Terrorismus
Türkei: IS plante Anschlag auf Kilicdaroglu und Imamoglu

Istanbul – Der Islamische Staat (IS) hat nach dem Tod seines Anführers Abu Bakr al-Baghdadi im Jahr 2019 daran gearbeitet, den Großteil seiner Kernoperationen in die Türkei zu verlagern, und verfügt derzeit über Waffen, die in sechs Provinzen in der Türkei gelagert sind, so Kasım Güler, der mutmaßliche Türkei-Chef des IS, in seiner Zeugenaussage gegenüber den Behörden. Bei seinen Vernehmungen durch die türkische Polizei soll Kasim Güler, in IS-Kreisen Abu Osama al Turki genannt, ausgesagt haben, dass er die Ermordung der Oppositionspolitiker Kemal Kilicdaroglu und Bürgermeister Istanbuls Ekrem Imamoglu geplant habe. Auch Aleviten, Touristen und der US-Luftwaffenstützpunkt in İncirlik seien Anschlagsziele gewesen. In zahlreichen Städten wie Istanbul, Izmir, Mersin, Denizli, Van und Adana habe man genügend Waffen vergraben um damit eine „ganze Dschihadisten Armee zu mobilisieren“, berichten türkische Medien unter Berufung auf eine Meldung von DW Türkce. In Verstecken befinden sich laut Güler Panzerfäuste, Maschinengewehre, automatische Gewehre, Schalldämpfer und große Mengen an Munition. Der erste geplante Anschlag war demnach der auf den Luftwaffenstützpunkt İncirlik in Adana, von dem aus die USA viele Operationen in Syrien und im Nahen Osten durchführen. Hierfür sei in der Nähe des Stützpunkts in Adana, wo sie eine Reihe von automatischen Waffen und Sprengstoff lagerten, ein Haus gemietet worden. Man habe geplant den Stützpunkt mit einer Autobombe anzugreifen, der Sprengstoffexperte aus Gaziantep, Ebu İsmail und mehrere der Dschihadisten, die an dem Anschlag teilnehmen sollten, seien jedoch vom türkischen Militär an der Grenze zu Hatay festgenommen worden, bevor der Anschlag ausgeführt werden konnte. Güler skizzierte zudem einen Plan zur Ermordung des CHP-Vorsitzenden Kilicdaroglu, als dieser 2017 seinen „Friedensmarsch“ von Ankara nach Istanbul vornahm. Dschihadisten sollten in die Menge fahren und CHP-Anhänger töten, darunter auch Kilicdaroglu selbst. Der letzte Plan, den Güler in seinem Geständnis enthüllte, bestand darin, den Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu zu töten. Offenbar stand der Plan im Zusammenhang mit einem geplanten Attentat auf Acun Ilıcalı, den Eigentümer des Nachrichtensenders TV 8.

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Bei einer Anti-Terror-Operation der türkischen Polizei in Istanbul ist es den Sicherheitskräften offenbar gelungen,  der Terrororganisation IS/Daesh einen weiteren Schlag zu versetzen.

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Türkisch-armenische Beziehungen
Annäherung: Flüge zwischen Armenien und Türkei beginnen

Jerewan – Vor dem Hintergrund der türkisch-armenischen Wiederannäherung gibt es seit dieser Woche wieder Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern. Der türkische Billigflieger Pegasus Airlines landete am Mittwoch um 2.20 Uhr Nachts Ortszeit auf dem Flughafen Zvartnos und ein Flieger der armenischen Airline FlyOne Airlines um 19.30 Uhr auf dem Sabiha-Gokcen-Flughafen in Istanbul. Der Vorstandsvorsitzende von Flyone Armenia, Aram Analyan, dankte der türkischen Bevölkerung für den herzlichen Empfang. Nach Jahren der Spannungen hatte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan im Dezember vergangenen Jahres eine Wiederannäherung mit Armenien angekündigt und die Öffnung der seit 1993 geschlossen Grenzen in Aussicht gestellt. Die Grenze zwischen der Türkei und Armenien wurde nach den Massakern an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung in Bergkarabach durch armenische Milizen 1993 geschlossen und seitdem nicht mehr geöffnet. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen Ilham Aliyev in Baku betonte Erdogan, dass die Türkei keine Probleme mit der armenischen Bevölkerung habe. „Wir hegen keinen Groll gegen das Volk von Armenien. Das Problem ist mit der armenischen Regierung. Über 100.000 Armenier leben in meinem Land“, erklärte Erdogan. „Alle Länder der Region, einschließlich Armenien, und die ganze Welt werden von Frieden und Entspannung im Kaukasus profitieren“, sagte Erdogan in einer Rede vor dem aserbaidschanischen Parlament bereits im Juni. Armenien sieht „positive Signale“ aus der Türkei und wird entsprechend reagieren, sagte der armenische Premierminister darauffolgend. Auf einer Kabinettssitzung in der Hauptstadt Jererwan räumte Nikol Paschinjan ein, dass aus Ankara „positive Signale für den regionalen Frieden“ kämen.

„Um auf die Agenda der Schaffung von Frieden in der Region zurückzukommen, muss ich sagen, dass wir einige positive öffentliche Signale aus der Türkei erhalten haben. Wir werden diese Signale bewerten und auf positive Signale mit positiven Signalen reagieren“, sagte er.

Im Dezember vereinbarten die Türkei und Armenien die Ernennung von Sondergesandten im jeweils anderen Land, um den Normalisierungsprozess voranzutreiben. Am 15. Dezember ernannte die Türkei Serdar Kilic, einen ehemaligen Botschafter in den USA, zu ihrem Sondergesandten. Drei Tage später ernannte auch Armenien seinen Sonderbeauftragten für den Dialog mit der Türkei, den stellvertretenden Sprecher der Nationalversammlung Ruben Rubinyan.

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– Türkei – Erdogan kündigt Besuch des israelischen Präsidenten Herzog an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan teilte am Dienstag mit, dass ein möglicher Besuch des israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog im Gespräch sei.

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Zinspolitik
Nullzinspolitik: Wirtschaftsweise hält EZB-Entscheidung für richtig

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Osnabrück – Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hält die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, trotz hoher Inflation bei ihrer Nullzinspolitik zu bleiben, für „nachvollziehbar und richtig“. „Wichtig ist aber auch das klare Signal, dass die EZB eine Zinserhöhung für dieses Jahr nicht mehr explizit ausschließt, wenn sich die Inflationsrisiken erhärten“, sagte Schnitzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). An den hohen Energiepreisen könne Deutschland als Importland nichts ändern. „Wir werden deshalb längerfristig mit einer etwas höheren Inflation leben müssen, wenn die importierten Preise so hoch bleiben“, sagte die Volkswirtin. „Problematisch wird es, wenn es dadurch zu Lohnsteigerungen kommt. Erst dadurch entsteht die Spirale, die die Inflation immer höher treibt. Das ist aber bisher in Deutschland nicht der Fall. Vor dem Hintergrund halte ich die aktuelle Entscheidung der EZB, die Zinsen vorerst nicht zu erhöhen, für nachvollziehbar und richtig“, erklärte Schnitzer in der „NOZ“.

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– Videospiele – Türkei: Gaming-Industrie soll auf 10 Mrd. Dollar wachsen

Die Gaming-Industrie der Türkei wird zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsfaktor. Das Land will ihren Anteil an der weltweit 150 Milliarden Dollar schweren Industrie von derzeit einer Milliarde Dollar auf 10 Milliarden erhöhen.

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Flüchtlingspolitik
NRW: Zahl der Flüchtlinge mit Jobs steigt erheblich an

Düsseldorf – Trotz der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr in NRW deutlich mehr Flüchtlinge eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als noch im Vorjahr. Die Entwicklung überrascht auch Experten. Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP) führt dies auf die „vorbildliche Integrationsinfrastruktur“ in Nordrhein-Westfalen zurück. Laut einer Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit waren im November 2021 in Nordrhein-Westfalen 109.400 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, die aus den wichtigsten nicht europäischen Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien stammten. Das sind rund 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Man habe vor der Pandemie die Sorge gehabt, dass eine konjunkturelle Krise die gute Entwicklung bei der Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt seit 2015 zurückdrehen könnte, sagte Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion NRW der Arbeitsagentur, der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Freitagsausgabe). „Jetzt, mit der Erfahrung der Pandemie, muss man sagen: Diese Sorge war unbegründet“, freut sich Withake. Es sei beeindruckend, so Withake, welches Engagement Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen für ihre Mitarbeiter aufbrächten und wie „intensiv Beschäftigte und auch Arbeitsuchende die deutsche Sprache und den Umgang im Miteinander mit den neuen Kolleginnen und Kollegen gelernt haben“. Was in der Wirtschaft für Integration geleistet werde, könne „man gar nicht überschätzen“. Die Zuwächse in NRW liegen über dem Bundesschnitt. Bundesweit stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge zwischen November 2020 und November 2021 um 16,6 Prozent und liegt aktuell bei rund 465.700. Minister Stamp sagte der NRZ, die Entwicklung zeige, „dass die Integration in den Arbeitsmarkt funktioniert“. Man werde in NRW mit dem Kommunalen Integrationsmanagement insbesondere bei der Berufsqualifikation „gezielt nachsteuern, so dass noch mehr Menschen einen Arbeitsplatz finden.“ Stamp sagte auch: „Wir sind auch in Zukunft auf gesteuerte Zuwanderung angewiesen.“ Auch interessant

-Türkei – Flüchtlinge: Estnische Außenministerin Liimets dankt Türkei für Einsatz

Die estnische Außenministerin dankte der Türkei für ihren Einsatz bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise.

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DeutschlandTrend
Mehrheit gegen deutsche Waffenlieferungen in die Ukraine

Köln – Mit Blick auf den Ukraine-Konflikt zeigte sich die Bundesregierung bisher zurückhaltend, was Lieferungen von Waffen aus Deutschland angeht. Diese Haltung teilt auch eine Mehrheit der Bundesbürger. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1.339 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Demnach hielten 71 Prozent der Befragten Waffenlieferungen von Deutschland in die Ukraine momentan für falsch, 20 Prozent fänden sie richtig. Waffenlieferungen werden von allen Partei-Anhängerschaften abgelehnt. Größeren Rückhalt fänden derzeit mit 43 Prozent neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Zugleich spricht sich die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) für ein Angebot von NATO-Sicherheitsgarantien an Russland aus. So sehr sich die Deutschen offen zeigen für neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland, an dem gemeinsamen Projekt Nordstream 2 möchte eine Mehrheit von 57 Prozent (-3 im Vgl. zu Januar 2022) festhalten. Ablehnend äußern sich zum Projekt nach wie vor am ehesten die Anhänger der Grünen (41:48 Prozent). Ebenso findet Nordstream 2 in Ostdeutschland (71:20 Prozent) unverändert einen deutlich größeren Rückhalt als im Westen der Republik (53:32 Prozent). Hinsichtlich der möglichen Konsequenzen des Ukraine-Konflikts für die Gasversorgung in Deutschland sind sich die Bundesbürger derzeit allerdings uneins. Die Hälfte (48 Prozent), darunter insbesondere Haushalte mit geringeren Einkommen, sind durchaus in Sorge, dass es zu Engpässen kommen könnte, fast ebenso viele (47 Prozent) teilen diese Sorge nicht. Die momentane Situation in der Welt wertet über die Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) als bedrohlich für Deutschland, vier von zehn (42 Prozent) teilen diese Bedrohungseinschätzung dagegen nicht. Auf dem Höhepunkt der Ukraine-Krise 2014 (Oktober: 62 Prozent) wie auch 2017 beim Wiederaufflammen der russisch-ukrainischen Spannungen (Dezember: 61 Prozent) hatten jeweils sechs von zehn Wahlberechtigten die außenpolitische Lage für Deutschland als bedrohlich beschrieben.

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– Erdogan in Kiew – Türkei und Ukraine unterzeichnen Donnerstag Freihandelsabkommen

Die Türkei und die Ukraine werden voraussichtlich am Donnerstag ein historisches Freihandelsabkommen unterzeichnen, sagte der türkische Handelsminister am Mittwoch.

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Wahlumfrage
DeutschlandTrend: Union überholt SPD in der Sonntagsfrage

Köln – Hatten sich in den ersten Monaten nach der Bundestagswahl kaum Veränderungen in der politischen Stimmung gezeigt, ergeben sich aktuell deutliche Verschiebungen. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, dann käme die SPD auf 22 Prozent (-4). Die Sozialdemokraten liegen damit in der Sonntagsfrage erstmals seit August letzten Jahres wieder hinter der Union. Die CDU/CSU dagegen legt zum Vormonat um 4 Punkte zu und hätte momentan 27 Prozent in Aussicht. Die Grünen würden wie Anfang Januar 16 Prozent (+/-0) erzielen. Während die FDP mit einem Anteil von 10 Prozent (-1) etwas schlechter abschneidet als vor einem Monat, liegt die AfD mit 12 Prozent geringfügig besser (+1). Die Linke könnte unverändert mit 5 Prozent rechnen. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 8 Prozent. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1.339 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben. Die Verluste der SPD in der Sonntagsfrage gehen einher mit einer gestiegenen Unzufriedenheit mit der Arbeit der neuen Bundesregierung. Aktuell sind 38 Prozent (-8) der Befragten sehr zufrieden bzw. zufrieden mit der Arbeit der Berliner Koalition; eine Mehrheit (57 Prozent, +20) der Bundesbürger zeigte sich unzufrieden. Einzig die Wähler von SPD (68:29 Prozent) und Grünen (67:29 Prozent) sind weiterhin mehrheitlich vom Kabinett überzeugt. In den Reihen des Koalitionspartners FDP überwiegt dagegen die Unzufriedenheit (42:53 Prozent). Deutlichere Kritik kommt von der Bundestagsopposition: Dabei sind die Anhänger der Linken (42:57 Prozent) moderater in ihrem Urteil als die Anhänger der Union (29:66 Prozent), vor allem aber als die Anhänger der AfD (8:90 Prozent). Auch die meisten im DeutschlandTrend abgefragten Kabinettsmitglieder sind mit deutlichen Popularitätsverlusten konfrontiert. Nach 60 Prozent im Vormonat überzeugt Bundeskanzler Olaf Scholz aktuell nur 43 Prozent (-17) der Wahlberechtigten, die Hälfte (51 Prozent) äußert sich kritisch. Auch FDP-Finanzminister Christian Lindner (43 Prozent; -6) und Grünen-Vizekanzler Robert Habeck (39 Prozent; -9) verlieren binnen eines Monats deutlich an Zuspruch. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) führt im Februar die Liste der abgefragten Parteipolitiker mit deutlichem Vorsprung an (59 Prozent; -7) an, aber auch er wird kritischer gesehen als noch im Januar. Ihm folgt im Bevölkerungsurteil Grünen-Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (44 Prozent), der seine früheren Werte als Grünen-Parteivorsitzender (-9 zu Januar 2018) jedoch verfehlt. Ansehen gewinnen kann aus dem Kabinett Grünen-Außenministerin Annalena Baerbock (36 Prozent; +4). Sie erzielt im ARD-DeutschlandTREND ihren zweitbesten persönlichen Wert, zieht aber weiterhin mehr negative als positive Stimmen auf sich. SPD-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht wird mit 24 Prozent (+4 zu Mai 2021) aktuell positiver bewertet als zuletzt in ihrer Funktion als Bundesjustizministerin. Ihr Nachfolger im Justizressort, Marco Buschmann von der FDP, liegt etwas schlechter als im Vormonat (14 Prozent; -2), ist zugleich aber weiterhin der Mehrheit der Bundesbürger kein Begriff. Der nun auch per Briefwahl bestätigte neue CDU-Vorsitzende Merz verbessert sich zum Vormonat (37 Prozent; +5). In den Reihen der Unions-Anhänger äußern sich derzeit zwei Drittel positiv zu Merz. Der Linken-Fraktionsvorsitzende, Dietmar Bartsch, überzeugt 17 Prozent (-1 zu Dezember), AfD-Fraktionschefin Alice Weidel 14 Prozent (+2 zu Dezember). Befragungsdaten
  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland
  • Fallzahl: 1.339 Befragte;
  • Erhebungszeitraum: 31.01.2022 bis 02.02.2022
  • Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
  • Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%

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– Türkei – Wahlen: Kilicdaroglu rechnet mit Sieg der CHP

Oppositionspolitiker Kemal Kilicdaroglu sagte in einem TV-Interview, dass sie bei den kommenden Wahlen gewinnen und die „derzeitige Regierung stürzen“ werden.

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Terrorismus
Türkische Luftwaffe bombardiert PKK-Stützpunkte im Irak und Syrien

Ankara – Die türkische Luftwaffe hat bei einer groß angelegten Anti-Terror-Operation gegen die Extremistenorganisation PKK/YPG Ziele im Nordirak und Nordostsyrien angegriffen. Wie das türkische Verteidigungsministerium mitteilte, seien bei den Angriffen der „Operation Winteradler“ in Dayrik, Sindschar und Katacak, Höhlen, Waffenlager, Tunnel-Systeme und Ausbildungscamps der Terroristen zerstört worden. An der Luftoperation nahmen neben Kampfflugzeugen, die von sechs verschiedenen Stützpunkten starteten, auch Aufklärungs- und Tankflugzeuge sowie Aufklärungs- und Angriffsdrohnen teil. Die Kampfflugzeuge zerstörten unter anderem Ziele im 165 km von der türkischen Grenze befindlichen irakischen Karacak und 85 km entfernten Sindschar sowie im syrischen Dayrik. An den Angriffen sollen etwa 60 Flugzeuge beteiligt gewesen sein, die 80 verschiedene Ziele erfolgreich zerstört hätten. Ferner sei ein Munitionsdepot der Terroristen getroffen worden. Darüber hinaus sei ein Gebäude zerstört worden, in dem PKK-Anführer eine Versammlung abhielten. Über die genaue Anzahl der getöteten Terroristen ist nichts bekannt. Die PKK wird von der Türkei und den USA sowie der EU als terroristische Organisation eingestuft. Sie wird für den Tod von mehr als 40.000 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, verantwortlich gemacht. Kemal Bölge/Ankara

Buchvorstellung
Srebrenica. Kein Vergessen. Kein Vergeben: Der Bericht eines Überlebenden

Von Yasin Baş Am Gedenktag des Genozids von Srebrenica am 11.Juli 2021 ist das Buch „Srebrenica. Kein Vergessen. Kein Vergeben“ erschienen. Das Buch ist ein wichtiges Zeugnis über die Geschehnisse in und um Srebrenica in den Jahren 1992-1995 und bietet Erzählungen aus erster Hand eines Überlebenden des Genozids aus dem Juli 1995. Der Völkermord von Srebrenica gilt in Europa als größtes Verbrechen seit Ende des Zweiten Weltkriegs Am 11. Juli 1995 versuchten serbische Milizen unter dem Kommando von General Ratko Mladic die Ortschaft Srebrenica, die zuvor im Frühjahr 1993 vom UN-Weltsicherheitsrat zu einer „Schutzzone“ erklärt wurde, einzunehmen. Die dort anwesenden holländischen UN-Blauhelmsoldaten, die zum Schutz der dorthin geflüchteten Zivilbevölkerung eingesetzt waren, überließen das Feld kampflos den serbischen Einheiten. Die serbischen Schergen erlaubten zwar Frauen und Kindern in Bussen und LKWs die Durchreise in die von der bosnischen Armee kontrollierten Gebiete. Allerdings wurden über 8.300 bosnische Männer und Jungen durch die niederländischen UN-Blauhelmsoldaten an die serbische Armee übergeben. Sie wurden mit Lastwagen nach Bratunac gefahren und dort zwischen dem 14. und 17. Juli 1995 von den Truppen Mladics in Waldgebieten, Fabriken und Lagern bestialisch ermordet und anschließend in Massengräber verscharrt. Etwa 15.000 Männer flohen in die umliegenden Berge und Wälder rund um die Stadt. Die serbischen Milizen verfolgten sie jedoch und ermordeten weitere 6.000 von ihnen. Das größte Versagen der UN und Europas Der Völkermord von Srebrenica gilt in Europa als eines der schlimmsten Verbrechen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, in der das Versagen Europas und der internationalen Staatengemeinschaft allzu deutlich wurde. Auch nach fast 30 Jahren ist es noch immer nicht gelungen, die Leichname von etwa 1.000 Opfern des Genozids zu finden. Das Buch „Srebrenica: Kein Vergessen. Kein Vergeben” Der Autor Hasan Hasanovic, Jahrgang 1973, stammt aus einem Dorf um Srebrenica. 1991 desertierte er aus der jugoslawischen Volksarmee und kehrte nach Srebrenica zurück, wo er sich der im Entstehen befindlichen bosnischen Armee anschließt. 1993 stirbt sein Vater an Hunger, im gleichen Jahr heiratet Hasan und kurze Zeit später wird er Vater eines Sohnes, der in belagerten Stadt auf die Welt kommt. Die ganze Zeit lebt die Bevölkerung unter Granatenbeschuss, zahlreiche bosniakische Flüchtlinge aus der Umgebung fliehen nach Srebrenica. Die Lage wird unerträglich. Im Juli 1995 nehmen die Serben die Stadt ein. Seine Mutter, seine Frau und sein Sohn flüchten in die niederländische UN-Basis. Hasan macht sich zusammen mit seinen Brüdern Hajro und Hasib auf den Weg durch die Wälder, um das freie bosnische Territorium zu erreichen. Leider werden seine beiden Brüder dabei getötet; am Anfang der Flucht sein Bruder Hajro und kurz vor dem Ziel auch sein Bruder Hasib. Hasan lässt ihn nicht liegen, sondern trägt den Leichnam seines toten Bruders Hasib weitere 20 km, um das Versprechen einzuhalten, welches er seiner Mutter gegeben hat – dass mindestens zwei ihrer Söhne die Freiheit erlangen werden. Hasib Hasanovic wird somit das erste namentlich erfasste und begrabene Opfer des Srebrenica-Genozids sein. Hasan Hasanovic lebt heute in Tuzla mit seiner Frau und seinen zwei Kindern. Bedeutung für die deutsche Öffentlichkeit Das Buch ist für die deutschen Leser/innen nicht unbedeutend, wie der Autor Hasan Hasanovic im Vorwort zur deutschen Ausgabe schreibt: „[…] Obwohl ein langer zeitlicher Abstand zu den im Buch beschriebenen Ereignissen vorhanden ist, hat das Buch auch für Deutschland Relevanz. Seit einigen Jahren erleben wir das Erstarken des Antisemitismus, Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit in westlichen Gesellschaften. Die Mörder von Utoya und Christchurch berufen sich ausdrücklich auf die Balkankriege und verherrlichen die rechtskräftig verurteilten Mörder und Planer des Genozids, den ich überlebt habe. Der Christchurch- Mörder fuhr zu den Tatorten mit der einpeitschenden Musik der Tschetniks, die die Taten verübt hatten. Auf dem Video zum Musikstück sieht man den bosnisch-serbischen Soldaten Novislav Đajić, den das Bayerische Oberste Landesgericht zu fünf Jahren Haft wegen Beihilfe zum Mord an 14 Muslimen während des Krieges verurteilt hat. Das wäre keine große Notiz wert, wenn der notorische Nobelpreisträger für Literatur Peter Handke bei Đajićs Hochzeit nicht als Trauzeuge anwesend gewesen wäre, wie „die Zeit“ schreibt. Es ist unsere Aufgabe dem Normalisieren des Genozids etwas entgegenzusetzen, indem man dagegen anschreibt, mahnt und erinnert. Das sollte man nicht nur zum Gedenken der Opfer tun, sondern auch wegen der westlichen Gesellschaften, wenn man eine offene Gesellschaft bleiben will. Die Morde von Halle und Hanau – die wir in Bosnien mit Trauer und Bestürzung aufgenommen haben – sind uns allen ein mahnendes Beispiel, wohin der Hass führen kann. […]“ Daniel Bax: Antimuslimischer Rassismus sickert bis zum Bürgertum In einem weiteren Vorwort des Buches weist der Journalist Daniel Bax darauf hin, dass nach dem 11. September 2001 sowie der Flüchtlingsdiskussion des Jahres 2015 die antimuslimische öffentliche Debatte in Südosteuropa einen wichtigen Platz in der Argumentationskette nicht nur von Rechtsextremen einnehme. Sie sickerten sogar bis zum Bürgertum. Symptomatisch für diese Argumentationsmuster seien beispielsweise Äußerungen des ehemaligen SPD-Politikers Thilo Sarrazin zum Kosovo: Die Türken hätten Deutschland genauso erobert, wie die Kosovaren das Kosovo erobert hätten: durch eine höhere Geburtenrate. Nachhaltiger Frieden muss das Ziel sein Umso wichtiger ist es daher, derartige Publikationen als Gegennarrativ zu haben, um antimuslimischen Verschwörungstheorien die Grundlagen zu entziehen. Wohin die Herabwürdigung der Menschen muslimischen Glaubens führen kann, hat man in Srebrenica allzu deutlich gesehen. Um eine Wiederholung des Genozids, egal ob auf dem Balkan oder anderswo, zu verhindern, darf es kein Vergessen geben. Gerade im Hinblick aktueller Ereignisse in Bosnien, wo gerade serbische Nationalisten um Milorad Dodik einen Teil von Bosnien-Herzegowina aus dem Westbalkanstaat abzuspalten versuchen, ist das Gedenken und Erinnern an den Völkermord eine beständige Aufgabe. Die aufgeheizte Stimmung und die radikalen Abspaltungspläne werden trotz Warnungen der internationalen Gemeinschaft zum Teil von rechtsextremen Gruppen aus Europa unterstützt. Die Lage bleibt extrem fragil und angespannt. Eine Versöhnung beider Völker rückt somit in weite Ferne. Gerade das aber braucht der Balkan. Frieden und Versöhnung. Die einst nachbarschaftlichen, ja gar familiären Beziehungen zwischen Serben und Bosniaken darf keine Utopie mehr sein. Jeder, auch Europa, muss seinen Anteil zum nachhaltigen Frieden der Balkanvölker leisten. Das Buch ist zu bestellen unter: Srebrenica. Kein Vergessen. Kein Vergeben: Der Bericht eines Überlebenden
Zum Autor: Yasin Baş ist Politologe, Historiker, Autor und freier Journalist. Zuletzt erschienen seine Studien: „Islam in Deutschland – Deutscher Islam?”, „nach-richten: Muslime in den Medien”, „Muslime in den Medien. Presseschau 2018” sowie „Medien in Deutschland”.
 

Glücksspiel
Den richtigen Anbieter unter den Online-Casinos Österreichs finden

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Der Glücksspielmarkt in Österreich boomt. Der Staat mit neun Millionen Einwohnern erfreut sich immer mehr der florierenden Glücksspiel-Industrie, die jetzt legal ist. Sie bietet den Spielern Zugang zu den bekanntesten und größten Online-Casino-Spielen. Um die Vertrauenswürdigkeit eines Online Casinos zu testen, sollten Sie die verschiedenen Anbieter einem intensiven Check-up unterziehen. Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit im Internet und interessieren sich dafür, im Online-Casino Österreich spielen zu können. Der österreichische Experte Philipp Ganster erstellte für die Leser eine Liste – darauf sollten Sie achten, bevor Sie sich für ein Online-Casino entscheiden: 1. Bonus – Angebot und Bedingungen Jedes Online-Casino bietet ein Bonusprogramm. Diese attraktiven Aktionen ziehen neue Kunden an. Im Vorfeld sollte jeder Spieler jedoch wissen, dass die Wettbedingungen des Anbieters erfüllt sein müssen, um den Bonus einzulösen zu können. Faire und erfüllbare Allgemeine Geschäftsbedingungen sind dazu notwendig. Lesen Sie sich diese vor dem Spiel genau durch. 2. Kundensupport – einfach erreichbar mit unterschiedlichen Kontaktmöglichkeiten Der Kundensupport stellt die Referenz für ein seriöses Online-Casino dar. Er bietet in der Regel einen Support rund um die Uhr – mit Live-Chat, E-Mail oder Telefon. 3. Vertrauenswürdige Softwareanbieter Ein gutes Online-Casino arbeitet nur mit vertrauenswürdigen Slot-Anbietern zusammen. Lizenzen zur Herstellung von Software für Online-Casinos in Österreich sind ein Muss. Das garantiert ein faires Spiel für die Kunden. 4. Vielfalt an Spielauswahl und Live-Casino Die Konkurrenz zwischen den Anbietern in Österreich wird immer größer. Spieler, die Online-Casinos nutzen, wissen das. Um sich von den restlichen Wettbewerbern noch mehr abzuheben, bieten gute und seriöse Internet-Casinos auch Live-Spiele an. So ist der Spieler in der Lage, in Echtzeit mit einem Live-Dealer Roulette und vieles mehr zu spielen. 5. Zahlungsoptionen für Ein- und Auszahlungen Je mehr Zahlungsmethoden, um so höher die Kundenbindung. Online-Casinos stellen ihren Kunden wahlweise immer mehrere Methoden zum Einzahlen und Abheben ihrer Gelder bereit: Kredit- und Debitkarten, E-Wallets und Banküberweisungen, einige bieten zudem Kryptowährungen an. 6. Vertrauliches Behandeln personenbezogener Daten Kunden zuverlässiger Seiten müssen sich beim Spielen keine Sorgen um Ihre Sicherheit machen. Ihre Daten sind durch SSL Datenverschlüsselung, Zugriffskontrolle und Lizenzierung geschützt und werden nicht an Dritte weitergegeben. Achten Sie als interessierter Spieler auf alle diese Punkt! Damit bleiben Sie auf der sicheren Seite bei Ihrer Suche nach einem seriösen Online-Casino. Gewinnchancen erhöhen! Auch wenn das Spielen mit Geld sehr verlockend ist, beachten Sie die Grundregeln der jeweiligen Slots. Diese müssen Sie kennen! Nicht alle funktionieren gleich! Tipps und Tricks: ⦁ Lesen Sie Ihre Rechte, vor allem die Pflichten des Casinos und Spielregeln genau im Detail durch, um die Wettbedingungen zu verstehen. Das gibt Ihnen Sicherheit beim Spielen. ⦁ Bevor Sie um Geld spielen, versuchen Sie erst ein kostenloses Spiel. Mit den Demoversionen verstehen Sie ein Spiel besser und Sie merken, ob es Ihnen überhaupt zusagt. ⦁ Sehen Sie sich die Gewinner und Summen der Auszahlungstabelle an. ⦁ Großzügige Boni sind verlockend! Welche Bedingungen sind daran geknüpft, um Geld zu erhalten? Verfügt das Casino über eine gültige Lizenz? Lesen Sie die AGB ein zweites Mal, bevor Sie sich voreilig für ein Casino entscheiden. ⦁ Betrachten Sie den Auszahlungsprozentsatz einzelner Casinospiele. Der RTP ist der Prozentsatz der Zahlungen an den Spieler, der vom Anbieter für bestimmte Spiele festgelegt wird. Je höher, desto besser. ⦁ Achten Sie beim Spielen auf die Anzahl der Gewinnlinien. Auf der Gewinnlinie werden alle Gewinnkombinationen berücksichtigt. ⦁ Informieren Sie sich über die genauen Bedingungen für progressive Jackpot Auszahlungen. Die Zahlungsbedingungen bei progressiven Spielautomaten sind in der Vereinbarung mit dem Online-Casino festgelegt. Nur zertifizierte Anbieter sind in der Lage, diese großen Summen an den Gewinner auszuzahlen. Top Tipps! Wenn Sie sich mit den Grundregeln des Spielens vertraut gemacht haben, achten Sie auf folgendes: ⦁ Legen Sie zur eigenen Kontrolle ein tägliches, wöchentliches oder monatliches Einzahlungslimit fest ⦁ Ein von Ihnen festgesetztes Verlustlimit schützt vor zu hohem Verlust. ⦁ Nehmen Sie sich eine Auszeit, vor allem dann, wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht. Das ist wichtig! ⦁ Wettlimit setzen! So behalten Sie den Überblick beim Ausprobieren verschiedener Spiele und bleiben innerhalb ihrer minimalen und maximalen Wetten. Sie erkennen, ob andere Spiele lukrativer sind. ⦁ Transaktionshistorie – mit einer Zahlungshistorie haben Sie Ihre Finanzen im Griff. Sie bemerken, wenn die Ausgaben außer Kontrolle geraten und spielen ohne Sorgen. ⦁ Selbstausschluss – wenn Sie bemerken, dass Ihr Spielverhalten langsam außer Kontrolle gerät, sperren Sie Ihr Konto für 1 bis 6 Monate. Beim Befolgen aller Tipps steht dem Spielvergnügen nichts mehr im Wege. Vergleichen Sie zuerst die verschiedenen Internet-Casinos in der Republik Österreich und entscheiden Sie nach diesen Tipps und Regeln. Diese sind nicht nur für Anfänger, sondern auch für erfahrene Spieler nützlich, denn der österreichische Glücksspielmarkt entwickelt sich ständig weiter.

Fußball International
Vorschau auf das Achtelfinale der Champions League

Am 15. Februar beginnt das Achtelfinale der Champions League. Die Favoriten stehen fest, aber zu Beginn der KO-Runde gibt es immer wieder Überraschungen. Das galt dieses Mal sogar für die Auslosung der Begegnungen, die nach technischen Problemen wiederholt werden musste. Die folgenden Partien könnten mit einem unerwarteten Ergebnis ausgehen. Paris Saint-Germain vs. Real Madrid Paris Saint-Germain und Real Madrid sind Giganten des Europäischen Fußballs. Und beide dominieren auch in der aktuellen Saison die jeweilige heimische Liga. Trotzdem wird PSG bei dieser Begegnung als Favorit gehandelt. Der Sturm der Franzosen, die auf Kylian Mbappé, Neymar und Lionel Messi zählen können, gilt als nahezu unschlagbar. Real Madrid fehlen hingegen aktuell die ganz großen Namen. Es wäre aber ein Fehler, die Spanier zu unterschätzen. Nicht umsonst gelten sie als einer der besten Fußballvereine der Welt und die Mannschaft ist insgesamt stark aufgestellt. Es wäre also durchaus möglich, dass letztendlich Real ins Viertelfinale einzieht und die Franzosen die Heimreise antreten müssen. Benfica Lissabon vs. Ajax Amsterdam Ajax ist die Art von Team, die oft bei Champions League Wett Tipps als Außenseiter für den Turniergewinn gehandelt werden. Auf dem Papier sollte das Team Benfica vom Platz fegen. Doch die Portugiesen sind nach ihrem überraschenden 3:0 gegen den FC Barcelona noch im Siegesrausch. Außerdem ist es 2022 genau 60 Jahre her, seit Benfica die Champions League zuletzt gewann. Es ist also besser, mit allem zu rechnen. Nachdem Lissabon in den letzten Jahren auch auf der nationalen Ebene schwer zu kämpfen hatte, wäre ein Sieg gegen Ajax ein starkes Signal, dass der Club wieder vorankommen möchte. Red Bull Salzburg vs. Bayern München Red Bull Salzburg ist für die Alpenrepublik das, was Bayern München für Deutschland ist. Beide Teams gewinnen ein ums andere Mal in ihrer jeweiligen Bundesliga den Titel, die übrigen Teams kommen nur ausnahmsweise zum Zug. Auf internationaler Ebene kann Salzburg hingegen nicht mithalten. In der Champions League haben sie es vor 2021/22 noch nie über die Gruppenphase hinausgeschafft. Und die meisten Beobachter rechnen damit, dass der FC Bayern den Österreichern schnell den Garaus macht. Aber auch die Bayern haben hin und wieder Aussetzer, zuletzt im Oktober 2021, als Borussia Mönchengladbach ihnen eine 0:5-Niederlage bescherte. Es ist also nicht völlig undenkbar, dass sich Salzburg bei dieser Begegnung durchsetzt. Inter Mailand vs. Liverpool Die Bilanz des FC Liverpool aus der Gruppenphase ist beeindruckend: Sechs Siege in sechs Spielen konnte die Mannschaft in ihrem achten Jahr unter Trainer Jürgen Klopp für sich verbuchen. Inter Mailand musste hingegen ein Unentschieden und zwei Niederlagen einstecken. Und so gilt Liverpool als klarer Favorit dieser Begegnung. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn in der englischen Premier League schwächelt der Verein und liegt derzeit nur auf dem dritten Platz. Inter Mailand steht unterdessen an der Spitze der italienischen Serie A, auch wenn der Vorsprung auf den AC Mailand nur knapp ist. Offensichtlich haben die Italiener also noch nicht alle ihre Reserven für die Champions League ausgeschöpft. Jetzt da es hart auf hart kommt, könnten sie noch einen Gang zulegen und ihren Gegner auf die Heimreise schicken.

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– Fußball International – Medien: Löw kurz vor Unterschrift bei Fenerbahce Istanbul

Löw ist offenbar kurz davor einen Vertrag mit dem türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul zu unterzeichnen. Wie türkische Medien berichten, soll Klub-Präsident Ali Koc einen Sponsor an Land gezogen haben, der Löws Gehalt finanziert.

Medien: Löw kurz vor Unterschrift bei Fenerbahce Istanbul