Türkei
Nach Absage aus den USA: Türkei prüft bereits Kauf des russischen SU-35 Kampfjets

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Ankara – Donald Trump hat es verboten, den Joint-Strike-Fighter F-35 an die Türkei auszuliefern. Die türkischen Kampfpiloten, die in den USA eine Ausbildung an dieser Maschine durchliefen, werden nach Hause geschickt – und müssen bald womöglich das Steuern der russischen Su-35 erlernen. Wie die Nachrichtenagentur Sputnik unter Bezugnahme auf eine Meldung der türkischen Tageszeitung Yeni Safak weiter berichtet, hat Ankara das türkische Militär und die Industrie aufgefordert, die russische Suchoi Su-35 als möglichen Kampfjet für die türkische Luftwaffe zu prüfen. „Wenn Ankara den russischen Kampfjet kauft, dann würde das die strategische Partnerschaft zwischen Russland und der Türkei nach der Umsetzung des S-400-Deals weiter festigen“, zitiert Sputnik den Sicherheitsforscher und Politologen, Mehmet Seyfettin Erol, vom Forschungszentrum Ankasam. https://youtu.be/-VT7KA2AqD8 Moskau bereit zu liefern Moskau hatte bereits im April die Bereitschaft signalisiert, russische Kampfjets an die Türkei zu verkaufen, falls die Vereinigten Staaten die Lieferung von F-35-Kampfflugzeugen einstellen. Alexander Mikheev, Leiter des russischen staatlichen Waffenexporteurs sagte, dass Russland bereit sei, diese Option zu besprechen, so die Nachrichtenagentur Interfax. „Wenn die türkische Seite bei uns Konsultationen beantragt, werden wir bereit sein, uns im Rahmen unserer Möglichkeiten mit der russischen United Aircraft Company zu beraten“, sagte er. Russland begrüß die „harte Haltung“ des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegenüber den USA. Moskau sagte, dass man die „harte Haltung“ Erdogans gegenüber den USA begrüße.

„Der Druck war in der Tat beispiellos. Wir begrüßen die ziemlich harte und kategorische Haltung von Präsident Erdogan. Wir glauben, dass nur diese Position es uns ermöglicht, tatsächlich einen freien und souveränen Dialog aufzubauen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in der Sendung „Moskau. Kreml. Putin“ des russischen TV-Kanals Rossiya-1TV im Mai. Russland und die Türkei gehörten laut Peskow zu den wenigen Länder auf der Welt, die souverän und selbstständig handeln könnten.

Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte, gab Ankara 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner gewarnt, dass sie, wenn der Kauf voranschreitet, die Teilnahme Ankaras am Jagdflugzeugprogramm F-35 neu bewerten müssten. „Die Türkei muss sich entscheiden“, warnte der amerikanische Vizepräsident Mike Pence letzte Woche. „Will sie ein echter Partner im erfolgreichsten Militärbündnis der Geschichte bleiben oder will sie die Sicherheit dieser Partnerschaft gefährden, indem sie solche rücksichtslosen Entscheidungen trifft, die unser NATO-Bündnis untergraben“, fragte Pence. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu drohte daraufhin mit einem Kauf russischer Kampfjets. „Es gibt die F-35, aber es gibt auch Flugzeuge, die in Russland hergestellt werden. Wenn wir keine F-35 kaufen können, wird die Türkei ähnliche Flugzeuge aus anderen Ländern kaufen. Und das wird so lange so fortgeführt, bis wir mit der Produktion unserer eigenen Kampfjets der fünften Generation beginnen“, zitiert der türkische Nachrichtensender NTV Cavusoglu. Russisch-türkischer Kampfjet Im vergangenen Mai haben Ankara und Moskau auch Pläne für die gemeinsame Entwicklung eines Kampfjets der fünften Generation angekündigt. Dafür seien bereits erste Testberatungen aufgenommen worden. „Wir beraten über die Kampfjets der Generation 4 ++ und führen auch die ersten Testberatungen zur fünften Generation durch, obwohl die Entscheidung auf höchster Ebene getroffen wird“, zitiert die russische Nachrichtenagentur Sputnik den Vize-Generaldirektor des russischen Rüstungskonzerns Rosoboronexport, Sergej Ladygin. Ladygin habe zudem betont, dass Russland der Türkei helfen werde, eine nationale Raketenabwehr mit höherer Fernwirkung aufzubauen, berichtet Sputnik unter Berufung auf ein Interview mit dem russischen TV-Sender „Swesda“ weiter.

– „Jahrhundertschlacht“ – Kampfjet-Vergleich: Su-57 gegen F-22

Kampfjets Su-57 und F-22: Der eine ist rücksichtlos auf Wendigkeit, der andere auf Tarnkappenfähigkeit ausgelegt. Beide Maschinen haben ihre eigenen Stärken.

Kampfjet-Vergleich: Su-57 gegen F-22

Türkei
Außenminister Dacic lobt „Ehrlichkeit und Offenheit“ zwischen Serbien und Türkei

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Antalya – Der erste stellvertretende Premierminister Serbiens und Außenminister Ivica Dacic traf am Sonntag in Antalya mit dem türkischen Außenminister Mevlut Cavusoglu zusammen, um unter anderem über die Stärkung der Stabilität und Wohlstands der Region zu diskutieren. Der serbische Außenminister gratulierte seinem türkischen Amtskollegen zum muslimischen Opferfest und zeigte sich zufrieden, dass ihre Treffen mittlerweile zur Tradition wurden. Wie die serbische Nachrichtenagentur Tanjug weiter berichtet, tauschten die beiden Minister während der Gespräche ihre Ansichten über alle relevanten bilateralen und regionalen Themen aus. Sie betonten, dass die zwischenstaatlichen Beziehungen beider Länder schon immer auf höchster Ebene stattfanden und Ehrlichkeit und Offenheit die wichtigsten Faktoren für eine weitere gute Entwicklung und Vertiefung der Zusammenarbeit sind. Beide Seiten betonten, dass es kein Problem gibt, das nicht zur beiderseitigen Zufriedenheit gelöst werden könnte, solange dieser Ansatz beibehalten würde. Neues Konsulat in der Türkei Serbien hat in der vergangenen Woche ein Honorarkonsulat im Nordwesten der Türkei eröffnet. Die Auslandsvertretung soll für die in der Türkei lebenden serbischen Staatsbürgern zuständig werden und ihnen bei Fragen zur Seite stehen. Zudem soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert und Kontakte zwischen den Unternehmern der beiden Länder gewährleistet werden. Im Jahr 2018 hatte Serbien auch in der Stadt Antalya ein Konsulat eröffnet. Das Honorarkonsulat wurde in der Provinz Edirne mit einer offiziellen Zeremonie in Anwesenheit von Honorkonsul Salih Akgul und Dacic eingeweiht. Dacic betonte bei der Zeremonie erneut die Bedeutung guter Beziehungen zwischen Serbien und der Türkei. „Dies ist das zweite Konsulat, das wir in weniger als einem Jahr eröffnen, und unser Ziel ist es, das Netzwerk weiter auszubauen“, sagte er. Im Jahre 2017 unterzeichnete der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan während seines Besuchs in Serbien ein  Freihandelsabkommen. Das neue Abkommen soll die Aufnahme einer größeren Anzahl von Produkten ermöglichen. Dank des neuen Abkommens kann Serbien jährlich 5.000 Tonnen Rindfleisch, 25.000 Tonnen Sonnenblumenrohöl, 10.000 Tonnen raffiniertes Sonnenblumenöl, 15.000 Tonnen Sonnenblumenkerne, 5.000 Tonnen Soja, 1.000 Tonnen Zutaten für Tierfutter und 500 Tonnen spezifische Backwaren in die Türkei exportieren.

Zusätzlich zu den Kontingenten für die genannten neuen Produkte ermögliche das Abkommen Serbien auch, die bisherigen Kontingente für zollfreie Exporte von Erbsen, Bohnen, Zuckermais und Pflaumen zu verdoppeln. Die türkische und serbische Regierung haben sich für 2019 zum Ziel gesetzt, das Handelsvolumen auf 2 Milliarden Euro (2,25 US-Dollar) zu erhöhen. Nach den neuesten Zahlen, ist zudem die Zahl der serbischen Touristen, die die Türkei besuchen, die höchste aus den Balkanländern, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.

Dacic fügte hinzu, dass Serbien den Kampf der Türkei gegen die Organisation des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülens unterstütze. Ankara macht Gülen für den gescheiterten Putschversuch von 2016 verantwortlich. „Unsere Position ist klar, es gab eine Schule und sie wurde geschlossen. Unsere Beziehungen zu anderen Ländern waren immer offen, klar und ehrlich. Diese Beziehung hält an. Wir sind im Kampf gegen die FETO auf der Seite der Türkei“, sagte Dacic. (aa/nex)

Auto-News
Malaysia will weiteres Auto entwickeln

Kuala Lumpur – Südostasiens drittgrößte Volkswirtschaft hat die Entwicklung und den Bau eines weiteren eigenen Autos angekündigt.
Das neue Projekt, das von der malaysischen Firma DreamEDGE geleitet wird, soll mit technischer Unterstützung der japanischen Daihatsu Motor Corp. entwickelt und bis 2012 auf den Markt gebracht werden , sagte Darell Leiking, Malaysias Handels- und Industrieminister.
„Es ist privat finanziert, ohne jegliche staatliche Zuschüsse“, sagte Darell auf einer Pressekonferenz. „Wir werden alles unterstützen, was in Malaysia hergestellt wird… solange kein Geld der Regierung ausgegeben oder verwendet wird.“ Daihatsu, eine Tochtergesellschaft der Toyota Motor Corp., hält eine Beteiligung an Perodua, Malaysias zweitem heimischen Automobilhersteller und seiner meistverkauften Marke. Die neue Marke, die noch nicht benannt ist, werde erschwingliche Fahrzeuge mit fortschrittlicher Technologie anbieten, so Darell weiter. Das erste Modell wird wahrscheinlich eine Limousine im C-Segment sein und entweder von einem fortschrittlichen Verbrennungsmotor oder einem Hybridsystem angetrieben werden, sagte Khairil Adri Adnan, der Vorstandsvorsitzende von DreamEDGE. Das Fahrzeug soll laut DreamEDGE 2021 auf den Markt kommen.  

Tech-News
Verizon verkauft Blogging-Plattform Tumblr an WordPress

New York – Die Blog-Plattform Tumblr bekommt einen neuen Besitzer. Die Firma Automattic, die hinter der bekannten Blogging-Software WordPress steckt, kauft Tumblr dem amerikanischen Telekommunikations-Riesen Verizon ab. Er wolle Tumblr unverändert fortführen, sagte Automattic-Chef Matt Mullenweg dem „Wall Street Journal“ am Montag. Wie das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt weiter berichtet, war Tumblr 2013 vom Internet-Konzern Yahoo übernommen worden. Die damalige Yahoo-Chefin Marissa Mayer wollte dringend mehr junge Nutzer zu dem Web-Pionier lotsen und war deswegen bereit, gut eine Milliarde Dollar für Tumblr hinzublättern, berichtet Handelsblatt. Wie viel sich Automattic den Zukauf kosten lässt, wurde nicht mitgeteilt. Der Kaufpreis liegt deutlich unter 20 Millionen, so Handelsblatt unter Berufung auf die Webseite Axios. Tumblr ist ein kostenloser Dienst, der Millionen von Blogs hostet, in denen Benutzer Fotos, Musik und Kunst hochladen können

Rentenpolitik
Ost-CDU fordert Bundesregierung zu einer raschen Einigung über die Grundrente auf

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Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Brandenburger CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben haben die Bundesregierung zu einer raschen Einigung über die Grundrente aufgefordert. „Den Menschen mit einer kleinen Rente, die ein Leben lang gearbeitet haben, wurde versprochen, dass ihre Rente deutlich über das Grundsicherungsniveau angehoben wird. Die Grundrente ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Und da kann es doch nicht sein, dass man monatelang diskutiert, zu keinem Ergebnis kommt und sich dann in die politische Sommerpause verabschiedet“, sagte Kretschmer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Gerade in den neuen Ländern würden viele Rentnerinnen und Rentner von der Grundrente profitieren. Diese Menschen erwarten, dass Zusagen eingehalten werden. Und ich erwarte das auch“, sagte der sächsische Regierungschef. Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Senfleben sagte: „Ich erwarte von der Bundesregierung, die Grundrente zum 1.Januar 2020 einzuführen.“ Ihm gehe es nicht um Wahlkampfgeschenke, betonte Senftleben. „Ich möchte, dass wir die Lebensleistungen anerkennen und für einen auskömmlichen Lebensabend sorgen.“ Dafür müsse die SPD endlich aufhören, die Grundrente aus Wahlkampftaktik zu blockieren. „Und auch meine Partei ist aufgefordert, sich für eine schnelle Lösung einzusetzen.“ Die Grundrente soll auch im Koalitionsausschuss am Sonntag Thema sein. Noch offen ist, ob sich vor den Wahlen in Sachsen und Brandenburg eine Einigung über die Grundrente finden lässt.

Klimaschutz
Linker SPD-Flügel fordert die Einführung der Vermögensteuer

Vertreter des linken SPD-Flügels haben zur Finanzierung wichtiger staatlicher Maßnahmen die Einführung der Vermögensteuer und die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf bis zu 52 Prozent gefordert. „Wir müssen den Klimaschutz, den Soli-Abbau und die Notwendigkeit von mehr Investitionen im Gesamtzusammenhang sehen: Diese Herausforderungen der Zukunft werden die Gesellschaft und den Staat deutlich mehr kosten, als wir zur Verfügung haben“, sagte Hilde Mattheis, Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21 in der SPD, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wir werden die Vermögensteuer, eine höhere Erbschaftsteuer und einen höheren Spitzensteuersatz von 49 oder sogar 52 Prozent benötigen, um all das zu finanzieren“, sagte Mattheis. „Falls das Verfassungsgericht uns den kompletten Soli-Abbau vorschreibt, wovon ich persönlich ausgehe, wird die Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Besserverdienende und Reiche umso dringlicher werden“, erklärte die SPD-Politikerin. Steuerzahlerbund fordert Ausgabenkürzungen für Soli-Abbau Steuerzahlerpräsident Reiner Holznagel hat zur Gegenfinanzierung des Soli-Abbaus Einsparungen an anderer Stelle im Haushalt gefordert. „Richtig ist, dass die Soli-Einnahmen im Haushalt fehlen – aber das Geld ist nicht weg, sondern bleibt bei denjenigen, die es erarbeiten“, sagte Holznagel der „Rheinischen Post“. „Wir legen Wert darauf, dass die schwarze Null bleibt, Schulden sogar abgebaut und dementsprechend Prioritäten im Bundeshaushalt erkennbar werden. Parallel dazu müssen Einsparungen, Kürzungen und Streichungen stattfinden“, betonte Holznagel. „Dazu haben wir als Bund der Steuerzahler zahlreiche Einsparbeispiele vorgelegt – darüber hinaus erwarte ich von Bundestag und Bundesregierung weitere Vorschläge“, sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler.

Gesundheit
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Depression

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren wird immer häufiger eine Depression diagnostiziert. Das geht aus Hochrechnungen der Barmer Krankenkasse hervor, die dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) exklusiv vorliegen. Demnach hat sich die Zahl der Betroffenen zwischen 2005 und 2017 mehr als verdoppelt. Wurde 2005 noch bei 1,14 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Depressionsdiagnose gestellt, waren es im Jahr 2013 2,18 Prozent und 2017 bereits 2,79 Prozent. Insgesamt wurde der Hochrechnung zufolge 2017 bei mehr als 193.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren eine Depressionsdiagnose gestellt. Dabei wurde bei Mädchen fast doppelt so häufig eine Depression diagnostiziert wie bei Jungen (Mädchen: 127.672 Diagnosen, Jungen: 65.615 Diagnosen). Die Gründe für den Anstieg seien vielfältig, sagt Kinder- und Jugendpsychologe Prof. Michael Schulte-Markwort vom Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg. Oft aber gebe es zu viel Druck in Schule und Familie: „Manchmal sagen mir auch schon Neunjährige in der vierten Klasse, wenn ich den Überstieg ins Gymnasium nicht schaffe, ist mein Leben gelaufen. Jugendliche heute wachsen mit dem Gefühl auf, dass sie ihren Lebensstandard der Eltern unter Umständen nicht halten werden können. Das war in früheren Zeiten anders.“ Für die Hochrechnung zu Depressionen hat die Barmer Krankenkasse die Diagnosen F32, F33 sowie F34.1 inklusive Unterdiagnosen nach ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) berücksichtigt. Grundlage für die Auswertungen zu einzelnen Jahren (2005 bis 2017) waren zwischen 615.880 und 762.589 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren, die bei der Barmer Krankenkasse versichert waren. Die Auswertungen erfolgten methodisch in Anlehnung an Auswertungen zum Arztreport 2018.

Türkei
Türkei: Nicht zum Opferfest gratuliert – 1 Toter und 2 Verletzte

Bursa – Nachdem sich verstrittene Freunde nicht zum Opferfest gratulierten, kam es in der westtürkischen Provinz Bursa zu einem Streit zwischen ihnen, der für einen tödlich endete und zwei verletzt wurden.
(Foto: Screenshot/CNN Türk)

Wie der türkische Nachrichtensender CNN Türk berichtet, ereignete sich der Vorfall am ersten Abend des Opferfestes in Kestel, einer Stadt in der Provinz Bursa. Nach ersten Erkenntnissen waren am besagten Abend Burak K. und sein Bruder Murathan K. zu Fuß in der Stadt unterwegs, wo sie zufällig ihren Bekannten Dogan S, mit dem sie verstritten sind, trafen. Dogan S. habe die beiden Brüder gefragt, warum sie ihm nicht zum Opferfest gratulieren. Unmittelbar danach habe er sie mit einem Messer angegriffen.

Daraufhin habe auch Murathan K. ein Messer gezogen und den Angreifer schwer verletzt. Die gerufenen Einsatzkräfte transportierten die drei blutüberströmten Männer ins Krankenhaus.

Dogan S. konnte trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen nicht mehr gerettet werden und verstarb im Krankenhaus. Die verletzten Brüder wurden nach einer ersten Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen und gleich darauf festgenommen. 

Moscheeanschlag in Norwegen
Türkei dankt norwegischer Premierministerin Erna Solberg für Botschaft gegen Rassismus

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Ankara (nex) – Die türkische Regierung hat sich am Montag bei der norwegischen Premierministerin für ihre Haltung gegenüber Rassismus und Islamfeindlichkeit bedankt. „Ich danke Premierministerin Erna Solberg für ihre aufrichtige und mutige Botschaft gegen den zunehmenden Rassismus und die Islamfeindlichkeit in der Welt. Dieses Problem kann nur überwunden werden, wenn man gemeinsam kämpft“, so der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu in einem Tweet. Cavusoglu sei zutiefst traurig und besorgt über den Moscheenangriff in Norwegen.   Acht Jahre nach den Anschlägen von Oslo und Utöya wurde Norwegen erneut von einer Terrorattacke erschüttert. Allerdings konnte der Angreifer in einer Moschee gestoppt werden, bevor er Menschen erschießen konnte. Wie die tagesschau weiter berichtet, war der Attentäter mit zwei Schrotflinten und einer Pistole bewaffnet in die Al-Noor-Moschee in Baerum bei Oslo eingedrungen. Zu dem Zeitpunkt hielten sich dort drei Gläubige zum Gebet auf. Zwei der Männer seien sofort in Deckung gesprungen, doch ein Mann habe den Angreifer überwältigt, sagte der Moschee-Vorstand dem Sender TV2, berichtet die tagesschau weiter.

Angriff im Netz angekündigt

Im Netz hatte der Angreifer etwa zwei Stunden vor der Attacke eine Nachricht veröffentlicht, berichtet die tagesschau weiter.

„Kumpels, meine Zeit ist gekommen“, schrieb er demnach in einem Forum auf der Seite „Endchain“.

Er sei von dem rechtsextremen Attentäter von Christchurch auserwählt, den „Rassenkrieg“ weiterzuführen. Zudem habe er andere Nutzer dazu aufgerufen, sich diesem Krieg anzuschließen.

Studie
Wissenschaft: Am häufigsten stechen Mücken diese Menschen

Auf der offiziellen Webseite der staatlichen medizinischen Universität in der russischen Stadt Tomsk haben Wissenschaftler mitgeteilt, wie Mücken ihre Opfer auswählen.
Die Meinung, dass einige Menschen für Mücken „attraktiver“ sind als andere, bestätigten die Mediziner. Wie die Nachrichtenagentur Sputnik weiter berichtet, teilten die Wissenschaftler unter Berufung auf Studien mit, dass Menschen mit der Blutgruppe 0 im Vergleich zu denjenigen mit der Blutgruppe A fast zweimal so oft Mückenstiche bekommen. Auch die Körpertemperatur, scharfe Gerüche, zum Beispiel Schweißgeruch sowie die Aktivität des Kreislaufes und des Stoffwechsels, seien weitere Gründe, eher Opfer eines Mückenstiches zu werden. Je höher der Metabolismus, desto höher die Wahrscheinlichkeit, von einer Mücke gestochen zu werden, so die Studie. Laut den Forschern produzieren Menschen mit einem hohen Stoffwechsel mehr Kohlendioxid, anhand dessen die Mücken nach ihren Opfern suchen, berichtet Sputnik weiter. Ein höheres Risiko bestehe auch für schwangere Frauen sowie für Menschen, die einen hohen Body-Mass-Index haben oder sich mit physischer Arbeit beschäftigen.

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