Klimawandel
Katastrophenschutz: Grüne wollen Warnsirenen wieder aufstellen

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Die Grünen in NRW fordern, als Konsequenz aus den Katastrophenfällen nach dem Unwetter wieder Sirenen zur Warnung der Bevölkerung aufzustellen. „Es ist dringend notwendig, das System der Warnsirenen wieder aufzubauen“, sagte die Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag, Verena Schäffer, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das funktioniert natürlich nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger darüber aufgeklärt werden, welcher Warnton wie zu verstehen und wie darauf zu reagieren ist.“ Da es künftig wegen des Klimawandels häufiger Extremwetterereignisse geben werde, „müssen wir über Konsequenzen für den Katastrophenschutz diskutieren, dazu gehören unter anderem verpflichtende Katastrophenschutzbedarfspläne für die Städte und Kreise“. Vor den Überflutungen hätten die Unwetterwarnungen rechtzeitig vorgelegen. Es stelle sich die Frage, „wann genau das NRW-Innenministerium von den Unwetterwarnungen wusste und mit welchem Nachdruck es die Städte und Kreise als Katastrophenschutzbehörden zum Handeln aufgefordert hat“. Laut der Professorin für Hydrologie, Hannah Cloke, habe das europäische Hochwasser-Warnsystem Efas bereits vier Tage vor dem verheerenden Unwetter im Westen Deutschlands eine Warnung an deutsche Behörden abgegeben. „Die Tatsache, dass Menschen nicht evakuiert wurden oder die Warnungen nicht erhalten haben, legen nahe, dass etwas schiefgegangen ist“, so Cloke gegenüber der britischen Tageszeitung „The Times“. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter berichtet, habe die Professorin selbst bei der Entwicklung von Efas mitgewirkt und zeigte sich bestürzt über fehlende Evakuierungen.

Glücksspiel
Neues Gesetz für das Online-Glücksspiel: Das müssen Casinospieler nun wissen

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Ob Online-Glücksspiele legal seien, fragten sich viele Spieler lange Zeit. Die Antwort war: Nein, nur in Schleswig-Holstein durfte gespielt werden. Gestört hat sich daran aber kaum jemand, Online Casinos schossen wie Pilze aus dem Boden. Auch bundesweite Werbung für Glücksspiele gab es. Das neue Glücksspielgesetz soll nun dafür sorgen, dass das Glücksspiel im Internet einheitlich reguliert wird. Das bezieht vor allem internationale Online Casinos ein, die ihre Dienste in Deutschland anbieten. Welche Regeln ab jetzt gelten und ob es berechtigte Kritik an dem neuen Glücksspielstaatsvertrag gibt, lesen Sie hier. Online Casinos sind jetzt legal Raus aus der Grauzone wollte man. Denn das Glücksspiel im Internet wurde geduldet, war aber eigentlich nur in Schleswig-Holstein erlaubt. Mit Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags werden Glücksspiele im gesamten Bundesgebiet legalisiert. Der Vertrag bezieht sich auf Casinospiele wie auch Sportwetten. Es kann sich nun um deutsche Lizenzen beworben werden, was viele Online-Casino-Betreiber getan haben. Alternativ kann auch weiterhin mit internationalen Lizenzen agiert werden. Dann müssen die Betreiber ihr Spielangebot aber an die deutschen Gesetze anpassen, denn dem unkontrollierten Glücksspiel soll Einhalt geboten werden. Vorher war die Lage sehr undurchsichtig: Casinos mit EU-Lizenzen konnten von deutschen Spielern ohne Probleme aufgerufen werden. Dort konnte mit großen und kleinen Einsätzen gezockt werden – und das, obwohl das Glücksspiel in Deutschland doch eigentlich weitestgehend verboten war. Möglich war dies, weil sich die Casino-Betreiber mit Lizenzen wie der der Malta Gaming Authority auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der Europäischen Union stützten. In Deutschland löste das große Diskussionen aus. Lange dauerte es, bis sich die einzelnen Bundesländer auf neue Glücksspielgesetze einigen konnten, die in ganz Deutschland gelten sollten. Diese Ziele hat der neue Glücksspielstaatsvertrag 2021 Schon im Mai 2020 gab es den ersten Gesetzesentwurf, der jetzt im Juli 2021 in Kraft tritt. Man hat sich klare Ziele gesetzt, die allesamt mit dem Spielerschutz einhergehen. Das Thema Spielsucht hat Priorität, obgleich sich die Bundesländer nicht immer einig waren, wie streng die Gesetze tatsächlich ausfallen sollten. Einig ist man sich aber, dass Glücksspiele im Internet ein großes Suchtpotential haben. In Online Casinos kann weitestgehend anonym gespielt werden, soziale Kontrolle gibt es kaum. Um zumindest die Einsätze zu limitieren, hat man sich deshalb auf monatliche Maximalbeträge geeinigt. Ebenso wichtig ist es den Ministerien, den Jugendschutz zu gewährleisten. Casinos werden regelmäßig überprüft und Zugriff haben nur Spieler, die volljährig sind. Nicht von der Hand zu weisen ist die Tatsache, dass Online Casinos wahre Umsatzmaschinen sind. Auch deshalb wird sich die Regierung wohl dafür entschieden haben, endlich deutsche Lizenzen zu vergeben – denn das spült Geld in die Staatskasse. Alles in allem geht es jetzt also darum, Spieler besser zu schützen, einheitliche Regeln zu treffen und alle Casinos im Blick zu haben. Konkret bedeutet das, dass einige Spiele aus den Spielelobbys verschwinden müssen. Dazu gehören zum Beispiel Live-Casino-Spiele. Spielautomaten dürfen noch gespielt werden, allerdings mit einem Limit von einem Euro. Zum Vergleich: Vormals konnte in EU-Casinos mit über 100 Euro pro Runde gespielt werden. Jetzt darf zudem nur noch mit maximal 1.000 Euro pro Monat gespielt werden. Mehrere Spiele gleichzeitig dürfen auch nicht mehr gezockt werden. Casinos verpflichten sich außerdem, die Spieler regelmäßig darauf hinzuweisen, wie lange sie bereits spielen und wie viel Geld gewonnen oder verloren wurde. Weitere wichtige Änderungen betreffen die bundesweite Sperrdatei: Spieler, die in dieser Kartei landen, werden von allen Casinos ausgeschlossen. Was die Werbung für Casinos betrifft, möchte man zudem die jüngeren Menschen schützen: Erst ab 21:00 Uhr darf Glücksspielwerbung laufen. Neuer Glücksspielstaatsvertrag: Nicht nur gelungen Die Idee ist gut: Das Glücksspiel soll einheitlich geregelt werden, den internationalen Online Casinos, die zuvor schalten und walten konnten, wie sie wollten, wird ein Riegel vorgeschoben. So jedenfalls klingt es in der Theorie. Denn in der Praxis gibt es aktuell auch weiterhin viele Casinos mit internationalen Lizenzen, die ihre Angebote zur Verfügung stellen. Passen sie ihr Spieleangebot an, werden sie geduldet – wenn nicht, sind sie eigentlich illegal. Momentan scheint sich darum aber noch niemand zu kümmern. De facto gibt es bis jetzt keine Behörde, die sich um Casinos ohne deutsche Lizenz kümmert. Für deutsche Spieler sind diese Casinos ohne deutsche Lizenz mitunter aber sehr interessant. Denn all die Regeln gibt es dort nicht: Das Spieleangebot ist größer, ebenso gibt es mehr Bonusaktionen und die Möglichkeit, mit großen Einsätzen zu spielen. Sperren lassen kann man sich von den Seiten bei Bedarf zwar, übergreifende Sperrdateien gibt es aber nicht. Wer möchte, wird also spielend leicht ein neues Casino aufspüren, in dem gespielt werden kann. Mit Slogans wie „Mr. Casinova erfindet Online Casino neu“ werben diverse Vergleichsportale im Internet. Getestet werden auf diesen Seiten Casinos mit internationalen Lizenzen, die ihre Dienste in Deutschland anbieten. Dieses und andere Portale zeigen, wie einfach es ist, auf diverse Casinos zuzugreifen. Die Casinos sind zwar lizenziert und damit grundsätzlich vertrauenswürdig, unternehmen aber weitaus weniger Maßnahmen zur Spielsuchtprävention als die deutsche Behörde. Kritisiert werden darüber hinaus nicht nur internationale Online Casinos. Auch so fürchtet man, dass mit der Legalisierung vermehrt zum Glücksspiel animiert wird. Wer hier am Ende recht hat, lässt sich nur schwer bewerten. Denn zuvor gab es die Casinos ja auch – sie boten ihre Dienste einfach illegal an. Am Ende ist es gleichermaßen an der Regierung wie auch jedem einzelnen Spieler selbst, ein Auge auf das Glücksspielverhalten zu haben. Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag gehen also Chancen wie auch Risiken einher. Ob die Vor- oder Nachteile künftig überwiegen werden, wird sich noch zeigen. Sicher ist: Das Glücksspiel ist in Deutschland nun legal.

Historie
Kreuzigung und Glücksspiel – Gewalt im Alten Rom

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In den Archiven der University von Otago in Neuseeland befindet sich ein interessantes Dokument, welches die Zusammenhänge der antiken Kreuzigungen als römischen Staatsterror im Zusammenhang mit den Folterberichten der Siebziger und Achtziger Jahre in Lateinamerika untersucht. Beide Beispiele würden erkennen lassen, wie autoritäre Regime bis heute staatlichen Terror nutzen würden und sexuelle Gewalt bereits bei den Kreuzigungen der Römer weit verbreitet gewesen sein soll. Schon in der Antike könnten laut diesem Dokument Kreuzigungen als eine Form sexueller Gewalt und Demütigung verstanden werden, die zuweilen sogar sexuelle Übergriffe eingeschlossen haben sollen. Die Kreuzigungen der Römer sollten nicht nur Leben beenden, sondern die Menschlichkeit in der öffentlichen Wahrnehmung vor dem eigentlichen Tod infrage stellen. Nach den Forschungen gäbe es ein Ritual: Die Opfer wurden öffentlich nackt gekreuzigt. In der damals patriarchalisch geprägten Gesellschaft traten Männer gegeneinander an, um ihre Männlichkeit als sexuelle Macht über andere zu demonstrieren. Durch öffentliches Zurschaustellen der nackten Gekreuzigten durch die Sieger, sei den Passanten und Zuschauern die sexuelle Dominanz übermittelt worden. Das Kreuz versinnbildlichte eine Darstellung des Opfers als jemanden, den entmannt wurde. Es existierten verschiedene Arten der Kreuzigung, die je nach Körperhaltung die Genitalien besonders zur Schau stellen konnten. Der römische Historiker Seneca und auch Josephus berichteten, dass es bei den Römern durchaus enthusiastische Experimente mit Körperhaltungen bei Kreuzigungen gab. Es existieren Beschreibungen Senecas, dass Pfählen durch die Genitalien brutale Extremfälle darstellten. Dass diese Vorgehensweisen in Palästina stattfanden oder sie Jesus widerfahren sein könnten, wäre aber fraglich, da keine Hinweise darauf existierten – doch bewiese sie die hohe Gewaltbereitschaft bezüglich sexueller Übergriffe bei manchen römischen Kreuzigungen. Fakt wäre – jeder geleistete Widerstand gegen die Römer bedeutete nicht nur, sein Leben zu lassen, sondern gleichzeitig Menschenwürde und Ehre zu verlieren. Es verwundere daher nicht, dass selbst die Evangelien auf die hohen Ausmaße von sexueller Demütigung hinweisen. Das wäre durch Erzählungen bewiesen, dass Jesus beschimpft, gepeitscht und am Ende gekreuzigt worden wäre. Auch die Überlieferungen aus der Antike und die von Johannes, Matthäus und Markus zeigten, dass es durchaus üblich gewesen wäre, die Opfer unbekleidet auszupeitschen. Man zog einen erwachsenen Mann vor der Geißelung aus und danach auf beleidigende Art und Weise wieder an. Danach wurde er von einer Gruppe römischer Soldaten bespuckt, verhöhnt und geschlagen. Nach Markus 15,20 sei Jesus danach wieder ausgezogen und für seinen letzten Weg durch die Stadt neu eingekleidet worden, während er bereits hier viel zu schwach war, um sein eigenes Kreuz mitzutragen. Anschließend hätte man ihn ein drittes Mal nackt vor eine ihn verhöhnende Schar Zuschauer zum Sterben gestellt. Durch diese Überlieferung würde bei der Misshandlung das sexuelle Element deutlich. Bei Kunstgemälden, die Jesus mit einem Lendenschurz zeigen, spielte man diese Tatsache herunter. Wahrscheinlich seien diese verstörende Elemente für die Bibel einfach weggelassen worden. Der Drang, im militärischen Alltag Brutalität und Frustration durch sexuelle Gewalt zu kompensieren, hätte im Rückblick auf die Geschichte viele grausame Gewalttaten geschehen lassen. So berichteten auch Johannes, Markus und Matthäus von der Demütigung Jesu, die er vor der Kreuzigung von einer Gruppe römischer Soldaten erleiden musste. Außer Lukas berichten alle Evangelien, dass diese Soldaten ihn verhöhnt hätten. Das Zeichen für die Demütigung wäre die Dornenkrone gewesen, die sie ihm aufsetzten und ihm einen purpurnen Mantel anzogen – die Farbe die damals nur die Könige trugen, so das Dokument der University von Otago von David Tombs. Glücksspiel im alten Rom – das berühmte Würfelspiel um das purpurne Gewand Jesu In einem US-Monumentalfilm aus dem Jahr 1953 mit dem Titel „Das Gewand“ wird das Thema Glücksspiel im Zusammenhang mit der Kreuzigung und der Verhöhnung der Opfer aufgegriffen: Pontius Pilatus beauftragt den römischen Soldaten Marcellus mit der Kreuzigung Jesu. Sein Untergebener Demetrius, mittlerweile ein Anhänger Jesu, fleht umsonst um Gnade für den Verurteilten. Nach der Kreuzigung spielen die Soldaten ein Würfelspiel zu Füßen des sterbenden Gekreuzigten um das purpurne Gewand Jesu. Marcellus gewinnt, ein fürchterlicher Sturm zieht auf und Demetrius erhält den Befehl von Marcellus, ihm das Gewand schützend umzulegen. Sobald er das Gewand berührt, verfällt Marcellus in panische Angst. Demetrius nimmt das Gewand und flieht zur christlichen Gemeinde. Marcellus fährt zum römischen Kaiser und gilt durch seine Albträume, Ängste und Visionen als Wahnsinniger. In seinem Wahn geht er auf der Suche nach dem Gewand nach Judäa, trifft Demetrius und Petrus und erfährt bei der erneuten Berührung die Erlösung und schließt sich den Christen an. Ob diese allseits bekannte Geschichte genauso der Wahrheit entspricht, ist jedoch nicht bekannt. Der Anreiz, beim Glücksspiel zu gewinnen, ist auch heute ungebrochen. Doch die Hintergründe im Vergleich zum grausamen Würfelspiel des Marcellus sind völlig anders. In unserem digitalen Zeitalter dient Spielen der Unterhaltung – wie bei Online casino ohne lizenz in Deutschland.

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Glücksspiel
Würfelspiel – erstes Glücksspiel in der Antike

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Der Mensch spielte nachgewiesen schon vor Jahrtausenden gern. In altindischen Schriftstücken berichtete man bereits vom Glücksspiel mit Würfeln. Fünfseitige Würfel wurden schon im alten Indien aus den Nüssen eines Baumes hergestellt, der den Namen Vibhidaka-Baum trägt. Im ehemaligen Mesopotamien wurde ein sensationeller Fund von Würfeln aus der Zeit von 3000 vor Christus gemacht, die aus Elfenbein und Knochen bestehen. Man könnte hier vom Beginn des Glücksspiels sprechen. Im Orient existierten Würfel, die entweder acht oder zwölf, doch auch zwanzig bis zu vierundzwanzig mögliche Spielpositionen hatten und solche die mit Wörtern oder Bildern von Hellseherinnen verwendet wurden. Auch die Bibel berichtet von Glücksspiel. Fast jeder kennt das berühmte Würfelspiel der römischen Soldaten, die unter dem Jesus-Kreuz um seinen Mantel spielten. Vermutlich erfanden die alten Ägypter die uns bekannten sechsseitigen Spielwürfel. Sie traten die Reise – über das alte römische Reich bis ins nördlichste Europa – zu den Ahnen der heutigen Europäer an. Germanen waren leidenschaftliche Spieler Aus den Schriften des Römers Tacitus ist zu entnehmen, dass die Germanen regelrecht verrückt nach dem Glücksspiel mit Würfeln waren. Es ist in seinen Schriftstücken zu lesen: „Das Würfelspiel betreiben sie sonderbarerweise wie ein ernsthaftes Geschäft, und zwar mit solch blinder Leidenschaft, wenn es um Gewinnen oder Verlieren geht, dass sie, nachdem sie ihr Hab und Gut verloren haben, mit dem letzten entscheidenden Würfe um ihre Freiheit und ihre Person spielen.“ Im alten Rom war für die Römer Glücksspiel verboten. Es war nur zu den Saturnalien, den Festlichkeiten zu Ehren des Saturns erlaubt. Mittelalter – das Kartenspiel wird erfunden Es scheinen heute viele Menschen nicht zu wissen, dass das erste Kartenspiel in Europa erst seit dem Mittelalter existiert. Kreuzritter importierten diese Art von Spiel nach ihren Kreuzzügen. Das erste Kartenspiel mit 100 Blatt stammt aus Indien und wurde als Tchaturanga bekannt. Im Abendland sorgte das neue Spiel für große Begeisterung. Bis zum 14. Jahrhundert fand man die Kartenspiele überall – vom Palast über Dorfkneipen bis hin zu privaten Haushalten. Natürlich hatten die Landesoberhäupter das Geschäft mit viel Geld erkannt und es wurden 300 Jahre später die ersten staatlichen Lotterien ins Leben gerufen. Die Erfindung des Roulette Die Erfindung des Roulettes machte die gefragtesten Casino-Spiele komplett. Blaise Pascale, ein Mathematiker, erfand dieses beliebte Spiel. Die Idee von der Erfindung des Perpetuum mobile faszinierte ihn, gelang ihm jedoch nicht. Während seiner diesbezüglichen Experimente entstand zufällig das Roulette. Verbot des Glücksspiels Glücksspiele wurden immer wieder und überall verboten. Ganz Europa durfte nicht mehr spielen. Durch eine Idee, die leere Staatskasse von Monaco wieder aufzubessern, installierte Prinz Charles von Monaco in seinem kleinen Staat Spielcasinos, in welchen das Roulette die Attraktion war. Monaco wurde und blieb eine Spieler-Oase seit dieser Zeit. Durch das Legalisieren des Glücksspiels durch Napoleon in Deutschland schossen die Casinos nur so aus dem Boden. Nach der Ausbreitung des Königreichs von Preußen war der Traum ausgeträumt. Die Verbote, die nach und nach erlassen wurden, wurden erst im 3. Reich wieder aufgehoben. Glücksspiel aktuell Die Situation des Glücksspiels ist auch in unseren Tagen nicht eindeutig klar. Natürlich sind staatliche Lotterien erlaubt, doch Online Casinos sind durch schwierige Regulierungsmaßnahmen an und für sich in Deutschland verboten. Trotz deinem Staatsvertrag für Glücksspiel erlassen Bundesländer eigene Vorschriften. Viele Anbieter betreiben daher ihre Online Casinos von europäischen Staaten aus. Sie werden immer beliebter, die Boni der Spiele lohnen sich – siehe https://bestenonlinecasinoseiten.de/casino-bonus-ohne-einzahlung/.

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Historie
Glücksspiel im alten Griechenland

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Aus den Aufzeichnungen von Homer geht hervor, dass bereits die alten Griechen dem Glücksspiel frönten. Das Spiel Petteia mit weißen und schwarzen Steinen, die gegeneinander aufgestellt wurden, wurde in seinen Schriften erwähnt. Weit verbreitet waren auch Spiele wie Kopf oder Zahl und Würfelspiele, die kunstvoll aus Elfenbein oder Tierknochen hergestellt wurden. Spielertreff in der Antike Wie heute gab es bestimmte Plätze, wo man sich zum Spielen traf. Es ist bekannt, dass zum Beispiel der Pirene-Brunnen in Korinth und der Tempel der Athena-Skira sehr stark frequentierte Spieler-Treffpunkte waren. Nicht zu vergleichen mit heute, wo sich ein Spieler mit wenigen Klicks einen Besuch im Online Casino in ein paar Minuten Gewinne sichern, mit Menschen aus allen Erdteilen spielen kann und dabei noch nicht einmal seine Wohnung verlassen muss. Im Gegensatz zu heute baten die Spieler um göttliche Unterstützung. Sie erhielten diese von verschiedenen Göttern wie Pan oder Hermes. Ein Mythos besagt, dass die Aufteilung der Welt unter Poseidon, Zeus und Hades mithilfe von Würfeln entschieden worden sei. Schicksal der Menschen wurde durch Wetten der Götter entschieden Laut der griechischen Sage soll das Schicksal der Menschen öfter von den Göttern entschieden worden sein, die sich dabei Wetten bedienten. Nach der griechischen Mythologie hätten Poseidon und Athene um die Schirmherrschaft von Athen gestritten. Es wurde vereinbart, dass derjenige, welcher der Stadt das nützlichere Geschenk machen würde, gewinnen sollte. So schenkte Athene einen Olivenbaum und Poseidon einen Brunnen. Dieser spendete jedoch nur Salzwasser. Athene wurde deshalb die Schutzgöttin Athens, weil ihr Olivenbaum Früchte und Holz lieferte. Verschiedene Spielarten Das uns bekannte Brettspiel Dame wurde schon im Griechenland der Antike bekannt und gespielt. Es trug den Namen Tilia. Wetten auf Tierkämpfe sind heute noch auf antiken Bildern und bemalten Töpferwaren zu sehen Selbst Pferdewetten waren bei den Griechen bereits um 676 vor Christus bekannt. Jeder spielte – ob Herren, Sklaven oder Götter. Viele konnten nicht genug davon bekommen und griffen auf andere Einsätze zurück, verwetteten so ihre ganze Habe. Die Reichen waren in der Lage, sich teure Spiele anfertigen zu lassen. Der einfache Bürger spielte ein Brettspiel durch einfaches Zeichnen eines Gitters im Sand. Gewinnen galt als Schicksal – dieser Glaube wurde auch ins alte Rom übernommen. Es existieren Belege, dass die Liebe zum Würfelspiel auch im Römischen Reich ungebrochen war und sich immer weiter in der Welt ausbreitete. Würfelspiele aus Troja Nach den Schriften des griechischen Dichters Sophokles sei der Würfel von Heros Palamedes während Trojas Belagerung erfunden worden. Sophokles lebte von 496 bis 406 vor Christus. Als gesichert gilt, dass schon 3000 vor Christus die Menschen mit Würfeln spielten. Im alten Ägypten waren Brettspiele, die mit Würfeln gespielt wurden, äußerst beliebt. Nachdem die Menschheit so lange dem Glücksspiel frönt, lässt sich der genaue Ursprung des Glücksspiels nur erahnen und nicht mehr völlig nachvollziehen. Alt wie die menschliche Zivilisation selbst, entwickelten sich Glücksspiele ganz unabhängig voneinander und es entstanden unterschiedliche und vielfältige Arten von Spielen weltweit, die sich im Laufe der Zeit immer weiter auf der Erde verbreiteten. Damals gab es noch keine bunt leuchtenden Casinos mit hohen Einsätzen an sich drehenden Roulette-Tischen, auch noch keine staatlichen Lotterien oder Online-Casinos wie online-casino Bahigo in der Schweiz. Der Mensch begeistert sich schon viele tausend Jahre für Glücksspiele.

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– Wirtschafts-News – Apple-Mitgründer Steve Wozniak: Bitcoin besser als Gold

Für Gold sah es zunächst richtig gut aus, denn der Kurs stieg langsam und stetig an. Während der Preis pro Unze erst unter 1700 US-Doller lag, kletterte er weiter auf über 1900 US-Dollar pro Unze. Es schien so, als würde er sicher noch die 2000 US-Dollar-Marke erreichen. Immer mehr Anleger starteten Investitionen in Gold zum Aufbau eines klassischen Schutzes vor der Inflation.

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Klimawandel
Klöckner: Müssen uns auf bundesweite Krisenszenarien vorbereiten

Osnabrück – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat angesichts der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor der Zunahme von extremen Wetterereignissen gewarnt. „Wir wissen, dass solche Extremwetterereignisse zunehmen werden. Daher brauchen wir entsprechende Anstrengungen beim Klimaschutz – in Deutschland, aber auch weltweit“, sagte Klöckner im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Klöckner kündigte an, die Vorsorge vor Unwettern voranzutreiben. „Wir arbeiten daran, uns mit Blick auf Extremwetterereignisse und Naturkatastrophen, aber auch den Bevölkerungsschutz bundesweit und über alle Ebenen weiter zu vernetzen. Die Akteure in Bund, Land, Städten und Kreisen sowie Hilfsorganisationen sind leistungsfähig, aber für bundesweite Krisenszenarien brauchen wir einen verlässlichen Rahmen“, sagte Klöckner der „NOZ“. Es dürfe nicht so weit kommen, dass das Leben an Flüssen und Küsten in Deutschland nicht mehr möglich sei. „Deswegen arbeiten wir mit voller Kraft daran“, sagte Klöckner. Jeder Einzelne sei gefordert, seinen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. „Das Bewusstsein dafür ist in den vergangenen Jahren in der Bevölkerung gestiegen, und das ist gut“, betonte die CDU-Politikerin. Die Union hat aus ihrer Sicht „ein überzeugendes Konzept für den Kampf gegen den Klimawandel“ vorgelegt. „Die Pläne sind konkret und ehrgeizig“, sagte Klöckner.

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– Gölcük-Erdbeben – 21 Jahre nach Mega-Erdbeben: Die Türkei ist nicht bereit

Heute jährt sich das folgenschwere Erdbeben von Gölcük zum 21. Mal. Am 17. August 1999 erschütterte ein schweres Beben den Nordwesten der Türkei. Innerhalb kurzer Zeit starben über 18.000 Menschen. Etwa 300.000 Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Eine halbe Million Menschen wurden obdachlos.

21 Jahre nach Mega-Erdbeben: Die Türkei ist nicht bereit

Bergkarabach-Konflikt
Vize Parlamentsvorsitzender Adil Aliyev verurteilt „Armeniens Provokationen“

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Ein Gastbeitrag von Adil Aliyev Endlich ist der Krieg zu Ende und wir hoffen, dass der Südkaukasus zum Frieden kommt, der sicherlich 30 Jahre braucht und wartet. Leider besetzte Armenien ungefähr 30 Jahre lang aserbaidschanisches Territorium. Die Territorien von Aserbaidschan werden von den Vereinten Nationen und anderen Ländern anerkannt. Die Vereinten Nationen akzeptierten vier Erklärungen (822, 853, 873 und 884) über die armenische Besetzung. Alle Erklärungen besagten, dass Karabach aserbaidschanisches Territorium ist und Armenien dieses Gebiet in kurzer Zeit verlassen muss. Aber Armenien hat es nicht erfüllt, gleichzeitig wollten sie in unser anderes Gebiet eindringen. Alle Menschen wissen bereits, was während der Besatzungszeit passiert, einer von ihnen war, dass Armenien in Khojaly ein großes Massaker verübte. Das Massaker von Khojaly gilt als einer der blutigsten Vorfälle armenischer Streitkräfte gegen aserbaidschanische Zivilisten. Armenische Truppen eroberten am 26. Februar 1992 die Stadt Khojaly in Karabach, nachdem sie mit schwerer Artillerie und Panzern geschlagen worden waren. von einem Infanterieregiment unterstützt. Die armenische Offensive tötete 613 aserbaidschanische Bürger – darunter 106 Frauen, 63 Kinder und 70 ältere Menschen – und verletzte 487 weitere schwer. Nach dieser Besetzung wurden mehr als eine Million Binnenvertriebene müssen ihre Heimatstadt verlassen und nach Baku und in andere Regionen kommen. Obwohl sie in aserbaidschanische Gebiete einmarschierten, hatten sie ihre Besatzungspolitik bis zum letzten Jahr fortgesetzt. Wir können nur sagen, dass Armenien Zahra und ihre Großmutter 2017 getötet hat, sie war gerade 2 Jahre alt. Aserbaidschan, die OSZE und alle anderen Organisationen und Länder wollten dieses Problem friedlich lösen, leider wollte nur Armenien das Problem nicht lösen. Letztes Jahr haben sie unser Land innerhalb kurzer Zeit dreimal angegriffen. Sie machten den letzten Angriff am 27. September und es kam zu einem großen Krieg zwischen zwei Ländern. Aserbaidschan besiegte Armenien auf dem Schlachtfeld und befreite ein für alle Mal seine alten und ewigen Länder, die seit mehr als 30 Jahren besetzt waren. Aserbaidschan führte Erklärungen der Vereinten Nationen aus, in denen gefordert wurde, dass Armenien Karabach verlassen musste. Armenien wurde von Aserbaidschan auf dem Schlachtfeld besiegt. Am 10. November 2020 wurde zwischen Armenien und Aserbaidschan eine trilaterale (gemeinsame) Erklärung zur Einstellung des Feuers und aller militärischen Aktivitäten unterzeichnet. Diese Erklärung fordert, den Krieg zu beenden und alle Menschen, die ihre Heimatstadt verlassen haben, ihre Heimat fortzusetzen. Allerdings möchte Armenien keine Karten von verminten Gebieten geben. Aserbaidschan und internationale Organisationen fordern viele Male, aber Armenien will es nicht. Letzten Monat starben drei aserbaidschanische Staatsbürger durch eine einzige Minenexplosion. Zwei von ihnen waren Journalisten und einer von ihnen war Beamter, sie wollten Gebiete besuchen, die mit ihrer Arbeit zu tun hatten. Diese Minen wurden von Armenien vergraben und jetzt wollen sie die Karten nicht geben. Armenien will keine Karten von verminten Gebieten geben, vielleicht wollen sie keinen Frieden in der Region. Obwohl das humanitäre Völkerrecht dies verlangt, lehnte Armenien das Gesetz ebenfalls ab.Wenn wir die Statistiken überprüfen, wurden nach dem 10. November 2020 bei einer Minenexplosion 30 aserbaidschanische Bürger getötet und mehr als 100 verletzt. Außerdem ist es bedauerlich, dass Armenien in den letzten Tagen damit begonnen hat, seine provokativen Aktionen fortzusetzen . Zu verschiedenen Zeiten eröffnen sie das Feuer auf unsere Territorien und versuchen, den Frieden zu behindern. In den letzten Tagen beschoss Armenien Gadabay, Nakhchivan, Kalbajar, Tovuz und andere unserer Gebiete. Während der Besetzung zerstörte Armenien alle Orte und zerstörte alle Denkmäler, kulturellen und historischen Orte. Unser Land hat mit dem Wiederaufbau Karabach begonnen und wir organisieren viele kulturelle Feste in Shusha. Und wir bauen neue Gebäude, Wege und andere Infrastrukturen in Karabach. Leider verlangsamt die Verlangsamung der Minen alle Arbeiten und es ist für die Menschen sehr schrecklich, da viele Menschen infolge einer Minenexplosion sterben. Gleichzeitig verlangsamen Minen die Rückkehr von Binnenvertriebenen in ihre Häuser. Wir hoffen so, Armenien hört auf mit Provokationen, sie werden alle Karten der verminten Gebiete geben und die Binnenvertriebenen werden in kurzer Zeit in ihre Heimat zurückkehren.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– „Völkermord-Vowürfe“ – US-Verfassungsrechtler Fein: Armenien würde vor dem Internationalen Gerichtshof verlieren

US-Verfassungsrechtler Bruce Fein hat die Entscheidung der US-Regierung die damaligen Ereignisse im Osmanischen Reich als „Völkermord“ zu bezeichnen, scharf verurteilt. Die Entscheidung sei politisch motiviert, so Fein in einem Interview. Die Entscheidung habe keine historische oder rechtliche Grundlage.

US-Verfassungsrechtler Fein: Armenien würde vor dem Internationalen Gerichtshof verlieren

Türkei
MHP-Vorsitzender Bahçeli kritisiert Verfassungsgerichtsurteil zum HDP-Abgeordneten Gergerlioğlu

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Ankara – Der Parteivorsitzende der konservativen MHP, Dr. Devlet Bahçeli, hat die Entscheidung des türkischen Verfassungsgerichts zum Fall Ömer Faruk Gergerlioğlu scharf kritisiert. In einer Anfang Juli getroffenen Entscheidung hatten die Richter in der Aufhebung der Immunität des HDP-Abgeordneten und der anschließenden Inhaftierung einen „Rechtsverstoß“ festgestellt. Daraufhin wurde dieser aus der JVA Sincan entlassen. Gergerlioğlu wurde zuvor von einem türkischen Gericht wegen „Terrorpropaganda“ zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, woraufhin die Anwälte des HDP-Abgeordneten Revision einlegten. Der Oberste Gerichtshof (Yargıtay) hatte die vom Gericht ausgesprochene Haftstrafe bestätigt. Bahçeli: „Verdeckte Unterstützung des Terrorismus durch Gerichtsentscheidung“ Durch die Entscheidung des Verfassungsgerichts und der Lesung des Urteils in der türkischen Nationalversammlung (TBMM) habe dieser sein Amt als Abgeordneter wiedererlangt, so Devlet Bahçeli auf Twitter. Aber ignoriert worden sei das Recht und Gesetz. Er bezeichnete die Gerichtsentscheidung als verdeckte Unterstützung des Terrorismus. In Richtung des Verfassungsgerichts erklärte Bahçeli:
„Gemäß dem Fall, die PKK-Terroristen kommen zusammen und stellen einen Antrag, würde das Verfassungsgericht diese dann auch unter den Schutz der ‘Rechtsverletzung’ stellen?“
Die Aufgabe der Gerichtsinstitutionen bestehe darin Recht und Gesetz gegen jedwede Autorität, Position, Zwang und Einfluss von außen zu schützen. Ein Separatist habe kein Recht, ein Terrorist habe kein Recht und die Illoyalität habe kein Recht. Sein Standpunkt beziehe sich auf die Entscheidung des Verfassungsgerichts. Der HDP werden Verbindungen zur Terrororganisation PKK nachgesagt, die für den Tod von mehr als 40.000 Menschen verantwortlich gemacht wird. Wegen ihrer Nähe zur PKK hatte die türkische Generalstaatsanwaltschaft in Ankara kürzlich einen Verbotsantrag beim Verfassungsgericht eingereicht. Kemal Bölge/Ankara

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– Kommentar – Mögliches HDP-Verbot gilt nicht der kurdischen Demokratiebewegung

Ein Parteiverbot ist immer die allerletzte Möglichkeit des Rechtsstaates, verfassungsfeindliche und extremistische Umtriebe zu zerschlagen und einzudämmen. Ein Parteiverbot sollte deshalb niemals dazu dienen, demokratische Bestrebungen im Einklang mit der Verfassung mürbe zu machen.

Mögliches HDP-Verbot gilt nicht der kurdischen Demokratiebewegung

Historie
Der Schachtürke: Ein meisterhafter Bluff

Erfinder Wolfgang von Kempelen sorgte mit seinem Schachtürken lange Zeit für Aufruhr. Sogar gegen Friedrich den Großen und Napoleon hatte seine Maschine gespielt. Doch was steckte wirklich hinter dem Automaten, der scheinbar wie von Geisterhand geschickte Schachzüge machte? Was verbirgt sich hinter dem Schachtürken? Umgangssprachlich bezeichnet man den Schachtürken als eine mechanische Gerätschaft, mit der ein vermeintlicher Roboter automatisch Schach spielen kann. Vermeintlich deshalb, weil es sich eigentlich gar nicht um einen Roboter handelt, sondern eine Vorrichtung, die von einem echten Spieler betrieben wurde Auf die Idee kam Wolfgang von Kempelen. Er ließ die Menschen glauben, der mechanische Schachspieler basiere auf einem mechanischen Trick. Tatsächlich war da aber einfach ein echter Mensch, der den Schachtürken bediente. Kempelen behauptete zwar, er habe das Ganze als Androiden betitelt, doch diese Aussage lässt sich widerlegen. Stattdessen hatte er nie verraten, wie genau sein Schachtürke funktionierte und die Menschen damit in die Irre geführt. Denn lange Zeit glaubten die Zuschauer tatsächlich, dass der Schachtürke allein spielte. Geschichte des Schachtürken Der Begriff des Schachtürken entstammt der Figur, die diese Gerätschaft abbildet: Zuschauer sahen einen Mann, der in typisch türkischer Tracht daherkam und auf einem Schachbrett thronte. Noch heute gibt es Nachbauten des Schachtürken, die vielerorts bestaunt werden können. Entwickelt hatte Kempelen seinen Schachtürken im Jahr 1769. Im Laufe der Zeit spielte der Türke dann scheinbar automatisch gegen seine Gegner – eigentlich versteckte sich darin aber ein echter Mensch, der Schach spielte. Für den Zuschauer sah es aber aus, als handele das Gerät eigenmächtig. Der erste Zug war immer dem Türken vorbehalten. Dafür reckte er den linken Arm in die Höhe, machte seinen Zug und legte die Hand dann zurück neben das Schachbrett. Er kommentierte mit seinen Gesten auch die Züge des Gegners, schüttelte mit dem Kopf oder nickte. Wie das funktionierte, wollte der Erfinder nicht preisgeben. Entsprechend rätselten die Menschen lange Zeit, wie der Trick funktionierte: Handelte es sich wirklich um eine Maschine, der man künstliche Intelligenz zusprechen konnte? Oder waren vielleicht Magneten im Spiel, wie man sie auch von damaligen Glücksspiel-Mythen kennt? Ein einarmiger Bandit online lässt sich längst nicht mehr manipulieren, in der Vergangenheit unternahmen Menschen aber immer wieder Versuche, bei Glücksspielen in verschiedenen Lokalitäten mit dem ein oder anderen Trick an ihr Geld zu kommen. Beim Spielautomaten wurden Stecker gezogen oder Magneten eingesetzt – beim Blackjack gab es die berühmten Kartenzähler. Und obwohl Schach kein klassisches Glücksspiel ist, versetzte es Zuschauer doch ins Staunen, dass der Schachtürke so lebendig wirkte. In kürzester Zeit hatte es Kempelen geschafft, Menschen für seinen mechanischen Türken zu begeistern. Es kursierten die verschiedensten Gerüchte, wie er seine Maschine konstruiert hatte. Dass es einen Trick geben musste, da war man sich oft einig – doch Kempelen ließ die Zuschauer und Gegner einige Zeit im Dunkeln tappen. Erst Jahre später sollte dein Schwindel auffliegen. Ein Automat, der wirklich denken kann? Manch einer sprach von übernatürlichen Kräften, andere waren vom Magnetismus überzeugt. Oder gab es da vielleicht doch unsichtbare Schnüre, an denen ein echter Mensch zog? Kempelen blieb stumm. Bei den Spielen stand er etwas abseits und beobachtete das Geschehen amüsiert. Lange Zeit kam niemand hinter seinen Trick, umso größer war die Faszination. Mit seinem Schachtürken ging er dann sogar auf Europatour. Im Jahr 1783 traf man ihn in den Kaffeehäusern von Paris an, hier war das Schachspiel ein beliebter Zeitvertreib. Gegen viele gute Schachspieler konnte sich der Türke behaupten. Philidor, damals der beste Schachspieler der Welt, vermochte er allerdings nicht zu schlagen. Trotzdem spielte die Maschine gut. In Frankreich wurde man also ebenso aufmerksam auf die Gerätschaft. Wissenschaftler aus Frankreich versuchten erfolglos, herauszufinden, welcher Trick hinter der Erfindung steckte. Erzählt wird sogar, dass der Türke es schaffte, gegen Friedrich den Großen zu gewinnen. Danach soll dieser eine hohe Summe an Kempelen gezahlt haben, damit dieser ihm den Trick verrate. Kempelen soll den Deal angenommen haben. Das, was er ihm erzählte, enttäuschte Friedrich den Großen aber. Daraufhin landete der Schachtürke in der Abstellkammer und blieb einige Zeit unbeachtet. Es war eine Zeit, in der neue Entwicklungen an der Tagesordnung waren: Der Heißluftballon wurde erfunden, es gab die ersten Dampfmaschinen. Verständlicherweise glaubten einige Menschen deshalb, eine Maschine sei zur damaligen Zeit tatsächlich in der Lage gewesen, eigenständig zu denken. Friedrich Melchior von Grimm, ein in Paris lebender Schriftsteller, wies aber darauf hin, dass es unmöglich sei, eine Maschine derartig gut vorausschauen und -denken zu lassen. Trotzdem weiß die große Öffentlichkeit auch im Jahr 1804, als der Erfinder Kempelen stirbt, noch immer nicht, wie das Gerät funktioniert. Nachdem es einige Zeit in der Abstellkammer verbracht hatte, wird Napoleon auf den Türken aufmerksam. Er wollte die Maschine herausfordern und versuchte sogar selbst einen Trick. Daraufhin verbeugte sich der Türke aber vor ihm und stellte die Figur wieder dorthin zurück, wo sie gewesen war. Napoleon fuhr mit seinem Schummelspiel so lange fort, bis der Schachtürke alle Figuren von dem Tisch beseitigte. Schließlich war es niemand geringeres als Edgar Allan Poe, der erkannte, wie der Türke funktionierte: Er wohnte einer Aufführung in Virginia bei und beobachte das Spiel. Nie würden alle Türen gleichzeitig geöffnet, wenn man den Kasten präsentierte – dieses und noch viele weitere Argumente brachte der Schriftsteller hervor. Er war sich sicher, dass sich in dem Kasten ein Mensch verbergen musste, der das Spiel lenkte. Eine Kerze sorgte dafür, dass der Spieler Licht hatte. Kleine Löcher spendeten Luft. Trotzdem spielte man nur eine Stunde, denn dann wurde es ungemütlich in dem Kasten. Bewegen konnte der Spieler die Figuren mit Magneten, die er von unten steuerte. Das macht die Erfindung zu einem großen Schwindel, hatte Kempelen doch immer von einem mechanischen Trick gesprochen, nicht aber von einem echten Menschen. Zweifelsfrei ist dieser Schwindel aber ebenso ein wahres Meisterwerk, das Geschichte schrieb.

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Der historische Horhor-Hamam, der 1562 während der Herrschaft von Suleiman I., genannt „der Prächtige“, erbaut wurde, wird jetzt für 29 Millionen Lira (etwa 2,85 Mio. Euro) zum Verkauf angeboten. Das rege genutzte historische Bad wartet derzeit auf einen neuen Käufer.

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Ausland
Kurioses Kuba: Was kaum jemand über die Karibikinsel weiß

Die Coronakrise hat die Tourismusbranche hart getroffen. Seit Beginn der Krise waren Reisen zu touristischen Zwecken erschwert oder überhaupt nicht möglich. Obwohl die Pandemie noch nicht zu Ende ist, will die Mehrzahl aller Deutschen 2021 verreisen. Im kommenden Winter liebäugeln viele Verbraucher beispielsweise mit Urlaub in der Sonne. Unter Winterurlaubern besonders beliebte Reisedestinationen sind neben der Türkei karibische Inseln, zum Beispiel Kuba. Als größter Inselstaat der Karibik ist das Land nicht nur für hervorragenden Rum und die besten Zigarren der Welt bekannt. Auch geschichtlich und architektonisch hat das Kuba einiges zu bieten. Kuriositäten rund um den Karibikstaat gibt es ebenfalls so einige – die ideale Einstimmung auf geplante Kuba-Reisen! 1. Castelar und der kubanische Zigarren-Rekord Wer an Kuba denkt, kommt um den Gedanken an aromatische Zigarren kaum herum. Über 250 Millionen Stück exportiert das Land jedes Jahr. Typischerweise sind handgemachte Zigarren aus Kuba stark gerollt, haben eine kräftige Natur und zeichnen sich durch würzig charakterstarke Aromen aus. Begleitet von einem perfekt dazu passenden Drink schmecken sie umso intensiver. Kein Wunder, dass sich derart viele Mythen und Legenden um die Genuss-Artikel drehen. In kaum einem Land gibt es mehr berühmte Zigarren-Roller als auf der Karibikinsel. Einer von ihnen ist José „Cueto“ Castelar. Im Jahr 2011 stellte der Kubaner einen aromatischen Weltrekord auf. Per Hand rollte er damals eine 81,8 Meter lange Zigarre und schaffte es damit zum fünften Mal in Folge ins Guinness-Buch der Rekorde. Präsentiert wird das Riesen-Stück auf der Tourismusmesse Havanna. Mittlerweile arbeitet Castelar längst an einem neuen Rekord. Seine nächste Zigarre soll die 100-Meter-Marke knacken. 2. Auf Kuba keine Coca Cola? An eine kühle Coca Cola kommt man überall auf der Welt? Nicht ganz. Abgesehen von Nordkorea ist Kuba das einzige Land, in dem es das Getränk nicht zu kaufen gibt. Statt der Marke gibt es in dem Inselstaat lediglich Tukola: ein Cola-Imitat der Getränkemarke Ciego Montero (Nestlé zugehörig). Der Grund dafür ist ein US-Wirtschaftsembargo, das Kuba den Import erschwert. Lediglich über Drittländer gelingt die Einfuhr der Marke. 3. Handys verboten Hierzulande begleitet einen das Handy seit der digitalen Revolution ununterbrochen durch den Alltag. Man navigiert, bezahlt, arbeitet, spielt, recherchiert und kommuniziert damit. Was wäre der Alltag wohl ganz ohne das Gerät? Ein Blick nach Kuba kann diese Frage beantworten. Bis 2008 waren private Mobiltelefone in dem karibischen Inselstaat nämlich verboten. Wer ein Handy besitzen wollte, musste bei den Behörden eine Sondergenehmigung beantragen. Die Restriktionen zur privaten Handy- und Internetnutzung wurden erst aufgehoben, als Raúl Castro zum Staatschef wurde. Bis heute besitzen die meisten Häuser keinen eigenen Internetzugang. Verbindungen bestehen hauptsächlich an öffentlichen Plätzen und kosten bei Inanspruchnahme Geld. 4. Gratis Geschlechtsumwandlung Auf der ganzen Welt wächst die LGBT-Community unaufhaltsam. Zu verdanken ist das Gruppen und Einzelpersonen, die sich für die Rechte ihrer Mitglieder einsetzen. Auf Kuba hat sich Raúl Castros Tochter dafür stark gemacht. Kurz nach der kubanischen Revolution hatte es die LGBT-Community alles andere als leicht und galt damals als konterrevolutionär. Oftmals landeten Mitglieder der Bewegung in Arbeitslagern. Erst später erklärte Revolutionsführer Castro die Verfolgung für unrechtmäßig. Heutzutage dürfen in dem karibischen Land nicht nur Gay-Pride-Paraden stattfinden. Auch operative Geschlechtsumwandlungen sind auf Kuba mittlerweile erlaubt. Und zwar gratis: Die Eingriffe sind in der kostenlosen Krankenversorgung der Kubaner inbegriffen. Transsexuelle haben es in dem Inselstaat mittlerweile also sogar leichter als hierzulande. 5. Karibische Krankenversorgung  Da können sich andere karibische Staaten nur wundern! Was die medizinische Versorgung betrifft, ist Kuba ein mehr als fortschrittliches Land. Zahlreiche hervorragende Ärzte, staatliche Gesundheitsleistungen und medizinische Durchbrüche wie neu entwickelte Impfstoffe sind in dem Inselstaat an der Tagesordnung. Zu verdanken ist das vor allem der hervorragenden Universitätsausbildung, die Mediziner auf Kuba erhalten. Kein Wunder, dass die ältesten Menschen der Welt Kubaner sind. Im Jahr 2005 waren über 1.800 Kubaner älter als 100 Jahre. 6. Alte Autos
(Symbolfoto: Pixabay)
Mit den Straßen von Havanna verbindet man weltweit bunte Hausfassaden, karibische Klänge und farbenfrohe Oldtimer aus den 40er und 50er Jahren. Letztere gibt es auf Kuba massenhaft. Grund dafür ist die Landesgeschichte. Nach der Revolution brachen die Beziehungen zwischen Kuba und den westlichen Ländern ab. Der Inselstaat musste mit den Dingen leben, die er bis dahin hatte, denn der Import wurde stark reglementiert. Bis heute bleibt die Einfuhr von Fahrzeugen strengen Reglementierungen unterworfen.

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Der Salda See im Landkreis Yesilova der südtürkischen Provinz Burdur wird wegen ihres weißen, weichen und feinen Sandstrandes sowie klaren, türkisfarbenen Wassers auch gerne „die Malediven der Türkei“ genannt.

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