EU-Meeting
EU-Mitgliedschaft ist ein strategisches Ziel für die Türkei

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Brüssel – Der türkische Außenminister Hakan Fidan hofft, Fortschritte bei der Verbesserung der schwierigen Beziehungen zwischen Ankara und der Europäischen Union zu erzielen, nachdem er am Donnerstag zum ersten Mal seit fünf Jahren an einem Treffen der EU-Minister in Brüssel teilnahm. Während des etwa zweistündigen Treffens führte Fidan bilaterale Gespräche mit seinen Gesprächspartnern. Fidan sagte nach dem Treffen: „Das Treffen ist wichtig für die Wiederbelebung unserer Beziehungen zur EU. Die Türkei wurde eine Zeit lang nicht zu solchen Treffen eingeladen. Die Tatsache, dass wir dieses Mal nach Brüssel eingeladen wurden, ist natürlich eine positive Entwicklung.“ Der seit zwei Jahrzehnten andauernde Beitrittsprozess der Türkei wurde aufgrund von Bedenken der EU bezüglich politischer Streitigkeiten im östlichen Mittelmeer und über Zypern eingefroren. Fidan: „Wir glauben, dass es im Interesse aller ist, die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU wiederzubeleben.“ Die Türkei habe jedoch betont, dass „die Herstellung einer Verbindung zwischen dem Zypernproblem und den Beziehungen zwischen der Türkei und der EU keine gesunde Methode ist und keine Ergebnisse bringen wird“. Die EU-Mitgliedschaft sei weiterhin ein strategisches Ziel für die Türkei. „Ein weiteres vorrangiges Thema ist die Visumfrage. Unsere Arbeit an der Liberalisierung der Visabestimmungen geht weiter. Wir haben 66 Kriterien erfüllt, es fehlen nur noch 6 Kriterien. Wir arbeiten mit unseren zuständigen Institutionen zusammen, um diese zu erfüllen. Bis die Visaliberalisierung erreicht ist, arbeiten wir weiter daran, die Schwierigkeiten und Hindernisse zu beseitigen, die unsere Bürger bei der Beantragung von Schengen-Visa erleben. Wir setzen unsere Kontakte mit der EU und den Mitgliedstaaten fort, um eine allgemeine Einführung von Mehrfacheinreise- und Langzeitvisa zu erreichen“ so Fidan weiter.

Gaza-Krieg
Israel: Denn sie wissen nicht, was sie tun …

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Vor mehr als vierzig Jahren hatte ich zusammen mit einigen französischen und deutschen Freunden an einem warmen Septemberabend in Paris eine lustige Zeit. Wir rannten die Treppe zur ersten Etage des Eiffelturms hoch und bestaunten das Lichtermeer. Aus dem Augenwinkel heraus erkannte ich einen Mann mit langen Schläfenlocken im Mantel und mit dem charakteristischen Hut, der zwar leise, aber aufgeregt nach seinen beiden Söhnen rief, während sein Blick, der Angst verriet, immer wieder zu uns herüberflog. Er scheuchte seine Söhne zum Lift. Ich sprach ihn an. Wir waren nur eine lustige Truppe und hatten schließlich keine Absichten, ihn zu stören oder zu ängstigen. Der Mann wurde immer nervöser, Schweißperlen standen auf seiner Stirn. Hastig teilte er mir mit, dass es gar nicht um uns persönlich ginge. Aber seine ganze Familie sei in Auschwitz ums Leben gekommen und er könne nichts gegen seine Gefühle gegen alles Deutsche unternehmen. Das sei nun mal so, da könne man gar nichts machen und da öffneten sich auch schon die Türen zum Lift, in den er förmlich mit seinen Kindern hineinsprang und den Blick abwendete, bis sich die Tür wieder zugeschoben hatte. Nur wenige Jahre später nahm ich in einer freundlichen Familie in der englischen Provinz Unterkunft und verlebte einige Wochen auf dem englischen Land. Eines Tages trat die Dame des Hauses erstaunlich verlegen und ganz ohne ihre ansonsten offene und humorvolle Art zu mir und bat mich inständigst, ich möge mir bitte für den nächsten Abend nichts vornehmen. Meinen Fragen, worum es sich denn wohl handele, wich sie mit noch weiter anwachsender Verlegenheit aus und bedeutete mir nur, es sei wirklich wichtig. Also fand ich mich am späten Nachmittag ein und sollte im bequemsten Sessel des Wohnzimmers Platz nehmen. Langsam war ich wirklich beunruhigt, und sollte recht damit behalten. Eine Zeit später schellte es an der Tür, Penny öffnete und insgesamt sechs Menschen betraten das Haus. Vorneweg schob man einen Rollstuhl ins Wohnzimmer, in dem ein älterer Mann saß, dem sowohl beide Arme als auch beide Beine fehlten. Ohne große Erklärung oder gar Begrüßung blickte er mir starr in die Augen und fragte ebenso leise wie scharf, wo mein Vater im Zweiten Weltkrieg gewesen sei. Nach bestem Wissen beantwortete ich ihm diese Frage; er war, tuberkulosekrank, untergewichtig, „nichtarisch“ und viel zu jung als „letztes Aufgebot“ in die SS gezwungen und an die Ostfront gekarrt worden, wo seine Einheit kaum zwei Wochen später von Russen aufgerieben und in Gefangenschaft geführt wurde. Ohne jede sichtliche Regung nickte der alte Mann im Rollstuhl nur kurz und knapp und verließ zusammen mit seiner ganzen Begleitung das Haus, ohne auch nur noch ein Wort zu verlieren. Nach vielleicht zehn Minuten war der Spuk vorbei. Penny schämte sich in Grund und Boden. Sie hockte mit rotem Kopf auf einem Schemel vor mir wie ein Schulmädchen und erklärte mir den Zusammenhang. Dieser Mann war der letzte Überlebende ihres Familienzweiges, der in der Schicksalsnacht von Coventry durch ein höllisches, deutsches Bombardement zusammen mit der ganzen Stadt vollständig vernichtet wurde. Diese Nacht hatte aus ihm einen lebenden Torso gemacht, der nicht vergessen konnte. Überall begegnete ich dem Blick der Menschen, die den deutschen Stempel auf meiner Stirn selbst nachts leuchten sahen, den ich zu tragen schien. Es half nichts, überhaupt nichts, dass ich anfangs noch versuchte, den Menschen klar zu machen, dass meine eigene Familie in weiten Teilen vernichtet worden war, auch wenn wir keine Juden waren oder sind. Als “Beifang“ sozusagen, weil das Vermögen meines nach Deutschland migrierten Urgroßvaters verlockte, der ein überaus erfolgreicher Unternehmer war. Seinem Leichtsinn, seinem blinden Glauben verdankten letztlich neun Familienmitglieder ihren Tod. Er glaubte, als Nichtjude, als „Hoflieferant des Kaisers“, der er gewesen war, würde ihm schon nichts widerfahren. Die überlebenden Familienmitglieder, insgesamt drei, waren im Grunde nur wandelnde Trümmer. Ich selbst ertappe mich jedesmal, wenn ich über einen deutschen Friedhof laufe, dabei, wie ich mir Grabsteine genauer ansehe: „Geboren 1912? Einer von denen, die begeistert Hitlerfähnchen geschwungen und Juden den Tod gewünscht hatten?“ Mit dieser Geschichte betrachtet man Orte wie Bergen-Belsen etwa mit ganz anderen Augen und anderen Gefühlen, mit dieser Geschichte fühlt man die Vergangenheit und sieht die vielen Menschen schemenhaft vor sich über die Wege zu ihrem Tod laufen. Nicht aus religiösen Gründen heraus, sondern durch den gemeinsam durchlebten Wahnsinn fühlte ich mich Juden immer auf besondere Weise verbunden. Und nun geschieht das alles noch einmal. Alles wieder von vorn, alles ist auf Anfang gesetzt und lässt ein schreckliches Ende erahnen. Selbst, wenn das furchtbare Gemetzel in Gaza und im Westjordanland heute beendet würde, wird irgendwann in den folgenden vierzig oder fünfzig Jahren ein junger Isaak irgendwo erleben, wie vor ihm ausgespuckt wird. Weil er Isaak heißt und Israeli ist. Ob er Schläfenlocken oder einen Davidstern trägt, wird unwichtig sein. Man wird in ihm sein Volk sehen, dass seine Scharfschützen nicht einmal, sondern zur Sicherheit mehrfach in Kinderköpfe hat schießen lassen. Isaak wird in den Augen der anderen für eine bizarre Freude am Schmerz der Vergewaltigten der Foltercamps stehen und seine Tränen werden die Menschen nur noch mehr anstacheln, ihm die Taten seiner Vorfahren wie Erbrochenes vor die Füße zu werfen. Man wird ihn durch die Straßen so jagen, wie ich als junger Deutscher in England vor johlenden Rotten floh, die es dem „Nazi“ zeigen wollten. Man wird Isaak fragen, ob er in einer dieser „Siedlungen“ lebe, die den Palästinensern mit Kugeln, Zündeleien, Granaten und Flüchen gestohlen worden sind. Ich sehe an mir, dass das furchtbare Leid weder vergessen, noch vergeben wird oder werden könnte. Allen internationalen Eiden, Schwüren, Versprechen und Hymnen zum Trotz steht Deutschland noch heute und für die nächsten hunderten von Jahren für die industrielle Vernichtung von Menschen – und Israel wird genau das gleiche Schicksal erleben. Die Scharfschützen der israelischen Armee, die heute belustigt in Dessous getöteter, palästinensischer Frauen in Kameras schauen, werden ihren Kindern Schmerz, Schuld und Scham vererben. Wenn sie heute einen behinderten, freundlichen Jungen von einem Kampfhunde zerfleischen und zum Sterben zurücklassen, wird eines Tages ein junger Isaak dafür zusammengeschlagen. Es wird keine Rolle spielen, ob seine Eltern gegen die heutige Regierung protestiert haben und er den Dienst in dieser Armee verweigert hat. Er wird den Schmerz der Toten und Gefolterten fühlen und zugefügt bekommen. Es wird in fünfzig oder mehr Jahren sogar auch völlig gleichgültig sein, ob Israel nach dem letzten Schuss innehält oder sogar umkehrt und sich ein langer Frieden anschließt, denn die Wunden sind geschlagen, der Hass ist gesät, die Feuer werden weiterbrennen, selbst wenn die Ruinen nicht mehr qualmen, denn niemand kann die Toten von heute mehr vergessen. Isaak wird eines fernen Tages dafür leiden. Wer diese unzweifelhaft eintretende Zukunft nicht sieht, wer immer denkt, ein zuckersüßer Friede werde eines Tages die Gräber für immer ins Vergessen versinken lassen, der irrt und hat aus der Geschichte nichts gelernt. Schon heute gilt Israel als der Staat auf der Welt, der am meisten verachtet wird. Daran ändern weder die Beschwichtigungen noch die Manipulationen oder die Lügen all seiner Verbündeten irgendetwas. Es sind Millionen, die heute gegen den Willen ihrer Regierungen oder „Regierungen“ zumindest heimlich die Faust in der Tasche ballen, die angesichts der angerichteten Verbrechen heiße Tränen vergießen und die Bilder nicht mehr ertragen können. Sie werden ihren Hass, ihre Wut, ihre Enttäuschung und ihren Schmerz ebenso mit ihrer Milch ihren Kindern zu trinken geben, wie es die Welt angesichts des Dritten Reiches tat. Es sind Millionen, die beinahe nur darauf warten, irgendwann Isaak zu treffen. Isaak, der selbst an dem, was sein Volk heute tut, völlig unschuldig sein wird. Und in mehr als vierzig Jahren wird Isaak zusammen mit israelischen und französischen Freunden lachend die Treppen des Eiffelturms heraufstürmen, nur um oben einen Mann mit Turban zu treffen, der schwitzend nach seinen Kindern ruft, um den Turm fluchtartig zu verlassen. Dann wird Isaak noch Glück gehabt haben, denn vielleicht holt ihn weniger Jahre später die Rotte Jugendlicher irgendwo anders doch auf seiner wilden Flucht ein, die es einem „Zionisten“ besorgen wollen. Man hat mir all die vielen Jahre gesagt, dass ich dem Mann vom Eiffelturm kein Verständnis hätte entgegenbringen sollen. Dass ich schließlich niemandem seiner Familie jemals etwas angetan hätte, viel zu jung für diese Verantwortung war und somit seine Verachtung, seinen Hass, seinen Ekel, seine Angst nicht verdient hatte. Doch wer so denkt, hat nie auf seiten der Verfolgten, der Gejagten, der Vernichteten gestanden. Mein eigener Onkel verlebte das letzte Kriegsjahr in einem teilweise zerbombten Kohlenkeller. Wenn er Glück hatte, steckte ihm ein heimlicher Freund etwas verschimmeltes Brot durchs Loch oder er konnte eine Ratte erlegen, Wasser gab es in dem Gemäuer genug. Nur durch bloßes Glück entging er im letzten Moment der SS. Später erlitt er Gewaltausbrüche und trank sich beinahe zu Tode. Isaak wird das in vierzig, fünfzig oder sechzig Jahren erfahren und lernen und verstehen, wie sich der Schmerz anfühlt, den sein Volk heute den Palästinensern antut. Dies Leid ist herzzerreißend, überwältigend und gefährlich. Es vergeht nicht, sondern kann und wird zu Verzweiflung, Wut und grenzenlosem Zorn werden. Wir sollten uns heute schon mal Erklärungen und Entschuldigungen ausdenken, wenn Isaak in vierzig, fünfzig oder sechzig Jahren im Krankenhaus nach einem schweren Übergriff erwacht, weshalb ihm das widerfahren musste. Weil wir es so gewollt haben. Deshalb.
Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.

Mode
Warum sind Leinenkleider im Sommer so beliebt?

Leinenkleider sind im Sommer ein absolutes Must-have in vielen Kleiderschränken. Aber was macht diesen natürlichen Stoff so besonders, dass er bei hohen Temperaturen so angenehm zu tragen ist?
Leinen – ein Naturtalent für heiße Tage
Leinen, gewonnen aus den Fasern der Flachspflanze, ist seit Jahrhunderten für seine besonderen Eigenschaften geschätzt. Im Sommer kommt diese Naturfaser besonders zum Tragen:
  • Hervorragende Atmungsaktivität: Leinenfasern haben eine poröse Struktur, die eine optimale Luftzirkulation ermöglicht. Schweiß wird schnell aufgenommen und verdunstet, wodurch ein kühlendes Tragegefühl entsteht.
  • Hohe Feuchtigkeitsaufnahme: Leinen kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Das hält die Haut trocken und verhindert ein unangenehmes Kleben.
  • Wärmeableitend: Leinen leitet Körperwärme effektiv ab, was besonders bei hohen Temperaturen angenehm ist.
  • Robust und langlebig: Leinen ist ein sehr robustes Material, das bei richtiger Pflege lange hält. Es wird mit jedem Waschen weicher und bekommt eine schöne, lebendige Optik.
Leinenkleider – vielseitig und stilvoll
Neben den praktischen Eigenschaften überzeugen Leinenkleider auch durch ihre Vielseitigkeit und ihren natürlichen Charme. Ob als luftiges Sommerkleid, elegante Tunika oder lässige Hose – Leinen passt zu jedem Anlass und lässt sich wunderbar kombinieren. Die natürliche Farbpalette von Leinen, von sanften Creme- und Beige-Tönen bis hin zu kräftigem Blau und Grün, unterstreicht den natürlichen Look und passt perfekt zu einem entspannten Sommerstyle.
Warum Sie sich ein Leinenkleid zulegen sollten
  • Komfort: Leinenkleider bieten höchsten Tragekomfort bei Hitze.
  • Nachhaltigkeit: Leinen ist ein natürlicher und nachhaltiger Stoff.
  • Vielseitigkeit: Leinen passt zu vielen Stilen und Anlässen.
  • Langlebigkeit: Ein Leinenkleid hält viele Sommer lang.
Fazit
Leinenkleider sind aus gutem Grund im Sommer so beliebt. Ihre natürlichen Eigenschaften machen sie zum perfekten Begleiter für heiße Tage. Wer Wert auf Komfort, Nachhaltigkeit und einen natürlichen Look legt, sollte unbedingt ein Leinenkleid in seinen Kleiderschrank hängen.
Zusätzliche Tipps für die Suche:
  • Spezifische Modelle: Suchen Sie nach bestimmten Modellen wie Leinen-Maxikleider, Leinen-Tuniken oder Leinen-Hosen.
  • Farben: Geben Sie die gewünschten Farben an, z.B. „weißes Leinenkleid“ oder „blaues Leinenkleid“.
  • Anlässe: Definieren Sie, für welchen Anlass Sie das Kleid suchen, z.B. „Leinenkleid für den Strand“ oder „Leinenkleid für die Arbeit“.
Mit diesen Tipps finden Sie garantiert das perfekte Leinenkleid für Ihren Sommer!

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– Kultur – Türkei: Starkoch CZN Burak hat die meisten Follower

Mit 54,5 Millionen Followern hat er mittlerweile, noch vor seinem Kontrahenten Salt Bae (53,6 Mio.), Platz 1 der Instagram-Stars der Türkei erreicht.

Türkei: Starkoch CZN Burak hat die meisten Follower

Mode
Styling-Tipps für den Alltag: So werden aus Basic-Outfits echte Hingucker

Immer die gleichen Shirts, Jeans und Blusen – irgendwann hat man sich an seinen Standard-Outfits einfach sattgesehen und etwas Neues muss her. Die gute Nachricht: auch mit den alten Basic-Teilen lassen sich tolle Outfitkombinationen kreieren. Doch Styling hat nicht nur etwas mit Fashion zu tun. Vom Make-up bis hin zu den Haaren gibt es viele Möglichkeiten, sich auch im Alltag immer wieder neu zu erfinden.

Natürliches Make-up mit Wow-Effekt: So bringen Sie sich in wenigen Minuten zum Strahlen

Für viele Frauen ist Make-up nicht aus dem Alltag wegzudenken. Egal, ob zu Hause oder auf der Arbeit – Mascara, Concealer und Co. müssen einfach sein. Oft geht es dabei auch gar nicht darum, wie man auf sein Gegenüber wirkt. Die meisten Frauen legen Make-up auf, um sich für sich selbst wohlzufühlen.

Das Gute daran: schon mit wenigen Produkten lässt sich hier großes bewirken. Dennoch sollten Sie gerade im Alltag darauf achten, dass Ihr Make-up-Look möglichst natürlich ist. Die schwere Foundation und der glitzernde Lidschatten dürfen daher gerne weggelassen werden. Stattdessen sollten Sie auf leichte, aber dennoch wirksame Produkte wie Concealer, BB-Cream und eine Wimperntusche mit Wow-Lashes-Effekt setzen.

Concealer, Puder, BB-Cream und Co. sorgen dabei für ein ebenmäßiges Hautbild ohne zu beschweren. Wer möchte, kann den Concealer auch ganz weglassen und einfach nur etwas getönte Tagescreme verwenden. Ein helles Rouge sowie ein leichtes Contouring an den Wangenknochen wiederum lassen den Teint frischer wirken. Auch die passende Mascara darf natürlich nicht fehlen. So werden die Augen gekonnt betont.

Finden Sie Ihren persönlichen Kleidungsstil

Noch wichtiger als der Make-up-Look ist aber die Kleidung. Das Erste, was ins Auge fällt, ist nämlich meist der Kleidungsstil einer Person. Hier sind wir auch schon beim Thema: Ein Kleidungsstil hilft dabei, sich jeden Tag aufs Neue stylish, aber dennoch den eigenen Vorlieben entsprechend zu kleiden. Außerdem geht dann auch das Shoppen schneller vonstatten.

Schließlich wissen Sie dann, wonach Sie Ausschau halten müssen. Natürlich kann der Kleidungsstil immer mal wieder gerne abgewandelt werden. Hier geht es nämlich keinesfalls darum, sich Farben, Muster oder Kleidungsstücke zu verbieten. Ganz im Gegenteil: der persönliche Kleidungsstil soll Ihnen die Freiheit geben, zu experimentieren und sich immer mal wieder neu zu erfinden.

Mit der Kleidung Akzente setzen

Akzente helfen dabei, den Blickfang auf Ihre Schokoladenseite zu werfen. Dies könnte zum Beispiel eine schöne Jeans sein, welche die Beine betont oder ein farbenfroher Schal, um den gelungenen Make-up-Look hervorzuheben. Auch mit Farben lassen sich ganz wunderbar Akzente setzen.

Hier sollten Sie vor allem zu Farben greifen, die Ihnen schmeicheln. Während Rottöne zum Beispiel sehr gut zu blonden Haaren passen, macht sich Orange besonders gut mit einer braunen Haarpracht. Apropos Haare: Auch mit der Mähne lassen sich Akzente setzen. Gepflegtes Haar sorgt nämlich nicht nur für einen eleganten Auftritt, sondern lässt Sie auch umgehend selbstbewusst fühlen.

Je schlichter das Outfit, desto mehr Fokus sollte auf den Haaren liegen. Offene Frisuren mit Wellen sind dann die erste Wahl. Bei auffälligen Kleidungsstücken hingegen sollten Sie sich eher für einen schlichten Dutt entscheiden. Hier liegt das volle Augenmerk dann nämlich auf dem Outfit.

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– London –
Nusret – Salt Bae – Gökce plant Unterwäsche Modelinie

Der türkische Stargastronom Nusret – Salt Bae -Gökce erlangte internationale Berühmtheit, nachdem er anfing, Fotos seiner theatralischen Salzstreu-Pose in den sozialen Netzwerken zu teilen. Dutzende Restaurants weltweit und ein 50-Millionen-Dollar-Hotel, gehören mittlerweile zu seiner Unternehmensgruppe.

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Unternehmertum
Selbstständig im Netz: Diese 3 Möglichkeiten sind besonders beliebt

Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es über 3,91 Millionen Selbstständige in der Bundesrepublik. Zukünftig könnten weitere folgen. Denn bei einer Umfrage von Squarespace und YouGov gaben über 52 Prozent der Befragten an, sich den Weg in die Selbstständigkeit vorstellen zu können. Ihr Traum: Freiheit statt Sicherheit.

Die versprochene Sicherheit des Arbeitsverhältnisses gibt es in dem Sinne nämlich nicht mehr. Im vergangenen Jahr mussten über etliche Unternehmen einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht einreichen, wodurch tausende Beschäftigte ihren Job verloren. Also warum nicht den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? In diesem Artikel verraten wir Ihnen 3 Branchen mit Zukunft!

Sportwettenanbieter: Teil einer aufstrebenden Branche sein

Der Umsatz des Sportwettenmarktes steigt stetig an und erlebt durch die Digitalisierung einen regelrechten Boom. Immer mehr Menschen platzieren online oder in einem Betshop ihre Wetten auf unterschiedliche Sportereignisse; besonders Fußball steht hier im Fokus. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, bedarf es zuverlässiger Anbieter. Auch diese profitieren vom digitalen Wandel.

Durch ein eigenes Sportwetten-Angebot können Sie von diesem Boom profitieren. Wichtig ist, dass Sie sich für eine zuverlässige Software entscheiden und ein Verständnis für den Markt entwickeln. Haben wir Ihr Interesse geweckt, sollten Sie sich über die jeweiligen Regularien informieren und eine Sportwetten-Lizenz beantragen. Achten Sie außerdem bei der Auswahl der Plattform auch darauf, dass es dort eine Vielzahl von Wettmöglichkeiten und integrierte Zahlungsoptionen gibt.

Copywriting: Buchstaben zu Geld machen

Das Copywriting erlebt im 21. Jahrhundert seine goldene Stunde und wird in den nächsten Jahren einer der gefragtesten Berufe sein. Die Gründe für diese Annahme sind vielfältig. Da wäre zum Beispiel die stetige Verlagerung der stationären Einzelhändler ins Internet. Für Webseiten, Blogs, E-Mails und Social-Media-Accounts werden hochwertige Texte benötigt.

Als Copywriter erstellen Sie Texte, die verkaufen, informieren oder unterhalten. Theoretisch können Sie sofort starten. Sie benötigen keine spezielle Ausbildung oder ein Studium. Wichtig ist ein gutes Sprachgefühl und die Fähigkeit, Ihre Texte an die jeweilige Zielgruppe anzupassen – den Rest lernen Sie in der Praxis. Ein grundsätzliches Wissen in der Suchmaschinenoptimierung und im allgemeinen Online-Marketing kann jedoch nicht schaden. Schreiben Sie ein paar Texte und erstellen Sie ein Portfolio mit Arbeitsproben, mit denen Sie sich bei unterschiedlichen Unternehmen als Freelancer empfehlen.

Affiliate-Marketing: Die passive Einnahmequelle

Das Konzept des Affiliate-Marketings entstammt keinem Geringeren als Jeff Bezos. Im Jahr 1997 veranstaltete er eine Gartenparty, auf der er mit einer jungen Frau ins Gespräch kam. Sie schlug ihm vor, themenspezifische Bücher aus dem Shop auf ihrer Website zu bewerben – die Geburtsstunde des Affiliate-Marketings.

Bei diesem Geschäftskonzept bewerben Sie Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen und erhalten eine Provision für jeden Verkauf, der über Ihren speziellen Affiliate-Link getätigt wird. Dies ermöglicht es Ihnen, ohne eigene Produkte zu verkaufen und Geld zu verdienen.

Wichtig ist, dass Sie die richtigen Produkte und Nischen wählen. Erstellen Sie eine Website oder einen Blog, auf dem Sie regelmäßig Inhalte veröffentlichen, die Ihre Zielgruppe ansprechen. Nutzen Sie SEO-Strategien, um organischen Traffic zu generieren, und integrieren Sie Ihre Affiliate-Links geschickt in Ihre Inhalte.

Türkei
Botanik: Türkische Gartenkunst als neuer Trend

Die Reise in die Türkei ist oft mit der Besichtigung der schönsten Sehenswürdigkeiten verbunden. Daneben gibt es herrliche Strände und Badeorte, die zum Relaxen und Erholen einladen. Abseits der Touristenpfade warten teilweise einige Geheimtipps, darunter Bereiche, in denen die einstige osmanische Gartenkunst noch zelebriert wird. Hier verbrachten bekannte Sultane in ihren Sommerpalästen eine angenehme Zeit und waren von orientalischen Mauern und farbenfrohen Gewächsen umgeben, während ein Springbrunnen so manchen Innenhof zierte.

Die osmanische Gartenkultur in alter Tradition

Touristen, die Istanbul besuchen, sind oft von der Schönheit der Moscheen, Kirchen und Paläste überwältigt. Blickt man vom Istanbuler Stadtteil Pera auf die Stadt, wirkt der Bosporus als eindrucksvolle Parklandschaft und wie ein mächtiger Garten, in der die Trennung zwischen Stadt und Landschaft fließend ist. Das ist nicht einfach ein Zufall, sondern entspringt alten Traditionen. Schon der Schriftsteller Flaubert erkannte, dass die Landschaft des einstigen Konstantinopels wie ein Gemälde wirkt. Erkundigen sich Urlauber dann, ob es Gärten und Parks in der Nähe gibt, zucken die Einheimischen nur die Schultern. Parkanlagen, wie sie aus anderen europäischen Städten bekannt sind, finden sich weniger. Betreten Touristen dagegen die einstigen schmuckvollen Paläste, werden sie von der Schönheit der Innenhöfe überwältigt. Hier wachsen eindrucksvolle Pflanzen, sprudeln Brunnen und zeigen sich gemütliche Sitzbereiche, die stark von Europa inspiriert sind und gleichzeitig auch die orientalische Baukunst verkörpern. Dazu gehören insbesondere der Garten im Dolmabahce-Palast und der Yildiz-Park. Die einstige Idee der osmanischen Anlagen prägt das Stadtbild ansonsten kaum noch und ist gleichzeitig immer noch präsent.

Ziele für Gartenfreunde in Istanbul

Vor dem blau schimmernden Meer öffnen sich viele Straßen, in denen Bäume zwischen den Häusern wachsen. Ein schönes Ziel ist der Topkapi-Palast, der gegenüber anderen prunkvollen Palästen eher bescheiden wirkt. Hier handelt es sich weniger um einen Palast mit Garten als um einen Garten mit Palast, was größtenteils durch die Aufteilung der einzelnen Gebäude auf mehrere Flächen bewirkt wird. Genau hier finden sich die Spuren der osmanischen Gestaltung, die Unterschiede zum europäischen Prinzip aufweisen. Teilweise werden die Wasserbereiche mit einer Pumpe für einen Brunnen im Garten betrieben und plätschern inmitten von Pflanzen, während unterteilte Grünflächen das Spazieren über angelegte Wege gestatten.

Das Bewusstsein für die Gartenkunst steigt auch in der Türkei

Was andere europäische Städte mit Parkanlagen und Gärten bieten, wird sich auch in Istanbul und anderen Städten mit der Zeit durchsetzen. Angestrebt werden Gärten und Freiflächen, um den enormen Flächenfraß der Neubauten einzudämmen. Entscheidend sind Konzepte, die sich an den Regeln der osmanischen Baukunst orientieren und unbebaute Baugrundstücke mit Bäumen, Pflanzen und Springbrunnen versehen, um Raum für Erholung und Natur zu schaffen. https://youtu.be/bQf3gf7nOKE

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– Hamza-Bey-Moschee – Griechenland: Osmanische Moschee soll restauriert werden

Die Hamza-Bey-Moschee an der Kreuzung der Straßen Egnatia und Venizelou ist das älteste islamische Gotteshaus in Thessaloniki.

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Hochzeit
Mehr als nur ein Schmuckstück: Die Bedeutung des Eherings

In einer Zeit, in der Trends und Moden sich ständig verändern, gibt es dennoch einige Traditionen, die sich seit Jahrhunderten bewährt haben und ihren symbolischen Wert nie verloren haben. Eine dieser Traditionen ist ganz klar der Ehering:

Ein Schmuckstück, das als Symbol für die Ewigkeit steht. Doch was steckt eigentlich genau hinter diesem Ring, den Paare an ihrem Hochzeitstag austauschen? Welche Geschichte und Bedeutung tragen Eheringe, und warum sind sie heute immer noch genauso wichtig wie vor vielen Jahrhunderten?

Die Geschichte des Eherings: Ein Symbol der Ewigkeit

Die Tradition, Ringe als Symbol für die Ehe zu verwenden, reicht zurück bis in die Antike. Schon im alten Ägypten wurde der Kreis als Symbol der Ewigkeit und der unendlichen Liebe angesehen. Diese Bedeutung hat sich somit bis heute gehalten: Der Ehering, den man üblicherweise am linken Ringfinger trägt, symbolisiert eine unendliche Verbindung zwischen zwei Menschen.

Die Wahl des Fingers ist ebenfalls nicht zufällig. Im alten Rom glaubte man, dass eine Ader, die sogenannte „Vena Amoris“, direkt von diesem Finger zum Herzen führt. Diese Vorstellung hat dann dazu geführt, dass der Ringfinger auch heute noch der bevorzugte Platz für den Ehering ist.

Materialien und Designs: Ausdruck der Persönlichkeit

Während die Bedeutung des Eherings schlichtweg gleich geblieben ist, haben sich die präferierten Materialien und Designs im Laufe der Zeit deutlich verändert. Früher waren Ringe oft aus einfachen Metallen gefertigt, wobei es heutzutage eine Vielzahl von Optionen gibt. Von klassischem Gold über Platin bis hin zu modernen Materialien wie Titan oder sogar Holz.

Einige Paare entscheiden sich für Diamanten oder andere Edelsteine, die dem Ring einen ganz besonderen persönlichen Wert verleihen. Die Wahl des Materials und Designs sagt oft viel über die Persönlichkeit sowie die gemeinsame Geschichte des Paares aus. Dabei spielen nicht nur ästhetische Überlegungen eine Rolle, sondern auch praktische Aspekte wie die Haltbarkeit des Materials und dessen Tragekomfort.

Der Ehering als kulturelles Phänomen

In verschiedenen Kulturen gibt es auch unterschiedliche Bedeutungen für den Ehering und er wird auf unterschiedliche Weise getragen. In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern beispielsweise ist es üblich, den Ehering am linken Ringfinger zu tragen. In anderen Ländern, wie Russland und Griechenland, wird der Ehering traditionell an der rechten Hand getragen.

Die Symbolik des Eherings geht dennoch über kulturelle Unterschiede hinaus. In einer globalisierten Welt, in der kulturelle Grenzen allgemein zunehmend verschwimmen, hat der Ehering eine universelle Bedeutung und gilt als Zeichen der Liebe und Treue.

Tradition trifft Moderne: Eheringe im Wandel der Zeit

In den letzten Jahrzehnten haben sich ebenso die gesellschaftlichen Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft verändert, und damit auch die Bedeutung des Eherings. Immer mehr Paare entscheiden sich für eine individualisierte Gestaltung ihrer Ringe. Gravuren mit dem Hochzeitsdatum oder den Initialen des Partners sind mittlerweile Standard, doch es gibt auch ungewöhnliche Optionen, wie Fingerabdrücke oder kleine Symbole, die für ganz bestimmte gemeinsame Erinnerungen stehen.

Die Entscheidung, ob und wann man einen Ehering trägt, ist aktuell persönlicher denn je. Einige Paare entscheiden sich bewusst gegen das Tragen von Eheringen, während andere den Ring nur zu besonderen Anlässen tragen. Dennoch bleiben Eheringe ein starkes Symbol für die Bindung zwischen zwei Menschen, das sich über Jahrhunderte hinweg bewährt hat.

Ein Ring, der verbindet

Obwohl sich die Welt um uns herum ständig verändert, bleibt der Ehering ein konstanter Bestandteil der Ehetradition. Er ist nicht nur ein Schmuckstück, sondern ein Symbol für die Liebe sowie Treue und das Versprechen, das sich zwei Menschen geben. Unabhängig davon, wie er gestaltet ist oder an welchem Finger er getragen wird, bleibt seine Bedeutung ungebrochen.

In einer Zeit, in der viele Traditionen hinterfragt werden, ist der Ehering ein Zeichen dafür, dass gewisse Werte und Symbole zeitlos sind. Für Paare auf der ganzen Welt bleibt er ein starkes und sichtbares Zeichen ihrer Verbindung: ein Symbol, das die Zeiten überdauert und für die Ewigkeit gemacht ist.

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Indiens Hochzeitsveranstalter sagen für dieses Jahr einen 300-prozentigen Anstieg indischer Hochzeitstouristen in die Türkei voraus, so der türkische Kultur- und Tourismusminister am Freitag.

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Ratgeber
Kleine Stadt, große Stadt: Der Umzug nach München – was Sie beachten sollten

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Der Umzug von einer kleinen Stadt in eine Metropole wie München kann aufregend, aber auch herausfordernd sein. Die Vorbereitung ist der Schlüssel, um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Vor allem die Wahl eines passenden Umzugsunternehmens spielt eine zentrale Rolle. Wenn Sie in München ankommen, stellt sich die Frage: Welche Umzugsunternehmen in München können den besten Service bieten? Doch das ist nur eine von vielen Überlegungen, die Sie im Vorfeld eines solchen Umzugs anstellen sollten.

Die richtige Planung

Ein Umzug in eine große Stadt erfordert eine weitaus sorgfältigere Planung als der Wechsel innerhalb einer kleinen Gemeinde. Großstädte wie München bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen. Es ist ratsam, einen detaillierten Zeitplan zu erstellen, der alle Schritte des Umzugsprozesses abdeckt. Dazu gehört die Buchung eines Umzugsunternehmens, die Organisation von Kartons und Verpackungsmaterialien sowie die rechtzeitige Kündigung des alten Mietvertrages. Ein solcher Plan hilft dabei, den Überblick zu behalten und Stress zu minimieren.

Das passende Umzugsunternehmen wählen

Die Wahl des richtigen Umzugsunternehmens ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Ihre Habseligkeiten sicher und pünktlich in der neuen Wohnung ankommen. In einer Stadt wie München gibt es viele Umzugsunternehmen, die eine Vielzahl von Dienstleistungen anbieten, von einfachen Transporten bis hin zu Komplettlösungen, bei denen auch das Ein- und Auspacken übernommen wird. Es lohnt sich, verschiedene Angebote zu vergleichen und Bewertungen von anderen Kunden zu lesen. Achten Sie darauf, dass das Umzugsunternehmen nicht nur preislich passt, sondern auch zuverlässig und professionell ist.

Der Wohnungsmarkt in Großstädten

Die Wohnungssuche in einer großen Stadt wie München kann sich als echte Herausforderung erweisen. Während es in kleineren Städten oft einfacher ist, eine bezahlbare und passende Wohnung zu finden, müssen Sie in München mit höheren Mietpreisen und einem stark umkämpften Wohnungsmarkt rechnen. Beginnen Sie daher rechtzeitig mit der Suche und seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen. Überlegen Sie sich genau, welche Stadtteile für Sie infrage kommen und was Ihnen besonders wichtig ist – sei es die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften oder Ihrem neuen Arbeitsplatz.

Verkehrschaos vermeiden

In einer Großstadt wie München kann der Verkehr schnell zu einem großen Problem werden. Planen Sie den Umzugstag daher sorgfältig und wählen Sie möglichst eine Zeit außerhalb der Stoßzeiten. Sollten Sie den Umzug selbst durchführen, achten Sie auf Parkregelungen in Ihrer neuen Straße. In München kann es schwierig sein, einen Parkplatz für den Umzugswagen zu finden, besonders in belebten Vierteln. Viele Umzugsunternehmen bieten die Möglichkeit, Halteverbotszonen einzurichten, um das Be- und Entladen zu erleichtern.

Eingewöhnung in die neue Umgebung

Der Umzug in eine große Stadt kann nicht nur logistisch, sondern auch emotional eine Herausforderung sein. Besonders wenn Sie aus einer kleineren Stadt kommen, kann das Leben in einer Metropole wie München zunächst überwältigend wirken. Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre neue Umgebung zu erkunden. Lernen Sie Ihre Nachbarschaft kennen, finden Sie heraus, wo die nächsten Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehrsmittel sind, und versuchen Sie, Kontakte zu knüpfen. Die Eingewöhnung in eine neue Stadt braucht Zeit, aber mit Geduld und Offenheit werden Sie sich bald heimisch fühlen.

Behörden und Formalitäten

Ein Umzug bringt auch immer eine Menge an bürokratischen Aufgaben mit sich. In einer Stadt wie München sollten Sie sich rechtzeitig um die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt kümmern. Planen Sie dafür am besten einen Termin im Voraus, da die Wartezeiten in Großstädten oft länger sein können. Auch andere Formalitäten, wie die Adressänderung bei Banken, Versicherungen und Arbeitgebern, sollten zeitnah erledigt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Der Umzug von einer kleinen in eine große Stadt wie München erfordert gute Vorbereitung und Planung. Vom richtigen Umzugsunternehmen über die Wohnungssuche bis hin zur Eingewöhnung in die neue Umgebung – jede Phase dieses Prozesses bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Doch mit der richtigen Herangehensweise und einer positiven Einstellung können Sie den Start in Ihr neues Leben in der Großstadt erfolgreich meistern.

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Wer möchte nicht glücklich und ohne Kopfschmerzen in das neue Heim in der Türkei einziehen? Marina Bütün, die seit 2003 in der Türkei an der Westküste in der Provinz Muğla mit ihrem türkischen Mann lebt und dort 2005 eine Immobilien-Firma mit Schwerpunkt Bau von Einfamilienhäusern gründete, hat ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst.

Türkei-Immobilien: Mieten – Kaufen – Bauen– Sanieren

Wirtschaft
Die Energiewende wird Aktien antreiben – einschließlich Big Oil

Von Jakob Wilhelmus

Für Investoren, die sich unabhängig von der Energiequelle an der Energiewende beteiligen wollen, bietet der nahezu universelle Bedarf an größeren und intelligenteren Netzen den Anbietern wichtiger Netzkomponenten und Baudienstleistungen starken Rückenwind. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass weltweit bis zum Jahr 2040 rund 80 Millionen Kilometer Übertragungsleitungen neu gebaut oder ersetzt werden müssen, um die Versorgung überwiegend mit erneuerbaren Energien sicherzustellen.

Diese astronomische Zahl verdeutlicht das Ungleichgewicht, das zwischen dem Ausbau der Energieerzeugung und der entsprechenden Infrastruktur besteht.

Unternehmen wie Eaton, Enbridge, Kinder Morgan und Schneider Electric gut aufgestellt

Unternehmen wie Eaton (ETN), die wesentliche Komponenten wie Wechselrichter oder Umspannwerke für Übertragungsleitungen liefern, sind gut positioniert, um von diesen ehrgeizigen Zielen zu profitieren. Ihre zentrale Rolle bei der Energiewende in den kommenden Jahren wird heute vielleicht noch nicht in vollem Umfang gewürdigt, aber die Märkte könnten bald aufholen.

Umstellung auf das grünere Ende der fossilen Brennstoffe

Fossile Brennstoffe werden auch in Zukunft Bestandteil des Energiesystems sein, wenn auch in geringerem Umfang und wahrscheinlich eher in Form von Erdgas als von Kohle und Erdöl. Man rechnet damit, dass die weltweite Nachfrage nach verflüssigtem Erdgas (LNG) bis 2040 um mehr als 50 % steigen wird, da die Umstellung von Kohle auf Gas in China und Südasien voranschreitet. Dieses Energiesystem verspricht, die heutigen Energiekonzerne in Gewinner und Verlierer zu unterteilen.

Einige werden sich auf den verlängerten Lebensabend fossiler Brennstoffe verlassen und ihre Investitionen ausschließlich auf die weitere Bereitstellung von Brennstoffen der Vergangenheit – nämlich Erdöl und andere fossile Brennstoffe – konzentrieren. Diese Unternehmen laufen Gefahr, durch Effizienzsteigerungen und eine bessere Infrastruktur bei den erneuerbaren Energien überflüssig zu werden. Und sie könnten letztendlich durch das Ausmaß ihrer gestrandeten Kohlenstoffanlagen definiert werden, die wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind.

Für Anleger ist es wichtig, nach Unternehmen Ausschau zu halten, die zukunftsorientiert sind und Wege finden, Energieversorger zu bleiben, unabhängig davon, welche Primärenergiequellen genutzt werden. Zwei solche Unternehmen sind TotalEnergies (TTE) und Shell (SHEL), die ihre Erdgasförderung und -transportkapazitäten ausbauen. Diese Unternehmen sind für die Energiewende gut aufgestellt, da sowohl Gas als auch LNG einen erheblichen und wachsenden Anteil an ihren Gesamteinnahmen und Gewinnen ausmachen. Gleichzeitig scheinen die Märkte diesen Wandel noch nicht zu würdigen, da diese Unternehmen mit einem Abschlag gegenüber ihren weniger diversifizierten Konkurrenten wie ExxonMobil (XOM) gehandelt werden.

Pipelines sind eine weitere Möglichkeit, von der weltweiten Umstellung auf Erdgas zu profitieren. Häufig haben diese Unternehmen langfristige Abnahmeverträge abgeschlossen, die den Anlegern ein attraktives „Mautsystem“ bieten, das ein differenziertes Risiko-Ertrags-Verhältnis im Erdgasbereich bietet: ein Engagement in der boomenden Nachfrage bei geringerer Abhängigkeit von kurzfristigen Preisschwankungen. Diese Eigenschaften und die damit einhergehenden Cashflows machen große Pipelineunternehmen wie Enbridge (ENB) und Kinder Morgan (KMI) für Fremdkapitalinvestoren besonders interessant.

Intelligente Energienutzung

Die Deckung der steigenden Nachfrage und der Ausbau der Kapazitäten sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Anleger sollten auch auf Innovationen zur Steuerung der Nachfrage und zur effizienteren Nutzung des Energieangebots achten.

In der Vergangenheit war das Stromsystem meist eine Einbahnstraße von großen, zentralisierten Kraftwerken in zu den Endverbrauchern. Heute ist das System viel dynamischer, und sowohl die Betreiber als auch die Verbraucher haben Einblick in ihren Stromverbrauch gewonnen und können selbst bestimmen, wann und wie sie ihn nutzen.

So ist ein wechselseitiges System entstanden, in dem die Kunden ihren Energieverbrauch durch intelligente Geräte oder Speicher aktiv steuern, während die Netzbetreiber über mehr Möglichkeiten zur Steuerung der Stromverteilung und -erzeugung verfügen. Diese Entwicklung könnte Unternehmen wie Schneider Electric (SBGSY) zugutekommen, die intelligente Sensoren und Geräte bis hin zur Software anbieten, mit der Netzbetreiber Angebot und Nachfrage optimieren können.

Es steht außer Frage, dass erneuerbare Energien die erste Wahl für neue Stromerzeugungsanlagen sind, nicht zuletzt aufgrund der geringen Kosten der Stromerzeugung – die weltweite Kapazität an erneuerbaren Energien ist allein im Jahr 2023 um 50 % gestiegen. Aber selbst dieses Wachstumstempo bei den erneuerbaren Energien reicht möglicherweise nicht aus, um den steilen Anstieg der Energienachfrage zu decken.

Anleger, die die kritische Rolle der emissionsärmeren fossilen Brennstoffe und der damit verbundenen Infrastruktur ignorieren, verpassen möglicherweise die besten Risiko-Rendite-Chancen, während die Welt den langen und komplizierten Übergang hin zu einer sauberen Energiezukunft vollzieht.


Jakob Wilhelmus, Director of Thematic Research bei PGIM      

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Gastkommentar
Wahlen: USA werden ihre Israel-Strategie nicht verändern

Ein Gastkommentar von Michael Thomas Eine ganze Zeit sah es so aus, als habe das Wahlkampfteam um Harris kaum Mühe, sie sicher ins Ziel zu tragen. Die Zeichen standen gut. Alles, was zu tun war, beschränkte sich auf die Mühe, den US-amerikanischen Wähler vor der Möglichkeit zu warnen, dass ihr Gegner Donald Trump eine erneute Präsidentschaft antreten könnte, wenn sie nicht gewählt würde. Diverse Geplänkel und Wortgefechte konnte sie für sich als Erfolge verbuchen, denn Trump unterlag erwartungsgemäß, obschon er Gift und Galle spuckte. Ihm schadete, wenn auch nicht über alle Maßen, dass die unter extremen Republikanern beliebte und von ihm vertretene Agenda „Project 2025“ an die Öffentlichkeit gehievt wurde, die einige höchst besorgniserregende Passagen enthält. Das Papier fand in wesentlichen Punkten Aufnahme in das Wahlprogramm der Republikaner und hat zum Ziel, durch einschneidende Maßnahmen die Macht des US-Präsidenten erheblich zu vergrößern (1). Trump selbst hat sich zwar lautstark gegen „Project 2025“ ausgesprochen, dennoch verortet man viele seiner einstigen Mitarbeiter und Berater unter den Autoren des Papiers. Wenn man den Umfragen folgt, so dominieren drei Hauptthemen das Interesse des Wählers im Wahlkampf: Wirtschaft, Migration und Abtreibung. Inhaltlich bietet Trump in Sachen Wirtschaft Steuererleichterungen für Unternehmen, bei der Migration seine bekannte, rechtsextreme Absicht, sie möglichst zu verhindern und in Bezug auf die Abtreibung scheint er einerseits seiner evangelikalen Wählerschaft verpflichtet und ahnt andererseits, dass die rigorose Forderung nach einem totalen Verbot empfindlich Wählerstimmen kosten kann. Bei diesem Thema schlingert er und versucht sich möglichst nicht festzulegen oder festlegen zu lassen. Harris hingegen verspricht, subventionierte Programme zur Erleichterung des privaten Häuserbaus zu erstellen und beabsichtigt, Unternehmenssteuern auf 28 Prozent anheben zu wollen. Dies spricht weite Teile der eher linksliberalen Wählerschaft an, die seit der Finanzkrise wirtschaftliche Probleme haben. Schon als Vizepräsidentin hatte sie die Migrationsfrage von Biden geerbt, die er einfach an sie delegiert hatte. Sie setzte auf eine „weiche“ Lösung und förderte jenseits der US-Grenze Beschäftigungsprogramme, um lokal das Interesse am Fortgang einzudämmen. Bisher ist hier noch kein durchschlagender Erfolg zu verzeichnen, was die Republikaner zu gehässigen Bemerkungen veranlasste. Aber Harris‘ Bemühungen sind langfristig angelegt und können sich auch erst in einigen Jahren bemerkbar gestalten. Das hätte theoretisch die tagesaktuelle Lage im Wahlkampf sein können. Harris‘ Wahlkampfteam sah sich sowohl gut aufgestellt, als aber auch deutlich auf der Überholspur. Rhetorisch hat Trump keine Schnitte gegen sie, die zentralen Themen sind besetzt und hätten hoffen lassen können, dass das Programm der Demokraten deutlich punktet. Man sprach bereits von einer „Kamalamania“ und in den Umfragen zog sie überzeugend an Trump vorüber, was diesen und sein Team vorübergehend geradezu panisch werden ließ. Aber jetzt ist Gaza. Harris‘ Kalkül für dies Thema geht nicht auf. Sie hatte gehofft, dass der noch amtierende Präsident Biden daran vielleicht politisch vollständig verbrennt, aber bis zur Wahl noch ein Ende des Krieges moderieren könnte oder würde. Sie konnte davon ausgehen, ihren eigenen Wahlkampf, ihre eigene Agenda damit nicht belasten zu müssen. In Umfeld ihrer Unterstützer ist gerade jetzt eine erbittert geführte und von Beleidigungen frankierte Streiterei zwischen schwarzen Feministinnen und pro-palästinensischen Stimmen ausgebrochen, wie die Kolumnistin Karen Attiah von der Washington Post besorgt und frustriert feststellt (2). Jetzt fliegt ihr das Thema um die Ohren und sie legt einen seltsamen Eiertanz hin. Während sie einerseits dem Dogma der eigenen Regierung, Israel würde sich ja nur verteidigen, hätte das Recht dazu und man müsse Israel schützen, verpflichtet ist, muss sie andererseits sowohl der pro-palästinensischen und der Wählerschicht Hoffnung auf Veränderung machen. Wird sie in die Enge gedrängt, reduziert sie pampig die Gaza-Frage auf das Problem, ob man lieber Trump zum Präsidenten wolle, wenn man sie nicht unterstütze. Das wirkt, gelinde gesagt, etwas verstörend und reduziert die Wahrnehmung, sie drücke angeblich Empathie für die Menschen von Gaza aus, auf reine Wahltaktik. Harris liegt zwischen Mühlrädern; während sowohl die mittel- wie nahöstliche zusammen mit der US-Presse ernüchtert längst unterstellt, dass sie auch als gewählte Präsidentin den Gaza-Krieg weder beenden, noch Israel zum Einlenken zwingen kann und wird, muss sie die Wähler unbedingt zurückgewinnen, die sich gerade davonmachen. Und dass sie dies tun, haben die Demonstranten beim DNC, beim Democratic National Congress, soeben beeindruckend unter Beweis gestellt. Sie marschierten zu Tausenden auf und drangen ins Kongressgebäude ein. Die Demokraten konnten gerade noch rechtzeitig die auf sie gerichteten Scheinwerfer abschalten, um noch unangenehmere Videos unmöglich zu machen. Der Kongress tagte in Chicago. Ausgerechnet. In Chicago lebt die größte palästinensische Community der USA. Harris versuchte, sich im Wahlkampf als eingeöltes Würmchen geschickt durch die Finger des Themas hindurchzuwinden – und wird gestellt. Selbst die Versuche, pro-palästinensische, kriegskritischen Stimmen durch Verweigerung von Redezeit dieser Abgeordneten auf dem DNC zu verweigern, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nach hinten losgehen. Mit dem verzweifelten Mut „Nun erst Recht!“ nimmt diese Bewegung weiter Fahrt auf und verspricht, omnipräsent zu werden (4). Der DNC, abgehalten, um triumphierend einen Nagel durch den Vorsprung in den Umfragen zu schlagen, entwickelte sich zu einer Enttäuschung – und die Umfragen beginnen, sich erneut Trump zuzuwenden (5). Hatte sich bereits vor Monaten infolge der riesigen Enttäuschung über die uneingeschränkte Solidarität Joe Bidens Israel gegenüber mit klarem Blick auf die Präsidentschaftswahl im diesjährigen November scherpunktmäßig in den muslimischen Communities die „#AbandonBiden“-Kampagne gegründet, stellt diese jetzt auf ihrer page gar direkt die Frage, ob aus ihr in naher Zukunft die „#AbandonHarris“-Kampagne werden müsse (6). Nach Schätzungen leben in den USA etwa 8,1 Muslime, die 2,1 Prozent der Bevölkerung stellen, aber genaue Zahlen liegen nicht vor. Zusammen mit der gesamten pro-palästinensischen, jüdisch-antizionistischen und israelkritischen Bewegung könnten sie bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen den Ausschlag geben. Wie die Zeichen stehen, befinden sich die aktuellen Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo und Dohar kurz vor dem endgültigen Scheitern und es wird und kann der Biden-Regierung nicht gelingen, dafür der Hamas die Schuld in die Schuhe zu schieben. Längst ist die Taktik Netanyahus, die Verhandlungen mit immer neuen, jetzt tatsächlich völlig für die Hamas inakzeptablen Bedingungen zu torpedieren, öffentlich und auch US-Vertreter zeigen diesbezüglich Wirkung durch massive Verärgerung. Gelingt es dem amtierenden Präsidenten nicht, den Krieg zu beenden, wird seine Nachfolgerin ihn zwangsläufig nicht nur erben, sondern möglicherweise durch weitere Eskalationen politisch explodieren sehen. Längst ist das Bekenntnis in den USA, Israel in jedem erdenklichen Fall auch militärisch vor den Folgen seines Tuns zu beschützen, zum Dogma geworden. Und Donald Trump hat auch kein Problem damit. Man kann im Fall seiner Wiederwahl erwarten, dass die Auslöschung Gazas dann in wenigen Wochen vollendet sein wird. Es wäre nicht weiter verwunderlich, wenn nicht nur US-Waffen, sondern auch Soldaten unter Israels Flagge zum Einsatz kämen. Der US-Wähler kann also nun frei zwischen Pest und Cholera wählen. Es ist gleichgültig, wo er sein Kreuz setzt, die USA werden in jedem Fall nichts an ihrer Strategie Israel gegenüber verändern.
  1. https://www.bbc.com/news/articles/c977njnvq2do
  2. https://www.washingtonpost.com/opinions/2024/08/19/harris-gaza-palestinians-israel/
  3. https://thehill.com/homenews/administration/4837433-harris-convention-gaza-israel/
  4. https://www.bbc.com/news/articles/cn473n92k9no
  5. https://www.fr.de/politik/trump-sieht-ploetzlich-wieder-einen-silberstreif-am-horizont-demokraten-parteitag-daempft-harris-begeisterung-93254658.html
  6. https://abandonbiden24.com/

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

Zum Autor 

Michael Thomas ist Privatier, Fotograf, leidenschaftlich an Ägyptologie und Literatur interessiert, mit der er vor vielen Jahren als Autor regional einige Beachtung fand. Er verfolgt interessiert das Weltgeschehen durch Beobachtung internationaler Presse. Seinen Fokus legt er insbesondere auf die Palästinafrage und auf die islamische Welt.