İki ay önce İstanbul Esenyurt’tan Vietnam’a çalışmaya giden gemi makine dairesi personeli 2 çocuk babası Sinan Ergül (52), taksi beklerken sokak ortasında bıçakla öldürüldü. pic.twitter.com/Oybh5HCkaI
— Hürriyet.com.tr (@Hurriyet) August 7, 2023
Mord in Ha Tinh
Vietnam: Türkischer Seemann ermordet
Grauer Wolf-Deebatte
Oezcan: „Der Nationalismus ist im Islam verboten“
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Notfallversorgung
Kinderärztepräsident fordert Gebühr für Notdienst-Nutzung
CDU-Ostbeauftragter Müller: „Wir müssen uns hart nach rechts abgrenzen“
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Türkei: „Ekrem İmamoğlu setzt weiterhin auf Zermürbungstaktik“
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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Laut einer Umfrage des Umfrageinstitutes MetroPoll glauben in der Türkei fast 44 Prozent der Bevölkerung, dass die irreguläre Migration die größte Bedrohung für die Türkei darstellt.
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Türkische Außenpolitik mit Hakan Fidan
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
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Der türkische Außenminister Hakan Fidan traf am Mittwoch bei der Wiederaufbaukonferenz in London mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock zusammen.
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Türkei-Erdbeben
EU-Bank: Weitere Millionen für Erdbebenopfer der Türkei
Der 600-Millionen-Euro-Rahmen für die Türkiye-Katastrophenhilfe, der erste Rahmen dieser Art in den EBRD-Regionen, zielt darauf ab, Unternehmen und Einzelpersonen, die von der Katastrophe betroffen sind, zu unterstützen sowie neue Darlehen für Unternehmen bereitzustellen, die sich an den Wiederherstellungs- und Wiederaufbaubemühungen in dem Gebiet beteiligen, um die Rolle des Privatsektors bei der Katastrophenhilfe zu stärken. Bis heute wurden, einschließlich des Darlehens an die İşbank, den Partnerbanken der EBWE in diesem Rahmen fast 350 Millionen US-Dollar zugewiesen. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der İşbank, Gamze Yalçın, sagte:Joining forces w/ @isbankasi for earthquake relief!
We extend a US$109M loan to İşbank, Türkiye’s largest private bank, to support businesses & individuals affected by the Feb 6 earthquakes in the south-eastern region. https://t.co/OonOgkVzQB pic.twitter.com/0nlXrrSWIV — The EBRD (@EBRD) August 4, 2023
„Wir bei der İşbank freuen uns, dass wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit der EBRD durch diese Darlehensvereinbarung, die für die Unterstützung der betroffenen Region von großer Bedeutung ist, weiter stärken können. Die unschätzbare Unterstützung der EBRD für die türkische Wirtschaft und die betroffene Region im Rahmen des DRF wird sehr geschätzt. Auch die İşbank Group wird mit ihrem eigenen Katastrophenpaket in Höhe von 10 Milliarden TRY die Region mit dieser neuen Fazilität weiter unterstützen.“Bis heute hat die EBRD mehr als 18 Milliarden Euro in verschiedene Sektoren der türkischen Wirtschaft investiert, vor allem in den privaten Sektor.
Türkei
Türken sehen in Migration größere Bedrohung als in Terror
Which of the following do you think is the biggest threat to Türkiye? pic.twitter.com/gdxFU51Db0
— Ozer Sencar (@ozersencar1) August 5, 2023
Wohnraummangel
Vonovia-Chef Buch fordert niedrigere Bauzinsen und weniger Bauvorschriften
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– Türkei – Ukraine-Krieg: Mieten steigen in Antalya um bis zu 300 Prozent
Die Miet- und Immobilienpreise in der türkischen Provinz Antalya sind seit Beginn des russisch-ukrainischen Krieges in die Höhe geschnellt, da Russen und Ukrainer, die aus ihren Ländern fliehen mussten, dort Immobilien erwerben.
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Disney-Entscheidung
Atatürk-Film: Türkei machtlos gegen Armenier-Lobby
Ob der Film „Atatürk“ aber von Disney+ aufgrund dieses starken Engagements der ANCA abgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass Disney+ mehrere türkische Filme bereits aus dem Portfolio genommen hatte, darunter „Kral Şakir: Geri Dönüşüm“, „Ben Gri“ und „Kaçış“. Und nun traf es eben „Atatürk“. Also doch nur ein Zufall, dass die Forderung der ANCA und die Entscheidung des Streamingdienstes zeitnah zusammenfielen?
Offensichtlich versucht Disney+ seit geraumer Zeit die internationale Filmsparte auszudünnen, weshalb auch viele türkische Filme nicht mehr gestreamt werden. Bob Iger, CEO von Disney+, hatte zuvor erklärt, dass das Unternehmen seine internationalen Originale reduzieren und sich auf weltweite Veröffentlichungen konzentrieren werde. Dabei gehe es um rund 5 Milliarden US-Dollar, die es einzusparen gelte. Ferner wolle sich Disney+ nicht auf Kulturkriege einlassen, so Iger. Das heißt, Disney+ setzte bereits türkische Filme ab, ehe ANCA auf die Idee kam, ein Film ins Visier zu nehmen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist aber doch, dass es im Gegenzug nahezu keine gegensätzliche Meinung oder Protest gab, die diesem Social-Media-Massenphänomen, der von der ANCA angestoßen wurde, etwas entgegensetzen konnte. Weder hatte die Ataturk Society of America (ASA) von sich reden gemacht, noch irgendeine andere türkische Organisation in den USA. Zwar hatte die türkische Botschaft in Washington D.C. energisch protestiert, aber das ist in Anbetracht der offiziellen türkischen Lesart in der westlichen Sphäre nicht durchdringend genug.
Die ANCA bewies immer wieder, wie man in modernen Gemeinschaften als kleine und vermeintlich schwache Gruppe sich durchsetzen kann. Diese relativ kleine Interessengruppe, die Sonderinteressen verfolgt, mischt sich in die Modernisierung von F-16 Kampfflugzeugen ein, versucht den Verkauf von F-35 Kampfflugzeugen zu verhindern oder setzt sich für den Auslandsmilitäreinsatz in Nordsyrien ein. Wo auch immer die Türkei ihre Interessen verfolgt, konterkariert diese kleine Interessengruppe diese türkischen Ziele.
Das ist kaum verwunderlich, herrscht doch innerhalb dieser Gruppe eine gemeinsame Meinung, ist straff organisiert und hat einen hohen Interaktionsgrad. Damit gewinnt ANCA immensen Einfluss auf die Politik wie auch Mehrheitsgesellschaft, kann in Sozialen Medien Trends setzen und auf Situationen aufmerksam machen, die sie zu beeinflussen versucht.
Und wie sieht es bei türkischen Interessengruppen weltweit aus? Offensichtlich sind sie zu groß, damit schwerfällig, besitzen unterschiedliche Meinungen und können sich nicht auf einen Nenner einigen – oder wieso hört man von denen nichts? Zudem setzt sich offenbar auch der Drang jedes Einzelnen in den Vordergrund, sich politisch zu profilieren, vielmehr die eigenen Interessen zu befriedigen als die Interessen der Gruppe zu verfolgen.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Die ASA kam in den USA nicht einmal in die Pötte, um dem Hashtag #CancelAtaturk etwas entgegenzusetzen. Als jedoch die Entscheidung der Disney+ bekannt gegeben wurde, übte man sich in Entrüstung, die seinesgleichen sucht. Etwas zu spät wie ich meine.
Das ist in Europa oder in Deutschland nicht anders. Eine starke türkische Interessengruppe, die die Interessen der Auslandstürken z.B. in Deutschland vertritt, sucht man vergebens. Vielmehr sind es kleine wie große Gruppen, die mehr schlecht als recht Einzelinteressen verfolgen und dabei tunlichst vermeiden, mit anderen Gruppen in Kontakt zu treten oder langfristig zusammen zu arbeiten.
Im Nachhinein zeigt man sich bei gegensätzlicher Entscheidung politischer oder gesellschaftlicher Natur jedoch stets entrüstet, das aber schnell vom Alltag verdrängt. Im Zusammenspiel all dieser Akteure würden sich die Machtverhältnisse in Deutschland oder in den USA aber gravierend verändern. Diesen mit entscheidenden Punkt wollen die Spitzen dieser Interessengruppen offenbar nicht aufgreifen. Dabei würde man damit die öffentliche Diskussion beeinflussen, mit Politikern kommunizieren, die eigene Weltsicht und Interessen voranbringen. Etwas, worauf die Auslandstürken seit Jahrzehnten vergeblich warten.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.
Zum Thema
– Rezension – Buch: Geschichte im Fadenkreuz der armenischen Lobby
In dieser interdisziplinären Arbeit thematisiert Cannon die Zweckentfremdung der Geschichtsforschung für politische Ziele. Weder die Forderung der Türkei, das Thema Historikern zu überlassen noch die Forderung der armenischen Diaspora die Geschehnisse dem moralisch-politischen Urteilsvermögen nationaler Parlamente zu übergeben spiegelt die Realität des Diskurses wider.
Denn Tatsache ist, und das ist das eigentlich Bedenkliche, dass das Thema im Wesentlichen von hochspezialisierten lobbyistischen Gruppierungen öffentlichkeitswirksam immer wieder platziert wird und vielmehr im parlamentarischen Geschäftsbetrieb zirkuliert als in akademischen Lehrkreisen offen und ehrlich behandelt wird.
Buch: Geschichte im Fadenkreuz der armenischen Lobby

