E-Commerce
Sicher zahlen auf Marktplätzen: Die Rolle von Zahlungsdienstleistern

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Wie meistern Marktplätze die Herausforderung, EU-Zahlungsrichtlinien einzuhalten und gleichzeitig ihren Kunden Sicherheit und Komfort zu bieten? Dies ist eine Schlüsselfrage, die die Bedeutung der Auswahl der richtigen Zahlungslösung unterstreicht.

EU-Gesetzgebung und ihre Auswirkungen auf Marktplätze

Die jüngste Einführung der PSD3/PSR1-Gesetzgebung markiert einen entscheidenden Schritt zur Vereinheitlichung der Zahlungsverkehrsregulierung in der EU. Diese Änderungen zielen darauf ab, die bisherige E-Geld-Richtlinie zu ersetzen und in das neue Rahmenwerk der PSD3/PSR1 zu integrieren.

Marktplatz Zahlungsanbieter stehen vor der Aufgabe, ihre Systeme entsprechend anzupassen, um nahtlose Konformität zu gewährleisten. Die DSA und DMA stellen E-Commerce-Plattformen vor Herausforderungen und Chancen, insbesondere im Hinblick auf KYB-Verifizierung und Integration von Drittanbieter-Zahlungssystemen.

Warum Marktplätze mit einem Zahlungsdienstleister arbeiten sollten

In der dynamischen Landschaft der EU-Zahlungsregulierung sind Zahlungsdienstleister für Marktplätze unverzichtbar, um regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig sichere und benutzerfreundliche Zahlungsoptionen bereitzustellen. Die bevorstehenden Änderungen durch die Payment Services Directive 3 (PSD3) und die Payment Services Regulation (PSR) signalisieren eine bedeutende Weiterentwicklung im Bereich des Zahlungsverkehrs.

Diese Entwicklungen zielen darauf ab, den Schutz von Zahlungsdienstnutzern zu verbessern und die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Open-Banking-Angeboten zu steigern. Zahlungsdiensleiter wie Lemonway spielen eine entscheidende Rolle, indem sie nicht nur Compliance mit diesen komplexen Vorschriften sicherstellen, sondern auch fortschrittliche Sicherheitsfeatures wie 3D-Secure implementieren. Solche Maßnahmen sind entscheidend, um das Vertrauen der Nutzer zu stärken und eine sichere Zahlungsumgebung auf Marktplätzen zu gewährleisten.

Navigieren durch die regulatorischen Anforderungen der EU

Für Marktplätze ist das Durchsteuern der regulatorischen EU-Anforderungen ein wesentlicher Prozess, besonders im Angesicht der bevorstehenden Implementierung von CESOP im Jahr 2024. Diese Regelung verlangt von Zahlungsdienstleistern, detaillierte Daten über grenzüberschreitende Euro-Transaktionen zu melden, um Mehrwertsteuerbetrug effektiv zu bekämpfen. Diese Änderung zwingt Marktplätze dazu, eng mit Zahlungsdienstleistern zusammenzuarbeiten, um die nötigen Informationen bereitzustellen und somit die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen.

Es wird erwartet, dass Marktplätze ihre Systeme entsprechend anpassen, um die erforderlichen Daten, einschließlich Umsatzsteuer-Identifikationsnummern und Kundenbankdaten, effizient zu sammeln und weiterzuleiten. Die Kooperation mit einem qualifizierten Zahlungsdienstleister, der sowohl technische als auch operationelle Unterstützung bietet, ist entscheidend, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig ein sicheres und vertrauenswürdiges Umfeld für Nutzer zu gewährleisten​

Fazit

Die Einhaltung der EU-Gesetzgebung und die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Zahlungsdienstleister sind für Marktplätze essenziell, um regulatorische Compliance zu sichern und ein sicheres Zahlungsumfeld zu bieten, was das Vertrauen der Nutzer stärkt und nachhaltiges Wachstum unterstützt.

Sportwetten
Die Magie des Wettens: Was Sportwetten so unwiderstehlich macht

Sportwetten üben eine besondere Anziehungskraft auf Menschen aus aller Welt aus. Die Faszination für dieses Phänomen ist vielschichtig und wird von verschiedenen psychologischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst. In diesem Artikel werden wir einen detaillierten Blick darauf werfen, was Sportwetten so faszinierend macht und welche Mechanismen hinter dieser Attraktion stecken.

Die Spannung des Ungewissen

Eine der größten Anziehungskräfte von Sportwetten liegt zweifellos in der Spannung des Ungewissen. Das Wetten auf das Ergebnis eines Sportereignisses bringt eine unmittelbare Aufregung und Nervenkitzel mit sich, da das Ergebnis bis zum Schluss ungewiss bleibt. Diese Spannung kann süchtig machen und die Wette zu einem emotionalen Erlebnis machen, das weit über das eigentliche Sportereignis hinausgeht. Die Möglichkeit, mit einer einzigen Wette große Gewinne zu erzielen, verstärkt diesen Nervenkitzel zusätzlich – Übrigens: es gibt auch Anbieter von Sportwetten ohne Mindesteinzahlung.

Die Suche nach Vorhersagbarkeit

Trotz der Ungewissheit versuchen viele Wettende, Muster und Trends zu erkennen, um ihre Chancen auf einen Gewinn zu erhöhen. Die menschliche Natur strebt nach Vorhersagbarkeit, und Sportwetten bieten eine Möglichkeit, dieses Bedürfnis zu befriedigen, auch wenn das Ergebnis letztendlich nicht vorhersehbar ist. Die Analyse von Statistiken, Spielergebnissen, Verletzungen, Wetterbedingungen und anderen Faktoren kann den Wettenden das Gefühl geben, die Kontrolle über das Ergebnis zu haben, selbst wenn dies nicht immer der Fall ist.

Gemeinschaft und soziale Interaktion

Sportwetten sind nicht nur ein individuelles Vergnügen, sondern oft auch ein soziales Ereignis, das Menschen zusammenführt. Freunde und Familie kommen gerne zusammen, um gemeinsam auf ihre favorisierten Teams oder Sportler zu wetten. Diese gemeinsamen Wetten schaffen eine Atmosphäre der Verbundenheit und des gemeinsamen Erlebens, die über das eigentliche Sportereignis hinausgeht. Das Teilen von Wettoptionen, Diskutieren von Strategien und gemeinsames Mitfiebern während des Spiels stärken die sozialen Bindungen und machen das Wetterlebnis zu einem unterhaltsamen und gemeinschaftlichen Ereignis.

Die Versuchung des schnellen Geldes

Ein weiterer Faktor, der die Faszination für Sportwetten antreibt, ist die Versuchung des schnellen Geldes. Viele Menschen sehen Sportwetten als Möglichkeit, in kurzer Zeit große Gewinne zu erzielen. Diese Aussicht kann besonders verlockend sein, wenn man bedenkt, dass einige Wetten mit vergleichsweise geringem Einsatz hohe Auszahlungen versprechen. Die Hoffnung auf einen plötzlichen Geldregen kann dazu führen, dass Menschen mehr wetten, als sie sich leisten können, und sich in riskante Wettoptionen stürzen, in der Hoffnung, den Jackpot zu knacken.

Die Rolle der Werbung und Medien

Die Faszination für Sportwetten wird auch durch die zunehmende Präsenz von Werbung und Medienberichterstattung verstärkt. Sportwettenanbieter investieren beträchtliche Summen in Marketingkampagnen, um potenzielle Kunden anzusprechen und die Attraktivität von Sportwetten zu steigern. Durch gezielte Werbung in Sportveranstaltungen, sozialen Medien und anderen Kanälen werden Wetten als aufregende und lukrative Aktivität dargestellt, die für jedermann zugänglich ist. Die ständige Präsenz von Quoten und Wettoptionen in den Medien trägt ebenfalls dazu bei, die Faszination für Sportwetten zu verstärken und sie in den Köpfen der Menschen zu verankern.

Die Bedeutung der Regulierung

Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Sportwetten ist es wichtig, die Rolle der Regulierung zu betonen. Eine angemessene Regulierung ist entscheidend, um die Integrität des Sports zu schützen und die Risiken problematischen Spielverhaltens zu minimieren. Durch Gesetze und Vorschriften können illegale Aktivitäten bekämpft und der Schutz von Verbrauchern, insbesondere Minderjährigen, sichergestellt werden. Eine verantwortungsvolle Regulierung trägt dazu bei, die Faszination für Sportwetten zu erhalten, ohne dabei die negativen Auswirkungen zu ignorieren.

Fazit

Die Faszination für Sportwetten ist vielschichtig und wird von verschiedenen psychologischen, sozialen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst. Die Spannung des Ungewissen, die Suche nach Vorhersagbarkeit, soziale Interaktionen, die Versuchung des schnellen Geldes und die Rolle von Werbung und Medien tragen alle dazu bei, dass Sportwetten eine anziehende Aktivität sind. Eine angemessene Regulierung ist entscheidend, um die Risiken zu minimieren und sicherzustellen, dass Sportwetten eine unterhaltsame und verantwortungsbewusste Freizeitbeschäftigung bleiben.

Recht
Konflikte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Wann sich ein Rechtsstreit lohnt

Das Arbeitsrecht bietet allen Beteiligten unzählige Fallstricke. Oft fürchten beide Seiten einen Rechtsstreit, da sie mit hohen Kosten rechnen. Demgegenüber zeigen viele Gerichtsurteile, dass sich der Kampf ums eigene Recht auszahlt. Gerade im Südwesten suchen unzählige Menschen nach rechtlichem Beistand und erhoffen sich eine gute Vertretung. Doch wann ist ein Anwalt für Arbeitsrecht in Saarbrücken überhaupt sinnvoll?

Verträge sind nicht für die Ewigkeit geschrieben

Entgegen häufiger Annahmen sind zwischen zwei Parteien geschlossene Vereinbarungen nicht in Stein gemeißelt. Im Privatrecht gilt, dass Verträge in gewissen Grenzen anfechtbar sind. Das Arbeitsrecht beinhaltet zudem Elemente aus dem öffentlichen Recht.

Fühlt sich eine Seite übervorteilt oder liegen andere gewichtige Gründe für Zweifel am Vertrag vor? Dann erscheint ein Rechtsstreit sinnvoll. Zuvor sollte eine seriöse Begutachtung durch erfahrene Anwälte am Anfang stehen. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis verdeutlichen dies. So wurden häufig Urteile zugunsten der Betriebsratsbildung durch den Gesetzgeber gefällt.

Arbeitnehmer, die um ihre Rechte bei Überstunden und Urlaubsgenehmigung hoffen, machen Entscheidungen der Gerichte ebenfalls Hoffnung. Andererseits haben auch Arbeitgeber einen Anspruch auf eine seriöse Rechtsvertretung. Man denke nur an sich ständig verspätende Mitarbeiter, die dem Betrieb hohe Kosten verursachen. Oder Angestellte, die grob fahrlässig gegen arbeitsrechtliche Vorschriften verstoßen und daher gekündigt werden. In beiden Fällen berät ein Anwalt für Strafrecht in Saarbrücken.

Verletzungen von Vertragspflichten und Gesetzen – Hilfe vom Rechtsanwalt 

Ein Rechtsstreit kann sich lohnen. Das ist bei offensichtlich rechtswidrigen Klauseln im Vertrag der Fall, die ein Gericht schnell für unwirksam erklärt. Klare Vertragsverletzungen einer Partei sind gleichermaßen ein Grund für rechtliche Maßnahmen. Zuvor versuchen beide Parteien, eine Lösung am Verhandlungstisch in einem offenen Gespräch zu finden. Aufgrund verhärteter Fronten trägt das aber zumeist keine Früchte.

Im Zweifel kontaktieren Beteiligte eines Rechtsstreits einen Anwalt für Arbeitsrecht. Er prüft die Grundlage der Auseinandersetzung ausführlich. Verspricht eine Auseinandersetzung vor Gericht Erfolg, vertritt er die Betroffenen in ihrem jeweiligen Interesse. Notfalls wird der Streit vor dem zuständigen Arbeitsgericht ausgefochten. Meistens befürworten die Arbeitsrichter eine Schlichtung. Deren Bestandteile können etwa Abfindungszahlungen oder Ausgleichszahlungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer sein, wenn letzterer aufgrund von Verstößen gegen die Compliance aus dem Unternehmen scheidet. Sind Rechtsverstöße klar dokumentiert, kommt es nicht selten auch zu einem Schuldspruch zulasten der gegnerischen Seite.

Das Arbeitsrecht gestaltet sich komplex

In Bezug auf arbeitsrechtliche Vorgaben häufen sich Mythen. Die Grundlagen des Arbeitsrechts sind ein schwieriges und vielschichtiges Regelwerk. Und dem Interpretationsspielraum von Richtern unterworfen. Zu ohnehin komplexen Sachlagen gesellen sich immer neue Trends wie Home-Office dazu, welche die rechtliche Natur von Sachverhalten verändern. Für Laien bedeutet dieser Umstand hohen Aufwand. Ausgebildete Experten kennen die primären Texte und haben aktuelle Urteile zu vergleichbaren Sachverhalte zur Hand.

Zudem sind rechtliche Vertreter meistens nicht auf nur ein Gebiet spezialisiert. Ein Anwalt für Insolvenzrecht in Saarbrücken kann gleichzeitig auch als Anwalt für Mietrecht tätig sein. Das bietet Mandanten gewisse Vorteile: Haben sie in mehreren Bereichen rechtliche Schwierigkeiten, können sie einem Anwalt für Gesellschaftsrecht in Saarbrücken weitere Aufträge geben. Auf diese Weise werden wertvolle Ressourcen gebündelt.

Demografie
Türkei: Single-Haushalte um über 77 Prozent gestiegen

Ankara – Die durchschnittliche Haushaltsgröße der Türkei ist im vergangenen Jahr erneut gefallen. Die Zahl der Menschen, die in der Türkei allein zu Hause leben, ist in den letzten 10 Jahren um 77,2 Prozent gestiegen. Nach Angaben der staatlichen TÜİK lag die Zahl der Ein-Personen-Haushalte im Jahr 2023 bei rund 5,2 Millionen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Während die Zahl der Ein-Personen-Haushalte im Jahr 2014 bei 2,93 Millionen lag, wurde diese Zahl im Jahr 2019 mit 4,062 Millionen angegeben. Die Zahl der Alleinlebenden stieg 2020, als die COVID-19-Pandemie zum ersten Mal auftrat, auf 4,40 Millionen. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Einpersonenhaushalte am stärksten im Jahr 2021, als die Auswirkungen der Pandemie anhielten. Die Zahl der Einpersonenhaushalte stieg in diesem Jahr auf 4,78 Millionen. In den folgenden Jahren verlangsamte sich der Anstieg zwar, nahm jedoch weiter zu, nämlich auf 5,067 Millionen im Jahr 2022. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Ein-Personen-Haushalte nochmal um 125.000 auf 5,19 Millionen. Damit ist die Zahl der Alleinlebenden in den letzten 10 Jahren um 77,2 Prozent gestiegen.

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Am gestrigen Freitag veröffentlichte Statistiken zeigen, dass der Anteil der Jugendlichen in der Bevölkerung abnimmt und die Türkei in den kommenden Jahrzehnten mit einer alternden Gesellschaft zu kämpfen haben wird.

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Kriegsverbrechen
Niederlande stoppt Export von Kampfjet-Teilen an Israel

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Den Haag – Die Niederlande dürfen keine Teile für F-35-Kampfjets mehr an Israel liefern. Dies entschied am Montag ein Gericht in Den Haag, das von Menschenrechtsaktivisten angerufen worden war. In dem Urteil, das am Montag von einem Berufungsgericht gefällt wurde, heißt es, es bestehe ein „eindeutiges Risiko“, dass die von den Niederlanden exportierten Teile für „schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht“ verwendet werden, berichtet die Nachrichtenagentur AP. „Das Gericht nimmt an, dass es ein offensichtliches Risiko gibt, dass im Gazastreifen mit israelischen F-35-Kampfflugzeugen schwere Verstöße gegen das internationale Menschenrecht begangen werden“, erklärte der zuständige Richter. Das Urteil folgte auf eine Berufung von Amnesty International und Oxfam gegen eine Entscheidung der Vorinstanz im vergangenen Jahr, in der ihr Argument zurückgewiesen wurde, die Lieferung der Teile trage zu „weitreichenden und schwerwiegenden Verletzungen des humanitären Rechts durch Israel im Gazastreifen“ bei. Menschenrechtsorganisationen haben die Regierung beschuldigt, sich durch die Aufrechterhaltung der Lieferungen an Kriegsverbrechen zu beteiligen. Als Reaktion auf das Urteil vom Montag kündigte die niederländische Regierung jedoch an, gegen die Anordnung beim Obersten Gerichtshof Berufung einzulegen. Sie argumentierte, die Waffenteile seien für Israels Fähigkeit, sich vor „Bedrohungen in der Region, zum Beispiel aus dem Iran, Jemen, Syrien und Libanon“ zu schützen, von entscheidender Bedeutung.  

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SpaceX
Elon Musk dementiert Russlands Starlink-Nutzung

Los Angeles – Tesla-Gründer Elon Musk hat die Meldungen, wonach das russische Militär seinen Internetdienst Starlink nutze, dementiert. „In einer Reihe von Falschmeldungen wird behauptet, SpaceX würde Starlink-Terminals an Russland verkaufen. Dies ist kategorisch falsch. Nach unserem besten Wissen sind keine Starlinks direkt oder indirekt an Russland verkauft worden“, so der US-Milliardär in einer Mitteilung auf X am Sonntagabend. Auch SpaceX hatte sich bereits zu den Vorwürfen geäußert und die Meldungen dementiert. „SpaceX hat Starlink in Russland nie verkauft oder vermarktet und hat auch keine Ausrüstung an Standorte in Russland geliefert“, schrieb das Unternehmen am vergangenen Donnerstag auf der Plattform X. Sollte SpaceX von Fällen erfahren, in denen Starlink-Terminals ohne Erlaubnis genutzt würden, werde die Firma dies prüfen und das Terminal gegebenenfalls abschalten, hieß es weiter. Ukrainische Verteidigungsbeamte haben behauptet, dass russische Streitkräfte in den von ihnen besetzten Gebieten der Ostukraine Terminals des Satelliten-Internetdienstes Starlink von Elon Musk verwenden. Das Hauptdirektorat für Nachrichtendienste des ukrainischen Verteidigungsministeriums veröffentlichte am 11. Februar auf Telegram einen Audioclip eines angeblich abgefangenen Gesprächs zwischen zwei russischen Soldaten und bezeichnete ihn als Beweis für seinen „systematischen“ Einsatz. Das Direktorat erklärte, in dem auf Telegram veröffentlichten Audioclip seien Truppen der 83. russischen Luftangriffsbrigade zu hören, die die Aufstellung der Terminals in der Ostukraine besprechen. Es wurden keine Einzelheiten über das angebliche Ausmaß des Einsatzes oder darüber, wie die Terminals beschafft wurden, genannt. Pressesprecher Andriy Yusov erklärte am 10. Februar gegenüber ukrainischen Medien, dass die Angelegenheit „allmählich einen systemischen Charakter“ annehme. Starlink spielt für die Ukraine eine große Rolle bei der Verteidigung gegen den seit fast zwei Jahren andauernden russischen Angriffskrieg. Nach dem Einmarsch der Russen am 24. Februar 2022 stellte SpaceX der Ukraine zahlreiche Starlink-Terminals zur Verfügung und nahm zunächst auch keine Gebühren für deren Betrieb. Starlink ist ein Netzwerk von mehr als 2.000 Satelliten in der Erdumlaufbahn, die mit Tausenden von Terminals am Boden kommunizieren. Es wurde Ende Februar 2022 in der gesamten Ukraine aktiviert, nachdem die Internetdienste aufgrund der russischen Invasion in vollem Umfang unterbrochen worden waren.

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WPS-Index
Weltweiter Frauen-Index: Türkei fällt auf Platz 99

Oslo – In dem sogenannten WPS-Index, dem Women, Peace and Security Index, (Frauen-, Friedens- und Sicherheitsindex) werden Länder auf der ganzen Welt in Bezug auf die Stellung der Frau bewertet. Dies ist die vierte Veröffentlichung des Indexes seit seiner Einführung im Jahr 2017, der den Status von Frauen in 177 Ländern bewertet.

Das Friedensforschungsinstitut Oslo (PRIO), das den Index mitverfasst hat, stellte fest, dass viele der frauenfreundlichsten Länder der Welt in Europa liegen, obwohl es auch innerhalb der Region erhebliche Unterschiede gibt. Die ersten neun Plätze werden demnach von europäischen Ländern belegt. In außereuropäischen Ländern ganz vorn dabei sind Neuseeland und Australien auf Platz 10 und 11 

Gemeinsam mit dem Institut für Frauen der Georgetown University in Washington, D.C. stützte sich PRIO auf Daten zur Messung von Integration, Gerechtigkeit und Sicherheit für Frauen. Sie verwendeten insgesamt 13 Indikatoren, die von Bildungs- und Beschäftigungsgesetzen bis hin zur Wahrnehmung von Sicherheit und Gewalt reichten, berichtet Euronews.

Afghanistan belegt unter 177 Ländern den letzten Platz in Bezug auf die Stellung der Frau.

Skandinavische Länder weiterhin führend

Dänemark führt die Rangliste 2023 und schneidet mehr als dreimal so gut ab wie Afghanistan. Der Jemen rangiert auf dem zweitniedrigsten Platz und die Zentralafrikanische Republik auf dem drittletzten. Finnland, Island, Norwegen und Schweden tauchen im internationalen Vergleich alle in den Top 10 auf. Die Ukraine ist das Schlusslicht der europäischen Rangliste. Ihr schlechtes Abschneiden sei auf die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern „besonders niedrigen“ Sicherheitswerte zurückzuführen, erklärte PRIO in einer Erklärung

Türkei auf Platz 99

Auf dem WPS-Index 2023/24 belegt die Türkei den 99. Platz unter den 177 bewerteten Ländern. Der Index ordnet die Türkei in die geografische Gruppe der Länder Mittel- und Osteuropas, Zentralasiens und des Nahen Ostens ein.

Die eingehende Analyse zeigt, dass die Türkei in den Bereichen Bildung und soziale Sicherheit besonders schlecht abschneidet, was dazu führt, dass das Land im Vergleich zu seinen regionalen Mitbewerbern das Schlusslicht bildet. Im Jahr 2019 lag die Türkei noch auf Platz 66.

„Die Türkei hat zwar erhebliche Fortschritte bei der Einbeziehung der Frauen in politische, wirtschaftliche und soziale Bereiche gemacht, doch hat sich die Lage der Frauen in den Bereichen Justiz und Sicherheit bedauerlicherweise verschlechtert“, so Dr. Bilge Sahin von der International Institute of Social Studies in Den Haag,in einer Stellungnahme auf X.

Deutschland belegt auf der Liste Platz 21 und liegt zwischen Lettland (Platz 20) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Platz 22). Österreich belegt Platz 8 und die Schweiz Platz 2.

Der WPS-Index – eine wichtige Ressource

„Der WPS-Index ist mit seinen Bewertungen, Ranglisten und soliden Daten ein wertvolles Instrument für alle, die sich mit den Themen Frauen, Frieden und Sicherheit befassen“, sagte Elena Ortiz, die Hauptautorin des WPS-Index.
„Politische Entscheidungsträger können ihn nutzen, um festzustellen, wo Ressourcen benötigt werden. Wissenschaftler können ihn nutzen, um Trends innerhalb von Indikatoren und zwischen Regionen zu untersuchen. Journalisten können ihn nutzen, um ihren Berichten Kontext und Perspektive zu geben. Und Aktivisten können sie nutzen, um Regierungen für ihre Versprechen zur Verbesserung der Stellung der Frau zur Rechenschaft zu ziehen.“
Alle 20 Länder, die in diesem Jahr auf den letzten Plätzen des Index stehen, haben zwischen 2021 und 2022 einen bewaffneten Konflikt erlebt. In den meisten dieser Länder lebt mehr als die Hälfte der Frauen in unmittelbarer Nähe eines Konflikts. „Seit 2021 ist Afghanistan das Land, in dem es sich als Frau am schlechtesten lebt. Afghanische Frauen wachen jeden Tag auf und haben keine Arbeit, keine Bildung und keine Selbstbestimmung über ihr Leben. Dieser Bericht sollte den führenden Politikern der Welt als Weckruf dienen, dass alle Frauen in Afghanistan inhaftiert sind“, sagte Torunn L. Tryggestad, Direktorin des Zentrums für Gender, Frieden und Sicherheit des Friedensforschungsinstituts Oslo.

Top 10

  1.  Dänemark
  2.  Schweiz
  3.  Schweden
  4.  Finnland
  5.  Luxemburg
  6.  Island
  7.  Norwegen
  8.  Österreich
  9.  Niederlande
  10. Neuseeland

Am niedrigsten eingestuft

    1.  Afghanistan
    2. Jemen
    3. Zentrafrikanische Republik
    4. Demokratische Republik Kongo
    5.  Südsudan
    6.  Burundi
    7.  Syrien
    8. Swasiland
    9.  Somalia
    10. Irak

Eurobasket 2025 Qualifikationen
Irlands Basketballerinnen verweigern Israel Handschlag

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Riga – Trotz starken Drucks und der Androhung von Sanktionen und des Ausschlusses weigerte sich die irische Frauenbasketballmannschaft, den israelischen Spielerinnen bei ihrem Qualifikationsspiel für die EuroBasket 2025 am Donnerstag in Riga die Hand zu geben und fünf Spieler der Mannschaft weigerten sich sogar, gegen Israel anzutreten. Im Vorfeld des Spiels am Donnerstag hatten Organisationen in Irland, darunter Irish Sport for Palestine, People Before Profit und die Ireland Palestine Solidarity Campaign (IPSC), Basketball Ireland aufgefordert, das vom Internationalen Basketballverband (FIBA) organisierte Spiel gegen Israel zu boykottieren. Die FIBA Europe hatte Basketball Irland jedoch mit hohen Geldstrafen und dem Ausschluss von der EuroBasket 2024 und 2027 gedroht, falls das Spiel gegen Israel nicht ausgetragen würde. Einige Tage vor dem Spiel veröffentlichte die israelische Mannschaft Fotos ihrer Spieler, auf denen sie mit Mitgliedern der israelischen Besatzungstruppen und mit einer sichtbaren Waffe neben dem Spielfeld posieren, was international für Empörung sorgte. Organisationen in Irland stehen an der Spitze der palästinensischen Solidaritätsinitiativen und führen auch die Kampagne in Europa an, um Israel für die Kriegsverbrechen zu belangen, die es im laufenden Krieg in Gaza begangen hat. Die irischen Europaabgeordneten Clare Daly und Mick Wallace haben sich vehement gegen den anhaltenden Krieg in Gaza ausgesprochen und die EU dafür kritisiert, dass sie keine echten Anstrengungen unternimmt, um den Krieg in Gaza zu beenden und die Freiheit Palästinas zu gewährleisten. Zuvor hatte Clare Daly, MdEP, den irischen Basketballverband und das Sportministerium aufgefordert, die FIBA aufzufordern, Israel vor dem Qualifikationsspiel Irland gegen Israel in Riga zu verbieten. People Before Profit sagte vor dem Spiel:
Manchmal wird behauptet, dass die Politik aus dem Sport herausgehalten werden muss. Genau aus diesem Grund argumentierten einige, dass Irland gegen Südafrika spielen musste, als das Land unter einem Apartheidregime stand. Der Sportboykott gegen Südafrika war jedoch Teil einer umfassenderen weltweiten Solidaritätsbewegung, die schließlich dazu beitrug, dem Apartheidregime ein Ende zu bereiten. Im Falle Israels macht das Argument wenig Sinn, da die israelische Mannschaft offen mit den israelischen Verteidigungskräften verkehrt, die im Gazastreifen eine mörderische Kampagne führen. Die israelische Frauenbasketballmannschaft hat vor dem Spiel gegen Irland am Wochenende eine Trainingseinheit mit Soldaten der israelischen Armee abgehalten, bei der auch Waffen gezeigt wurden. Allein aus diesem Grund sollte das Spiel nicht stattfinden.

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Gaza-Krieg
Japanisches Unternehmen beendet Zusammenarbeit mit Israel

Tokio – Immer mehr Unternehmen beenden ihre Zusammenarbeit mit Israel. Nun hat auch eines der größten japanischen Handelsunternehmen, Itochu, beschlossen, seine Partnerschaft mit einem großen israelischen Rüstungsunternehmen aufgrund des Gaza-Krieges zu beenden. Das riesige Konglomerat, das außerhalb Japans vor allem für seine Supermarktkette Family Mart bekannt ist, teilte mit, dass seine Luftfahrteinheit die Zusammenarbeit mit Elbit Systems, dem größten israelischen Rüstungsunternehmen, bis Ende Februar beenden wird. Die Ankündigung von Itochu wurde erstmals am Montag von Tsuyoshi Hachimura, dem Finanzvorstand des Unternehmens, während einer Präsentation der Geschäftsergebnisse gemacht. Itochu Aviation, Elbit Systems und Nippon Aircraft Supply unterzeichneten im März 2023, Monate vor Ausbruch des Krieges zwischen Israel und Gaza, eine Kooperationsvereinbarung. Itochu, das im Jahr 2023 einen Umsatz von 104 Mrd. USD verzeichnete, sieht sich seit Januar mit kleineren, von Studenten angeführten Protesten in Tokio gegen seine Partnerschaft mit Elbit konfrontiert. Die Handelskette Family Mart war auch Ziel von Boykottaufrufen im mehrheitlich muslimischen Malaysia wegen des Abkommens. Die Entscheidung wurde im Anschluss an ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH) – des obersten Gerichtshofs der Vereinten Nationen – vom Januar getroffen. Letzten Monat wies der IGH Israel an, einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen zu verhindern, wie es Südafrika, das den Fall vor das Gericht gebracht hatte, gefordert hatte. Das Gericht erklärte, Israel müsse „alle Maßnahmen ergreifen“, um den Tod und die Zerstörung durch seine Militärkampagne zu begrenzen, die Aufstachelung zum Völkermord zu verhindern und zu bestrafen und den Zugang zu humanitärer Hilfe sicherzustellen.

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Ukraine-Krieg
Ukraine: NATO-Expertin fordert schnelle Unterstützung

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Bonn – Die Sicherheitsberaterin, Publizistin und NATO-Expertin Stefanie Babst plädiert eindringlich für eine schnelle und umfassende Unterstützung für die Ukraine. „Sollte die militärische und finanzielle Unterstützung austrocknen, wäre das eine Bankrotterklärung unsererseits gegenüber Putin“, so Babst gegenüber phoenix. Jetzt sei „eine richtige Kraftanstrengung“ vonnöten. Sie sieht keine Alternative und warnt davor, dass, wir andererseits „in den nächsten Jahrzehnten mit einem despotischen, gewaltbereiten, kleptokratischen Russland leben müssen“. Um das zu verhindern fordert Bapst die Regierung auf, der Rüstungsindustrie langfristige Zusagen zu geben: „Bestimme Elemente einer Kriegswirtschaft einzuführen, wäre, glaube ich, auch in diesem Falle angesagt.“ So etwas sei „eine sehr wichtige Signalwirkung“, sowohl aus Deutschland als auch aus Europa. Stattdessen erhalte die Ukraine derzeit jedoch „von uns, von den westlichen Staaten nach wie vor zu wenig“ an geeigneten militärischen Fähigkeiten wie beispielsweise die Taurus-Marschflugkörper. Damit kritisiert Bapst auch die zögerliche Haltung von Bundeskanzler Scholz. Dieser könne die Unterstützung für die Ukraine durchaus verstärken, „indem er das verteidigungs- und rüstungswirtschaftliche Vorhaben in Deutschland unter einen Turbo beschleunigt“. Zeit sei ein wichtiger Faktor: „Uns bleibt jetzt wirklich keine Zeit mehr, wir müssen jetzt wirklich nachhaltig liefern“, sagt die NATO-Expertin bei phoenix.
 

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