Mobile Payments
Sicherheit und Vertrauen: Wie werden Handyrechnungen in Online Casinos abgerechnet?

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In den letzten Jahren hat sich die Glücksspielindustrie rasant weiterentwickelt und immer mehr Menschen entdecken die aufregende Welt der Online Casinos. Mit der fortschreitenden Technologie haben sich auch die Zahlungsmethodenweiterentwickelt, um den Bedürfnissen und dem Komfort der Spieler gerecht zu werden. Eine der neueren und bequemsten Zahlungsmethoden ist die Abrechnung über Mobiltelefone in Online-Casinos. Diese ermöglicht es den Spielern, ihre Einzahlungen und Einsätze direkt über ihr Handy abzuwickeln, ohne auf andere Zahlungsmittel zurückgreifen zu müssen.

Die Möglichkeit, in Online-Casinos über Mobiltelefone abzurechnen, hat sich als äußerst praktisch erwiesen. Statt Kreditkarteninformationen oder Bankdaten einzugeben, können die Spieler einfach ihre Handynummer verwenden, um ihre Transaktionen abzuschließen. Dieser Prozess wird häufig als „Casino mit Handy bezahlen“ oder „Online Casino per SMS“ bezeichnet.

Durch die Verwendung von SMS-Payment-Diensten oder mobilen Zahlungs-Apps können die Spieler ihre Einzahlungen bequem und schnell vornehmen und sofort mit dem Spielen beginnen. Bei allen Online-Transaktionen, insbesondere im Glücksspielsektor, ist Sicherheit und Vertrauen von größter Bedeutung. Spieler müssen sicherstellen, dass ihre sensiblen Daten und ihr Geld geschützt sind.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass Online-Casinos, die die Abrechnung über Mobiltelefone anbieten, sichere und vertrauenswürdige Zahlungsplattformen verwenden. Eine starke Verschlüsselungstechnologie und strenge Sicherheitsmaßnahmen sollten implementiert sein, um die persönlichen Informationen der Spieler zu schützen. Wenn du mehr über SMS Payment Anbieter für Online Casinos wissen möchtest, erwartet dich hier ein ausführlicher SMS Bericht.

Verständnis der Handyabrechnung in Online-Casinos

Die Mobiltelefonabrechnung als Zahlungsmethode ermöglicht es den Spielern, ihre Online Casino Einzahlungen bequem per Handy abzuwickeln. Der Zahlungsvorgang beginnt damit, dass der Spieler die Option „Casino mit Handyguthaben bezahlen“ oder „per Handy bezahlen“ auf der Zahlungsseite des Online-Casinos auswählt. Anschließend gibt der Spieler seine Handynummer ein und bestätigt die Transaktion.

Der Betrag wird dann auf der nächsten Mobiltelefonrechnung des Spielers oder von seinem Prepaid-Guthaben abgezogen. Dieser Zahlungsvorgang ist besonders bequem und zugänglich, da keine weiteren Zahlungsinformationen wie Kreditkartendaten oder Bankdaten erforderlich sind. Es reicht allein die Handynummer, um die Zahlung abzuschließen.

Online Casino mit Handyrechnung bezahlen: Sicherheitsmaßnahmen bei der Abrechnung per Mobiltelefon

Online-Casinos, die die Zahlungsoption „Online Casino mit Handyrechnung bezahlen“ oder „Casino per SMS bezahlen“ anbieten, setzen verschiedene Sicherheitsprotokolle ein, um die persönlichen und finanziellen Informationen ihrer Spieler zu schützen. Eine häufig verwendete Technik ist die SSL-Verschlüsselung (Secure Socket Layer), die eine sichere Kommunikation zwischen dem Spieler und dem Casino gewährleistet.

Diese Verschlüsselungstechnik sorgt dafür, dass alle übermittelten Daten verschlüsselt werden und somit vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Zusätzlich dazu setzen Online-Casinos strenge Datenschutzmaßnahmen ein, um sicherzustellen, dass die persönlichen Informationen der Spieler vertraulich behandelt werden. Dies umfasst Maßnahmen wie Firewalls, um unbefugten Zugriff auf die Datenbanken zu verhindern, sowie eine verantwortungsvolle Datenverwaltung. Dennoch ist es wichtig, dass Spieler bei der Nutzung von Online Einzahlung ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Sie sollten darauf achten, dass sie ihre persönlichen Informationen nur auf vertrauenswürdigen und sicheren Websites eingeben und niemals sensible Daten über öffentliches WLAN übertragen. Obwohl das Online-Casino bestrebt ist, die Sicherheit ihrer Spieler zu gewährleisten, besteht immer ein gewisses Risiko im Bereich der SMS Online-Zahlungen. Spieler sollten sich daher bewusst sein, dass die Sicherheit persönlicher und finanzieller Informationen in gewissem Maße von ihrer eigenen Vorsicht und Achtsamkeit abhängt.

Online Casino Einzahlung: Bewährte Praktiken für eine sichere Abrechnung über das Mobiltelefon

Um eine sichere Abrechnung über das Mobiltelefon zu gewährleisten, sollten Benutzer folgende Tipps beachten:

  1. Verwenden Sie nur vertrauenswürdige und seriöse Online-Casinos für die Einzahlung: Wählen Sie sorgfältig aus und entscheiden Sie sich für Online-Spielbanken, die einen guten Ruf haben und über entsprechende Lizenzen und Sicherheitszertifikate verfügen. Auch Zahlungsdienstleister sollten seriös sein und auch schon mal für andere Zahlungen anstatt nur Casinospiele verwendet worden sein.
  2. Prüfen Sie die Sicherheitsmaßnahmen des Casinos: Achten Sie darauf, dass das Casino SSL-Verschlüsselungstechnologie verwendet, um Ihre persönlichen und finanziellen Daten zu schützen. Informieren Sie sich über die Datenschutzrichtlinien und die Maßnahmen zur Datenverwaltung des Casinos bevor Sie Angebote in Deutschland und anderen Ländern nutzen.
  3. Überprüfen Sie die Zahlungsmethoden: Stellen Sie sicher, dass das Online Casino mit Handyguthaben als Zahlungsmethode akzeptiert. Informieren Sie sich über die angebotenen Zahlungsoptionen und wählen Sie eine, die Ihren Sicherheitsanforderungen entspricht.
  4. Verwenden Sie sichere Internetverbindungen: Stellen Sie sicher, dass Sie eine sichere und vertrauenswürdige Internetverbindung verwenden, insbesondere wenn Sie persönliche Daten übertragen. Vermeiden Sie die Verwendung öffentlicher WLAN-Netzwerke für das Casino mit Handy Guthaben, da diese unsicher sein können.
  5. Behalten Sie Ihre Telefonrechnung im Auge: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Telefonrechnung, um verdächtige Aktivitäten oder unbekannte Gebühren zu identifizieren. Melden Sie jegliche Unstimmigkeiten sofort Ihrem Mobilfunkanbieter, um die Zahlung vom Online Casino Anbieter zu erhalten, wenn etwas mit dem Guthaben oder der Summe nicht passt.

Die Nutzung vertrauenswürdiger und seriöser Online-Casinos ist von großer Bedeutung. Diese Casinos legen großen Wert auf die Sicherheit und den Schutz der Spieler und gewährleisten faire Spielbedingungen. Sie unterliegen strengen Regulierungen und bieten eine transparente und verantwortungsvolle Spielumgebung. Durch die Wahl eines seriösen SMS Casinos minimieren Sie das Risiko von betrügerischen Aktivitäten und sorgen für ein sicheres Spielerlebnis.

Handyrechnung bezahlen: Online-Casinos mit zuverlässigen Handy-Abrechnungssystemen

Wir geben dir ein paar Beispiele für Online Casino SMS Payment oder Online Casino Handyrechnung, die du ausprobieren solltest, wenn du per Handyrechnung bezahlen möchtest oder eine SMS Einzahlung vornehmen willst. Unsere Top 5 Online Casinos und Alternativen:

  • Need for Spin
  • Lucky Dreams
  • Rolling Slots
  • Das Internet Casino Hell Spin
  • Das Bizzo Casino für Casino Spieler
  • National Casino
  • Lucky Elektra Online Casino per SMS oder Handy
  • Spinia Casino für Zahlungen mit Telefonrechnung

Casino per Telefonrechnung bezahlen: Unser Fazit für Online Casino Handy Zahlung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Casino Einzahlung per Handyrechnung eine bequeme und benutzerfreundliche Zahlungsmethode ist. Mit dieser Option können Spieler ihre Einzahlungen einfach über ihre Telefonrechnung des Smartphone vornehmen, ohne zusätzliche Zahlungsinformationen eingeben zu müssen. Diese Methode, auch als „Casino per Handy Zahlung“ oder „SMS Payment“ bekannt, bietet eine hohe Zugänglichkeit und Bequemlichkeit für die Spieler.

Es ist jedoch wichtig, bei der Nutzung dieser Zahlungsmethode einige Aspekte zu beachten. Spieler sollten sich für vertrauenswürdige und seriöse Online Casinos entscheiden, die eine sichere und geschützte Umgebung bieten. Die Verwendung von SSL-Verschlüsselungstechnologie und strengen Sicherheitsprotokollen gewährleistet den Schutz der persönlichen und finanziellen Daten der Spieler.

Darüber hinaus sollten Benutzer ihre Telefonrechnung regelmäßig überprüfen, um verdächtige Aktivitäten zu identifizieren und sicherzustellen, dass keine unbekannten Gebühren anfallen. Ein verantwortungsbewusstes Verhalten und die Nutzung einer sicheren Internetverbindung tragen ebenfalls zur Sicherheit bei, wenn Sie im Online Casino mit Handy einzahlen, um Live Spiele und andere Casino Spiele Alternativen im Online Casino mit Handy zu spielen.

Wenn diese Vorsichtsmaßnahmen befolgt werden, ermöglicht die Casino Einzahlung per Handyrechnung den Spielern eine bequeme und sichere Methode, um ihre Zahlungen in Online Casinos mit Live Bereich abzuwickeln. Indem sie ein Top Casino wählen und auf die Sicherheit ihrer persönlichen Informationen achten, können die Spieler ein positives und sorgenfreies Spielerlebnis genießen. Hier gelangen Sie zur Übersicht der besten SMS Payment Anbieter für die Online Casino Einzahlung per SMS und Smartphone.

Ukraine Recovery Conference
Ex-Geheimdienstchef Fidan trifft Annalena Baerbock

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London – Der neue türkische Außenminister Hakan Fidan traf am Mittwoch bei der Wiederaufbaukonferenz, der Ukraine Recovery Conference, in London zum ersten Mal auch mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock zusammen. Bei den Treffen sprachen die Topdiplomaten unter anderem über die türkischen Bemühungen zur Verlängerung der BSGI, also die Initiative für den sicheren Transport von Getreide und Lebensmitteln aus ukrainischen Häfen, die Lage in Nordsyrien und den NATO-Beitritt Schwedens. Wie das Auswärtige Amt mitteilte, wollen Baerbock und Fidan das Gespräch bald in Berlin fortsetzen. Fidan war vor seiner Ernennung zum Außenminister jahrelang Chef des türkischen Geheimdiensts MIT. Bei der von der Ukraine und Großbritannien ausgerichteten zweitägigen Konferenz beraten Regierungsvertreter aus mehr als 60 Ländern über Wege zur Unterstützung der ukrainischen Wirtschaft. Baerbock und Entwicklungs­ministerin Schulze nehmen für die Bundesregierung an derK onferenz in London teil. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der Mobilisierung privater Investitionen für den Wiederaufbau. Auch deutsche Unternehmen sind vor Ort. Außenministerin Baerbock betonte:

„Tausende ukrainische Schulen liegen in Schutt und Asche, hunderttausende Häuser sind zerstört, auf Fabriken, Kraftwerke, Bahnhöfe sind russische Bomben gefallen. Mit einem Zermürbungskrieg will Russland die Ukraine in die Knie zwingen und verhindern, dass eine freie und wirtschaftlich starke Ukraine neben Putins isoliertem und korruptem Regime bestehen kann.

Gemeinsam mit Entwicklungsministerin Svenja Schulze werde ich bei der Wiederaufbaukonferenz von London deutlich machen: Deutschlands Unterstützung ist felsenfest, heute, morgen und übermorgen. Denn für dauerhaften Frieden reicht es nicht, dass die Ukraine den Krieg gewinnt – wir wollen, dass sie zu einem Teil des europäischen Friedens- und Wohlstandsprojekts wird. Das ist in unserem ureigenen Interesse“, so Baerbock.

Welch kolossale Aufgabe der Wiederaufbau ist, zeigen die nackten Zahlen: Allein im Jahr 2022 hat die Ukraine 29 Prozent ihres BIP verloren, die Inflation lag bei bis zu 27 Prozent. Für die nächsten zehn Jahre rechnet die Weltbank damit, dass der Wiederaufbau mehr als 400 Milliarden US-Dollar kosten wird.

Zeitmanagement
Die Kunst der Organisation – Tipps für erfolgreiches Zeitmanagement im Alltag

Zeit ist Geld! Sie kennen sicherlich diesen Spruch, oder? Und tatsächlich scheint uns im Alltag die Zeit einfach so zwischen den Fingern hindurchzurinnen. Die To-do-Liste ist lang, die Zeit jedoch begrenzt. Mit den richtigen Zeitmanagement-Strategien können Sie jedoch mehr erreichen, produktiver sein und ein besseres Gleichgewicht finden.

Deshalb möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie das Beste aus jedem Tag herausholen können. Sei es das Identifizieren von Zeitfressern, das Zeitsparen durch Apps wie Postkarten online verschicken oder die richtige Planung. Mit diesen Tipps im Hinterkopf werden Sie bald in der Lage sein, ein effektives System zu schaffen, das für Sie funktioniert!

Zeitdiebe identifizieren und beseitigen

In einer Welt, in der wir ständig von Benachrichtigungen und Nachrichten bombardiert werden, ist es schwieriger als je zuvor, effektiv zu arbeiten. Zeitdiebe lauern hinter jeder Ecke und wer kann von sich behaupten, sich nicht auch gelegentlich in der endlosen Flut von Ablenkungen zu verlieren? Daher ist es wichtig, dass wir unsere Zeitdiebe identifizieren und beseitigen.

Mit einigen einfachen Tricks, wie dem Blockieren von Social-Media-Benachrichtigungen und dem Setzen von Zeitlimits für E-Mails, schaffen wir uns Freiräume. Oder stehlen lange Anfahrtswege unsere Zeit? Anstelle ständig zur Post zu gehen, etwa um Pakete oder Postkarten zu versenden, können wir Zeit sparen, indem wir einiges online erledigen und eine Abholung beauftragen. Oder aber wir legen Erledigungen auf einen bestimmten Tag, anstatt diese über die Woche zu verteilen.

Technologie als Helferlein

Technologie kann, wie eben erwähnt, eine große Hilfe bei der Verwaltung der uns zur Verfügung stehenden Zeit sein. Es gibt unzählige Apps, die uns helfen, Zeit zu sparen und unsere Zeit zu organisieren. Es gibt etwa eine App, mit der wir Postkarten direkt von unserem Smartphone oder Tablet aus online verschicken können – keine langen Schlangen mehr auf dem Postamt!

Auch Ideen für den Postkarten Text finden Sie leicht online, ohne stundenlang Ihre Kreativität zu bemühen. Suchen Sie nach Rezepten, Lösungen und Tipps im Internet und erleichtern Sie sich dadurch den Alltag.

Von To-do-Listen hin zu Timer-Tools gibt es unzählige Möglichkeiten, unsere Tage besser zu organisieren und uns mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu geben. Priorisieren und Terminieren Sie etwa Ihre Aufgaben in einer App und planen Sie diese für bestimmte Tage ein. So müssen Sie nicht alles auf einmal erledigen und sehen auf einen Blick, wo Sie sich Freiräume schaffen können.

Sie müssen nicht alles selbst machen

Auch wenn Sie der Meinung sind, Sie schaffen es allein und es Ihnen schwerfällt, Aufgaben aus der Hand zu geben, sollten Sie dies hin und wieder tun! Sie stehen im Leben nicht allein dar und haben schließlich Ihre Freunde und Familie an Ihrer Seite. Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten, wenn Sie Unterstützung im Haushalt benötigen oder die Party zeitlich nicht allein auf die Beine stellen können. Gemeinsam macht das Erledigen vieler Aufgaben ohnehin mehr Spaß als alleine. Und abschließend können Sie gemeinsam stolz auf das sein, was sie erreicht haben – in kürzerer Zeit!

Ratgeber
Werkstatteinrichtung: Effizienz, Organisation und Qualität für eine optimale Arbeitsumgebung

Die Bedeutung einer gut ausgestatteten Werkstatt wird oft unterschätzt, dabei spielt sie eine entscheidende Rolle für effiziente Arbeitsabläufe und qualitativ hochwertige Ergebnisse. Egal ob für professionelle Handwerker, Hobbybastler oder Heimwerker – eine optimal eingerichtete Werkstatt schafft die Grundlage für erfolgreiche Projekte. Dieser Artikel liefert wissenswerte Informationen über die Werkstattausstattung und deren Nutzwert. Praktische Tipps und wichtige Aspekte helfen, die eigene Werkstatt zu optimieren und das Beste aus der Arbeit herauszuholen. Die richtige Einrichtung der Werkstatt Eine gut ausgestattete Werkstatt zeichnet sich durch ihre Funktionalität und Effizienz aus. Die richtige Werkstatteinrichtung ist entscheidend für reibungslose Arbeitsabläufe und ermöglicht es, Projekte effizient und qualitativ hochwertig durchzuführen. Bei der Auswahl von Werkzeugen, Maschinen und Arbeitsflächen sollten Funktionalität und Effizienz im Vordergrund stehen. Wichtig ist, welche Art von Arbeiten in der Werkstatt durchgeführt werden sollen und welche Werkzeuge und Geräte dafür benötigt werden. Im Fokus stehen grundlegende Arbeitsmittel, die für die Projekte erforderlich sind. Einige grundlegende Werkzeuge, die in keiner Werkstatt fehlen sollten, sind Schraubendreher, Zangen, Schraubenschlüssel, Hammer, Säge und Messwerkzeuge wie Maßband und Winkelmesser. Diese sollte so organisiert werden, dass sie leicht zugänglich sind. Eine gut durchdachte Anordnung der Werkzeuge und Arbeitsflächen ermöglicht es, Zeit und Energie zu sparen und die Effizienz zu steigern. Ergonomische Aspekte bei der Auswahl von Werkzeugen und Arbeitsflächen Ergonomie spielt eine wichtige Rolle bei der Werkstatteinrichtung. Werkzeuge und Arbeitsflächen sollten ergonomisch gestaltet sein, um die Belastung des Körpers während der Arbeit zu reduzieren. Arbeitsgeräte mit rutschfesten Griffen und guter Handhabung beugen Verletzungen und Ermüdungserscheinungen vor. Arbeitsflächen sollten in der richtigen Höhe angebracht sein, um Rücken- und Nackenschmerzen zu vermeiden. Wichtig ist außerdem gute Beleuchtung, um die Sichtbarkeit während der Arbeit zu verbessern und Augenbelastungen zu reduzieren. Organisation und Lagerung von Werkstattmaterialien Eine gut organisierte Werkstatt erleichtert nicht nur den Arbeitsablauf, sondern spart auch Zeit und vermeidet Unordnung. Wichtig ist ausreichend Stauraum für Werkzeuge, Materialien und Zubehörteile. Regale, Schränke, Werkzeugwagen und Werkzeugkästen helfen, die Werkzeuge ordentlich zu lagern und schnell wiederzufinden. Etiketten auf den Behältern ermöglichen eine einfache Identifizierung. Eine klare und übersichtliche Organisation erleichtert es, den Überblick zu behalten und effizient zu arbeiten. Häufig verwendete Werkzeuge und Maschinen sollten in Reichweite platziert werden, um Zeit und Aufwand beim Arbeiten zu sparen. Zudem sollte genügend Arbeitsfläche vorhanden sein, die für verschiedene Aufgaben geeignet ist. Sicherheit und Sauberkeit in der Werkstatt Die Sicherheit sollte in jeder Werkstatt oberste Priorität haben. Jede Werkstatteinrichtung sollte über ausreichende Sicherheitsvorkehrungen verfügen, wie beispielsweise Feuerlöscher, Rauchmelder und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Wichtig ist außerdem eine gute Belüftung, um schädliche Dämpfe abzuleiten. Arbeitsflächen sollten sauber und aufgeräumt bleiben, um Stolperfallen zu vermeiden und die Gefahr von Unfällen zu reduzieren. Auch gehört Schutzausrüstung wie Schutzbrillen, Gehörschutz und Handschuhe zu jeder guten Ausstattung, um Verletzungen während der Arbeit zu verhindern. Bei der Auswahl von Werkzeugen ist es wichtig, auf Qualität und Langlebigkeit zu achten. Hochwertige Arbeitsgeräte können eher den Anforderungen der Arbeit standhalten und werden lange halten. Gute Qualität bedeutet nicht nur eine bessere Leistung, sondern auch Sicherheit bei der Verwendung. Fazit Eine gut ausgestattete Werkstatt ist die Grundlage für erfolgreiche und qualitativ hochwertige Arbeiten. Die richtige Werkstatteinrichtung, die Funktionalität, Effizienz und Ergonomie berücksichtigt, ermöglicht es, Projekte effizient und sicher durchzuführen. Werkzeuge und Materialien sollten sorgfältig organisiert werden. Im Fokus stehen Sicherheit und Sauberkeit. Die ideale Werkstatteinrichtung schafft eine Arbeitsumgebung, die die bestmöglichen Voraussetzungen bietet. Eine gut geplante und eingerichtete Werkstatt macht nicht nur das Arbeiten angenehmer, sondern steigert auch die Produktivität sowie die Qualität der Ergebnisse.

Skytrax
Turkish Airlines zum 8. Mal beste Fluggesellschaft Europas

Paris – Turkish Airlines wurde von der Luftverkehrs-Ratingagentur Skytrax zum achten Mal in Folge zur besten Fluggesellschaft Europas gekürt, teilte die türkische Fluggesellschaft am Dienstag mit. Bei den World Airline Awards erhielt das Unternehmen außerdem die Auszeichnungen für das beste Business-Class-Catering, das beste Economy-Class-Catering, die beste Fluggesellschaft in Südeuropa und den besten Economy-Class-Sitz in Europa. Die Umfrage umfasste Antworten von mehr als 20 Millionen Kunden aus über 100 Ländern. „Diese Auszeichnung stärkt die führende Position unserer Fluggesellschaft in der Branche. Wir werden unsere Servicestandards weiter verbessern und unseren Gästen das bestmögliche Erlebnis bieten“, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu Bilal Eksi, CEO von Turkish Airlines. Eksi:
„Wir sind stolz darauf, zum achten Mal als beste Fluggesellschaft Europas ausgezeichnet worden zu sein. Diese Auszeichnungen stärken die führende Rolle unserer Marke in der Branche. Wir werden weiterhin daran arbeiten, unseren Service in allen Bereichen zu perfektionieren und unsere Gäste bestmöglich zu empfangen.“
Die Auszeichnungen, auch als die „Oscars der Luftfahrtindustrie“ bezeichnet, wurden im Rahmen einer Veranstaltung im Pariser Luft- und Raumfahrtmuseum verliehen. Neben der Auszeichnung als „Beste Fluggesellschaft Europas“ wurde sie zudem für das weltweit beste Catering in Business und Economy Class sowie den besten Economy Class Sitz in Europa ausgezeichnet, berichtet tip-online. Edward Plaisted, CEO von Skytrax, sagte: „Es war ein fantastisches Jahr für Turkish Airlines, was die Auszeichnungen angeht, und den Hauptpreis als beste Fluggesellschaft in Europa zum achten Mal zu gewinnen, ist eine bemerkenswerte Leistung.“ Bei der Preisverleihung verlor Qatar Airways seinen Titel als weltbeste Fluggesellschaft 2023 an Singapore Airlines und belegte den zweiten Platz. „Es ist eine großartige Leistung für Singapore Airlines, den Titel der weltbesten Fluggesellschaft für 2023 zu erringen“, sagte Plaisted. Die japanische All Nippon Airways war die drittbeste Fluggesellschaft der Welt, Emirates belegte den vierten und Japan Airlines den fünften Platz. Turkish Airlines verbesserte sich um einen Platz und wurde zur weltweit sechstbesten Fluggesellschaft von mehr als 325 Fluggesellschaften, die in die Umfrage einbezogen wurden. Laut einer Umfrage des Bewertungs- und Strategieberatungsunternehmens Brand Finance vom Mai war Turkish Airlines die achtstärkste Airline-Marke der Welt.

Medizinforschung
Türkische Koç-Universität und BioNTech wollen kooperieren

Istanbul – Die renommierte türkische Koç-Universität und das deutsche Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Mainz, BioNTech, haben eine Zusammenarbeit angekündigt. Hierzu wurde am Samstag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die eine Reihe von klinischen Forschungsprojekten, vor allem zur Krebsbehandlung, umfasst. Gemäß der Vereinbarung wird die klinische Forschung zunächst in den Bereichen Krebs, neurologische Erkrankungen und Infektionskrankheiten durchgeführt. In der Folgezeit können sich Patienten freiwillig für die Erprobungsphasen bestimmter Medikamente melden, berichtet Hurriyet Daily News. Anıl Özkan, der Geschäftsführer von BioNTech Türkiye, betonte, dass das Hauptaugenmerk der Zusammenarbeit auf Krebspatienten liegen wird und fügte hinzu, dass 24 ihrer klinischen Studien ebenfalls auf Krebs ausgerichtet sind. Neben Krebsbehandlungen werden sie sich auch auf infektiöse und neurologische Krankheiten konzentrieren. Özkan wies darauf hin, dass die Vereinbarung mit der Koç-Universität die erste Kooperation in der Türkei sei, und erklärte, dass das Unternehmen in der kommenden Zeit gemeinsame Projekte mit anderen Universitäten durchführen wolle. Am 12. Juni sah sich BioNTech in Deutschland mit der ersten Klage wegen angeblicher unerwünschter Wirkungen bei einigen Anwendern seiner Covid-Impfstoffe konfrontiert, mehr als zwei Jahre nach einer der schnellsten und umfangreichsten Impfkampagnen der Welt. Zu der in Deutschland eingereichten Klage sagte Ruşen Oran, der medizinische Direktor von BioNTech Türkiye, gegenüber Hurriyet: „Wir nehmen jede Verantwortung ernst und bewerten die Angelegenheit entsprechend.“ „Wir wissen, dass weltweit mehr als 1,5 Milliarden Menschen geimpft sind, darunter allein in Deutschland mehr als 64 Millionen Menschen. Aufgrund der Datenlage gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff und gesundheitlichen Problemen. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Klage unbegründet ist“, sagte Oran. https://youtu.be/u55eJO2IKP0

Zum Thema

– Krebsforschung – Deutschtürkische Biontech-Gründer forschen an Krebsmedizin

Das Biontech-Gründerpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci sieht nach seinem Erfolg mit dem Corona-Impfstoff die größeren Aufgaben noch vor sich.

Deutschtürkische Biontech-Gründer forschen an Krebsmedizin

Türkei
Erdoğan wünscht im Gespräch mit von der Leyen „volle EU-Mitgliedschaft“

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Ankara/Brüssel – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Samstag mit der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen die Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union erörtert. In dem Telefonat gratulierte von der Leyen Erdoğan zu seiner Wiederwahl, wie die Kommunikationsdirektion der Präsidentschaft mitteilte. Erdoğan erklärte außerdem, dass die Herausforderungen auf regionaler Ebene nur dann erfolgreich bekämpft werden können, wenn die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Türkei verstärkt wird. Eine faire Behandlung der Türkei und die Unterstützung der vollen EU-Mitgliedschaft des Landes würde zu viel besseren Beziehungen und stärkeren Bindungen führen, so Erdoğan weiter. Wie von der Leyen mitteilte, haben der türkische Staatschef und sie sich darauf verständigt, „gemeinsam die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Türkei zu stärken“.

Die Türkei hat die längste Geschichte mit der Union und den längsten Verhandlungsprozess. Das Land unterzeichnete 1964 ein Assoziierungsabkommen mit der Vorgängerorganisation der EU, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), was in der Regel als erster Schritt auf dem Weg zum Beitritt betrachtet wird.

Die Türkei beantragte die offizielle Kandidatur 1987 und musste bis 1999 warten, bis ihr der Status eines Kandidatenlandes zuerkannt wurde. Auf den Beginn der Verhandlungen musste die Türkei jedoch weitere sechs Jahre, bis 2005, warten – ein im Vergleich zu anderen Kandidaten einzigartig langer Prozess.

In den darauf folgenden Jahren wurden die Gespräche im Wesentlichen aufgrund politischer Blockaden seitens einiger EU-Mitglieder eingefroren, die laut Ankara nichts mit der Eignung des Landes für die Mitgliedschaft zu tun haben. Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU sind von Meinungsverschiedenheiten über mehrere Themen geprägt, darunter die Spannungen im östlichen Mittelmeer, die Rolle der Türkei in Syrien, die Migrantenkrise und der Stillstand im Beitrittsprozess der Türkei. Die Türkei hat jedoch kürzlich bekräftigt, dass sie Teil Europas ist und ihre Zukunft in der EU sieht, und fügte hinzu, dass sie weiterhin auf eine Vollmitgliedschaft hinarbeiten wird. Ankara fordert eine Wiederbelebung des Beitrittsprozesses, eine Aktualisierung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei, regelmäßige Dialoge auf hoher Ebene, Visaliberalisierung und Terrorismusbekämpfung.

Zum Thema

– Türkei – Mehrheit der Türken wünscht EU-Beitritt

Eine große Mehrheit der türkischen Bevölkerung befürwortet den Beitritt der Türkei zur EU, so der stellvertretende Außenminister Faruk Kaymakcı am Montag.

Mehrheit der Türken wünscht EU-Beitritt

ProstSchG
Ein Blick auf das deutsche Prostituiertenschutzgesetz: Schutz oder Kontrolle?

Im Sommer 2017 hat die deutsche Regierung ein Gesetz zum Schutz der Rechte und der Gesundheit von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern verabschiedet. Das als Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) bekannte Gesetz wurde als wichtiger Schritt zur Regulierung der Sexarbeit und zum Schutz derjenigen, die in diesem Bereich tätig sind, angekündigt. Sechs Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes wird jedoch zunehmend über die tatsächlichen Auswirkungen und die Wirksamkeit des Gesetzes diskutiert.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verfügten Ende 2021 rund 23.700 Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter über eine gültige Anmeldung nach dem ProstSchG, daneben hatten rund 2.290 Prostitutionsbetriebe eine Erlaubnis oder eine vorläufige Erlaubnis nach dem Gesetz erhalten. Doch so beeindruckend diese Zahlen auf dem Papier auch erscheinen mögen, sie deuten auch auf einen Rückgang der Anmeldungen hin, der im Vergleich zum Vorjahr um 5 % gesunken ist.

Was steckt also hinter diesem Rückgang? Es ist wichtig zu wissen, dass diese Statistiken nur registrierte SexarbeiterInnen und Unternehmen erfassen. Das bedeutet, dass das Gesetz möglicherweise nicht die gesamte Sexarbeiterschaft erreicht, so dass eine beträchtliche Anzahl von Arbeitern und Unternehmen nicht registriert und somit ungeschützt ist.

Darüber hinaus stößt das Prostituiertenschutzgesetz seit seinem Inkrafttreten auf erhebliche Unstimmigkeiten und Kritik seitens verschiedener Institutionen und Gruppen. Diese Kritiker argumentieren, dass dem Gesetz ein einseitiges Verständnis von Prostitution zugrunde liegt, das zu einer Aushöhlung der Schutzräume für Sexarbeiterinnen führt. Diese Meinungsverschiedenheit beruht auf der Befürchtung, dass die Umsetzung des Gesetzes zu einer verstärkten Kontrolle durch die Behörden geführt hat, anstatt die versprochene Unterstützung und den Schutz zu bieten.

Diese Kritik wird von mehreren deutschen Expertenorganisationen geteilt, die die möglichen Folgen des Gesetzes analysiert haben. Ihrer Ansicht nach hat sich das Prostituiertenschutzgesetz in die entgegengesetzte Richtung zum Schutz von Menschen, die der Prostitution nachgehen, entwickelt. Die im Gesetz festgelegten Verpflichtungen und Einschränkungen seien zu einer Form der Kontrolle geworden, die zu einer Stigmatisierung und Diskriminierung von Sexarbeitern führe. Anstatt den Sexarbeitern zu helfen, könnte das Gesetz unbeabsichtigt zu ihren Problemen beigetragen haben.

Weitere Komplikationen traten bei der Umsetzung des Gesetzes auf, insbesondere auf kommunaler Ebene. Im Bundesland Sachsen beispielsweise verzögerte sich die Umsetzung aufgrund von Unklarheiten über das zuständige Ressort und die Belastung der Kommunen mit zusätzlichen Finanzmitteln erheblich. Dieses bürokratische Wirrwarr untergrub die Wirksamkeit des Gesetzes und bremste den Schutz, den es eigentlich bieten sollte.

Trotz dieser Herausforderungen haben einige Regionen Versuche unternommen, die negativen Folgen des Gesetzes abzumildern. In Dresden zum Beispiel haben die lokalen Behörden versucht, den wahrgenommenen negativen Auswirkungen des Gesetzes durch die Einführung klarer Strukturen und interner Standards entgegenzuwirken. Sie haben sich bemüht, eine klare Trennung zwischen den Prozessen der Gesundheitsberatung durch das Gesundheitsamt und der Registrierung von Sexarbeitern durch das Ordnungsamt zu schaffen.

Diese Bemühungen sind zwar lobenswert, werfen aber auch die Frage auf, ob sie ausreichen, um die empfundenen Einschränkungen des Gesetzes auszugleichen. Wenn einige Regionen zusätzliche Anstrengungen unternehmen müssen, um die negativen Auswirkungen des Gesetzes abzumildern, deutet dies darauf hin, dass das Gesetz in seiner jetzigen Form möglicherweise nicht zweckmäßig ist.

Laut der Sexarbeiter-Plattform Erobella „wurde das deutsche Prostituiertenschutzgesetz zwar mit den besten Absichten erlassen – zum Schutz und zur Unterstützung von Sexarbeitern -, aber die Realität seiner Umsetzung und seiner Auswirkungen scheint zu kurz zu kommen. Das Gesetz scheint nicht den versprochenen Schutz zu bieten und trägt möglicherweise sogar zur Stigmatisierung und Kontrolle von Sexarbeiterinnen bei. „

Mittelmeer-Tragödie
Mit den Menschen sterben Menschlichkeit und Glaubwürdigkeit im Mittelmeer

ein Gastbeitrag von Michael Thomas Es wirkt schon grotesk, wenn man die Zeitleiste der Ereignisse rund um das entsetzliche Drama der vielen hundert Toten im Mittelmeer betrachtet, so wie es der Sender Al-Jazeera (Quelle) untereinander schreibt. Nach wenigen Augenblicken glaubt man verstört, es müsse die Rede von mindestens zwei Fischerbooten sein, die beide jeweils durch vollkommen unterschiedliche Phänomene plötzlich sanken. Als Quelle zieht Al-Jazeera Nawal Soufi heran, der von Italien aus für die Organisation „Alarm Phone“ arbeitet und telefonischen Kontakt zu Passagieren des fraglichen Fischkutters hatte. Auch die Aussagen der griechischen Küstenwache nebst solcher von zufällig in der Gegend anwesenden, anderer Schiffe werden in eine zeitliche Reihenfolge gebracht. Einige zentrale und für das Verständnis des Unglücks maßgebliche Punkte werden völlig unterschiedlich voneinander dargestellt. So behauptet die Küstenwache, das Schiff habe die ganze Zeit über gute Fahrt gemacht und Hilfsangebote mit der Begründung, man wolle Italien erreichen, abgelehnt. Soufi von „Alarm Phone“ jedoch entnahm mehreren, direkten Telefonaten mit Passagieren, das Schiff sei möglicherweise durch Maschinenschaden unbeweglich. Allen Aussagen ist jedoch tatsächlich einheitlich zu entnehmen, dass alle beteiligten Behörden erstens sehr frühzeitig von der Anwesenheit und dem katastrophalen Zustand des Schiffes informiert waren und es zweitens sehr genau mit Helikoptern und Schiffen beobachtete. Infolgedessen scheint extrem verwunderlich, dass das Schiff kentern und mehrere hundert Menschen dem Tod des Ertrinkens aussetzen konnte, ohne das zeitnah wirkungsvolle Hilfe geleistet wurde. Hier liegt der Verdacht überaus nahe, dass die Aussagen der griechischen Küstenwache mit den tatsächlichen Ereignissen nichts zu tun haben. Und es gibt eine ganze Menge guter Gründe, sie auch nicht allzu ernst zu nehmen. Seit nunmehr Jahren ist die Technik der „push-backs“ bestens bekannt. Nicht nur die griechische Regierung, sondern auch eine ganze Liste weiterer Länder hat überhaupt kein Problem damit, mehr oder weniger offen auch den Tod von Migranten zu riskieren, wenn sie sie auf ihrem Territorium entdecken und häufig mit brutalen Methoden zurückstoßen. So ist der EU besonders ein spezielles Video äußerst unangenehm, das öffentlich wurde und zeigt, wie Migranten, die im Mai 2023 den Weg glücklich auf die griechische Mittelmeerinsel Lesbos geschafft hatten, von Mitarbeitern der Küstenwache zusammengetrieben wurden. Man setzte sie auf ein Floß und stieß dies zurück ins Meer. Wie in solchen Fällen üblich, hält Berlin dazu eisenharte Funkstille ein – und taucht ab. Nicht die Brutalität der „push-backs“ ist der deutschen Regierung unangenehm, sondern nur, dass sie öffentlich dokumentiert, wie die EU Migranten loswerden will. Denn selbstverständlich weiß sie, dass sie hiermit zweifellos gegen Menschenrechte verstößt, aber diese Menschenrechtsverletzungen geschehen in ihrem Interesse. Die EU ist keineswegs motiviert, „push-backs“ zu unterbinden, sondern empfindet lediglich das Bekanntwerden als unangenehm. Annalena Baerbock polterte vor Kameras noch Mitte letzten Jahres, als wieder einmal „push-backs“ in Griechenland zum Tode vieler Menschen führten, man wolle jetzt aber wirklich eine Untersuchung, es solle angeblich lückenlos aufgeklärt und natürlich unterbunden werden – aber das war nichts als ein leeres Lippenbekenntnis zur Beruhigung der Bürger durch die Medien. Unternommen wurde … nichts. Ganz im Gegenteil unterstützt Frontex, die europäische Grenzsicherung, die auch mit deutschen Schiffen und Flugzeugen vor Griechenland im Einsatz ist, „push-backs“ durch ganz eigene Erblindung. So filmte ein Frontex-Flugzeug, wie die griechische Küstenwache ein Flüchtlingsboot auf See zur türkischen Grenze schleppte, statt die Menschen darauf in Griechenland zu retten und zu versorgen. Als das Filmmaterial bekannt wurde, setzte Frontex diese Luftüberwachung aus. Die offizielle Begründung, die Maschinen würden woanders gebraucht, hält einer handschriftlichen Notiz auf einem Protokoll der Frontex-Führung nicht stand. Diese Notiz besagt, man müsse vermeiden, „Zeuge solcher Vorgänge“ zu werden. Frontex hat nicht etwa die Aufgabe, Migranten zu retten, sondern, sie zu entdecken und zu melden. Dabei hat Frontex Sorge dafür zu tragen, nicht zu beobachten, wie sie nach ihrer Entdeckung zurückgestoßen und somit häufig Misshandlungen oder dem sicheren Tod überantwortet werden. „Wo kein Kläger, da kein Richter!“ – wenn die Menschen auf offener See zu Tode kommen und es keine Berichte oder Augenzeugen dafür gibt, verschwinden sie vollständig von der Bildfläche. Deutschland leidet nicht unter den vielen Tausend Toten, sondern nur dadurch, dass ihr Sterben bekannt wird. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass Frontex-Schiffe auf offener See möglicherweise sogar das Feuer auf solche Schiffe eröffnen und sie gezielt vollständig versenken. Wenn zu diesem Verdacht die EU aufheulen und behaupten würde, dass sie derartiges niemals täte, so wäre dies eine vielleicht völlig substanzlose Behauptung. Vielleicht auch nicht. Das Bekanntwerden der Vorgänge in Libyen sind der EU bereits unangenehm genug. Sie mussten leider in Medien Berichte lesen, die ganz offen von der Sklaverei, Zwangsprostitution und willkürlichen Erschießungen von Migranten berichteten, die in Libyen bei ihrem Fluchtversuch gefasst worden und in von der EU finanzierten Lägern interniert worden waren. Wohlgemerkt: nicht etwa die Toten schmerzen die EU, sondern nur der Umstand, dass ihr Leid öffentlich wird. Um das Sterben und Leid der Menschen nicht mehr im Mittelmeer, sondern irgendwo auf Land stattfinden zu lassen, versucht man nun Tunesien mit größeren Geldsummen für ein ähnliches Vorhaben zu kaufen. Die tunesische Regierung wendet sich empört mit der Begründung ab, man werde sich nicht für die EU zum Polizisten machen lassen. Ob sie bei ihrer Haltung bleibt, oder sich vom angebotenen, wachsenden Geldhaufen doch noch kaufen lässt, ist noch nicht sicher. Sicher ist nur, dass die EU den tausendfachen Tod auf dem Meer zumindest achselzuckend und gleichgültig hinnimmt, wenn nicht sogar ihn begrüßt und gar fördert. Migranten kosten eben nur und bringen kein Geld. Diesem Schiff samt der vielen hundert Toten im Mittelmeer werden noch viele folgen.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 
Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

US-Abzug aus Afghanistan
Afghanistan: Abzug der Amerikaner wird offizieller Feiertag

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Kabul – Der Tag des Abzugs des letzten amerikanischen Soldaten aus Afghanistan ist offiziell zum Feiertag erklärt worden. Das Verwaltungsbüro des Islamischen Emirats teilte in einem Tweet mit, dass das Kabinett in seiner letzten Sitzung beschlossen hat den 31. August zum nationalen Feiertag zu erklären. Im Februar 2020 haben die Vereinigten Staaten und die Taliban ein Abkommen unterzeichnet, das so genannte Doha-Abkommen, in dem die Vereinigten USA zustimmten, alle US-Truppen bis Mai 2021 aus Afghanistan abzuziehen. Im Gegenzug erklärten sich die Taliban bereit, sich an einem Friedensprozess zu beteiligen und keine Angriffe auf US-Truppen und die wichtigsten Städte Afghanistans nicht mehr zu bedrohen – allerdings nur, solange die Vereinigten Staaten verpflichtet blieben, sich bis zum Ablauf des Abkommens zurückzuziehen. Der Abzug wurde am 30. August 2021 abgeschlossen. Am 11. September 2001 forderten die Anschläge auf New York City und Washington, D.C., Tausende von Toten. Die USA machte Mitglieder die Terrororganisation al-Qaida für die Anngriffe verantwortlich. Als der Taliban den Mitgründer der Organisation, Osama bin Laden, nicht auslieferten, marschierten die Vereinigten Staaten am 7. Oktober 2001 in Afghanistan ein, um die afghanische Nordallianz beim Sturz der Taliban zu unterstützen und al-Qaida aus ihrem sicheren Versteck zu vertreiben. Nur wenige Monate später wurden die Taliban entmachtet und eine neue Regierung eingesetzt, die an ihre Stelle trat. Die neue afghanische Regierung tat sich jedoch schwer, dem Land Stabilität zu bringen. Die Kämpfe zwischen den Streitkräften der NATO und den Taliban gingen weiter, und die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung war hoch. Im Februar 2009 und erneut im Dezember 2009 kündigte US-Präsident Barack Obama eine Aufstockung der Truppen an, um Afghanistan zu befrieden. Im Jahr 2010 waren rund 150 000 NATO-Soldaten in Afghanistan im Einsatz, aber die Situation blieb praktisch unbeweglich, und die Zahl der Opfer war noch höher als zuvor. Kurz nachdem die US-Streitkräfte 2011 Osama bin Laden in Pakistan ausfindig gemacht und getötet hatten, verkündete Obama, dass die Hauptziele des Krieges erreicht worden seien und die Vereinigten Staaten mit dem Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan beginnen würden. Am 28. Dezember 2014 endete der Kampfeinsatz der NATO in Afghanistan, und rund 13 000 Soldaten verblieben lediglich zur Ausbildung und Unterstützung des afghanischen Militärs. Am 17. Dezember 2018 trafen sich die Vereinigten Staaten mit Vertretern der Taliban in Abu Dhabi, um die Aussicht auf einen Friedensprozess zu erörtern. Einige Tage später kündigten die Vereinigten Staaten ihre Absicht an, Tausende ihrer Truppen aus Afghanistan abzuziehen, ein Schritt, der allgemein als Zeichen dafür gewertet wurde, dass sie es mit einem Friedensabkommen mit den Taliban ernst meinen. Die afghanische Regierung wurde von dieser Ankündigung überrascht, doch versicherten Beamte der Öffentlichkeit, dass die afghanischen Streitkräfte ohnehin schon die meisten Sicherheitsaufgaben übernehmen würden.