
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Was wusste die HDP in Izmir, ja sogar die Parteizentrale in Ankara? Hatten sie keinen Kontakt zu der Mutter von Deniz Poyraz aufgenommen, die in dem Kreisbüro im Teeservice tätig ist und an diesem Bluttag erkrankte, weshalb ihre Tochter Deniz Poyraz für sie einsprang? War die Polizei davon ausgegangen, dass das Büro leer ist und wartete deshalb ab, bis der Täter im Büro gestellt wird? Der Verdacht, dass dem so war, erhärtet sich, zumal die Polizei schnell vor Ort war und das Gebäude umfangreich abriegelte und den Täter dann festnahm. Die völkisch-kurdische HDP hat den Mordfall nun zu einem Politikum gemacht. Weltweit inszeniert sich die HDP mit ihren Ablegern und dem Mordopfer Deniz Poyraz als eine verfolgte, unterdrückte kurdische Partei, die nur auf Frieden und Sicherheit im Land aus ist. Das Gegenteil ist aber der Fall. Vor dem Kreisbüro streiken seit Wochen – wie auch in anderen Städten der Türkei – kurdische Mütter und Väter, die die HDP auffordern, ihre Kinder von der Terrororganisation PKK zurückzubringen, die ja erst von der HDP rekrutiert, dann der PKK ausgehändigt worden sein sollen. Was einst in Diyarbakir von kurdischen Müttern und Vätern vor mehr als anderthalb Jahren begonnen wurde und bis heute anhält, hat sich landesweit, ja sogar bis nach Europa ausgeweitet. In Berlin kämpft seit mehreren Monaten Maide Töremis (54) für die Freilassung ihrer Tochter Nilüfer Töremis, die von einem völkisch-kurdischen Verein in Berlin rekrutiert und für den sogenannten Freiheitskampf der PKK eingespannt wurde. Die HDP will sich jedenfalls bis heute nicht von der Terrororganisation PKK und deren Terror distanzieren oder sich mit den Opfern der PKK solidarisieren. Will sie offensichtlich auch nicht, weil sie selbst der politische Ableger der PKK ist. Der ehemalige Investigativjournalist Ahmet Şık, der vor mehr als einem Jahr noch für die HDP als Abgeordneter zur Parlamentswahl angetreten war, gab erst vor wenigen Wochen entnervt das Parteibuch zurück und erklärte, die Partei sei organisch mit der Terrororganisation PKK verbunden. Was man unter „organisch“ verstehen muss, kann man an der Botschaft der Eltern von Deniz Poyraz erkennen. Vater Abdullah Poyraz gab nun nur einen Tag nach der schrecklichen Bluttat in einem Video folgendes Statement ab: „Haltet zusammen. Deniz ist nicht mein Deniz, sondern die von Kurdistan, von uns allen. Wir sind in der Schuld der in den Bergen Widerstand leistenden Löwen [PKK]. Gerade jetzt leisten sie Widerstand gegen die Feinde mit Panzern und Granaten [türkische Soldaten]. Wir können noch so viel Opfer erbringen, wir werden stets in deren Schuld sein. Ich sage, vereint euch. Meine Märtyrerin [Deniz Poyraz] ist unser aller Märtyrerin. Die Märtyrer in den Bergen sind auch unsere Märtyrer. Heval Sêvê Demir, Pakize Nayır, Mehmet Tunç, Lokman Birlik, sie alle wurden so zu Märtyrern.“ Wenn man das von Cem Özdemir verwendete Zitat während einer Berliner Rede nimmt und in diesem Zusammenhang nur gegen zwei Begriffe ersetzt, wird eins klar: „Frieden wird es erst geben, wenn die HDP-PKK [Araber] ihre Kinder mehr liebt, als sie Türken [uns] hassen. Ob Cem Özdemir sich jetzt bewusst wird, was er damals im baden-württembergischen Ludwigsburg während eines türkischen Wahlkampfspektakels der völkisch-kurdischen HDP unterstützt hat? Ich finde es bemerkenswert, wie schnell die Maskerade der HDP und deren Sympathisanten immer wieder fällt und das hässliche Gesicht der völkisch-kurdischen Terrororganisation PKK erscheint, die stets darum bemüht ist, das prägnante ultranationalistische Hintergrundrauschen mit Freiheits-, Gerechtigkeits- und Friedensfloskeln zu kaschieren. Da verneige ich mich inbrünstig vor der Großmutter, Mutter und Tante der Solinger Brandanschlagsopfer, Mevlüde Genç, die bis heute felsenfest davon überzeugt ist, Verständigung und Toleranz würden für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft beitragen. Diese vorbildliche Haltung von Mevlüde Genç muss immer wieder in Erinnerung gerufen werden, damit solche Eltern sich in Grund und Boden schämen. Hass und Terror dürfen auch und trotz der Morde nicht toleriert oder befürwortet werden, nirgendwo!İzmir HDP il binası önünde evlat nöbeti tutan baba: Saldırıdan önce binayı boşalttılar tek o kız kaldı daha önce böyle bir şey olmamıştı.
— Yeni Şafak (@yenisafak) June 18, 2021
– Berlin – Kurdische Mutter bittet um Unterstützung bei Petition gegen PKK
Nach vielen Jahrzehnten der Angst und Drohungen sowie Einschüchterungen der PKK, trauen sich immer mehr Kurdischstämmige gegen die Terrororganisation offen Stellung zu beziehen.
Berlin: Kurdische Mutter bittet um Unterstützung bei Petition gegen PKK
– Ljubljana – Slowenien für EU-Beitritt der Türkei
Der slowenische Außenminister Anze Logar hat zugesagt, eine konstruktive Rolle für die Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union zu spielen.
Slowenien für EU-Beitritt der Türkei
– Selahattin Ülkümen – Geschichte: Wie die Türkei Juden vor Nazi-Deutschland rettete
Nach Ansicht des US-Historikers Stanford Shaw hat die Türkei während des Zweiten Weltkriegs durch die Erteilung von Einreise- und Transitvisa sowie der Duldung von nicht erlaubten Durchreisen mindestens 100.000 Juden aus Europa das Leben gerettet.
Nach Ansicht des US-Historikers Stanford Shaw hat die Türkei während des Zweiten Weltkriegs durch die Erteilung von Einreise- und Transitvisa sowie der Duldung von nicht erlaubten Durchreisen mindestens 100.000 Juden aus Europa das Leben gerettet.
Jeder würde mobilisiert werden – sowohl Männer als auch Frauen. Es wäre für die ukrainische Bevölkerung sehr schlecht und Russland weiß das auch sehr gut.Starkes Parlament zuerst: Russische Diplomatin kommentiert Ukraine-Pläne für „mächtigste Armee“ Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat der ukrainischen Führung geraten, zuerst das „mächtigste Parlament“ zu schaffen, bevor sie Pläne zum Aufbau der „mächtigsten Armee in Europa“ macht. „Vielleicht zuerst zumindest das mächtigste Parlament schaffen? Dann wird es möglich, viele Probleme zu lösen, ohne die mächtigste Armee zu bauen“, schrieb Sacharowa am Donnerstag auf ihrem Telegram-Kanal. Wie die Nachrichtenagentur TASS weiter berichtet, teilte die Diplomatin unter ihrem Kommentar ein Video, in dem ukrainische Politiker zu sehen sind, die während einer Parlamentssitzung kämpfen. Situation in der Ostukraine In der östlichen Donbass-Region stehen sich seit Jahren pro-russische Separatisten und ukrainische Regierungssoldaten gegenüber. Dabei wurden nach Angaben der Regierung in Kiew seit Beginn des Konfliktes im Jahr 2014 rund 14.000 Menschen getötet. Die Kämpfe dort sind wieder aufgeflammt, wobei sich beide Seiten gegenseitig beschuldigen, einen im Juli in Kraft getretenen Waffenstillstand zu verletzen. Krim-Krise Nach einem Referendum unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin am 18. März 2014 einen Vertrag über die Eingliederung der Krim in die Russische Föderation. Die Volksabstimmung wurde bis heute international jedoch nicht anerkannt. Westliche Staaten haben daraufhin mehrfach Sanktionen gegen Russland erlassen. Das Auswärtige Amt bezeichnete die Ereignisse bis heute als völkerrechtswidrige Annexion. Auch die Türkei bezeichnete Russlands Präsenz in der Krim als „illegale Annexion“. Die Türkei hat die „illegale Annexion der Krim“ nicht anerkannt und werde dies auch in Zukunft nicht tun. Die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine müsse respektiert werden, sagte etwa der stellvertretende türkische Außenminister Yavuz Selim Kiran bei einer Sonderveranstaltung zur Krim auf der 46. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates im Februar 2021. Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat wiederholt die Annexion der Krim durch Russland verurteilt. „Wir haben und werden immer die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine unterstützen, auch über die Krim,“ sagte Erdogan etwa bei einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj im Oktober 2020 in der türkischen Hauptstadt Ankara. „Die Türkei sieht die Ukraine als ein Schlüsselland für die Gewährleistung von Stabilität, Sicherheit, Frieden und Wohlstand in unserer Region,“ so Erdogan.
Laut Moskau sei das eindeutige Ergebnis des Referendums jedoch eine Willensbekundung der Krim-Bevölkerung für einen Beitritt zur Russischen Föderation gewesen. Diese gehe mit dem Selbstbestimmungsrecht dieser Gruppe einher und Russland hätte eine Schutzverpflichtung gegenüber den in der Ukraine lebenden Russen. Deswegen handle es sich bei den Ereignissen keineswegs um eine Annexion. Russland sieht die Krim als russisch und versucht die Annexion mit geschichtspolitischen Argumenten zu legitimieren, so die Bundeszentrale für Politische Bildung.
– Ukraine-Krise – Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine
Russland hat am Donnerstag die Lieferung türkischer Drohnen an die Ukraine verurteilt. Dies ermutige die Ukraine zu militärischen Schritten in der Krisenregion und trage nicht zu einer Deeskalation bei.
Russland verurteilt Türkei für Drohnen-Lieferungen an Ukraine
– Treffen in Athen – Türkei und Griechenland vereinbaren Verbesserung der Beziehungen
Die Türkei und Griechenland haben eine Vereinbarung über 25 Artikel erreicht, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu verbessern. Unter anderem werden beide Länder die COVID-19-Impfungen des jeweils anderen anerkennen, um den Tourismus zu fördern.
Türkei und Griechenland vereinbaren Verbesserung der Beziehungen