Auto-News
VW: Neuer Bulli soll in der Türkei gebaut werden

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Hannover – Hohe Kosten und harter Wettbewerb bringen Autokonzerne wie Volkswagen dazu, die Produktion ins Ausland zu verlagern. VW baut seinen Bulli künftig nicht mehr in seinen Werken, sondern gemeinsam mit Ford in der Türkei. Die türkische Produktionsstätte gilt als modern und effizient Bereits seit 1995 fertigt Ford in der westtürkischen Stadt Kocaeli den Transit, bei dem es sich ab sofort um ein Schwestermodell auf identischer Plattform handelt. Zum Start der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation hatte VW gestern in Hannover die neue Generation seines Fahrzeugs präsentiert. Ausgeliefert werden soll sie ab Ende 2024 zunächst in ausgewählten Märkten in Europa, ab Anfang 2025 dann auch in Deutschland, berichtet die Tagesschau. Die neue Generation ersetzt den bisherigen T6.1, den VW schon seit einigen Monaten nicht mehr produziert. Ford und VW hatten bereits 2020 vereinbart, bei leichten Nutzfahrzeugen zusammenzuarbeiten. Nach dem Pickup Amarok ist der Transporter nun das zweite VW-Modell, das aus dieser Partnerschaft hervorgeht. Im Gegenzug wird VW den Transporter Ford Tourneo Connect liefern, der zusammen mit dem VW-Schwestermodell Caddy in seinem Werk im polnischen Poznan gebaut wird.

Bayraktar Kampfdrohnen
Türkei überholt USA und China als größter Kampfdrohnen-Exporteur

Ankara – Die Türkei hat China und die USA überholt und ist nun der weltweit größte Lieferant von UAVs und UCAVs (unbemannte Luftfahrzeuge, Kampfdrohnen). Der Erfolg der türkischen UAVs und UCAVs auf den Kriegsschauplätzen wie Aserbaidschan, Ukraine oder Libyen, hat die Exporte erhöht. Das Center for a New American Security (CNAS) hat einen Bericht über den Weltmarkt für militärische UAVs und Drohnen veröffentlicht. Dem Bericht zufolge ist die Türkei aufgrund ihrer erfolgreichen Leistungen in den letzten Jahren zum weltweit größten Lieferanten von UAVs und Drohnen geworden. „In den letzten 30 Jahren hat sich die Drohnentechnologie immer weiter verbreitet, wobei immer mehr Staaten und nichtstaatliche Akteure unbemannte Systeme erwerben. Die Tage der israelischen und amerikanischen Vorherrschaft auf dem Drohnenmarkt sind längst vorbei. Das von den USA selbst auferlegte Festhalten am Raketentechnologie-Kontrollregime (MTCR) hat zu einer Konkurrenz mit China und der Türkei geführt, die Washingtons Möglichkeiten, die Verbreitung von Drohnen zu beeinflussen und Drohnendiplomatie zu betreiben, einschränkt und damit einen Weg des US-Einflusses verengt“, so der Bericht des CNAS. 65 Prozent der Verkäufe entfallen auf die Türkei Seit 2018 haben China, die Türkei und die Vereinigten Staaten insgesamt 69 bewaffnete Militärdrohnen an 40 verschiedene Länder verkauft. Während auf die Türkei 65 % dieser Verkäufe entfielen, machte China 26 % und die Vereinigten Staaten nur 8 % der Verkäufe aus. Während Chinas UAV- und Drohnenverkäufe 2014 ihren Höhepunkt erreichten, überholte die Türkei China bis 2021 und wurde zum weltweit größten Lieferanten. Erfolge in Kriegsgebieten steigert Exporte Dem Bericht zufolge hat der erfolgreiche Einsatz türkischer UAVs und Drohnen auf den Kriegsschauplätzen in Libyen, Berg-Karabach und der Ukraine sowie die positive Medienberichterstattung über diesen Einsatz die türkischen UAVs und Drohnen an die Spitze katapultiert. Bayraktar TB2 wird von Experten als eine Drohne beschrieben, die das Gefechtsfeld verändert hat. Sie wird nicht nur von Ländern in Asien und Afrika, sondern auch von NATO- und EU-Mitgliedstaaten bevorzugt. Ab September 2024 sind Bayraktar TB2-Drohnen in den Beständen von sechs NATO-Mitgliedsstaaten und vier EU-Mitgliedsstaaten im Einsatz und erfüllen weiterhin erfolgreich ihre Aufgaben.

Zum Thema

– Rüstungsdeal – Türkische Kampfdrohne TB2 Bayraktar an Albanien übergeben

Die Kampfdrohne TB2 der türkischen Rüstungsschmiede Baykar wurde am Montag offiziell in das Inventar der albanischen Armee aufgenommen.

Türkische Kampfdrohne TB2 Bayraktar an Albanien übergeben
 

Turkey
Starlink competitor: Turkey announces satellite network

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Istanbul – The founder of the renowned Turkish defense company Baykar, Selçuk Bayraktar, has announced the establishment of a satellite network. “Everything is ready. We will send a team of satellites into low orbit. Two of them are ready. The target is 100 satellites,” Bayraktar told the TRT haber TV station. A global positioning system is to be created.
“A global positioning system is very important and strategic for our sovereignty.”
In a live broadcast by TRT Haber, Bayraktar explained the details of the project being carried out by Fergani Space Company, which belongs to Baykar. Bayraktar emphasized that the project is being carried out within the framework of the National Space Program.
The feeling that we can’t do it has disappeared. Now the discussion is about how we can make it, how we can take a leading role in the world.
Musk’s gigantic Starlink project Starlink is known as the satellite constellation system designed to provide global internet coverage. Starlink, an initiative of Elon Musk’s SpaceX company, consists of satellites in low Earth orbit designed to provide high-speed internet services. With 6697 Starlink satellites in Earth orbit (as of July 2024), SpaceX is by far the world’s largest satellite operator. In total, SpaceX has permits for the launch of a maximum of 19,427 satellites and applications for up to another 22,488 satellites. Mit 6697 Starlink-Satelliten im Erdorbit (Stand Juli 2024) ist SpaceX weltweit der mit Abstand größte Satellitenbetreiber. Insgesamt bestehen Genehmigungen für den Start von maximal 19.427 Satelliten sowie Anträge von SpaceX für nochmals bis zu 22.488 Satelliten.

Türkei
Starlink-Konkurrenz: Türkei kündigt Satellitennetzwerk an

Istanbul – Der Gründer des renommierten türkischen Rüstungskonzerns Baykar, Selçuk Bayraktar, hat die Errichtung eines Satellitennetzwerkes angekündigt. „Alles ist bereit. Wir werden ein Team von Satelliten in eine niedrige Umlaufbahn schicken. Zwei von ihnen sind bereit. Das Ziel sind 100 Satelliten“, sagte Bayraktar gegenüber dem TV-Sender TRT haber. Es soll ein globales Positionierungssystem geschaffen werden.
„Ein globales Positionierungssystem ist sehr wichtig und strategisch für unsere Souveränität.“
In einer Live-Sendung von TRT Haber erläuterte Bayraktar die Einzelheiten des von der zu Baykar gehörenden Fergani Space Company durchgeführten Projekts. Bayraktar betonte, dass das Projekt im Rahmen des Nationalen Raumfahrtprogramms durchgeführt wird.
Das Gefühl, dass wir es nicht schaffen, ist verschwunden. Jetzt wird darüber diskutiert, wie wir es schaffen können, wie wir eine führende Rolle in der Welt einnehmen können.
Musks gigantisches Projekt Starlink Starlink ist bekannt als das Satellitenkonstellationssystem, das eine weltweite Internetabdeckung ermöglichen soll. Starlink, eine Initiative des Unternehmens SpaceX von Elon Musk, besteht aus Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn, die Hochgeschwindigkeits-Internetdienste bereitstellen sollen. Mit 6697 Starlink-Satelliten im Erdorbit (Stand Juli 2024) ist SpaceX weltweit der mit Abstand größte Satellitenbetreiber. Insgesamt bestehen Genehmigungen für den Start von maximal 19.427 Satelliten sowie Anträge von SpaceX für nochmals bis zu 22.488 Satelliten.

Videospiele
Die neuesten Entwicklungen im Online-Gaming-Bereich: Wachstum und Sicherheit internationaler Plattformen

Die Online-Gaming-Industrie erlebt in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum. Immer mehr Spieler weltweit entdecken die Vorteile des digitalen Spielens, sei es auf Konsolen, PCs oder mobilen Geräten. Ein besonderer Trend zeigt sich in der steigenden Beliebtheit internationaler Gaming-Plattformen, die es Spielern ermöglichen, unabhängig von ihrem Standort auf eine Vielzahl von Spielen zuzugreifen. Doch mit dem globalen Wachstum kommen auch Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Fairness.

Wachstum internationaler Plattformen

Die globale Gaming-Branche hat sich zu einem Milliardenmarkt entwickelt, und internationale Plattformen spielen dabei eine zentrale Rolle. Anbieter wie Steam, Epic Games und andere bieten Spielern Zugang zu einem breiten Spektrum an Spielen, oft zu wettbewerbsfähigen Preisen und mit einer großen Community. Diese Plattformen profitieren von einer globalen Reichweite und einer immer breiter werdenden Spielerbasis. Ein weiterer Schlüsselfaktor ist die kontinuierliche Erweiterung der Spielbibliotheken sowie die Implementierung von Cross-Play-Funktionen, die es Spielern ermöglichen, plattformübergreifend zu spielen.

Herausforderungen durch unterschiedliche Lizenzierungsbedingungen

Eines der größten Hindernisse für internationale Gaming-Plattformen sind die unterschiedlichen Lizenzierungsbedingungen in den jeweiligen Ländern. Während einige Länder liberale Gesetze haben, die den Betrieb von Gaming-Plattformen begünstigen, gibt es in anderen Regionen strikte Regulierungen. Dies führt dazu, dass Plattformen oft verschiedene Versionen ihrer Dienste anbieten müssen, um den rechtlichen Vorgaben gerecht zu werden. Ein prominentes Beispiel ist der Unterschied zwischen europäischen und US-amerikanischen Lizenzierungsstandards, die sich in Bezug auf Datenschutz, Jugendschutz und Monetarisierung stark unterscheiden können.

Sicherheit und Fairness als Priorität

Trotz der regulatorischen Herausforderungen legen internationale Gaming-Plattformen großen Wert auf die Sicherheit und Fairness ihrer Dienste. Maßnahmen wie Verschlüsselungstechnologien, Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßige Sicherheitsupdates sind inzwischen Standard, um die Daten der Spieler zu schützen. Darüber hinaus setzen viele Plattformen auf unabhängige Prüfer und Zertifizierungen, um die Fairness ihrer Spiele zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig in Bereichen wie Online-Casinos, wo das Vertrauen der Spieler in die Plattform entscheidend ist.

Der Boom der Online-Casinos

Ein besonderes Segment innerhalb der Online-Gaming-Branche ist der Bereich der Online-Casinos. Diese Plattformen erleben seit einigen Jahren einen regelrechten Boom, da sie Spielern eine breite Palette an Casino-Spielen wie Poker, Blackjack und Spielautomaten bieten, die bequem von zu Hause aus gespielt werden können. Trotz der unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen in den einzelnen Ländern haben sich viele Online-Casinos erfolgreich etabliert. Online Casinos bieten dabei oft Boni und Promotions an, die neue Spieler anziehen und bestehende Nutzer binden. Dabei ist es wichtig, dass die Casinos über gültige Lizenzen verfügen und faire Spielbedingungen bieten, um das Vertrauen der Spieler zu gewinnen und langfristig zu halten. Die Lizenzen müssen nicht deutsch sein, denn es gibt auch genügend Casinos, die keine deutsche Lizenz aber sicher sind.

Die Rolle von Kryptowährungen und Blockchain

Eine weitere interessante Entwicklung im Online-Gaming ist die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen. Viele Plattformen erlauben mittlerweile Zahlungen mit Bitcoin, Ethereum und anderen digitalen Währungen, was den Spielern zusätzliche Flexibilität und Anonymität bietet. Die Blockchain-Technologie wird zudem genutzt, um transparente und fälschungssichere Transaktionen zu gewährleisten, was besonders im Bereich der In-Game-Käufe und Mikrotransaktionen von Vorteil ist.

Ausblick: Die Zukunft des Online-Gamings

Die Zukunft des Online-Gamings sieht vielversprechend aus, da Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) immer weiter entwickelt werden und bald einen noch immersiveren Spielerlebnis bieten könnten. Zudem könnte die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) dazu beitragen, Spiele realistischer und dynamischer zu gestalten. Plattformen, die sich frühzeitig an diese Trends anpassen und gleichzeitig die Sicherheit und Fairness ihrer Dienste im Auge behalten, werden langfristig zu den Gewinnern zählen.

Fazit

Die Online-Gaming-Industrie steht am Beginn einer neuen Ära, in der internationale Plattformen eine immer größere Rolle spielen. Trotz der Herausforderungen durch unterschiedliche Lizenzierungsbedingungen gelingt es vielen Anbietern, durch innovative Sicherheitsmaßnahmen und faire Spielbedingungen das Vertrauen der Spieler zu gewinnen. Besonders im Bereich der Online-Casinos wird deutlich, wie wichtig transparente und regulierte Angebote für den Erfolg sind. Die Zukunft des Online-Gamings bleibt spannend, und es ist zu erwarten, dass neue Technologien und Geschäftsmodelle den Markt weiter revolutionieren werden.

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– Videospiele – Türkei: Gaming-Industrie soll auf 10 Mrd. Dollar wachsen

Die Gaming-Industrie der Türkei wird zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsfaktor. Das Land will ihren Anteil an der weltweit 150 Milliarden Dollar schweren Industrie von derzeit einer Milliarde Dollar auf 10 Milliarden erhöhen.

Türkei: Gaming-Industrie soll auf 10 Mrd. Dollar wachsen

Aktienmarkt
Gesundheitssektor gehört dieses Jahr zu den Top-Branchen

Von Rune Sand-Holm

Healthcare-Aktien wie Novo Nordisk und Eli Lilly haben den breiten Aktienmarkt im bisherigen Jahresverlauf deutlich hinter sich gelassen. Gesundheit dürfte auch zukünftig ein vielversprechendes Thema bleiben

Bei Aktien des Gesundheitssektors liegen Höhen und Tiefen dicht beieinander. Während 2023 in Bezug auf die relative Performance das schlechteste Jahr seit 1999 war, gehört der Sektor in diesem Jahr mit einem Plus von rund 18 % gemessen am MSCI World Health Care Index (in USD) zu den Spitzenreitern. Bemerkenswert ist auch, dass die europäischen Unternehmen des Gesundheitswesens im Durchschnitt besser abgeschnitten haben als ihre amerikanischen Pendants.

Viele europäische Unternehmen verfügen über interessante Pipelines. Zu den Titeln, die sich seit Jahresbeginn am besten entwickelt haben, zählen das biopharmazeutische Unternehmen UCB und der Schweizer Medikamenten-Auftragsfertiger Lonza Group, der unter anderem über große Kapazitäten für biologische Arzneimittel verfügt.

Das schwedisch-britische Pharmaunternehmen AstraZeneca hatte in diesem Jahr ebenfalls einen sehr guten Lauf und erscheint nach wie vor sehr vielversprechend, insbesondere im Hinblick auf sein Onkologieportfolio.

Alzheimer – ein Markt der Zukunft

Einer der nächsten großen Märkte ist wahrscheinlich die Behandlung von neurologischen Erkrankungen. In den USA sind bereits zwei Medikamente für die Behandlung der Alzheimer-Krankheit auf dem Markt.

Auch wenn die Wirksamkeit nicht bahnbrechend ist, bieten diese Medikamente den Patienten eine Behandlungsmöglichkeit, für die es früher nur eine symptomatische Behandlung gab. Es besteht also ein enormer ungedeckter Bedarf bei dieser verheerenden Krankheit. Und wir glauben, dass hier noch mehr kommen wird, denn die Industrie konzentriert sich sehr stark auf diesen Bereich und investiert kräftig in ihn.

In den kommenden Jahren bzw. in der nächsten Dekade könnte es Behandlungsmöglichkeiten für viele andere neurologische Erkrankungen geben, die das gesamte Spektrum des ungedeckten medizinischen Bedarfs bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer, Psychosen, Parkinson und Depression abdecken.

Der Schweizer Pharmariese Roche erlebt derzeit mit seinem Mix aus niedriger Bewertung und einem vielversprechenden Produktportfolio eine Renaissance. Ein Beispiel ist die Entwicklung eines Medikaments gegen die Alzheimer-Krankheit auf der Grundlage der Brain-Shuttle-Technologie, mit der einige der Probleme im Zusammenhang mit der Übertragung des Medikaments über die Blut-Hirn-Schranke überwunden werden könnten, die bei ähnlichen, in den USA bereits zugelassenen Medikamenten auftreten.

Diese Barriere zwischen dem Blutkreislauf und dem zentralen Nervensystem schützt das Gehirn vor schädlichen Substanzen – aber auch vor großmolekularen Arzneimitteln wie Antikörpern. Zudem will Roche die Entwicklung seiner Arzneimittelkandidaten gegen Diabetes und Fettleibigkeit beschleunigen und hat damit das Potenzial, einen der attraktivsten Pharmamärkte der Gegenwart zu bedienen.

Diabetes – der derzeit attraktivste Biopharmamarkt

Novo Nordisk und Eliy Lilly beherrschen mit ihren beliebten Medikamenten Ozempic, Wegovy, Mounjaro und Zepbound den Markt für Diabetes und Medikamente gegen Fettleibigkeit. Eli Lilly hat die Erwartungen für das zweite Quartal deutlich übertroffen, während Novo Nordisk ein eher durchwachsenes Quartal hatte, aber dennoch sehr beeindruckende Wachstumszahlen lieferte.

Die Börse ließ den Aktienkurs von Eli Lilly um etwa 20 % steigen, während Novo Nordisk zurückblieb. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass sich für den dänischen Branchenführer viel zum Schlechten ändern wird, denn es steht außer Frage, dass die Nachfrage nach diesen Medikamenten zur Gewichtsreduktion das Angebot in den kommenden Quartalen und möglicherweise sogar Jahren übersteigen wird.

Schmerzen behandeln ohne Opioide

Vertex Pharmaceuticals aus den USA bedient als Weltmarktführer für Mukoviszidose-Arzneimittel einen lukrativen Markt. In ihrer vielversprechenden Pipeline besticht derzeit zudem ein Medikament für die Schmerzbehandlung, das nicht opioidhaltig ist und somit nicht süchtig macht.

Es durchläuft gerade die letzte Phase vor der Zulassung. Wir glauben, dass dies eine große Chance für das Unternehmen sein könnte, da Opioid-Abhängigkeit heute ein großes Problem in den USA und die durchschnittliche Lebenserwartung aufgrund des übermäßigen Konsums von Opioiden um etwa fünf Jahre gesunken ist.


Rune Sand-Holm, Portfoliomanager DNB Fund Health Care bei DNB Asset Management

Reisen
Wie eine Fernreise nach Südkorea der Seele guttut

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Die Planung einer Fernreise nach Südkorea kann anspruchsvoll sein, doch die Reise bietet weit mehr als nur eine neue Umgebung. Neben der Erkundung des Landes und dem Kennenlernen der koreanischen Kosmetik ermöglicht der Aufenthalt im Fernen Osten eine umfassende Erholung von Körper und Geist. Verschiedene Wellness-Angebote und kulturelle Aktivitäten schaffen Gelegenheiten zur tiefen Ruhe und inneren Balance. Diese Erfahrungen fördern nicht nur die physische Erholung, sondern helfen auch, neue Perspektiven zu gewinnen und dem Alltagsstress zu entkommen. Seoul – Die Hauptstadt der koreanischen Kosmetik Sobald man in Seoul, der pulsierenden Hauptstadt Südkoreas, angekommen ist, beginnt das Abenteuer. Seoul ist nicht nur für seine beeindruckende Architektur und seine lebhaften Straßenmärkte bekannt, sondern auch für seine führende Rolle in der Welt der koreanischen Kosmetik. Hier findet man eine Vielzahl von Kosmetikläden, die innovative Produkte anbieten, die weltweit geschätzt werden. Als ein beliebtes Beispiel gilt die Marke Beauty of Joseon. Sie ist bekannt für ihre Verwendung traditioneller koreanischer Inhaltsstoffe wie Reismilch, grüne Pflaumen und Hanbang-Seren – pflanzliche Extrakte aus der traditionellen koreanischen Medizin. Diese Inhaltsstoffe bieten nicht nur eine intensive Feuchtigkeitsversorgung, sondern auch eine beruhigende Wirkung auf die Haut, wodurch sie zart und strahlend wird. Die koreanische Kosmetik unterscheidet sich wesentlich von herkömmlicher Kosmetik. Während traditionelle Produkte oft auf schnelle Ergebnisse abzielen, setzt K-Beauty auf einen mehrstufigen Ansatz. Dieser umfasst mehrere Reinigungs- und Pflegephasen, um die Haut gründlich zu reinigen, zu nähren und zu schützen. Zudem legt K-Beauty großen Wert auf präventive Hautpflege, um Hautprobleme zu vermeiden, anstatt nur bestehende zu behandeln. Diese ganzheitliche Methode fördert nicht nur kurzfristige Schönheit, sondern langfristige Hautgesundheit. Entspannung und Erholung durch traditionelle koreanische Wellness Eine Reise nach Südkorea bietet nicht nur die Möglichkeit, in die Welt der Hautpflege einzutauchen, sondern auch tiefgreifende Entspannung und Erholung für die Seele zu erfahren. Traditionelle koreanische Wellness-Rituale, wie das entspannende „Jjimjilbang“, ein öffentlicher Bade- und Saunakomplex, sind ein Highlight. Diese Einrichtungen bieten eine Vielzahl von Bädern, Saunen und Erholungsbereichen, die dazu beitragen, Stress abzubauen und Körper und Geist zu regenerieren. Die Kombination aus warmem Wasser, beruhigender Atmosphäre und oft auch speziellen Behandlungen wie Salz- oder Kräuterbädern kann eine tiefgreifende Entspannung fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Solche Erlebnisse ermöglichen es Reisenden, sich vom hektischen Alltag zu lösen und neue Energie zu tanken. Kulturelle Erlebnisse zur Förderung des inneren Gleichgewichts Neben den körperlichen Entspannungsmöglichkeiten bietet Südkorea auch eine Fülle von kulturellen Erlebnissen, die das innere Gleichgewicht stärken können. Das Land ist reich an traditioneller Kultur, von Zen-Meditationen in alten Tempeln bis hin zu beruhigenden Spaziergängen in den historischen Palästen und Gärten. Diese kulturellen Aktivitäten bieten nicht nur einen Einblick in die koreanische Geschichte und Tradition, sondern auch die Gelegenheit zur inneren Reflexion und Achtsamkeit.Der Kontakt mit der koreanischen Kultur und Geschichte kann inspirierend und beruhigend wirken, indem er die Seele nährt und eine tiefere Verbindung zu sich selbst und der Welt um einen herum fördert. Solche Erfahrungen tragen dazu bei, den Geist zu entspannen und die eigene Perspektive zu erweitern.

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– Reisen – Türkei: Istanbul verzeichnet erneuten Besucherrekord

Die türkische Millionenmetropole verzeichnete auch in den ersten fünf Monaten dieses Jahres einen weiteren Besucherrekord.

Türkei: Istanbul verzeichnet erneuten Besucherrekord
 

Auto-Krise
Jens Spahn will Verbrennerverbot zurücknehmen

Osnmabrück – CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat früheren VW-Chefs die Schuld an der Krise der deutschen Autoindustrie gegeben und den Ruf nach einer Rücknahme des EU-Verbrennerverbotes bekräftigt. „Leider haben einige ehemalige VW-Lenker – womöglich als Ablenkung von ihrem Diesel-Skandal – plötzlich alles auf die Elektroauto-Karte gesetzt. Ich wage die These: Ohne den ein oder anderen früheren VW-Chef wäre Deutschlands Autoindustrie nicht in der Misere, in der sie gerade steckt“, sagte Spahn im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). BMW sei „deutlich klüger“ gewesen, habe auf neue Verbrenner, Wasserstoff und E-Autos gesetzt, und stehe davor, mehr E-Autos in Europa zu verkaufen als Tesla, so Spahn weiter. „Ich setze weiterhin darauf, dass wir in der EU die Kurve noch nehmen und uns vom desaströsen E-Auto-Zwang verabschieden. Hunderttausende Arbeitsplätze hängen an der Verbrenner-Industrie. Das Verbrennerverbot war eine falsche Entscheidung der EU und wir wollen sie zurücknehmen.“ Das Ziel laute Klimaneutralität und nicht Elektromobilität als Selbstzweck, sagte Spahn der „NOZ“. Die Deutschen Autobauer hätten einen 100-jährigen Vorsprung beim Verbrenner. „Statt uns über den E-Auto-Vorsprung der Chinesen zu grämen, könnten wir ja erstmal unseren Vorsprung bei Diesel und Benzinern nutzen. Wir können Verbrenner-Autos ohne eine Schraube aus China bauen, aber Elektroautos können wir ohne Vorprodukte aus China nicht herstellen.“

Gaza-War
Germany: Journalists for freedom of the press in the Gaza war

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Berlin – The situation for journalists in Gaza is more dangerous than anywhere else in the world. As “Reporters Without Borders” announced, 140 media professionals have already been killed by the Israeli military offensive during the war. At least 31 of them were killed in the course of their work, some of them deliberately. Attacks on members of the press are war crimes. “Nevertheless, the Israeli military repeatedly kills colleagues who were clearly recognizable as press representatives due to the inscriptions on their vests and helmets. At the beginning of August, for example, the army shot 27-year-old Al-Jazeera reporter Ismail al-Ghoul and his cameraman Rami al-Refee. Both were killed,” the statement reads. Journalists in Germany have now signed a petition condemning what they see as one-sided reporting on the Gaza war. The signatories include employees of the Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel, public broadcaster RTL and Die Zeit. On the new Website Protect Gaza Journalists, they demand, among other things, a lifting of the Israeli ban on independent international reporters entering the war zone and protection for journalists in Gaza. German media are called upon not to simply take over Israel’s representations and reproduce them unchecked. Instead, they demand a “diversity of sources, embedding in the historical and political context, cooperation on an equal footing with Palestinian journalists”. Large sections of the German journalism industry are not taking a stance on these dangerous developments. No German media was involved in an open letter from over 70 international media organizations calling for international journalists to be given access to Gaza. At the end of August, several European organizations called on the Vice President of the European Commission, Josep Borrell, in an open letter to protect journalists in Gaza.
Overall, however, the German media have reacted cautiously to the killing of journalists and the restriction of press freedom in Gaza. Instead, some German editorial offices seem to simply accept the blatant restrictions on press freedom as a given.

Gaza-Krieg
Deutschland: Journalisten für Pressefreiheit im Gaza-Krieg

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Berlin – Für die Journalisten ist es in Gaza so gefährlich wie nirgendwo sonst auf der Welt. Wie „Reporter ohne Grenzen“ bekannt gab, wurden während des Krieges bereits 140 Medienschaffende durch die israelische Militäroffensive getötet. Mindestens 31 von ihnen wurden bei der Ausübung ihrer Arbeit getötet, einige von ihnen gezielt. Angriffe auf Pressevertreter sind Kriegsverbrechen. „Dennoch tötet das israelische Militär immer wieder Kolleg:innen, die durch Aufschriften an Westen und Helmen unmissverständlich als Pressevertreter:innen erkennbar waren. Anfang August etwa schoss die Armee auf den 27-jährigen Al-Jazeera-Reporter Ismail al-Ghoul und seinen Kameramann Rami al-Refee. Beide wurden dabei getötet“, heißt es in der Mitteilung. Mit einer Unterschriftenaktion haben nun Journalisten in Deutschland eine ihrer Meinung nach vorherrschende einseitige Berichterstattung zum Gaza-Krieg verurteilt. Zu den Unterzeichnern gehören Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, des Spiegels, des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, von RTL und der Zeit. Auf der neuen Seite Gaza Journalisten schützen, fordern sie unter anderem eine Aufhebung des israelischen Einreiseverbots für unabhängige internationale Berichterstatter ins Kriegsgebiet und einen Schutz für Journalisten in Gaza. Deutsche Medien werden dazu aufgerufen nicht nur die Darstellungen Israels zu übernehmen und diese ungeprüft wiederzugeben. Stattdessen fodern sie eine „Quellenvielfalt, Einbettung in den historischen und politischen Kontext, Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit palästinensischen Journalist:innen“. Große Teile der deutschen Journalismus-Branche beziehen zu diesen gefährlichen Entwicklungen keine Stellung. An einem offenen Brief von über 70 internationalen Medienorganisationen, der fordert, internationalen Journalisten Zugang zu Gaza zu geben, war kein deutsches Medium beteiligt. Ende August riefen mehrere europäische Organisationen den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Josep Borrell, in einem offenen Brief dazu auf, die Journalist:innen in Gaza zu schützen.
Insgesamt reagieren deutsche Medien jedoch zurückhaltend auf die Tötung von Journalist:innen und die Einschränkung der Pressefreiheit in Gaza. Stattdessen scheinen einige deutsche Redaktionen die eklatanten Einschränkungen der Pressefreiheit schlicht als gegeben hinzunehmen.