Imamoğlu-Verhaftung
Türkei: Immer mehr Kronzeugen aus den Reihen der CHP

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Die Delegierten der größten türkischen Oppositionspartei CHP, Umut Şenol und Berat Çağrı Kapki, die im Rahmen der Korruptions- und Bestechungsermittlungen gegen den ehemaligen Oberbürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu festgenommen wurden, haben ebenfalls von der Kronzeugenregelung gebrauch gemacht. Damit steigt die Anzahl der „Genossen“ oder „Freunde“, die im Rahmen der Ermittlungen gegen İmamoğlu und der „kriminellen Organisation“ festgenommen wurden und von dieser rechtlichen Bestimmung Strafmilderung erhoffen, auf rund 40. Ihre vollumfänglichen Aussagen zu den gegen ihnen erhobenen Vorwürfen, belasten Ekrem İmamoğlu schwer.

Gefangen im Netz betrügerischer Machenschaften

Mit Beginn der Razzia gegen den ehemaligen OB von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, am 19. März, verstärkt sich nicht nur der Druck auf den „Kopf“ der „kriminellen Organisation“, sondern auch auf die Oppositionspartei CHP selbst, die bislang stoisch İmamoğlu in Schutz nimmt. Der Vorwurf, die Spitze der größten Oppositionspartei tue nicht genug für ihren Präsidentschaftskandidaten, beginnt mit der halbgarenen Verteidigung. Man staunt u. a. darüber, dass kein einziger der bisherigen Kronzeugen von der Partei wegen Verleumdung angezeigt wurde. Auch İmamoğlu selbst, hat laut Medienberichten davon bislang abstand genommen. Das führt sichtlich zur Erosion der eigenen Glaubwürdigkeit, nicht nur innerhalb der Partei, sondern vor allem gegenüber der eigenen Wählerschaft. Kritiker erklären hingegen, damit werde der Spitzenpolitiker vom politischen Prozess ausgeschlossen und ihren Wählern letztlich das Stimmrecht genommen. İmamoğlu und sein Parteivorsitzender Özgür Özel sprechen von einer politischen Verfolgung, das man eher in einem autoritären Regime erwarte. Das Ziel sei einzig und allein, ihn von der Präsidentschaft auszuschließen. Die nächste Präsidentschaftswahl findet spätestens 2028 statt.

Star-Generalstaatsanwalt Akin Gürlek

Der Istanbuler Generalstaatsanwalt Akin Gürlek lässt sich davon nicht beirren und weitet die Ermittlungen ständig aus, auch aufgrund der knapp 40 Kronzeugen von insgesamt und bislang 130 in Untersuchungshaft genommenen Personen aus dem Umkreis des ehemaligen Istanbuler OB´s. Dabei sind inzwischen auch Personen aus dem unmittelbaren Umfeld von Imanoğlu selbst, die sich aus Delegierten, Beamten aus Gemeinde- wie Stadtämtern und Unternehmern zusammensetzen. Sollten die Vorwürfe in der noch nicht verfassten Anklageschrift vom Strafgericht angenommen werden, drohen den Inhaftierten wegen der Veruntreuung öffentlicher Gelder, Korruption, Bestechung und Drohung im Amt nicht nur mehrjährige Haftstrafen, sondern ihnen wird auch für Jahre das passive Wahlrecht entzogen. Bliebe es dabei, könnte İmamoğlu bei der Präsidentschaftswahl auch wegen seinem aberkannten akademischen Grad nicht antreten. Experten zufolge werden die Ermittlungen noch Monate dauern, die Gerichte noch Jahre damit beschäftigt sein, bis ein unanfechtbares Urteil gefällt ist.

CHP steht vor der Zerreißprobe

Derweil steht die größte Oppositionspartei vor einer weiteren großen Herausforderung: Gegen die Partei selbst läuft seit einigen Monaten ein brisanter Prozess. Am 30. Juni 2025 wird ein zuständiges Verwaltungsgericht in Ankara wahrscheinlich die Entscheidung darüber fällen, ob die Wahl des aktuellen Parteivorstandes unter dem Vorsitz von Özgür Özel vom 38. Parteikongress im November 2023 nichtig zu erklären ist oder nicht. Der Vorwurf, dass die Wahl des Parteivorstands nicht mit rechten Dingen zu tun hatte, Delegierte bei der Stichwahl mit Geldern, Zuwendungen, Reisen und Immobilien bestochen worden sein sollen, wurde aus den eigenen Reihen, vor allem durch den damals abgesetzten Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu in den Raum geworfen. Kurz nach der Wahl des neuen Parteivorstands, sprach Kemal Kılıçdaroğlu von einem Dolchstoß aus unmittelbarer Nähe. Daraufhin stellten mehrere Mitglieder der Partei Strafanzeige gegen die Partei selbst. Gegenwärtig herrscht daher innerhalb der Oppositionspartei Chaos. Nach der Ankündigung Kemal Kılıçdaroğlus, bei Nichtigerklärung des Gerichts den Vorsitz wieder übernehmen zu wollen, um einer bis zur nächsten Wahl des Parteivorstands der treuhänderischen Regelung zuvorzukommen, rief der OB von Ankara Mansur Yavas (CHP) die Partei dazu auf, diesen Schritt zu beherzigen, bis die „Wogen geglättet“ sind. Damit ist das Chaos perfekt: İmamoğlu ließ aus der Untersuchungshaft kurz darauf verlauten, man solle Zusammenhalten und zum gegenwärtigen Vorsitzenden Özgür Özel stehen. Damit zeichnet sich ein Kampf innerhalb der Flügeln in der Partei ab, der in den sozialen Medien bereits voll entbrannt ist. Bis zur Wahl des Parteivorsitzenden Özgür Özel im Gespann mit İmamoğlu unternahm man alles, um sicherzustellen, dass Muharrem İnce und Kemal Kılıçdaroğlu dieses Land von Erdogan übernehmen. Betrachtet man die Lage jetzt, scheint man nun gänzlich einer anderen Meinung zu sein. Das zeigt sich in den sozialen Medien, in der jetzt derart unter die Gürtellinie geschlagen wird, dass man sich schon fremd schämen kann.  
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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Zwischen Schuldkomplex, Judenfetisch und Feindbildproduktion: Andrea Sawatzki und die deutsche Unfähigkeit zur Objektivität

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Offshore-Öl
Libyen will Seerechtsabkommen mit Türkei ratifizieren

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Von Nabi Yücel Das libysche Parlament strebt nächste Woche eine einstimmige Ratifizierung des Seeabkommens zwischen Libyen und der Türkei aus dem Jahr 2019 an, erklärte ein libyscher Abgeordneter gegenüber dem „The Libya Observer“. „Das Abkommen könnte diese Woche in einer offiziellen Sitzung darüber abgestimmt und ratifiziert werden“, heißt in dem Kurzbericht der „The Libya Oberserver“ weiter. Libyen und die Türkei unterzeichneten erst am vergangenen Mittwoch eine Absichtserklärung über eine Offshore- Öl- und Gasexploration in libyschen Gewässern. Das Abkommen fällt in eine Zeit, in der nun neben der Türkei auch zwischen Libyen und Griechenland ein Streit um Seerechte entbrannt ist. Libyen ist wie die Türkei kein Unterzeichnerstaat des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (SRÜ). Das bedeutet, dass Libyen oder die Türkei rechtlich nicht an die Bestimmungen des SRÜ gebunden sind, sondern sich lediglich den Genfer Seerechtskonventionen der Vereinten Nationen von 1958 untergeordnet haben. Das Seeabkommen zwischen der Türkei und Libyen aus dem Jahr 2019, dass die Festlegung der Seegrenzen zum Ziel hat, wird in der EU abgestritten. Kritiker, darunter Griechenland und Zypern, argumentieren, dass es gegen das SRÜ verstößt, indem es ihre Seerechte ignoriert, während die Türkei behauptet, ihre Souveränitätsrechte auf Grundlage der Prinzipien des Festlandsockels nach der Genfer Seerechtskonvention zu schützen. Die Rechtsgültigkeit des einen oder anderen Abkommens bleibt daher umstritten, und bis Juni 2025 gab es keine Verhandlungen zu einer einvernehmlichen Lösung. Die diplomatischen Spannungen im östlichen Mittelmeerraum haben daher erneut zugenommen. Libyen und die Türkei stehen auf der einen, die Europäische Union mit Zypern und Griechenland auf der anderen Seite. Im Mittelpunkt des Streits steht vor allem das 2019 zwischen Tripolis und Ankara unterzeichnete Übereinkommen, dass die Souveränität und Rechte zur Rohstoffexploration in den Mittelpunkt rücken. Jüngste Äußerungen und Maßnahmen haben dieses komplexe und sensible Thema auch innerhalb der EU neu entfacht. Das libysche Parlament wie auch die Regierung in Ankara hatten zuletzt die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 26. Juni 2025 zum libysch-türkischen Seeabkommen scharf zurückgewiesen. Beide Seiten betonten, dass die Legitimität, der von Libyen und der Türkei unterzeichnete internationale Abkommen ausschließlich in der Zuständigkeit der jeweiligen Verfassungsorgane liege, und verurteilten jegliche Versuche von außen, sich in die inneren Angelegenheiten oder in bilaterale Beziehungen einzumischen. Der Sprecher des Außenministeriums, Öncü Keçeli, sagte in seiner ersten Reaktion auf die am Freitag veröffentlichten Schlussfolgerungen des EU-Rates, dass die Ergebnisse des Gipfeltreffens der EU-Staats- und Regierungschefs zeigten, dass Griechenland und die griechische Insel Zypern weiterhin bestrebt seien, „ihre Maximalansprüche durchzusetzen“. Der Deal sei nach internationalem Recht ein „völlig legitimes Abkommen“, schrieb der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Öncü Keçeli, auf X. „Anstatt rechtlich ungültige Forderungen zu unterstützen, sollte die EU in diesem Zusammenhang alle ihre Mitglieder dazu aufrufen, das Völkerrecht einzuhalten“, sagte er.

Gastkommentar
Bericht: Kirchen-Anschlag in Syrien geht auf das Konto der SDF

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Die kurdische Syrische Demokratische Kräfte (SDF) griff offensichtlich zu einer „False Flag“-Taktik mit IS-Gefangenen zurück, um die Stabilität und Sicherheit in der Region Damaskus zu stören und die neue syrische Übergangsregierung unter Druck zu setzen. Darauf deuten Hinweise aus dem Büro der US-amerikanischen Hilfsorganisation Blumont im syrischen al-Hol.

Viele Tote nach Selbstmordanschlag in Kirche

Am 23. Juni hatte ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staats (IS) in einer Kirche in der syrischen Hauptstadt Damaskus ein Selbstmordanschlag verübt. Nach Angaben des syrischen Gesundheitsministeriums wurden dabei 25 Menschen getötet, die an einer Messe teilgenommen hatten. Weitere 63 Menschen erlitten demnach bei der Explosion in der Mar-Elias-Kirche Verletzungen. Es war der erste Anschlag dieser Art seit Jahren in Syrien. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat. Danach erklärte das Innenministerium, der Täter habe der Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staats (IS) angehört, die früher Teile Syriens und des Iraks kontrolliert hätten. Der Angreifer habe die Kirche mit zwei weiteren Personen aufgesucht, dann allein betreten, auf die Gläubigen geschossen und schließlich seinen Sprengsatz gezündet, teilte das Innenministerium mit.

Täter stammt aus IS-Zelle und dem Lager al-Hol

Am darauffolgenden Tag verbreitete sich über soziale Medien eine Meldung über eine wenig bekannte syrische sunnitische Extremistengruppe – Saraya Ansar al-Sunna, was übersetzt „Schwadronen der Anhänger der Sunna“ bedeutet – die sich zu dem Anschlag bekannt habe. Die Gruppe bestritt demnach jegliche formelle Verbindung zum IS, widerlegte die Behauptung der syrischen Übergangsregierung, der IS sei verantwortlich, und drohte mit weiteren Anschlägen. Kurz darauf veröffentlichte die Gruppe selbst über ihr Social-Media Kanal eine Erklärung und bestritt eine Verbindung zum Terroranschlag. Drei Tage nach der schrecklichen Tat gab das syrische Innenministerium an, einen der flüchtigen Personen im Raum Damaskus festgenommen zu haben. Dabei handle es sich um einen irakischen Staatsbürger, der ebenfalls ein Mitglied einer IS-Zelle sein soll. Der Name des Festgenommenen sei ebenfalls in einer Datenbank der internationalen Hilfsorganisation aufgetaucht. Demnach sei der Mann ab November 2024 im Lager al-Hol als Lieferant von Heizmaterial tätig gewesen, der Täter stamme jedoch aus dem Internierungslager selbst. Das Lager al-Hol liegt im syrischen Gouvernement al-Hasaka im nordöstlichen Syrien, rund 650 km von Damaskus entfernt. Das Lager ist ein Internierungslager am südlichen Stadtrand von al-Hol, die seit 2019 vor allem die Familien dschihadistischer Kämpfer des Islamischen Staats beherbergt. Das Gebiet wird von der syrisch-kurdischen SDF unter dem Dach der Task-Force einer internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat, insbesondere der USA kontrolliert. Obwohl die SDF – eine der mächtigsten bewaffneten Formationen Syriens und langjähriger Feind aller syrischen Oppositionsmilizen – im März ein Abkommen mit Übergangspräsidenten Al-Scharaa unterzeichneten, in der sie sich verpflichteten, sich der Kontrolle von Damaskus zu integrieren, bleiben die Spannungen zwischen beiden Seiten bestehen. Der SDF gelang es nie, das Lager al-Hol vollständig zu sichern, die genaue Namenliste der dort Inhaftierten zu ermitteln oder IS-Kommandeure daran zu hindern, das Lager heimlich zu betreten und zu verlassen oder Schmuggel zu betreiben, veröffentlichten sie dennoch eine Gegenerklärung, in der sie die Behauptungen des Innenministeriums zurückwiesen. Laut dem Innenministerium zeigte man sich dagegen erstaunt darüber, dass der Selbstmordattentäter in Begleitung von zwei Personen die Strecke zwischen al-Hol und Damaskus unbehelligt passieren konnte. Der Sprecher des Innenministeriums stellte zudem fest, dass das unbemerkte Verlassen der Personen aus dem Lager al-Hol sehr verdächtig sei.

Verhaftungen und Drohungen gegen Hilfsorganisation

Am vergangenen Freitag sickerte dann die Nachricht durch, dass die syrisch-kurdische SDF das Büro der Blumont in al-Hol durchsucht, 34 Mitarbeiter mitsamt einem Medienvertreter festgenommen und die Arbeit der Hilfsorganisation für beendet erklärt habe. Die Nah-Ost-Zentrale der Blumont in Jordanien sei zudem unter Druck gesetzt worden, die Echtheit des Daten-Leaks zu leugnen, mit der eine Verbindung zwischen dem Selbstmordattentäter und dem Lager al-Hol bewiesen wird. Die syrisch-kurdische SDF gilt als syrischer Arm der Terrororganisation PKK in Syrien. Laut Experten sieht sich die SDF zunehmend existenziell bedroht, vor allem wegen der Drohung des US-Präsidenten Donald Trump, das US-Kontingent aus Syrien abzuziehen. Zudem wird der Druck der syrischen Übergangsregierung, sich in die syrische Armee einzugliedern und aufzulösen, immer höher. Laut dem schwedischen Analysten Michael Arizante, scheint die SDF immer verzweifelter zu werden, was sie deshalb außerordentlich gefährlich macht. Arizante fordert deshalb die USA auf, die SDF dazu zu zwingen, sich in der nationalen Struktur Syriens einzugliedern oder mit der gewaltsamen Entwaffnung zu beginnen.

Gastkommentar
Israel: Die deutsche Unfähigkeit zur Objektivität

Ein Gastbeitrag von Gazmend Gashi Die deutsche Schauspielerin Andrea Sawatzki hat sich auf Facebook öffentlich zu Israel, Palästina und zur Hamas geäußert – und mit ihrer Erklärung ein Paradebeispiel dafür geliefert, wie sich der deutsche Schuldkomplex, verkleidet als Moral, in rassistische Täter-Opfer-Umkehr verwandelt. In einem Beitrag, der sich als persönliche Meinungsäußerung tarnt, betreibt sie politische Stimmungsmache gegen jede Form palästinensischer Selbstbehauptung – und verwechselt gezielte Ausblendung mit Humanismus.
Dass Sawatzki die Hamas ablehnt, ist legitim. Aber dass sie aus dieser Ablehnung ein pauschales Urteil über jede Form palästinensischen Widerstands ableitet, ist ideologisch durchtränkt. Wer heute auf Pro-Palästina-Demos geht – und dabei ausdrücklich gegen Kollektivbestrafung, ethnische Säuberungen und militärisch exekutierte Apartheid protestiert – wird von ihr in einen Topf mit Islamisten, Terroristen und Massenmördern geworfen. Sie schreibt von „Hamas-Dreiecken“, „blutigen Händen“, „Fahnen“ und moralisiert sich gleichzeitig in die Rolle der bedrohten Unschuld: Sie wolle doch nur ihre Meinung äußern. Was dabei entsteht, ist kein demokratischer Diskurs, sondern eine durch Schuldreflexe aufgeheizte Dämonisierung jeglicher israel-kritischer Position. Was sie formuliert, hat SS-Propaganda-Qualitäten. Die antisemitische Gleichsetzung von einst – „alle Juden sind Kommunisten“ – wird heute umgedreht in „alle Palästina-Demonstranten sind Hamas“. Dieser entmenschlichende Kollektivverdacht ist nicht zufällig, sondern politisch gewollt. Auch CDU-Chef Friedrich Merz bediente sich kürzlich exakt dieser Logik, als er öffentlich sagte: „Israel macht die Drecksarbeit für uns.“ Wer solche Sätze sagt, verabschiedet sich nicht nur von Menschenrechten, sondern auch von jeglicher zivilisatorischen Erinnerung an das, was deutsche „Drecksarbeit“ im 20. Jahrhundert bedeutete. Sawatzki reiht sich nahtlos ein in dieses Bündnis aus Schuldabwehr und rassistischer Entlastungsprojektion. Denn die deutsche Debattenkultur ist längst verformt: Kritik an Israel = Antisemitismus. Diese Gleichsetzung ist nicht nur analytisch falsch, sondern politisch verheerend. Sie relativiert den Holocaust, indem sie ihn zur moralischen Deckungskarte für koloniale Gewalt umdeutet. Wenn Israel Kinder bombardiert, Krankenhäuser zerstört, UN-Schulen attackiert, Zivilisten in Gaza gezielt abschlachtet – dann darf das in Deutschland nicht als das benannt werden, was es ist: Staatsterror. Stattdessen wird es als legitime Selbstverteidigung beschönigt. Sawatzki geht noch weiter: Wer das kritisiert, steht für sie moralisch bereits auf der Seite der Täter. Dabei ist genau diese Haltung der Grund für das moralische Versagen Deutschlands im Nahostdiskurs. Der eurozentrische weiße Mensch spricht wieder. Er liebt Israel – nicht aus Solidarität, sondern weil es ihn erlöst. Er hasst die Palästinenser – nicht weil sie bedrohlich wären, sondern weil sie erinnern: an Kolonialismus, an Apartheid, an das eigene historische Schweigen. Sawatzki schreibt, sie habe Freunde „in Israel, Gaza, Iran“ – ein pseudohumanistisches Accessoire, mit dem sie ihre selektive Empathie rhetorisch verbrämt. Dass sie in ihrem gesamten Text kein einziges Mal die Besatzung, die Blockade, die täglichen Verbrechen an der palästinensischen Bevölkerung benennt – das spricht Bände. Sie spricht von „Frieden“, schweigt aber zu Israels rechtsradikaler Regierung. Sie spricht von „Leid“, blendet aber systematisch aus, dass dieses Leid durch eine rassistisch motivierte Militärpolitik erzeugt wird. Stattdessen erklärt sie – mit der Selbstgewissheit des deutschen Schuldgestus – die Kritik an dieser Realität zur moralischen Bedrohung. Dass sie dafür auf ihrer Facebook-Seite die Kommentarfunktion deaktiviert hat, ist bezeichnend: Kritik wird nicht ertragen, sondern blockiert. Genau wie Israels Kritik an der Besatzung nicht erträgt, sondern bombardiert. Und was ist das Ziel all dessen? Die deutsche Seele sucht Erlösung. Der Holocaust war ein Menschheitsverbrechen – aber aus ihm wurde im kollektiven Gedächtnis kein echter Antifaschismus, sondern eine Schulderbsenzählerei. Man liebt das jüdische Opfer, solange es tot ist – und man liebt Israel, solange es die Palästinenser bombardiert. Sawatzkis Pathos ist nicht etwa Humanität, sondern ein Symptom: Sie steht exemplarisch für jene Generation deutscher Kulturschaffender, die ihre Bedeutungslosigkeit über die israelische Gewaltverklärung kompensieren will. Wer „Nie wieder“ ernst meint, muss jede Form von Faschismus ablehnen – auch den zionistischen. Wer Humanität beansprucht, muss jeder Form von Terror entgegentreten – auch dem staatlich sanktionierten. Und wer sich auf die Seite der Gerechtigkeit stellt, darf nicht den Kolonisator bejubeln und das Kolonisierte entmenschlichen. Alles andere ist keine Meinung – sondern Mittäterschaft!

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
 

Zum Autor

Gazmend Gashi ist Kind der ersten Migrantengeneration, Hadith-Wissenschaftler, Diplom-Wirtschaftler, leidenschaftlicher Handwerker, R’n’B/Soul-Sänger und politischer Analyst. Unabhängig von seiner islamischen Gelehrsamkeit widmet er sich soziologischen Analysen kollektiven Verhaltens – mit Schwerpunkt auf Antirassismus, Antimuslimismus und Antisemitismus.

Gastkommentar
Rassismus in der muslimischen Community – Verdrängtes Erbe

Ein Gastbeitrag von Gazmend Gashi Während sich muslimische Communities in Europa – und vor allem in Deutschland – zu Recht gegen antimuslimischen Rassismus, staatliche Repression und medialen Generalverdacht zur Wehr setzen, bleibt eine unbequeme Wahrheit weitgehend verdrängt: Der Rassismus im eigenen Inneren. Ob gegenüber Schwarzen oder gegenüber Sinti und Roma – die Realität ist, dass auch innerhalb der Umma rassistische Denkmuster, koloniale Überlegenheitsfantasien und ethnische Abwertung tief verwurzelt sind. Und je tiefer dieses Problem reicht, desto lauter wird es tabuisiert. Ein Beispiel dafür ist die Figur des TikTok-Predigers Abdel Hamid – ein religiöser Influencer, der sich mit kindlich-traurigem Gesichtsausdruck, emotionalisierter Rhetorik und einer Mischung aus Ghettoästhetik und wahhabitischem Sendungsbewusstsein eine digitale Gefolgschaft aufgebaut hat. Er redet viel über “den wahren Islam”, beschwört mit “Vallahi”-Pathos moralische Prinzipien und warnt vor Betrügern – während er selbst wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt gerät: Vorwürfe der Steuerhinterziehung, des Spendenbetrugs und mehrfacher Täuschung stehen im Raum. Und es ist nicht das erste Mal. Doch anstatt diese Verfehlungen kritisch zu reflektieren, klammern sich viele seiner Anhänger an einen Verteidigungsreflex, der mehr an die Logik von Verschwörungsgläubigen erinnert als an islamische Selbstverantwortung. Abdel Hamid sei ein Opfer des Staates, ein „korrekter Bruder“, der von den „Kufar“ zum Schweigen gebracht werde. Solche Narrative ähneln frappierend dem Opferdiskurs rechter Deutscher, die „das System“ für ihre eigene Verantwortungslosigkeit verantwortlich machen. Es ist die islamisierte Variante des deutschen “Stockholm-Syndroms”: Der Täter wird idealisiert, das System dämonisiert, und die Wahrheit bleibt auf der Strecke. Als bekannt wird, dass Abdel Hamid zur Minderheit der Sinti und Roma gehört, kippt die Verteidigung in ein anderes Muster – und zwar in einen offenen Rassismus. In Kommentaren heißt es plötzlich: „Ach, er ist Roma? Das erklärt alles.“ Der strukturelle Rassismus, den viele Muslime selbst täglich erleben, wird in diesem Moment ungefiltert reproduziert – nur eben gegen jene, die innerhalb der marginalisierten Gruppen noch einmal ganz unten stehen: Schwarze und Roma. Es ist ein bekanntes Muster: Wenn ein arabischer Prediger durch Korruption auffällt, heißt es, er sei vom Weg abgekommen. Wenn ein türkischer Hodscha die Community betrügt, wird von einer „Fitna“ gesprochen, einem teuflischen Test. Doch wenn ein Schwarzer Muslim oder ein Angehöriger der Roma-Community kriminell wird, dann wird seine Ethnie zum Erklärungsmodell. Plötzlich ist es „in ihrer Natur“, plötzlich „nicht verwunderlich“. Dieses Denken ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines tief verinnerlichten Rassismus, den man in der muslimischen Umma weder benennen noch aufarbeiten will. Die Diskriminierung von Schwarzen und Roma-Muslim*innen ist nicht neu. In vielen Moscheen gilt der dunkelhäutige Bruder als „der andere“, selbst wenn er mehr Qur’an kennt als der Imām. Roma-Familien wird unterstellt, sie seien „unorganisiert“ oder „illoyal“. Schwarze Schwestern werden bei Heiratsvorschlägen systematisch übergangen oder exotisiert. Und wenn Kritik an diesem Zustand laut wird, verteidigt man sich mit dem verlogenen Satz: „Bilal war schwarz – also gibt es keinen Rassismus im Islam.“ Diese Instrumentalisierung Bilals ist der Gipfel der Ignoranz. Denn Bilal wird nicht als realer Mensch gesehen, sondern als moralisches Alibi. Seine Hautfarbe soll die eigene Blindheit verdecken. In Wahrheit handelt es sich um eine islamisierte Variante des „Onkel-Tom“-Mechanismus: Bilal als Strohmann. Als Ausrede. Als bequeme Erinnerung daran, dass wir uns mit dem Rassismus in unseren Reihen nicht auseinandersetzen müssen. Besonders perfide ist es, wenn privilegierte muslimische Frauen – meist weiß, türkisch oder arabisch – diese Argumentation übernehmen, um sich ihrer eigenen rassistischen Reflexe nicht stellen zu müssen. Dass der Fall Abdel Hamid gerade innerhalb einer unterschichtgeprägten, bildungsfernen TikTok-Community so viel Zuspruch erfährt, liegt auch an seiner Inszenierung als „einer von uns“. Er kommt „von der Straße“, spricht ihre Sprache, erzählt emotionale Geschichten, reduziert Frauen auf Anekdoten über Aisha – stets als die „demütige, dienende Frau“, die sich dem Propheten vollkommen unterordnet. Dass Aisha in Wirklichkeit eine politische Akteurin, eine Gelehrte und eine streitbare Persönlichkeit war, wird ausgeblendet. Abdel Hamid benutzt sie als religiöse Vorlage zur Reproduktion patriarchaler Unterwerfung. Seine männliche Zuhörerschaft soll lernen: Eine gute Frau schweigt, folgt und gehorcht. Männliche Verantwortung? Theologische Tiefe? Fehlanzeige. Dass er kaum Qur’an zitiert, keine Hadith-Kompetenz hat und stattdessen mit emotionaler Manipulation arbeitet, stört seine Gefolgschaft nicht. Denn Bildung ist in diesem Milieu kein Kriterium. TikTok ersetzt die Moschee. Emotion ersetzt Erkenntnis. Zugehörigkeit ersetzt Wahrheit. Seine Zielgruppe – oft intellektuell marginalisierte Jugendliche aus der Unterschicht – gleicht in ihrer Emotionalisierung dem Milieu rechter AfD-Wähler: Beide fühlen sich „von oben“ verraten, beide sehnen sich nach klaren Feindbildern, beide idealisieren charismatische Anführer, die ihnen Erlösung versprechen. Der eine mit Kalifat, der andere mit Vaterland. Noch drastischer zeigt sich der sexistische und patriarchale Bodensatz salafistisch geprägter Szenen im Fall des Predigers Ibrahim A. Gegen ihn wurde wegen sexualisierter Gewalt gegen seine Ehefrau ermittelt. Die Anzeige wurde schließlich zurückgezogen – nicht aus Mangel an Beweisen, sondern infolge massiven Drucks aus seinem eigenen religiösen Umfeld. Das Opfer lebt heute im Verborgenen. Es ist ein Beispiel für die strukturelle Frauenverachtung innerhalb der Wahhabiyya: Frauen, die sprechen, werden gebrochen. Männer, die Gewalt ausüben, werden gedeckt. Man schützt den Täter, nicht das Opfer. Eine Praxis, die mehr mit mafiöser Loyalität als mit islamischer Ethik zu tun hat. Auch Prediger wie Pierre Vogel oder Abul Baraa sind Teil dieser Verblendungsindustrie. Vogel, dessen Lies-Projekte als Nährboden jihadistischer Radikalisierung dienten, flüchtete sich in eine Medienstrategie, die jede Kritik als antimuslimische Hetze diffamierte. Abul Baraa betätigte sich während der Pandemie als esoterischer Händler von überteuertem Honig und verbreitete medizinisch gefährliche Falschinformationen – ohne dass daraus innerhalb der Community nennenswerter Protest entstanden wäre. Warum? Weil sie entweder weiß, arabisch oder türkisch sind – und damit Teil der ethno-religiösen Mehrheitsidentität innerhalb der Umma. Doch sobald ein Schwarzer oder Roma-Muslim ähnlich handelt, wird nicht mehr verziehen. Dann wird nicht diskutiert, dann wird verurteilt. Ethnische Herkunft wird zur Ursache erklärt, kulturelle Minderwertigkeit unterstellt. Es ist ein rassistischer Doppelstandard, der sich in Predigten, in Ehen, in der Moscheepolitik und in der Jugendarbeit zeigt. Die Mechanismen gleichen denen der weißen Mehrheitsgesellschaft – mit dem Unterschied, dass man sie hier in Gottes Namen betreibt. Wer den Islam als ethische Offenbarung versteht, muss endlich aufhören, diese Heuchelei zu dulden. Kriminalität ist nicht ethnisch. Dummheit auch nicht. Aber Rassismus ist strukturell – und er ist in unseren Reihen angekommen. Wenn wir nicht den Mut aufbringen, den Finger in die eigene Wunde zu legen, dann wird die Umma nicht durch äußere Feinde zerstört – sondern durch das, was wir in ihr dulden: Ungerechtigkeit, Arroganz, Heuchelei. Schwarze und Roma-Muslime sind keine Nebenfiguren, keine Testfälle, keine Fußnoten unserer Gemeinschaft – sie sind ein Teil von ihr. Und wer sie rassistisch ausgrenzt, hat den Islam nicht verstanden.
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Gastkommentar
Gesellschaft ohne Kinder? Ein lebensgefährlicher Irrtum

Ein Gastkommentar von Henriette Wild Es war ein Satz, der einschlug wie ein Paukenschlag: „Ein Gast mit Hund ist mir lieber als ein Gast mit Kind“, sagte Mario Pulker, Obmann der Gastronomie-Sparte in der österreichischen Wirtschaftskammer. Seither tobt im Netz ein regelrechter Sturm. Eltern, Familienverbände und Medien reagieren empört, viele Menschen sind sprachlos. Was auf den ersten Blick wie eine unbedachte Äußerung eines Gastronomen klingt, offenbart bei näherem Hinsehen ein gesellschaftliches Problem, das weit über die Grenzen der österreichischen Gaststuben hinausreicht. Auch in Deutschland wird der Ruf nach „kinderfreien Zonen“ lauter. Sei es in Cafés, Restaurants, Hotels. Doch was steckt dahinter? Ist das wirklich nur eine Frage der Ruhe oder Bequemlichkeit? Oder zeigt sich hier eine tiefere Schieflage im gesellschaftlichen Denken?
Zwischen Ruhebedürfnis und Zukunftsblindheit
Befürworter von Pulkers Aussage argumentieren recht pragmatisch: Gäste mit Hunden seien ruhiger, besser kontrollierbar, hygienischer, Kinder hingegen sind laut, wild, fordernd. Einige Gastronomen berichten sogar, dass sich andere Gäste über lärmende Kinder beschwerten. Laut Umfragen sympathisieren über die Hälfte der Befragten mit der Idee von kinderfreien Zonen in Lokalen. Doch dieser Wunsch nach Ruhe birgt eine gefährliche Tendenz. Kinder, die verletzlichsten und gleichzeitig wertvollsten Mitglieder unserer Gesellschaft, werden zunehmend als Störfaktor wahrgenommen. Eine Familie mit Kleinkind ist nicht mehr willkommen, sondern oft nur noch geduldet. Eltern berichten von abschätzigen Blicken, genervtem Personal oder sogar expliziten Hinweisen, dass Kinder „nicht erwünscht“ seien. Gleichzeitig ist der Hund als Sozialpartner längst etabliert. Viele Lokale werben aktiv mit „Hunde willkommen!“, stellen Wasser- und Fressnäpfe bereit. Dass Tiere dabei besser behandelt werden als Kinder, ist eine symbolträchtige Verschiebung, die nicht nur in der Gastronomie zu beobachten ist. Sie wirft die grundlegende Frage auf: Welche Werte trägt unsere Gesellschaft?
Gesellschaft ohne Kinder? Ein lebensgefährlicher Irrtum
Dass Kinder mal laut sind, kleckern oder ungeduldig werden, ist keine Überraschung. Es ist schlicht Teil ihres Wachsens, Lernens und Menschwerdens. Wer Kindern keinen Raum gibt, nimmt ihnen nicht nur die Möglichkeit zur Teilhabe, sondern verdrängt damit auch ihre Existenz aus dem öffentlichen Bewusstsein. Dabei sind Kinder nicht das Problem, sie sind die Lösung. Sie sind unsere Zukunft in einer Welt, die dringend nach Zukunft sucht. Während Europa unter sinkenden Geburtenraten und demografischem Wandel leidet, diskutieren wir darüber, ob Kinder in Cafés stören. Eine absurde Debatte, wenn man bedenkt, dass ohne Kinder weder Gesellschaft noch Wirtschaft noch Rente überlebensfähig wären. Wer Kinder aus Lokalen oder Hotels verdrängt, verdrängt in Wahrheit den Gedanken an Gemeinschaft, Vielfalt, Entwicklung. Und gleichzeitig wird jungen Eltern das Gefühl vermittelt, dass sie mit ihrer Familie nicht dazugehören. Eine fatale Botschaft, gerade in Zeiten, in denen wir eigentlich familienfreundlich sein müssten wie nie zuvor.
Wenn Familien auch in Deutschland zur Ausnahme werden
Auch in Deutschland ist die kinderfeindliche Tendenz längst spürbar. Immer mehr Hotels und Gastronomiebetriebe werben offen mit „Adults Only“-Konzepten, diese Angebote gelten ausschließlich für Erwachsene. Besonders im Wellness- oder Luxussegment finden sich Hotels, die Kinder bewusst ausschließen, häufig mit Altersgrenzen ab 14 oder 16 Jahren. Auch in der Gastronomie gibt es vereinzelte Lokale, die entweder durch explizite Hinweise oder durch fehlende kindgerechte Angebote signalisieren, Familien sind hier nicht erwünscht. Hochstühle? Fehlanzeige. Kindermenüs? Nicht vorgesehen. In einigen Fällen finden sich sogar Hausordnungen mit Zutrittsverboten für Kinder unter einem bestimmten Alter. Die Begründung ist dabei oft ähnlich wie in Österreich. Man wolle „Ruhe“ und „ein exklusives Ambiente“ bewahren. Doch während solche Regelungen rechtlich meist zulässig sind, da Kinder nicht als geschützte Diskriminierungsgruppe gelten, werfen sie gesellschaftlich gewichtige Fragen auf. Denn wo Familien systematisch ausgeklammert werden, entsteht nicht nur ein Markttrend, sondern eine gesellschaftliche Kluft. Kritiker wie der Deutsche Kinderschutzbund warnen: Eine Gesellschaft, die Kinder aus dem öffentlichen Leben verdrängt, verspielt ihre Menschlichkeit und auch ihre Zukunft.
Gastfreundschaft beginnt bei den Kleinsten
Kinder gehören in die Mitte der Gesellschaft, nicht an ihren Rand. Sie sind keine Last, sondern ein Geschenk. Ja, sie sind laut, neugierig, ungeduldig. Aber genau das macht sie lebendig. Und wer als Gastronomie meint, auf Kinder verzichten zu können, sollte sich fragen, auf wessen Zukunft er da eigentlich verzichtet. Denn Eltern von heute sind Gäste von morgen und Kinder von heute die Gastgeber der Zukunft. Eine familienfreundliche Atmosphäre ist kein betriebswirtschaftliches Risiko, sondern eine Investition in die Menschlichkeit. Wer heute Kinder willkommen heißt, baut Vertrauen auf. Und Gäste, die sich mit ihrer Familie wohlfühlen, kommen wieder. Sie bringen Leben, Gespräche, Bindung und Wärme mit. Natürlich darf es Orte der Ruhe geben, zum Beispiel feine Restaurants, ruhige Hotelzonen, stille Cafés. Doch die Haltung dahinter sollte nie ablehnend, nie ausgrenzend sein. Eine Gesellschaft, die ihre Kinder nicht willkommen heißt, sagt auch zu sich selbst Nein. Die Debatte um Mario Pulkers Hund-statt-Kind-Aussage ist daher mehr als ein Shitstorm, sie ist ein Spiegel. Ein Spiegel, in dem wir sehen, wie sehr unsere Gesellschaft an einem Scheideweg steht. Wollen wir Bequemlichkeit oder Beziehung? Wollen wir Stille oder Zukunft? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Wir brauchen keine kinderfreien Zonen. Wir brauchen kinderfreundliche Herzen. Denn Kinder sind keine Störung. Niemals. Sie sind der Sinn.

Israel-Iran-Konflikt
Iranischer Denker Dabashi: Israels Angriffe sind Ablenkung von Gaza

Ein Gastkommentar von Michael Thomas „Middle East Eye“ hat einen bemerkenswerten Beitrag eines iranischen Denkers namens Hamid Dabashi – und das ist nicht irgendwer -, veröffentlicht. Dabashi ist Professor für Iranistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University in New York City, Autor diverser, einschlägiger Bücher und darüberhinaus für seine Opposition zur Regierung bekannt. Es lohnt sich also, hinzuhören, wenn er spricht. Zunächst hält er es für ausgemacht, dass die Angriffe auf Iran letztlich nichts anderes waren als ein riesiges Ablenkungsmanöver, um die ungehindert fortschreitenden Tötungen in Gaza und dem Westjordanland nebst des Diebstahls von Land zu verdecken. Da man dort noch nicht am Ziel ist, könnten sich seiner Auffassung nach weitere Schlachtfelder eröffnen. Er erwähnt beispielsweise die Türkei. Faszinierend liest sich seine Darstellung der Gefühle des iranischen Volkes, dem er ein Bewusstsein für die große Geschichte des Landes und eine starke Identität zuspricht. Darüber kommt er zu dem Schluss, dass die Versuche Israels, Aufstände, Zwistigkeiten, Unruhen und Umsturzversuche im Iran zu entzünden, von geradezu ärgerlicher Dummheit waren. Er weist die Vermutung, im Gegenteil sei das Regime sogar gestärkt worden, als irrelevant zurück und sagt, dass für die Iraner in dieser Lage das Regime selbst im Grunde irrelevant geworden sei. Man versammelt sich als iranische Nation, übt Solidarität und hegt nunmehr einen tiefsitzenden Hass auf Israel und die USA, den es in seiner jetzigen Form zuvor nicht gab. Die Iraner verstehen das Lügenkonstrukt, das Israel gewoben und wie ein Netz ausgeworfen und das zu diesem Angriff geführt hat, sehr wohl. Sie begreifen den Angriff als Attacke auf sie als uralte, und stolze Kulturnation – auf sie als Volk selbst. Dabashi, der im Übrigen an anderer Stelle die Äußerungen von Bundeskanzler Merz „dumm und rassisstisch“ genannt hatte, sagt: „Das iranische Volk ist nun für sein Heimatland verantwortlich – und Israel wird nie ein Ende dieser Situation erleben.“ Die Iraner akzeptieren ihre Regierung jetzt gewissermaßen wertfrei als Kommandozentrale, die in diesem Krieg ihre Kräfte als Nation bündelt und koordiniert; (gesellschafts-) politische Auseinandersetzungen spielen jetzt keine Rolle. Sie zerfallen in diesen Tagen und in dieser Lage nicht mehr in Liberale, Oppositionelle, Kleriker oder sonstige Strömungen, sondern sind nun alle Iraner – und im weitesten wie eigentlich genauerem Sinne sogar Perser. Dass man den Sohn des letzten, davongejagten Shahs Pahlevi als neue Schachfigur aufs Brett schiebt, um mit ihm Spaltungen voranzutreiben stößt im Iran auf geeinten Widerwillen und ist völlig sinnlos. Außer einer Handvoll Exiliraner lehnt ihn jeder ab. Selbst Oppositioneller, zeigt sich Dabashi, der Denker, hier selbst als Teil seiner Wahrnehmung und als Patriot. Im letzten Absatz schwört er den heimlichen und geheimen, verräterischen Subjekten, die im Iran zu Werke gegangen sind, mit geschüttelter Faust Rache. Man ist unbedingt davon überzeugt, dass sie spontan auf der Straße gelyncht werden, wenn man sie enttarnt hat und die Regierung mit der Hinrichtung nicht schneller ist. Sein Essay ist insgesamt ein sehr beeindruckendes Bild auf das Innere des Iran und umbedingt lesenswert!  
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

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Glücksspielbranche
Besonderheiten von Online Casino Spielen in Deutschland

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Online-Casinos bieten Zugriff auf eine große Auswahl an Spielen für moderne Geräte. Jedes Spiel ist anders, sodass Spieler mit unterschiedlichen Vorlieben etwas Passendes finden. In der Lobby des Online-Casinos finden Sie sowohl klassische als auch innovative Formate. Online Casino Spiele in Deutschland unterliegen strengen Regeln, die Transparenz und Kontrolle gewährleisten. Diese Spiele kombinieren Elemente des traditionellen Glücksspiels mit modernen Online-Casino-Funktionen.

Haupttypen von Online-Spielen

Online Casino spielen in Deutschland lassen sich in verschiedene Haupttypen unterteilen. Jeder von ihnen zeichnet sich durch seine eigenen Merkmale hinsichtlich Spielmechanik, visueller Gestaltung und Spielmodi aus.

Spielautomaten oder Slots

Online-Casinos bieten in der Regel die meisten dieser Spiele an. Dabei müssen Walzen und Symbole in bestimmten Kombinationen erscheinen. Klassische Offline-Slots gab es nur in wenigen Ausführungen. Moderne Online-Optionen zeichnen sich durch eine deutlich größere Themenvielfalt aus. Klassische Spielautomaten haben sich erhalten, und neue sind mit komplexen Handlungssträngen entstanden, die auf Filmen, Mythologie oder Geschichte basieren. Viele von ihnen sind animiert, bieten Bonusrunden und interaktive Elemente.

Brettspiele

Zu den Brettspielen gehören:
  • Roulette
  • Baccarat
  • Poker
  • Blackjack
Sie können sie im automatischen Modus gegen den Computer oder mit Live-Dealern spielen. Die automatisierte Version ist schnell und einfach, während der Live-Modus realistische Elemente und die Möglichkeit zur Kommunikation mit dem Dealer bietet.

Live-Spiele mit Dealern

Im Live-Bereich von Online-Casinos können Sie das Spiel in Echtzeit verfolgen. Dazu müssen Sie sich mit der Videoübertragung verbinden, bei der professionelle Croupiers arbeiten. Diese Spiele kombinieren eine digitale Benutzeroberfläche mit vertrauten visuellen Elementen eines echten Casinos. Oft gibt es eine Chat-Funktion, und Sie können die Aktionen anderer Spieler verfolgen.

Kartenspiele

Eine eigene Kategorie sind Kartenspiele:
  • Blackjack
  • Texas Hold’em
  • Three Card Poker und andere
Sie unterscheiden sich in Regeln, Spieleranzahl und Rundenstruktur. In der Online-Version dieser Spiele erfolgt die Punkteberechnung automatisch, Sie spielen per Knopfdruck. Das macht das Spiel sehr komfortabel und konsistent.

Anpassung an Nutzer in Deutschland

Online Casino spielen in Deutschland müssen die Regeln des Glücksspielstaatsvertrags einhalten. Das bedeutet, dass alle Casinos lizenziert und die Spiele selbst zertifiziert sein müssen. Der deutsche Markt insgesamt zeichnet sich durch einen Trend zu transparenten Bedingungen und eingeschränkten Funktionen zum Schutz der Spieler aus.

Entwicklung der Spieleanbieter

In modernen Online-Casinos in Deutschland können Sie ausschließlich Spiele lizenzierter Software Anbieter spielen. Die wichtigsten Entwickler sind:
  • NetEnt
  • Playtech
  • Evolution
  • Pragmatic Play
Sie entwickeln Spielautomaten, Kartenspiele und Live-Spiele und zielen auf verschiedene Märkte ab, darunter auch Deutschland. Die Spiele dieser Entwickler zeichnen sich durch hochwertige Grafik, zuverlässige Spielmechanik und regelmäßige Updates aus. Ihre Inhalte sind vielfältig und stabil. Diese Entwickler führen auch neue Funktionen ein, wie beispielsweise adaptive Benutzeroberflächen oder innovative Bonus Mechanismen.

Technische Parameter und Benutzeroberfläche

Die meisten Spiele werden mit HTML5-Technologie entwickelt. Diese Technologie ermöglicht den reibungslosen Betrieb der Webseiten auf allen modernen Plattformen. Sie funktionieren sowohl auf Computern als auch auf Mobiltelefonen und Tablets. Die Benutzeroberflächen sind intuitiv, optisch ansprechend und einfach zu bedienen. Sie können Einstellungen und Grafiken anpassen, Sprachen auswählen und Untertitel aktivieren.

Verantwortungsvoller Spielansatz

Laut Markt Regulierungsbehörden müssen Online-Spiele über Selbst Überwachungsfunktionen verfügen:
  • Sitzungsdauer Limits
  • Erinnerungen an die Spieldauer
  • Informationen über Hilfsangebote für Menschen mit Spielsucht
Dies ist Teil eines breiteren Trends zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Spielzeit und -engagement.
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Onlinecasinos
Was du über das VerdeCasino unbedingt wissen solltest

+ WERBUNG + VerdeCasino überzeugt mit großer Spielauswahl, mobilen Apps und vielen Bonusaktionen. Erfahre hier, welche Stärken und Schwächen das Casino hat und worauf du vor der Anmeldung achten solltest.

Vor- und Nachteile des Spielens im VerdeCasino

VerdeCasino ist ein Online-Casino, das in kurzer Zeit bei Spieler:innen auf der ganzen Welt – auch in Deutschland – ziemlich beliebt geworden ist. Es bietet eine große Auswahl an Spielen, coole Boni und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Das zieht sowohl Neulinge als auch erfahrene Spieler:innen an. Wie bei jedem anderen Online-Casino gibt’s aber auch hier Vor- und Nachteile, die man kennen sollte, bevor man loslegt. Unten schauen wir uns genau an, was Verde casino ausmacht – die guten Seiten, aber auch mögliche Schwächen. Außerdem werfen wir einen Blick auf die verfügbaren Boni, Bonusprogramme und den Kundensupport.

Vorteile beim Spielen im VerdeCasino

Damit du besser entscheiden kannst, ob Verde Casino com was für dich ist, schauen wir uns zuerst die wichtigsten Vorteile an, die dich dort erwarten:

Riesige Auswahl an Spielen

Einer der größten Pluspunkte von VerdeCasino ist die riesige Spielauswahl. Hier findest du eigentlich alles, was das Spielerherz begehrt:
  • Slots – von klassischen „einarmigen Banditen“ bis hin zu modernen Video-Slots mit coolen Boni und richtig guter Grafik;
  • Tischspiele – wie Roulette, Blackjack, Poker und Baccarat. Diese Games sind vor allem bei Leuten beliebt, die gern mit Strategie spielen;
  • Live-Casino – hier spielst du mit echten Dealern in Echtzeit. Die Live-Atmosphäre bringt echtes Casino-Feeling nach Hause und kommt bei vielen super an.
Durch die große Auswahl findet eigentlich jede:r was Passendes – egal ob Anfänger:in oder Profi.

Promoaktionen und Bonusangebote

Bei VerdeCasino De gibt’s regelmäßig verschiedene Boni für Spieler:innen. Willkommensboni für neue User, wöchentliche Aktionen und Treueprogramme machen das Zocken nicht nur unterhaltsam, sondern auch richtig lohnenswert. Hier sind ein paar Boni, die du im Bereich „Promoaktionen“ auf der Website findest:
  • Willkommensbonus fürs Casino – nach der Registrierung kannst du bis zu 520 % Bonus bis 1200€ + 220 Freispiele abstauben: Einzahlung ab 10€ – 50 FS, einzahlung ab 15 € – 50 FS, einzahlung ab 10€ – 50 FS, einzahlung ab 15 € – 70 FS;
  • Willkommensbonus für Sportwetten – für alle, die auf Sport setzen wollen: Einzahlung ab 10 € – 100 % Bonus (bis max. 300 €), einzahlung ab 15€ – 150% Bonus (bis max. 300 €);
  • Reload-Bonus für Sportwetten – gibt’s jedes Wochenende bei Einzahlungen ab 10 €. Verfügbar von Freitag 00:00 Uhr bis Sonntag 23:59 Uhr;
  • Reload-Bonus fürs Casino – Angebot: Bonus aktivieren und an drei Tagen hintereinander einzahlen – 3 Drehungen am Glücksrad, Angebot: am dritten Tag eine 4. Einzahlung ab 10 € – zusätzlicher Bonus;
  • Sprint-Bonus fürs Casino – am vierten Tag bekommst du 150% Bonus, wenn du mindestens 300 € einzahlst;
  • Marathon- Bonus fürs Casino – hol dir 200 % + 100 Freispiele im Spiel Book of Ra Deluxe, wenn du mindestens 1000 € einzahlst. Die Freispiele haben einen Einsatzwert von 0,20 €;
  • Wöchentlicher Bonus – nach der Registrierung kannst du ab dem Rang „Leprechaun“ jede Woche bis zu 200% Bonus + 100 Freispiele bekommen;
  • Wöchentlicher Cashback – als „Leprechaun“-Spielerin bekommst du Cashback, wenn deine wöchentlichen Einzahlungen (abzgl. Boni) mindestens 20 € betragen.
Diese Bonusprogramme machen das Spielen deutlich attraktiver und geben dir zusätzliche Chancen auf Gewinne.

Benutzeroberfläche & Verfügbarkeit

Die Website von Verde Casino Deutschland hat eine super einfache und intuitive Oberfläche – perfekt für Einsteiger:innen, aber auch angenehm für erfahrene Spieler:innen. Das Design ist übersichtlich, ohne unnötigen Schnickschnack. Im Menü findest du alle wichtigen Bereiche schnell und ohne langes Suchen. Jeder Bonus ist klar erklärt – mit Infos zu den Bedingungen und zur nötigen Einzahlung.

Mobile App

Verde Casino online bietet dir Zugriff auf alle Spiele nicht nur über die mobile Website, sondern auch über eine eigene App fürs Smartphone. Die App kannst du ganz easy auf Geräte mit Android oder iOS runterladen. Egal also, ob du ein iPhone oder Android-Handy hast – du kannst die App direkt über die Website holen und jederzeit bequem mobil zocken.

Einfache Registrierung

Ein weiterer großer Pluspunkt bei VerdeCasino ist der einfache und schnelle Registrierungsprozess – so kannst du in nur wenigen Minuten loslegen. Im Gegensatz zu manchen anderen Online-Casinos, wo die Anmeldung ewig dauert oder unnötig kompliziert ist, geht hier alles total unkompliziert und entspannt. Der Start ins Spiel ist dadurch für alle angenehm – egal ob Neuling oder alter Hase. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
  1. Zur Website gehen. Öffne einfach die offizielle Website von VerdeCasino – egal ob vom Handy, Tablet oder PC.
  2. Auf „Registrieren“ klicken. Auf der Startseite siehst du direkt den Button „Registrieren“. Einmal klicken und schon geht’s los.
  3. Persönliche Daten eingeben. Im nächsten Schritt gibst du deine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer ein, legst ein Passwort fest, wählst die gewünschte Währung aus und bestätigst, dass du die AGB gelesen hast. Lies sie dir am besten kurz durch, bevor du den Haken setzt.
Das Ganze dauert nur ein paar Minuten – ohne komplizierte Prüfungen oder zusätzliche Hürden.

Zahlungsmethoden

VerdeCasino bietet eine große Auswahl an Möglichkeiten, dein Konto aufzuladen oder Gewinne auszuzahlen – auch in Deutschland. Für maximale Flexibilität stehen dir sowohl klassische Optionen wie Bankkarten als auch moderne Lösungen wie E-Wallets und Kryptowährungen zur Verfügung. Hier ein Überblick über die gängigen Einzahlungsmethoden:
Einzahlungsmet hode Mindesteinzah lung Maximale Einzahlung
Sofort Klarna  10 € 2 000 €
N 26 10 € 10 000 €
Deutsche Kreditbank AG 10 € 10 000 €
Sparkasse 10 € 10 000 €
Visa  10 € 10 000 €
Mastercard  10 € 10 000 €
Maestro Cirrus 10 € 10 000 €
MiFINITY 10 € 89 527 €
Jetonbank 10 € 1 000 000 €
Bitcoin 30 € 1 000 000 €
Litecoin 10 € 1 000 000 €
BNB 10 € 1 000 000 €
Dogecoin 10 € 1 000 000 €
Tron  10 € 1 000 000 €
Dank dieser großen Auswahl kannst du genau die Zahlungsart wählen, die dir am besten passt – ob klassisch oder Krypto. Diese Flexibilität macht das Spielen bei Verde Casino noch bequemer.

Mehrsprachige Benutzeroberfläche

VerdeCasino bietet seinen Nutzer:innen eine Oberfläche in mehreren Sprachen – darunter Englisch, Russisch, Deutsch und Spanisch. Das ist super praktisch für alle, die nicht so fit in Englisch sind. So kannst du dich ganz entspannt auf der Website zurechtfinden und vermeidest Missverständnisse oder Fehler beim Platzieren von Einsätzen.

Nachteile beim Spielen im VerdeCasino

Trotz vieler Vorteile gibt es bei Verde Casino auch ein paar Dinge, die den Spielspaß beeinflussen können. Es ist wichtig, diese Punkte zu kennen, damit du nach der Registrierung keine unangenehmen Überraschungen erlebst. Schauen wir uns die möglichen Nachteile mal genauer an:

Verifizierungsprozess

Die Identitätsprüfung bei VerdeCasino kann manchmal ziemlich lange dauern. Das Casino verlangt die Verifikation zur Sicherheit aller Spieler:innen – das ist Standard, aber:
  • Verzögerungen bei der Dokumentenprüfung: Manchmal dauert es mehrere Tage, bis dein Account vollständig freigeschaltet wird;
  • Anforderungen an die Dokumente: Du musst eventuell zusätzliche Unterlagen einreichen, z.B. Adressnachweis oder Passfoto.
Unser Tipp: Starte die Verifizierung direkt nach der Registrierung und achte darauf, dass alle Dokumente klar und gut lesbar sind. So kannst du die Prüfung beschleunigen.

Ländereinschränkungen

Ein Nachteil von VerdeCasino ist, dass es nicht in allen Ländern verfügbar ist. Nutzer:innen aus bestimmten Regionen können auf Probleme bei der Registrierung oder Auszahlung stoßen:
  • In manchen Ländern sind Online-Glücksspiele verboten, was zur Sperrung des Accounts führennkann;
  • Es gibt Einschränkungen bei Ein- und Auszahlungen für Spieler:innen aus bestimmten Regionen.
Check am besten vorher die Glücksspielgesetze in deinem Land, damit du sicher bist, dass Online-Casinos dort erlaubt sind.

Umsatzbedingungen für Bonus-Auszahlungen

Ein weiterer Minuspunkt sind die Wettanforderungen, die du erfüllen musst, um Boni auszahlen zu können. Das heißt:
  • Um Bonusgeld auszahlen zu lassen, musst du oft mehrere Male den Bonusbetrag setzen – das kann ganz schön anspruchsvoll sein, vor allem wenn du nicht ewig spielen willst;
  • Wenn du die Bedingungen nicht rechtzeitig erfüllst, verlierst du deinen Bonus.
Lies die Bonusbedingungen also immer genau durch, bevor du einen Bonus annimmst.

Auszahlungsbeschränkungen

Auch wenn VerdeCasino viele Möglichkeiten zum Auszahlen bietet, gibt es manchmal Einschränkungen bei den Beträgen oder der Dauer der Auszahlung, was nervig sein kann, wenn du große Gewinne abheben willst:
  • Manche Auszahlungsarten haben Mindest- und Höchstgrenzen;
  • Auszahlungen, besonders per Banküberweisung, können länger dauern.
Schau dir vor der Auszahlung immer die Bedingungen und Limits für die gewählte Methode genau an.

Kundensupport

Der Support bei VerdeCasino ist grundsätzlich gut, aber nicht immer rund um die Uhr erreichbar und die Antwortzeiten können manchmal länger sein als erwartet. Wenn du ein Problem hast, versuche am besten, während der regulären Geschäftszeiten Kontakt aufzunehmen oder nutze erst mal die FAQ und andere Hilfebereiche auf der Seite – oft findest du dort schnell eine Antwort.

Fazit

VerdeCasino ist eine zuverlässige und benutzerfreundliche Plattform fürs Online-Casino. Es gibt eine riesige Spielauswahl, attraktive Boni und viele verschiedene Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen. Trotzdem gibt es auch ein paar Nachteile, wie den Verifizierungsprozess und die Wettanforderungen bei Boni. Wenn du also ein Casino mit gutem Ruf und vielen Spieloptionen suchst, könnte VerdeCasino genau das Richtige für dich sein. Wichtig ist aber, dass du dich vor der Anmeldung genau über alle Bedingungen informierst, um böse Uberraschungen zu vermeiden.      

Israel-Iran-Konflikt
Thomas: Israel – und seine Niederlage, der „Tag X“ ist da

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Der aufmerksame Beobachter muss eingestehen, dass Donald Trump in diesem Fall eine enorme Geschicklichkeit bewiesen hatte: es muss davon ausgegangen werden, dass nicht nur Irans Angriff auf den US-Stützpunkt in Qatar, sondern tatsächlich auch der US-Angriff auf Irans Nuklearanlagen im Vorfeld minutiös mit Teheran abgestimmt war. Anders wäre nicht zu erklären, dass internationale Analysten und Experten aufgrund erster Berichte und Daten keine vernichtenden Zerstörungen in den Anlagen registrieren. Weder Natanz noch Fordow sind breit- oder großflächig vernichtet worden und alles relevante Material an bereits angereichertem Uran hatte die Anlagen vor- und rechtzeitig verlassen. Wie Trump selber zugab, konnte der US-Stützpunkt in Qatar durch die Vorankündigung der Raketenstarts durch Iran vor jedem Schaden bewahrt werden. Im Rückblick kommt diese Entwicklung beinahe einem Geniestreich gleich und wirft gleichzeitig ein faszinierendes Bild auf Israel. Schon vor einigen Tagen registrierte die israelische Armee einen sehr beunruhigenden Schwund an Munition für seine Luftabwehrsysteme Patriot, Davids Sling und Arrow. Es wurde bekannt, dass sie bei strenger Rationierung insgesamt vielleicht zwölf Tage reichen würden. Mit dieser Entwicklung hatte der Iran offenbar gerechnet; in den ersten Tagen kamen im Vergleich kleinere Raketen in großer Zahl zum Einsatz, die von den Abwehrsystemen aufwendig abgefangen werden mussten und sie dabei ermüdeten. Es kam zu unangenehmen Zwischenfällen; einige der Abfangraketen waren schadhaft, verfehlten ihr Ziel und schlugen in die eigenen Städte ein. Die Zahl der Raketensalven wurde einerseits gesteigert und andererseits setzte Iran zunehmend schwerere und kraftvollere Systeme ein, die zu verheerenden Schäden führten. Hier muss man erwähnen, dass das gesamte Ausmaß der in Israel angerichteten Zerstörungen aufgrund der rigiden Zensur nicht ansatzweise bekannt ist. Berichten zufolge soll ein Drittel Tel Avivs in Flammen gestanden haben, während Iran mit jeder neuen Salve unter Beweis stellte, jeden beliebigen Punkt in Israel erreichen zu können. Von Iran behauptet, von Israel verständlicherweise nicht umfänglich bestätigt, sind relevante Militärstützpunkte, relevante Infrastruktur wie Kommandozentralen, Kraftwerke, Flugplätze und Finanzzentren zum Teil vollständig zerstört worden. Die israelische Bevölkerung reagierte teilweise panisch, völlig entsetzt und in Teilen mit Fluchtversuchen, die die Regierung mit der Schließung der Grenzen zu verhindern suchte. In diesen Verläufen liegt ein meiner Meinung nach überaus kraftvolles Indiz für Irans beständig wiederholte Äußerung, man wolle keine Atomwaffen – und man brauche auch keine. Iran gelang dies Ausmaß an Verwüstung mit rein konventioneller Bewaffnung. Dazu war die Schlagkraft gewissermaßen „portionierbar“; wo eine Atomwaffe flächenmäßig zerstört und vergiftet hätte, erreichten die Raketen mit ihren zahlreichen, punktuellen Schlägen einen weitaus größeren Effekt. Die israelische Führung verstand täglich besser, dass die Auswahl der jeweils gestarteten Angriffe auf die Verfügbarkeit der Luftabwehrsysteme abgestimmt wurde und jeweils unterschiedlich durch mal größere, mal kleinere Raketen und Drohnen zusammengesetzt war. Diese Strategie war höchst effizient. Sie traf sensible Bereiche – und den Nerv der Bevölkerung ins Mark. Vermutungen zufolge hatte Iran bis zuletzt vielleicht vierzig Prozent seines Arsenals eingesetzt; eine Fortführung des Krieges hätte die Luftabwehr Israels vollständig erlahmen lassen und das gesamte Staatsgebiet hilflos den Raketen Irans ausgesetzt. Eine schmachvolle Kapitulation wäre unvermeidlich gewesen. Spätestens am Sonntag begann die israelische Führung mit zunehmender Verzweiflung einen Ausweg zu suchen. Sie äußerte die Absicht, den Krieg „bis zum Wochenende“ beenden zu wollen, da angeblich „alle Kriegsziele erreicht“ seien. Eine beinahe bemitleidenswert ärmliche Aussage, die den vollständigen Gesichtsverlust aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Niederlage vermeiden wollte: Tatsächlich wurde kein einziges Kriegsziel erreicht. Weder wäre die iranische Atomenergieentwicklung zerstört worden, noch wurde ein Regimewechsel im Iran herbeigebombt. Im Gegenteil hat Israel nun lediglich erreicht, dass Iran aus dem Atomwaffensperrvertrag ausgetreten und dadurch nun in der Lage dazu ist, von mehreren dazu durchaus interessierten Mächten Atomwaffen „von der Stange“ zu kaufen. Sowohl Russland, als auch China, Nordkorea und Pakistan haben als Atommächte mit eigenem Arsenal ein gesteigertes Interesse an lukrativen „Win-Win“-Verträgen mit Iran und haben bereits ihre Bereitschaft gezeigt, Iran nuklear zu bewaffnen. Der völkerrechtswidrige Angriff hat die Bevölkerung um die iranische Fahne versammelt. Wenn Israel die Hoffnung gehegt hatte, durch seine Angriffe Unwillen und Aufstände entzünden zu können, ist auch hier das genaue Gegenteil eingetreten. Die iranische Regierung sitzt, gerade jetzt nach ihrem Sieg über Israel, fester im Sattel als je zuvor. Und zu guter Letzt zeigt der Verlauf des Krieges eine weitere, überaus wichtige Erkenntnis: Israels Militärführung prahlte geradezu vor einigen Tagen mit der Aussage, man habe sich „jahrelang“ mit der Planung für einen solchen Angriff auseinandergesetzt und minutiös für diesen Tag vorbereitet. Das wirft die Frage auf, wie es dann möglich sein kann, dass Israel dem Raketenhagel buchstäblich und tatsächlich hilflos gegenüberstand. Das fatale Signal, das von der israelischen Niederlage in die Welt hinaus geht, ist, dass Israel seit Jahrzehnten offensichtlich vollständig überschätzt wurde. Der Nimbus der Unantastbarkeit, Unerreichbarkeit, Unverwundbarkeit und grenzenlosen Dominanz ist vollständig dahin. Israel ist verletzlich, erreichbar und mit vergleichsweise erheblich geringerem Aufwand auch besiegbar. Das mag für den heutigen Tag noch weniger bedeutsam klingen, kann aber in der Zukunft einen interessanten Lerneffekt beherbergen. Denn soviel ist auch klar: Donald Trump hat natürlich keineswegs wegen einer Abneigung gegen Kriege in der gehabten Form gehandelt, sondern aus reinen Sachzwängen heraus. Denn auch er selbst steht daheim einer wachsenden und täglich entschiedeneren Opposition gegenüber, der er nun auch noch einen neuen, möglicherweise extrem verlustreichen und kostenträchtigen Krieg nicht mehr hätte zumuten können. Nicht nur bei den Demokraten, sondern auch bei den Republikanern mehren sich täglich Stimmen, die ihm maximale Zurückhaltung in der Nahostfrage abverlangen. Hinzu kommt eine vollständig desaströse Haushalts- und allgemeine Wirtschaftslage, die ohnehin in den nächsten Monaten in eine Katastrophe münden könnte. Schon jetzt flüchtet internationales Kapital aus den USA, viele Staaten ziehen ihre Goldvorräte ab, US-Staatsanleihen werden zum besseren Klopapier und werden von großen Staaten wie Japan und China in großen Mengen auf den Markt geworfen, was ihren Wert dramatisch senkt. Wirtschaftsexperten sehen, dass allein nur die Zahlung für die Zinsen der US-Schulden jährlich bereits etwa 800 Milliarden Dollar frisst und somit sogar das Budget für Militär und Rüstung übersteigt. Auch auf die konzertierten Aktionen der BRICS-Staaten findet Trump keine Antwort, was die Dominanz des Dollars schwer beeinträchtigt und langfristig zu dramatischen Verlusten an Absatzmärkten führen wird. Er muss Netanyahu alleinlassen. Es mag ihm vielleicht nicht gefallen, aber er hat keine andere Wahl. Der US-Präsident steht vor einer schwächelnden Nation, die zunehmend mit sich selbst beschäftigt ist und alle Hände voll zu tun hat, den eigenen Absturz noch irgendwie verhindern zu können. Das ist der berühmte „Tag X“, den der weltweite Zionismus so sehr gefürchtet hat. Die schmachvolle Niederlage gegen Iran ist ein Beweis für die Annahme, dass der Peak Israels nun überschritten und seine Bedeutung und Dominanz endgültig infrage gestellt ist. Israels Lage ist erheblich verzweifelter als jemals zuvor. Die Beseitigung der materiellen Schäden reißt mit vielen Milliarden ein zusätzlich sehr tiefes Loch in die ohnehin längst leere Staatskasse, die Beseitigung der psychologischen Schäden könnte unmöglich werden. Ob sich nun die israelische Mehrheit nach letzten Umfragen mit der generellen Politik der Regierung, sich mit maximaler Gewalt des Westjordanlandes und Gazas zu bemächtigen, einverstanden erklärt oder nicht, ist unerheblich. Die Bürger sehen gerade in den zurückliegenden Monaten eine erhebliche Einschränkung und Gefährdung ihres privaten und persönlichen Lebens, da bereits der Gaza-Krieg an der wirtschaftlichen Substanz Israels zehrte. Nunmehr stolpern sie im eigenen Land durch brennende Ruinen. Verbündete Nationen, die ihrerseits so wie Deutschland waffentechnisch wie rhetorisch in Israels Krieg investiert hatten, haben massiv an Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit auch ihren eigenen Bürgern gegenüber eingebüßt. Bündnisse wie die EU schwanken und werden in naher Zukunft keine Möglichkeiten mehr haben, ihre Solidarität zu Israel in der gehabten Form aufrechtzuerhalten. Wenn das Assoziierungsabkommen nicht jetzt fällt, dann wird es das fraglos in naher Zukunft tun. Das wird Israel zusätzlich massive, wirtschaftliche Schwierigkeiten einbringen, obschon es die bereits existierenden nicht mehr bewältigen kann. Seine Produktivität und Produktion sind auf Talfahrt. Die Steuereinnahmen sinken, da viele Reservisten den Betrieben nicht zur Verfügung stehen und diese schließen müssen, nicht selten für immer. Dieser „Tag X“ markiert meiner Meinung nach einen dramatischen Wendepunkt. Obschon die Verbündeten Israels in nahezu vollständig geeinter Front den begonnenen, fraglos völkerrechtswidrigen Krieg gesundgebetet hatten, war er nicht zu gewinnen. Nun stellt sich Israel sowohl politisch, als auch militärisch und wirtschaftlich als ein Fass ohne Boden dar, dass weitaus mehr Zuwendungen aller Art benötigt, als alle zusammen aufbringen können. Die Hoffnung, mit einer raschen Zerstörung Gazas und einem schnellen Sieg gegen Iran könnten schnell vollendete Tatsachen geschaffen werden, hat sich grundgütig zerschlagen. Wie zu hören ist, verschärft sich die innenpolitische Lage in Israel von Tag zu Tag. Da werden Demonstranten ohne konkrete Vorwürfe regelrecht von der Straße gefangen, zusammengeschlagen und zwangsweise nackt untersucht. Da veröffentlichen Regierungsmitglieder entwürdigende Beleidigungskanonaden gegen Kritiker und außer verstörenden wie unwahren Stereotypen wie „Wir haben gesiegt!“ und „Wir sind die stärkste Nation!“ kommen offiziell keine wahrnehmbaren Sätze. Gerede der Opposition ist kaum ernstzunehmen, da ineffizient, wirkungslos und unglaubhaft, denn die Bürger ahnen, dass auch sie keine erlösenden Rezepte für die enorme Schieflage hat. Der Premierminister Netanyahu hat sich furchtbar verrechnet. Weder die eigenen Streitkräfte konnten gegen Iran bestehen, noch konnte er sein Brecheisen in den USA erfolgreich ansetzen, um dort für einen mehr oder weniger totalen Krieg gegen Iran Flankenschutz zu erhalten. Es gibt aber augenscheinlich keinen „Plan B“. Die Lage wirkt ein wenig wie im April 1945, als ein durch und durch frustrierter Hitler bellte: „Wenn die Deutschen nicht siegen können, nun, dann haben sie kein Weiterleben verdient!“ Er hat eine völlig verzerrte Version des jüdischen Glaubens in Form eines brutal-aggressiven Zionismus an den Rand des Abgrunds geschoben und somit den Juden der Welt die Möglichkeit gegeben, sich und diese Auswüchse kritisch zu hinterfragen. Den faschistischen Zionisten droht ein Ragnarök, eine vielleicht sogar gewalttätige Implosion – aber genau diese Lage verschafft die Hoffnung auf ein neues, erneuertes Israel. Die Welt muss es nur wollen und zulassen. Mit nicht wenig Berechtigung muss man den Spieß des Netanyahu umdrehen und in Israel einen Regime Change herbeiführen. So, wie es ist, geht es jedenfalls nicht weiter.  
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

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