WSOP 2021
Finden die Pokerturniere in Las Vegas dieses Jahr statt?

Die WSOP gehören zu den aufregendsten Events in ganz Las Vegas. Das weltweit größte Pokerturnier der Welt zieht unzählige Menschen in seinen Bann und ein Ausfall wird von den Spielern sowie Fans stark betrauert. Doch wie sieht es aus, im Zeitalter der Corona-Krise? Wird 2021 endlich wieder auf den Royal Flush gesetzt oder müssen sich Pokerfans noch ein weiteres Jahr oder gar länger gedulden? Gute Nachrichten, für alle Fans Auf onlinecasinosdeutschland.com/news wurde über die Pokerturniere in Las Vegas spekuliert und es stellte sich die eindringliche Frage, ob 2021 endlich wieder gespielt werden darf! Lange lag das Leben in Las Vegas brach, doch jetzt scheint es gute Meldungen in Hülle und Fülle zu geben. Nicht nur, dass ein millionenschweres Restaurantprojekt die Menschen in Vegas künftig kulinarisch verzaubern soll, nein, auch die Bekanntgabe der Austragungstermine für die WSOP 2021 geben Hoffnung. Auch, wenn sich im Zeitalter einer handfesten, pandemischen Krise immer wieder akut Änderungen ergeben können, ist die Freude bei allen Pokerspielern natürlich groß. Geplant ist es, die WSOP zwischen dem 30. September 2021 und dem 23. November 2021 auszutragen. Zwischen dem 04. November und dem 17. November soll das klassische Main Event stattfinden. Austragungsort? Das bekannte Rio All-Suite Hotel & Casino, direkt in Las Vegas. Doch wie sieht die Planung und Strukturierung des Riesenevents aus? Noch viele, offene Fragen Auch, wenn über Austragungszeit und Ort bereits alle Informationen an die Öffentlichkeit gedrungen sind, werden immer noch viele Fragen laut. Der offizielle, neue Weltmeister im gut zu erlernenden Spiel Poker wird also im November 2021 feststehen. Doch wie soll das im Zeitalter der Pandemie laufen? Schon 2019 waren mehr als 8.000 Teilnehmer im Main Event registriert werden. Platz genug gibt es, im rund 200.000 m² großen Resort, dessen Wahl für die Austragung überraschend kam. Das Objekt wurde im Oktober 2020 für rund 516 Millionen Dollar an einen New Yorker Immobilienkonzert verkauft und niemand rechnete damit, dass noch einmal eine WSOP in dieser Location stattfinden würde. Doch die Tradition der WSOP wollte sich auch der neue Betreiber nicht nehmen lassen. Und so findet das Mega-Event in gewohnter und bekannter Umgebung statt. Was allerdings ist mit den Sicherheitsvorkehrungen, die im Zuge der pandemischen Lage getroffen werden müssen? Schon im letzten Jahr wurde hier stark eingeschränkt. Im Livespiel begegneten sich lediglich Damian Salas aus Argentinien und Joseph Herbert aus den USA, um das Heads-Up ausspielen zu können. Bis jetzt ist unbekannt, wie viele Spieler gemeinsam an einem Tisch Platz nehmen dürfen und ob eine allgemeine Maskenpflicht auf die Zocker zukommen wird. Da seit Anfang August Anmeldungen möglich sind, ist in Kürze mit einer genaueren Planung der Anbieter und Veranstaltung zu rechnen. Hinter den Kulissen scheint viel Arbeit auf die Veranstalter zuzukommen, doch der Wunsch, ein spannendes und beliebtes Pokerturnier endlich wieder in alter Manier auszutragen, herrscht vor. Bei den Pokerspielern selbst wurde die Ankündigung der Austragung mit frenetischem Jubel aufgenommen. Das Livespiel ist eben doch etwas anderes als das Duell per Internet. Wir dürfen gespannt sein, wer den Titel des neuen Weltmeisters holt.

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– Reisen – Berlin und Bodrum unter TIME Magazins „weltbesten Orten“

Auch in diesem Jahr hat das US-Magazin TIME die Liste mit den 100 besten Orten weltweit, die „Worlds Greatest Places“, herausgebracht. Bodrum und Berlin vertreten die Türkei und Deutschland dieses Jahr in der Liste.

Berlin und Bodrum unter TIME Magazins „weltbesten Orten“
 

Afghanistan
Muslimische Uiguren befürchten Verfolgung durch die Taliban und Abschiebung nach China

Kabul – Die in Afghanistan lebenden Uiguren befürchten, dass die Übernahme des Landes durch die Taliban eine Auslieferung an China bedeuten könnte oder ihnen in dem vom Krieg zerrissenen südasiatischen Land andere Gefahren drohen. Seit die militanten Taliban nach dem Abzug der US-Streitkräfte Anfang des Monats die Kontrolle über Afghanistan übernommen und damit einen ungebremsten chaotischen Exodus von Tausenden von Zivilisten und Ausländern ausgelöst haben, befürchten Interessengruppen das Schlimmste für die schätzungsweise 2.000 Uiguren im Land. Die 12 Millionen Uiguren in der autonomen Region Xinjiang im Nordwesten Chinas (XUAR) sind seit 2017 das Ziel einer systematischen Assimilierungskampagne mit erzwungener Geburtenkontrolle und Sterilisation, Zwangsarbeit und Masseninhaftierung, die bis zu 1,8 Millionen der turksprachigen Muslime in ein Netzwerk von Internierungslagern gebracht hat. Eine uigurische Frau, die seit mehr als zehn Jahren mit ihrem afghanischen Ehemann in Kabul lebt, sagte gegenüber Radio Free Asia (RFA), dass sie sowohl die Unterdrückung und Misshandlung von Frauen durch die Taliban als auch die Rückführung nach China aufgrund ihres Status als „chinesische Migranten“ fürchtet. „Ich habe Angst, dass sie nach mir suchen werden, weil ich zu China gehöre“, sagte die Frau, die aus Angst vor Repressalien für ihr Gespräch mit den Medien um Anonymität bat. „Es ist möglich, dass sie mich töten oder mich nach China zurückschicken“, erklärte sie. Die rund 80 uigurischen Familien in Kabul leben in Verwirrung und Angst vor dem Leben unter den Taliban, sagt Mamat, ein uigurischer Mann, der in Afghanistan als Sohn von Eltern geboren wurde, die in den 1960er-Jahren dorthin eingewandert waren. Mamat, der mit seiner Familie in Kabul lebt, sagte, er sei geschlagen worden und am Sonntag nur knapp einem Angriff von Taliban-Kämpfern entgangen, als er Brot für seine Kinder kaufen wollte. „Sie sehen, dass hier überall Flugzeuge herumfliegen“, sagte er und bezog sich dabei auf die von den USA und anderen Ländern durchgeführten Lufttransporte zur Evakuierung ihrer Bürger und der Afghanen, die für sie gearbeitet haben. „Die Dinge sehen hier sehr chaotisch aus, aber wie geht es uns [Uiguren]?“, fragte Mamat. „Kasachstan holt Kasachen aus Afghanistan heraus, Usbekistan holt Usbeken heraus, die Türkei und all die anderen Länder holen ihre eigenen Bürger heraus, aber niemand fragt, wie es uns geht. Keiner hilft uns“, fügte er hinzu. Die Uiguren sähen sich neuen Bedrohungen ausgesetzt, so ein in der Türkei lebender Uigure, der von Verwandten in Mazar-e-Sharif, der viertgrößten Stadt Afghanistans, erfuhr, dass militante Taliban jetzt in Häuser eindringen und Mädchen entführen. „Es ist schrecklich dort. Sie fragen sich zum Beispiel, was passieren wird, wenn [die Taliban] ihre Töchter holen, sie zwingen wollen, sie zu heiraten, und sie dann mitnehmen“, sagte Abdulaziz, der vor zwei Jahren aus Afghanistan in die Türkei geflohen ist. „Die chinesischen Ausweispapiere, die viele Uiguren in Afghanistan besitzen, sind abgelaufen, obwohl sie immer noch den Vermerk „Chinesisch-turkestanischer Migrant“ tragen, so Abdulaziz weiter. „Wenn diese Informationen in den kommenden Tagen in ihre Hände fallen, könnte China unsere Auslieferung fordern“, sagte er.

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– Menschenrechtsverletzungen in China – China: Neben Uiguren auch Hui-Muslime vermehrt Repressalien ausgesetzt

Hui-Muslime hatten lange einige Privilegien vor Uiguren: das Kopftuch war auch an Universitäten erlaubt, religiöse Erziehung der Kinder wurde stillschweigend geduldet. Diese Privilegien wurden schon seit einiger Zeit aufgehoben. Moscheen wurden zerstört. Auch auf Hui-Moscheen wurde arabische Schrift, der Halbmond beseitigt.

China: Neben Uiguren auch Hui-Muslime vermehrt Repressalien ausgesetzt
 

Corona-Krise
Neue Ungereimtheiten bei NRW-Maskendeal mit Emix

Die nordrhein-westfälische Landesregierung war auf Spitzenebene mit einem umstrittenen Masken-Geschäft mit der Schweizer Firma Emix im März 2020 befasst. Wie das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage von CAPITAL und STERN (Online-Ausgaben) bestätigte, wurde die Entscheidung über den Vertragsabschluss über eine Million Masken von Gesundheitsstaatssekretär Edmund Heller getroffen. Dieser habe auch Minister Karl-Josef Laumann (CDU) „über den Vorgang informiert“. Für die Masken von Emix hatte die Landesregierung zu Beginn der Corona-Krise einen außergewöhnlich hohen Preis von 9,90 Euro pro Stück bezahlt – fast doppelt so viel, wie der Bund an Emix überwies. Vermittelt wurde das Geschäft von der Tochter des früheren CSU-Generalsekretär Gerold Tandler. Anstelle der ursprünglich bestellten FFP2-Masken des Herstellers 3M lieferte Emix am Ende nur 527.000 Masken von mehreren chinesischen Herstellern. Recherchen von CAPITAL und STERN auf Basis interner Akten des Ministeriums legen zudem nahe, dass der Maskendeal mit Emix in Höhe von ursprünglich rund 10 Mio. Euro auf Basis gefälschter Dokumente zustande gekommen sein könnte. Laumanns Haus hatte vor der verbindlichen Bestellung Zertifikate angefordert, die die Qualität der Masken belegen sollen. Zu diesem Zeitpunkt ging es nicht mehr um FFP2-Masken von 3M, die laut Emix nicht verfügbar waren, sondern um Fabrikate der kaum bekannten ägyptischen Firma Chemi Pharma Medical. Unter den von Emix übermittelten Dokumenten war auch ein „Zertifikat“ mit Firmenstempel von Chemi Pharma Medical, das eine frühere Lieferung von FFP2-Masken bestätigen sollte. Allerdings hat die ägyptische Firma im Frühjahr gegenüber Schweizer Medien betont, sie habe niemals FFP2-Masken hergestellt. Auf Anfrage von CAPITAL und STERN wollte das NRW-Gesundheitsministerium nicht ausschließen, dass die von Emix übersandten Dokumente gefälscht waren. Die „Werthaltigkeit“ von Zertifikaten sei zu Beginn der Pandemie generell sehr überschaubar gewesen, erklärte es. Die Echtheit habe sich „nur sehr begrenzt“ mit einer „kursorischen Prüfung per Internet“ überprüfen lassen, „Fälschungen konnten nicht ausgeschlossen werden“, räumte das Ministerium ein. Daher seien die Emix-Masken nach der Lieferung „stichprobenartig“ durch ein geeignetes Institut überprüft worden. Dabei habe sich „kein Grund zur Beanstandung“ ergeben, betonte das Ministerium. Nachfragen zu der Echtheit der Zertifikate, die ausweislich der Ministeriumsakten auch Bestandteil des Vertrags wurden, ließ Chemi Pharma Medical unbeantwortet. Ein Emix-Sprecher teilte mit, man habe „keine Erklärung“ für die „nicht nachvollziehbaren Aussagen“ des Herstellers. Emix habe „selbstverständlich nie wissentlich unauthentische Dokumente vorgelegt oder falsch informiert und sämtliche Unterlagen der nötigen Plausibilitätsprüfung unterzogen.“, betonte der Sprecher. Bei Chemi Pharma Medical handele es sich zudem um „einwandfreie Masken“. „Das Gesundheitsministerium hat bedingungslos zugelassen, dass sich die Modalitäten für das Land NRW immer weiter verschlechterten. Nur beim Preis von 9,90 Euro pro Maske änderte sich überhaupt nichts“, kritisierte der SPD-Abgeordnete Stefan Kämmerling. Auch die Rolle von Gesundheitsminister Laumann lasse Fragen offen: „Warum hat er ein so nachteiliges Geschäft für das Land NRW zugelassen?“ Angesichts der Verletzungen der Vertragsbedingungen durch Emix sei es ihm ein Rätsel, warum die Landesregierung nicht versuche, das Geld der Steuerzahler mindestens teilweise zurückzuholen, sagte Kämmerling. Nach seinen Angaben hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf jüngst die Unterlagen zu dem Emix-Deal angefordert. Kämmerling hatte Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Betrugs, Untreue und Wucher zulasten des Landeshaushalts gestellt. Dagegen versicherte das Gesundheitsministerium, in der turbulenten Anfangsphase der Corona-Krise sei es „nicht ungewöhnlich“ gewesen, dass Lieferanten andere Masken geliefert hätten als vorher angekündigt. Dank des Vertrags mit Emix habe sich das Land in der angespannten Lage mehr als eine halbe Million Masken zu einem damals marktüblichen Preis sichern können. Mit Emix einigte sich die Landesregierung später, die ursprüngliche Liefermenge zu reduzieren. Laumanns Ministerium hat nach eigenen Angaben keine Pläne, juristisch gegen Emix vorzugehen.

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Türkei
Tierquälerei: Frau in der Türkei erwartet Haftstrafe von mehr als 10 Jahren

Ankara – Eine Frau in der Türkei könnte die erste Person sein, die nach einem neuen Tierschutzgesetz zu einer langen Haftstrafe verurteilt wird. Sie ist mit der Folterung und Tötung von Haustieren angeklagt, nachdem in ihrem Garten die Leichen von 11 Hunden gefunden wurden. Des Weiteren fand die Polizei in ihrem Haus sieben Hunden, die unter schlechten Bedingungen gefangen gehalten wurden. In einer von einem Amtsgericht in der Hauptstadt Ankara angenommenen Anklageschrift wird für die Angeklagte eine Haftstrafe von bis zu 10 Jahren und sechs Monaten gefordert, berichtet die englischsprachige Daily Sabah.
(Screenshot/Twitter)
Nachdem Nachbarn der Frau wegen „lauten Tierschreien“ die Polizei gerufen hatten, stießen diese bei einer Durchsuchung auf sieben verwahrloste Hunde unter unhygienischen Bedingungen in dem Haus der Frau. Im Garten fanden die Beamten zudem die Kadaver von elf begrabenen Hunden. Die Frau wurde daraufhin am 7. August verhaftet. Die Verdächtige habe die Vorwürfe bestritten und gesagt, dass sie Tiere sehr liebe. Sie kümmere sich freiwillig um streunende Hunde und nehme alle verletzten Tiere zur Behandlung in ihre Obhut auf. Sie habe nur zwei Hunde in ihrem Hof begraben, nachdem diese eines natürlichen Todes gestorben waren.

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Syrien-Konflikt
Amnesty International: Syrische Flüchtlinge werden bei ihrer Rückkehr vergewaltigt und gefoltert

London – Sicherheitskräfte haben Syrer, die nach ihrer Flucht ins Ausland in ihre Heimat zurückgekehrt waren, inhaftiert, verschwinden lassen und gefoltert, einschließlich sexueller Gewalt, so die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Dienstag. In einem neuen Bericht mit dem Titel „Du gehst in den Tod“ dokumentiert die Organisation einen Katalog schrecklicher Verstöße, die von syrischen Geheimdienstmitarbeitern gegen Rückkehrer begangen wurden, darunter auch die Vergewaltigung einer Fünfjährigen. Unter anderem dokumentierte Amnesty International fünf Fälle, in denen Gefangene nach ihrer Rückkehr nach Syrien in der Haft starben, während das Schicksal von 17 gewaltsam verschwundenen Personen unbekannt bleibt. „Jede Regierung, die behauptet, Syrien sei jetzt sicher, ignoriert vorsätzlich die schreckliche Realität vor Ort und lässt die Flüchtlinge erneut um ihr Leben fürchten“, so der Bericht. Die Behörden beschuldigen dem Bericht zufolge Rückkehrer nach Syrien des Verrats oder der Unterstützung des „Terrorismus“. Amnesty dokumentierte Fälle, in denen Männer, Frauen und Kinder aufgrund dieser Anschuldigungen zur Zielscheibe wurden und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt waren, darunter Vergewaltigung oder andere Formen sexueller Gewalt, willkürliche oder unrechtmäßige Inhaftierung sowie Folter oder andere Misshandlungen. In einigen Fällen wurden Rückkehrer nur deshalb zur Zielscheibe, weil sie aus Teilen Syriens kamen, die von der Opposition kontrolliert wurden. Sexuelle Gewalt Die Bestrafung derjenigen, die unter den Verdacht der Regierung geraten, ist brutal. Amnesty International dokumentierte Fälle von sexueller Gewalt durch Sicherheitskräfte, darunter Vergewaltigungen, die fünf Frauen, einem Teenager und einem fünfjährigen Mädchen angetan wurden. Die sexuelle Gewalt fand an Grenzübergängen oder in Haftanstalten während der Verhöre statt. Die Zeugenaussagen stimmen mit gut dokumentierten Mustern sexueller Gewalt und Vergewaltigung überein, die während des Konflikts von regierungsnahen Kräften an Zivilisten und Gefangenen begangen wurden. Als Noor* aus dem Libanon zurückkehrte, wurde sie an der Grenze von einem Sicherheitsbeamten angehalten. „Warum haben Sie Syrien verlassen? Weil Sie Baschar al-Assad nicht mögen und weil Sie Syrien nicht mögen? Sie sind eine Terroristin … Syrien ist kein Hotel, das Sie verlassen und zurückkehren können, wann Sie wollen“, so der Grenzbeamte. Anschließend vergewaltigte der Beamte Noor und ihre fünfjährige Tochter in einem kleinen Raum, der für Verhöre am Grenzübergang genutzt wurde. Der Beamte sagte: „Du wirst [diese] Demütigung in deinem ganzen Leben nicht vergessen“ Yasmin* kehrte mit ihrem Sohn im Teenageralter und ihrer dreijährigen Tochter aus dem Libanon zurück. Die Sicherheitskräfte verhafteten sie sofort am Grenzübergang und beschuldigten Yasmin, für ein fremdes Land zu spionieren. Yasmin und ihre Kinder wurden in ein Geheimdienstgefängnis gebracht, wo sie 29 Stunden lang festgehalten wurden. Geheimdienstbeamte vergewaltigten Yasmin und brachten ihren Sohn in einen anderen Raum, wo sie ihn mit einem Gegenstand vergewaltigten. „Dies ist ein Willkommensgruß für dich in deinem Land. Wenn du wieder Syrien verlassen und zurückkehren solltest, werden wir dich noch stärker willkommen heißen. Wir werden dich und deinen Sohn demütigen. Du wirst [diese] Demütigung in deinem ganzen Leben nicht vergessen“, habe der Beamte, der Yasmin vergewaltigte, gesagt. Syrien hat bestritten, dass Flüchtlinge willkürlicher Folter und Repressalien ausgesetzt sind, und Präsident Baschar al-Assad hat erklärt, dass Millionen von Flüchtlingen durch „Druck oder Einschüchterung“ gezwungen wurden, in den Aufnahmeländern zu bleiben, und dass die Aufnahmestaaten sie finanziell anlockten, während sie von der internationalen Hilfe für sie profitierten. *Namen geändert

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– Systematische Gewalt – Myanmar: „Unermessliche Grausamkeiten“

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children veröffentlicht heute einen neuen Bericht zur Flucht der Rohingya aus Myanmar. In „Horrors I will never forget“ berichten Kinder und Jugendliche erschütternde Erlebnisse von massiver Gewalt, von Vergewaltigungen oder von Menschen, die lebendig verbrannt wurden.

Myanmar: „Unermessliche Grausamkeiten“
 

Corona-Pandemie
Schulleitungsverband kritisiert Quarantäne-Regel

Der Schulleitungsverband Deutschland hat die Vereinbarung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern zu Corona-Quarantäne-Regeln in Schulen scharf kritisiert. Die Verbandsvorsitzende Gudrun Wolters-Vogeler sagte am Dienstag im Inforadio vom rbb, die Vereinbarung sei „realitätsfern“. Die Regeln gingen von einem „völlig veralteten Schulbild“ aus. „Sie gehen davon aus, dass die Schülerinnen und Schüler ständig an festen Plätzen arbeiten. Das entspricht nicht moderner Pädagogik. Wenn wir gucken in dem Bereich Grundschule und Sekundarstufe 1, dann geht es da relativ viel um zum Beispiel Gruppenarbeit, Partnerarbeit (…) Das heißt, die Schülerinnen und Schüler haben im Laufe eines Schultags enge Kontakte – nicht nur, wie früher, im Omnibussystem zu immer denselben Schülern.“ Wolters-Vogeler sprach sich auch dafür aus, dass Lehrer nach ihrem Impfstatus befragt werden dürfen. Davon halte sie „sehr viel“, denn das bedeute auch immer, die Schülerinnen und Schüler zu schützen: „Ich glaube für die Lehrer ist es inzwischen auch nicht mehr der große Aufreger.“

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– Corona-Pandemie – Junge Ungeimpfte erkranken schwer an Corona

Schwere Verläufe von Corona-Infektionen treffen in NRW immer häufiger jüngere Menschen. Das geht aus einer Ergebung des Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) in Bochum hervor.

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Afghanistan-Krise
Türkischer Gesandter und Taliban-Vertreter erörtern Lage in Afghanistan

Kabul – Laut einer Mitteilung der Taliban, haben der türkische Botschafter Cihad Erginay und Qari Din Mohammad Hani, Leiter der Abteilung des politischen Büros der Taliban für die Türkei und Russland, die bilateralen Beziehungen und den Flughafen Kabul erörtert. Die Taliban erklärten am Montag, ihre Vertreter hätten mit dem türkischen Botschafter in Afghanistan über die Lage in dem Land gesprochen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Suhail Shaheen, ein Sprecher der Taliban, teilte auf Twitter mit, dass Qari Din Mohammad Hanif am Sonntag in Kabul mit dem türkischen Botschafter zusammengetroffen sei. „Er wurde von Malavi Hamidullah, dem amtierenden Luftfahrtminister der Taliban, begleitet“, sagte Shaheen. „Beide Delegationen erörterten die aktuelle Lage in Afghanistan, Fragen im Zusammenhang mit dem Flughafen von Kabul, die bilateralen Beziehungen und die gegenseitige Zusammenarbeit“, fügte er hinzu. Zuvor hatte Zabiullah Mujahid, ein weiterer Taliban-Sprecher, am Montag auf einer Pressekonferenz in Kabul erklärt, die Türkei und Katar arbeiteten „hart“ an der vollständigen Wiedereröffnung des internationalen Flughafens von Kabul. Letzte Woche hatten ein Taliban-Führer und Beamte der Ariana Afghan Airlines gegenüber Anadolu erklärt, die abziehenden US-Truppen hätten zivile Flugzeuge, die Terminals und das Radarsystem des Flughafens beschädigt.

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– Afghanistan-Krise – Taliban: China ist unser wichtigster Partner

Mit Hilfe Chinas werden die Taliban für ein wirtschaftliches Comeback in Afghanistan kämpfen, so Zabihullah Mujahid gegenüber einer italienischen Zeitung.

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Bundestagswahl
Scholz setzt auf rot-grüne Koalition

Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz setzt angesichts steigender Umfragewerte auf eine Mehrheit für eine rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl am 26. September. „Ich möchte gerne mit den Grünen zusammen regieren“, sagte der Bundesfinanzminister und Vizekanzler in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (Sonntag). „Ich habe in verschiedenen Regierungen schon mit den Grünen zusammengearbeitet, im Bund wie in Hamburg. Wir sind unterschiedliche Parteien, wir haben unterschiedliche Zielsetzungen, aber wir haben viele Schnittmengen.“ Und die seien für die Zukunft des Landes wichtig. Nach jetzigen Umfragen gibt es keine Mehrheit für Rot-Grün, diese Koalition hatte es in Deutschland von 1998 bis 2005 gegeben. Sollte es nicht allein für SPD und Grüne reichen, gilt eine Ampel-Koalition mit der FDP als erste Option, die Scholz anstreben würde. Scholz benannte auf die Frage nach einem 100-Tage-Programm drei Kernprojekte nach einem Regierungswechsel. „Ich habe von Respekt gesprochen. Da geht es um Anerkennung, die sich aber auch auf dem Konto zeigen muss. Einmal Beifall-Klatschen für die Corona-Helden reicht nicht.“ Die Kassiererin an der Supermarktkasse oder der Paketbote müssten auch mehr verdienen. „In meinem ersten Amtsjahr will ich deshalb den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro anheben.“ Zweites wichtiges Vorhaben sei es, klar zu berechnen, wie viel Strom Deutschland 2045 brauchen wird, und den Ausbau der Stromerzeugung daran zu orientieren. „Wir brauchen viel mehr Strom aus Sonne und Wind, und wir brauchen ein leistungsfähigeres Stromnetz.“ Und damit zusammen hänge Punkt drei: „Die notwendigen Gesetze zu verabschieden, damit Planung und Bau solcher Anlagen deutlich schneller vorankommen als bislang.“ Scholz: Linkspartei nicht regierungsfähig Scholz hat so deutlich wie bisher selten klar gemacht, dass ein Bündnis unter Einschluss der Linkspartei für ihn derzeit wegen mangelnder Regierungsfähigkeit nicht infrage kommt. Hauptgrund ist die jüngste Weigerung im Bundestag, dem Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Kabul zuzustimmen. „Die Ablehnung der Bundeswehr-Rettungsentscheidung durch die Partei Die Linke war schlimm“, sagte Scholz dem „Tagesspiegel“. Er bekräftigte, dass die Linke Mindestanforderungen wie ein klares Bekenntnis zur Nato, zu solidem Haushalten und zur transatlantischen Partnerschaft nicht erfülle. „Diese Anforderungen sind unverhandelbar.“ Scholz unterstützte explizit Aussagen zuletzt von SPD-Chefin Saskia Esken, die der Linken deshalb die Regierungsfähigkeit abgesprochen hatte und betonte, dass er da nicht wackeln werde: „Wer SPD wählt, um mich als Kanzler zu bekommen, kann sich darauf verlassen, dass das gilt.“    

Corona-Pandemie
7 Dinge für ein gutes Home-Office

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Die Corona Pandemie und der Lockdown haben das gesamte gesellschaftliche Leben auf den Kopf gestellt und auch dazu geführt, das Home Office einen unheimlichen Boom erfahren hat. Die meisten sind ohne Vorbereitung in das Heimbüro gestartet, und mussten sich dann arrangieren. Es gibt ein paar ganz einfache Dinge, die jedes Büro effektiver organisieren. 1) Koordination und Planung In den seltensten Fällen läuft ein Tag wie geplant ab. Für viele verschwimmen die Stunden, während sie im Home Office arbeiten. Umso wichtiger ist es, sich selbst zu organisieren und den Tag vorzubereiten. 2) Ablenkungen vermeiden Einen wesentlichen Einfluss auf die Produktivität hat der Schreibtisch beziehungsweise der heimische Arbeitsplatz. Wer zu Hause seinen Laptop oder PC nutzt, sollte zwischen dem beruflichen Alltag und dem privaten Vergnügen unterscheiden. Gerade im Lockdown bieten sich vielfältige Möglichkeiten, im Netz zu spielen wie zum Beispiel in einem Casino oder auf einer Spieleplattformen. Der Fokus während der Arbeitsphasen liegt aber auf den eigentlichen Aufgaben. Die Pausen bieten sich die seriösen Casinos wie von dem Anbieter Playamo an, denn diese bieten reichlich Gelegenheit für einen kurzweiligen Zeitvertreib. 3) Pausen einlegen So wichtig die Arbeitsphasen an einem Tag sind, so entscheidend sind auch die Pausen. Hier bietet sich ausreichend Gelegenheit, einen frisch gebrühten Kaffee zu trinken, die Seele baumeln zu lassen und abzuschalten. Auch wenn das gewohnte Gespräch mit den Kollegen fehlt, kann niemand unentwegt und konzentriert am Stück arbeiten. Gerade im Büro ist es wichtig, sich ein gutes Heißgetränk zu gönnen. Ob der frisch gebrühten Kaffee oder einen aromatischen Tee: Immer mehr legen auch im Home Office Wert auf nachhaltigen Genuss. 4) Ordnung auf dem Schreibtisch Niemandem macht es Spaß, am Morgen auf einen verblühten Arbeitsplatz zu blicken und sich an einen unordentlichen Schreibtisch zu setzen. Es gibt mittlerweile wirklich sehr viele effektive Ordnungsmöglichkeiten, die in fast jedes Zuhause hineinpassen. Gerade wenn der Arbeitstisch später wieder zum Esstisch werden soll, empfehlen sich Universaltaschen oder Organizer für die großen und kleinen Sachen im Büro. Sind alle Aufgaben erledigt? Dann bleiben immer noch ein paar Minuten, um das tägliche Chaos zu beseitigen Punkt. Nach Feierabend gehören die Kaffeetassen und es Teller unbedingt in die Küche, in die Spüler und Notizzettel in den Mülleimer. 5) Grüne Pflanzen In jeder noch so kleinen Wohnung ist ausreichend Platz, für eine ungestörte und grüne Arbeitsecke. Wer schon zu Hause arbeitet, sollte sich ein paar kleine grüne Pflanzen gönnen. Diese verbreiten nicht nur eine gute Stimmung. Sie verbessern auch das häusliche Klima. 6) Konzentration Möchtest du konzentriert an deinen Aufgaben arbeiten? Dann sollte möglichst kein anderer Kollege oder Mitarbeiter stören. In den Konzentrationsphasen gilt es, das Handy lautlos zu stellen und beiseite zu legen und sich aus den Messengerdiensten auszuloggen. Andernfalls ist man den lieben langen Tag beschäftigt, über die eigentlichen Aufgaben zu sprechen und diese zu koordinieren, ohne wirklich zum Punkt zu kommen. 7) Grenzen setzen Auch der längste Bürotag kommt einmal an seinem Ende an. Es ist zwar nicht leicht, aber der Feierabend sollte niemals mit dem Büro vermischt werden. Studien haben ergeben, dass Menschen im Home Office ganz automatisch mehr arbeiten, da die Grenzen zwischen dem privaten Leben und dem Büro verschwimmen. Umso konsequenter gilt es, am Ende des Tages die Arbeit hinter sich zu lassen und zu entspannen. Produktiver ist ohnehin die konzentrierte Arbeit an einem Projekt und nicht ein möglichst langer Tag.

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– Arbeitsmarkt – „Deutschland braucht 400.000 Zuwanderer pro Jahr“

Aufgrund der stagnierenden Bevölkerungszahl in Deutschland, hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, die Bundesregierung aufgerufen, mehr Zuwanderer ins Land zu holen.

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Rüstung
Dardanellen-Schlacht 1915: 18. März Auslieferungsdatum für türkischen Kampfhubschrauber ATAK II

Ankara – Der türkische Luft- und Raumfahrt Konzern TUSAŞ (Turkish Aerospace Industries) hat den Zeitpunkt für die Übergabe des neuen Angriffshubschraubers T-929 ATAK 2 an die türkischen Streitkräfte mitgeteilt. In einer historisch symbolträchtigen Mitteilung über den Kurznachrichtendienst Twitter meldete das Rüstungsunternehmen: „Der ATAK 2 wird am 18. März 2023 für unser Vaterland den Platz am Himmel einnehmen.“ Damit wird der türkische Hubschrauber der gleichen Klasse angehören wie der in den USA hergestellte Boeing AH-64 Apache und der russische Mi-28NM Night Hunter. Er wird ein maximales Abfluggewicht von 10 Tonnen und eine Nutzlast von über 1200 kg haben. Der Hubschrauber soll mit einer 30-mm-Kanone, einer Raketenbewaffnung der neuesten T-129-Versionen und moderner Avionik ausgestattet sein. Das Nachfolgemodell des ATAK T-129 wird auf der Grundlage der in Syrien gewonnenen Kampferfahrungen entwickelt. Er bietet einen besseren Schutz für den Piloten, moderne Elektronik und eine große Auswahl an hängenden Waffen. Das Projekt für Angriffshubschrauber der schweren Klasse wurde begonnen, um die Bedürfnisse der türkischen Streitkräfte in diesem Bereich zu erfüllen. Mit dem Projekt wird ein effektiver und abschreckender Angriffshubschrauber geschaffen, der eine hohe Nutzlast tragen kann, widerstandsfähig gegen schwierige Umweltfaktoren ist, mit fortschrittlicher Technologie für Zielverfolgungs- und Bildgebungssysteme, elektronische Kriegsführungssysteme, Navigationssysteme, Kommunikationssysteme und Waffensysteme ausgestattet ist sowie eine hohe Manövrierfähigkeit und Leistung hat. Alliierter Angriff auf die Dardanellen wurde am 18. März 1915 abgewehrt Der 18. März 1915 ist für die Türkei deshalb ein wichtiges Datum, weil damals bei der Dardanellen-Schlacht britisch-französische Streitkräfte der Entente versucht haben, mit einer Armada an Kriegsschiffen die Dardanellen zu durchbrechen, um Istanbul unter Kontrolle zu bringen. Die türkisch-osmanische Armee wehrte den Angriff ab, weil Minensperren und deutsche U-Boote des verbündeten Deutschen Kaiserreiches zum Einsatz kamen. Aber auch die Errichtung eines Brückenkopfes auf der Halbinsel Gallipoli und die Verstärkung der alliierten Streitmacht auf über 200.000 Soldaten in den darauffolgenden Monaten scheiterte am aufopferungsvollen Widerstand der türkischen Armee. Der legendäre Satz des damaligen Obersten der türkisch-osmanischen Armee, Mustafa Kemal Pascha, später Atatürk („Ich befehle euch nicht den Angriff, ich befehle euch zu sterben“) spiegelt den damaligen Kampfgeist und die Moral der türkischen Soldaten wider. Kemal Bölge/Ankara

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Ungarn hat den Kauf von 40 weiteren Allrad-Panzerfahrzeugen aus türkischer Herstellung angekündigt.

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