Luftfahrt-News
Wien: Eurowings fliegt Kosovo ab November 2019 direkt an

Neues Ziel im Eurowings Programm ab Wien: Eurowings fliegt ab dem 2. November einmal pro Woche von der österreichischen Hauptstadt nach Pristina im Kosovo. Die Direktverbindung wird mit einem Airbus A319 bedient, der seit diesem Sommer an der Eurowings Basis in Pristina stationiert ist. Mit der neuen Verbindung baut die Billigairline ihr Streckennetz weiter aus und stärkt gleichzeitig ihre Position als drittgrößter europäischer Point-to-Point Carrier. Das berichtet das Luftfahrtmagazin aeroTelegraph. Pristina ist die zwölfte Eurowings Basis. Laut aeroTelegraph wurden die Verbindungen ab der Hauptstadt des Kosovo nach Düsseldorf, München und Stuttgart erst kürzlich deutlich aufgestockt. Ebenfalls weiterhin angeflogen wird Genf. Insgesamt bietet die Airline mehr als 60 wöchentliche Frequenzen von und nach Pristina, berichtet aeroTelegraph weiter.

Auto-News
600 PS Familienkombi: Audi stellt neuen RS6 vor

Ingolstadt – Das sind Werte die man sonst nur von Supersportwagen wie Ferrari, Porsche oder Lamborghini kennt: 600 PS, Vierliter-Motor mit 8 Zylinder und Bi-Turboaufladung. In nur 3,6 Sekunden von Null auf 100 und nach zwölf Sekunden sind es bereits 200 km/h. Höchstgeschwindigkeit liegt bei 305 km/h. Der V8 verfügt über eine Zylinderabschaltung. Sie wird aktiviert, sobald nur sehr wenig Leistung abgefordert wird. Der Fahrer merkt davon nichts. Tritt er aufs Gas, ist augenblicklich die volle Kraft da, berichtet n-tv. Die Bild schreibt:
„Die Kombination aus Allradantrieb und Hinterachslenkung garantiert Kurvenspaß. Dazu passt die hecklastige Auslegung des Allradantriebs (40:60) mit mechanischen Mitteldifferenzial und Quersperre an der Hinterachse. Bei Bedarf können bis zu 70 Prozent nach vorne und bis zu 85 Prozent nach hinten fließen. Dazu kommen radselektive Bremseingriffe. Die Karosserie liegt 20 Millimeter tiefer als beim Serien A6 Avant und ab 120 km/h duckt sie sich noch einmal um zehn Millimeter mehr.“
Zum ersten Mal soll der RS6 Avant jetzt auch in den USA angeboten werden, wo die Konkurrenz AMG bereits sehr erfolgreich ist. In Deutschland kommt der Audi RS 6 Avant Anfang 2020 auf den Markt und wird rund 120 000 Euro kosten.

Auch interessant

– Auto-News – 1600 PS: Bugatti stellt 9-Millionen-Dollar Supersportwagen Centodieci vor

Bugatti präsentierte am Freitag auf einer Oldtimer-Show in Kalifornien sein neuestes limitiertes Modell. Der Bugatti Centodieci wird 9 Millionen Dollar kosten und nur 10 davon werden hergestellt.

1600 PS: Bugatti stellt 9-Millionen-Dollar Supersportwagen Centodieci vor

Businessnews
Türkei: Flixbus übernimmt türkischen Marktführer Kamil Koc

Istanbul – Flixbus hat nach eigenen Angaben das führende Fernbusunternehmen der Türkei Kamil Koc übernommen. Wie Flixbus am Mittwoch mitteilte, habe man sich mit dem  bisherigen Eigentümer des türkischen Unternehmens auf die Übernahme geeinigt. „Die Vereinbarung wird nach der Genehmigung durch die zuständigen Behörden voraussichtlich in den nächsten Wochen in Kraft treten.“ Schrittweise werde Kamil Koc in das bestehende Netzwerk von Flixbus integriert. Dazu zählen bisher 2000 Ziele in 28 europäischen Ländern und in den USA. Nach eigenen Angaben betreibt das Unternehmen damit Europas größtes Fernbusnetz und zählte im vergangenen Jahr rund 45 Millionen Fahrgäste. Nach Angaben von Flixbus fährt Kamil Koc 61 Städte in der Türkei an und beförderte im vergangenen Jahr rund 20 Millionen Menschen. Zum Preis machte das Reisebusunternehmen zunächst keine Angaben.  

Berlin
Hofreiter: Hohe Aggressivität gegen Grüne in Ostdeutschland

Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, hat trotz steigender Zustimmungswerte auch eine hohe Aggressivität gegen seine Partei im Wahlkampf in Ostdeutschland ausgemacht. „Aber ja, es gibt auch harte Konfrontation: Die Rechtsradikalen und Rechtspopulisten versuchen, Sorgen und Ängste der Menschen zu instrumentalisieren, die tun so, als wären sie der Osten. Da halten wir entschieden dagegen, und deshalb greifen die uns hart an“, sagte Hofreiter der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Es gibt auch viele Fragen an uns, klar, gerade aus Regionen, die vor einem erneuten Strukturwandel stehen. Aber mein Eindruck ist, dass immer mehr Leute verstehen, dass wir sie nicht im Regen stehen lassen, dass wir mit den Leuten zusammen daran arbeiten, solche Regionen nach vorne zu bringen.“ Noch vor Jahren sei seine Partei in Ostdeutschland vielfach nach der Devise behandelt worden: „So wichtig sind die Grünen nicht….“ Inzwischen gebe es dort „ein großes Interesse an uns und unseren Themen“

Balkan
Washington: Kosovo und Serbien müssen gegenseitige Provokationen unterlassen

0
US-Außenminister Mike Pompeo regte Serbien während eines Treffens mit dem serbischen Präsidenten an, sich auf sein strategisches Ziel, die EU-Mitgliedschaft, zu konzentrieren. Wie es in der Erklärung des Außenministeriums heißt, sagte Pompeo, dass Serbien sich auf die Erneuerung des Dialogs mit Prishtina konzentrieren müsse. Pompeo und Vučić sprachen über ihre gemeinsame Vision von stabilen, sicheren und wohlhabenden westlichen Balkanstaaten sowie über die weitere Unterstützung Serbiens auf dem Weg in die EU. „Außenminister Pompeo ermutigte Serbien, sich auf die Erreichung dieses strategischen Ziels zu konzentrieren, indem es die Reformen beschleunigt und die Verhandlungen mit dem Kosovo über ein umfassendes Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen, das zur gegenseitigen Anerkennung führt, erneuert“, heißt es in der Erklärung des Außenministeriums. Pompeo erinnerte daran, dass beide Seiten Provokationen, die den Normalisierungsprozess behindern, vermeiden sollten. Sie müssen im Geiste des Kompromisses und der Flexibilität handeln, die für den Abschluss des Abkommens und die Nutzung der Potenziale beider Länder notwendig sind. Pompeo hob zudem die guten Beziehungen zwischen den USA und Serbien hervor.

Auch interessant

– Balkan – Serbien: „Ein weiteres Land zieht die Anerkennung des Kosovo zurück“

Der serbische Außenminister Ivica Dačić kündigte im staatlichen TV-Kanal RTS an, dass er nächste Woche den Namen des 15. Landes nennen werde, das die Anerkennung des Kosovo entzogen habe.

Serbien: „Ein weiteres Land zieht die Anerkennung des Kosovo zurück“

USA
Trump: „König Israels“

0
US-Präsident Donald Trump teilte am Mittwoch ein Zitat von Wayne Allyn Root, einem konservativen Radiomoderator, der den Präsidenten als „den größten Präsidenten für Juden und für Israel in der Weltgeschichte“ bezeichnete. „Danke an Wayne Allyn Root für die sehr schönen Worte“, twitterte Trump.
„‚Präsident Trump ist der größte Präsident für Juden und für Israel in der Weltgeschichte, nicht nur für Amerika, er ist der beste Präsident für Israel in der Weltgeschichte….und das jüdische Volk in Israel liebt ihn, als wäre er der König von Israel. Sie lieben ihn, als wäre er das zweite Kommen Gottes…. Aber amerikanische Juden kennen ihn nicht und mögen ihn nicht. Sie wissen nicht einmal mehr, was sie tun oder sagen. Das ergibt keinen Sinn! Aber das ist in Ordnung, wenn er weiterhin das tut, was er tut, ist er gut für alle Juden, Schwarze, Schwule, alle. Und vor allem ist er gut für jeden in Amerika, der einen Job will. Wow!“
US-Juden wählen mehrheitlich Demokaten und haben Trump wiederholt für seine Unterstützung der israelischen Regierung verurteilt. Der US-Präsident bezeichnete Juden die Demokraten wählen als „illoyal“.

Zum Thema

– Israel – Jerusalem: Neuer Bahnhof wird nach US-Präsident Donald Trump benannt

Ein neuer Bahnhof neben der Klagemauer, auch bekannt als die Westmauer der al-Aqsa-Moschee oder Buraqmauer, soll nach US-Präsident Donald Trump benannt werden. Dies hat die Jerusalem Post am gestrigen Mittwoch gemeldet.

Jerusalem: Neuer Bahnhof wird nach US-Präsident Donald Trump benannt

London
Bericht: USA verweigern Englands First Lady Carrie Symonds Einreise

0
Carrie Symonds, Freundin des englischen Premierministers Boris Johnson, wurde Berichten zufolge das Visum für die USA verweigert. Laut der britischen Boulevardzeitung Daily Mail beantragte Symonds (31) ein Visum um im Rahmen ihrer Tätigkeit bei einer US-amerikanischen Umweltgruppe in die USA zu reisen. Dies sei von den amerikanischen Behörden jedoch abgelehnt worden. Es wird angenommen, dass die Entscheidung auf einen fünftägigen Besuch Somalias im vergangenen Jahr zurückzuführen ist. Auch diese Reise der englischen Firstlady, die aktuell noch die First-Girlfriend ist, habe ebenfalls im Rahemn ihrer Tätigkeit bei der Umweltorganisation stattgefunden, berichtet Daily Mail weiter. „Wir hoffen, dass dies rechtzeitig geklärt werden kann, damit Frau Symonds wie geplant in die USA reisen kann“, wurde eine diplomatische Quelle zitiert. Symonds‘ Partner, Premierminister Boris Johnson, muss noch das Scheidungsverfahren mit seiner Frau Marina Wheeler, mit der er 25 Jahre verheiratet war und vier Kinder hat, abschließen. Im vergangenen Monat zog Symonds zusammen mit Johnson in die Downing Street und wurden somit das erste unverheiratete Paar, das in Nr. 10 lebte. Die beiden trafen sich 2012, als Symonds sich Johnsons Wiederwahlkampagne für den Londoner Bürgermeister anschloss, nachdem sie zwei Jahre lang als Pressesprecherin für die Conservative Partei tätig war.  

Türkei
Made in Turkey: „Weltbestes Sturmgewehr“ MPT-76 entwickelt sich zum Renner

Ankara (nex) – Das in der Türkei entwickelte Sturmgewehr MPT-76 gilt aktuell als das beste der Welt. Als bisher einziges Sturmgewehr hat sie insgesamt 42 Nato- und weitere acht Tests bestanden. Dabei seien laut Militärkreisen 1,1 Millionen Patronen verschossen worden. Das Gewehr zeichnet sich durch eine effektive Schussreichweite von bis zu 600 Metern aus. Es kann 700 Schuss pro Minute mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 800 Metern pro Sekunde abfeuern. Es hat das Kaliber 7,62 Millimeter für NATO-Munition. Mit dem Ziel das Standardgewehr der türkischen Armee, das vom deutschen Hersteller Heckler & Koch (HK) entwickelte Modell G-3, zu ersetzen, begann die staatliche Waffenschmiede MKEK in Kooperation mit dem Waffenhersteller Sarsilmaz Sanayi 2015 mit der Produktion des MPT-76 in der zentralanatolischen Stadt Kirikkale. Sarsilmaz Silah Sanayi ist offizieller Pistolenlieferant der Polizei und Streitkräfte des Landes und ist ebenfalls als Subunternehmer in der Flugzeugindustrie tätig. MPT bedeutet auf Türkisch (Millî Piyade Tüfeği) „Nationales Infanteriegewehr“. Die erste Lieferung von 10.000 Einheiten ging 2017 an die türkische Armee. Wie die türkischen Streitkräfte am Mittwoch mitteilten,  seien bisher 40.000 MPT-76 in den Bestand aufgenommen worden. Auch der türkische Geheimdienst MIT sei Medienberichten zufolge bereits umgestiegen. Nach einer Anordnung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ersetzte die Leibgarde des Staatschefs ebenso ihre bisherigen Waffen mit dem beliebten heimisch hergestellten Modell. Auch im Ausland findet das türkische Gewehr immer mehr Käufer. Die somalische Regierung, die sich derzeit im Kampf gegen die Terrormiliz al-Shabaab befindet und Nordzypern, gehören nach Angaben des Unternehmens zu den ausländischen Abnehmern.

Auch interessant

– Nationales Infanteriegewehr MPT76 – Leiter türkischer Waffenschmiede nach Weitergabe von Geheimplänen an US-Fima festgenommen

Der Geschäftsführer der größten Waffenproduktionsstätte der Türkei MKEK in Kirikkale soll für den Deal 1,2 Millionen US-Dollar bekommen haben – die Forschungs- und Entwicklungskosten des Projekts liegen nach Angaben des Verteidigungsministeriums bei 22 Millionen Dollar.

         

Medien
Ranking: Deutschlands meist gefürchtete Investigativredaktionen

Das ZDF-Politmagazin Frontal 21, der Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung sowie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel sind die drei meist gefürchteten Investigativredaktionen bei deutschen PR-Profis. Das ergab der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An der Umfrage haben 510 Fach- und Führungskräfte der PR teilgenommen. Demnach haben die Befragten am meisten Respekt vor dem Rechercheteam des TV-Politformats Frontal 21 (33 Prozent). Fast genauso viele Kommunikationsprofis fürchten den Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32 Prozent). Der Spiegel landet mit 29 Prozent auf Platz drei. Auf Platz vier folgt die Bild. Jeder vierte PR-Experte sorgt sich um eine kritische Berichterstattung durch das Boulevardblatt (25 Prozent). Weniger gefürchtet ist hingegen das Rechercheteam um den Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff. Nur jeder sechste Befragte nennt die Redaktion des auf RTL ausgestrahlten Formats „Team Wallraff – Reporter Undercover“ (16 Prozent). Wenig Sorge bereiten den PR-Profis auch die Recherchen der überregionalen Tageszeitung Frankfurter Allgemeine (fünf Prozent) sowie des vom Bayerischen Rundfunk produzierten TV-Magazins Report München (vier Prozent). Deutschlands meist gefürchtete Investigativredaktionen:
1. Frontal 21 (33%)
2. Rechercheverbund NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung (32%)
3. Spiegel (29%)
4. Bild (25%)
5. RTL Team Wallraff (16%)
6. Monitor (13%)
7. Süddeutsche Zeitung (13%)
8. Panorama (10%)
9. Plusminus (8%)
10. Report Mainz (7%)
11. Handelsblatt (5%)
12. Stern (5%)
13. Kontraste (5%)
14. Frankfurter Allgemeine (5%)
15. Report München (4%)

Rüstungsindustrie
Ukraine und Türkei entwickeln Kampfdrohne neuer Generation

Die Ukraine hat eine Kooperation mit der Türkei in militärtechnischem Bereich aufgenommen. Derzeit wird unter Beteiligung der türkischen Firma Baykar Defence eine neuartige Kampfdrohne neuer Generation – Akinci – entwickelt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Sputnik, unter Bezugnahme auf eine Mitteilung des staatlich geführten ukrainischen Rüstungskonzerns Ukroboronprom vom Dienstag. „Die Angriffsdrohne Akinci neuer Generation wird gemäß Anforderungen bewaffneter Konflikte im 21. Jahrhundert konstruiert und ist vor allem für die türkischen und die ukrainischen Streitkräfte bestimmt“, zitiert Sputnik Ukroboronprom-Generaldirektor Pawel Bukin. Wie Sputnik weiter berichtet zählt die Drohne zur neuen, schweren Klasse unbemannter Flugapparate. Sie wird mit zwei Triebwerken aus ukrainischer Produktion ausgestattet. Die Drohne werde eine Spannweite von bis zu 20 Metern und eine maximale Flughöhe von rund zwölf Kilometer haben. Der Flugapparat werde etwas mehr als eine Tonne Munition tragen und bis zu 24 Stunden autonom fliegen können, berichtet Sputnik. Die Kampfdrohne werde zudem mit lenkbaren Raketen und Bomben bestückt sein.

Türkei und Ukraine gründen gemeinsames Unternehmen für High-Tech-Waffen

Die Ukraine und die Türkei haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet. Dies wurde vom Pressedienst des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (NSDC) der Ukraine gemeldet.

„Das staatliche Unternehmen Ukrspetsexport, das Teil von Ukroboronprom ist, einem Verband von Multiproduktunternehmen (Konglomerat oder Konzern) in verschiedenen Sektoren der Verteidigungsindustrie, und das türkische Unternehmen Baykar Defense, das einer der führenden Hersteller von Drohnen ist, haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet“, heißt es in der Erklärung.

Zum Thema

– Kiew – Türkei und Ukraine gründen gemeinsames Unternehmen für High-Tech-Waffen

Die Ukraine und die Türkei haben ein Joint Venture im Bereich Präzisionswaffen und Luft- und Raumfahrttechnologien gegründet.

Türkei und Ukraine gründen gemeinsames Unternehmen für High-Tech-Waffen