Arbeitsmarkt
Welche Spuren hinterlässt der Fachkräftemangel in der Verwaltung?

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Wer glaubt, der Fachkräftemangel in Deutschland betreffe 2025 bloß das Handwerk und technische Berufe, liegt falsch. Auch die Verwaltung, die Buchhaltung und das Personalwesen erleben die Dürre fachkundiger Angestellter, die ihre Arbeit mit Erfahrung und Expertise erledigen. Besonders betroffen davon sind kleine und mittlere Unternehmen, die oft keine eigene HR-Abteilung haben oder mit geringen Ressourcen arbeiten. Das bestätigt auch die Bundesagentur für Arbeit, die von hohen Engpässen in den kaufmännischen Berufen berichtet. Wo Teams bestehen, steigt der Arbeitsdruck. Überstunden sind keine Seltenheit mehr und Mitarbeiter werden anfälliger für Fehler.

Die Ursachen der Knappheit

Natürlich hat dieses Problem viele Facetten. Der demografische Wandel hinterlässt eine kleinere jüngere Generation, die den Bedarf der erfahrenen Fachkräfte, die nun in Rente gehen, nicht decken kann. Wer übrig bleibt, geht lieber zu großen Firmen, denen gegenüber die kleinen und mittelständischen Unternehmen nur selten konkurrenzfähig sind. Auf der anderen Seite steigen aber auch die bürokratischen Anforderungen in der Verwaltung. Steuergesetze und EU-Vorgaben sind ständig im Wandel und verlangen vom Verwaltungspersonal, ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Diese zusätzliche Belastung aufzufangen, während die Arbeitslast sowieso schon nicht ideal aufgeteilt ist, ist kein leichtes Unterfangen.

Konsequenzen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

In der Folge bleiben Gehaltsabrechnungen, Jahresabschlüsse und Meldungen an Behörden länger liegen, als es den HR-Abteilungen lieb wäre. Diese Verzögerung in den alltäglichen Abläufen sorgt für Frustration bei den Mitarbeitern, sowohl innerhalb als auch außerhalb der HR, und führt in vielen Fällen für höhere Fluktuation, die Geld, Zeit und Nerven kostet. Steckt ein Unternehmen einmal in einem solchen Kreislauf fest, ist es schwer, wieder herauszukommen. Und dann sinkt die Attraktivität des Arbeitgebers auf ein Niveau, das es umso schwieriger macht, neue und vor allem gute Arbeitskräfte zu finden.

Lösungsansätze in Automatisierung und Digitalisierung

Der wohl vielversprechendste Lösungsansatz liegt in einem Aspekt, den viele Arbeitnehmer eher als Bedrohung anstatt als Bereicherung wahrnehmen: die Digitalisierung. Software und Systeme können den überarbeiteten HR-Abteilungen nämlich insofern unter die Arme greifen, dass fehlendes Personal einfach durch weniger manuelle Arbeitsschritte ausgeglichen wird. Sie übernehmen wiederkehrende Aufgaben, senken die Fehlerquote und schaffen den Freiraum, nach dem sich sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sehnen. Mit Bewerbermanagementsystemen, digitaler Zeiterfassung und automatisierter Rechnungsstellung bleibt plötzlich Zeit und Kapazität für das Wesentliche. Und mit Cloud-Tools kann auf einmal völlig ortsunabhängig gearbeitet werden, was gerade bei hybriden Teams eine enorme Rolle spielt und den Arbeitgeber wiederum attraktiver für neue Fachkräfte macht. Gerade die Lohnbuchhaltung ist klassischerweise personalintensiv, da sie mit strengen Vorgaben und Fristen arbeitet und Fehler lästige Konsequenzen haben. Eine Lohnbuchhaltung Software entlastet an dieser Stelle enorm, denn sie automatisiert Berechnungen, spielt rechtliche Änderungen mit ein und beinhaltet Schnittstellen zu Steuerberatern und dem Finanzamt. Der Fachkräftemangel in der Verwaltung bleibt eine große Herausforderung, doch moderne Technologien bieten Auswege. Digitale Systeme und Software ersetzen dabei zwar keine Arbeitnehmer, sie entlasten die Teams jedoch spürbar, reduzieren Fehler und schaffen Freiräume. Unternehmen, die schon heute auf Automatisierung setzen, sichern sich für ihre Zukunft Wettbewerbsfähigkeit und bleiben für neue Fachkräfte attraktiv.
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– Fachkräftemangel – Zwei Drittel der Deutschen begrüßen Einstellung ausländischer Fachkräfte

66% der Deutschen meinen in einer neuen Befragung von Randstad Deutschland: Wenn sich in Deutschland keine geeigneten Bewerber finden, sollen Fachkräfte aus dem Ausland eingestellt werden.

Zwei Drittel der Deutschen begrüßen Einstellung ausländischer Fachkräfte

EuroBasket
Sieg gegen Polen: Türkische Basketballer im Halbfinale

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Riga – In einer spannenden Demonstration von Können und Entschlossenheit besiegte die ungeschlagene türkische Basketballnationalmannschaft am Dienstag im Viertelfinale der EuroBasket Polen mit 91:77 und zog damit zum ersten Mal seit 2001 ins Halbfinale ein. Die Türkei, angeführt von den herausragenden Leistungen der NBA-Stars Alperen Sengun und Cedi Osman, dominierte von Beginn an und behielt während des gesamten Spiels die Führung. Sengün, Center der Houston Rockets, holte mit 19 Punkten 12 rebounds und 10 assists ein Triple Double Shane Larkin leistete mit 13 Punkten wichtige Unterstützung im Angriff, traf 3 von 7 Würfen aus der Distanz und steuerte fünf Assists bei, um die Offensive der Türkei zu orchestrieren. Sehmus Hazer erzielte ebenso wie Larkin 13 Punkte bei einer effizienten Trefferquote von 5 von 9 Würfen aus dem Feld. Kenan Sipahi kam von der Bank und erzielte 11 Punkte mit 4 von 6 Würfen aus dem Feld, darunter 3 von 5 Dreipunktewürfe, während Furkan Korkmaz 10 Punkte beisteuerte. Der Sieg der Türkei basierte auf einer überlegenen Leistung in mehreren entscheidenden Bereichen, insbesondere auf ihrem außergewöhnlichen Ballspiel und ihrem Rebound-Vorteil. Das Team verzeichnete 26 Assists gegenüber 17 Assists der Polen und demonstrierte damit sein uneigennütziges Spiel und seine Spielübersicht, die es ihm ermöglichten, während des gesamten Spiels hochwertige Torchancen zu generieren. Bei den Rebounds lag die Türkei mit 31:26 vor Polen, wobei die türkische Mannschaft besonders effektiv bei den Offensivrebounds war, wo sie 13 Offensivrebounds holte, verglichen mit sechs Rebounds der Polen. Diese zweite Chance erwies sich als entscheidend, um die Torchancen aufrechtzuerhalten und die Ballbesitze Polens zu begrenzen.
„Dieses Team ist hungrig, und die Energie unserer Fans hat uns auf ein neues Level gebracht. Wir sind noch nicht fertig.“
Polens Trainer Igor Milicic lobte die Leistung der Türkei und bemerkte: „Sie waren heute die bessere Mannschaft. Ihre Intensität war schwer zu übertreffen.“ Mit dem Momentum auf ihrer Seite ist die Türkei bereit, ihren ersten EuroBasket-Titel seit der Silbermedaille 2001 zu holen. Das Spiel unterstrich auch die wachsende Bedeutung der Türkei im Basketball, wo junge Talente mit erfahrenen Veteranen zusammenkommen. Während sich die Mannschaft auf das Halbfinale vorbereitet, stehen die Fans im ganzen Land hinter ihrem Team und träumen vom EuroBasket-Titel.

Jerusalem-Anschlag
Israel: Verteidigungsminister Katz kündigt kollektive Bestrafung der Palästinenser an

Jerusalem – Als schnelle Reaktion auf einen tödlichen Angriff in Jerusalem, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen, hat der israelische Verteidigungsminister Israel Katz die Behörden angewiesen, strenge Sanktionen gegen palästinensische Gemeinden im besetzten Westjordanland zu verhängen.
Vorwürfe der Kollektivbestrafung
Die am Dienstag angekündigten Maßnahmen umfassen den Abriss nicht genehmigter Gebäude und den Entzug von Arbeits- und Einreiseerlaubnissen für Hunderte von Einwohnern aus zwei Dörfern, die mit den Angreifern in Verbindung stehen. Dies stieß bei Menschenrechtsorganisationen auf scharfe Kritik, da es sich um eine nach internationalem Recht verbotene kollektive Bestrafung handelt. Die Anordnungen folgen auf den Angriff vom Montag an einer Bushaltestelle am Stadtrand von Jerusalem, bei dem zwei palästinensische Bewaffnete aus den Dörfern Qatanna und Qubeiba in der Nähe von Ramallah das Feuer eröffneten und sechs Israelis töteten, bevor sie von Soldaten außerhalb ihres Dienstes und bewaffneten Zivilisten erschossen wurden. Der Vorfall hat die Spannungen in der Region verschärft, inmitten anhaltender Gewalt im Westjordanland und des umfassenderen Konflikts zwischen Israel und Palästina. In einer Erklärung skizzierte Katz die „zivilen Sanktionen” gegen die Angehörigen der Angreifer sowie gegen die Bewohner von Qatanna und Qubeiba im Allgemeinen.
Aufhebung von 750 Arbeits- und Einreiseerlaubnissen
Konkret ordnete er die Aufhebung von 750 Arbeits- und Einreiseerlaubnissen für Israel an, von denen auch Familienangehörige und Dorfbewohner betroffen sind, die nicht direkt an dem Angriff beteiligt waren. Darüber hinaus ordnete Katz die Zerstörung „aller illegalen Bauten” in den Dörfern an, eine Maßnahme, die laut Kritikern weit über Strafmaßnahmen gegen die Täter hinausgeht und unschuldige Zivilisten trifft. Israelische Beamte verteidigen solche Maßnahmen seit langem als wirksame Abschreckungsmittel und argumentieren, dass sie Druck auf die palästinensische Gesellschaft ausüben, um Gewalt zu verhindern. Der Umfang der Maßnahmen, von denen Hunderte von Arbeitnehmern betroffen sind, deren Lebensunterhalt von einer Beschäftigung in Israel abhängt, hat jedoch Vorwürfe der Übertreibung ausgelöst. Palästinensische Einwohner und Interessenverbände verurteilten die Maßnahmen umgehend. In Qatanna bezeichneten lokale Führer die Widerrufe als verheerend für Familien, die bereits unter den wirtschaftlichen Zwängen in den besetzten Gebieten zu leiden haben. „Das ist keine Gerechtigkeit, sondern eine Bestrafung einer ganzen Gemeinschaft für die Taten zweier Einzelpersonen“, sagte ein anonymer Einwohner aus Qubeiba gegenüber Reportern, der Vergeltungsmaßnahmen befürchtete. Arbeitsgenehmigungen sind für viele Palästinenser eine wichtige Einnahmequelle, da Israel der wichtigste Arbeitsmarkt für Arbeiter aus dem Westjordanland ist. Menschenrechtsorganisationen, darunter Human Rights Watch und Amnesty International, bezeichneten die Anordnungen als eindeutige Beispiele für Kollektivstrafen. „Die Bestrafung unschuldiger Menschen für Verbrechen, die sie nicht begangen haben, verstößt gegen die Vierte Genfer Konvention, die solche Maßnahmen in besetzten Gebieten verbietet“, erklärte ein Sprecher von Human Rights Watch. Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte schloss sich diesen Bedenken an und wies darauf hin, dass ähnliche Maßnahmen in der Vergangenheit die Spannungen nur verschärft und den Kreislauf der Gewalt angeheizt hätten. Es ist nicht das erste Mal, dass Israel solche Taktiken anwendet. Seit der Eskalation des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Oktober 2023 sind Strafzerstörungen und Genehmigungsentzüge im Westjordanland, wo die Gewalt auf beiden Seiten Dutzende Menschenleben gefordert hat, häufiger geworden.
Über 1.000 palästinensische Gebäude zerstört
Allein im Jahr 2023 zerstörten israelische Streitkräfte über 1.000 palästinensische Gebäude, von denen viele angeblich keine Genehmigung hatten – eine Voraussetzung, die für Palästinenser aufgrund restriktiver Bauvorschriften bekanntermaßen schwer zu erfüllen ist. Kritiker, darunter die Internationale Juristenkommission, argumentieren, dass diese Politik Kriegsverbrechen gleichkommt, da sie systematisch Familien vertreibt und die Rechte der Palästinenser untergräbt. Die Palästinensische Autonomiebehörde und die militante Gruppe Hamas, die den Gazastreifen regiert, verurteilten die Maßnahmen ebenfalls. Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde forderten internationale Intervention, während die Hamas den Angriff als Widerstand gegen die Besatzung darstellte, ohne jedoch die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Itamar Ben-Gvir, lobte Katz‘ Entscheidung
Der für seine harte Haltung bekannte israelische Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, lobte Katz‘ Entscheidung und forderte eine noch strengere Durchsetzung, einschließlich möglicher Abschiebungen von Familienangehörigen. Als israelische Streitkräfte über Nacht die Dörfer stürmten, Häuser umzingelten und Durchsuchungen durchführten, wuchs die Angst vor einer weiteren Eskalation. Seit Beginn des Gaza-Konflikts hat es im Westjordanland einen Anstieg militärischer Operationen und gewalttätiger Übergriffe von Siedlern gegeben. Allein in diesem Jahr wurden laut palästinensischen Gesundheitsbehörden über 600 Palästinenser in diesem Gebiet getötet. Auf israelischer Seite haben Angriffe wie der vom Montag die Forderungen der Öffentlichkeit nach entschlossenen Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Internationale Beobachter, darunter die Europäische Union und die Vereinigten Staaten, haben zur Zurückhaltung gemahnt. Ein Sprecher des US-Außenministeriums äußerte sich besorgt über die humanitären Auswirkungen und erklärte:
„Israel hat zwar das Recht, sich zu verteidigen, aber Maßnahmen, die Zivilisten betreffen, bergen ein hohes Risiko, gegen internationale Normen zu verstoßen.“
Der UN-Sicherheitsrat wird voraussichtlich Ende dieser Woche im Rahmen umfassenderer Gespräche über Waffenstillstandsvorschläge in Gaza über den Vorfall beraten. Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen die fragile Lage in der Region, in der wirtschaftliche Zwänge, militärische Aktionen und politische Rhetorik die Spaltungen weiter vertiefen. Während die Abrissarbeiten fortgesetzt und Genehmigungen widerrufen werden, bereiten sich die Bewohner von Qatanna und Qubeiba auf langfristige Auswirkungen vor. Viele fragen sich, ob solche Maßnahmen Sicherheit bringen oder den Keim für weitere Konflikte legen werden.

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Francesca Albanese Thomas: „Der globale Süden erkennt sich in Palästina wieder“

Thomas: „Eigentlich müsste Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte, Jeanne d’Arc die Zweite genannt werden.“

Thomas: „Der globale Süden erkennt sich in Palästina wieder“
       

Francesca Albanese
Thomas: „Der globale Süden erkennt sich in Palästina wieder“

Ein Gastbeitrag von Michael Thomas Eigentlich müsste Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte, Jeanne d’Arc die Zweite genannt werden. Sie hat bisher allen Anfeindungen stand- und keine ihrer Überzeugungen zurückgehalten und reitet dennoch mit ungebrochenem Sendungsbewusstsein gegen einen geradezu übermächtigen Feind, der aussieht, wie eine Kreuzung zwischen Rhinozerus und Skorpion – oder wie USA und Israel.
Francesca Albanese: Wenn alles neu wird
In einem Interview mit „The New Arab“, einem kleineren, aber sehr interessanten und ambitionierten Magazin, schlägt sie einen Bogen über die Gesamtheit ihrer Wahrnehmung. Faszinierenderweise drückt sie aus, was ich seit längerem wahrzunehmen glaube: es gibt eine globale, regelrecht weltumspannende Veränderung, die über ihre ersten Anfänge hinaus nun zu einem höheren Maß an Zielstrebigkeit, Organisation und Wirksamkeit findet. „Es geschieht etwas Außergewöhnliches. Länder in Lateinamerika, Afrika und Asien geben sich nicht länger damit zufrieden, am Rande der Weltordnung zu stehen.“ All die von ihr genannten Regionen, die seit jetzt Jahrhunderten von uns, dem industrialisierten Westen, mit mehr oder weniger brutalen wie perfiden Methoden zu Zapfstellen für Rohstoffe degradiert und zwangsweise zu Käufern unserer Produkte gemacht worden sind, genau diese Regionen entwickeln heute ein Bewusstsein, ein neues Selbstverständnis – und eine neue Selbsterkenntnis und -Identifikation. Was „uns“, den Gewinnern aus dieser Vergangenheit, überhaupt nicht in den Sinn kommt, umfasst jedoch als Erkenntnis all jene, die immer in Ketten und vor den Läufen unserer Kanonen leben mussten: Palästina ist für sie ein Brennpunkt, in dem sie sich wiedererkennen, in dem sich wie in einem Brennglas ihre eigene Geschichte spiegelt – und sie daher zur Reaktion zwingt: „Für den Globalen Süden ist die Unterstützung Palästinas kein Akt der Nächstenliebe – es ist politische Emanzipation.“ Mit jeder Patrone, die in Gaza gegen Palästinenser abgeschossen wird, steht in diesen historisch entrechteten Regionen ein weiterer Mensch auf, entschlossen, sich dem nun entgegenzustellen. Albanese sieht den Irrtum, den wir hinsichtlich dieser neuen Bewegung begehen und erklärt uns, dass das Ziel nicht Umsturz, nicht gewaltsamer Exorzismus unserer Vertretungen aus ihren Ländern bedeuten wird und soll, sondern Neuausrichtung, Neudefinition, selbstbestimmte Partizipation und konsequente Durchsetzung internationalen Rechts. Sie nehmen Palästina als Gehege wahr, über das sich fremde Mächte beugen und Entscheidungen über seine Menschen und Zukunft treffen …. ohne sie zu fragen. Natürlich klagt sie damit eine universelle Gültigkeit Internationalen Rechts ein und bemängelt damit, dass dies Recht momentan nur dem Geld, der Macht und den Waffen zur Verfügung steht und ganz nach Wunsch gewährt und angewendet oder versagt und verschwiegen wird.
„Dies ist ein historischer Moment, der mich an V wie Vendetta erinnert: Menschen vereinen sich nicht um Anführer, sondern um Werte und Solidarität. Und der globale Süden ist der Motor dieses Wandels.“
Dieser Trend ist nur moderier- und begleitbar, aber eine Einbahnstraße ohne Wendemöglichkeit. Es wird meiner persönlichen Meinung nach nicht und nie wieder gelingen, in die alten Verhältnisse zurückzufinden. Wir haben als weiße, reiche Befehlshaber der Welt ausgedient, wir werden abzugeben und auf nicht unwesentliche Teile unseres Wohlstandes zugunsten derer, denen wir diesen entziehen, zu verzichten haben. Alle Wirtschaftsdaten flankieren Albaneses Wahrnehmung sowieso; die traditionell dominierenden Nationen, die die Herrschaft über Produktion und Märkte ausüben, verlieren Schritt für Schritt ihre Macht. Allein die USA, mit ihrem erratischen und unberechenbar aggressiven Präsidenten an der Spitze, stehen mit mehr als nur einem Fuß über dem Abgrund eines Staatsbankrotts. Albanese sieht keine Weltrevolution, die zwangsläufig von ausufernden und flächendeckenden Kriegen begleitet werden müsste, sondern einen Übergang zu einer neuen Weltordnung, die moderiert und begleitet statt erbittert bekämpft werden muss. Letztens wurde ich auf Ibrahim Traoré, den Präsidenten Burkina Fasos, aufmerksam, der eine immer wichtigere Stimme Afrikas darstellt, der immer besser zugehört wird. Er ist zwar nur einer von einigen Visionären, aber ein rhetorisch und didaktisch besonders talentierter Mann, dessen Ideen greifen und zunehmend Gewicht erlangen. Traoré spricht seine Zukunftsvision für Afrika konsequent und in aller Offenheit wie Öffentlichkeit an; er lehnt jeden ausländischen Knebelvertrag, jede externe Einflussnahme ab und fordert Verhandlungen auf Augenhöhe. Albanese hingegen ist eine Seherin; sie fügt die richtigen Enden ihrer Wahrnehmung korrekt zueinander. Leider, muss man sagen, wird sie fokussiert nur wegen ihrer Sicht auf Israels totalem Krieg gegen Palästina wahrgenommen, aber ihre Sicht auf globale Themenzusammenhänge, die Sachzwänge und Handlungsbedarf generieren, müssen ebenso gehört und breitflächig diskutiert werden. Sie versteht die besondere Bedeutung, das besondere Gewicht Palästinas gerade vor dem Hintergrund der globalen Entwicklung. Vielleicht ist das folgende auch das wichtigste, umfassendste Zitat aus dem Interview, auf jeden Fall aber programmatisch für die Zukunft: „Das Völkerrecht muss neu geschrieben, nicht manipuliert werden. Und aus den Randgebieten der Imperien – aus dem jahrhundertelang zum Schweigen gebrachten Süden – kommt heute die Kraft, eine andere, gerechtere Welt zu schaffen.“  

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

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– Netanjahu-naher Kanal – Israel: TV-Produzent fordert Gaskammern in Gaza

Er sprach sich außerdem für einen „grausamen und harten Tod“ für alle Bewohner des Gazastreifens aus, verwarf die Vorstellung von unschuldigen Zivilisten

Israel: TV-Produzent fordert Gaskammern in Gaza

Wirtschaft
Smart Economy: Welche Rolle spielen die Digitalisierung und Fintechs für die wirtschaftliche Entwicklung?

In den vergangenen Jahren hat die Wirtschaft spürbar an Tempo zugelegt. Was früher langsam reifte, beschleunigt sich heute durch digitale Technologien, die längst nicht mehr nur in Forschungszentren oder bei einigen Vorreitern zu finden sind. Vieles davon ist in den Alltag eingesickert, manchmal fast unbemerkt. Die schnelle Kartenzahlung im Café gehört inzwischen genauso dazu wie die Cloud-Anwendungen, ohne die in vielen Büros kaum noch gearbeitet wird. Selbst in der Industrie sind digitale Zwillinge keine exotische Spielerei mehr, sondern ein Werkzeug, das Produktionsprozesse steuert und ganze Lieferketten beeinflusst. Dieser Wandel verändert die Art, wie Unternehmen arbeiten, wie sie mit Kunden umgehen und wie Märkte funktionieren. Geschäftsmodelle, die über Jahrzehnte stabil wirkten, geraten unter Druck, während gleichzeitig neue Felder entstehen. Das Tempo ist hoch, die Anpassung daran verlangt von Unternehmen Mut und Flexibilität und von Beobachtern ein wachsames Auge, um nicht zu übersehen, wie rasant sich Strukturen verschieben.

Smart Economy als neues Leitbild

Die Smart Economy ist ein Sammelbegriff für das neue wirtschaftliche Selbstverständnis im digitalen Zeitalter. Sie verbindet moderne Infrastrukturen mit datengetriebenen Geschäftsmodellen und stützt sich auf Technologien wie künstliche Intelligenz oder Blockchain, die heute längst nicht mehr im Labor, aber mitten in der Wertschöpfungskette stehen. Entscheidend ist, dass diese Entwicklung nicht losgelöst betrachtet werden kann, sondern eng mit Projekten rund um Smart Cities oder einer digitalisierten Verwaltung verflochten ist. Während frühere Wirtschaftsmodelle sich klar zwischen Industrieproduktion und klassischen Dienstleistungen trennten, setzt die Smart Economy auf Vernetzung. Unternehmen, Kommunen und auch die Bürger selbst bewegen sich in gemeinsamen digitalen Räumen, die Wachstum ermöglichen und zugleich stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Ein genauerer Blick auf einzelne Branchen zeigt jedoch, dass der Fortschritt unterschiedlich schnell voranschreitet. Während öffentliche Verwaltungen noch immer mit Nachholbedarf ringen, ist der Unterhaltungssektor bereits deutlich digitaler unterwegs. Besonders das Glücksspiel hat sich stark gewandelt, denn Online-Plattformen sind etabliert, Bezahlsysteme innovativ, die Transparenz hoch, gleichzeitig bleibt der Markt durch unterschiedliche Lizenzregelungen fragmentiert. In diesem Zusammenhang spielt auch die Diskussion um LUGAS eine Rolle, denn es gibt die Möglichkeit, kein LUGAS im Casino zu nutzen und dies verdeutlicht, wie variabel regulatorische Rahmenbedingungen ausfallen können. Genau dieser Facettenreichtum macht die Smart Economy so spannend, weil er zeigt, dass Digitalisierung nie gleichförmig verläuft, sondern ihre Schwerpunkte je nach Branche und Regulierung anders setzt.

Wenn Digitalisierung auf Wirtschaft trifft

Digitalisierung ist längst kein modisches Etikett mehr, das Unternehmen aus Imagegründen anheften. Sie ist Infrastruktur, Werkzeug und Wachstumstreiber zugleich. Mit der Digitalstrategie hat die Bundesregierung ein klares Ziel formuliert. Deutschland soll im europäischen Vergleich unter die Spitzenplätze im Bereich digitaler Innovationen aufrücken. Dazu gehören flächendeckende Glasfasernetze, sichere digitale Identitäten und die Förderung künstlicher Intelligenz. Doch Digitalisierung wirkt nicht nur nach innen, indem sie Verwaltungen effizienter macht. Sie verändert Märkte in ihrer Tiefe. Geschäftsprozesse lassen sich automatisieren, Lieferketten transparenter steuern und Kundenbedürfnisse besser analysieren. Das Resultat ist ein flexibleres Wirtschaftssystem, das schneller auf globale Veränderungen reagieren kann.

Fintechs mit Disruption und Kooperation

Wenige Branchen spiegeln den Wandel so anschaulich wie der Finanzsektor. Noch vor wenigen Jahren sah man in Fintechs die großen Herausforderer der Banken, die alles auf den Kopf stellen würden. Heute hat sich das Bild differenziert. In Deutschland sind 2025 rund 750 Fintechs aktiv und ihre Geschäftsmodelle verteilen sich klar auf bestimmte Segmente wie Payment, Lending, WealthTech, InsurTech und RegTech. Anstatt Banken zu verdrängen, arbeiten viele dieser Unternehmen inzwischen mit ihnen zusammen. Vor allem im Bereich Business-to-Business entstehen Synergien, die beiden Seiten nutzen. Fintechs bringen Agilität und Innovationskraft mit, während Banken regulatorische Erfahrung und Kundenstämme einbringen. Diese Partnerschaften machen deutlich, dass es um das Zusammenspiel von Tradition und neuer Technologie. Im internationalen Vergleich kann sich Deutschland sehen lassen, auch wenn der Standort London mit seiner Fintech-Dichte weiterhin eine besondere Strahlkraft hat. Entscheidend ist, dass deutsche Fintechs im Heimatmarkt und auch europaweit relevant sind.

Compliance nicht als Bremse

Lange galt Regulierung als Bremsklotz für junge Finanzunternehmen, doch das Bild hat sich gedreht. Wer heute im Fintech-Bereich erfolgreich sein will, baut sie gleich ins Geschäftsmodell ein. Das Prinzip „Compliance as a Service“ zeigt, wie man Regeln nicht nur einhält, aber sie zum Verkaufsargument macht. Gerade in Deutschland zahlt sich dieser Ansatz aus. Denn im Finanzwesen zählt nichts so sehr wie Vertrauen. Ein Anbieter, der von Anfang an auf klare Strukturen bei Datenschutz, Transparenz und Rechtssicherheit setzt, gewinnt das Publikum und auch die Investoren. Sie wissen, hier steckt Substanz hinter dem schicken Interface. Der Blick nach Großbritannien verdeutlicht die Unterschiede. Dort hat man regulatorische Spielräume geschaffen, um Start-ups möglichst viel Geschwindigkeit zu ermöglichen. In Deutschland dagegen herrscht ein dichtes Netz an Vorgaben.

Technologien als Fundament der Smart Economy

Digitale Technologien sitzen längst nicht mehr still im Maschinenraum, sie greifen aktiv ins Steuer ein. Künstliche Intelligenz wird heute genutzt, um Millionen von Datenpunkten in Sekunden zu durchforsten und Börsentrends vorauszuahnen oder um bei Kreditanträgen blitzschnell die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung einzuschätzen. Versicherungen verlassen sich ebenfalls auf smarte Algorithmen, die Schadensrisiken genauer kalkulieren als jeder Mensch es könnte. Blockchain verwandelt abstrakte Daten in verlässliche Belege, die sich nicht heimlich verändern lassen und die für alle Beteiligten einsehbar bleiben, ob beim Abschluss eines Vertrags oder beim Nachweis, dass eine Ware tatsächlich aus nachhaltiger Quelle stammt. Dadurch wird ein technisches Prinzip greifbar, das vom täglichen Bezahlvorgang bis hin zur globalen Lieferkette Vertrauen schafft.

Wirtschaftliche Entwicklung im Zeichen der Digitalisierung

Die Smart Economy hat das Potenzial, die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig zu prägen. Effizienzsteigerungen, neue Geschäftsmodelle und Investitionen in digitale Infrastrukturen sorgen für eine Dynamik, die das Wachstum ankurbeln kann. Gleichzeitig erhöht sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit, denn ein Land, das digitale Lösungen konsequent einsetzt, wirkt attraktiver für Unternehmen und Investoren. Ein Blick auf die Modellprojekte der Smart Cities verdeutlicht das. Städte dienen als Experimentierfelder für digitale Innovationen, die sich anschließend auf andere Regionen übertragen lassen. Ob digitale Bürgerdienste, intelligente Verkehrssteuerung oder klimafreundliche Energiemodelle, solche Projekte zeigen in Echtzeit, wie Smart Economy im Alltag funktioniert.

Welche Richtung nimmt die Smart Economy?

In den kommenden Jahren entscheidet sich, wie klug Innovation und Regeln zusammenspielen. Auf der einen Seite drängen junge Unternehmen mit Ideen, die manchmal schneller sind als das Gesetzbuch. Auf der anderen Seite steht die berechtigte Erwartung, dass digitale Lösungen sicher sind und Vertrauen verdienen. Gelingt dieser Spagat, dann verschiebt sich auch das Kräfteverhältnis im internationalen Wettbewerb, weil nicht Tempo allein zählt, sondern die Qualität des Rahmens, in dem Neues entsteht.

Wirtschaft
Marcel Fratzscher (DIW): Wirtschaftliche Erholung wird fünf bis zehn Jahre dauern

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Berlin – Marcel Fratzscher sieht die schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland als Chance für die deutsche Wirtschaft sich neu zu erfinden. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte im „tagesgespräch“ des Fernsehsenders phoenix:
„Wir brauchen eine große Transformation.“ Die aktuellen wirtschaftlichen Probleme erhöhten „den Druck auf die Industrie sich anzupassen, innovativer zu werden, im globalen Wettbewerb sich neu aufzustellen und auch neue Geschäftsfelder zu erschließen“.
Der Staat könne da nur wenig machen. „Er hilft ja schon bei den Energiekosten und zwar sehr sehr stark, indem er die Stromsteuer reduziert hat. Jetzt kommt nochmal eine Subvention über die Netzentgelte hinzu. Vielmehr kann der Staat nicht tun.“ In erster Linie seien die Unternehmen verantwortlich. „Und ich befürchte, wir werden in vielen Industriebranchen keinen schnellen Turnaround, also keine schnelle Erholung sehen. Das ist ein Prozess von fünf bis zehn Jahren. Und je früher die Unternehmen anfangen sich neu zu orientieren, also mehr zu investieren in neue Technologien, desto besser.“ Allerdings brauche es große Reformen, so Marcel Fratzscher. Neben einer Reform von Europa und einer großen Steuerreform sei auch eine Sozialstaatsreform notwendig. Die bisherige Verteilung von Jung zu Alt durch höhere Steuern und höhere Abgaben funktioniere nicht mehr. „Die Sozialsystem müssen dementsprechend umgebaut werden, dass sie zielgenauer auf die Menschen ausgerichtet werden, die diese Hilfe benötigen, also Menschen mit wenig Einkommen, mit wenig Vorsorge, die gesundheitliche Probleme haben. Und dafür müssen die starken Schultern, also vor allem unter der älteren Generation, also die, wo viel Vermögen dort ist, viel hohe Einkommen da sind, die müssen letztlich durch Kürzungen von Leistungen, höheren Eigenbeiträgen einen stärkeren Beitrag leisten.“
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– Wirtschaft – Türkei: Ausländische Investitionen steigen um fast 100 Prozent

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 zog die Türkei ausländische Direktinvestitionen in Höhe von rund 2 Mrd. USD an, was einem Anstieg von 92 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.

Türkei: Ausländische Investitionen steigen um fast 100 Prozent

Türkei
Führungsriege der Oppositionspartei CHP in Istanbul abgesetzt

Ein Gastkommentar von Nabi Yücel In der Türkei hat ein Gericht den Provinzkreisvorstand der türkischen Oppositionspartei CHP in Istanbul abgesetzt, darunter die Führungsriege sowie den Istanbuler CHP-Chef Özgür Çelik. Die Partei hat inzwischen Widerspruch gegen das Urteil eingelegt. Çelik hat sich nach der Urteilsverkündung aus Protest im Parteibüro breitgemacht, um den ehemaligen Provinzkreisvorsitzenden Gürsel Tekin (CHP) daran zu hindern, als Treuhänder die Führung zu übernehmen, während die Anhänger der Fethullah Gülen-Sekte aus Frust und Wut lautstark den Parteiausschluss aller „Insurgenten“ fordern. Die Woche fing absolut desaströs an; zumindest für die größte Oppositionspartei der Türkei, die CHP. Weil man parteiintern bereits ahnte, dass ein Istanbuler Gericht den letzten Kreisparteitag in Istanbul einkassieren wird und der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der CHP, Gürsel Tekin, als Treuhänder eingesetzt und ein neuer Parteitag angesetzt wird, strengte man noch vor der Urteilsverkündung gegen Tekin ein Parteiausschlussverfahren ein. Seit der Urteilsverkündung sitzt nun Tekin in „Homeoffice“, während Çelik aus Trotz die Istanbuler Parteizentrale besetzt hält. Wie konnte es dazu kommen? Das ist recht einfach erklärt: eine Nachwuchs-Politikerin namens Özlem Erkan reichte die Beschwerde bei Gericht ein, um die Wahl des CHP-Provinzvorstands von Istanbul annullieren zu lassen. Erkan, ein aktives Parteimitglied der CHP in Istanbul, hatte sich auf dem außerordentlichen Parteitag am 6. April auf der Liste von Oğuz Kaan Salıcı ebenfalls um einen Sitz im Parteitag beworben. Das 45. Zivilgericht in Istanbul gab heute in der ersten Instanz sein vorläufiges Urteil in der Klage zur Annullierung des 38. ordentlichen Provinzparteitags der CHP in Istanbul bekannt, der am 8. Oktober 2023 stattgefunden hatte. Das Gericht entschied, dass der Vorsitzende der CHP-Provinz Istanbul, Özgür Çelik, und die derzeitige Führungsriege vorsorglich von ihren Ämtern suspendiert werden. Warum das Urteil? Özlem Erkan hatte in ihrer Beschwerde vorgetragen, dass bei der Wahl des Parteivorstands Delegierte geschmiert, bestochen oder bedroht wurden, damit Özgür Çelik gewinnt. Das 45. Zivilgericht sah es als begründet an, dass die Anzahl der „korrumpierten“ Delegierten ausreichend waren, um eine Wahl derart zu beeinflussen, dass der Wille der Delegierten gebeugt wird. Das heißt, eine CHP-Politikerin aus Istanbul, die sich während des Parteitags mit dem ehemaligen OB Ekrem İmamoğlu und Özgür Çelik ablichten ließ, zögerte nicht, die Wahl annullieren zu lassen, weil Delegierte geschmiert, bestochen oder bedroht wurden. Man sieht in diesem Bild: Die Beschwerdeführerin in der Mitte… Den Beschuldigten CHP-Provinzvorsitzenden auf der rechten Seite… Den Kopf des Geschwürs auf der linken Seite… Die Person, die uns vorgaukelt, dass es sich um eine Palastverschwörung handele, ist nicht im Bild, aber im Saal. Er heißt Özgür Özel, der gegenwärtige CHP-Vorsitzende. Wenn sie denken, dass wäre schon schlimm; es kommt noch schlimmer. Ein Delegierter der CHP aus Erzurum, Serhat Can Eş, der nach dem 38. Parteikongress der CHP unter Verdacht geriet, vor der Wahl Schmiergeld in einem Amüsierviertel in Ankara erhalten zu haben, damit Oppositionschef Özgür Özel gewählt wird, rastete heute auf X aus und bedrohte einen anderen Delegierten, der auf X auf ihn bezugnehmend von der Schmiergeldpraxis plauderte. Inzwischen wurde dieser Drohbeitrag gelöscht. Und auch hier hatten wieder Politiker der CHP die Justiz auf die Schmiergeldpraxis innerhalb der Partei aufmerksam gemacht. Auch hier gilt es inzwischen als sicher, dass die Wahl während 38. Parteitag der CHP annulliert und der ehemalige Oppositionschef Kemal Kılıçdaroğlu gesetzlich als Treuhänder eingesetzt wird. Denn, es gibt etliche Zeugen und Beweise, wonach Schmiergelder und andere Zuwendungen während der zweitägigen Marathonwahl an Delegierte flossen, u. z. ausreichend genug, um die Wahl zu manipulieren. Eigentlich wussten sie es alle: die oppositionsnahen Medien, Journalisten und Weggefährten von Özgür Özel sowie Ekrem İmamoğlu, und natürlich Kemal Kılıçdaroğlu, Akif Hamzaçebi und die Anzeigenerstatter, die gleichzeitig Delegierte sowie Politiker der CHP sind. Kemal Kılıçdaroğlu und Akif Hamzaçebi sind laut Medien als Zeugen vom Gericht in Ankara geladen worden; und werden wohl danach einen Schutt von Schmiergeldaffären wegräumen müssen, während weitere 16 Bürgermeister der CHP exklusive dem OB von Istanbul, wegen Korruptionsvorwürfen in Untersuchungshaft sitzen und die Partei regelrecht in eine Kloake verwandelt haben.  
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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– Imamoglu-Fall – Eko-System: 890 Millionen allein für den Wahlkampf abgezweigt

Yücel: „Erst jüngst wechselten zwei Bürgermeister die Lager, von der CHP zur AKP – weil Korruption und Bestechung im Spiel waren“

Eko-System: 890 Millionen allein für den Wahlkampf abgezweigt

Gesundheitswesen
Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen: Chancen und Herausforderungen

Die Digitalisierung hat das deutsche Gesundheitssystem in den letzten Jahren grundlegend verändert. Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen stehen zunehmend vor der Aufgabe, moderne Technologien in ihren Alltag zu integrieren, um sowohl die Effizienz zu steigern als auch die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Digitale Lösungen ermöglichen es Ärzten und medizinischem Personal, administrative Prozesse zu vereinfachen, Daten schneller zu verarbeiten und Patienteninformationen sicher zu verwalten.

Warum ist der digitale Wandel unvermeidbar?

Der Grund für die Modernisierung medizinischer Einrichtungen liegt auf der Hand: höhere Effizienz, weniger Fehler und eine bessere Patientenbetreuung. Mit wachsenden Patientenzahlen und komplexeren Behandlungsprozessen stoßen traditionelle Arbeitsweisen schnell an ihre Grenzen. Papierbasierte Dokumentationen verursachen nicht nur hohen Zeitaufwand, sondern bergen auch ein hohes Fehlerrisiko. Digitale Systeme schaffen hier Abhilfe, indem sie Arbeitsabläufe optimieren und Ressourcen effektiver nutzen.

Vorteile digitaler Praxissoftware für Ärzte und Patienten

Ein zentraler Aspekt dieser Entwicklung ist die Einführung von Softwarelösungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Arztpraxen zugeschnitten sind. Besonders in spezialisierten Bereichen wie der ästhetischen Medizin erweist sich moderne Kliniksoftware als wertvolles Werkzeug, da sie Praxisteams dabei unterstützt, Termine effizient zu organisieren, Behandlungsabläufe zu dokumentieren und Patientendaten sicher zu verwalten. Neben der Effizienzsteigerung erleichtert die Digitalisierung auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Einrichtungen. Elektronische Patientenakten ermöglichen einen schnellen Austausch relevanter Informationen und minimieren das Risiko von Fehlern. Dies kommt nicht nur dem medizinischen Personal zugute, sondern vor allem den Patienten, die von einer lückenlosen, gut koordinierten Betreuung profitieren.

Digitalisierung im Gesundheitswesen und ihre Auswirkungen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet völlig neue Möglichkeiten für eine vernetzte und patientenzentrierte Versorgung. Durch den Einsatz moderner IT-Systeme lassen sich Diagnosen schneller stellen, Therapien individueller gestalten und Behandlungsschritte lückenlos dokumentieren. Auch Telemedizin profitiert davon: Patienten können sich online beraten lassen, was Wartezeiten reduziert und eine flächendeckende Versorgung sicherstellt. Gerade in ländlichen Regionen ist dies ein enormer Fortschritt, da Fachärzte oft nur schwer erreichbar sind. Videokonsultationen, digitale Überweisungen und der Austausch von Befunden in Echtzeit sind längst keine Zukunftsvision mehr, sondern werden zunehmend zum Standard.

Herausforderungen: Datenschutz, Kosten und Akzeptanz

Trotz aller Vorteile bringt die Digitalisierung auch Herausforderungen mit sich. An erster Stelle steht der Datenschutz. Medizinische Daten gehören zu den sensibelsten Informationen überhaupt, weshalb ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet sein muss. Cyberangriffe auf Gesundheitseinrichtungen zeigen, wie wichtig robuste IT-Sicherheitskonzepte sind. Ein weiterer Punkt ist die Kostenfrage. Die Einführung neuer Systeme erfordert erhebliche Investitionen, sowohl in Hard- und Software als auch in die Schulung des Personals. Nicht zuletzt spielt auch die Akzeptanz eine entscheidende Rolle: Sowohl Ärzte als auch Patienten müssen bereit sein, neue Technologien anzunehmen und in den Alltag zu integrieren.

Die Zukunft des digitalen Gesundheitswesens

Die Digitalisierung ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine nachhaltige Entwicklung, die das deutsche Gesundheitssystem langfristig prägen wird. In den kommenden Jahren ist zu erwarten, dass sich Themen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Big Data noch stärker etablieren. KI-gestützte Diagnosetools, automatisierte Auswertung von Bilddaten und personalisierte Therapievorschläge sind bereits in der Entwicklung und könnten die medizinische Versorgung revolutionieren. Ebenso wird die elektronische Patientenakte (ePA) eine immer größere Rolle spielen. Ziel ist es, dass Patienten künftig ihre Gesundheitsdaten zentral verwalten und jederzeit darauf zugreifen können – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Eigenverantwortung.

Kommentar
KI-Aktien: Ist der Hype überschritten – oder beginnt Europas Chance?

Von Mike Judith

Nach einem spektakulären Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) diskutiert der Markt zunehmend über eine mögliche Blasenbildung.

Die hohen Erwartungen haben Schwergewichte wie Nvidia und Microsoft in neue Kursregionen getragen: Ende August liegt Nvidia rund plus 30 Prozent seit Jahresbeginn, Microsoft ca. plus 20 Prozent. Gemeinsam repräsentieren beide rund 15 Prozent des S&P 500, ein Rekordwert, der selbst in einem technologiegeprägten Index hervorsticht.

Wer über marktgewichtete Standard-ETFs investiert, trägt dieses Klumpenrisiko nahezu 1:1 mit. Kernfrage: Sind diese Bewertungen tragfähig oder droht Überhitzung?

Während US-Schwergewichte die Indizes dominieren, rückt Europa bislang weniger in den Vordergrund. Doch mehrere Übernahmen europäischer Technologie-Nebenwerte in den vergangenen zwölf Monaten zeigen, dass hier substanzstarke, oft unterschätzte Geschäftsmodelle vorhanden sind.

Korrekturen ohne Trendbruch

Einzelne KI-Titel verzeichnen immer wieder spürbare Rücksetzer, sobald Erwartungen verfehlt werden (Beispiel August: Palantir: plus 10 Prozent nach Zahlen Anfang August, seither minus 10 Prozent).

Gleichzeitig handeln Microsoft und Nvidia nahe Allzeithochs. In Summe sehen wir keinen Trendbruch. Zwischenkorrekturen werten wir als unterjährige, temporäre Bewegungen. Die strukturellen Wachstumstreiber bleiben intakt, da KI-Prozesse über Branchen hinweg verändert, Effizienzen hebt und neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Zugleich wächst die Konzentration auf wenige Mega-Caps; die Chancen des KI-Zyklus liegen nicht ausschließlich bei Big Tech.

Warum die Nachfrage nach Rechenleistung steigt

Ein viel diskutierter Punkt ist ein möglicher Kapazitätsüberschuss bei Rechenzentren. Kurzfristig sind Ungleichgewichte von Angebot und Nachfrage denkbar, langfristig treibt die wachsende Zahl von Anwendungsfällen die Nachfrage.

Ein relevanter Treiber sind Small Language Models (SLM). Sie lösen spezifische Aufgaben häufig effizienter und kostengünstiger als Large Language Models (LLM).

Das senkt die Kosten pro Abfrage, verbreitert den Einsatz und erhöht den Bedarf an Infrastruktur und Rechenleistung. In der Ökonomie wird dieser Zusammenhang oft als Jevons-Effekt beschrieben.

Enabler und Anwendungen im Fokus

Unternehmen, die Rechenleistung und Infrastruktur liefern, bilden die technologischen Grundbausteine der KI-Welle. Ein Beispiel ist Alphawave Semi (IP für Hochgeschwindigkeits-Konnektivität). Die Übernahmeankündigung durch Qualcomm an Pfingsten unterstreicht das strategische Interesse an diesen Enablern.

Auf der Anwendungsseite zeigen sich ebenfalls messbare Effekte. So automatisiert der Versicherer Lemonade Prozesse mit Sprachmodellen. Jüngste Entwicklungen helfen zudem, Risiken in der Policenvergabe besser zu bepreisen. Im zweiten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen ein Rekordergebnis.

Konsequenz für Anleger

Die Innovationsimpulse der kommenden Jahre dürften nicht allein von Big Tech ausgehen. Nebenwerte mit belastbaren Geschäftsmodellen und fairen Bewertungen – auch in Europa – können robuste Wettbewerbsvorteile aufbauen.

Weil Big Tech über ETFs in vielen Depots bereits hoch gewichtet ist und Konzentrationsrisiken steigen, spricht viel für bewusste Diversifikation mit Off-Benchmark-Investments in technologiegetriebene Nebenwerte.

1) US-Tech-Schwergewichte und Klumpenrisiko

„Nvidia und Microsoft stehen zusammen für rund 15 Prozent des S&P 500 – ein Rekordwert. Über marktgewichtete ETFs wird dieses Klumpenrisiko nahezu 1:1 in Portfolios getragen.“

2) Korrekturen, aber kein Trendbruch

„Einzelne Rücksetzer bei KI-Titeln sind für uns unterjährige, temporäre Bewegungen – die strukturellen Wachstumstreiber bleiben intakt.“

3) Strukturelle Nachfrage durch Small Language Models

„Small Language Models senken die Kosten pro Abfrage und verbreitern den Einsatz – das erhöht den Bedarf an Infrastruktur und Rechenleistung, oft als Jevons-Effekt beschrieben.“

4) Europa-Substanz

„Während US-Schwergewichte die Indizes dominieren, rückt Europa zunehmend in den Blick: Mehrere Übernahmen europäischer Technologie-Nebenwerte zeigen substanzstarke, oft unterschätzte Geschäftsmodelle.“

5) Konsequenz für Anleger: Diversifikation

„Weil Big Tech in vielen Depots über ETFs bereits hoch gewichtet ist, spricht viel für bewusste Diversifikation mit Off-Benchmark-Investments in technologiegetriebene Nebenwerte.“

 

Mike JudithPartner und Chief Sales Officer bei TEQ Capital

     
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Reisen
Adrenalin unter der Sonne: Abenteuerurlaub in Sharm El-Sheikh

Stundenlangen Sonnenbaden am Strand, abkühlende Schwimmeinheiten in den kristallklaren Wassern des Roten Meeres und zum Abschluss ein leckeres Abendessen unter freiem Himmel – so kann der perfekte Urlaub unter der ägyptischen Sonne aussehen. Doch auch jenseits vom bequemen Liegestuhl bietet Sharm El-Sheikh zahlreiche Möglichkeiten, das beliebte Sonnenziel aktiv zu erkunden und dabei den Adrenalinspiegel steigen zu lassen – ob bei rasanten Wüstentouren, beim Tauchen zwischen bunten Korallenriffen oder beim Wandern durch das beeindruckende Sinai-Gebirge. In diesem Beitrag verraten wir, wie vielfältig ein Abenteuerurlaub in Sharm El-Sheikh sein kann – und welche Aktivitäten man nicht verpassen sollte. Und sobald das Flugticket gebucht ist, kann das Abenteuer starten!

1. Wüstensafaris in Sharm El-Sheikh

Wer Abwechslung vom Strand sucht, findet sie nur wenige Kilometer entfernt: in der endlosen Weite der Wüste Sinai. Ob mit dem Quad durch Sand und Staub oder mit dem Jeep über felsige Hügel – die Wüstensafaris rund um Sharm El-Sheikh sind Abenteuer pur. Das Highlight der Wüstensafari? Der atemberaubende Sonnenuntergang über der Sinai-Wüste, wenn der Himmel in warmen Orange- und Rottönen glüht und die Dünen golden schimmern. Auf die Tour folgt oft ein entspannter Abend in einem traditionellen Beduinencamp: Hier lässt sich der Tag bei guter Gesellschaft, traditionellem Essen und dem Blick auf den klaren Sternenhimmel ausklingen. Achtung, die Wüstensonne hat es in sich. Es lohnt sich also, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor im Gepäck zu haben. Bequeme Kleidung und geschlossene Schuhe sind ebenfalls ein Muss – schließlich geht es über unebenes Gelände und durch heißen Sand. Zum Schutz vor Staub empfiehlt sich ein Halstuch oder ein Tuch für Mund und Nase.

2. Tauchen und Schnorcheln in Sharm El-Sheikh

Taucher und Schnorchler erwartet unter der glitzernden Oberfläche des Roten Meeres eine bunte Unterwasserwelt voller faszinierender Korallenriffe, bunter Fische und geheimnisvoller Wracks. Zu den bekanntesten Tauch- und Schnorchelgebieten dieses beliebten Reiseziels zählt der Ras Mohammed Nationalpark – ein geschütztes Meeresreservat, das mit klarem Wasser und einer unglaublichen Artenvielfalt begeistert. Ein weiteres Highlight ist das Wrack der SS Thistlegorm, ein britisches Frachtschiff aus dem Zweiten Weltkrieg, das heute zu den spektakulärsten Wracktauchplätzen weltweit gehört. Für Schnorchel-Anfänger und Familien eignet sich besonders das Tiran Island – hier lassen sich schon in geringer Tiefe bunte Fische und lebendige Korallenriffe entdecken.

3. Wandern im Sinai-Gebirge

Wer nicht auf die Ruhe der Wüste verzichten möchte, kann sich auf beeindruckende Ausblicke bei einer Wanderung durch das Sinai-Gebirge freuen. Besonders beliebt sind der nächtliche Aufstieg zum Berg Sinai in Begleitung eines Guides und der anschließende Sonnenaufgang – ein einmaliges Erlebnis, das oft mit einem Besuch des historischen Katharinenklosters kombiniert wird. Wichtig: Festes Schuhwerk, warme Kleidung und eine Taschenlampe gehören zur Ausstattung dazu. Die Wanderung dauert nämlich etwa zwei bis drei Stunden und führt über steinige Pfade und zahlreiche Stufen hinauf auf knapp 2.300 Meter. Doch die Anstrengung lohnt sich: Am Gipfel angekommen, werden Wanderer mit einem Sonnenaufgang belohnt, der die ganze Mühe vergessen lässt.

4. Bootstouren durch das Rote Meer

Wer das Rote Meer nicht nur vom Strand oder unter Wasser, sondern auch ganz entspannt vom Deck aus genießen möchte, sollte sich eine Bootstour definitiv auf die To-do-Liste schreiben. Täglich starten ab Sharm El-Sheikh verschiedene Ausflüge – ob zu abgelegenen Badebuchten, beliebten Schnorchelspots oder den Inseln vor der Küste. Mit etwas Glück begegnet man hier sogar Delfinen, die durch die Wellen springen. Nicht vergessen: Auf Deck kann die Sonne besonders heiß und intensiv werden, Sonnencreme darf im Gepäck also auf keinen Fall fehlen. Badesachen und ein Schnorchelset sind ebenfalls empfehlenswert, wenn du die Unterwasserwelt auch vom Boot aus erkunden möchtest. Eine leichte Jacke oder ein Tuch schützen bei kühlem Fahrtwind, und wer empfindlich auf Seegang reagiert, sollte an Reisetabletten denken.

Beste Reisezeit für Sharm El-Sheikh

Sharm El-Sheikh bietet zu jeder Jahreszeit unvergessliche Erlebnisse und viel Sonne. Besonders milde und angenehme Temperaturen erwarten Besucher von Oktober bis April – vor allem ideal für Ausflüge oder Wanderungen, aber auch entspannte Strandtage und Wassersport. In den Sommermonaten von Juni bis August kann es sehr heiß werden – dann ist vor allem Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit wichtig. Also heißt es nur noch: Koffer packen, die Sonne genießen und die faszinierende Mischung aus atemberaubender Natur, spannenden Abenteuern und entspannter Erholung in Sharm El-Sheikh entdecken.
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