Immobilien
Wohneigentum ist bis zu 15 Prozent günstiger als vor einem Jahr

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Wie in den meisten Großstädten sinken auch in vielen deutschen Städten mittlerer Größe die Kaufpreise von Wohnungen. In insgesamt 51 von 54 untersuchten Mittelstädten hat sich Wohneigentum im Vergleich zum Vorjahr vergünstigt. In 11 Städten liegt das Minus sogar im zweistelligen Prozentbereich. Das zeigt eine aktuelle Analyse von immowelt, in der die durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) in ausgewählten mittelgroßen Städten (50.000 bis 100.000 Einwohner) untersucht wurden. „Der Anstieg der Bauzinsen hat auch in den deutschen Mittelstädten zum Ende des Immobilienbooms geführt“, sagt Felix Kusch, immowelt Country Managing Director. „Nach jahrelangen Zuwächsen sinken die Preise für Wohneigentum in vielen mittelgroßen Städten nun spürbar. Für Käufer könnte das die Chance bieten, sich den Wunsch nach der eigenen Wohnung zu erfüllen. Zwar wird die Immobilienfinanzierung durch das hohe Zinsniveau erschwert, gleichzeitig ermöglicht der im Vergleich zur Niedrigzinsphase geringere Konkurrenzdruck aber auch Nachverhandlungen beim Preis.“ Stärkste Rückgänge in Schwerin, Lüneburg, Bayreuth und Lüdenscheid In der Spitze zahlen Wohnungssuchende in deutschen Mittelstädten derzeit 15 Prozent weniger für eine Eigentumswohnung als vor einem Jahr. Das ist etwa in Schwerin der Fall, wo der Quadratmeter aktuell im Mittel 2.476 Euro kostet. Vor 12 Monaten mussten Käufer in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns noch mit 2.915 Euro pro Quadratmeter rechnen. In drei weiteren Mittelstädten sind die Angebotspreise von Bestandswohnungen ebenfalls um 15 Prozent eingebrochen: Im niedersächsischen Lüneburg kostet der Quadratmeter derzeit durchschnittlich 3.727 Euro, in Bayreuth im nördlichen Bayern sind es 3.531 Euro und im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid 1.984 Euro. Sinkende Kaufpreise auch in teuren Städten Süddeutschlands Am teuersten sind Eigentumswohnungen in den Mittelstädten Süddeutschlands. Allerdings ist es auch hier zu spürbaren Preisrückgängen gekommen: In Konstanz, der kostspieligsten Stadt in der Analyse, zahlen Käufer gegenwärtig im Mittel 6.043 Euro pro Quadratmeter für eine Bestandswohnung – 6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Auch in anderen Mittelstädten Baden-Württembergs kostet Wohneigentum derzeit deutlich weniger als vor 12 Monaten, etwa in Tübingen (4.985 Euro; -9 Prozent), Böblingen (4.403 Euro; -11 Prozent) oder Friedrichshafen (4.388 Euro; -9 Prozent). Das gleiche gilt für mehrere hochpreisige Mittelstädte Bayerns. In Rosenheim, mit durchschnittlich 5.275 Euro pro Quadratmeter die zweitteuerste Stadt der Untersuchung, sind die Angebotspreise von Bestandswohnungen innerhalb eines Jahres im Schnitt um 7 Prozent zurückgegangen. In Landshut (4.760 Euro) und Neu-Ulm (4.041 Euro) beträgt das Minus jeweils 5 Prozent, in Bamberg (3.906 Euro) sind die Kaufpreise um 6 Prozent gefallen. Preiswerte Mittelstädte im Osten und in NRW Die günstigsten Eigentumswohnungen finden Käufer in den Mittelstädten Ostdeutschlands. Dort übersteigt das Wohnungsangebot oftmals die Nachfrage, was die ohnehin niedrigen Preise weiter sinken lässt. Gera in Thüringen ist mit 1.222 Euro pro Quadratmeter (-2 Prozent) die günstigste Mittelstadt der Analyse, gefolgt vom sächsischen Zwickau mit 1.259 Euro (-5 Prozent). Preiswertes Wohneigentum gibt es auch in mehreren mittelgroßen Städten Nordrhein-Westfalens: In Iserlohn (1.903 Euro; -7 Prozent), Marl (1.960 Euro; -3 Prozent) und Lüdenscheid (1.984 Euro; -15 Prozent) kosten Bestandswohnungen im Mittel weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter.

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– Immobilien – Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Wer möchte nicht glücklich und ohne Kopfschmerzen in das neue Heim in der Türkei einziehen? Marina Bütün, die seit 2003 in der Türkei an der Westküste in der Provinz Muğla mit ihrem türkischen Mann lebt und dort 2005 eine Immobilien-Firma mit Schwerpunkt Bau von Einfamilienhäusern gründete, hat ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst.

Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Türkei-Wahlen 2023
Türkei: Oppositionspolitiker Kılıçdaroğlu verspricht „blitzschnelles Internet“

Ankara – In einem am Dienstag veröffentlichten Video versprach der gemeinsame Präsidentschaftskandidat des Oppositionsbündnisses der „Allianz der Nation“, Kemal Kılıçdaroğlu, ein viel „blitzschnelles Internet“, falls er an die Macht kommen sollte. Er versprach eine Downloadgeschwindigkeit von 1000 MB die Sekunde in den Metropolen und 100 MB in den Städten. Der CHP-Chef versprach 35 Mrd Dollar in die Kommunikationsstruktur zu investieren und das Land mit Glasfasernetzen zu überspannen. „Wir werden die Länge unseres Glasfasernetzes so schnell wie möglich auf 2 Millionen Kilometer erhöhen.“

Kılıçdaroğlu:

„Wir befinden uns in einem digitalen Zeitalter. Die Welt spricht über die großartigen Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, der Quantentechnologien, der intelligenten Medizin, der tragbaren Technologien und des Internets der Dinge. Was brauchen wir also zuerst, um in der Welt der Zukunft nicht ins Hintertreffen zu geraten? Wir haben eine solide Internetinfrastruktur und ein blitzschnelles Internet“

„Junge Leute, wir werden für euch in der virtuellen Welt ein Netz mit Lichtgeschwindigkeit schaffen. Ihr werdet mit der Welt konkurrieren. Auf geht’s Türkei. Lasst uns wählen, lasst uns von langsamer Internetgeschwindigkeit und unterbrochenen Verbindungen verabschieden“, sagte er.

Am 14. Mai finden in der Türkei Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die Wahlen erfolgen damit nur drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben, das allein in der Türkei mehr als 50.000 Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben und obdachlos gemacht hat

Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Sechser-Bündnis formiert, das von der CHP angeführt wird. Erdogan tritt mit seiner islamisch-konservativen AKP im Bündnis mit der nationalistischen MHP und der kleinen BBP an und erhofft sich eine weitere Amtszeit als Präsident.

Türkei
Istanbul: Am Donnerstag eröffnet der „Mädchenturm“

Istanbul – Nach einer fast zweijährigen Restaurierungsarbeit soll am Donnerstag (11. Mai) einer der berühmtesten Wahrzeichen Istanbuls, Kiz Kulesi (Mädchenturm), wiedereröffnet werden. Das Ministerium für Kultur und Tourismus restaurierte das Gebäude unter der Leitung eines wissenschaftlichen Ausschusses, der sich aus prominenten Persönlichkeiten zusammensetzte, wie dem Architekten Feridun Cılı, der führenden türkischen Altertumswissenschaftlerin Zeynep Ahunbay und schließlich dem Architekten Han Tümertekin, der zahlreiche Artikel in der internationalen Fachwelt veröffentlicht hat. Die Eröffnung des historischen Turms verzögerte sich ein wenig, da das Renovierungsteam beschloss, nach den verheerenden Erdbeben vom 6. Februar Verstärkungsarbeiten im Turm durchzuführen. Der aus dem 5. Jahrhundert stammende Turm ist etwa 30 Meter hoch und diente im Laufe der Zeit als Leuchtturm, optischer Telegraf, Quarantänestation, Zollhaus und Alterssitz für Seeoffiziere. Der Turm wurde im Laufe der Zeit mehrfach renoviert. Er wurde bei einem Erdbeben im Jahr 1509 zerstört und wiederaufgebaut. Der osmanische Sultan Mahmut II. restaurierte den Turm im Jahr 1832. Im Jahr 1944 wurden die ursprünglichen Holzböden und die Kegelstruktur mit Beton, dem damals beliebtesten Material, erneuert. In den 2000er Jahren wurden die Dächer des Restaurants im Inneren des Turms erneuert und nach dem Erdbeben von 1999 wurden an den Außenwänden des Turms Querversteifungen aus Stahl angebracht. Nach den zwischen 1995 und 2000 durchgeführten Restaurierungsarbeiten diente es bis vor kurzem als Restaurant. Das Ministerium für Kultur und Tourismus hat angekündigt, dass der Turm nach der neuesten Restaurierung ausschließlich für touristische Besuche als historisches Denkmal genutzt werden soll. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet, die ursprüngliche Form des Turms aus der Regierungszeit von Mahmut II. beizubehalten, unpassende Anbauten zu entfernen und seine historische Bedeutung zu bewahren. Zu diesem Zweck wurden die Daten und Dokumente aus dem späten 18. Jahrhundert verwendet, die die meisten Informationen und Aufzeichnungen enthalten, die bis heute erhalten geblieben sind, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.      

2023judo
Judo-WM: Türkische Jodoka Hasret Bozkurt im Halbfinale

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Doha – Die türkische Judo-Kämpferin Hasret Bozkurt hat das Halbfinale erreicht. Hasret Bozkurt aus der Türkei dominierte die erste Runde in der Kategorie der Frauen unter 57 kg bei der Judo-Weltmeisterschaft Doha 2023. Die türkische Kämpferin bezwang Anastasija Sokirjanska aus Litauen, die brasilianische Weltmeisterin Rafaela Silva und die kosovarische Olympiasiegerin Nora Gjakova und stieg somit in die nächste Runde auf. Vom 7. bis 13. Mai findet in Doha die Judo Weltmeisterschaft statt, an der 657 Kämpfer aus 99 Nationen teilnehmen. Aktuell steht Japan mit drei Goldmedaillen an erster Stelle, gefolgt von Spanien mit einer Goldmedaille auf dem zweiten Platz und Usbekistan mit zwei Silbermedaillen auf Platz drei.

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– Ringer-EM – Rekord: Türkischer Ringer Taha Akgül zum 10. Mal Europameister

Bei der Ringer-EM in Kroatien hat der türkische Freistil-Ringer im Schwergewicht am Mittwoch Gold gewonnen und wurde somit zum zehnten Mal Europameister.

Rekord: Türkischer Ringer Taha Akgül zum 10. Mal Europameister

Heizungstauschgesetz
DIHK und Heizungsverband fordern Verschiebung von Heizungstauschpflicht

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Osnabrück – Der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) hat eine Verschiebung des Einbauverbots fossiler Heizungen in Bestandsgebäuden um ein Jahr auf 2025 gefordert. „Aktuell reichen weder die Produktionszahlen der Wärmepumpen oder der Ausbau der Wärmenetze noch die Personaldecke im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk, um die ambitionierten Ziele der Bundesregierung so kurzfristig umsetzen zu können“, sagte Geschäftsführer Axel Grimm im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Laut Grimm ist die große Aufgabe der nächsten Jahre die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden. Die Planung dafür benötige allerdings ausreichend Vorlauf. „Massiver Zeitdruck ist hier nicht hilfreich“, mahnte der BVF-Chef. „Dies verursacht für Immobilieneigentümer, Handwerk, Energieberater und Industrie große Probleme.“ Auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht die Heizungspläne der Bundesregierung skeptisch. „Im Hinblick auf Lieferprobleme und den Mangel an Fachkräften für den Einbau neuer Heizsysteme wären längere Übergangsfristen aus Sicht der Unternehmen empfehlenswert“, sagte Energieexperte Sebastian Bolay der „NOZ“. Neben den Wohngebäuden seien auch „weit über eine Million Gewerbeimmobilien“ von dem geplanten Heizungsaustausch betroffen. Zudem plädierte Bolay für mehr Wahlfreiheit: „Es würde auch helfen, wenn bei Neubauten Technologien wie die Biomasse nicht ausgeschlossen würden.“

Rohstoffstrategie
Wirtschaftsstaatssekretärin warnt vor Abhängigkeit von China

Osnabrück – Die parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretärin Franziska Brantner hat die EU zu mehr Anstrengungen bei der Rohstoffsicherung aus anderen Ländern als China aufgerufen. „Wir müssen uns auf die Aufholjagd machen“, sagte die Grünen-Politikerin im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). Denn wenn China einen Lieferstopp verhänge, wie es die Litauer schon erfahren mussten, „kann auf einen Schlag nicht mehr produziert werden“, warnte Brantner. Zwar könne die Risikominimierung zu Beginn teurer sein, auf lange Sicht zahle sie sich aber aus. „Diese Geduld müssen wir jetzt aufbringen“, forderte die parlamentarische Wirtschaftsstaatssekretärin. Sie verwies auf Länder wie Japan und Südkorea, die schon seit vielen Jahren eine „aktive Rohstoffstrategie“ verfolgen. Deren Unternehmen bekämen die Rohstoffe heute sogar im Schnitt preiswerter als ihre europäischen Konkurrenten. Die EU-Kommission hat kürzlich einen Plan für eine europäische Rohstoffstrategie vorgestellt, wonach die Abhängigkeit von strategischen Rohstoffen bis 2030 auf 65 Prozent reduziert werden soll. Eine Einigung von Parlament und Mitgliedstaaten steht noch aus. Brantner betonte in der „NOZ“, die Rohstoffsicherung sei „nur gemeinsam europäisch zu schaffen und nicht mit nationalen Alleingängen“. Darüber hinaus werde die EU auch deutlich mehr Rohstoffe recyceln müssen. „Batterien aus Elektroautos könnten in Europa wiederverwertet werden, auch bei Wärmepumpen und Windmühlen ist viel mehr Recycling möglich und notwendig“, sagte die Grünen-Politikerin. „Leicht ist der Weg nicht, aber am Ende sind wir mit einer Kreislaufwirtschaft made in Europe nicht nur klimaneutral, sondern handlungsfähiger und viel weniger verwundbar. Das wird die EU auf ein neues Level heben.“

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– Russland-Sanktionen – Importe aus Russland um über 90 Prozent gefallen

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat Russland stark an Bedeutung für den deutschen Außenhandel verloren.

Importe aus Russland um über 90 Prozent gefallen

Rüstungsdeal
Kosovo erhält türkische Bayraktar TB2 Kampfdrohnen

Pristina – Ein internationaler Exporterfolg: Weltweite Nachfrage nach Bayraktar-Drohnen erreicht Allzeithoch. Es kommt nicht oft vor, dass ein Waffensystem so beliebt ist, dass die Länder Schlange stehen, um es zu kaufen. Ironischerweise scheint dies derzeit bei der Kampfdrohne Bayraktar TB2 der Fall zu sein. Der kommerzielle Erfolg der TB2, die bereits von 29 anderen Ländern außer der Türkei eingesetzt oder bestellt wurde – hierunter auch EU-Länder wie etwa Polen -, scheint derzeit grenzenlos zu sein Der Erfolg der TB2 dürfte diejenigen, die das System im Kampfeinsatz untersucht haben, kaum überraschen, denn die TB2 ist wohl die erste Kampfdrohne, der es gelingt, Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit mit verheerenden Ergebnissen auf dem Schlachtfeld zu verbinden: eine Fähigkeit, die im 21. Jahrhundert sehr gefragt ist. Nicht einmal sieben Monate nach der Unterzeichnung eines Abkommens hat das Kosovo fünf Bayraktar TB2-Kampfdronen der türkischen Rüstungsschmiede Baykar erhalten. „Die intelligenten, unbemannten Angriffsdrohnen, die von einer Bodenbasis aus gesteuert werden, sind fast sieben Monate nach Unterzeichnung des Vertrags mit der Herstellerfirma aus dem Herstellungsland der Drohnen und des gesamten Ortungssystems, der Türkei, im Kosovo eingetroffen“, berichtet das Portal KlanKosova. „Die Waffe, die Wladimir Putin das Leben schwer gemacht hat, ist jetzt Teil der Kosovo Security Force!“, so das Portal. Die kosovarischen Sicherheitskräfte erhielten die Drohnen zu Beginn der größten internationalen Militärübung „Defender Europe 23“. Das Kosovo ist bereits zum zweiten Mal Gastgeber und nimmt mit mehr als 1 100 Soldaten an der von den USA geleiteten Übung teil, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Das Ansehen und die internationale Nachfrage nach den türkischen Flugzeugen Bayraktar TB2 und Bayraktar Akinci sind seit dem Beginn der russischen „militärischen Sonderoperation“ gegen die Ukraine in ganz Europa gestiegen. Auch Albanien und Serbien bekräftigten ihre Absicht, die weltweit stark nachgefragten Kampfdrohnen zu erwerben.

Jiu-Jitsu
MMA: Goldmedaille für Facebook-Chef Mark Zuckerberg

San Francisco – Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat bei einem Kampfsportwettbewerb eine starke Leistung gezeigt und eine Gold- sowie eine Silbermedaille gewonnen. Der umstrittene Tech-Riese war in den letzten Jahren eng mit dem Kampfsport verbunden, saß bei UFC-Veranstaltungen am Ring und diskutierte das Thema mit Joe Rogan in seinem Podcast. Die Fans waren schockiert, als Geschichten die Runde machten, die zeigten, dass Meta-Besitzer Zuckerberg mit dem BJJ, dem Brazilian Jiu-Jitsu – einer in Brasilien entwickelten Form des Jiu-Jitsu -, begonnen hatte. Im Jahr 2022 postete Zuckerberg Aufnahmen von sich selbst beim Sparring mit dem Mixed-Martial-Künstler Khai „The Shadow“ Wu vor dem UFC-Debüt des Kämpfers. Das Video, das Hunderttausende von Likes erhielt, ging schnell viral und zog Kommentare von vielen großen Namen in der Kampfwelt nach sich. Zuckerberg hat jedoch bewiesen, dass er den Sport ernst nimmt, indem er seine Fähigkeiten im Wettkampf bewiesen hat. Zuckerberg postete am Wochenende auf Instagram, dass er an einem brasilianischen Jiu-Jitsu-Turnier teilgenommen habe. Außerdem hat er anscheinend gut genug abgeschnitten, um sich Medaillen zu verdienen. Er habe sowohl Gold als auch Silber gewonnen, während er seinen Trainern Dave Camarillo, Khai Wu und James Terry Anerkennung zollte. „Ich habe an meinem ersten Jiu-Jitsu-Turnier teilgenommen und einige Medaillen für das Guerrilla Jiu-Jitsu-Team gewonnen. Danke an @davecamarillo @khaiwu @intense0ne für das Training!“, schrieb Zuckerberg. Zuckerberg zufolge ist Kampfsport für ihn eine Möglichkeit, angesichts der Flut schlechter Nachrichten, die ihn täglich erreichen, abzuschalten und sich zu konzentrieren. Er interessiert sich vor allem für Aktivitäten, die volle Konzentration erfordern, erklärte er in einem Interview. Zuckerberg sagte, dass das Training für ihn „sehr wichtig“ sei und ihm helfe, sein „Energieniveau und seine Konzentration“ aufrechtzuerhalten. Er hat sogar einen Trainer engagiert, Dave Camarillo von Guerrilla Jiu-Jitsu, und sagt, dass er das Gefühl hat, viel zu lernen. Camarillo arbeitete auch mit Keanu Reeves an der Choreografie für John Wick 4. Doch während Zuckerbergs Interesse an MMA und BJJ alle überraschte, ahnte niemand, dass der Unternehmer am Ende sogar an einem Wettkampf teilnehmen würde. Eine der wichtigsten Lehren aus dem BJJ lautet: „Beurteile ein Buch nie nach seinem Cover. Wie Joe Rogan sagte, hat das BJJ viele so genannte „Nerd-Assassins“ hervorgebracht. Diese Nerd-Assassins sind Grappler, die wie der stereotype dünne, brillentragende Nerd aussehen, aber gut trainiert und in der Lage sind, stärkere und größere Leute zu schlagen. Diese Menschen sind im BJJ häufig anzutreffen, da das BJJ in den meisten Fällen den analytischen Verstand begünstigt. Von den muskelbepackten, harten Kerlen der Vergangenheit bis hin zu den Streber-Attentätern des heutigen Jiu-Jitsu ist es schwierig, eine kampferfahrene Person von jemandem zu unterscheiden, der nicht kampferfahren ist. https://youtu.be/i1fddyYK1Ds
 
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Imamoglu-Anschlag
Erdogan-Sprecher verurteilt Angriff auf Imamoglu

Ankara – Erdogan-Sprecher Ibrahim Kalin hat den Angriff auf den Bürgermeister Istanbuls in der osttürkischen Stadt Erzurum scharf verurteilt. Der Wahlkampfbus des Bürgermeisters von Istanbul und Vizepräsidentschaftskandidaten der oppositionellen CHP, Ekrem İmamoğlu, wurde während einer Kundgebung in der östlichen Provinz Erzurum von einer Gruppe von Menschen mit Steinen angegriffen. Dabei seien Berichten zufolge 12 Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder. In einem Interview mit dem TV-Sender Habertürk sagte Kalin, dass „so eine Tat nicht akzeptabel“ sei.

Es gab eine Reihe trauriger Ereignisse. Die Sicherheit von Leben und Eigentum aller hat für uns im Wahlprozess oberste Priorität. Unabhängig davon, welcher Partei oder Gruppe sie angehören. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Vorfall passiert ist in Erzurum Es ist bedauerlich, dass es zu einem solchen Vorfall gekommen ist.

Der Auftritt habe jedoch nicht in dem von der Stadt vorgegebenen Ort stattgefunden und aus einem geplanten Treffen mit Händlern

Kalin:

„Die Orte, an denen die Kundgebung stattfinden soll, werden vom Landeswahlausschuss ausgewählt. Man darf nicht auftreten wo man möchte. Bei dem heutigen Vorfall war Imamoglus Bitte, eine Kundgebung an einem anderen Ort in der Stadt anstatt auf dem Kundgebungsgelände abzuhalten, abgelehnt worden. Die Gemeinde lehnte ab, weil es kein Versammlungsort sei. Danach hieß es, es gäbe einen Besuch bei den Händlern. Viele Polizisten waren im Einsatz. Aus dem Besuch bei den Händlern wurde eine Kundgebung. Eine Gruppe griff diese Kundgebung mit Steinen an. Das ist nicht akzeptabel. Das Gouverneursamt arbeitet daran, den genauen Vorfall aufzuklären.“

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– Angriff auf Imamoğlu – Türkei: Prominente verurteilen Angriff auf Istanbul-Bürgermeister

Prominente und Influencer haben den Angriff auf den Bürgermeister von Istanbul scharf verurteilt. Bei dem Angriff wurde Medienberichten zufolge auch ein Kind verletzt.

Türkei: Prominente verurteilen Angriff auf Istanbul-Bürgermeister

Angriff auf İmamoğlu
Türkei: Prominente verurteilen Angriff auf Istanbul-Bürgermeister

Istanbul – Prominente und Influencer haben den Angriff auf den Bürgermeister von Istanbul scharf verurteilt. Bei dem Angriff wurde Medienberichten zufolge auch ein Kind verletzt. Der Wahlkampfbus des Bürgermeisters von Istanbul und Vizepräsidentschaftskandidaten der oppositionellen CHP, Ekrem İmamoğlu, wurde während einer Kundgebung in der östlichen Provinz Erzurum von einer Gruppe von Menschen mit Steinen angegriffen. İmamoğlu sagte, er werde Strafanzeige gegen den Gouverneur und die Sicherheitskräfte erstatten, weil sie den Angriff nicht verhindert hätten, und fügte hinzu, er habe gesehen, dass 10-15 seiner Anhänger verletzt worden seien. In seiner Rede auf dem Dach des Busses rief İmamoğlu die Bürger auf, angesichts des Anschlags ruhig zu bleiben.
„Wir werden hier bleiben, bis wir die Sicherheit der Bürger gewährleisten können. Wir werden nirgendwo hingehen. Sie werfen Steine auf die Köpfe von Frauen, auf Menschen mit türkischen Flaggen in ihren Händen. Sie beleidigen Menschen mit türkischen Fahnen in den Händen. Herr Polizeipräsident, Herr Gouverneur, wir werden gegen Sie alle Strafanzeige erstatten. Hören Sie, ich setze die Stadtrundfahrt fort, um den Frieden hier zu sichern. Diejenigen, die gekommen sind, um mir zuzuhören, sollen nicht die Steine zurückwerfen. Bleiben Sie ruhig. Die Polizei muss für eure Sicherheit sorgen. Die Polizei schaut zu, ich sehe die Polizei. Ich sehe euch alle. Ich werde gegen euch alle Strafanzeige erstatten“.
Auch der CHP-Vorsitzende und Präsidentschaftskandidat Kemal Kılıçdaroğlu äußerte sich u dem Vorfall mit einem Video auf Twitter: „Es gibt eine militaristische (Regierungs-)Koalition, die aus Mafias, Militanten, SADAT-Anhängern, Drogenhändlern, die Sinan Ateş getötet haben, Fünferbanden und (der Hisbollah) besteht. Das sind die Leute, die heute unseren Bürgermeister Ekrem angegriffen haben. Ihr Ziel ist es, unser Volk zu verängstigen. Die Türkei ist das Land der vernünftigen Mehrheit. Die Mehrheit wird diesem Übel ein Ende setzen. Meine lieben Bürgerinnen und Bürger. Konzentrieren Sie sich auf den 14. Mai (Wahlen). Seien Sie nicht wütend, seien Sie nicht beleidigt. Lieben Sie Ihr Volk, umarmen Sie Ihr Herz. Werde bald wieder gesund, mein Sohn Ekrem. Der Wandel im Land hat seinen Preis, und wir sind alle bereit, ihn zu zahlen.“ Am 14. Mai finden in der Türkei Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die Wahlen erfolgen damit nur drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben, das allein in der Türkei mehr als 50.000 Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben und obdachlos gemacht hat

Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Sechser-Bündnis formiert, das von der CHP angeführt wird. Erdogan tritt mit seiner islamisch-konservativen AKP im Bündnis mit der nationalistischen MHP und der kleinen BBP an und erhofft sich eine weitere Amtszeit als Präsident.