeldet. „Das staatliche Unternehmen Ukrspetsexport, das Teil von Ukroboronprom ist, einem Verband von Multiproduktunternehmen (Konglomerat oder Konzern) in verschiedenen Sektoren der Verteidigungsindustrie, und das türkische Unternehmen Baykar Defense, das einer der führenden Hersteller von Drohnen ist, haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet“, heißt es in der Erklärung. Das geplante Unternehmen soll die Kapazitäten der Verteidigungsindustrien beider Länder für die Massenproduktion neuer moderner Waffen für die eigenen Armeen bündeln. Eines der ersten Projekte des Joint Ventures werde die Entwicklung einer neuen Generation von unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicle, UAV) sein. Diese Drohne werde in der Lage sein, detaillierte Erkundungen aus großer Höhe durchzuführen, Stunden in der Luft zu verbringen, eine signifikante Reisegeschwindigkeit zu besitzen und mit einer Vielzahl von hochpräzisen Waffen bestückt sein. Des Weiteren sei ein Protokoll über die gemeinsame Erforschung des Weltraums unterzeichnet worden. Türkische Verteidigungsunternehmen kooperieren mit der Ukraine bereits unter anderem auf dem Gebiet der digitalen Kommunikationssysteme, Angriffsdrohnen und hochpräzisen Luftwaffen. Twitter

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– Treffen in Kiew – 10 Milliarden Dollar: Türkei und Ukraine unterzeichnen Freihandelsabkommen

Der türkische Vizepräsident Fuat Oktay traf sich am gestrigen Montag in einer geschlossenen Sitzung mit dem neu gewählten ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski in Kiew.

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Nach Missbrauchsvorwürfen
US-Milliardär Jeffrey Epstein begeht in Zelle Selbstmord

New York (nex) – Der wegen Missbrauchsvorwürfen inhaftierte US-Multimillionär Jeffrey Epstein, begann am Freitagabend in seiner Zelle Selbstmord. Das berichten US-Medien. Die genauen Umstände seien noch unklar. Im Fall zu dem mutmaßlichen Menschenhandelsring um Epstein, waren gestern Details bekannt geworden. Weitere mächtige Personen werden mit ihm in Verbindung gebracht. Ein Gericht in New York hat zusätzliche Dokumente zu den Vorwürfen an Epstein öffentlich zugänglich gemacht. Sie geben neue erschreckende Details zu den Anschuldigungen preis. Epstein wird beschuldigt, zwischen 2002 und 2005 Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Einige dieser Mädchen sollen damals erst 14 Jahre alt gewesen sein. In dieser Zeit habe er in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut. Wie eine betroffene Frau berichtet, sei sie angewiesen worden, Sex mit ehemaligen Politikern zu haben. Von mindestens „einem halben Dutzend prominenter Männer“ aus Epsteins Umfeld ist die Rede.