Umfrage
Türkei: Zustimmung für Erdogan fällt auf Sechs-Jahres-Tief

Ankara – Laut einer Umfrage sind die Zustimmungswerte des türkischen Präsidenten im August um neun Prozent gefallen und liegen somit auf dem tiefsten Stand seit 2015. Nach Angaben des Unternehmens Metropoll lag die Zustimmung zu Präsident Recep Tayyip Erdogan im August bei 38 Prozent, gegenüber 47 Prozent im Vormonat. Von den 1.717 Befragten in 26 Provinzen gaben 51,5 Prozent an, dass sie mit der Amtsführung Erdogans nicht einverstanden sind, während 10,5 Prozent angaben, dass sie keine Meinung dazu haben. Die Zahl der Wähler der rechtskonservativen Partei Nationalistische Bewegung (MHP), die Erdogans Arbeit gutheißen, ging ebenfalls stark zurück. Während der Prozentsatz im Juli bei 76,8 lag, sank er im August auf 54,5. Etwa 90,5 Prozent der Wähler der größten Oppositionspartei, der Republikanischen Volkspartei (CHP), gaben an, dass sie mit der Arbeit von Erdogan als Präsident nicht einverstanden sind. Unter den Wählern der Partei der Guten (İYİ) stieg diese Quote von 77 auf 91,6 Prozent. Bei den Wählern der Demokratischen Volkspartei (HDP) stieg die Ablehnung demnach von 63,8 Prozent auf 88,3 Prozent. Die Umfrage in diesem Monat markierte auch die zweitniedrigste Zustimmungsrate zum Job des Präsidenten nach Juni 2015. Erdogans Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) hatte bei den Wahlen am 7. Juni 2015 zum ersten Mal seit 13 Jahren die Mehrheit im Parlament verloren. Der Rückgang der Zustimmungswerte für den Präsidenten kam nach massiven Waldbränden und Flutkatastrophen sowie einer öffentlichen Debatte über eine neue Migrationswelle nach der Übernahme Afghanistans durch die Taliban. Die Regierung geriet wegen ihres Umgangs mit den Waldbränden in die Kritik. Auch die schlechte Stadtplanung, die durch die Überschwemmungen im Norden des Landes verursachten Schäden noch verschlimmert hat, wurde kritisiert. Was die Migrationsdebatte anbelangt, so musste Erdogan, der zunächst erklärt hatte, die Türkei werde weiterhin Flüchtlinge aufnehmen, seine Haltung in letzter Zeit ändern und erklärte, die Türkei könne „keinen einzigen weiteren Flüchtling“ mehr aufnehmen. Die Opposition drängt die Regierung, den Flüchtlingsstrom aus Afghanistan zu stoppen, und wirft ihr vor, „geheime Absprachen“ mit den USA und Großbritannien zu treffen. Der Leiter des Unternehmens, Özer Sencar, teilte die Ergebnisse der Umfrage auf Twitter:
(Screenshot/Twitter)

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– Bosnien – Sarajewo: Erdogan wie ein Popstar empfangen

Während alleine schon die Erwähnung seines Namens bei der Mehrheit der Bevölkerung hierzulande die Haare zu Berge stehen lässt, wird der türkische Staatschef in zahlreichenden Ländern wie ein Popstar gefeiert. Bei seinem Besuch in Bosnien etwa drängten sich die Menschen auf die Straßen und jubelten Erdogan am Freitag begeistert zu.

Sarajewo: Erdogan wie ein Popstar empfangen
     

Afghanistan-Krise
Ströbele fordert Entschuldigung für deutschen Einsatz in Afghanistan

Osnabrück – Grünen-Ikone Christian Ströbele hat der Bundesregierung vorgeworfen, den Afghanistan-Krieg und das durch ihn verursachte Leid nach wie vor zu beschönigen. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte er: „Ich vermisse die klare Aussage, dass die Nato und damit die Bundeswehr einen 20-jährigen Krieg verloren haben. Nichts anderes ist hier geschehen.“ Außerdem würden die Kanzlerin und die übrigen Mitglieder der Bundesregierung nicht erwähnen, „dass in diesem Krieg nicht nur schöne Dinge passiert sind – Einführung eines Gerichtswesens, von Menschenrechten, Mädchen-Schulen. Nein, in diesem ungewinnbaren Krieg sind auch schreckliche Dinge geschehen“. Mehr als 170.000 Menschen seien getötet worden. „Sie alle hatten Familien.“ Weitere Hunderttausende Menschen seien verletzt worden, viele schwer. „Es war ein grauenhafter Krieg mit Bombardierungen der Alliierten, mit Anschlägen und Hinterhalten der Taliban, mit Killerdrohnen der Amerikaner“, sagte Ströbele. Die Bevölkerung habe bitter gelitten. „Deshalb muss man doch heute bekennen, das war grauenhaft, das waren viel zu viele Opfer, und es tut uns leid. Wir waren da ja nicht mit der Heilsarmee!“ Ströbele sprach sich nachdrücklich für Verhandlungen mit den Taliban aus. „Den Streit darüber, ob das richtig ist, weil das eine Anerkennung der Taliban wäre, halte ich für albern“, erklärte der Grünen-Politiker. Es sei ein „Riesenfehler“ gewesen, nicht schon vor langer Zeit mit ihnen geredet zu haben. „Ich möchte auch daran erinnern, dass die einzige und einstimmige Resolution des Weltsicherheitsrats lediglich legitimierte, die Verantwortlichen für den Anschlag zur Rechenschaft zu ziehen“, meinte Ströbele mit Blick auf die Anschläge vom 11. September 2001. „Von den Taliban war nicht die Rede. Von einer Eroberung Afghanistans auch nicht.“ Ströbele warnte davor, einen neuen Einsatz in Afghanistan in Betracht zu ziehen. „Er würde auch nicht anders ausgehen als bisher. Man müsste auch doppelt, wahrscheinlich fünfmal so viele Soldaten schicken wie bisher. Das ist völlig unrealistisch und wäre ja sowieso in keinerlei Hinsicht richtig.“ Die eigentliche Gefahr „und inzwischen auch der gemeinsame Gegner, das zeigt ja auch bitter der jüngste Anschlag von Kabul, ist der IS“, schloss Ströbele, der Afghanistan selbst mehrfach bereist hat.

"Inflationsbremse"
Linke kritisieren „Abzocke an der Tankstelle“

Osnabrück – Angesichts steigender Verbraucherpreise drängen die Linken im Bundestag auf eine „Inflationsbremse“. Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die Inflationsrate ist inzwischen bedenklich hoch.“ Das sei Sozialabbau durch die Hintertür. Seine Fraktionskollegin Sahra Wagenknecht kritisierte „Abzocke an der Tankstelle und beim Heizen“. Bartsch betonte, herbe Kaufkraftverluste seien für die Mehrheit der Bevölkerung angesichts der Lohn- und Rentenentwicklung schon heute an der Tagesordnung. Er forderte: „Wir brauchen eine Inflationsbremse, die an vielen Stellen ansetzt – zum Beispiel beim öffentlichen Verkehr oder bei den Energiekosten, wo der Staat vielfach als Preistreiber agiert.“ Zentral sei die versprochene Strompreissenkung, die endlich in großem Umfang kommen müsse. „Deutschland sollte den Titel Strompreiseuropameister zügig ablegen“, so Bartsch. „Dass alles immer teurer wird, ist nicht mehr nur ein Gefühl, sondern harte Realität“, kritisierte auch die Abgeordnete Sahra Wagenknecht. „Das liegt insbesondere an der teuren und ineffektiven Klimapolitik der Bundesregierung, die von den Grünen unterstützt wird“, so Wagenknecht gegenüber der NOZ. „Abzocke an der Tankstelle und beim Heizen wird hier als Klimaschutz verkauft, der keiner ist, weil den Menschen die Alternativen fehlen.“ Die Linken-Politikerin forderte: „Klimapolitik muss bei den Strukturen und Verursachern ansetzen, anstatt den kleinen Leuten ins Portemonnaie zu greifen. Die Verteuerungen beim Tanken und Heizen kann und muss die Politik zurücknehmen und durch eine Klimapolitik ersetzen, die bezahlbar und effektiv ist.“ Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 3,8 Prozent. Damit hat sich die Inflationsrate sprunghaft erhöht, wie das Statische Bundesamt unlängst meldete. Im Juni hatte sie noch bei 2,3 Prozent gelegen. Eine höhere Inflationsrate als im Juli 2021 gab es zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent, so die Statistiker.

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– iF Design Award – Türkisches Auto TOGG gewinnt internationalen Designpreis

Die türkische Automobile Joint Venture Group (TOGG), die das erste Elektrofahrzeug des Landes produziert, erhielt für ihr C-SUV-Modell einen der weltweit renommiertesten Designpreise, den iF Design Award.

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Verbaucherschutz
Leberwurst mit Hepatitis-Viren verseucht

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Das rbb-Verbrauchermagazin „SUPER.MARKT“ hat in einer Stichprobe zehn Leberwurstsorten aus Supermärkten, Discountern und Bioläden im Labor auf das Hepatitis E-Virus untersuchen lassen. In sieben von zehn Proben wurde das Virus nachgewiesen. Das heißt, 70 Prozent der Stichprobe aus handelsüblichen Leberwürsten waren mit dem Erreger belastet. Dr. Britta Schautz, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale Berlin, äußert sich gegenüber SUPER.MARKT entsetzt: „Wir wissen zwar, dass die Belastung in den letzten Jahren zugenommen hat, aber dass so viele Proben wirklich Viren aufweisen, das ist schon erschreckend.“ Das Hepatitis E-Virus wird vor allem durch kontaminiertes Trinkwasser oder verunreinigte Lebensmittel übertragen. Es kann zu schweren Leberentzündungen beim Menschen führen. Seit Jahren steigen die Fallzahlen der Hepatitis E-Erkrankungen in Deutschland rasant an. Deshalb haben das Robert-Koch-Institut, die Universität Tübingen und das Bundesinstitut für Risikobewertung 2020 nach den Ursachen dafür geforscht. Prof. Dr. Reimar Johne vom Bundesinstitut für Risikobewertung: „Hintergrund ist, dass wir wissen, dass dieses Virus vor allem in Hausschweinen und in Wildschweinen sehr weit verbreitet ist, und dass man sich über den Verzehr von Lebensmitteln von diesen infizierten Tieren auch infizieren kann.“ Die Hersteller berufen sich vor allem auf die sichere Herstellung der Leberwurst durch Erhitzen. Deshalb seien die Viren zwar noch nachweisbar, es gehe aber keine Gefahr von ihnen aus. Ein Restrisiko sei jedoch nicht auszuschließen, warnt Britta Schautz und kritisiert, dass gefährliche Erreger, ob tot oder lebendig, überhaupt nicht ins Essen gehören: „Viren haben in Lebensmitteln überhaupt nichts zu suchen. Sie kommen da auch in der Regel nicht vor. Und genau das müssen die Hersteller ausschließen, indem sie ihre Rohprodukte gut kontrollieren und natürlich auch im Endprodukt sicherstellen, dass keine Viren vorhanden sind, die den Verbraucher schädigen könnten.“ Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät deshalb: „Wer … sicher gehen will und der gerade zu einer hochempfindlichen Risikogruppe gehört, der sollte im Zweifel auf den Verzehr auch solch einer Leberwurst verzichten.“ Weitere Informationen dazu im rbb Verbrauchermagazin „SUPER.MARKT“ Montag, den 30. August 2021 um 20.15 Uhr bzw. anschließend in der Mediathek

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– Weltwasserbericht – Trinkwasserknappheit könnte zu Wasserkriegen führen

„Schon heute kann man in den Ländern des Südens den Verteilungskampf ums Wasser spüren. Denn rund 750 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser“, so Heiko Seeger.

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Bosnien
Sarajewo: Erdogan wie ein Popstar empfangen

Sarajewo – Am Freitag brach der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einer Westbalkan-Tour auf. Bei seiner ersten offiziellen Visite traf Erdoğan heute in Sarajewo ein. Eine weitere Station seines Besuchs ist Montenegro. Vor seinem Besuch der Bascarsija Moschee schlenderte Erdogan unter Begleitung des Großmufti von Bosnien, Husein Kavazović, durch die Altstadt und wurde dort von hunderten Bosniaken unter Jubelrufen begeistert.empfangen. Wie bosnische Medien berichten, versuchten zahlreiche Menschen dem türkischen Staatschef näher zu kommen, um ihn persönlich zu begrüßen. Zuvor habe Erdogan auch den Märtyrerfriedhof in Kovači besucht und dort Blumen am Grab des ersten Präsidenten Bosniens, Alija Izetbegović niedergelegt. Jedes Mal, wenn er in Sarajevo ist, erweist Erdogan mit dem Besuch der Grabstätte von Izzetbegovic diesem seinen Respekt und Ehre, den er für einen angesehenen Führer und Intellektuellen hält. https://youtu.be/rjRBaZ0BiGk   Wiedereröffnung der Bascarsija Moschee  Am Freitag nahm Erdogan zudem an der Wiedereröffnung der Bascarsija Moschee aus dem 16. Jahrhundert teil. Er hob in seiner Rede hervor, dass die Moschee eines der Symbole der Stadt Sarajevo sei: „Wir haben vor sechs Jahren Maßnahmen ergriffen, um diesem Bauwerk … zu seinem früheren Glanz zu verhelfen.“ „Ich möchte allen danken, die zur Restaurierung dieser Moschee beigetragen haben. Ich sage, Gott segne unsere Brüder und Schwestern aus Sarajevo, die dieses Werk mit ihren Gebeten, Dhikrs (Rezitationen) und Bittgebeten wiederbeleben werden“, sagte Erdogan. Die Bascarsija-Moschee wurde 1527 auf dem Bascarsija-Platz im Zentrum von Sarajewo erbaut. Bei einem Brand im Jahre 1697 wurde sie schwer beschädigt. Anno 1762 wurden die Malereien und Bleistiftarbeiten der Moschee von Mehmed Pascha Muhsinovic erneuert. Während des Bosnienkriegs zwischen 1992 und 1995 wurden die Kuppel, das Minarett, die Außenwände und das Innere der Moschee schwer beschädigt. Später wurden dringende Reparaturen vorgenommen, so dass die Moschee wieder für die Nutzung geöffnet werden konnte. Vor kurzem hat die türkische Generaldirektion für Fundamente weitere Reparaturen an der Fassade und der Kuppel vorgenommen. Die historische Moschee, die für ihre gute Akustik bekannt ist, wurde 2006 zum nationalen Denkmal erklärt.

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– „Nachfahren der Osmanen“ – Albanien: Restaurant nach Präsident Erdogan benannt

„Es wäre mir eine Ehre, ihn als meinen Gast willkommen heißen zu dürfen“, so Marinel Balla, Besitzer des Restaurants, gegenüber NEX24. „Im Menü gibt es auch eine Pizza mit dem Namen Erdogan“, betont Balla. Tomatensauce, Pizzakäse, Sahnecreme, Pastirma (getrockneter Schinken), Champignons und Thunfisch seien die Zutaten dieser Spezialität. Er habe das Restaurant so genannt, weil er ein großer Freund Erdogans und der Türkei sei.

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Löhne
„PKK-Nähe“: Verfassungsschutz beobachtet Jesiden-Verein

Löhne – Der Jesidenverein in der Ulenburg in Löhne wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Wie die Neue Westfälische (NW) unter Berufung auf den Jahresbericht des Landesverfassungsschutzes berichtet, soll der „Zentralverband der Ezidischen Vereine“ mit der Abkürzung NAV-YEK, eine „Nähe zur in Deutschland verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vorweisen und tauche im Kapitel über „auslandsbezogenen Extremismus“ auf. Die Jesidische Gemeinde hat ihren Sitz seit 2014 im Wasserschloss Ulenburg. Die gemeinnützige EZDai Gesellschaft Kultur und Wissenschaft in der Ulenburg ist der Besitzer des Anwesens. Gegenüber der NW erklärte der Geschäftsführer, dass er von der Nachricht überrascht sei und er mit den Verantwortlichen sprechen wolle. Verfassungswidrige Aktivitäten wolle man nicht zulassen.

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– Terrorismus – Düsseldorf: Jesiden fordern von PKK Freilassung verschleppter Kinder

Während die auch in Deutschland als Terrororganisation eingestufte PKK in großen Teilen der hiesigen Medien und bei Politikern eine gewisse Sympathie genießt, bleiben die Hilferufe verschiedener Minderheiten aus den Regionen im Norden Syriens und des Irak in Deutschland weitgehend ungehört.

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Kampf gegen den Terror
Anti-Terror-Operation: PKK-Anführer in Istanbul festgenommen

Istanbul – Einer der meistgesuchten PKK-Terroristen der letzten Jahre konnte bei einer Anti-Terror-Operation im Istanbuler Stadtteil Ataşehir von Spezialkräften in seinem Unterschlupf festgenommen werden. Durch Festnahme möglichen Terroranschlag vereitelt Wie das türkische Innenministerium am 24. August mittteilte, sei der wegen neunfachen Polizistenmordes in der Kategorie Orange per Haftbefehl gesuchte PKK-Terrorist Sonuç Gürdeğir in Istanbul Ataşehir in den frühen Morgenstunden von Beamten des Dezernats für Sondereinsätze der türkischen Polizei überwältigt und festgenommen worden. Die Nachrichtendienste der Sicherheitsbehörden hatten demnach Hinweise erhalten, wonach sich der Terroristen-Anführer zur Vorbereitung eines Terroranschlags in Istanbul befinde. Der seit Jahren von der Polizei gesuchte Terrorist sei zuvor von Erzurum nach Istanbul gereist und halte sich mit abwechselnder gefälschter Identität in Ataşehir auf. Die Operation zur Festnahme des Extremisten-Anführers wurde vom Polizeipräsidium Istanbul und Bitlis sowie vom Nachrichtendienst der Polizei koordiniert. Unterschlupf des Terroristen wurde observiert Vor dem erfolgten Zugriff sei die vermutete Adresse von Zivilfahndern tagelang intensiv observiert und die Ermittlungsbehörden hätten wegen eines möglichen Terroranschlags erheblich unter Druck gestanden. Erst als die Ermittler die Identität des untergetauchten Terroristen zweifelsfrei feststellen konnten und ob dieser sich tatsächlich in dem Unterschlupf befand, entschied man sich zur Operation. Wegen Polizistenmorden mit Haftbefehl gesucht Dem wegen elf terroristischer Vorstrafen gesuchten PKK-Anführer wird zu Last gelegt an dem Anschlag am 9. Oktober 2014 auf den Polizeipräsidenten und seines Personenschützers in Bingöl, an der Ermordung von zwei Polizisten, ebenfalls in Bingöl, sowie an dem blutigen Autobombenanschlag auf ein gepanzertes Fahrzeug der Bereitschaftspolizei am 1. August 2016 beteiligt gewesen zu sein, bei dem sieben Polizisten starben und drei verletzt wurden. Nach der Identitätsfeststellung des Beschuldigten wurde dieser zur weiteren Vernehmung ins Präsidium der Anti-Terror-Abteilung der Polizei gebracht. In ihrer mehr als 30-jährigen Terrorkampagne gegen die Türkei war die PKK – von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation geführt – für den Tod von rund 40.000 Menschen, darunter Frauen und Kinder, verantwortlich. Kemal Bölge/Istanbul

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– Irak – Kurdischer Minister Lazgin: Die PKK ist eine Bedrohung für Zivilisten

In der kurdischen Autonomieregion (KRI) des Irak wurde erneut ein Soldat der Peschmerga durch eine PKK-Mine verletzt.

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Armenien
„Positive Signale“ zwischen der Türkei und Armenien

Jerewan – Armenien sieht „positive Signale“ aus der Türkei und wird entsprechend reagieren, sagte der armenische Premierminister am Freitag. Auf einer Kabinettssitzung in der Hauptstadt Eriwan räumte Premierminister Nikol Paschinjan ein, dass aus Ankara positive Signale für den regionalen Frieden kämen. „Um auf die Agenda der Schaffung von Frieden in der Region zurückzukommen, muss ich sagen, dass wir einige positive öffentliche Signale aus der Türkei erhalten haben. Wir werden diese Signale bewerten und auf positive Signale mit positiven Signalen reagieren“, sagte er. „Alle Länder der Region, einschließlich Armenien, und die ganze Welt werden von Frieden und Entspannung im Kaukasus profitieren“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan in einer Rede vor dem aserbaidschanischen Parlament im Juni. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte Erdogan bei einem Staatsbesuch in Aserbaidschan in einer bedeutungsvollen Geste des Frieden eine mögliche Öffnung der Grenzen zu Armenien angekündigt.  Erdogan sagte damals, sein Land könne seine Grenzen zu Armenien öffnen, wenn auch Jerewan Schritte für einen regionalen Frieden unternimmt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Ilham Aliyev in Baku betonte Erdogan, dass die Türkei keine Probleme mit der armenischen Bevölkerung habe. „Wir hegen keinen Groll gegen das Volk von Armenien. Das Problem ist mit der armenischen Regierung. Über 100.000 Armenier leben in meinem Land“, erklärte Erdogan. Die Grenze zwischen der Türkei und Armenien wurde nach den Massakern an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung in Bergkarabach durch armenische Milizen 1993 geschlossen und seitdem nicht mehr geöffnet. Unter den damaligen türkischen Außenminister Abdullah Gül, Ali Babacan und Ahmet Davutoglu (2003-2014) gab es eine Annäherung zwischen der Türkei und Armenien was 2009 zur Unterzeichnung der Züricher Protokolle führte, in denen eine Wiederöffnung der Grenze in Aussicht gestellt wurde. Die Gespräche scheiterten jedoch und die Grenze blieb geschlossen. Der türkische Staatschef erwähnte in seiner Rede einen Plan für einen „Sechs-Nationen-Block“. Auch Russland befürworte dieses Vorhaben. „Russland, die Türkei, Aserbaidschan, Iran, Georgien….Armenien könnten in diese Plattform einbezogen werden“, so Erdogan. Im April dieses Jahres hatte Erdogan in einem Brief an das Oberhaupt des armenischen Patriarchats in Istanbul zudem den Wunsch zu einer gutnachbarlichen Beziehung zu Armenien geäußert. In seiner Botschaft an Sahak Maschalian, das Oberhaupt des armenischen Patriarchats der Türkei, erklärte Erdogan, dass die Debatte über die armenischen Behauptungen zu den Ereignissen von 1915, die von Dritten politisiert und zu Instrumenten der Einmischung gemacht worden sei, niemandem geholfen habe. „Wir können nicht zulassen, dass die jahrhundertealte Kultur des Zusammenlebens von Türken und Armeniern in Vergessenheit gerät“, so Erdogan weiter. Der türkische Präsident wiederholte seinen Aufruf, gutnachbarschaftliche Beziehungen zu Armenien zu entwickeln. Die Türkei erkennt die Tragödie hinter den Todesfällen Hunderttausender Menschen an, die von 1915 an im Zusammenhang mit den Ereignissen in Ostanatolien während des Ersten Weltkrieges ihr Leben verloren hatten. Allerdings verwahrt sich die Türkei gegen die Beurteilung der Ereignisse als „Völkermord“ und spricht von einer beiderseitigen Tragödie.

Ankara hat wiederholt die Bildung einer gemeinsamen internationalen Historikerkommission angeregt, um die Ereignisse vom Grunde her aufzuarbeiten und historisch zu bewerten. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte 1915 die Deportation armenischer Bevölkerungsteile aus der Region beschlossen, nachdem sich armenische Terrormilizen und Teile der Bevölkerung mit der russischen Armee verbündet hatten, die im Osten an der Kaukasusfront in osmanische Gebiete vorrückte.

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– Türkei – Armenischer Patriarch Maschalian verurteilt Instrumentalisierung der Ereignisse von 1915

Der armenische „Patriarch von Konstantinopel“, Sahag Maschalian, hat die Instrumentalisierung der Ereignisse von 1915 im Osmanischen Reich scharf verurteilt.

Armenischer Patriarch Maschalian verurteilt Instrumentalisierung der Ereignisse von 1915
 

Gesellschaft
Frauenärztliche Versorgung: „Frauen mit Migrationshintergrund werden in Österreich diskriminiert“

Von Fausia A. In Österreich ist die Abtreibung in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft nach einer ärztlichen Beratung erlaubt. Jedes Jahr werden dort ca. 30.000 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Fast ein Drittel aller Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen, sind Frauen of Color, und fast die Hälfte von ihnen wurde nicht in Österreich geboren. Warum ist das so? Laut einem Bericht des österreichischen Gynäkologen Dr. Christian Fiala wenden 40 Prozent der eingewanderten Menschen wirkungsvolle Verhütungsmethoden an – bei den in Österreich geborenen sind es dagegen 58 Prozent. Diese Studie gilt als erste und bis heute einzige repräsentative Untersuchung in Österreich zur Sexualität und Verhütung bei Menschen im Alter von 16 bis 49 Jahren. In dem Bericht stellt Dr. Fiala fest, dass höhere Abtreibungsraten unter Frauen mit Migrationshintergrund üblicher seien. Überhaupt kämen ungewollte Schwangerschaften aufgrund von Hormonskepsis und einer Fehleinschätzung der Fruchtbarkeit häufiger vor. Zwischen 2012 und 2019 ist die Nutzung der Pille als Verhütungsmethode bei Frauen von 60 auf 44 Prozent gesunken. Laut dem Verhütungsreport 2019 von Dr. Christian Fiala wächst die Skepsis gegenüber der Pille aufgrund wiederholter Fehlinformation, was zu mehr ungewollten Schwangerschaften führen könnte, denn die Pille ist eines der effektivsten Verhütungsmittel. Lediglich ein kleiner Anteil der Menschen hat die Pille durch eine andere effektive Verhütungsmethode ersetzt. Die Gynäkologin Dr. D. Jalali glaubt hingegen, dass die Fehlinformation von den Ärzten und Ärztinnen selbst stammen könnte. Auf Zoom erklärte sie mir:
Die Untersuchung von Dr. Fiala zeigt nicht auf, ob das mit ihrer eigenen Fehleinschätzung (von Fruchtbarkeit) zu tun hat, oder ob es auf Fehlinformation seitens ihrer Ärzte zurückzuführen ist. Ich kann gar nicht aufzählen, wie viele Frauen, vor allem Frauen mit Migrationshintergrund, falsche Informationen über ihre Fruchtbarkeit und über Verhütung bekommen haben. Oft erleben diese jungen Frauen schon seit langem Fehlbehandlung in gynäkologischen Fragen, was zu ungewollten Schwangerschaften, Komplikationen und Gesundheitsschäden führt. Somit haben sie oft gar keine andere Wahl, als abzutreiben, sei es nun gewollt oder nicht.
Darüber hinaus sehen viele die Sexualerziehung an den Schulen, für die es an qualifiziertem Lehrpersonal mangelt, durch konservative Gruppen im Land bedroht, und die Pille wird nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt. In einer ausführlichen Untersuchung von GynMed, einer Klinik für Schwangerschaft und Familienplanung, gab mehr als die Hälfte der befragten Frauen an, dass sie sich für eine der Verhütungsmethoden entscheiden würden, wenn die Kosten dafür übernommen würden. Auf der anderen Seite ist die „Pille danach“, ein Notfallverhütungsmittel, einfach erhältlich, wenn Frauen die damit verbundene Stigmatisierung überwinden. Seit Januar 2014 wird die Pille in österreichischen Apotheken ohne Rezept und Altersbeschränkung abgegeben. Frauen berichten allerdings, dass sie in den Apotheken doch häufig nach einem Rezept gefragt werden. Der „weiße Blick“ der öffentlichen Gesundheitsversorgung in Österreich Seit im Jahr 2020 die Black Lives Matter-Bewegung aufkam, ist das Bewusstsein für rassistisch motivierte Diskriminierung in Österreich gestiegen. So erklärte zum Beispiel die Historikerin, Anti-Rassismus-Expertin und Journalistin Vanessa Spanbauer einer lokalen Zeitung: „Medizin ist vielfach auf weiße Menschen ausgerichtet.“ Ärzte und Ärztinnen lassen sich offenbar – häufig unbewusst – von Vorurteilen über Ethnizität leiten, was zur Unterversorgung bestimmter Bevölkerungsgruppen führt. Andere Studien haben gezeigt, dass Frauen unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit auch unterschiedlich auf Krankheiten reagieren, wie zum Beispiel auf das Polyzystische Ovarialsyndrom (kurz: PCO-Syndrom). Jede zehnte Frau ist davon betroffen. Zu den Symptomen zählen die Entstehung von Zysten, hormonelles Ungleichgewicht, Gewichtszunahme und Unfruchtbarkeit. Es scheint allerdings, dass sich diese Erkrankung bei Frauen aus arabischen und asiatischen Kulturkreisen anders auswirkt als bei westlichen Frauen, was wiederum Folgen für die Diagnostik haben kann. So könnte beispielsweise Übergewicht „in manchen Kulturen nicht als eine ungünstige Folgeerscheinung, sondern eher als ein Zeichen von Wohlstand“ wahrgenommen werden, heißt es in einer Studie zum ethnisch-spezifischen PCO-Syndrom. Menschen, die an PCO leiden und solchen Kulturkreisen angehören, würden also womöglich nichts Schlechtes vermuten, wenn sie an Gewicht zunehmen. Es ist jedoch nicht nur eine Frage der Kultur. Die Studie stellt fest, dass ethnische Unterschiede auch das Ausmaß von Symptomen und die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsansätze beeinflussen. So haben südasiatische Frauen mit PCO ein höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken, und entwickeln bis zum Alter von 25 Jahren schwerwiegendere Symptome als weiße europäische Frauen. Dies könnte laut der Studie auf „unterschiedliche genetische Prädisposition und Umweltfaktoren, die sich bereits intrauterin auswirken“, zurückzuführen sein. In einer Facebook-Gruppe mit über 16.000 (internationalen) Frauen aus Wien beschweren sich Mitglieder regelmäßig über Diskriminierung bei der gynäkologischen Versorgung aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit. Manche waren zwei Jahre in Behandlung bevor ihr Problem von einer anderen Gynäkologin nach 20 Minuten richtig erkannt und nach zwei Wochen komplett behoben war. Anderen wurde mehrfach eine psychische Störung diagnostiziert, anstatt dass ihre physischen Leiden anerkannt wurden. Patienten und Patientinnen of Color, die glauben, dass sie im österreichischen Gesundheitssystem mit dem „weißen Blick“ gesehen werden, erleiden wegen der Diskriminierung auch Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit. Das Magazin Vice hat die Situation im benachbarten Deutschland beschrieben. So erzählte Jasmin, eine 33-jährige Patientin: „Diese rassistischen Erlebnisse im Krankenhaus und in Ordinationen haben mir das Gefühl gegeben, als wäre ich nichts wert. So als würde ich stören und übertreiben und die Ärzte von ihren ‚echten‘ Patienten abhalten.“ Parissima Taher, eine Psychologin, hat dies aus ihrer Erfahrung in der Psychologie kommentiert: „In einer Psychotherapie wurde mir gesagt, dass ich Schwierigkeiten in meiner Beziehung akzeptieren muss. Weil die Männer hier [in Österreich] Weiße Frauen wollen und es schwierig sein wird, einen anderen Mann als meinen Partner zu finden, der mich schön findet“, erzählte sie und fügte hinzu, dass „es leider auch heute immer noch zutrifft. Ich erlebe es regelmäßig in meiner Arbeit mit meinen Klient*innen [die durch andere Psycholog*innen Diskriminierung erfahren haben].“ Dieser Beitrag erschien zuerst auf GlobalVoices      

Immobilien
Neuer Rekordwert: Bauland war noch nie so teuer wie im Jahr 2020

Bauland war in Deutschland noch nie so teuer wie im Jahr 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kostete ein Quadratmeter baureifes Land durchschnittlich 199 Euro. Im Jahr 2010 hatte der Quadratmeterpreis noch bei 130 Euro gelegen. Je nach Bundesland und Gemeindegröße zeigt sich dabei ein erhebliches Preisgefälle: So zahlten Grundstückskäufer in den Flächenländern Bayern und in Baden-Württemberg im Jahr 2020 mit 349 beziehungsweise 245 Euro besonders viel für einen Quadratmeter Bauland. In Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern wurde nur ein Bruchteil dieses Betrags fällig: Hier lagen die Preise zwischen 46 und 63 Euro. Preise in Städten ab 500 000 Einwohnerinnen und Einwohnern besonders hoch Grundsätzlich steigen die durchschnittlichen Kaufwerte mit der Gemeindegröße. In Gemeinden mit weniger als 2 000 Einwohnerinnen und Einwohnern kostete ein Quadratmeter Bauland 2020 im Schnitt 71 Euro. In den 14 größten Städten mit mindestens 500 000 Einwohnerinnen und Einwohnern mussten Käuferinnen und Käufer mit durchschnittlich 1 213 Euro das 17-Fache bezahlen. Baugrundstücke in Geschäftsgebieten etwas teurer als in Wohngebieten Mehr als drei Viertel (76 %) aller Verkäufe baureifen Landes waren Transaktionen von Grundstücken in Wohngebieten. Hier kostete der Quadratmeter Bauland 234 Euro. In Geschäftsgebieten waren die Grundstücke mit durchschnittlich 242 Euro pro Quadratmeter unter allen Baugebieten am teuersten. Der Quadratmeterpreis in Wohngebieten geschlossener Bauweise lag dabei mit 309 Euro pro Quadratmeter rund 92 Euro höher als in Wohngebieten offener Bauweise (217 Euro). Bei geschlossener Bauweise dürfen Gebäude ohne Abstand errichtet werden (beispielsweise Reihenhäuser), die offene Bauweise hingegen erfordert einen seitlichen Grenzabstand. In Dorfgebieten wurde dagegen nur ein Quadratmeterpreis von durchschnittlich 62 Euro erzielt. Neben der Wohnnutzung ist in Dorfgebieten ausschließlich der Bau von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zulässig. Darüber hinaus sind nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe und Handwerksbetriebe erlaubt, die der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner des Gebietes dienen.

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Für im Ausland lebende türkische Staatsbürger und auch für im Ausland lebende Ausländer, vor allem Engländer, Deutsche und Russen, die in der Türkei investieren möchten, gibt es eine gute Nachricht.

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