2 Mio Lösegeldforderung
Libanon: Cousin von Assads Ehefrau entführt

Der Cousin von Baschar al-Assads Ehefrau Asma sei im Libanon entführt worden. Wie libanesische Medien am Dienstag berichteten, forderten die Entführer ein Lösegeld von zwei Millionen US-Dollar. Laut dem libanesischen Fernsehsender LBC, verschwand Murhaf Akhras vor zwei Tagen zwischen den Gebieten Chtoura und Aley „unter mysteriösen Umständen“. Seine Frau habe VDL News zufolge einen Anruf der mutmaßlichen Entführer erhalten, in dem sie aufgefordert worden sei, zwei Millionen Dollar für seine Freilassung zu zahlen. VDL News zufolge wurde Akhras bereits vergangenen Donnerstag  entführt, als er mit seinem Auto auf dem Weg nach Damaskus war. Murhaf ist der Sohn des syrischen Geschäftsmannes Tarif Akhras, dem Onkel von Asma Al-Assad.

Hennigsdorf
Lehrer muss wegen Nazi-Tattoos Schule verlassen

Wegen rechtsextremer Tattoos musste ein Lehrer die Albert-Schweitzer-Oberschule Hennigsdorf verlassen. „Ja, er ist rausgeflogen. Da zwischen Herrn K. und dem Land Brandenburg derzeit mehrere Rechtsstreitigkeiten anhängig sind, wurde er aus dem aktiven Unterricht genommen“, bestätigte Freitag der stellvertretende Leiter des staatlichen Schulamtes Neuruppin, Conrad Gimpel, gegenüber der Märkische Oderzeitung (MOZ). Zum Stand der Verfahren konnte das Bildungsministerium am Freitag auf Nachfrage keine Angaben machen, berichtet die MOZ weiter. Der Fall beschäftige die Behörden schon seit Mitte vergangenen Jahres. Da sei bekannt geworden, dass Herr K. während einer Schulveranstaltung am Bernsteinsee in Velten etwa zwei Stunden mit freiem Oberkörper zu sehen war. Fotos, die der MOZ vorliegen, zeigten auf der Brust drei eindeutig zu identifizierende Nazi-Symbole und Schriftzüge. Auf dem Bauch steht das Tattoo „Meine Ehre heißt Treue“. Das war der Wahlspruch der Schutzstaffel (SS). In Deutschland ist der Spruch das Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation und damit strafbar, so MOZ weiter. K sei in der Schule zunächst vorübergehend im Bereich „Migration“ ohne Schülerkontakt eingesetzt worden. Im Bereich „Migration“ sei der entlassene Lehrer unter der telefonischen Durchwahlnummer „88“ zu erreichen gewesen. Die Zahl 88 wird unter Neonazis als getarnter Hitlergruß verwendet: Der achte Buchstabe des Alphabets ist das H; die 88 steht somit für HH, eine Abkürzung von Heil Hitler. MOZ weiter: Aus dem Staatlichen Schulamt hieß es dazu: „Herrn K. wurde vom Schulamt seinerzeit das letzte freie Büro zugeteilt, das auch vorher bereits die Durchwahl 88 hatte. Das Schulamt hat die Telefonnummer dann geändert.“ Mittlerweile arbeitet Herr K. im Bereich „Konzeptionsentwicklung für Fachdidaktik/Fortbildung“.  

OAOEV
Exportverband fordert europäische Antwort auf chinesische Seidenstraßen-Initiative

Mit einem neuen Positionspapier will der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV) die Debatte über die chinesische Seidenstraßen-Initiative Belt & Road (BRI) vorantreiben.

„Wir haben in der EU fünf Jahre über Strategien gesprochen und kluge Papiere erstellt, aber deren konsequente Umsetzung in die Praxis ist weiterhin nicht erkennbar“, kritisierte der OAOEV-Vorsitzende Wolfgang Büchele in Berlin. „Die Belt & Road-Initiative darf keine Einbahnstraße werden. Eine europäische Antwort auf die chinesischen Aktivitäten muss zu den Prioritäten der neuen EU-Kommission gehören.“

Entwicklungsimpuls für Europas Wirtschaft Aus Sicht des OAOEV kann die Belt & Road-Initiative, die seit ihrem Start 2013 bereits zu chinesischen Investitionen in Höhe von über 300 Milliarden US-Dollar in rund 60 Ländern beigetragen hat, zu einem wichtigen Entwicklungsimpuls auch für die europäische Wirtschaft werden. Dies werde aber nur gelingen, wenn sich die EU durch aktives Handeln zu einem ebenbürtigen Partner Chinas entwickele. „Wir dürfen nicht länger zusehen, wie China mit großer finanzieller Power bilaterale Projekte in Südosteuropa, dem Südkaukasus oder Zentralasien realisiert und dabei immer stärker seine Spielregeln durchsetzt. Wir brauchen eine Verständigung mit Peking über gemeinsame, bindende Standards und eine Beteiligung europäischer Unternehmen an Belt & Road-Projekten“, so Büchele. Auch für Peking und die Partnerländer sei ein abgestimmtes Vorgehen mit der EU bei Infrastrukturprojekten auf Dauer günstiger und attraktiver, denn dies steigere deren Nachhaltigkeit. EU-Investitionsfonds für Infrastrukturprojekte „Die meisten Länder, in denen wir arbeiten, schätzen deutsche Unternehmen als verlässliche Partner. Ein K.o.-Faktor für gemeinsame Projekte sind aber oft die Finanzen. Die zweite Säule einer EU-Strategie muss daher aus einem großen EU-Investitionsfonds für internationale Infrastrukturprojekte mit deutlich attraktiveren Finanzierungskonditionen bestehen, etwa über die Osteuropabank EBRD oder die Europäische Investitionsbank“, betonte Büchele. „Die EU ist sehr kreativ darin, europäischen Unternehmen und Institutionen immer neue Auflagen für ihr Geschäft zu machen. Diese Standards müssen dann aber auch global durchgesetzt werden, sonst hat die europäische Wirtschaft das Nachsehen“, erklärte der OAOEV-Vorsitzende. „Wir brauchen international ein Level Playing Field. Dies ist bei vielen Belt & Road-Projekten nicht gegeben, daher gibt es bislang auch kaum eine Beteiligung westlicher Unternehmen.“ Ändern lasse sich dieses Ungleichgewicht nur mit einem geschlossenen, strategischen Vorgehen aller EU-Länder. „Es reicht nicht, beständig über das chinesische Projekt zu klagen, wir müssen es aktiv mitgestalten“, forderte Büchele. „Viele östliche Nachbarländer warten darauf, ihre Infrastruktur auszubauen und besser mit der EU zu verknüpfen. China und die EU könnten hier in enger Abstimmung einen großen Entwicklungsschub auslösen.“

Zum Thema

– Belt and Road-Forum – Erdogan: 4.5 Milliarden Menschen Teil des „Seidenstraßen-Projektes“

Erdogan, der bei der heutigen Eröffnungszeremonie des Belt and Road-Forums in der chinesischen Hauptstadt Peking sprach, wies darauf hin, dass die Neue Seidenstraße-Initiative ein sehr wichtiges Projekt von weltweit insgesamt über 60 Ländern und fast 4,5 Milliarden Menschen sei.

Erdogan: 4.5 Milliarden Menschen Teil des „Seidenstraßen-Projektes“

Aufhebung der Visumspflicht
Visa-Freiheit für Türken: Erdogan will Prozess beschleunigen

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Ankara – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will die „Bemühungen des Landes beschleunigen, um die Kriterien für den Prozess des Dialogs mit der Europäischen Union über die Liberalisierung der Visumpflicht zu erfüllen“. Erdogan erinnert in einer im Amtsblatt veröffentlichten Mitteilung daran, dass der Dialog gleichzeitig mit dem Flüchtlingsabkommen zwischen der Türkei und der EU begann, das am 16. Dezember 2013 unterzeichnet wurde. „Um den Abschluss der Visaliberalisierung für unsere Bürger zu gewährleisten, ist es notwendig, die Anstrengungen zu beschleunigen, um die im Fahrplan für die Visafreiheit festgelegten Kriterien zu erfüllen und die Kontinuität der Bemühungen zu gewährleisten, die von der Europäischen Kommission als erfüllt bestätigt werden“, heißt es in dem Rundschreiben. Er betonte auch die Bedeutung der „Zusammenarbeit zwischen den Organen“ in diesem Prozess. Im Dezember 2013 haben die EU und die Türkei den Dialog aufgenommen, um die Visumpflicht abzuschaffen, die türkischen Bürgern, die zu einem kurzfristigen Besuch in den Schengen-Raum reisen, derzeit auferlegt wird. Neben den Visaerleichterungen hatte sich die Türkei im Gegenzug zur Rücknahme von Asylbewerbern, die Beschleunigung der Beitrittsverhandlungen zur EU und einen Kostenbeitrag von sechs Milliarden Euro zur Flüchtlingshilfe durch die EU zusichern lassen. Die Türkei habe bereits 67 der von der EU auferlegten 72 Bedingungen erfüllt.

Zum Thema

– Flüchtlingsabkommen – Kommentar: „Visafreiheit für die Türkei: nicht wieder 55 Jahre später!“

„Alle zukünftigen visafreien Schengen-Besucher werden genau das bleiben: gut bezahlende Besucher die aber genauso gerne wieder in ihr schönes Heimatland Türkei zurückkehren werden. Manche in Europa befürchten Millionen von Türken würden ihre Visa-Zeit illegal ‚erweitern‘ und für immer in Europa bleiben.“ Ein Kommentar.

Kommentar: „Visafreiheit für die Türkei: nicht wieder 55 Jahre später!“
   

Arbeitspolitik
CDU-Wirtschaftsrat drängt auf Lockerung der Dokumentationspflichten beim Mindestlohn

Osnabrück – Der CDU-Wirtschaftsrat hat die Union aufgefordert, hart zu bleiben gegen möglichen Widerstand der SPD im Bundesrat gegen eine Entlastung der Unternehmen von Bürokratie. „Die Union darf sich nicht weiter ausbremsen und austricksen lassen“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. An diesem Mittwoch wird im Bundeskabinett das Gesetz erörtert, mit dem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Unternehmen von aufwendigem Papierkram entlasten will. Steiger hält die Verkürzung von Aufbewahrungsfristen im Steuer- und Handelsrecht von zehn auf acht Jahre für ebenso unverzichtbar wie die Lockerung der Aufzeichnungspflichten zum gesetzlichen Mindestlohn. Generalsekretär Steiger: „Gesetz zum Abbau von Bürokratie nicht verwässern“ Der CDU-Wirtschaftsrat, der 12.000 Unternehmer vertritt, befürchtet aber „ein weiteres Verwässern“ des Gesetzes im Bundesrat, wo die SPD-Länder sich sperren könnten. Generalsekretär Steiger verwies auf Interventionen der Minister für Finanzen und Arbeit, Olaf Scholz und Hubertus Heil (beide SPD). Diese hätten schon im Vorfeld der koalitionsinternen Beratungen des Gesetzentwurfs wesentliche Entlastungen im Steuer-, Handels- und Arbeitsrecht verhindert. Der Bundeswirtschaftsminister will, wie er bei Vorlage seines Entwurfs erklärte, mit dem sogenannten Bürokratie-Entlastungsgesetz Firmen unter anderem bei Krankschreibungen den Umgang mit Dokumenten in Papierform ersparen. Der Vorlage zufolge soll etwa der „gelbe Zettel“ bei Arbeitsunfähigkeit durch eine elektronische Bescheinigung ersetzt werden. Das Archivieren elektronisch gespeicherter Steuerunterlagen soll zudem vereinfacht werden. Auch die Meldescheine aus Papier im Hotelgewerbe soll es künftig in digitaler Form geben. Das Einsparvolumen wird auf mindestens 1,1 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. „Überbordende Bürokratie belastet die Wirtschaft, hemmt Innovationen und schwächt den Wirtschaftsstandort Deutschland“, heißt es in dem Gesetzentwurf. Das Bürokratie-Entlastungsgesetz war in der Großen Koalition vor allem ein Anliegen der Union. Bei einem Koalitionsausschuss Mitte Mai hatten sich die Regierungsparteien darauf geeinigt.

Asylpolitik
Zahl der türkischen Asylbewerber in Deutschland steigt kontinuierlich

Die Zahl der türkischen Asylbewerber nimmt seit dem Putschversuch durch das türkische Militär im Juli 2016 kontinuierlich zu. Das geht aus Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“  vorliegen. Auch die Anerkennungsquote steigt. Von Januar bis August dieses Jahres stellten 7610 Türken einen Asylantrag in Deutschland, die Anerkennungsquote lag bei 44,8 Prozent. 10.655 Anträge nahm das BAMF im Jahr 2018 entgegen. Damals lag die Anerkennungsquote bei 41,4 Prozent. Im Jahr davor waren es 8483 Anträge türkischer Bürger bei einer Anerkennungsquote von 28,1 Prozent. Im Putschjahr 2016 selbst taucht die Türkei noch nicht in den Statistiken des BAMF unter den zehn wichtigsten Herkunftsstaaten für Asylbewerber auf. Mittlerweile liegt sie auf Platz vier hinter Syrien, Irak und Nigeria. 2018 belegte sie noch den fünften Rang der Hauptherkunftsländer, 2017 war es Platz 6. Setzt sich der bisherige Trend für 2019 fort, wird die Zahl am Jahresende erneut über Vorjahresniveau liegen.

Mobilfunk
Landkreistag-Präsident Sager: Ausbau des Breitbandes kostet rund zwölf Milliarden Euro

Landkreise fordern „neuesten Mobilfunk bis zur letzten Milchkanne“ bis 2024 Osnabrück – Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager, hat kurz vor der Jahrestagung auf Schloss Merseburg (Sachsen-Anhalt) massive finanzielle Unterstützung vom Bund gefordert. „Ich erwarte, dass bis spätestens 2024 jeder Bürger schnelles Internet hat – egal wo er wohnt“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Der Ausbau des Breitbandes kostet nach Angaben des 60-Jährigen rund zwölf Milliarden Euro. Zur Finanzierung soll der Bund nach seinen Worten die rund 6,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, die er mit der Versteigerung der 5G-Mobilfunklizenzen erzielt hat. „Für den Rest muss der Bund eigene Steuermittel in die Hand nehmen.“ Für Sager ist eines klar: „Wir brauchen schnelles Internet und neuesten Mobilfunk bis zur letzten Milchkanne – und auch da, wo es keine Milchkanne mehr gibt.“ Wenn der ländliche Raum nicht strukturell gefördert werde, drohten ein Auseinanderdriften der Gesellschaft und weiterer Zulauf für Populisten. Der Deutsche Landkreistag, der 294 Kreise vertritt, berät an diesem Mittwoch auf seiner Jahrestagung unter der Überschrift „Kreise als Kraftzentren der ländlichen Räume“. Zu den Rednern gehören neben Sager die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner und der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff (beide CDU).

Schweiz
Geklautes Portemonnaie nach 31 Jahren zurück bei Besitzerin

Winterthur – Eine 56-jährige Frau aus Winterthur erreichte gestern Nachmittag per Telefon eine besonders große Überraschung. Am anderen Ende des Hörers war die Stadtpolizei. Diese teilte ihr mit, dass man ihr Portemonnaie gefunden habe, 31 Jahre nachdem es ihr gestohlen worden war. Wie die Schweizer Tageszeitung der Landbote weiter berichtet, folgte auf der Wache eine zweite Überraschung. Dort konnte man ihr die Brieftasche praktisch unversehrt übergeben, im Zustand von 1988. Der Lüftungsschacht des Theater-Parkhauses, in dem die schwarze Leder-Brieftasche während Bauarbeiten zum Vorschein gekommen war, bot offenbar ideale Bedingungen, berichtet Der Landbote weiter. Sie gehe davon aus, dass ihr jemand das Portemonnaie nach einem Adventskonzert in der Stadtkirche bei einem Spaziergang durch die Altstadt aus der Tasche gestohlen habe. https://www.facebook.com/stapowinterthur/photos/a.439190676156231/3013948142013792/?type=3

App-News
Das Portmonnaie der Zukunft: Software-Entwickler Sylo stellt Smart Wallet vor

Das globale Softwareentwicklungsunternehmen Sylo hat eine neue Ära der App veröffentlicht, die die Art und Weise verändern wird, wie die Welt handelt und verbindet. Das Sylo Smart Wallet wurde heute offiziell in den Google Play und Apple App Store Stores vorgestellt und ist eine wegweisende Entwicklung, die eine digitale Wallet mit einem Messenger der nächsten Generation kombiniert. Benutzer können sich von der Sicherheit einer Wallet-Adresse aus verbinden, digitale Assets im Chat senden und empfangen, Audio- und Videoanrufe tätigen und alle ERC-20-kompatiblen Token, wie beispielsweise Ethereum, in einer nicht-verwahrten Wallet speichern. Mit der Einführung des Smart Wallet erkennt Sylo die Notwendigkeit, Krypto-Assets so einfach wie möglich zu gestalten, während sie gleichzeitig ein funktionsreiches Erlebnis für Enthusiasten bieten. In einer Branche mit großen Versprechungen und wenigen Auslieferungen ist die früher als geplante Veröffentlichung der App in den globalen App-Stores ein klarer Beweis dafür, dass das neuseeländische Technologiestudio mit seinen dezentralen Innovationen Wellen schlägt. Sylo-Mitbegründer und Geschäftsführer Dorian Johannink sieht in der Entwicklung von Sylo einen unvermeidlichen Schritt, um den Anforderungen der heutigen Menschen an Privatsphäre und Sicherheit gerecht zu werden. „Eine Finanztransaktion ist eine Form der digitalen Kommunikation. Mit Sylo ist die gesamte Kommunikation standardmäßig sicher: Nachrichten, Anrufe und Transaktionen“, sagt Johannink. „Wir freuen uns unglaublich, jetzt live in den App-Stores zu sein“, sagt Ben Jordan, Sylo-Mitbegründer und Produktdirektor. „Es ist ein wichtiger Meilenstein für uns, die Lösung, an der wir seit fast zwei Jahren arbeiten, auf den Markt zu bringen, um die Vorteile digitaler Assets und dezentraler Technologien wirklich dem Mainstream-Publikum zugänglich zu machen.“ Mit über einem halben Jahrzehnt Erfahrung in der Innovation mit dezentralen Technologien ist Sylo die Vorreiterin in Sachen Daten- und Kommunikationssicherheit. Die Legacy-App Sylo Confidential, die sich derzeit noch auf dem Markt befindet, verfügt über eine globale professionelle Benutzerdatenbank in mehr als 24 Ländern. Zu den Funktionserweiterungen des Sylo Smart Wallet im vierten Quartal 2019 und darüber hinaus gehören die Unterstützung von Bitcoin, dezentraler Speicher, ein nicht fungibler Sticker-Marktplatz und die Möglichkeit für Benutzer, ihre eigenen Dynamic Digital Assets (DDA’s) zu erstellen.  

Russland
Putin stolz auf Beziehungen zu Israel

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Moskau – Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Dienstag, er sei stolz darauf, dass die Beziehungen Russlands zu Israel den höchsten Stand aller Zeiten erreicht haben. „Wir in Russland achten sehr auf die Entwicklung von vielfältigen und für beide Seiten vorteilhaften Beziehungen zum Staat Israel. Und wir bemühen uns, sie in einer Partnerschaft und in einem konstruktiven Geist aufzubauen“, sagte Putin auf einem Kongress der pro-israelischen Wohltätigkeitsstiftung Keren Hayesod. „Ohne Übertreibung kann ich mit Stolz sagen, dass es noch nie zuvor ein solches Maß an Beziehungen zwischen Russland und Israel gegeben hat, mit Ausnahme natürlich der ersten Monate und der ersten Jahre nach der Gründung des Staates Israel“, betonte Putin nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS. „Die russisch-israelischen Beziehungen zeichnen sich durch einen sinnvollen politischen Dialog aus“, sagte der russische Staatschef und fügte hinzu, dass er regelmäßige Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu habe. Das jüngste fand letzte Woche in der russischen Badeort-Stadt Sotschi statt. „Wir tauschen uns oft aus, führen telefonische Konsultationen, diskutieren aktuelle Ereignisse, manchmal die dringlichsten Themen der globalen und regionalen Agenda und der bilateralen Zusammenarbeit“, so Putin. Putin wird im Januar 2020 nach Israel reisen und an einer Zeremonie teilnehmen, bei der ein Denkmal für die Opfer der Belagerung von Leningrad enthüllt wird. „Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat mich eingeladen, im Januar nächsten Jahres nach Israel zu reisen, um an den Ereignissen anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und des Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust teilzunehmen. Ich werde dieses Angebot nutzen, wie ich kürzlich bei einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu sagte. Ich hoffe, dass die israelische Führung und ich während des Besuchs ein Denkmal für die Opfer der Belagerung von Leningrad enthüllen werden, das auf Initiative israelischer Veteranen errichtet wurde“, sagte Putin vor der israelischen Keren Hayesod-Konferenz. Keren Hayesod ist in mehr als 45 Ländern der Welt tätig und ermöglicht es, gezielte Spenden an zahlreiche Projekte in Israel weiterzuleiten. In vielen Ländern hat Keren Hayesod mehr als eine Landesvertretung. In Deutschland beispielsweise gibt es Vertretungen der Keren Hayesod in Berlin, Frankfurt am Main und München. Die Aufgaben des Keren Hayesod sind durch das israelische Gesetz Nr. 5716-1956 geregelt, das von der Knesset bereits im Januar 1956 verabschiedet wurde. Entsprechend diesem Gesetz ist Keren Hayesod in Israel ein eingetragener Verein, schreibt Wikipedia.