Vor dem großen Tag lohnt es sich, einen Blick auf alle Informationen zu werfen, die sich hinter dem Begriff Brautkleid verstecken. Hierbei handelt es sich nicht einfach um ein Kleid, sondern viele Fragen sollten im Vorfeld beantwortet werden, um am Ende das passende Modell zu finden.
Welche Eigenschaften werden bei einem Brautkleid unterschieden?
Als Erstes muss natürlich die Frage der Farbe geklärt werden, doch im zweiten Schritt ist auch das Material des Brautkleides eine wichtige Entscheidung, denn jede Braut möchte sich an ihrem besonderen Tag auch wohlfühlen. Der dritte Punkt sollte dann über die Länge des Brautkleides entscheiden, doch auch der eigentliche Stil muss in weiteren Punkten beantwortet werden.
Wie kommt die Braut zu ihrem perfekten Brautkleid?
Bevor Geschäfte oder Modeseiten besucht werden, sollten die eigenen Wünsche notiert werden, damit durch die große Auswahl die eigenen Wünsche nicht verfälscht werden. Hier sollten Farbe, Stil, Länge, Material und wichtige eigene Ansprüche notiert werden. Erst im nächsten Schritt sollte zu Magazinen über Hochzeitsmode Köln bzw. Brautmode Köln greifen oder passende Webseiten im Internet besuchen.
Die Vorgehensweise ist entscheidend, weil nur so sichergestellt wird, dass eigene Wünsche immer im Vordergrund bleiben.
Wo finden Frauen ein passendes Brautkleid?
Zahlreiche Antworten und Möglichkeiten verbergen sich hinter der Frage, wo die passenden Brautkleider Köln gekauft werden kann. In jeder Stadt befinden sich zahlreiche Brautmoden-Geschäfte, die im Zweifelsfall schnell durch eine Google-Suche ausfindig gemacht werden können.
Gewiss ist es der schönste Tag im Leben eines Paares und doch sind Ausgaben ein wichtiger Faktor, der nicht aus den Augen verloren werden sollte. Neben der Lokation und der eigentlichen Feier ist es gerade das Brautkleid, das in der Regel hohe Kosten verursacht und doch nur ein einziges Mal getragen wird. Angesichts dessen lohnt es sich auch, nach Secondhand-Brautmoden zu schauen.
Viele Brautmodengeschäfte bieten neben neuen Modellen auch gebrauchte Brautkleider an. Doch auch Verwandte oder Freunde haben eventuell noch ein Brautkleid im Schrank. Hier kann eine Frage schnell einige hundert Euro einsparen, also warum nicht über ein gebrauchtes Brautkleid nachdenken?
Planung ist alles
Sobald alle wichtigen Punkte geklärt sind und die Braut sich für eine Anprobe in einem Brautmoden-Geschäft entschieden hat, sind auch hier weitere Dinge im Voraus wichtig. Zur Anprobe im Brautmodenladen sollte eine Braut schon die gewünschten Accessoires mitbringen, damit diese mit dem Brautkleid abgestimmt werden können.
Doch auch Nylonstrümpfe, Brautschuhe, Haarspange oder auch Make-up sollten mit dabei sein. Damit an dieser Stelle nichts vergessen wird, kann bei einer Terminvereinbarung einfach nachgefragt werden, was für eine Anprobe alles mitgebracht werden soll.
Die kroatische Adriaküste ist eine der beliebtesten Ziele weltweit für einen Urlaub auf einem Motorboot oder einer Segelyacht. Kroatien ist ein Ort, der perfekt ist, um ihn vom Meer aus zu erkunden. Das Land überzeugt vor allem mit atemberaubender Küstenlinie, kristallklarem Wasser, tausende Inseln und traumhaften Häfen.
Selbst in der Hochsaison, wenn die Wetterbedingungen idyllisch sind, kann man ruhige Ankerplätze und naturbelassene Buchten und Strände finden. Dabei muss man keine Yacht besitzen, sondern kann durch die vielen, hervorragenden Yacht Charter Kroatien kostengünstig und zuverlässig verschiedenste Boote wie Segelyachten, Katamarane oder Motorboote mit oder ohne Skipper buchen.
Split, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist ein idealer Ausgangspunkt für den Start der Bootstour. Einige der beliebtesten und bekanntesten Inseln, Hvar, Brac und Korcula, sind nur einen kurzen Tagesausflug von Split entfernt. Entdecken Sie hier die schönsten Ziele an der kroatischen Adriaküste, welche man bei einer Tour mit einer Yacht unbedingte besichtigen sollte.
Dubrovnik: Perle der Adria
Lord Byron, ein bekannter britischer Dichter, nannte die Stadt Dubrovnik die »Perle der Adria«. Ein Name, der sich bis heute gehalten hat. Die Ursprünge von Dubrovnik reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, als die Stadt noch unter dem Namen Ragusa bekannt war. Das historische Stadtzentrum gehört mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Absolutes Highlight sind die Stadtmauern, von denen man einen atemberaubenden Blick auf das türkisfarbene Meer und das historische Stadtzentrum hat.
Insel Lavsa: Krone der kroatischen Inseln
Die Insel Lvasa ist eine 1,78 km² große Insel im Nationalpark Kornaten, welche als „Krone der kroatischen Inseln“ bekannt ist. Die Insel ist die Größte im Nationalpark Kornaten, welcher insgesamt aus 89 Inseln und Riffe besteht und ideal für Leute ist, die unberührte Natur suchen. Um den geschützten Park mit dem Boot betreten und befahren zu können, benötigt man eine Eintrittskarte, welche man vorab reservieren muss. Auch der anliegende Naturpark Telaščica im Norden ist eine Reise wert.
Sveti Klement: Größte Insel der traumhaften Pakleini Inseln
Die Sveti Klement Insel ist die größte der berühmten Palkleni Inseln, die direkt vor der Küste von Hvar liegen. Insgesamt bestehen die Palkleni Inseln aus 20 Inseln und Felsenriffen. Die abgelegene Reihe von Inseljuwelen sind für ihre herrlichen Strände und ihre friedliche und naturbelassene Umgebung bekannt. In Sveti Klement findet man einen wunderschönen kleinen Hafen mit leckeren Restaurants am Wasser und eine berühmte Kapelle aus dem 15. Jahrhundert.
Auch die Stadt Hvar ist von hier aus leicht zu erreichen, um das lebhafte Nachtleben und die erstklassigen Restaurants zu genießen oder die historischen Stätten und die mittelalterliche Architektur zu erkunden. Während es Sveti Klement keine Liegeplätze gibt, finden man in den wunderschön abgelegenen Buchten der Pakleni Inseln zahlreiche Ankerplätze.
Von Rogoznica aus Dalmatien erkunden
Der kleine Ferienort Rogoznica liegt in einer tiefen, geschützten Bucht und blickt auf eine lange Geschichte als Fischerdorf zurück. Rogoznica befindet sich auf einer kleinen Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Das Dorf verfügt über eine traumhafte Uferpromenade mit Restaurants, Bars und Geschäften, welche besonders bei Sonnenuntergang einen malerischen Blick auf die Bucht bietet. Rogoznica liegt im Norden von Dalmatien und ist ein sehr guter Ausgangspunkt, die atemberaubende Region Dalmatien mit einer Yacht zu erkunden.
Prognosen und technische Entwicklungen
Neueste Prognosen bezüglich des Bitcoinpreises sagen voraus, dass bis zum Ende des Jahres keine großen Änderungen mehr zu erwarten sind. Die Vorhersagen schwanken zwischen 15.000 und 20.000 US-Dollar. Es kann davon ausgegangen werden, dass ohne die Pleite der Kryptobörse FTX vor kurzem, der Preis um den Wert 20.000 US-Dollar erhalten geblieben wäre. Trotz der hohen Volatilität gehen verschiedene Beobachter der Krypto-Szene davon aus, dass der Bitcoin mittel- bis langfristig wieder nach oben gehen wird. Bis 2030 gehen Prognosen sogar von einem Preis aus, der über 240.000,00 US-Dollar liegen soll. Diese gewaltigen Gewinnaussichten dürften Anleger auf der ganzen Welt wieder einen Blick auf den Marktführer in der Kryptowelt werfen lassen.
Das gilt sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Letztere können mittlerweile genauso wie große Tradingagenturen auf automatisierte Technik zurückgreifen, um mit Bitcoins zu handeln. Für den Erwerb entsprechender Krypowährungen werden passende Plattformen bereitgestellt. Anbieter wie Bitcoineer stellen vollautomatisierte Apps zur Verfügung, die mit KI-unterstützten Algorithmen arbeiten. Diese sind in der Lage, in Bruchteilen von Sekunden den An- oder Verkauf von Bitcoins und anderem Kryptogeld zu bewerkstelligen und mit sogenannten Stop-Loss-Funktionen den Verlust minimieren zu können.
Interessante Verwendungszwecke von Bitcoins
Viele Arbeitgeber akzeptieren mittlerweile Überweisungen der Löhne, teilweise oder komplett, in Bitcoins. Krypto-Unternehmen verwenden dabei schon länger bevorzugt die Alternativwährung, um ihrenMitarbeiterndas Gehalt auszuzahlen. Dafür stehen den Arbeitnehmern diverse Plattformen zur Verfügung, wie zum Beispiel Bitwage. Ein anderes Anwendungsfeld sind sogenannte Bitcoin oder BTC Casinos, wo der Spieler die Möglichkeit hat, Bitcoins oder teilweise auch andere Kryptowährungen wie Ethereumdirekt einzusetzen. Voraussetzung, aus Sicht des Casinos, ist natürlich das Vorliegen einer entsprechenden Erlaubnis, sprich Glücksspiellizenz.
Für die Einzahlung werden sogenannte Bitcoin Geldbörsen verwendet. Diese können entweder online, auf der Festplatte, extern auf USB oder als App auf einem Smartphone installiert sein. Wichtig in dem Zusammenhang ist nur, dass der Bitcoin Schlüssel nicht vergessen wird, denn damit wird der Zugriff auf einer dieser Börsen gewährleistet. Außer der Zahlungsmethode ist die Angebotspalette im Wesentlichen genauso breit gefächert wie bei Online Casinos mit der traditionellen Zahlungsart.
Fazit
Massive Kursschwankungen der letzten Jahre haben der Bitcoinwährung eine gewisse Skepsis entgegengebracht. Trotzdem sehen die meisten Analysten eher positiv in die Zukunft und gehen von einer exorbitanten Preissteigerung bis Ende diesen Jahrzehnts aus. Ein gewichtiger Vorteil dieser Kryptowährungdürfte sein, dass die Ausgabemenge der Bitcoins auf 21 Millionen Coins begrenzt wurde. Das heißt, anders wie beim FIAT-Geld, wirddemwahllosenErhöhender Ausgabenmenge und damit demAnheizen einer Inflation,einen Riegel vorgeschoben.
Ein weiterer Pluspunkt dürfte sein, dass bei Überweisungen ein zwischengeschaltetes Institut wie Bank oder Kartenanbieter eingespart wird. Das bedeutet, Transaktionen werden direkt zwischen zwei Personen und/ oder Firmen abgeschlossen (Peer-to-Peer). Zugang zu modernsten Analysetechniken zum Kauf und Verkauf des alternativen Zahlungsmittels ist auch dem Privatnutzer nicht mehr verwehrt. Dafür bieten verschiedene Plattformen die passenden Apps an. Da es aber bei Kryptowährungen um ein hochvolatiles Produkt handelt, sollten bestimmte Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, wie zum Beispiel Stop-Loss-Funktionen bei entsprechenden Apps einzuschalten.
Dass es an manchen Arbeitsplätzen laut zugeht, ist klar und gehört für viele Arbeitnehmer schon zum Alltag dazu. Aber entgegen der landläufigen Meinung sind nicht nur Bauarbeiter oder Mitarbeiter in der Fertigung von zu hoher Lautstärke betroffen. Auch in einem Großraumbüro kann der Lärmpegel ganz schön hoch sein. Hier wird sich lautstark unterhalten, dort klingelt ununterbrochen das Telefon und der Drucker rattert auch permanent vor sich hin.
Wenn du genau weißt, was wir meinen, dann solltest du dir unsere 6 Lärmschutz-Tipps für den Arbeitsalltag zu Herzen nehmen.
Darum solltest du etwas gegen die Lärmbelastung unternehmen
Lärm ist stressig und nervtötend – keine Frage. Aber das ist noch nicht alles. Wer langfristig einer hohen Lärmbelastung ausgesetzt ist, der riskiert gesundheitliche Probleme. Ein Gehörschutz kann also definitiv eine gerechtfertigte Maßnahme sein.
Mögliche Folgen von Lärm für deine körperliche Gesundheit können folgende sein:
Muskelschmerzen und Verspannungen
Magen- und Darmprobleme
Bluthochdruck
Schlafstörungen
Auch auf deine psychische Gesundheit kann sich andauernde Lärmbelastung negativ auswirken und zeigt sich durch:
Gereiztheit
Nervosität
Konzentrationsprobleme
Zudem macht Lärm auch noch unproduktiv. Wenn du ständig gegen die Lautstärke ankämpfen musst, um dich konzentrieren zu können, kostet das viel Kraft. So bist du schneller erschöpft. Und besonders anspruchsvolle Aufgaben wirst du so eventuell nicht so gut bewältigen können.
Warum Gespräche von Kollegen besonders störend sind
Es gibt gewisse Hintergrundgeräusche, an die man sich recht schnell gewöhnen kann und die dementsprechend dann nicht mehr so störend sind. Dazu zählt zum Beispiel das Klingen von Telefonen. Das menschliche Gehirn lernt diese mit der Zeit auszublenden.
Anders sieht das allerdings bei Gesprächen aus. Gespräche von Kollegen um dich herum wirken sich besonders negativ auf deine Konzentration aus. Das liegt daran, dass das Gehirn darauf programmiert ist, sobald es Gesprochenes wahrnimmt, mit der Sprachverarbeitung zu beginnen. Es will also verstehen, was da gesagt wird.
Dasselbe gilt übrigens auch für Telefonate, die in deiner Nähe stattfinden. Hier versucht dein Gehirn sogar noch zusätzlich die andere, nicht hörbare, Hälfte des Gesprächs sinnvoll zu ergänzen.
So bekommst du mehr Ruhe
Lärmempfinden ist immer eine subjektive Sache. Das heißt, dass jeder Mensch Lautstärke anders wahrnimmt. Während irgendwo eine Mutter mit zweijährigem Kind aus dem Supermarkt geworfen wird, weil es zu laut geweint hat, besuchen andere jedes Wochenende Rockkonzerte und scheinen quasi immun gegen Lärm zu sein. Der eine ist empfindlicher, der andere hält mehr aus. Aufgrund der zahlreichen Nebenwirkungen, die langfristige Lärmbelastung auf deine Gesundheit haben kann, lohnt es sich allerdings definitiv, Maßnahmen für mehr Ruhe am Arbeitsplatz zu ergreifen.
Mit den folgenden 6 Tipps kannst du im Büro dafür sorgen, dass die Lautstärke dort reduziert wird.
1. Besorge dir gute Kopfhörer
Wenn du im Büro am Computer arbeitest, musst du dich sehr wahrscheinlich stark auf deine Aufgaben konzentrieren. Um störende Hintergrundgeräusche auszublenden, eignen sich Kopfhörer sehr gut. So kannst du dir selbst eine Geräuschkulisse schaffen, die dich nicht stört und vielleicht sogar deinen Fokus noch verbessern kann.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Spotify-Playlists mit speziellen Sounds zur Verbesserung der Konzentration. So soll laut Studien beispielsweise weißes Rauschen die Konzentration verbessern können.
Am besten solltest du dabei zu sogenannten Noise-Cancelling-Kopfhörern greifen. Diese eliminieren durch einen Computerchip effektiv alle Umgebungsgeräusche.
Willst du die Umgebungsgeräusche reduzieren, aber keine Musik oder sonstige Sounds stattdessen hören, kannst du auch zu einfachen Ohrenstöpseln greifen.
Kläre aber immer zuerst mit deinem Arbeitgeber ab, ob es erlaubt ist, mit Kopfhörern oder Ohrenstöpseln zu arbeiten. Wenn du viel am Telefon bist und Gespräche mit Kunden führen musst, ist dies beispielsweise eher unpraktisch.
2. Schluss mit lauten Geräten
Sicher hast du auch schon bemerkt, wie laut Kopierer, Drucker und PCs sein können. Am besten wäre es, wenn all die lauten Geräte gegen neue, leisere ausgetauscht werden würden. Bei Bürogeräten steht das Gütesiegel „Der blaue Engel“ für geräuscharm und umweltfreundlich.
Da ein kompletter Austausch lauter Geräte recht kostenintensiv ist, werden sich verständlicherweise nicht alle Arbeitgeber dazu bereit erklären. Stattdessen kannst du ihm/ihr den Vorschlag machen, die Geräte, die man nicht ständig nutzt, in einen extra Raum zu stellen. So könnten zum Beispiel Drucker dorthin ausgelagert werden und der Geräuschpegel zumindest etwas reduziert werden.
3. Setze dich für die Einrichtung eines Besprechungsraums ein
Im Arbeitsalltag kommt es immer wieder zu Situationen, in denen man sich mit einem oder mehreren Kollegen/-innen absprechen muss. Dies wird meist direkt am jeweiligen Arbeitsplatz erledigt. Und diejenigen, die nicht an der Besprechung beteiligt sind, werden dennoch miteinbezogen, ob sie wollen oder nicht. Das ist natürlich störend.
Unterbreite deinen Kollegen/-innen deshalb den Vorschlag, einen Besprechungsraum einzurichten. Hier können dann sowohl kurze Absprachen zwischen Mitarbeitern stattfinden als auch längere Kundentelefonate geführt werden.
4. Raumbarrieren als Lärmschutz
Gerade in Großraumbüros sollte auf Raumbarrieren zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen gesetzt werden. Diese sing Raumtrenner und Lärmschutz zugleich. Es können dafür normale Regal oder Stellwände genutzt werden. Es gibt aber auch Akustik-Stellwände, die genau für den Zweck der Lautstärkedämmung entwickelt wurden.
5. Zum Telefonieren besser Headsets verwenden
Beim Telefonieren mit einem normalen Telefonhörer oder Handy wird dein Gehirn doppelt belastet. Einerseits muss es das Gesprochene am Telefon verarbeiten, andererseits wird es auch noch mit den Umgebungsgeräuschen konfrontiert.
Um konzentrierter telefonieren zu können, ist deshalb ein Headset die bessere Wahl. Damit kannst du Außengeräusche nämlich unterdrücken und dich so ganz auf die Stimme am anderen Ende der Leitung fokussieren.
6. Schlage die Einführung einer „stillen Stunde“ vor
Sicher hast du es selbst schon mal bemerkt, wenn du an einer Aufgabe sitzt, dauert es etwas, bis du dich wirklich darauf konzentrieren kannst. Funkt dann ständig irgendein Geräusch dazwischen, kommst du gar nicht so richtig in den Fokus.
Eine beliebte Technik im Zeitmanagement ist deshalb die Einführung einer „stillen Stunde“. Es handelt sich dabei um einen festen Zeitraum, der gemeinsam mit Arbeitskollegen und Arbeitgeber vereinbart wird. Währenddessen können alle vollkommen konzentriert und ungestört arbeiten, da nicht telefoniert und auch nicht mit Kollegen kommuniziert wird.
Bei der Vereinbarung einer stillen Stunde sollten folgende Rahmenbedingungen gemeinsam geklärt werden:
Wissen alle Kollegen Bescheid?
Wann findet die „stille Stunde“ statt?
Wer vertritt wen, zu welcher Zeit am Telefon?
Die „stille Stunde“ muss übrigens nicht genau eine Stunde lang dauern. Je nach Vereinbarung können auch längere Zeiträume zum konzentrierten Arbeiten eingeplant werden.
Istanbul – Ein Istanbuler Gericht hat am Mittwoch den Oppositionspolitiker und Oberbürgermeister Ekrem Imamoglu zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sieben Monaten verurteilt.
Imamoglu wurde wegen Beleidigung von Mitgliedern des Obersten Wahlrats angeklagt. Dieser hatte die Kommunalwahlen in Istanbul im Jahr 2019 annuliert.
Das Gericht verhängte außerdem ein politisches Verbot gegen Imamoglu, was ihn effektiv daran hindert, bei den Wahlen im kommenden Jahr anzutreten.
Imamoglu, Mitglied der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP), gilt seit langem als der Mann, der bei den bevorstehenden Wahlen am ehesten den Staatspräsidenten, Recep Tayyip Erdogan, ablösen könnte.
Der Oberbürgermeister von Ankara, Mansur Yavas, ebenfalls CHP-Politiker, verurteilte das Urteil aufs Schärfste.
Die heute getroffene Entscheidung ist unabhängig von Justiz und Gesetz. Wir akzeptieren nicht, dass irgendein politisches Interesse Vorrang vor dem Willen unseres Volkes haben sollte. Wir werden immer an der Seite sein, mein Vorsitzender, auf diesem Weg, den wir Hand in Hand gehen.
Bugün alınan karar adaletten ve hukuktan bağımsızdır. Hiçbir siyasi çıkarın, halkımızın iradesinden üstün olmasını kabul etmiyoruz.
El ele çıktığımız bu yolda biz daima doğrudan yana olacağız Başkanım @ekrem_imamoglu
— Mansur Yavaş (@mansuryavas06) December 14, 2022
Damit die Entscheidung rechtskräftig wird, müssen jedoch auch die Verfahren des Berufungsgerichts und des Obersten Gerichtshofs abgeschlossen sein.
Die Vorwürfe gehen auf Äußerungen Imamoglus aus dem Jahr 2019 zurück, nachdem er die Bürgermeisterwahlen am 31. März desselben Jahres gewonnen hatte.
Die Ergebnisse dieser Wahl wurden annulliert, nachdem die regierende Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) Unregelmäßigkeiten bei der Stimmabgabe geltend gemacht hatte.
Es wurden Neuwahlen angesetzt, bei denen Imamoglu große Unterstützung erfuhr und viele derjenigen, die zuvor nicht für ihn gestimmt hatten, zu ihm wechselten.
„Diejenigen, die die Wahlen vom 31. März annulliert haben, sind Idioten“, sagte er damals vor Reportern.
Brüssel – Die Republik Kosovo hat offiziell einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) gestellt.
Kosovos Präsidentin Vjosa Osmani, Premierminister Albin Kurti und Parlamentspräsident Glauk Konjufca unterzeichneten am heutigen Donnerstag gemeinsam den Antrag auf EU-Mitgliedschaft und unternahmen damit den ersten formellen Schritt auf dem Weg zur Mitgliedschaft des Landes.
„Ein historischer Moment. Ein Schritt näher an der Erfüllung des Traums derer, die ihr Leben für Freiheit, Unabhängigkeit und Demokratie geopfert haben, sowie an der Erfüllung unseres gemeinsamen und unerschütterlichen Ziels, der Europäischen Union beizutreten“, schrieb Osmani auf twitter.
A historic moment. 🇽🇰 🇪🇺
A step closer to fulfilling the dream of those who sacrificed their lives for freedom, independence & democracy, as well as, fulfilling our common and unwavering ambition of joining the European Union. pic.twitter.com/TX9Ygwl2MJ
Während Bosnien und Herzegowina in den kommenden Tagen der Status eines potenziellen EU-Beitrittskandidaten zuerkannt werden soll, ist der Kosovo das einzige Land auf dem westlichen Balkan, das noch keine Schritte in Richtung eines Beitritts unternommen hat.
„Wie Sie wissen, sind wir das letzte Land auf dem westlichen Balkan, das sich um den Beitritt zur Europäischen Union bewirbt, obwohl wir das erste Land in dieser Region sind, das für Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie steht“, erklärte Kurti.
Formell hat der Kosovo jedoch lediglich eine „EU-Beitrittsperspektive“. Haupthindernis bei der EU-Annäherung ist, dass fünf EU-Mitgliedsländer – Zypern, die Slowakei, Rumänien, Griechenland und Spanien – den Kosovo nicht anerkennen.
Istanbul – Während die Nation auf die Gerichtsentscheidung und ein mögliches politisches Verbot des populären Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem Imamoglu erwartet, wurde zu einer Protestkundgebung vor der Stadtverwaltung von Istanbul aufgerufen.
Das Gerichtsurteil wird am heutigen Nachmittag verkündet. Imamoglu wird wegen Beleidigung von Mitgliedern des Obersten Wahlrats angeklagt. Dieser hatte die Kommunalwahlen in Istanbul im Jahr 2019 annuliert. Seit dem Sieg bei den Kommunalwahlen 2019 gilt Imamoglu als Konkurrent von Erdogan.
„Saraçhane ist die Heimat von 16 Millionen Istanbulern. So wie Istanbul und die Türkei zuvor ihren Willen behauptet haben, werden sie dies heute tun. Unabhängig von der Entscheidung lade ich alle um 16.00 Uhr nach Saraçhane ein, um unsere Freude und unseren Willen zu zeigen“, so Imamoglu am Mittwoch auf twitter. Saraçhane ist der Stadtteil, in dem sich das Gerichtsgebäude befindet.
16 milyon İstanbullunun evi Saraçhane’dir. İstanbul ve Türkiye,
iradesine daha önce nasıl sahip çıktıysa bugün de çıkacaktır. Karar ne olursa olsun, kâh sevincimizi kâh irademizi göstermek adına herkesi saat 16.00’da Saraçhane’ye davet ediyorum.
Die Vorsitzende der oppositionellen IYI Partei, Meral Aksener, hat bereits ihre Teilnahme angekündigt. „Ich bin von Ankara aufgebrochen, wir sehen uns in Saraçhane“, schrieb Aksener auf twitter. Auch die CHP-Chefin von Istanbul, Canan Kaftancioglu hat ihre Unterstützer zu einer Teilnahme aufgefordert:
Während wir uns um 16.00 Uhr die Anhörung in der Halle ansehen, erwarten wir, dass unsere Organisation und die Istanbuler zur gleichen Zeit nach Saraçhane kommen.
Hamburg – Extremismus-Experten warnen nach der Reichsbürger-Razzia vergangene Woche vor weiteren radikalen Gruppen mit Umsturzplänen.
„Da draußen gibt es weitere, ähnliche Terrorzellen“, sagt Andrea Röpke im Interview mit dem stern. „Die Festgenommenen stellen einen ganz kleinen Bruchteil der radikalen Reichsbürgerszene dar.“ Die Journalistin und Autorin beobachtet die rechtsextreme Szene seit Jahrzehnten.
Früher sei es den Reichsbürgern um die Verteidigung ihrer Ländereien gegangen, so Röpke. Heute würden sie mit Umsturz-Gedanken Sympathisanten über unzählige Telegram-Kanäle anlocken.
„Jetzt geht es um Angriff“
Unter den Augen der Behörden habe sich die Reichsbürgerszene seit Beginn der Corona-Pandemie „unheimlich radikalisiert“. Das liege zum großen Teil an der Vernetzung mit der Querdenkerszene. Die Reichsbürger hätten sich nicht mehr als Einzelkämpfer gefühlt. „Das scheint zu einem Gefühl der Ermächtigung geführt zu haben“, sagt Röpke. Durch die Vernetzung mit Querdenkern und der AfD sei ein „riesiges, radikales Netzwerk“ entstanden.
Das Bundesinnenministerium schätzt die Zahl von Reichsbürgern in Deutschland derzeit auf etwa 23.000. Andreas Speit, Journalist und renommierter Rechtsextremismus-Experte, vermutet im selben stern-Interview jedoch ein Dunkelfeld – weil die Reichsbürger heute als gefährlich eingestuft werden, würden sich viele nicht mehr zu erkennen geben. Auch die Struktur der Szene hat sich dem Experten zufolge verändert.
„Im klassischen Reichsbürgermilieu hatten wir bislang vor allem ältere Männer. Durch die Öffnung zur Querdenkerbewegung werden es immer mehr Frauen. Das Durchschnittsalter sinkt.“
Eine bewaffnete Gruppe aus Reichsbürgern und Querdenkern soll einen Staatsstreich geplant haben. Unter den 52 Beschuldigten sind Ex-Elitesoldaten und eine frühere AfD-Bundestagsabgeordnete. In der vergangenen Woche haben die Ermittler zugeschlagen: Spezialkräfte der Polizei stürmten Wohnungen der Beschuldigten. Die Bundesanwaltschaft wirft den rund 50 Frauen und Männern vor, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben.
Unter anderem soll die Gruppe geplant haben, das Reichstagsgebäude zu stürmen, durch Anschläge auf die Stromversorgung bürgerkriegsähnliche Zustände herbeizuführen, sowie die Bundesregierung abzusetzen, um dann die Macht zu übernehmen. Ein Staat nach Vorbild des Deutschen Reichs von 1871 sollte errichtet werden.
Ankara – Wie der türkische Präsident bekannt gab, hat die Türkei im Südosten des Landes 150 Millionen Barrel Ölreserven im Wert von 12 Milliarden Dollar entdeckt.
„Wir haben in Gabar Mountain 150 Millionen Barrel Nettoölreserven entdeckt. Es ist eine der 10 größten Onshore-Entdeckungen im Jahr 2022. Der Wert der Reserven liegt bei etwa 12 Milliarden Dollar“, sagte Recep Tayyip Erdogan nach der Kabinettssitzung in der Hauptstadt Ankara.
Erdogan wies darauf hin, dass die Türkei ihre Ölexplorationsaktivitäten an Land intensiviert habe, und sagte, dass die Ölförderung begonnen habe. Zum hundertjährigen Bestehen der Türkischen Republik im kommenden Jahr will Ankara seine Tagesproduktion auf 100.000 Barrel erhöhen, so der türkische Präsident Erdogan.
Cumhurbaşkanı Erdoğan: Gabar Dağı’nda 150 milyon net petrol rezervinde saha keşfettik. 2022’de karada yapılan en büyük 10 keşiften biri. Rezerv değeri yaklaşık 12 milyar dolar. https://t.co/WALRVhJMw8pic.twitter.com/OMAqZrQGHq
Die Gothic Novel ist nicht unbedingt sehr verbreitet in der deutschen Literatur. Selbst in der Zeit der Romantik, wo sie ihre Blüte erlebte, war sie eher im englischsprachigen Raum populär. In den USA spielten dann Formen wie Southern Gothic noch länger eine Rolle. Zu den Zutaten einer solchen Geschichte zählen Schlösser, Sümpfe, Wälder, verwilderte Gärten, unheimliche Menschen, unerklärliche Erscheinungen, Romanzen und viele menschliche Abgründe.
Auch Sachsen-Anhalt hat viel davon, und jetzt auch eine deutschsprachige Schauergeschichte, die im Salzlandkreis und zwischen den Städten Bernburg und Könnern spielt. Allerdings ist die Story dazu eingebettet in eine düstere Zukunftsvision, die nicht so kommen muss, aber so kommen kann.
Düstere Stimmung über dem Waldauer Anger im Bernburger Stadtteil Waldau. (Foto: Textbüro Freital)
Europas Gesellschaften brechen auseinander, in dysfunktionalen Staaten machen sich autoritäre Tendenzen breit, teilweise gibt es bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen (bei Netflix greift etwa „Athena“ das auf).
„Anhalt Gothic Novel“ – Multikulti-Grusel aus der Provinz
In Till C. Waldauers „Anhalt Gothic Novel“ hat sich die EU in ein totalitäres Monstrum namens EFR verwandelt, das seine Bürger ausblutet und Einwanderern die Kinder raubt. Unter dem Schutz der USA (wo ein Sohn von Elon Musk Präsident ist) haben sich Länder abgespalten zu einer „Mitropa-Konföderation“ (MiK), die wohl irgendetwas zwischen Viségrad-Gruppe und Intermarium darstellen soll. Viele EFR-Bürger fliehen dorthin. Einzelne Bundesländer wie Sachsen und Sachsen-Anhalt haben auch den Abflug gemacht und sich der MiK angeschlossen. Weil alles schnell gehen musste und die schon da war, hat die einfach Verfassung und Institutionen der USA kopiert.
Im „Salzland County“ geht nun eine amerikanische Geheimdienstzelle (CIC Field Office) vor Ort dem Verschwinden mehrerer Minderjähriger aus unterschiedlichen Communitys nach. Eigentlich soll sie nur klären, ob es wie schon einmal zuvor Auftragstäter aus EFR sind, die dahinterstecken. Tatsächlich wird das kleine Team aber immer mehr in Abgründe hineingezogen, die sich um die Vermisstenfälle auftun. Im Salzland selbst steigt derweil die allgemeine Unsicherheit und rechtsextreme Demagogen mit Verbindungen ins Rotlichtmilieu nutzen die Vermisstenfälle, um die Bürger gegeneinander aufzuhetzen.
Die Ami-Zelle will sich hingegen alle Seiten der Story anhören und baut auf die Expertise von Menschen aus den Communitys und Stützen der örtlichen Gesellschaft. Eine junge Powerfrau aus der Roma-Community stößt im Laufe der Geschichte zum Team dazu und sorgt für neue Impulse. Auch türkische Einwanderer erweisen sich als Stützen der CIC-Office. Am Ende kommen die Beteiligten einem grausigen Geheimnis auf die Spur – und (Vorsicht SPOILER) im Zusammenwirken schafft es die Provinzgesellschaft insgesamt, einen brutalen Serienmörder zu stoppen.
Die „Anhalt Gothic Novel“ ist eine sicher nicht unkomplizierte Geschichte, auf die man sich einlassen muss. Das liegt auch daran, dass die Gedankengänge dahinter sehr unkonventionell sind. Für den Mainstream wohl auch zu avantgardistisch.
Die Geschichte ist aber flott erzählt und voll von – oft ironischen – Anspielungen. Auch die Inspirationen, die man herauslesen kann, sind sehr vielfältig. Einer der Protagonisten hat seine Kinder allesamt nach Figuren aus E. T. A. Hoffmanns „Goldenem Topf“ benannt, und eine davon, Serpentina, wird zur großen Liebe von CIC-Nachwuchshoffnung Erich Bruckner. Dieser wird jedoch gleich unsanft von einem spießigen Nachbarn empfangen, der gewisse Ähnlichkeiten mit der „Alten“ aus der genannten Erzählung aufweist.
Die Rote Kirche Waldau in Bernburg in einer unheilschwangeren Morgenstimmung. (Foto: Textbüro Freital)
Man meint jedoch auch Einflüsse aus US-Serien und Filmen der vergangenen Jahrzehnte wahrzunehmen. Die oft düstere Grundstimmung und abgründige Phänomene innerhalb der Dorfcommunity haben etwas von der ersten „True Detective“-Staffel. Aber auch, wer mit der 1980er Miniserie „Die Polizei-Chiefs von Delano“ vertraut ist, erahnt, dass diese zu den Favoriten von Autor Waldauer gehören dürfte. Die Art und Weise, wie Romni-Wirbelwind Kyra Kováč am Ende ihre Mitstreiter auf die richtige Spur bringt, könnte zudem glatt einer Folge von „X-Factor – Das Unfassbare“ entstammen.
Eine leichte Lektüre ist die „Anhalt Gothic Novel“ nicht, aber lohnend. Sie ist kurzweilig, arbeitet viel mit Ironie und Situationskomik, und beim Lesen stellt sich sogar ein gewisser Bildungseffekt ein. So weiß man zum Schluss um einiges mehr über kulturelle Bräuche der Roma, ebenso wie über die jüdische Sicht auf das Übernatürliche. Und wer Bernburg oder den Salzlandkreis noch nicht bereist hat, wird dem Gedanken, dies zu tun, zumindest nicht abgeneigt sein.
NEX24 sprach mit dem Autor der „Anhalt Gothic Novel“, Till C. Waldauer.
Herr Waldauer, halten Sie ein Szenario, wie Sie es Ihrer Geschichte vorausschicken, in Zeiten wie diesen wirklich für hilfreich? Abgesehen davon, dass es manche für weit hergeholt halten könnten.
Zuallererst möchte ich deutlich machen: Die „Anhalt Gothic Novel“ ist nichts Politisches. Sie ist eine Liebesgeschichte mit Elementen der Romantik in ihren lichten und dunklen Spielarten… und eine Hommage an diesen wunderbaren Flecken Erde, den ich über acht Jahre meine Heimat nennen durfte. In dieser Zeit durfte ich auch die verschlungenen Pfade, verlassenen Orte, mysteriösen oder verborgenen Ecken und Nebenstraßen des Salzlandes kennenlernen. Diese waren so inspirierend, dass mir dazu eben Geschichten einfielen.
Natürlich musste ich das Setting irgendwie wählen, als mir erstmals die Idee zu der Gothic Novel kam. Etwas in der Zukunft erschien mir dabei als angemessen, und die politische und kulturelle Großwetterlage verhieß damals schon nicht immer Gutes. Das war wenige Jahre vor dem Erscheinen des Buches „Die Welt im Jahr 2035: Gesehen von der CIA und dem National Intelligence Council“. Dort war von vielen unschönen Entwicklungen die Rede, aber auch – was viele nicht bemerkt haben – von Chancen. Und in meinem Setting hat, wie es wohl auch kommen wird, falsche, ideologische Politik vieles zerstört, aber Entwicklungen wie der demografische Wandel bieten auch neue Möglichkeiten.
Vieles in der Geschichte ist übrigens nicht oder zumindest nicht vollständig erfunden. Ein CIC Field Office gab es nach 1945 beispielsweise auch in meiner österreichischen Geburtsheimat. Dieses beobachtete kommunistische Umtriebe und arbeitete vor allem mit Geflüchteten aus Ungarn zusammen. Die Zellen gab’s in mehreren Staaten, manchmal spielten sie rühmliche Rollen, manchmal weniger. Einige Akteure tauchten später in Gladio-Zusammenhängen wieder auf. Sollte es wirklich zu Zusammenbrüchen in Europa kommen, würde es solche Strukturen wahrscheinlich wieder geben. Von daher ist die Idee nicht so unstimmig.
Aber auch einige wirklich grotesk anmutende Begebenheiten, die Eingang in die Story gefunden hatten, habe ich Ende der 2000er entweder selbst ähnlich erlebt oder aus sicherer Quelle zugetragen bekommen: von brennenden Wohnwägen auf Feldwegen, in denen Prostitution betrieben wurde, über einen Hochstapler aus Dessau, der sich als Headhunter ausgab, bis hin zu einem Nazi-Club, der sich als vermeintlicher Kulturverein öffentliche Fördergelder erschleichen wollte. Der war zwar nicht im Salzland, aber ihn in meine Novel einzubauen, war eben künstlerische Freiheit. Ebenso wie den pingeligen Nachbarn Götzenberger, der einem früheren Familienmitglied nachempfunden ist.
Auffällig ist ja schon zu Beginn der Story, dass das europäische Projekt überhaupt nicht gut wegkommt… Aber sind es denn nicht hauptsächlich die Europäer, die heute noch unbeirrbar für Werte einstehen?
Nun, mein Eindruck ist: Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen sind in einem Teufelskreis aus Schuldkomplexen und Größenwahn gefangen, gleichzeitig hängen alle relevanten Kräfte in einem Mindset fest, das schon vor 200 bis 300 Jahren zur Zeit seiner Entstehung toxisch war.
Gleichzeitig greift irgendetwas zwischen manisch-depressiver Persönlichkeitsstörung und kollektivem ODD-Syndrom [Oppositionelle Verhaltensstörung; d. Red.] um sich. Man sucht den Bruch mit allem, was in irgendeiner Weise als traditionell, religiös oder irgendwie sonst zeitlos anmutet, weil man einen dogmatischen, linearen Fortschrittsmythos offenbar als Chance sieht, auch aus der eigenen blutigen und totalitären Geschichte aussteigen zu können.
Dazu kommt eine krankhafte Sucht nach Selbstvergewisserung – deshalb auch dieses 24/7-Virtue-Signalling mit Regenbogenfahnen oder was halt gerade angesagt ist – und Selbsterlösung. Da hat man die deutschen Twitter-Generäle, die sich danach sehnen, nach zwei verlorenen Weltkriegen, die man angezettelt hat, jetzt endlich einen auf der vermeintlich „richtigen“ Seite zu führen. Andere wollen dann nicht nur das eigene Gewissen, sondern gleich die ganze Welt miterlösen. Etwa diese Klimakleber-Sekte, die glaubt, vom Schicksal ausersehen zu sein, um den gesamten Planeten zu retten, und deshalb über jedem Gesetz zu stehen.
Es wäre sicher spekulativ, diesen blindwütigen Drang zur Weltbekehrung und Welterlösung schon bis zu Karl dem Großen oder den Kreuzzügen zurückzuverfolgen, obwohl es sicher Argumente dafür geben wird, das zu tun. Aber spätestens mit Luther, Rousseau und Kant hat sich über ganz Europa ein fanatischer und jakobinischer Rigorismus ausgebreitet, den nach dem Desaster der Französischen Revolution Malthus, Marx und Gobineau noch weiter auf die Spitze getrieben hatten – die Stichwortgeber für die späteren totalitären Menschheitskatastrophen. Deren gefährlicher Irrsinn ist aber immer noch die faktische Grundlage für die heutigen politischen Kräfte. Auf der Linken Marx allein oder Marx und Malthus zusammen, auf der Rechten Malthus und Gobineau.
Und heute ist man im Grunde immer noch tief im Inneren davon überzeugt, dass es ohne Europa keine Zivilisation, keine Moral, keine Werte, keine Vorstellungen von Menschenwürde, keinen wirtschaftlichen und keinen technologischen Fortschritt in der Welt gäbe. Als ob die anderen alle mehr oder minder auf der Wurstbrühe dahergeschwommen wären.
Die „Bürde des weißen Mannes“ 2.0 also?
Im Grunde läuft es darauf hinaus. Man lernt nicht aus Fehlern, weil man eigene nicht als solche erkennt. Stattdessen hält man weiterhin andere für zu dumm, zu rückständig, zu ungebildet, was auch immer, um die wahren Probleme der Zeit zu erkennen und die richtigen Antworten auf die richtigen Fragen zu geben. Das gilt ja sogar für US-Amerikaner, sobald sie nicht in der „gewünschten“ Weise gewählt haben. Und teilweise hält man die eigenen Landsleute oder bestimmte EU-Mitgliedstaaten dazu nicht für fähig und deshalb für maßregelungsbedürftig.
Diese Denkweise ist im Grunde unfähig, andere als gleichwertig oder als Träger berechtigter Interessen anzusehen. Auf der extremen Rechten…
… die im Buch ja böse persifliert wird …
Ja, das musste auch mal sein, zumal die Darstellungen ja nicht einmal völlig aus der Luft gegriffen sind. Dort ist der Überlegenheitsdünkel halt für alle sichtbar und man versucht gar nicht erst, einen gegenteiligen Eindruck zu erwecken. Da rufen AfD-Anhänger dann eben nach einer Ein-Kind-Politik für Afrika, weil sie die überalternde „weiße Rasse“ vor dunkelhäutigen Kindern schützen wollen, die vielleicht irgendwann einmal hier einwandern könnten.
In „fortschrittlichen“ Kreisen ist es deutlich subtiler, da geht’s dann eher um Paternalisierung. Da heißt es dann, Menschen sollten generell „kinderfrei“ bleiben, weil das sonst den CO2-Abdruck erhöhe. Oder Jugendämter lassen vor allem in Einwanderermilieus oft schon vage Verdächtigungen ausreichen, um Kinder aus ihren Familien zu nehmen. Türkiye hatte diesbezüglich ja schon mehrfach seine Botschafter eingeschaltet. Als ob es nicht ausreichen würde, ihnen so schon durch die allgegenwärtige politische Indoktrination ihre Kindheit zu stehlen. Aber da geht’s halt um das vermeintlich Gute oder gut Gemeinte und das Emanzipatorische – und es ist dann nur zu deren Bestem.
Am Ende des Tages ist die „Völkerschau“-Mentalität links und rechts gleichermaßen vorhanden. Und dieses neokoloniale Denken zeigt sich nicht nur, wenn es wie jüngst um irgendwelche Binden bei der Fußball-WM in Katar geht, wo man die sexuelle Freiheit bis aufs Messer verteidigt, wahrscheinlich, weil es bald die einzige ist, die man noch hat. Die ideologische Politik der Europäer gefährdet nicht nur hier Freiheit und Wohlstand. Sie geht im globalen Süden über Leichen.
Man will durch völlig unrealistische, planwirtschaftliche Ansätze das Weltklima retten, vernichtet dadurch den eigenen Wohlstand – aber verhindert vor allem, dass in Afrika, Asien oder Lateinamerika mehr davon entsteht. Denn dort hat man noch weniger Reserven, um die Folgekosten missglückter Experimente zu stemmen. Bei uns heißt das, dass in einer Stadt mal der Strom ausfällt und horrende Energiepreise den Wohlstand ruinieren. Luisa Neubauer lebt trotzdem noch im Luxus und kann um die Welt jetten. Dort heißt es aber, dass Menschen verhungern oder keine medizinische Behandlung bekommen.
Der Rest der Welt kann allerdings nichts für europäische Befindlichkeiten. Die Europäer glauben jedoch in ihrem Narzissmus, die Welt würde sich nur um diese drehen. Dem ist aber nicht so. Die Zeiten, in denen Europa vier Fünftel des Erdballs beherrscht hatte, sind vorbei und kommen nie wieder. Im Übrigen sind die „europäischen Werte“, vor allem jene des säkularisierten Protestantismus, laut Ingelhart-Survey weltweit gesehen gar nicht der Maßstab, den alle für erstrebenswert halten, sondern eher sogar der Fringe.
In Ihrem Buch spielt multikulturelles Zusammenleben eine tragende Rolle. Bisher ist der Osten Deutschlands ja nicht gerade dafür bekannt, für so etwas offen zu sein.
Ich verwende eigentlich das Wort „plurikulturell“ lieber als „multikulturell“. Zum einen, weil „Multikulturalität“ ein sinnentleerter Kampfbegriff geworden ist, zum anderen, weil „plurikulturell“ besser trifft, worauf sich ein künftiges Zusammenleben stützen sollte. Die demografische Entwicklung macht vor keinem Halt, und auch wenn ich es mir anders wünschen würde, wird die alteingesessene europäische Mehrheitsgesellschaft nicht mehr in der Masse zu einem ausreichend gesunden Verhältnis zu Ehe, Familie und Kindern zurückfinden, um ihr gegenzusteuern.
Nicht einmal, wenn jährlich so viele Menschen zuwandern würden, wie es Wirtschaftsverbände als wünschenswert erachten, würde sich der Trend als solcher umkehren. Und je mehr die Mehrheit auf Gleichmacherei und Assimilation beharrt, und das, ohne selbst Anlass dazu zu geben, umso unattraktiver wird Deutschland für potenzielle Einwanderer. Vor allem für solche, die sich ihr Zielland aussuchen können.
Es haben aber jetzt schon etwa 26 Prozent der Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund, und in 30, 40 Jahren werden es noch mehr sein. Plurikulturalität heißt in dem Kontext, dass man sich im Interesse aller Beteiligten an den Gedanken gewöhnen sollte, dass mehrere unterschiedliche Kulturen in Deutschland und in Europa leben werden. Inwieweit eine wechselseitige Durchdringung, Beeinflussung oder ein Nebeneinander stattfinden wird, bleibt dabei eben offen. Es wird sich weisen, und man sollte das auch den Menschen selbst überlassen. Es lässt sich eben weder eine Assimilation an irgendeine ideologisch konstruierte „Leitkultur“ erzwingen noch eine oberflächliche, herunterdestillierte Globalkultur, in der alle auf Kosten ihrer Eigenheiten aufgehen. Das ist aber auch gut so.
Entscheidend ist, dass wir die Potenziale nutzen, die aus dieser Pluralität herrühren. Und diese Pluralität ist, wenn das gelingt, eine Stärke. Dazu gehört es aber auch, falsche Vorstellungen, Erwartungen oder Klischees über Bord zu werfen – und anderen zuzuhören und ihnen unvoreingenommen zu begegnen. In einer Zeit, in der der Begriff „Versteher“ als Schimpfwort benutzt wird, sollte man sich erst recht bemühen, einer zu werden.
In meiner Story zeigt sich eine Gesellschaft stark, weil sie Unterschiedlichkeiten als Normalität auffasst und deshalb einen verbindenden gesunden Menschenverstand an die Stelle von Ressentiments setzt. Und in so einer Gesellschaft muss sich dann auch keiner verbiegen oder verändern, nur weil andere das von ihm erwarten.
An einer Stelle im Buch ist auch die Rede von Ibn Khaldun und vom Millet-System der Osmanen. Gibt es aus Ihrer Sicht etwas in der osmanischen oder türkischen Geschichte oder Gegenwart, womit sich auch Europäer intensiv befassen sollten? Zum Beispiel bezüglich Pluralität?
Türkiye ist jedenfalls ein interessantes Modell… das Land ist einen Weg gegangen, von dem sich Europa einiges abschauen könnte. Vor allem, weil Türkiye zu Beginn selbst so viel von Europa übernommen hatte, oft fast zwanghaft, und dann merkte, dass das doch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich sage ja nicht, dass es in Türkiye keine Probleme oder Verbesserungspotenziale gäbe. Die gibt es überall. Unterm Strich stehen das Land, die türkische Wirtschaft, die Gesellschaft aber definitiv besser da als noch vor 20 oder 30 Jahren.
Türkiye ist vor allem ein gutes Beispiel für ein postsäkulares Gemeinwesen, das es geschafft hat, ein erstarrtes, elitäres, paternalistisches System zu überwinden, wie es in Europa immer wieder entstanden war. Ähnlich wie in vielen europäischen Ländern heute hatte dieses ja ethnische, religiöse und kulturelle Pluralität als Bedrohung empfunden.
Heute hingegen akzeptiert es selbst der Vorsitzende der CHP, dass man Frauen nicht ihres Kopftuchs wegen benachteiligen darf. Der öffentlich-rechtliche Sender TRT sendet auch in Minderheitensprachen, Kirchen wurden restauriert, das alevitische Gemeindeleben erfährt eine Aufwertung – das alles wäre noch Ende der 1980er nicht denkbar gewesen. Und an das Verbot von Arabesk-Musik hat sich sowieso nie einer gehalten.
Auch außenpolitisch ist Türkiye eher ein Bannerträger des gesunden Menschenverstandes und des Realismus. Anders als die EU gießt man im Ukraine-Konflikt nicht noch Öl ins Feuer und setzt auf Konfrontation, sondern Türkiye nützt alle Möglichkeiten, um Leid zu minimieren und Diplomatie zu stärken.
Vom Grundkonzept her sehe ich aber, auch bei allem, was dort vielleicht nicht optimal läuft, die USA als das Modell, in dem sich Freiheit, Wohlstand und ein positives Verständnis von Pluralität bei gleichzeitiger intakter Selbstwahrnehmung am besten und am stabilsten behauptet haben. Eine freie Republik und damit anders als so oft in Europa eine Demokratie, die nicht darin besteht, dass irgendein Mob Mehrheiten herbeischreit oder Medien einen Konsens fabrizieren. So was brauchen wir auch: mehr freie Bürger und weniger Konformisten.
Till C. Waldauer, Anhalt Gothic Novel. Books on Demand 2022, ISBN-13: 9783756842599.
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