Deutschlandticket
Bundesverkehrsminister Wissing weist VBB-Kritik zurück

Die Geschäftsführerin des VBB, Ute Bonde, hatte Wissing im rbb vorgeworfen, dass sich der Bund aus der Verantwortung stehlen wolle.

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Berlin – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat Kritik wegen der Kostenverteilung beim Deutschlandticket zurückgewiesen.

Wissing sagte am Montag im rbb24 Inforadio, die Finanzierung sei bis 2025 gesichert. Wenn die Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) etwas anderes behaupte, schwindele sie: „Es gibt eine Vereinbarung mit den Ministerpräsidenten und der Bundesregierung, was die Finanzierung im Jahr 2023 angeht und was die Finanzierung im Jahr 2024 angeht. Und in dieser Vereinbarung ist sogar enthalten, dass im Jahr 2025 evaluiert wird und dann neu über die Finanzfragen verhandelt wird.“ Es sei eine ungewöhnliche Vorgehensweise des VBB, etwas anderes zu behaupten, so der Bundesverkehrsminister.

Die Geschäftsführerin des VBB, Ute Bonde, hatte Wissing im rbb vorgeworfen, dass sich der Bund aus der Verantwortung stehlen wolle. Sie forderte, dass der Bund auch in den kommenden Jahren die Hälfte eventueller Mehrkosten übernimmt.

Dass das Deutschlandticket in Frage stehe, sei ihm neu, so Wissing: Allerdings „zeigt ja diese Komplexität, mit diesen Einzelverträgen, dass die Länder eine Aufgabe vor sich haben, nämlich weitere Reformschritte einzuleiten. Wir haben zu viele Verkehrsverbünde und immer noch viel zu kostenintensive Strukturen.“ Die Finanzierung für das Deutschlandticket stehe bis 2025. Das Geld liege auf dem Tisch, so der Bundesverkehrsminister. Jetzt seien die Länder dran und „müssen natürlich im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit dafür sorgen, dass das Ticket weiter stark im Markt existiert“.

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