Glücksspiel
Online Casino mit Handyrechnung bezahlen: Wie funktioniert das?

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In der heutigen Welt der digitalen Technologie und der Internet-Unterhaltungsindustrie nehmen Online-Casinos einen besonderen Platz ein und bieten eine einzigartige Möglichkeit, Spaß zu haben und zu gewinnen. Moderne Online-Casinos zeichnen sich nicht nur durch eine breite Palette von Spielen und eine benutzerfreundliche Oberfläche aus, sondern auch durch eine Vielzahl von Zahlungsmethoden, von denen sich mobile Zahlungen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Immer mehr Menschen ziehen es vor, Zahlungen und Transaktionen mit mobilen Geräten vorzunehmen, da diese bequem und leicht zugänglich sind. Dies ist auch in der Online-Casino-Branche nicht unbemerkt geblieben. Die Benutzer können jetzt schnell und sicher Einzahlungen vornehmen und auf ihre Lieblingsspiele wetten, indem sie einfach ihr Mobiltelefon benutzen. Für diejenigen, die an den besten Online-Casinos mit der Möglichkeit von Einzahlungen über ein Handy-Konto interessiert sind, bietet Citeulike.org eine hervorragende Auswahl. Hier finden Sie eine sorgfältig zusammengestellte Liste der Top-Online-Casinos, die diese bequeme Zahlungsmethode unterstützen. In diesem Artikel soll im Detail erklärt werden, wie der Zahlungsvorgang in Online-Casinos über ein Handy-Konto abläuft. Wir werden die wichtigsten Schritte dieses Prozesses durchgehen, seine Vorteile und möglichen Nachteile erörtern sowie auf die Sicherheit und die rechtlichen Aspekte solcher Transaktionen eingehen. Diese Informationen sind sowohl für erfahrene Spieler als auch für Neulinge in der Welt der Online-Glücksspiele nützlich, die die Effizienz und Sicherheit ihrer finanziellen Transaktionen maximieren möchten.

Grundlegende Konzepte 

Bevor wir uns in die Details des Zahlungsprozesses im Online-Casino über das Mobiltelefon vertiefen, ist es wichtig, die grundlegenden Konzepte zu diesem Thema zu verstehen.

Online Casinos und ihre Funktionen 

Online Casinos sind digitale Plattformen, die es den Nutzern ermöglichen, über das Internet an einer Vielzahl von Glücksspielen teilzunehmen. Diese virtuellen Casinos bieten eine breite Palette von Spielen an, darunter klassische Spielautomaten, Tischspiele, Videopoker, aber auch moderne interaktive Spiele und Live-Dealer. Zu den wichtigsten Merkmalen von Online-Casinos gehören:
  • Spielangebot: Bietet eine Vielzahl von Spieloptionen, von klassischen Spielautomaten bis hin zu Live-Dealer-Spielen.
  • Sicherheit und Datenschutz: Schutz der persönlichen und finanziellen Daten der Nutzer mit Hilfe moderner Verschlüsselungstechnologien.
  • Kundensupport: 24/7-Support zur Lösung von Fragen und Problemen der Nutzer.
  • Finanztransaktionen: Bequeme und sichere Möglichkeiten zur Einzahlung und Auszahlung von Gewinnen.

Mobile Zahlungen 

Mobile Zahlungen sind eine Art von Finanztransaktionen, bei denen die Nutzer ihre mobilen Geräte verwenden, um für Waren oder Dienstleistungen zu bezahlen. Diese Zahlungsmethode ist aufgrund ihrer Bequemlichkeit, Schnelligkeit und der Möglichkeit, Zahlungen jederzeit und überall zu tätigen, sehr beliebt geworden. Zu den wichtigsten Merkmalen mobiler Zahlungen gehören:
  • Zahlungsarten: Zahlungen können per SMS, mobiler App oder Lastschrift erfolgen.
  • Sicherheit: Mobile Zahlungen sind durch verschiedene Sicherheitsstufen geschützt, darunter PIN-Codes, biometrische Identifizierung und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Benutzer verknüpfen einfach ihre Handynummer mit ihrem Online-Kasinokonto oder verwenden spezielle Zahlungs-Apps.
  • Weitverbreitete Verfügbarkeit: Die meisten Mobilfunkbetreiber und Zahlungssysteme unterstützen diese Art der Zahlung, so dass sie für eine große Zahl von Nutzern zugänglich ist.
Ute Schreiner, die Autorin des Portals Citeulike.org, betont die Bedeutung dieser Entwicklung:
„Mobile Zahlungen revolutionieren die Art und Weise, wie wir Online-Transaktionen durchführen. In der Welt der Online-Casinos ermöglichen sie eine schnelle, sichere und unglaublich bequeme Methode, um Geld einzuzahlen und abzuheben. Dies ist eine entscheidende Entwicklung, die nicht nur die Benutzerfreundlichkeit verbessert, sondern auch ein neues Maß an Sicherheit in die digitale Glücksspielindustrie bringt.“
Das Verständnis dieser grundlegenden Konzepte wird Ihnen helfen, die Besonderheiten und Vorteile der Verwendung von mobilen Zahlungen im Zusammenhang mit Online-Casinos besser zu verstehen.

Der Prozess des Bezahlens in Online-Casinos per Mobiltelefon

Die Bezahlung von Online-Casino-Diensten über Ihr Mobiltelefon-Konto ist eine bequeme und innovative Lösung. Dieser Vorgang umfasst mehrere wichtige Schritte und kann mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden. Nachfolgend finden Sie eine schrittweise Beschreibung des allgemeinen Prozesses und der möglichen Zahlungsmethoden.
Allgemeine Zahlungsverfahren:
  1. Auswahl eines Casinos und Registrierung: Der erste Schritt besteht darin, ein zuverlässiges Online-Casino auszuwählen und ein Konto zu erstellen.
  2. Zum Zahlungsbereich gehen: Im persönlichen Kabinett des Nutzers muss der Nutzer den Bereich für Einzahlungen oder finanzielle Transaktionen finden.
  3. Auswahl der Zahlungsmethode: Hier wählt der Nutzer die Option, mit dem Handy zu bezahlen.
  4. Aufladebetrag eingeben: Der Nutzer gibt den gewünschten Aufladebetrag an.
  5. Bestätigung der Zahlung: Der Vorgang wird durch die Bestätigung der Zahlung abgeschlossen, woraufhin das Geld dem Casino-Konto gutgeschrieben wird.
Mögliche Zahlungsarten:
  1. SMS-Zahlungen: Der Benutzer schickt eine SMS an eine vom Casino angegebene Nummer. Der Aufladebetrag wird vom Guthaben des Mobiltelefons abgezogen oder zur monatlichen Telefonrechnung hinzugefügt.
  2. Zahlungen per Lastschrift: Der Benutzer gibt seine Telefonnummer auf der Casino-Website ein. Er erhält eine SMS mit einem Bestätigungscode oder einem Link, um die Zahlung zu autorisieren. Nach der Bestätigung wird der Betrag direkt vom Guthaben des Mobiltelefons abgebucht.
  3. Verwendung von mobilen Zahlungs-Apps: Der Nutzer wählt die Option, über gängige mobile Zahlungssysteme (z. B. Apple Pay, Google Pay) zu bezahlen. Der Vorgang wird über eine Anwendung ausgeführt, die mit der Handynummer und der Bankkarte des Nutzers verknüpft ist.
Diese Zahlungsmethoden bieten bequeme und sichere Transaktionen und ermöglichen es den Nutzern, Online-Casinospiele zu genießen, ohne dass sie herkömmliche Bankkarten oder E-Wallets benötigen.

Mobile Anbieter in Österreich für Online-Casino-Einzahlungen 

Es gibt mehrere führende Mobilfunkbetreiber in Österreich, die die Möglichkeit bieten, mobile Zahlungen für Online-Casino-Einzahlungen zu verwenden. Zu diesen Betreibern gehören A1, Drei und Magenta T-Mobile.Diese Mobilfunkbetreiber in Österreich bieten ihren Nutzern nicht nur hochwertige Kommunikationsdienste, sondern auch bequeme Möglichkeiten zur Durchführung von Finanztransaktionen in Online-Casinos, die das Spielen noch zugänglicher und angenehmer machen. Hier ist ein kurzer Überblick über jeden von ihnen:

A1

A1 ist einer der größten Mobilfunkbetreiber Österreichs und bietet eine breite Palette an Kommunikationsdiensten. A1-Kunden können mit ihren mobilen Endgeräten dank bequemer und sicherer mobiler Bezahlmethoden ganz einfach in Online-Casinos einzahlen. Zahlungen können per Lastschrift vom Handyguthaben oder über spezielle Zahlungs-Apps, die mit einem A1 Konto verknüpft sind, vorgenommen werden.

Drei 

Drei ist ein weiterer wichtiger Akteur auf dem mobilen Markt in Österreich. Drei-Nutzer können einfach und sicher mobil bezahlen, auch in Online-Casinos. Der Betreiber bietet verschiedene Optionen für mobile Zahlungen, die Flexibilität und Komfort für seine Kunden bieten.

Magenta T-Mobile 

Magenta T-Mobile, bekannt für sein zuverlässiges Netz und seinen Qualitätsservice, bietet auch mobile Zahlungsoptionen an. Magenta T-Mobile-Kunden können mit ihrer Handynummer problemlos Einzahlungen in Online-Casinos vornehmen, wobei die Transaktionen schnell und sicher sind. Die Unterstützung für eine Vielzahl von mobilen Zahlungsmethoden macht Magenta T-Mobile zu einer bequemen Wahl für Spieler.

Vor- und Nachteile des Bezahlens in Online-Casinos mit dem Mobiltelefon 

Die Bezahlung von Online-Casino-Diensten über das Mobiltelefon ist eine bequeme und innovative Art der Transaktion. Doch wie jede andere Zahlungsmethode hat auch diese ihre Vor- und Nachteile.
Vorteile:
  • Bequemlichkeit: Für Zahlungen per Mobiltelefon ist keine Bankkarte und kein Zugang zu einem Bankkonto erforderlich, was den Vorgang schnell und einfach macht. Sie können jederzeit und von überall aus Zahlungen vornehmen.
  • Sicherheit: Mobile Zahlungen beinhalten oft zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie PIN-Codes, biometrische Identifizierung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Begrenzung des Betrugsrisikos, da die Bankdaten nicht an die Online-Casinos weitergegeben werden.
  • Schnelligkeit der Transaktionen: Mobile Zahlungen werden schnell abgewickelt, so dass Sie Ihr Spielkonto sofort auffüllen können. Bequemlichkeit für Spieler, die ihr Spiel schnell beginnen oder fortsetzen möchten.
Nachteile:
  • Transaktionslimits: Viele Mobilfunkbetreiber und Zahlungssysteme legen Obergrenzen für den Betrag fest, der pro Transaktion oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums überwiesen werden kann. Diese Limits können für Spieler, die große Beträge einzahlen möchten, unpraktisch sein.
  • Mögliche Gebühren: Einige Betreiber und Zahlungsabwickler erheben möglicherweise eine Gebühr für die Nutzung mobiler Zahlungen, was die Gesamtkosten der Transaktionen erhöht. Zusätzliche Gebühren können dazu führen, dass diese Methode weniger günstig ist als andere Zahlungsmethoden.
  • Fragen des Datenschutzes: Obwohl mobile Zahlungen sicher sind, besteht immer das Risiko, dass persönliche Daten nach außen dringen, insbesondere wenn eine unzuverlässige oder ungesicherte Internetverbindung verwendet wird. Es ist wichtig, sich zu vergewissern, dass das Online-Kasino und der Mobilfunkbetreiber ein ausreichendes Datenschutzniveau bieten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mobile Zahlungen in Online-Casinos eine bequeme und schnelle Möglichkeit zur Abwicklung von Transaktionen bieten, die jedoch ein sorgfältiges Augenmerk auf die Sicherheit und die Berücksichtigung möglicher zusätzlicher Kosten erfordert.

Sicherheit und rechtliche Aspekte des Bezahlens in Online-Casinos mit dem Mobiltelefon 

Die Sicherheit von Finanztransaktionen und die Einhaltung von Gesetzen sind wichtige Aspekte bei der Verwendung von mobilen Zahlungen in Online-Casinos. Werfen wir einen genaueren Blick auf diese wichtigen Elemente.
Sicherheitsmaßnahmen für mobile Zahlungen:
  1. Datenverschlüsselung: Die meisten Online-Casinos und Zahlungssysteme verwenden fortschrittliche Verschlüsselungsmethoden, um Transaktionsdaten zu schützen.
  2. Zwei-Faktor-Authentifizierung: Dies ist eine zusätzliche Sicherheitsebene, bei der der Nutzer die Transaktion über ein separates Gerät oder eine App bestätigen muss.
  3. Biometrische Identifizierung: Einige mobile Zahlungs-Apps bieten Fingerabdruck- oder Gesichtsidentifizierung für zusätzlichen Kontosicherheit.
  4. Überwachung verdächtiger Transaktionen: Viele mobile Zahlungssysteme und Online-Casinos überwachen Transaktionen aktiv auf Betrug und ungewöhnliche Aktivitäten.
Rechtliche Aspekte:
Rechtsprechung: Die Rechtmäßigkeit der Verwendung von mobilen Zahlungen in Online-Casinos hängt von den Gesetzen des Landes ab, in dem sich der Nutzer befindet. In einigen Ländern kann das Online-Glücksspiel vollständig verboten sein oder bestimmten Beschränkungen unterliegen.
  1. Online-Casino-Lizenzierung: Um die Rechtmäßigkeit ihrer Aktivitäten zu gewährleisten, müssen Online-Casinos über entsprechende Lizenzen verfügen, die von Regulierungsbehörden ausgestellt werden.
  2. Einhaltung von AML (Anti-Geldwäsche): Online-Casinos müssen die internationalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche einhalten, wozu auch die Überprüfung der Identität der Kunden und die Überwachung der Transaktionen gehören.
  3. Einhaltung der Datenschutzrichtlinien: Datenschutzgesetze, wie die GDPR in der Europäischen Union, verlangen von Online-Casinos die Einhaltung strenger Regeln für die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung der persönlichen Daten der Nutzer.
Es ist wichtig, daran zu denken, dass die Verantwortung für die Einhaltung der Gesetze sowohl bei den Betreibern der Online-Casinos als auch bei den Nutzern liegt. Die Spieler sollten sicherstellen, dass sie mobile Zahlungen in Übereinstimmung mit den Gesetzen ihres Landes verwenden und lizenzierte und vertrauenswürdige Online-Casinos für ihre Spiele wählen.

Schlussfolgerung

In diesem Artikel haben wir uns die wichtigsten Aspekte der Verwendung von mobilen Zahlungen in Online-Casinos angesehen und dabei die technischen, sicherheitsrelevanten und rechtlichen Aspekte des Prozesses behandelt. Mobile Zahlungen sind eine dynamische und sich entwickelnde Technologie, die den Prozess der finanziellen Transaktionen im Online-Glücksspiel erheblich vereinfacht. Sie bieten ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit und ermöglichen es den Spielern, Einzahlungen und Wetten buchstäblich mit einer Berührung vorzunehmen. Der Zahlungsvorgang wird schneller und einfacher, wodurch Online-Casinos für ein breiteres Publikum noch zugänglicher werden. Es ist jedoch wichtig, sich über mögliche Nachteile wie Transaktionslimits und mögliche Gebühren im Klaren zu sein und auf Datenschutz- und Sicherheitsfragen zu achten. Auch rechtliche Aspekte spielen eine wichtige Rolle, da die Legalität und die Bedingungen für die Nutzung mobiler Zahlungen für Glücksspiele von Region zu Region unterschiedlich sein können. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass mobile Zahlungen in der Online-Casino-Branche wahrscheinlich weiter an Beliebtheit gewinnen werden. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der mobilen Technologie und verbesserten Sicherheitsmaßnahmen ist zu erwarten, dass diese Zahlungsmethode noch bequemer und sicherer wird, was neue Nutzer anzieht und die Möglichkeiten für Online-Glücksspielfans erweitert. So bieten mobile Zahlungen in Online-Casinos nicht nur aktuellen Komfort, sondern eröffnen auch neue Perspektiven für die Zukunft des Glücksspiels im digitalen Raum.

Recht
Mobbing am Arbeitsplatz – wann wird es zum Sexualdelikt?

Trotz der augenscheinlichen Modernität der Gesellschaft ist Mobbing am Arbeitsplatz noch immer ein schwerwiegendes Problem. Es hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Psyche der Betroffenen und es wird besonders dann zu einem ernsten Thema, wenn die Grenzen zum Sexualdelikt überschritten werden. Wann ist die Linie überschritten und wann ist es an der Zeit, einen Anwalt für Sexualstrafrecht zu engagieren?

Die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist definiert in § 184 StGB. Hierbei handelt es sich um eine Form des Mobbings, die eindeutig strafrechtlich relevant ist. Tatsächlich kann diese Form der Belästigung und damit auch des Mobbings, verschiedenste Formen annehmen. Es beginnt bei unangemessenen Kommentaren und geht bis zu körperlichen Übergriffen. In Deutschland ist die sexuelle Belästigung eine Straftat und führt zu ernsthaften rechtlichen Konsequenzen, die oftmals in eine Freiheitsstrafe münden.

Beim Mobbing hört der Spaß auf!

Erlangt der Arbeitgeber Kenntnis von Mobbing, das die sexuelle Belästigung einschließt, so ist er verpflichtet, sofort Maßnahmen einzuleiten. Wird das versäumt, so kann auch der Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden. Wer das Opfer von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz wird, der traut sich oftmals nicht, sich an seine Vorgesetzten zu wenden. Wer belästigt wird, der fürchtet zudem ein Stigma. Der Arbeitgeber ist also dafür verantwortlich, dass ein Klima geschaffen wird, bei dem Mobbing und schlimmere Vergehen, bis zu Straftaten sofort unterbunden werden.

Besteht der Verdacht auf ein Sexualdelikt am Arbeitsplatz, so ist es ratsam, sofort einen Anwalt für Sexualstrafrecht zu kontaktieren. Das Gleiche gilt natürlich auch für Personen, denen unrechtmäßig vorgeworfen wird, ein solches Delikt verübt zu haben. Bevor die direkte Konfrontation gesucht wird, sollen das Sprechen und der Schriftverkehr von diesem Punkt an den Anwälten überlassen werden. Ein Strafverteidiger kann Unternehmen beraten, selbst dann, wenn es noch zu keinem Delikt gekommen ist. Da es immer das Ziel ist, ein Klima am Arbeitsplatz zu schaffen, in dem Mobbing und Sexualdelikte keinen Platz haben, schadet es nicht, frühzeitig einen spezialisierten Anwalt hinzuzuziehen. Arbeitgeber müssen sich selbst sensibilisieren und erkennen, wo Angestellte Opfer von Mobbing oder sogar von Sexualdelikten werden könnten. Erst, wenn die eigenen Schwachstellen identifiziert sind, ist es möglich, ein Klima zu erschaffen, in dem sich alle Mitarbeiter wohl und sicher fühlen.

Was tun bei einer Kündigung?

Der Verdacht des Mobbings kann bereits zu einer Kündigung führen und nicht immer ist diese rechtens. Wird das Arbeitsverhältnis vorzeitig beendet, so soll unbedingt ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Mülheim an der Ruhr hilfreich sein. Ein Anwalt kann nicht nur als Experte bei Opfern von sexueller Art agieren, sondern immer auch dann helfen, wenn es eine Beratung zum Thema Arbeitsrecht braucht. Die fälschliche Beschuldigung ist ebenso ein schwerwiegendes Vergehen, dass nicht nur die Karriere und die Reputation einer Person ruinieren kann.

Besondere Aufmerksamkeit muss Jugendlichen am Arbeitsplatz geschenkt werden. Gerade, wenn der Verdacht der Belästigung von Jugendlichen besteht, muss schnell ein Anwalt hinzugezogen werden, da sich Jugendliche oftmals nicht ihrer Rechte bewusst sind. Jugendliche sind zudem besonders schützenswert. Auch hier kann ein Anwalt, der auf das Jugendstrafrecht spezialisiert ist, schnell für Abhilfe sorgen. Generell ist es immer das Klügste, sich schnell professionelle Hilfe ins Boot zu holen.

Wirtschaft
Wie kriegen wir die Wirtschaft wieder in Schwung?

Immer wieder gibt es in der Wirtschaft eines Landes Wellenbewegungen. Dies gilt nicht nur für Länder, die sich in der Regel ohnehin schwer tun, zu einer wirtschaftlichen Macht zu werden, sondern auch für jene, die dies eigentlich schon sind. So hat auch Deutschland bereits bessere Zeiten aus wirtschaftlicher Perspektive gesehen und es ist derzeit die Aufgabe der gesamten Bevölkerung, die aktuelle Krise zu bewältigen und aus ihr wieder einmal gestärkt hervorzugehen.

Dies ist schließlich immer die Aufgabe, welche mit einer Krise verbunden ist. Ohne sie wird keine Region und kein Land der Erde auskommen. Wichtig ist es, wie man mit einer solchen Situation umgeht und wie es am Ende gelingt, zu neuer Schaffenskraft zu kommen.

Mit einer Mentalität des Anpackens kann es erneut gelingen, eine Krise gemeinsam zu bewältigen

Die gesamte Wirtschaft eines Landes hängt bekanntlich zusammen. Es ist kaum möglich, dass einzelne Branchen sich komplett abkoppeln und ohne die anderen Teilbereiche des wirtschaftlichen Lebens funktionieren. Ein wichtiges Element, mit dem es deutlich einfacher gelingt, wieder erfolgreich zu sein, ist im Bereich des Mindsets der Menschen angesiedelt.

Eine positive Herangehensweise an die nächste Zeit und die Überzeugung, dass man gemeinsam wieder bessere Zeiten hervorrufen kann, ist enorm wichtig und kann sprichwörtlich Berge versetzen. Ob bei der Mitarbeitergewinnung oder aber dann, wenn es darum geht, neue Handelspartner zu finden: Es ist stets wichtig, nicht nur auf die negativen Aspekte zu blicken, die sich derzeit zeigen, sondern auch auf die Chancen, welche es immer wieder gibt. Vor allem unsere digitalen Zeiten bieten zahllose wirtschaftliche Chancen, die wir als Gesellschaft und in den einzelnen Unternehmen längst noch nicht alle nutzen. Gelingt uns ein Fokus auf die Chancen und erlangen wir eine Mentalität des Anpackens, werden schneller bessere Zeiten kommen.

Jungen Menschen eine Chance geben und sie auf dem Weg in den Beruf effektiv begleiten

Gerade junge Menschen sind enorm wichtig, wenn wir eine zukünftige Entwicklung in der Wirtschaft des Landes herbeiführen möchten. Die jungen Menschen werden unser Land über viele Jahre gestalten und dabei auch eine große Verantwortung für eben jenes Heimatland tragen. Nun ist es an der Generation derer, die derzeit noch am Ruder sitzen, ihnen auch eine Chance zu geben und sie ganz bewusst in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen.

In solchen Situationen werden wir dann schnell und klar erkennen, dass die Generationen voneinander profitieren können und nicht konträr zueinander stehen. Es handelt sich in einer wirtschaftlichen Schwächephase um eine absolute Notwendigkeit, die Potenziale jeder Generation zu nutzen und trotz aktueller Probleme auch die Weichen in Richtung Zukunft zu stellen. In dieser Zukunft werden die Dinge, die sich als positiv erwiesen haben, weiterhin wichtig bleiben und von neuen Elementen ergänzt. Dieser Zusammenschluss zwischen verschiedenen Methoden im Rahmen der wirtschaftlichen Arbeit kann dann auch einen erneuten Aufbruch bedeuten.

Gemeinsam arbeiten und die Generationen nicht gegeneinander ausspielen

In den Medien hören wir immer häufiger, dass verschiedene Generationen Vorwürfe erheben und die Lebensweise der jeweils anderen Menschen teilweise harsch kritisieren. Doch wenn wir als Gesellschaft wieder erfolgreich sein wollen, dann ist Offenheit für neue Ideen, die in der jungen Generation vielleicht noch stärker vertreten sind, ebenso wichtig wie es der Wunsch nach Zusammenarbeit zwischen Menschen ist, die gemeinsam etwas Schaffen wollen.

Business
Warum Unternehmen auf Online-Marketing setzen sollten

Warum Unternehmen auf Online-Marketing setzen sollten

Im Internetzeitalter informieren sich immer mehr Menschen online, bevor sie sich für den Kauf eines Produkts entscheiden. Für Unternehmen, die ihre potenziellen Kunden nicht an ihrer Konkurrenz verlieren wollen, ist es daher unerlässlich, eine starke Onlinepräsenz aufzubauen.

Vorteile von Online-Marketing

Online-Marketing ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil, wenn es um die Planung einer erfolgreichen Unternehmensstrategie geht. Schließlich erlaubt es Unternehmen auf diese Weise unabhängig vom Standard eine größere Anzahl an potenziellen Kunden zu erreichen. Wer heute auf der Suche nach weiteren Informationen ist, informiert sich in erster Linie online. Unternehmen können mit den richtigen Strategien ganz einfach auf sich aufmerksam machen. Zahlreiche Analysetools wie Google Analytics helfen ihnen dabei, Ihre Erfolge in Online-Marketing-Kampagnen zu messen. Dadurch lassen sich die Ausgaben für das Marketing gezielter einsetzen und gleichzeitig mit weniger Ausgaben höhere Umsätze erzielen.

Suchmaschinenmarketing

Unternehmen, die ihr Produkt oder ihre Dienstleistung online anbieten möchten, lassen sich den Onlineshop in der Regel von einer Agentur erstellen. Die Kosten liegen meistens im fünfstelligen Bereich. Wichtig zu wissen ist dabei, dass die schönste Website jedoch nichts bringt, wenn sie nicht von der Zielgruppe gefunden wird. Hier kommt Suchmaschinenmarketing zum Einsatz. Es lässt sich unterteilen in Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung. Beides trägt dazu bei, potenzielle Kunden zu erreichen, die nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen, die das Unternehmen anbietet. Zusätzlich sollten Unternehmen in die richtigen Marketingkanäle investieren. Während sich die junge Zielgruppe meistens auf TikTok oder Instagram aufhält, surft die ältere Generation häufiger auf Facebook. Da dies mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden ist, nehmen viele Betriebe eine Social-Media-Agentur in Anspruch. Diese platziert die Werbung bestmöglich in den sozialen Netzwerken. Denkbar ist es auch, in den Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo Werbung zu schalten. Wer nachhaltig Kunden generieren möchte, sollte auf die Suchmaschinenoptimierung setzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein B2C oder B2B Unternehmen handelt. Bis es zu messbaren Erfolgen bei der Suchmaschinenoptimierung kommt, können ein paar Monate vergehen. Daher empfiehlt es sich, eine erfahrene SEO-Agentur zu beauftragen. Gut zu wissen ist, dass noch immer zu wenige Unternehmen in die Suchmaschinenoptimierung investieren. Betriebe, die jetzt Vollgas geben, werden der Konkurrenz schon bald einen großen Schritt voraus sein. Vorausgesetzt, es handelt sich um eine Agentur, die Experte in der Suchmaschinenoptimierung ist.

SEO Experte für Händler, Hersteller und Dienstleister

Simon Feller ist ein deutscher Unternehmer, der als Geschäftsführer und Gesellschafter bei der Poosch Consulting GmbH in Siegen tätig ist. Mit über 18 Jahren Erfahrung in der digitalen Branche ist er ein Experte, wenn es um die SEO-Strategieentwicklung und die Erstellung verkaufsstarker Websites geht. Nach seiner Ausbildung zum Medienberater absolvierte Simon Feller ein Studium im International Management with Engineering. Danach arbeitete er neun Jahre in einer Digitalagentur. 2021 stieg er in die Poosch Consulting GmbH seines langjährigen Freundes Phil Poosch als Geschäftsführer und Mitgesellschafter eiDas Unternehmen bietet SEO-Dienstleistungen für etablierte B2B Unternehmen an. Es unterstützt Hersteller, Dienstleister und Händler dabei, trotz steigender Konkurrenz wettbewerbsfähig zu bleiben und die Online-Umsätze zu steigern. Simon Feller ist auch Mitgründer von medien.com. Dabei handelt es sich um ein aufstrebendes Medienunternehmen, das suchmaschinenoptimierte Berichte für Unternehmen veröffentlicht, um für mehr Kunden und neue Mitarbeiter zu sorgen. Als leidenschaftlicher Speaker teilt er in praxisnahen Vorträgen sein Fachwissen über SEO und digitalen Vertrieb. Sein sportlicher Einsatz im Kraftsport und Tennis spiegelt seine Disziplin und Ehrgeiz in der beruflichen Laufbahn wider. Simon Feller beeindruckt mit seiner Vielseitigkeit, Expertise und innovativen Denkansätzen in der digitalen Marketingwelt.

ANKA-3
Türkische Tarnkappendrohne absolviert erfolgreich Testflug

Ankara – Die türkische Rüstungsindustrie boomt, türkische Unternehmen bauen ihre Stellung auf dem Weltmarkt rasant aus. Nach der erfolgreichen Bayraktar TB2 hat am vergangenen Donnerstag auch die in der Türkei entwickelte Tarnkappendrohne ANKA-3 ihren Jungfernflug erfolgreich absolviert. Am 28. Dezember 2023 erreichte die von TAI (Turkish Aerospace Industries) entwickelte Kampfdrohne in einem 70-minütigen Testflug 8.000 Fuß und eine Geschwindigkeit von etwa 278 km/h. Die ANKA-3 wurde dabei von einem Turboprop-Trainingsflugzeug begleitet. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan feierte den Flug auf X: „Unser unbemanntes Kampfflugzeug ANKA-3, das von TAI entwickelt wurde, hat heute seinen ersten Flug absolviert. Hoffentlich wird unser Flugzeug mit seinen fortschrittlichen Technologien, seinem Design und seinen Eigenschaften einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung unseres Landes leisten.“ Die Drohne ist auch Teil des ehrgeizigen türkischen Plans zur Entwicklung eines bemannten Tarnkappen-Kampfflugzeugs, des TF-X, das bald zum Einsatz kommen soll. Die ANKA-3 und die TF-X könnten als Team zusammenarbeiten, wobei die Drohne als loyaler Flügelmann oder als Lockvogel für das bemannte Flugzeug fungiert. Die ANKA-3 könnte Aufgaben wie Angriffe, Überwachung, elektronische Kriegsführung sowie die Unterdrückung und Zerstörung der gegnerischen Luftabwehr übernehmen. Die ANKA-3 hat außen insgesamt sechs Befestigungsmöglichkeiten für Waffen: An den Befestigungsstationen kann die Drohne insgsamt 1200 Kilogramm tragen. „Unter den Waffen, die mit der ANKA-3 kompatibel sein sollen, finden sich die Mark 82 – eine 227 Kilogramm schwere Freifallbombe, die mit verschiedenen Suchköpfen (GPS, Infrarot, Laser) auch als Lenkbombe verwendet werden kann. Die Small Diameter Bomb (SDB), eine präzisionsgelenkte Gleitbombe mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern, und der türkische Marschflugkörper SOM-J (275 km Reichweite) sollen ebenso auf der ANKA-3 zum Einsatz kommen“, berichtet Futurezone. Wie das Fachportal weiter berichtet, verfügt die Drohne auch über interne Waffenschächte. Diese würden bei Tarnkappenmissionen genutzt, da außen montierte Waffen eine größere Radarsignatur aufweisen und so die Stealth-Fähigkeiten der Drohne reduzieren.

Gastkommentar
„Die Doppelmoral des Westens im Kampf gegen den internationalen Terrorismus“

ein Gastbeitrag von Kemal Bölge

Den türkischen Sicherheitsbehörden und Nachrichtendiensten ist letzten Monat im Kampf gegen die Terrororganisation DAESH/IS ein wichtiger Schlag gelungen. Wie das Innenministerium in einer Presseerklärung 29. Dezember in Ankara mitgeteilt hat, gelang es Anti-Terror-Einheiten in Istanbul, Ankara, Balıkesir, Bolu, Düzce, Kırşehir, Konya, Sakarya und Samsun 29 DAESH/IS-Terrorverdächtige festzunehmen. Die Verdächtigen sollen nach Erkenntnis der Sicherheitsbehörden „Aufklärungsaktivitäten gegen jüdische und christliche Gotteshäuser in Istanbul“ durchgeführt haben.

Zu den Festnahmen hat sich auch der Journalist, Politanalyst und Influencer Ardan Zentürk geäußert. Mit der rechtzeitigen Identifizierung der Verdächtigen, der Planung und Verhinderung von möglichen Anschlägen gegen christliche und jüdische Einrichtungen hätten die türkischen Nachrichtendienste und Polizei, so Zentürk, gute Arbeit geleistet. Die Türkei führt nicht nur einen Kampf gegen die Terrororganisation DAESH/IS, sondern auch gegen die PKK.

Doppelspiel des Westens im Kampf gegen den internationalen Terrorismus

Obwohl beispielsweise die PKK in vielen westlichen Ländern als Terrororganisation eingestuft ist, gibt es eine Vielzahl an Organisationen, die als „Vereine“ getarnt weiter agieren und Verbindungen zur PKK unterhalten. Es existiert sogar eine „PKK-Lobby“, die über die Medien versucht den jahrzehntelangen Terror dieser extremistischen Organisation gegen Zivilisten und Sicherheitskräfte zu legitimieren sowie zu verharmlosen.

Zeitweise überbieten sich die Medien gegenseitig mit Begriffen wie „Arbeiterpartei“, „Kurdische Arbeiterpartei“, „Kurdische Rebellen“ usw., obwohl es sich zweifelsfrei um eine Terrororganisation handelt, die über 40.000 Menschen auf dem Gewissen hat. Hin und wieder werden Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche PKK-Mitglieder oder Sympathisanten eingeleitet, vor Gericht gestellt und manche verurteilt. An der eigentlichen Politik einiger westlicher Staaten hat sich jedoch nichts geändert, denn die PKK bleibt nur auf dem Papier verboten.

Irak: Die amerikanische Lüge von Massenvernichtungswaffen

Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus betreibt der Westen ein Doppelspiel, denn allen voran die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) nutzen Terrororganisationen als Instrument, um den Nahen Osten zu destabilisieren und neu zu ordnen. So wurde der Irak 2003 von den USA mit der verbreiteten Lüge von Massenvernichtungswaffen überfallen und besetzt. Infolge der US-Invasion des Irak starben mehr als 1,5 Millionen Zivilisten, obwohl Washington mit dem Versprechen in den Irak einmarschierte, Demokratie bringen zu wollen. Der Irak hat sich bis heute nicht davon erholt und ist de facto dreigeteilt.

Die frühere US-Außenministerin Condoleezza Rice hatte 2003 in einem Artikel in der Washington Post die Veränderung des Nahen Ostens („Transforming the Middle East“) angekündigt. In dem genannten Zeitungsartikel wiederholte sie nicht nur die angebliche Existenz von Massenvernichtungswaffen des Irak, die für die USA und den Westen eine Bedrohung darstelle, sondern indirekt auch die Veränderung der Grenzen von 22 muslimischen Ländern ankündigte. Es blieb nicht nur bei der Ankündigung, denn 2011 wurde Syrien zur Zielscheibe US-amerikanischer Aggression. Westliche Staaten unterstützten zu Beginn des syrischen Bürgerkrieges die Terrororganisation DAESH/IS und andere radikale Gruppen, mit dem Ziel den syrischen Machthaber Assad zu stürzen.

Operation „Timber Sycamore“ – CIA-Unterlagen legten Waffenlieferungen an DAESH/IS offen

Aus freigegebenen CIA-Unterlagen ging hervor, dass die Vereinigten Staaten mit der Operation „Timber Sycamore“ Waffen an DAESH/IS und andere Terrorgruppen lieferten. Der Sturz Assads wurde mit der militärischen Intervention Russlands in Syrien verhindert, aber das Land ist geteilt und das Baas-Regime auf Moskau angewiesen. Ein weiterer Verbündeter des Assad-Regimes ist der Iran. Teheran unterhält in Syrien nicht nur Milizen, sondern auch Militärstützpunkte. Ein weiterer Akteur in Syrien ist Washington, die in Nordostsyrien mehrere Stützpunkte unterhalten und die Terrormiliz PKK/YPG militärisch und finanziell massiv unterstützen.

Als die Terrormiliz DAESH/IS Teile des Irak und Syrien eroberte sowie Angst und Schrecken verbreitete, schlug die Stunde der PKK/YPG, denn das Drehbuch dazu wurde im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ geschrieben. Das Szenario wurde vorher genau einstudiert und geprobt, nichts durfte schiefgehen. Laut dem Skript stellte DAESH/IS die Macht der Finsternis dar und musste in einem „heldenhaften Kampf“ zur Strecke gebracht werden. Wer konnte als „Matador“ dazu besser geeignet sein als die PKK/YPG? Die Terrormiliz PKK/YPG leistete ganze Arbeit, denn DAESH/IS wurde mit Unterstützung der US-Luftwaffe „besiegt“ und in die Schranken gewiesen.

PKK/YPG führte ethnische Säuberungen in Syrien durch

Was aber der Öffentlichkeit nicht gesagt wurde, ist, dass die PKK/YPG ethnische Säuberungen in Nordostsyrien durchführte, um einen PKK/YPG-Staat zu gründen. Selbst Kinder und Jugendliche waren vor dieser Terrororganisation nicht sicher, denn wer einmal in die Fänge dieser Terroristen geriet, wurde in die Extremistenorganisation rekrutiert. Obwohl regelmäßig Berichte der Vereinten Nationen zu der PKK/YPG-Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht werden, schwiegen sich die Menschenrechtsorganisationen in Europa und Nordamerika zu diesem Thema aus.

Etwa ein Drittel Syriens kontrolliert die Terrororganisation PKK/YPG und die Vereinigten Staaten liefern nicht nur einfache Waffensysteme, sondern auch moderne Flugabwehrraketen, gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber. Die US-Armee bildet die Terrormiliz PKK/YPG seit Jahren aus und die Milizstärke hat nach Beobachterangaben über 60.000 Personen erreicht. Washington behauptet seit Jahren, dass die Zusammenarbeit mit der PKK/YPG sich im Kampf gegen DAESH/IS richtet. Nur ist diese Behauptung einfach falsch, weil DAESH/IS militärisch besiegt ist und in Syrien keine Gefahr darstellt.

Westliche „Verbündete“ ließen die Türkei im Kampf gegen DAESH/IS allein

Als die Türkei kurz nach den Putschversuch 2016 eine Militäroperation gegen die Terrororganisation DAESH/IS in Syrien startete, weigerten sich allen voran die USA mit der Türkei gemeinsam gegen die DAESH/IS-Extremisten vorzugehen. Wäre Washington daran interessiert gewesen DAESH/IS gemeinsam zu besiegen, hätte die amerikanische Seite ihre Zustimmung dazu gegeben. Die Vereinigten Staaten, Israel und andere westliche Staaten verfolgen seit Jahren das Ziel in einem „Proxy war“ die derzeitigen Grenzen der Staaten im Nahen Osten zu verändern. Terrororganisationen wie DAESH/IS oder die PKK/YPG sind „Tools“ dieser staatlichen Akteure, um dieses Ziel zu verwirklichen.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


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Visafreiheit für Kosovo
EU: Visafreiheit für Kosovo tritt in Kraft

Brüssel – Am Montag trat die lang erwartete Visaliberalisierung der Europäischen Union in Kraft, die es Staatsangehörigen des Kosovo ermöglicht, ohne Visum in die grenzfreie Zone Europas zu reisen. Der Kosovo mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern war das letzte der sechs Länder des westlichen Balkans, das von der Visumspflicht befreit wurde. Die neue Regelung ermöglicht es Kosovaren, innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen für bis zu 90 Tage ohne Visum in den passfreien Schengen-Raum zu reisen. Laut der Europäischen Kommission, dem Exekutivorgan der EU, erfüllte der Kosovo 2018 alle erforderlichen Kriterien für die Visafreiheit, einschließlich Grenz- und Migrationsmanagement. Die Genehmigung wurde jedoch von Frankreich und den Niederlanden, die über die Möglichkeit neuer Migrationswellen besorgt waren, sowie von fünf anderen EU-Mitgliedern – Zypern, Griechenland, Rumänien, der Slowakei und Spanien – aufgehalten. Bevor die EU die Visumspflicht für den Kosovo aufhob, konnten dessen Passinhaber nur in 14 Länder in der ganzen Welt ohne Visum reisen. In den letzten Monaten hat die Regierung in Pristina eine öffentliche Sensibilisierungskampagne durchgeführt, in der die Menschen aufgefordert werden, die Reisefreiheit nicht für die Suche nach Arbeitsplätzen in der EU zu missbrauchen. „Die Visumfreiheit bringt den Bürgern beider Seiten entscheidende Vorteile und stärkt die Beziehungen zwischen der EU und dem Kosovo weiter. Das Kosovo hat konsequent alle Zielvorgaben erfüllt und sein Engagement kontinuierlich unter Beweis gestellt. Mit dieser Errungenschaft werden alle westlichen Balkanpartner bald visumfreien Zugang zur EU haben“, so die EU im April 2023. Der Kosovo ist ein potenzieller Kandidat für den EU-Beitritt und hat im Februar 2008 einseitig seine Unabhängigkeit erklärt. Seine Unabhängigkeit wird derzeit jedoch von fünf EU-Mitgliedstaaten (Zypern, Griechenland, Rumänien, Slowakei und Spanien) nicht anerkannt. „Das ist eine große Erleichterung … ein gutes Gefühl“, sagte der Geschäftsmann Rushit Sopi gegenüber der Nchrichtenagentur AFP, bevor er einen Flug von Pristina nach Wien antrat. Der 48-jährige Inhaber eines Unternehmens, das Türen und Fenster herstellt, fliegt regelmäßig zu Geschäftszwecken in die EU. „Jedes Visum kostet mich 300 Euro. Als ich das letzte Mal meinen Pass gewechselt habe, habe ich ausgerechnet, dass mich allein die EU-Visa darin 2.500 Euro kosten“, so der Unternehmer gegenüber AFP weiter.

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– NEX24-Exklusivinterview – Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Mit seiner Entscheidung, eine erste Nationalarmee zu gründen, schrieb Mitte Dezember nicht nur das kosovarische Parlament Geschichte. Der in einer türkischen Militärflugschule ausgebildete Pilot Afrim Zabeli, schloss nur einen Tag vor der Abstimmung seine Schulung zum Militärhubschrauber-Piloten ab und wurde somit 1. Pilot der kosovarischen Armee. NEX24 Kosovo-Korrespondent Mustafë Mehmeti sprach mit dem 27-Jährigen in der Hauptstadt Pristina.

Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

NRW
Carolin Butterwegge verlässt die Linke

Essen – Die frühere Spitzenkandidatin der NRW-Linken und Ex-Landtagsabgeordnete Carolin Butterwegge (49) hat zusammen mit vier weiteren Politikern aus NRW zum Jahresende 2023 die Linkspartei verlassen. „Das war ein unvermeidlicher Schritt“, sagte die Kölnerin am Montag der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Ob sie sich künftig im „Bündnis Sahra Wagenknecht“ engagiert, ließ sie offen. „Wenn eine Wagenknecht-Partei glaubwürdig für linke Inhalte eintreten sollte, dann schaue ich mir das mal an“, sagte die Frau des früheren Bundespräsidentschafts-Kandidaten der Linken, Prof. Christoph Butterwegge (parteilos), gegenüber der WAZ. Über Facebook begründet Butterwegge den Austritt aus der Linken, der sie 17 Jahre lang angehörte: Die Lebens- und Erfahrungswelt der arbeitenden Menschen werde von der Linken immer weniger angesprochen. Die Partei konzentriere sich auf „grün-akademische Großstadtschichten und identitätspolitische Themen“. Enttäuschend sei auch die „zögerliche“ Unterstützung der Friedensbewegung durch die Linke. Die Partei müsse entschiedener gegen die „Remilitarisierungspolitik“ der Bundesregierung auftreten.

Geschichte
Ähnlichkeiten der germanischen und alttürkischen Schriftzeichen

von Çağıl Çayır

Die Runenschrift aus Europa ist den Meisten als Schrift der „germanischen“ Völker bekannt. Die den europäischen Runen bezeichnend ähnliche alttürkische Schrift aus Sibirien und der Mongolei ist dagegen den Wenigsten bekannt. Selbst diejenigen, die sich wissenschaftlich mit der alttürkischen Schrift beschäftigen, wissen meistens nichts über den großen Vergleichsbedarf – oder leugnen ihn!

Um den aktuellen Forschungsbedarf zum Vergleich der alttürkischen und „germanischen“ (zum „Germanen“-Begriff der Historiker) Schrift und Kultur darzulegen und nahezulegen, ist es ratsam, von den frühesten Kenntnissen zu beginnen und die Rezeptionsgeschichte der Schriften und Kulturen verfolgend bis in die Gegenwart zu gelangen.

„Von Göttern stammende Runen schreibe ich…“ Die Inschrift von Noleby stammt vermutlich aus der Zeit um 600. Foto: Helena Bonnevier, Staatliches historisches Museum Schweden (CC BY 4.0)

Fangen wir bei den Runenschreibern aus Europa an. Diese haben uns meistens nur kurze Inschriften überliefert, die bis heute kaum bedeutungsvoll entzifferbar sind. Deswegen wissen wir kaum etwas über die Lebenswelt der Runenschreiber von den Runenschreibern selbst. Erst mit der Übernahme des Christentums und der lateinischen Schrift wurden die Sagentraditionen der germanischen Stämme, bei denen die Runenschrift verbreitet war, verschriftlicht.

Die Franken bieten uns den ersten Einblick in die Herkunftstradition der germanischen Stämme. So leiten sich die Franken selbst im 7. Jahrhundert gemeinsam mit den Türken aus Troja her. Diese Sage der Verwandtschaft zwischen Franken und Türken wurde im Zuge der Kreuzzüge und der Begegnung der fränkischen Kreuzritter und muslimischen Türken im „Heiligen Land“ populär. Aus dieser Zeit stammt auch die Herkunftslegende der Isländer.

In den sogenannten eddischen Überlieferungen leiten die Dichter und Chronisten einerseits die Runenschrift vom Runengott Odin her und andererseits oder gleichzeitig den Runengott Odin von den Türken aus Asien her. Also war der Türkenname spätestens ab dem 7. Jahrhundert in Europa, entweder als Verwandte der Franken oder als Vorfahren der Isländer und somit mittelbar als Erfinder und Lehrer der Runenschrift, bekannt.


Die älteste Odin-Inschrift stammt aus dem 5. Jahrhundert aus Vindelev in Dänemark. Besonders bemerkenswert ist u. a. der sogenannte Torque, der auch zur regulären göktürkischen Tracht gehörte. Foto: Vejler Museen (CC BY 4.0)

Mit der zunehmenden Macht der Osmanen wurde diese Verwandtschaft jedoch lästig und spätestens nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen gebrochen und verdrängt. Enea Silvio Piccolomini, damals noch Kardinal, war einer der größten Verfechter eines neuen Kreuzzugs gegen den Türken. Schon bald nach dem Fall Konstantinopels 1453 begann er zum neuen Kreuzzug gegen die Türken aufzurufen. Und in diesem Sinn verdrängte er die alten Herkunftslegenden.

Demnach könnten die Türken keine Verwandten der Europäer sein und schon gar nicht aus Troja stammen, so wie es noch bis ins 16. Jahrhundert allgemein angenommen wurde. In „Wahrheit“ seien die Türken ewige Fremde und Feinde der Europäer. Die Franken, die Deutschen seinerzeit, setzt er zudem mit den antiken Germanen gleich. Er war es, E. S. Piccolomini, der spätere Papst Pius II., der die Germania des Tacitus genau zu dieser Zeit entdeckte und vom Anfang an politisch benutzte – um nicht zu sagen missbrauchte.

Piccolomini sagte den Deutschen erstmals, dass sie sich mit niemandem vermischt hätten und nirgendwoher eingewandert, sondern die „reinen“ unvermischten Ureinwohner Europas seien – und jetzt angesichts der drohenden Gefahr durch die Osmanen und Türken aufgefordert seien, das „Erbe ihrer Ahnen“ gegen die angeblich ewigen Fremden und Feinde aus Asien zu verteidigen…

Eroberung Sibiriens durch Jermak den Kosaken-Ataman im 16. Jahrhundert. Gemalt von Wassili Surikow im Jahr 1895

Der Romanozentrismus der Italiener provozierte jedoch die Deutschen ihr eigenes Bild von den Germanen zu machen. So bemühten sich die deutschen Humanisten um ihre eigenen Ideale von ihren nun „germanischen“ statt trojanischen und türkischen Vorfahren und Verwandten. Der Germanozentrismus der Deutschen wiederum motivierte die Skandinavier, nun mit Rückgriff auf die Runendenkmäler in Schweden und Dänemark, einen neuen Skandinavismus anzutreiben. Zu dieser Zeit begann die moderne Runenforschung, die von Anfang an auch machtpolitisch bestimmt wurde.

Also nachdem das Christentum in Europa die Runenschrift verdrängte, motivierte die neue Kreuzzugsdiskussion die Skandinavier, nun unter dem Paradigma des Germanenmythos, die Denkmäler der vorchristlichen Zeit zu erforschen und sich an ihnen sprichwörtlich zu ergötzen. Zwar war man Anfangs immer noch nicht abgeneigt auch eine orientalische Herkunft der Runen in Betracht zu ziehen. Diesmal nach biblischem Vorbild statt der früheren Einwanderungssagen. Allerdings wurde dies bald durch die Wunschvorstellung verdrängt, dass die Schweden die Erfinder der Runenschrift seien und alle Menschheitskultur aus Schweden ausgewandert sei.

Dieser sogenannte „Rudbeckianismus“ wurde erst im 18. Jahrhundert durch den Großen Nordischen Krieg zurückgeschlagen. In diesem Krieg gerieten einige Zehntausende schwedische Soldaten in russische Kriegsgefangenschaft und wurden nach Sibirien deportiert. Dort entdeckte der deutschstämmige Offizier der schwedischen Armee Philipp Johann Tabbert, später von Strahlenberg, gemeinsam mit dem von Peter dem Großen beauftragten Danziger Arzt Daniel Gottlieb Messerschmidt, die ersten Runendenkmäler in Sibirien.

Zeichnung der ersten Runenfunde aus Abakan in Sibirien. Vor Ort abgezeichnet von Karl Schulmann im Jahr 1721. Veröffentlicht von Gottlieb Siegfried Bayer im Jahr 1729.

Diese Nachricht erinnerte die Gelehrten in Europa wieder an die alten Einwanderungslegenden und man zog wieder eine asiatische und türkische Herkunft der europäischen Runen in Betracht. Diese Sichtweise findet sich bei den größten Gelehrten des 18. und 19. Jahrhunderts. Allerdings konnten sich derartige Erörterungen nicht gegen das spaltende Selbst- und Fremdbild ihrer Zeit durchsetzen.

Wiederholt sagte man sogar, dass in Sibirien gar keine Runeninschriften gefunden worden seien. Deswegen etablierte sich die Meinung, dass Runendenkmäler nur in Europa gefunden wurden. Dem entgegen sagte zum Beispiel 1821 der Begründer der wissenschaftlichen Runenforschung, Wilhelm Carl Grimm, dass die Runenschrift wohl möglich aus Sibirien, aus der früheren Heimat der Deutschen mit nach Europa gebracht worden sein könnte. Besonders interessant fand er in dieser Hinsicht die sibirischen Denkmäler.

Zu dieser Zeit waren die sibirischen Denkmäler noch nicht entziffert und wie gesagt leugnete man teilweise die Funde. Das ging so weit, dass sogar Ludwig Wimmer, der Erneuerer der wissenschaftlichen Runenforschung, am Ende des 19. Jahrhunderts um 1870 herum, immer noch auf den enorm wichtigen Vergleichsbedarf hinwies, doch meinte, dass man in Russland, also auch in Sibirien, noch keinerlei Spuren von Runenschrift gefunden habe. Das war völlig falsch!

Ironischerweise war es sein Kollege Vilhelm Thomsen, der 1893 die Runenschrift aus Sibirien und der Mongolei als Alttürkisch entzifferte. Jedoch entgegen der vorherigen Annahmen und Anstöße, die asiatischen und europäischen Denkmäler zu vergleichen, vertrat Thomsen plötzlich die Vermutung, dass sich die alttürkischen und europäischen Runendenkmäler nur zufällig ähneln könnten.

Diese Vermutung verwandelte sich daraufhin ohne weitere Untersuchungen zu einer Tatsache und manifestierte die Scheidung der Schriften und Kulturen in der Wissenschaft und Gesellschaft, was schließlich den Weg zur rassenideologischen Pervertierung der europäischen Runen durch die Nationalsozialisten ebnete. Die Nazis erhoben die Runenschrift zu Zeugen ihrer Germanenideologie, welche die NS-Verbrechen und den Holocaust geistig vorbereitete und begleitete.

Der rassenideologische Missbrauch der Runenschrift in Deutschland wurde erst durch den Zweiten Weltkrieg beendet. Danach geriet die Runenschrift in den Schatten ihres früheren Missbrauchs und war sozusagen ein Tabuthema. Kaum ein deutscher Wissenschaftler wagte es sich danach nochmal die Runenschrift in die Hand zu nehmen. Erst um die Jahrtausendwende erreichte die Runenforschung in Deutschland, in Europa und auf der Welt ein neues Stadium.

Nun geht man nicht mehr von einem rein „germanischen“ Ursprung der Runen aus, sondern sucht Vorbilder für die Runenschrift bei der lateinischen, der griechischen, der etruskischen oder auch der phönizischen Schrift. Die in den literarischen Quellen begründete und in der Forschungsgeschichte von Anfang an vielfach benannte türkische und sibirische Herkunftstheorie wird jedoch weiterhin vernachlässigt und wie eingangs erwähnt sogar verleugnet…

Neben der Wissenschaft ist der Vergleich der Schriften und Kulturen auch gesellschaftlich gefordert. Hierin liegt eine frohe Botschaft und Warnung. Denn einerseits ist der Vergleich der Schriften sehr vielversprechend und wichtig für die Wissenschaft und Gesellschaft. In der Wissenschaft lassen sich alternative Einflussfaktoren für die Ähnlichkeit und weitere Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen finden.

Dadurch kann in der Gesellschaft viel in Bewegung kommen, was die Selbstfindung, Integration und Völkerverständigung betrifft. Gleichzeitig gilt es zu warnen. Denn die bisherige Vernachlässigung des Vergleichs der Kulturen und ihrer Ähnlichkeiten führte zur Zuspitzung exklusiver Kulturbilder, die zuletzt im Rassismus mündeten und in der Katastrophe der NS-Germanenideologie eskalierten. In diesem Sinne ist es dringend gefordert den Vergleich anzugehen.

Doch ebenso wie die Schriften und Kulturen sind auch die einzelnen Fachforschungsbereiche getrennt. Kaum ein Wissenschaftler unserer Zeit ist auf dem asiatischen und europäischen Gebiet ausgebildet. Deswegen erfordert es den besonderen Einsatz von Wissenschaftspionieren, die trotz aller Umstände und Hindernisse dazu beitragen die Wahrheit der Dinge ans Licht zu tragen. Zum Wohle der Gemeinschaft und Gesellschaft – weltweit und in Zukunft.

Literatur:


Çağıl Çayır, Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der türkischen und „germanischen“ Schrift, Pulheim 2022.

Çağıl Çayır, Zum Vergleich der alttürkischen und „germanischen“ Schrift und Kultur, in: Journal of Old Turkic Studies, 7/2, 420-443, 2023.

Dieser Artikel basiert auf folgenden Videovortrag:

Çağıl Çayır, Alte Verwandtschaft?! – Über die Ähnlichkeit der germanischen und alttürkischen Schriftzeichen, Yunus Emre Enstitüsü Köln, 30.09.2021.

 
Çağıl Çayır studierte Geschicht und Philosophie an der Universität zu Köln und ist als freier Forscher tätig. Çayır ist Autor von „Runen in Eurasien. Über die apokalyptische Spirale zum Vergleich der alttürkischen und ‚germanischen‘ Schrift‘“ und ist Gründer der Kultur-Akademie Çayır auf YouTube. Seine Arbeiten wurden international in verschiedenen Fach- und Massenmedien veröffentlicht.

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Gaza-Krieg
Sigmar Gabriel spricht sich für Palästinenserstaat aus

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Osnabrück – Der frühere Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Zweifel am Vorgehen Israels gegen die Hamas in Gaza geäußert. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Gabriel: „Meine große Sorge ist, dass dieser Krieg die nächste Generation von Dschihadisten und Terroristen geradezu hervorbringt und nicht etwa die Zerstörung der Hamas zur Folge hat.“ Gabriel fügte hinzu: „Aus so viel Blut und Leid auf beiden Seiten erwächst nichts Gutes. Deshalb muss es so schnell wie möglich gestoppt werden.“ Die Sicherheit Israels könne durch einen neuen Anlauf für einen demokratischen Staat der Palästinenser wesentlich wirksamer erreicht werden. „So schwierig das aus heutiger Sicht auch erreichbar erscheint und gewiss nicht über Nacht entstehen wird, ich kenne keinen besseren Vorschlag für die Sicherheit beider Seiten“, erklärte Gabriel. Er sieht die Verhältnismäßigkeit der israelischen Angriffe in Gaza außerdem nicht mehr gewahrt. „Es ist klar, dass es in einer solchen Auseinandersetzung auch unschuldige Opfer gibt. Aber die Größenordnung der Opfer hat ein Ausmaß erreicht, dass die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gewahrt ist.“ „Je mehr unschuldige Menschen sterben, desto stärker schwindet die Legitimation des Arguments der Selbstverteidigung. Das wissen die Israelis übrigens sehr genau“, so Gabriel weiter. Er halte die amerikanische Position für richtig, das Selbstverteidigungsrecht Israels zu unterstützen, gleichzeitig aber Israel „sehr massiv“ daran zu erinnern, „dass das humanitäre Völkerrecht auch beim Kampf gegen die Terrororganisation Hamas keine Nebensächlichkeit ist und zu viele Zivilisten in diesem Krieg sterben“. Gabriel kritisierte zudem die deutsche Position im Nahost-Konflikt. Das Leid der Palästinenser werde zu wenig gesehen. Wenn man in Deutschland das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung problematisiere, werde man gleich verdächtigt, man würde den Terror der Hamas legitimieren. „Das ist doch völliger Unsinn“, sagte Gabriel.

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