Glücksspiel
Die Top 5 sichersten Zahlungsmethoden im iGaming-Bereich

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Wenn es um das Thema iGaming geht, dreht sich immer wieder alles um die Seriosität der Anbieter. iGaming bedeutet Online Glücksspiel aller Art. Insbesondere Online Casinos sind hiermit gemeint. Wenn wir uns über die sichersten Zahlungsmethoden für Online Casinos Gedanken machen, dann tun wir das aus einem sehr guten Grund. Denn auch wenn man es nicht immer hören will – der Reiz der Online Casinos besteht darin, Geld zu gewinnen. Dies erfordert auch die eine oder andere Einzahlung durch den Spieler. Denn Echtgeld gewinnt man nur, wenn man Echtgeld riskiert. Oder indem man Kapital aus Freispielen schlägt. Der Reiz der Online Casinos Wer sich mit diesem Metier nicht so gut auskennt, der sei zuerst einmal beruhigt. Man muss nicht zwingend Geld riskieren, wenn man im Online Casino spielen möchte. Sie können, wenn Sie mögen, beispielsweise das Spiel Hotline kostenlos spielen. Sie müssen nicht einen einzigen Cent riskieren, wenn Sie das nicht möchten. Dann spielen Sie einfach die kostenlose Demoversion des Slots und lernen ihn samt seiner Features und Raffinessen so kennen. In diesem Fall bekommen Sie ein virtuelles Guthabenkonto. Wenn Sie versuchen, eine Strategie zu lernen, die besonders oft Gewinne einbringt, dann tun Sie das, indem Sie die Einsätze so wählen, wie Sie sie auch im Spiel um richtiges Geld wählen würden. Und am sich ändernden Kontostand können Sie jederzeit ablesen, wie erfolgreich Sie damit sind. Klar sein muss Ihnen allerdings, dass Sie nur dann richtiges Geld gewinnen können, wenn Sie entweder solches einsetzen oder geschenkte Freispiele oder Bonusgelder nutzen. Einzahlungen und Auszahlungen Eines vorweg: Manche Online Casinos bieten für Ein- und Auszahlungen unterschiedliche Methoden an. Einzelne wenige kassieren für manche Transaktionen Spesen. Andere wiederum unterlassen das. Bei Einzahlungen gibt es stets einen Minimalbetrag, den man einzahlen muss, um in den Genuss eines Bonus zu kommen. Auch die Maximalbeträge sind abhängig von der Bezahlmethode vorgegeben. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Sie im Online Casino auf eine Tabelle stoßen, die allerlei Details verrät. Das muss so sein. Und nun kommen wir zu den besten Zahlungsmethoden im Online Casino. Eine kleine Anmerkung im Voraus: Es gibt mehr gute Bezahlmethoden als die, die wir hier listen. Nicht jede Methode steht jedem zur Verfügung. Deshalb bitte immer selbst entscheiden, was für einen selbst gerade das Beste ist. E-Wallets alias elektronische Geldbörsen Elektronische Geldbörsen sind eine recht junge Entwicklung auf dem Geldmarkt. Wie der Name schon sagt, müssen sie erst mit Geld gefüllt werden, das man dann ausgeben kann. Das funktioniert schnell,unkompliziert, sicher und weitgehend anonym. Derlei gibt es mehrere verschiedene.
  • 1. PayPal
PayPal ist der älteste Anbieter in Sachen E-Wallets. PayPal gilt als DER Anbieter unter den elektronischen Geldbörsen und war die Lösung für Privatpersonen als Geldempfänger, die keine Kreditkartenzahlungen empfangen konnten. Mit PayPal schickt man Gelder ganz unkompliziert und unschlagbar günstig an verschiedene Empfänger. Man kann sogar via PayPal Zahlungen tätigen, wobei das Geld direkt von der Kreditkarte oder dem Bankkonto an den Empfänger geschickt wird. Das macht man beispielsweise dann, wenn das bestehende Guthaben nicht ausreicht. Der Haken ist nur, dass der Sitz des Konzerns in den USA ist und es besonders strenge Auflagen gibt, unter denen Transaktionen zu und von Online Casinos ablaufen können. Häufig machen die Betreiber deshalb einen Bogen um PayPal und suchen sich Alternativen.
  • 2. Neteller und Skrill
Die Konzerngruppe Paysafe hat zwei verschiedene Portale ins Leben gerufen. Sie sind die ideale Alternative zu PayPal. Neteller und Skrill. Sie werden von der britischen Finanzmarktaufsicht kontrolliert und überwacht. Sie sind in den meisten Online Casinos als Bezahloption gelistet. Und sie funktionieren in beide Richtungen, also auch für den Geldempfang nach einer Auszahlung durch das Online Casino. Und das macht sie zu einer höchst attraktiven Bezahlmethode. Das Gesamtpaket ist unschlagbar. Zudem kann man sogar Prepaid Kreditkarten bestellen, mit denen man bezahlen kann. Würde man sogar ohne Guthaben bezahlen können, wären sie unsere Nummer 1. So aber sind sie gleichwertig auf Rang 2.
  • 3. Klarna und SOFORT – die Sofortüberweisung
Lange waren Überweisungen der gängige Standard. Das erste Problem ist, dass jede Überweisung am Kontoauszug aufscheint – und das will nicht jeder. Das zweite Problem ist, dass eine Überweisung ein paar Tage lang dauert. Geduld ist gefragt. Die will man aber nicht immer aufbringen. Die Sofortüberweisung schließt zumindest diese Lücke. Klarna ist gemeinsam mit SOFORT der beste Anbieter für Sofortüberweisungen. Die Limits für Einzahlungen sollten Sie aber im Auge behalten. Auszahlungen funktionieren mit Klarna und SOFORT jedoch nicht. Das gibt den geteilten dritten Rang. 4. Paysafecard In der Regel will niemand von uns, dass die Transaktionen zum Online Casino auf einem Kontoauszug aufscheinen. Weder beim klassischen Konto noch bei der Kreditkartenabrechnung. Da kommt einem eine Art Prepaid Kreditkarte doch ziemlich Recht. Die Paysafecard ist ein kleiner Geheimtipp für Bezahlungen im Internet. Man kauft sie beispielsweise in Trafiken. Dort haben Sie einen gewissen Geldwert, beispielsweise 100 Euro. Möchte man diese 100 Euro im Online Casino einzahlen, folgt man dort den Anweisungen und gibt den Sicherheitscode der Paysafecard ein – schon ist das Guthaben übertragen und nutzbar. Die Paysafecard bietet somit den Komfort einer anonymen Bezahlung. Die Schattenseite ist jedoch, dass man sie nicht für Auszahlungen nutzen kann. Mit einer gewöhnlichen Kreditkarte geht das Kreditkartenunternehmen quasi in Vorkasse und holt sich das Geld im Nachhinein wieder von Ihnen. So oder so. Uns gefällt diese Bezahlmethode. Deshalb Platz 4.
  • 5. Kreditkarten – klassisch und sicher
Unser nächstbester Dienst sind Kreditkarten. Bei Ein- und Auszahlungen gibt es Limits, die einzuhalten sind. Manche Betreiber kassieren Spesen. Dies ist zwar nicht gern gesehen, ist aber dennoch fair. Kreditkarten sind deshalb gern gesehen, weil sie in unserem Alltag zur Anwendung kommen. Fast jeder hat eine und deshalb beherrscht man auch den Umgang. Die Bezahlung ist sicher und schnell. Nur leider scheint das Casino auf dem Kontoauszug auf. Deshalb nur unser geteilter Rang 5.

Corona-Pandemie
Bill Gates warnt vor Bioterrorismus

London – Der viertreichste Mann der Welt sagte, dass wir zur Vermeidung einer solchen Situation „zig Milliarden“ in Forschung und Entwicklung als Präventivmaßnahme ausgeben müssten. Er erklärte weiter, dass die Regierungen jetzt mit den Vorbereitungen beginnen müssten, wenn sie diese „Keimangriffe“ verhindern wollten. Er warnte, dass diese Angriffe „weitaus schlimmere Folgen“ haben könnten als die Pandemie, die wir heute erleben. Die Investitionen könnten jedoch auch dazu führen, dass andere Viren, wie etwa  Grippe oder Erkältungsviren, ausgerottet werden könnten. Gates forderte zudem eine Pandemie-Task-Force in der Weltgesundheitsorganisation WHO aus. Dies solle eine Priorität sein. Im nächsten Jahr würden diese Zuweisungen erfolgen müssen, einschließlich der globalen Pandemie-Taskforce. „Was wäre, wenn ein Bioterrorist die Pocken auf zehn Flughäfen einschleppt? Wie würde die Welt darauf reagieren?“, fragte Gates auf einer Veranstaltung des britischen Thinktanks „Policy Exchange“.
„Es gibt natürlich verursachte Epidemien und durch Bioterrorismus verursachte Epidemien, die noch viel schlimmer sein könnten als das, was wir heute erlebt haben.“
Gates warnte bereits lange vor der Corona-Pandemie vor Krankheitserregern und Pandemien. „Es war 2015, als ich den Ted-Talk hielt und eine Reihe von Papieren mit dem Titel ‚Wir sind nicht bereit für die nächste Pandemie‘ schrieb“, so Gates.

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– Corona-Pandemie – Türkei: Eigener Corona-Impfstoff soll „Turkovac“ heißen

Im November vergangenen Jahres teilte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Entwicklung eines eigenen Impfstoff mit. Am heutigen Dienstag kündigte Erdogan nun an, dass in einem Krankenhaus in Ankara die dritte Phase der Tests begonnen habe und der Impfstoff „Turkovac“ heißen werde.

Türkei: Eigener Corona-Impfstoff soll „Turkovac“ heißen

Rüstung
Türkei testet erfolgreich eigene Luftabwehrrakete Siper

Istanbul – Die Türkei hat die einheimische Langstrecken-Luftabwehrrakete Siper (HISAR-Raketensysteme) erfolgreich getestet, sagte ein hoher Verteidigungsbeamter am Samstag. Verschiedene Tests des Luftabwehrsystems, das 2023 in das Inventar der Armee aufgenommen werden soll, werden fortgesetzt, twitterte Ismail Demir, der Leiter des türkischen Verteidigungsministeriums. Die Türkei werde weiterhin neue Waffen produzieren und über bis zu sechs verschiedene Luftabwehrsysteme verfügen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Das Siper-Projekt wird von den türkischen Rüstungskonzernen ASELSAN, ROKETSAN und dem Wissenschaftlichen und Technologischen Forschungsrat der Türkei geleitet. Das HISAR-System ist eine Familie von Boden-Luft-Raketensystemen mit kurzer bis langer Reichweite, die von den international tätigen türkischen Rüstungsunternehmen ASELSAN und ROKETSAN seit 2007 entwickelt wird, um um Militärbasen, Häfen, Einrichtungen und Truppen gegen Bedrohungen aus der Luft zu verteidigen. Sie besteht aus dem HİSAR-A Luftabwehrsystem für niedrige Höhen, dem HİSAR-O Luftabwehrsystem für mittlere Reichweite und dem HİSAR-U (umbenannt in Siper) Luftabwehrsystem für lange Reichweite. Die Lenkung erfolgt per Infrarot-Suchlauf. ASELSAN hat die Radar-, Kommandokontroll- und Feuerkontrollsysteme entwickelt, ROKETSAN die Raketensysteme, die alle von den türkischen Streitkräften definierten Erfordernisse hinsichtlich der Luftabwehr in niedriger und mittlerer Höhe erfüllen. Der erste Test einer unbewaffneten HISAR-0 fand 2014 in Aksaray statt. Nach zahlreichen Sanktionen westlicher Staaten auf militärische Güter hat die Türkei ihre Rüstungsindustrie massiv ausgebaut Nach dem Waffenembargo der USA von 1974, hat die Türkei mit der Gründung von Stiftungen für das Heer, die Marine und die Luftwaffe den Grundstein für Rüstungsunternehmen wie Aselsan, Havelsan, Roketsan, TUSAŞ usw. gelegt. Wenn die türkische Armee heute wie in der Vergangenheit in der Lage ist, Operationen im Inland oder grenzüberschreitenden Einsätze durchzuführen, ist dabei ihr größter Unterstützer die türkische Verteidigungsindustrie. Die Zusammenarbeit im Rüstungsbereich wird koordiniert von der Präsidentschaft der Verteidigungsindustrie (SSB) mit den Unternehmen der Stiftung zur Stärkung der türkischen Streitkräfte, Forschungsinstituten wie TÜBITAK, privaten Rüstungskonzernen, kleinen- und mittelständischen Unternehmen sowie den Universitäten des Landes.  

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– „Back to Turkey“ – Karriere: Türkischer Rüstungskonzern ASELSAN wirbt um Deutschtürken

Der türkische Rüstungskonzern ASELSAN (Askeri Elektronik Sanayii A.S.) möchte ausgewanderte türkische Ingenieure wieder zurückgewinnen und startet deshalb jetzt eine Kampagne.

Karriere: Türkischer Rüstungskonzern ASELSAN wirbt um Deutschtürken

Corona-Pandemie
Polizeigewerkschaften fordern Böllerverbot an Silvester

Osnabrück – Wegen der Corona-Pandemie fordern die Polizeigewerkschaften auch in diesem Jahr ein Böllerverbot an Silvester. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG, Rainer Wendt, sagte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten.“ Wendt fügte hinzu: „Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern.“ Auch die Polizeigewerkschaft GdP sprach sich für Einschränkungen der klassischen Böllerei vor allem mit Blick auf Sicherheitsfragen aus. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek verwies gegenüber der „NOZ“ auf den Nachbarn Niederlande, wo bereits in mehreren Kommunen reagiert und ein entsprechendes Böllerverbot für den Jahreswechsel ausgesprochen wurde. „Eine Entscheidung, die unter dem Aspekt der Sicherheit total nachvollziehbar und aus unserer Sicht nachahmenswert ist“, sagte Radek. In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam dürfen Bürger an diesem Silvester das neue Jahr nicht mit Böllern und Raketen begrüßen. Der Gemeinderat hatte bereits Anfang Oktober ein Verbot der Knallerei festgelegt und als Gründe etwa die zahlreichen Verletzungen und auch Brände genannt. Radek fügte hinzu, dass dies nicht ein absolutes Verbot von Böllerei bedeuten müsse: „Niemand will den Menschen die Feierfreude an Silvester nehmen.“ Die GdP befürworte aber ein „kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk an zentralen Orten“ – dies sei eine „sichere Alternative zur klassischen Böllerei“. Radek sagte: „Es muss ja nicht immer knallen. Eine Laser-Show mit musikalischer Untermalung ist auch eine denkbare Alternative.“ Beim vergangenen Jahreswechsel 2020/2021 hatte es wegen der Corona-Pandemie ein deutschlandweites Verkaufsverbot von Feuerwerk gegeben. Das Böllern auf öffentlichen und belebten Plätzen war verboten, und sämtliche öffentliche Feuerwerke wurden gestrichen. Das Ziel war, Ansammlungen von Menschen angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen zu verhindern. Da die einzelnen Länder und Gemeinden die Umsetzung in der eigenen Hand haben, gab es im vergangenen Jahr regional verschiedene Lösungen.

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– Anti-Stress-Methode – Türkei: Mann lässt sich gegen Bezahlung verprügeln

Dies ist mal eine Anti-Stress-Methode anderer Art. Als erster registrierter „Stress-Coach“ der Türkei lässt sich Hasan Rıza Günay seit 11 Jahren von gestressten Menschen verprügeln.

Türkei: Mann lässt sich gegen Bezahlung verprügeln

Bergkarabach
Verteidigungsminister Akar kritisiert OSZE wegen 30 Jahre Untätigkeit im Berg-Karabach Konflikt

Ankara – Was die Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in 30 Jahren armenischer Besatzung in Berg-Karabach nicht erreicht hat, habe die aserbaidschanische Armee mit der Befreiung aserbaidschanischen Territoriums in 44 Tagen bewerkstelligt, so der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar zum Jahrestag des Sieges am 8. November in der aserbaidschanischen Botschaft in Ankara. Hulusi Akar: Die Probleme wurden über Verhandlungen nicht gelöst Armenien habe vor 30 Jahren 20 Prozent aserbaidschanisches Hoheitsgebiet okkupiert und eine Million Menschen wäre großes Leid zugefügt worden. Der Ex-Viersternegeneral unterstrich:
„Vor allem in Chodschali wurden unsere dortigen Brüder und Schwestern, unschuldige Menschen von Armenien ermordet. Während all das passierte, erklärte die OSZE und die zu ihr gehörende Minsk-Gruppe, dass ‘diese Probleme über Verhandlungen gelöst’ würden. Man hat 30 Jahre gewartet. Aber leider mussten wir leidvoll erfahren, dass keine Vorkehrungen getroffen und keine Fortschritte erzielt wurden. Zum Schluss haben unsere aserbaidschanischen Brüder und Schwestern erklärt ‘jetzt reichts’ und haben in 44 Tagen den Sieg errungen. Sie haben ihr eigenes Land von der armenischen Besetzung befreit. Was lernen wir nun daraus? Die Quintessenz besteht darin, dass sie der ganzen Welt die Stärke der Türken aufgezeigt haben. Jetzt weiß jeder, um wen es sich bei Aserbaidschan handelt und die Türken sind.“
Akar erinnerte an einen historischen Ausspruch von Atatürk, der einst „Die Sorgen Aserbaidschans sind unsere Sorgen, seine Freude, unsere Freude“ erklärt habe. Ferner verwies der türkische Verteidigungsminister an das prägnante Zitat des früheren Präsidenten Haydar Aliyev „Ein Volk, zwei Staaten.“ Die gemeinsame Geschichte und Werte der Türkei und Aserbaidschans seien in Freude und Leid vereint. Ankara setzt auf Frieden und Stabilität im Kaukasus Die Zusammenarbeit zwischen der türkischen und russischen Armee im Koordinationszentrum würde mit hohem Tempo fortgesetzt. Ankara setze auf eine Kontinuität des Waffenstillstands und dass Stabilität in die Region einkehrt. Diese Stabilität benötige nicht nur Aserbaidschan und die Türkei. Wenn Armenien die Hand des Friedens von Herrn Aliyev und des türkischen Präsidenten verstehe und diese annehme, sehe man, dass Armenien in puncto Sicherheit und Wohlstand Vorteile davon habe. Aber auch andere [Staaten] sollten das so betrachten. In dieser Frage habe man eine große Vision. Man könne weitere Zusammenkünfte organisieren, um die notwendigen Schritte für Sicherheit und Wohlstand im Kaukasus zu unternehmen. An der Rezeption in der Botschaft Aserbaidschans in Ankara nahmen neben Akar die Oberkommandierenden der verschiedenen Waffengattungen sowie der stellvertretende Verteidigungsminister Alpaslan Kavakoğlu teil. Kemal Bölge/Ankara

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– Überwachungszentrum – Berg-Karabach: Russland und Türkei beginnen Kontrolle der Waffenruhe Die Türkei und Russland haben elf Wochen nach Ende der Kämpfe in einem gemeinsamen neuen Überwachungszentrum begonnen die Waffenruhe in der Konfliktregion Berg-Karabach zu kontrollieren.
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John Rosenhøj
Dänemark: Politiker soll hunderte Frauen brutal misshandelt haben

Kopenhagen – Die Vorwürfe klingen wie grausame Foltermethoden aus dem Mittelalter: Ein Politiker in Dänemark soll hunderte Frauen brutal misshandelt haben. Auf den Bildern ist zu erkennen, wie der Politiker untenherum nackt mit einem Bunsenbrenner ein Stück Eisen erhitzt. Anschließend geht er mit dem Brandeisen zu einer Frau. Die junge blonde Frau liegt nackt auf dem Bauch auf einem Tisch. Sie ist mit einem schmalen, schwarzen Gürtel gefesselt und kann sich nicht bewegen. Daraufhin kommt er mit dem weißglühenden, 1400 Grad Celsius heißen Brandeisen und brennt ihr die Buchstaben J und T auf den Po. Das Brandzeichen ist so groß wie eine Handfläche. Der Mann, der diese Folter durchführte und alles auf Video aufnahm, ist kein mittelalterlicher Sklavenhändler. Es ist der dänische Lokalpolitiker John Rosenhøj. Wie der Focus unter Berufung auf eine Meldung der dänischen Zeitung Ekstra Bladet weiter berichtet, stehen die Buchstaben J und T, die der Rechtspolitiker der jungen Frau eingebrannt hat, für John und Taurus, seinen Spitznamen in der Pornowelt. Denn der Politiker ist seit Jahren in dieser Branche bekannt und aktiv. Er soll in den letzten Jahrzehnten Hunderte von Frauen belästigt haben. Hinter der idyllischen Fassade – er lebt mit seiner Frau in einem alten Fachwerkhaus – muss der pure Horror geherrscht haben. Insider berichten gegenüber der Bild-Zeitung, dass sich die Ehefrau sogar an den Übergriffen beteiligt hat. „Die meisten meiner Kunden kamen über John. Er wählte sie aus. Es wurde immer extremer, besonders beliebt war „Scat“, das wurde mit der Zeit wirklich extrem“, zitiert die Bild eine Frau die sich Viktoria nennt. Bei „Scat“ reiben sich die Beteiligten demnach beim Sex mit Kot ein. Diese Praxis ist in Deutschland auch als Kaviar-Sex bekannt. „Wenn ich dort war, wollte ich diese Stunde nur so schnell wie möglich überstehen. Ich war hinterher völlig fertig und hatte überall Schmerzen. Wenn ich heimkam, weinte ich. Die Grenzen werden bei solchen Sachen immer höhergesteckt. Ich war am Ende geistig und seelisch ein Wrack“, so Viktroia weiter. Auf den Bildern ist zu erkennen, wie der Politiker untenherum nackt mit einem Bunsenbrenner ein Stück Eisen erhitzt.

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– Studie – Vier von zehn Politikerinnen berichten von Sexismuserfahrungen Sexuelle Belästigung ist für viele Frauen im politischen Alltag ein Thema, zeigt eine Studie des Instituts Allensbach für die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin), über die das ARD-Mittagsmagazin berichtet.
Vier von zehn Politikerinnen berichten von Sexismuserfahrungen

Studie
Vier von zehn Politikerinnen berichten von Sexismuserfahrungen

Berlin – Unangemessene Berührungen und Bemerkungen: Parteiübergreifend sind Frauen in politischen Ämtern laut einer Studie von Sexismus betroffen. Sexuelle Belästigung ist für viele Frauen im politischen Alltag ein Thema, zeigt eine Studie des Instituts Allensbach für die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin), über die das ARD-Mittagsmagazin berichtet. Die Politologin Helga Lukoschat hat eine Selbstverpflichtung der Parteien beim Thema Sexismus in der Politik gefordert. „Es ist keine Frauensache, es ist eine Sache von allen“, sagte die Mitgründerin und Vorsitzende der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft am Donnerstag im ARD-Mittagsmagazin. Es seien Strukturen der Selbstverpflichtung in den Parteien notwendig, um Frauen die Möglichkeit zu geben, auf sexistische Momente aufmerksam zu machen, sagte Lukoschat. Diese könnten beispielsweise in informellen Situationen auf Parteitagen zustande kommen und so thematisiert werden. Das Thema Sexismus in der Politik müsse in die Öffentlichkeit, um „die Parteien zu ermuntern, eine Diskussion darüber zu führen“. Einige Parteien hätten solche Strukturen bereits, andere nicht, sagte Lukoschat. Sie ist Mitverfasserin einer ersten empirischen Studie zu Sexismus in der Politik. Die Studie, die dem „Team Upward“ vom ARD-Mittagsmagazin exklusiv vorliegt, belegt, dass Politikerinnen quer durch das Parteienspektrum von sexueller Belästigung betroffen sind. Demnach gaben 40 Prozent aller befragten Politikerinnen an, schon einmal sexuelle Belästigung erlebt zu haben. Bei den unter 45-Jährigen sind es sogar 60 Prozent. Im Auftrag der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF Berlin) befragte das Meinungsforschungsinstitut Allensbach für die Studie mehr als 800 Amts- oder Mandatsträger*innen aus Bund, Ländern und Kommunen. Zu sexueller Belästigung zählen die Autorinnen der Studie unangemessene Berührungen, aber auch sexistische Bemerkungen. „Parteiübergreifend wird von unangemessenen, anzüglichen Bemerkungen über Aussehen, Figur oder Kleidung berichtet“, heißt es. Sexuelle Belästigung und sexistische Sprüche kommen laut der Studienautorinnen auf allen politischen Ebenen vor. Damit sich das ändere, sei ein Kulturwandel notwendig, fordern sie. Der werde vor allem dadurch erschwert, dass Frauen in politischen Ämtern nach wie vor unterrepräsentiert sind. Vor allem auf kommunaler Ebene. Nicht einmal ein Drittel der Stadt- und Gemeinderäte sind Frauen, 90 Prozent der Spitzenpositionen in den Städten und Kommunen werden von Männern eingenommen. Was das für die Kommunalpolitikerinnen bedeutet, haben Reporterinnen und Reporter von rbb und BR in der crossmedialen Langzeitbeobachtung „Zeit für Local Heroes“ festgehalten.

Umweltschutz
Kölns Verkehrsdezernent will Pakete mit der Straßenbahn transportieren lassen

Köln – Der neue Verkehrsdezernent der Stadt Köln, Ascan Egerer, hat den Transport von Waren und Paketen mit der Straßenbahn angeregt, um klimaschädlichen Verkehr aus der Innenstadt herauszuhalten. Es wäre denkbar, dass Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) „nachts einen Transport organisieren, der dann morgens mit Lastenrädern verteilt wird“, sagte Egerer in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. „Da hätten wir möglicherweise schon eine Menge klimaschädlichen Verkehr aus der Stadt raus.“ Dies sei „ein ganz wichtiges Thema, weil uns der zunehmende Warenladungs- und Lieferverkehr als Kommune immer stärker belastet“. Egerer zeigte sich auch offen für neue Verkehrsmittel in der Stadt, etwa eine Seilbahn oder Wasserbusse. „Aus meiner Sicht brauchen wir alles, was dem Umweltverbund ergänzend hilft. Also dort, wo es sinnvoll funktioniert, sollten wir ein Seilbahnsystem ernsthaft prüfen.“ Dies gelte auch für Wasserbusse auf dem Rhein. „An dem Thema sind wir ja auch dran. Da ist die Infrastruktur ja quasi schon gegeben.“ Egerer, der auf Vorschlag der Grünen zum Dezernenten gewählt wurde, ist seit 1. November im Amt.

Luxemburg
EGMR-Richter Yannis Ktistakis: Griechenland ist verpflichtet Urteile des EGMR umzusetzen

Luxemburg – Zahlreiche Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), die der Gerichtshof zu den Minderheitenvereinen in Westthrakien gefällt hatte, gehören zu jenen Urteilen, die von Griechenland seit Langem nicht umgesetzt wurden. Zu dieser Einschätzung kommt Yannis Ktistakis, der als Richter am EGMR in Straßburg tätig ist. Der Professor für öffentliches internationales Recht und internationale Menschenrechte sprach im Rahmen eines Webinars von Sakkula Publishing und des Zentrums für Europäisches Verfassungsrecht. Gegen Griechenland liefen vor dem EGRM 1.445 Klagen und fast die Hälfte davon entfielen auf die Haftbedingungen. Die Prozesse wegen Misshandlungen während der Festnahme und Menschenrechtsverletzungen liege bei 633 Fällen. Bei den übrigen Rechtsstreitigkeiten handle es sich um Artikel zur Europäische Menschenrechtskonvention. Griechenland unter den ersten zehn mit den meisten Klagen Athen gehöre zu den zehn Ländern mit den meisten Klagen und in 953 Gerichtsprozessen sei es verurteilt und in 45 Fällen freigesprochen worden. Wenn man diesem Staat ein Zeugnis des EGMR ausstellen würde, sollten als Maßstab nicht die 47 Mitgliedsstaaten des Europäischen Rats herangezogen werden, sondern das Jahr 1981, als Griechenland Mitglied der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft geworden sei. Mit diesen Ländern solle Athen verglichen werden. Nach Ktistakis gebe es Entscheidungen des EGMR, die das Land seit über 10 Jahren nicht umsetze und diese könne man in 6 Gruppen zusammenfassen. Die Urteile zu den Minderheitenvereinen in Westthrakien gehörten den erwähnten 6 Gruppen, die seit 13 Jahren nicht umgesetzt würden. Aus Sicht Griechenlands bestehe die größte Schwachstelle darin, dass der EGMR es verurteilt habe, aber Athen die Gerichtsentscheidungen nicht umsetze. Kemal Bölge/Luxemburg

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– Menschenrechte – Menschenrechtler Dimitras: Griechenland erkennt ethnische Minderheiten nicht an

Rassistische Straftaten werden zum großen Teil strafrechtlich nicht verfolgt und bestraft. Menschenrechtsorganisation Greek Helsinki Monitor: „Griechenland ist das einzige Land in Europa, das ethnische Minderheiten nicht anerkennt“.

Menschenrechtler Dimitras: Griechenland erkennt ethnische Minderheiten nicht an

Türkei
Türkische Unternehmen finden keine Mitarbeiter

Ein Gastbeitrag von Nabi Yücel Inzwischen genügt ein Blick in soziale Medien, um zu erkennen, wie verzweifelt Türken um etwas Spende für den täglichen Lebensunterhalt betteln und versuchen auf Accounts von Persönlichkeiten wie Can Dündar die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Auf der anderen Seite ist das neue Apple iPhone 13 kurz nach Erscheinen in der Türkei schon gar nicht mehr erhältlich. Wie kommt das? In sozialen Medien braucht dieser Tage eine türkische Persönlichkeit der Opposition nur einen Einzeiler zu veröffentlichen, schon hängen mindestens zwei Kommentare darunter, in der offenbar verzweifelte Türken um Hilfe für den täglichen Lebensunterhalt betteln. Die Begründungen sind dabei vielfältig: Arbeitslosigkeit, geringer Lohn, teure Mieten, die Inflation, Schicksalsschlag… Auf der anderen Seite ist der Konsumrausch ein Segen für den Handel und die Wirtschaft aber auch Fluch zugleich. Unternehmer und Konzerne finden nämlich keine Mitarbeiter, obwohl sie sich sogar mit hohen Offerten zu Lohn und anderen Vergünstigungen gegenseitig überbieten. In der Landwirtschaft wurden vor Jahren händeringend Saisonarbeiter gesucht. Die Wanderarbeiter konnten den Bedarf gar nicht mehr decken. Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge füllen inzwischen die Lücke. Sehr zur Freude der Haselnuss- und Teeplantagen-Besitzer. Zwischen Haselnussbäumen und Teesträuchern streifen nun Georgier, Äthiopier oder Syrer hindurch, um die Ernte einzufahren, während die Arbeitslosigkeit zum Politikum erhoben wird. Im Pflegedienst und in Krankenhäusern oder auch in Restaurants haben sich willige ArbeiterInnen aus Usbekistan, Aserbaidschan, Armenien oder Georgien verdient gemacht. Ihr Fleiß ist in aller Munde, wie eine Verwandte die in der Provinz Amasya in einem Pflegeheim arbeitet, zu berichten weiß. Diese Arbeiten will in der Türkei offenbar niemand mehr machen, weshalb aus dem Ausland Menschen diese Arbeiten übernehmen. In der produktiven Wirtschaft wie Maschinenbau oder auch im zusammenhängenden Logistikbereich suchen Jung- wie Altunternehmer händeringend nach Mitarbeitern, werden aber aus unerfindlichen Gründen nicht fündig. Inzwischen überbietet man sich beim Lohnentgeld, feilscht um jeden Bewerber und dennoch finden die Unternehmer keinen langfristigen Mitarbeiter. Ein Jungunternehmer, den ich persönlich kenne, hat sich in Antalya vor drei Jahren selbstständig gemacht. Er bietet Bio-Gemüse und Bio-Früchte an, die er teilweise selbst angepflanzt hat und erntet, teilweise aus dem Ausland importiert. Früchte wie Bananen, Kiwi oder Erdberen kann er inzwischen saisonunabhängig anbieten, weil er in Gewächhäuser investiert hat. Die Technik dazu hatte er sich aus Italien besorgt, nach dem er zwei Messen besucht hatte. Sein Unternehmen floriert, eigentlich! Aber wachsen kann er nicht, weil er das Arbeitspensum mit den Stammmitarbeitern nicht mehr durchhält. So wie viele hatte er sich vor zwei Jahren erst bei der türkischen Arbeitsagentur angemeldet und den Bedarf an angelernten Arbeitskraft angezeigt. Bis heute hat sich kein einziger unqualifizierter oder qualifizierter Bewerber gemeldet. Gesucht werden gegenwärtig immer noch ein Mitarbeiter in der Verpackung, drei für die Ernte mithilfe von Erntemaschinen sowie zwei Kaufleute und ein Buchhalter. Dann begann der Kollege sich im Umfeld umzuhören, aber alle wiegelten ab. Nun hat er notgedrungen großformatige Anzeigen in Printmedien geschalten, aber glaubt irgend einer, da hätte jemand bei sozialer Absicherung, Lohn ab Netto 5.000 TL und einer günstigen Mietwohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes angebissen? Nein! Jetzt hat er seine Eltern gebeten, ihm zumindest die Büroarbeiten abzunehmen. Die düsten mit dem Bus von Eskisehir nach Antalya, wo sie jetzt das dringlichste abarbeiten. Sowie diesem Jungunternehmer in der Türkei geht es vielen anderen. Immer mehr Unternehmer beschweren sich mittlerweile öffentlich über den unhaltbaren Zustand, während bei Straßenumfragen junge Menschen vor die Kameras treten und über ihre Perspektivlosigkeit schwadronieren. In sozialen Medien bieten offensichtlich in Not geratene Menschen ihre selbstgenähten Pantöffelchen und Strickereien unter jenen Persönlichkeiten an, die die türkische Regierung 24 Stunden am Tag scharf dafür kritisieren, dass das Land für junge Menschen keine Zukunftsperspektive biete. Vor allem das sticht förmlich ins Auge. Währenddessen lese ich Statements von türkischen Unternehmen, die verzweifelt nach Mitarbeitern ausschau halten. Mitunter schildern sie dabei den Werdegang ihrer Bemühungen. So kam sich das Beratungsunternehmen ATAK geradezu verarscht vor, als sie diese jungen Menschen in den kurzen Videomitschnitten reden hörten, die angeblich Jobs suchen, aber keine finden würden. Laut dem Geschäftsführer von ATAK, Saadettin Çay, habe das Unternehmen wie in einem anderen Fall auch etwa 7.000 TL ausgegeben, um über eine Karriereseite im Internet Mitarbeiter anzusprechen. Sieben Interessierte hätten sich laut dem Mitbewerber schriftlich beworben, aber auf Einladung hin sei kein einziger erschienen. Çay zufolge wäre dass die bittere Wahrheit.
(Screenshot/Twitter)
Um die Chancen zu erhöhen, habe ATAK wie die Konkurrenz ebenfalls einen professionellen Jobvermittler engagiert. Der hätte daraufhin 42 mögliche Kandidaten genannt, die man angeschrieben und um eine Bewerbungsmappe gebeten hätte. Lediglich 5 hätten daraufhin eine Mappe zugesendet. Alle hätte man zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, aber nur ein einziger wäre zum Termin erschienen. Diesem einen einzigen Bewerber hätte man dann jede gestellte Bedingung anstandslos erfüllt, nur um ihn am Arbeitsplatz zu halten. Dieser wäre aber nur einen einzigen Tag zur Arbeit gekommen. Am nächsten Tag habe sich dieser mit „ich glaube, ich will nicht arbeiten“ schon wieder von der Arbeit entfernt. ATAK hat die Hoffnung, wie mein Kollege aus Antalya, bereits aufgegeben, vom türkischen amtlichen Jobcenter noch irgend einen Bewerber vorgestellt zu bekommen. Von der Illusion, ein Kandidat würde in Eigeninitiative eine Bewerbung schicken, davon hat man sich längst verabschiedet. Man ist quasi dazu übergegangen, den Gemeindevorsteher, den Parteivorsitzenden des Landkreises oder den der Provinz auf die Lage aufmerksam zu machen, damit die politischen Weichen gestellt und die jungen Menschen zu Lohn und Brot gebracht werden. Aber was soll die Politik tun? Die Menschen zwingen bei überdurchschnittlichem Lohn und Vergünstigungen zur Arbeit zu drängen?
(Screenshot/Twitter)
Der türkische Mindestlohn ist nicht berauschend, aber Unternehmen bieten ja auch nicht den Mindestlohn an, sondern weitaus bessere Löhne bei voller sozialer Absicherung für gelernte Berufe, und dennoch finden sie kaum oder gar keine gelernten MitarbeiterInnen, obwohl die Universitäten jedes Jahr Tausende qualifizierte wie überqualifizierte Jobsuchende in den Arbeitsmarkt werfen. Wie viele andere Unternehmen ist nun auch ATAK ausserstande zu wachsen und das Geschäft so fortzuführen, wie das Klientel es möchte. Viele Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre gefahrenen Schichten zu kürzen, die Produktion herunterzufahren oder ganz aufzugeben, weil die Arbeit brach liegt. Während also die Kundschaft mit Aufträgen drohen, wiegeln die Unternehmen dankend ab. Wie Saadettin Çay in einem Statement zum Schluss feststellt, dass sei die bittere Wahrheit, so stellen auch andere Unternehmen leidig fest, dass trotz der angeblich hohen Arbeitslosigkeit, sich kein Mitarbeiter finden lässt. „Açız aç!“, synomym für „Wir sind hungrig!“ gewinnt daher eine neue Bedeutung. Unternehmen sind hungrig nach Mitarbeitern, während ihnen mit Aufträgen gedroht wird.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Arbeitsmarkt – „Deutschland braucht 400.000 Zuwanderer pro Jahr“

Aufgrund der stagnierenden Bevölkerungszahl in Deutschland, hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, die Bundesregierung aufgerufen, mehr Zuwanderer ins Land zu holen.

„Deutschland braucht 400.000 Zuwanderer pro Jahr“