Gastkommentar
Jüdischer Antizionist Erich Fried: 36. Todestag

Ein Gastbeitrag von Ahmet Inam

„Ich kann auch verstehen, dass jeder Vergleich der Untaten des Zionismus mit denen des Nationalsozialismus Empörung auslösen wird. Auch in mir empört sich einiges, wenn ich solche Vergleiche ziehe. Israel hat keine Gaskammern gebaut; auch die Entstehung des Konflikts und die Zahl der bisherigen Opfer entziehen sich dem Vergleich. Aber weil viele Israelis, von einzelnen bis zu Regierungsstellen und militärischen Führungsgremien, deutliche Zeichen des Übernehmens und Weitergebens von Verhaltensmustern ihrer Todfeinde von gestern zeigen, drängt sich dieser hässliche Vergleich manchmal auf und kann auch in den Gedichten nicht ganz fehlen, gerade weil sie verhindern helfen wollen, dass er in der Wirklichkeit immer gültiger und zwingender wird.1

Das sind die Worte des Wieners Erich Fried. Des Dichters jüdischer Herkunft, der 1938 vor den Nazis nach England fliehen musste. Ein Dichter, dem ich persönlich zu großem Dank verpflichtet bin.

Als unsere Schule in Erich-Fried-Gesamtschule umbenannt wurde, waren wir – wie Kinder/Jugendliche so sind – zuerst dagegen und genervt. Nach einiger Zeit tauchten Frieds Gedichte im Deutschunterricht auf und sein Gedicht „Was es ist“ öffnete mir damals eine Tür, die sich im Laufe meines Lebens zu literarisch weit geöffneten Toren entwickelte.

Von den klassisch-romantischen Gedichten Goethes oder Schillers bis hin zu muslimischen Formen der Poesie – gerade der moderne Dichter Fried vermochte es, mich für die Welt der Poesie zu faszinieren, was bis heute anhält. Einige Jahre später erfuhr ich, dass Fried nicht nur ein Dichter, sondern auch ein unermüdlicher Kämpfer für Gerechtigkeit war.

Sein besonderer Kampf galt dem Zionismus und der Ungerechtigkeit gegenüber den Palästinensern. Dazu schrieb er den Gedichtband „Höre Israel“ und wurde (schon) damals nicht nur wegen dieses Buches als „selbsthassender Jude“ angegriffen. So wie heute – geist- und skrupellos – jede Kritik an der zionistischen Barbarei (anders kann man es nicht mehr nennen) als Antisemitismus erstickt werden soll, versuchten „Deutsche, die sich jüdischer gaben als Juden“, ihn zum Schweigen zu bringen. Doch Fried ist ein überzeugter Friedenskämpfer und schreibt zum Thema „Selbst- und Israelkritik“:

«Zugegeben Was Begin und Sharon Getan haben Das ist ganz furchtbar Aber als Juden sollten wir unsere Kritik Nur unter uns anwenden Und nicht nach aussen tragen»

«Das kann ich gut verstehen» Erwiderte ich «Und ich will es befolgen Wenn sie ihre Splitterbomben Und Artilleriegeschosse Und ihren brennenden Phosphor Nur unter sich anwenden Und nicht nach aussen tragen».

Der Gedichtband wurde erstmals 1974 veröffentlicht. Schon vor 1974 setzte Israel Phosphorbomben ein. Der Einsatz dieser schrecklichen Bombe verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht. Im Gegensatz zu dem, was die Palästinenser in Gaza heute erleben, ist der Einsatz dieser Bomben – so zynisch es klingen mag – das kleinere Übel.

Der Tod von Tausenden von Kindern und Tausenden von Frauen. Das perfide Spiel, Menschen in Schutzzonen zu schicken, um sie dann mit tonnenschweren Bomben in Stücke zu reißen. Die Zerstörung weiterer „Schutzzonen“ wie Krankenhäuser, Schulen oder als heilig angesehener Schutzräume wie Moscheen und Kirchen.

Die öffentliche Zurschaustellung der Perversität israelischer Soldaten, die sich daran ergötzen, die Unterwäsche ihrer Opfer zu tragen, mit dem Spielzeug der Opfer-Kinder zu spielen, ihre Opfer in Hunderten von Videos satirisch zu verhöhnen und in den sozialen Medien zu präsentieren. Die mit rassistischen bis barbarischen Äußerungen israelischer Politiker von Netanjahu (Stichwort: Amalek) bis Smotrich (Aushungern der Palästinenser findet dieser Barbar gut) keinen Hehl aus ihrer offenen Genozidabsicht machen.

Das alles mag heute auf die Spitze getrieben sein, die Intentionen sind nicht neu, wenn man Frieds Gedichte liest. Wenn wieder jüdische Intellektuelle herangezogen werden, die sich unermüdlich für den Frieden eingesetzt und entsprechende Schriften verfasst haben.

Doch diese und andere Kriegsverbrechen werden heute nicht nur toleriert, sondern von Zionisten in Israel und den USA immer wieder zur Sprache gebracht. Der in den USA bekannte Rechtsanwalt und Juraprofessor an der Harvard University, Alan Dershowitz, gab z.B. in einem Vortrag in Israel folgende Vernichtungsempfehlungen:

„Der Vorteil der gezielten Liquidierung… liegt in ebendieser Gezieltheit, die Kollateralschäden und Kollektivstrafen im allgemeinen ausschließt“ Die heutige Zielgerichtetheit bedeutet allerdings, dass mit der Tötung eines(!) Hamas-Aktivisten mehrere Dutzend(!) Unschuldige mit getötet werden müssen. Außerdem findet dieser Dershowitz: „…die Zerstörung von [Wohnhäusern]… durch und durch moralisch“, sie „gehört zu den moralischsten und abgewogendsten Reaktionen auf den Terrorismus überhaupt.“

Und als Fan der Folter findet er es gut, Verdächtigen „Nadel unter die Fingernägel zu schieben…“, denn so der Sadist Dershowitz „… ich bin für den größtmöglichen Schmerz, … den schrecklichsten, intensivsten, am schnellsten wirksamen Schmerz.“ Er hat auch keine Skrupel, ethnische Säuberungen vorzuschlagen: „Politische Lösungen erfordern oftmals die Umsiedlung von Menschen, und solche Bevölkerungsbewegungen sind nicht immer freiwillig.“

Diese Zitate finden sich in dem bemerkenswerten Buch „Antisemitismus als politische Waffe“2 von Norman G. Finkelstein, das mit vielen zionistischen Mythen und Absichten abrechnet und die Doppelmoral des israelischen Staates und der westlichen Länder aufzeigt, wenn Israel Unrecht geschieht, mit den Worten von Dershowitz: „[Wenn Palästinenser israelische Zivilisten angreifen, ist dies]… niemals zu tolerieren… Es verstößt gegen die Genfer Konventionen, es verstößt gegen internationales Kriegsrecht, es verstößt gegen sämtliche moralische Grundsätze.“

Kommt uns das nicht bekannt vor? Aber was passiert in Deutschland? Ein Beispiel: Vor kurzem hat Israel – wieder einmal völkerrechtswidrig – Pager und Walkie-Talkies in die Luft sprengen lassen. Wie reagierten führende deutsche Israelfreunde? Sie haben sich über die Opfer und ihre Religion lustig gemacht. Das ist der geistlose Wahnsinn, dem sich Deutschland derzeit hingibt.

Wenn Deutschland nicht anfängt, diesen gegenwärtigen Wahnsinn der „bedingungslosen Unterstützung Israels“ zu beenden, und wenn Deutschland nicht anfängt, wieder auf vernünftige und intellektuelle Juden wie Fried, Arendt, Stein oder Chomsky zu hören und sie zu unterstützen, anstatt weiterhin barbarische (jüdische und christliche) Zionisten zu unterstützen, wird Deutschland für lange Zeit nicht mehr das Land sein, das international als Land der Dichter und Denker geschätzt wird, sondern als Handlanger der barbarischen Zionisten.

Diese Tat wird auch den Juden in keiner Weise helfen, wenn dies die „Staatsräson“ sein sollte, sie wird dazu führen, dass – wie es sich perfide Antisemiten wie die Israel unterstützenden Rechtspopulisten und Rechtsradikalen wünschen – Judenfeindschaft und Judenhass weltweit verbreitet werden.

Auch dem jüdischen Volk wird diese geistlose Aktion nicht helfen, denn so Fried:

„Ich hoffe sogar, auch ohne jüdisches Volksbewusstsein oder israelisches Nationalgefühl, sozusagen nebenher, ein besserer Jude zu sein als jene Chauvinisten und Zionisten, die, was immer ihre Absicht sein mag, in Wirklichkeit ihr Volk immer tiefer in eine Lage hineintreiben, die schließlich zu einer Katastrophe für die Juden im heutigen Israel führen könnte. Auch dagegen möchten – durch Warnung vor dem Irrweg und durch allerlei Informationen – diese Gedichte kämpfen.“3

Am 22. November jährt sich zum 36. Mal der Todestag von Erich Fried.

1 Erich Fried: Höre Israel. Gedichte gegen das Unrecht. TuP- Verlag, Hamburg 2021, S. 14 2 N. G. Finkelstein: „Antisemitismus als politische Waffe – Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte“, Piper Verlag, München 2006. 3 Erich Fried: Höre Israel. Gedichte gegen das Unrecht. TuP- Verlag, Hamburg 2021, S. 14.

Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.


Zum Autor

Dr. Ahmet Inam ist Islam- und Religionswissenschaftler. Er promovierte 2015 an der Frankfurter Goethe-Universität am „Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam“ mit dem Titel „Die theologischen, juristischen und sozialen Dimensionen der Sünde im Koran“. Er ist Autor des Buchs „Der Islam – Eine Binnenperspektive“ (Ditibverlag, 2020).


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Logistik
Studie: Frankfurt derzeit einer der attraktivsten Logistikstandorte Europas

Von Greg Kane

Während die Logistikmärkte in Großbritannien im letzten Zyklus relativ hohe Renditen erzielten, da der Online-Handel deutlich zunahm, deuten die Prognosen darauf hin, dass andere europäische Städte allmählich beginnen aufzuholen. Eine Tatsache, die der Markt bereits seit einiger Zeit in seinen Renditeprognosen berücksichtigt.

Es wird erwartet, dass Städte wie Amsterdam, Kopenhagen und Stockholm in den nächsten fünf Jahren das schnellste Wachstum des Online-Handels in Europa verzeichnen werden. Die Erkenntnisse aus Großbritannien deuten darauf hin, dass dies die Nachfrage nach Logistikflächen erheblich unterstützen wird. In den deutschen Großstädten sind die Aussichten für die Logistik günstig, da eine erwartete Erholung der Einzelhandelsumsätze die Nachfrage an Online-Flächen ankurbeln wird, selbst wenn sich das E-Commerce-Wachstum in Grenzen hält.

Die Angebotsseite wird für die Entwicklung der Städte im nächsten Zyklus eine wichtige Rolle spielen. Infolge der starken Entwicklungstätigkeit der letzten Jahre nimmt der Leerstand in der Logistikbranche in ganz Europa zu.

Bei der Bewertung einer breiten Palette von Marktindikatoren, die die Aussichten der Nutzer und des Kapitalmarkts abdecken, erscheinen einige Logistikmärkte attraktiver als andere, insbesondere deutsche Großstädte, allen voran Frankfurt, was vor allem auf eine günstige Angebots- und Nachfragedynamik zurückzuführen ist. Frankfurt punktet vor allem in den Kategorien Nachfrage, Mietwachstum, Preisanpassung, Gesamterträge und Liquidität, lediglich die Kategorie Angebot wird moderat bewertet.

Ein Hauptrisiko ist die Verlangsamung des Wachstums im E-Commerce, da die Märkte mit der Zeit reifen. Die Prognosen für das Wachstums des Online-Handels wurden bereits im Vergleich zum Vorjahr nach unten korrigiert, da mehr persönliche Einkäufe getätigt wurden als erwartet.

Dennoch deuten die jüngsten Prognosen darauf hin, dass für den E-Commerce nach wie vor ein erheblicher Logistikflächenbedarf besteht. In ganz Europa erwarten wir in den nächsten Jahren ein Einkommenswachstum von etwa 3 % pro Jahr, und die Neubewertung bedeutet, dass auch das ursprüngliche Einkommen deutlich höher ausfällt als in den letzten Jahren.


Greg Kane, Head of European Investment Research bei PGIM Real Estate 

China
Chinas geldpolitischer Lockerungscocktail: Hoffnung auf Stabilität und Wachstum

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Von Maurizio Porfiri

Die jüngsten geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der chinesischen Regierung zeigen, dass Peking entschlossen ist, der Wirtschaft neuen Schwung zu verleihen.

Der „geldpolitische Lockerungscocktail“, der von der chinesischen Zentralbank sowie den Finanzaufsichtsbehörden vorgestellt wurde, hat bei Investoren Hoffnung geweckt, dass diese Maßnahmen das Vertrauen stärken und die Stabilität auf den chinesischen Finanzmärkten erhöhen könnten.

Besonders bemerkenswert ist die angekündigte Möglichkeit, bis zu 142 Milliarden US-Dollar in die größten staatlichen Banken zu injizieren. Dies könnte die Liquidität auf dem Markt erheblich verbessern und insbesondere chinesische Onshore-Aktien stützen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichen werden, um ein signifikantes Wirtschaftswachstum zu erzielen.

Unsere Einschätzung ist, dass dieses Konjunkturpaket kurzfristig das Vertrauen der Investoren stärken könnte, aber für eine nachhaltige Erholung eine deutlich umfangreichere fiskalische Unterstützung notwendig ist. Der Einfluss auf den Konsum dürfte begrenzt bleiben, insbesondere da die Haushalte aufgrund der verschlechterten Beschäftigungsbedingungen und stagnierender Löhne voraussichtlich zurückhaltend bleiben werden.

Aktien, die derzeit besonders im Fokus stehen sollten, umfassen führende Unternehmen wie Alibaba, Tencent Holdings, Meituan Class B und BYD. Diese Unternehmen profitieren nicht nur von den internen Stimulimaßnahmen, sondern sind auch zentral für den langfristigen Aufschwung der chinesischen Wirtschaft positioniert. Ebenso bieten China Construction Bank Corp und Industrial & Commercial Bank of China interessante Chancen, da sie direkt von der geplanten Kapitalinjektion in staatliche Banken profitieren könnten.

Es wird entscheidend sein, wie schnell und effizient die angekündigten Maßnahmen umgesetzt werden. Sollten diese sich als erfolgreich erweisen, könnte dies auch Chancen für Investitionen außerhalb Chinas, wie etwa im Luxusgüter- oder Rohstoffsektor, eröffnen.


Maurizio Porfiri, CIO bei Maverix Securities AG:


 

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Literatur
Alles, was Sie über Zeitplanung für eine akademische Facharbeit wissen wollten

Das Schreiben einer akademischen Facharbeit ist eine komplexe Aufgabe, die nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch eine durchdachte und effektive Zeitplanung erfordert. Ohne einen klaren Plan kann der Prozess schnell überwältigend wirken, wichtige Aufgaben können vernachlässigt werden, und am Ende steht möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis. Eine strukturierte Herangehensweise hilft dabei, die Arbeit rechtzeitig abzuschließen und die Qualität der Facharbeit zu sichern. In diesem Artikel wird ausführlich beschrieben, wie viel Zeit für jeden Teil der Facharbeit eingeplant werden sollte und wie eine effektive Zeitplanung aussehen kann.

Schritt 1: Ideen- und Themenfindung sowie Vorarbeit (1–2 Wochen)

Die erste Phase, die Ideen- und Themenfindung sowie die Vorarbeit, ist entscheidend für den gesamten weiteren Verlauf Ihrer Facharbeit. Dieser Schritt legt den Grundstein für Ihre Forschungsarbeit und sollte nicht überstürzt werden. Für diese Phase sollten Sie etwa ein bis zwei Wochen einplanen. Zeitaufwand und Aufgaben:
  • Themenwahl Finden Sie ein Thema, das sowohl relevant für Ihr Studienfach als auch von persönlichem Interesse ist. Ein Thema, das Sie begeistert, erleichtert die Motivation während des gesamten Schreibprozesses. Ein gut abgegrenztes und spezifisches Thema erleichtert zudem die Recherche und die spätere Strukturierung der Arbeit.
  • Erste Literaturrecherche Sichten Sie die vorhandene Literatur, um sicherzustellen, dass genügend Quellen zur Verfügung stehen. Nutzen Sie Bibliotheken, Online-Datenbanken und Fachzeitschriften, um einen ersten Überblick über den Forschungsstand zu erhalten. Dabei können Sie bereits eine grobe Gliederung der Arbeit entwickeln und feststellen, welche Aspekte besonders interessant oder relevant sind.
  • Planung Erstellen Sie einen vorläufigen Zeitplan für die gesamte Facharbeit, der alle Phasen umfasst. Setzen Sie sich realistische Ziele und Deadlines für jeden Abschnitt. Eine gute Planung hilft dabei, den Überblick zu behalten und verhindert, dass Sie in Zeitnot geraten.

Schritt 2: Intensive Recherche (3–4 Wochen)

Nach der Vorplanung beginnt die intensive Recherchephase. Hier wird die Grundlage für die gesamte Facharbeit geschaffen. Diese Phase erfordert Konzentration und Ausdauer, da Sie sich tief in Ihr Thema einarbeiten und umfangreiche Informationen sammeln müssen. Planen Sie hierfür etwa drei bis vier Wochen ein. Zeitaufwand und Aufgaben:
  1. Literatursuche Suchen Sie in Bibliotheken, Online-Datenbanken und anderen Ressourcen nach relevanten wissenschaftlichen Publikationen, Büchern und Studien. Nutzen Sie Schlagwörter und Stichpunkte, um gezielt nach Informationen zu suchen. Achten Sie darauf, aktuelle und qualitativ hochwertige Quellen zu verwenden.
  2. Literaturauswertung Lesen und überprüfen Sie die gefundenen Quellen sorgfältig. Notieren Sie sich wichtige Zitate, Ideen und Erkenntnisse, die Sie in Ihrer Arbeit verwenden möchten. Erstellen Sie Zusammenfassungen und kritische Anmerkungen, um die Informationen besser verarbeiten zu können.
  3. Quellenorganisation Verwenden Sie ein Literaturverwaltungsprogramm wie Zotero, EndNote oder Citavi, um alle Publikationen zu speichern und zu organisieren. Diese Tools helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten und später effizient zu zitieren. Sie können damit auch Literaturverzeichnisse automatisch erstellen.

Schritt 3: Schreiben (4–5 Wochen)

Der Schreibabschnitt ist der umfangreichste Teil und nimmt am meisten Zeit in Anspruch. Hier werden die gesammelten Informationen in einen lesbaren und logisch zusammenhängenden Text umgesetzt. Planen Sie für diese Phase etwa vier bis fünf Wochen ein. Zeitaufwand und Aufgaben:
  1. Einleitung Schreiben Sie die Einleitung, in der Sie das Thema der Arbeit vorstellen, die Forschungsfrage formulieren und die Bedeutung der Arbeit erläutern. Die Einleitung sollte den Leser neugierig machen und einen klaren Überblick über den Inhalt der Arbeit geben.
  2. Hauptteil Im Hauptteil verteilen Sie Ihre Argumente logisch und strukturiert. Hier diskutieren Sie Ihre Ansichten, analysieren die gefundenen Daten und setzen diese in Beziehung zu Ihrer Forschungsfrage. Achten Sie darauf, dass jeder Abschnitt einen klaren Fokus hat und mit den anderen Teilen der Arbeit kohärent ist.
  3. Schlussteil Am Ende der Arbeit ziehen Sie Schlussfolgerungen aus Ihren Ergebnissen und reflektieren über die Implikationen Ihrer Forschung. Sie können auch mögliche Ansätze für zukünftige Forschung in diesem Bereich diskutieren. Der Schlussteil sollte die Arbeit abrunden und dem Leser einen bleibenden Eindruck vermitteln.

Schritt 4: Überarbeitung (2–3 Wochen)

Nach dem Schreiben ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Eine sorgfältige Überarbeitung und Korrektur sind notwendig, um sprachliche, inhaltliche und formale Fehler zu beseitigen. Planen Sie hierfür zwei bis drei Wochen ein. Zeitaufwand und Aufgaben:
  1. Selbstkorrektur Lesen Sie Ihre Arbeit mehrmals gründlich durch und korrigieren Sie Fehler und Unstimmigkeiten. Achten Sie auf Rechtschreibung, Grammatik, Stil und Ausdruck. Überprüfen Sie, ob Ihre Argumentation schlüssig ist und ob die Struktur der Arbeit logisch aufgebaut ist.
  2. Feedback einholen Bitten Sie Freunde, Kommilitonen oder Dozenten, Ihre Arbeit zu lesen und Ihnen Feedback zu geben. Ein externer Blick kann oft neue Perspektiven eröffnen und helfen, Schwachstellen zu identifizieren. Seien Sie offen für konstruktive Kritik und nutzen Sie diese, um Ihre Arbeit zu verbessern.
  3. Überarbeitung Passen Sie Korrekturen an, bis sie den Anforderungen der Hochschule entsprechen.
Auf Schritt 4 wenden viele Studierende an externe Schreibprofis – Ghostwriter und Lektoren – an. Sie können nicht nur eine fertige facharbeit kaufen, sondern auch Ihre Arbeit von Schreibprofis auf Fehler überprüfen lassen.

Schritt 5: Formatierung und Abschluss (1 Woche)

In der letzten Woche kümmern Sie sich um die finale Formatierung und den Abschluss der Arbeit. Diese Schritte sollten etwa eine Woche dauern, um genügend Zeit für eventuelle Korrekturen oder unvorhergesehene Probleme zu haben. Zeitaufwand und Aufgaben:
  1. Formatierung Bringen Sie Ihre Arbeit in die geforderte Form. Achten Sie auf die Einhaltung der Richtlinien Ihrer Hochschule bezüglich Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Seitenrändern und Zitierstil. Stellen Sie sicher, dass alle Überschriften, Abbildungen und Tabellen korrekt formatiert und beschriftet sind.
  2. Drucken und Binden Drucken Sie Ihr endgültiges Dokument aus und lassen Sie es binden, sofern dies gefordert ist. Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen bezüglich der Bindung und der Anzahl der Exemplare, die eingereicht werden müssen. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um mögliche Verzögerungen beim Druck oder der Bindung zu berücksichtigen.
  3. Abgabe Reichen Sie Ihre Arbeit rechtzeitig ein, sowohl in gedruckter als auch in digitaler Form, falls erforderlich. Überprüfen Sie vorher noch einmal alle Anforderungen und stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Dokumente beigefügt haben.

Warum ist Zeitplanung so wichtig für akademische Facharbeiten?

Die Erstellung einer akademischen Facharbeit ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sowohl fundierte Fachkenntnisse als auch eine effektive Zeitplanung erfordert. Ohne ein genaues Schema kann der Prozess außergewöhnlich stressig und verwirrend werden, wodurch viele wichtige Schritte möglicherweise übersprungen oder unzureichend bearbeitet werden. Durch die Verwendung einer klaren Struktur und eines guten Zeitmanagements können Sie eine qualitativ hochwertige Facharbeit rechtzeitig verfassen. Wenn Sie Unterstützung beim Schreiben Ihrer Arbeit benötigen, können Sie die Dienstleistungen der Ghostwriting-Agentur Studemy in Anspruch nehmen. Ein solcher Ansatz hilft nicht nur, Stress zu reduzieren, sondern ermöglicht es auch, jeden Schritt der Arbeit effizient und gründlich zu erledigen. Sie gewinnen mehr Kontrolle über den Prozess, können Ihre Ressourcen besser einsetzen und letztlich ein Ergebnis erzielen, das Ihren akademischen Ansprüchen gerecht wird. Vorteile einer effektiven Zeitplanung:
  • Stressreduktion: Ein klarer Plan gibt Sicherheit und verhindert Last-Minute-Panik.
  • Qualitätssteigerung: Mehr Zeit für Recherche und Überarbeitung führt zu einer besseren Arbeit.
  • Termintreue: Pünktliche Abgabe ohne Zeitdruck.
  • Effiziente Arbeitsweise: Klare Ziele und Deadlines fördern die Produktivität.

Tipps für eine erfolgreiche Zeitplanung

  1. Frühzeitig beginnen Je eher Sie mit der Planung und den ersten Schritten beginnen, desto mehr Spielraum haben Sie für unvorhergesehene Ereignisse oder Probleme.
  2. Realistische Ziele setzen Überschätzen Sie nicht, was Sie in kurzer Zeit erreichen können. Setzen Sie realistische und erreichbare Ziele, um Motivation und Fortschritt aufrechtzuerhalten.
  3. Pausen einplanen Vergessen Sie nicht, regelmäßige Pausen und Erholungsphasen einzuplanen. Ausreichende Ruhe ist wichtig für Konzentration und Kreativität.
  4. Zeitpuffer einbauen Planen Sie zusätzliche Zeit für jeden Abschnitt ein, um Verzögerungen abzufangen und Stress zu vermeiden.
  5. Ablenkungen minimieren Schaffen Sie eine produktive Arbeitsumgebung und eliminieren Sie Ablenkungen wie Handy oder soziale Medien während der Arbeitsphasen.
Abschließende Gedanken Die Erstellung einer akademischen Facharbeit ist mehr als nur eine akademische Pflicht; sie ist eine Gelegenheit, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und eigene Fähigkeiten zu entwickeln. Mit einer durchdachten Zeitplanung und einer strukturierten Herangehensweise können Sie den Prozess nicht nur erfolgreich meistern, sondern auch wertvolle Erfahrungen für zukünftige Projekte sammeln. Denken Sie daran, dass jeder Schritt wichtig ist und dass Sorgfalt und Engagement sich am Ende auszahlen. Nutzen Sie die Ressourcen, die Ihnen zur Verfügung stehen, und scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf Unterstützung zu suchen. So legen Sie den Grundstein für eine Facharbeit, die sowohl inhaltlich als auch formal überzeugt und einen positiven Beitrag zu Ihrem akademischen Werdegang leistet.

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Glücksspiel
Von Apps bis KI: Die besten Tools für Sportwetten in 2024

Mit der starken Verlagerung ins Internet in den letzten Jahren erlebte die Welt der Sportwetten eine echte Revolution. Mittlerweile ist es nicht nur wesentlich leichter, die Buchmacher miteinander zu vergleichen und die beste Option zu identifizieren, sondern auch Informationen über die eigenen Prognosen zu sammeln. Zu diesem Zweck darf man sich auf eine Reihe nützlicher Tools verlassen, die für jeden Wettfreund – unabhängig von der Erfahrung – leicht verständlich sind.

Prognosen auf Basis von Simulationen

Wäre es nicht schön, wenn man in die Zukunft blicken und somit die Ergebnisse lange im Voraus wissen könnte? Obwohl es definitiv verrückt klingt, gibt es inzwischen tatsächlich eine Art magische Kugel, mit der man – zumindest aus statistischer Sicht – etwas Ähnliches machen kann. Eine der bewährtesten Optionen, um anstehende Sportereignisse zu simulieren, heißt Accuscore. Hierbei handelt es sich um ein spezialisiertes Tool, das auf Basis zahlreicher Statistiken (wie vorherige Duelle, Verletzungen, aktuelle Form, usw.) eine mathematische Simulation von verschiedenen Events macht. Das Beste daran ist, dass es sich hier um ein browserbasiertes Tool handelt, sodass man keine spezifischen Softwares downloaden muss. In nur ein paar Minuten kann man daher eine kostenlose Simulation machen und sich anschließend hier bewegen, um die gesammelten Infos beim Tippen auszunutzen – und zwar ohne den Webbrowser verlassen zu müssen. Dabei wird eine breite Palette populärer Sportarten und Wettbewerbe abgedeckt (Fußball, UFC, NBA, NFL, usw.), während alle Informationen in Form leicht verständlicher Prozentsätze präsentiert werden. Bei den Simulationen beschränkt man sich noch lange nicht nur auf einfache Siegerwetten. Hinzu kommen nämlich viele andere Möglichkeiten, wie Over/Under oder Handicaps, sodass jeder damit reichlich Gutes machen kann.

Quotenbewegungen problemlos im Auge behalten

Jeder, der ein bisschen Erfahrung mit Sportwetten hat, ist sicherlich mit den ständigen Quotenbewegungen vertraut. Doch im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung ist das meist nicht die Folge gewisser neuer Informationen wie beispielsweise Verletzungen von Schlüsselsspielern in einem Team. Tatsächlich handelt es sich dabei um die Reaktion der Buchmacher auf die Einzahlungstrends bei Wettfreunden, um ihre eventuellen Verluste mit niedrigeren Quoten möglichst viel zu reduzieren. Aus der Sicht der Wettfreunde sind solche Tools daher eine fantastische Möglichkeit, um sich über die Meinungen und Prognosen anderer Spieler zu informieren. Unter so vielen Werkzeugen dieser Art fällt vor allem BTFOdds positiv auf. Der größte Vorteil dieser Seite ist zweifellos die Vielschichtigkeit. Hier befasst man sich nämlich mit allen Quotenbewegungen bei den populärsten Buchmachern auf dem Markt – und zwar gleich in mehreren Sportarten aus allen Ecken der Welt. Natürlich gibt es hier auch einen Eventkalender sowie zahlreiche Wettmärkte (beide treffen, doppelte Chance, Over/Under, usw.), sodass man sich keine Sorgen machen muss, dass man etwas Wichtiges verpassen wird.
(Symbolfoto: pixabay)

Tolle Apps für ValueBets

Um in dieser Welt erfolgreich zu sein, sollte man in erster Linie nach sogenannten ValueBets suchen. Mit anderen Worten handelt es sich dabei um Wettoptionen mit dem besten Preisleistungsverhältnis. Von den eventuellen Fehlern der Buchmacher bei der Quotengestaltung profitiert man am leichtesten mit der App namens RebelBetting. Die Software ist die beste Anlaufstelle, um nicht nur ValueBets, sondern auch SureBets zu erkennen. Am Start darf man von einer kostenlosen 14-tägigen Testphase ausgehen, sodass man sich in aller Ruhe mit dem Ganzen vertraut machen kann.

Vorteile der künstlichen Intelligenz

Vom hohen Gewinnpotential bei Sportwetten kann man mittlerweile auch mit Hilfe der künstlichen Intelligenz profitieren. Dank der fortschrittlichen Technologien wird die Suche nach den wichtigsten Informationen (Tabellenposition, Ausfälle, Form, usw.) in ein wahres Kinderspiel verwandelt. Tatsächlich muss man nichts anderes machen, als einen kostenlosen KI-Chat-Roboter finden und ihm die Aufgabe geben, die wichtigsten Fakten zu einem bestimmten Ereignis herauszufiltern. Obwohl es gewisse Unterschiede zwischen den einzelnen Programmen dieser Art gibt, darf man sich sicher sein, dass sie jederzeit Infos aus seriösen Quellen verwenden, wie Sofascore oder andere Apps für Sportstatistiken. Alles in allem ein sehr nützliches Tool, das man als Wettfreund auf gar keinen Fall unterschätzen sollte.

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Israel
Anschlag in Tel Aviv: Mindestens acht Tote

Tel Aviv – Bei einem Anschlag am Dienstagabend in Tel Aviv, Israel, wurden mindestens acht Menschen getötet und 10 weitere verletzt, wie Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der israelischen Polizei berichten. In einigen Berichten ist von zehn Opfern die Rede. Videos vom Tatort zeigen mehrere am Boden liegende Leichen. Die Behörde vermutet Terror als Motiv für den Vorfall. Die beiden mutmaßlichen Schützen seien getötet worden. Der Angriff fand kurz vor einem großen Raketenabschuss aus dem Iran auf Israel statt. Nach Angaben eines hochrangigen Beamten der US-Regierung sollten etwa 250 Raketen auf vier Ziele in Israel abgefeuert werden, darunter auch das Zentrum Israels. Augenzeugen beschrieben den Terror und das Chaos. „Wir waren in der Stadtbahn, als wir plötzlich Schüsse von draußen hörten“, zitiert die Jerusalem Post einen Zeugen. „Zuerst dachten wir, es sei ein Feuerwerk, aber dann wurde uns klar, dass es etwas viel Schlimmeres war. Es waren viele Schüsse zu hören. Wir fielen auf den Boden, und die Leute weinten. Ich sah jemanden blutend am Boden liegen.“ Ein Ladenbesitzer in der Nähe fügte hinzu: „Ich sah Menschenmassen rennen und ‚Terroranschlag‘ schreien. Ich verschloss daraufhin schnell meine Türen“

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Eskalation: Iran feuert zahlreiche Raketen auf Israel ab

Tel Aviv – Die israelische Armee teilte mit, dass vom Iran aus Raketen auf Israel abgefeuert wurden und im ganzen Land, insbesondere in Tel Aviv, Sirenen ertönten. In einer schriftlichen Erklärung der Armee hieß es, dass „vor kurzem“ Raketen aus dem Iran auf Israel abgefeuert wurden. Aufgrund der abgefeuerten Raketen seien im ganzen Land, insbesondere in Tel Aviv, Sirenen zu hören gewesen. Die Israelis wurden aufgefordert, „die Warnungen zu beherzigen und sich an sicheren Orten aufzuhalten“. Laut Videos in sozialen Medien habe es in Tel Aviv bereits Einschläge gegeben. Am Dienstag hatte das Weiße Haus davor gewarnt, dass der Iran in Kürze einen Raketenangriff auf Israel starten könnte, was die Angst vor einem totalen Krieg in der Region noch verstärkte. In einer am Vormittag veröffentlichten Erklärung erklärte das Weiße Haus, es gebe „Hinweise darauf, dass der Iran sich darauf vorbereitet, in Kürze einen ballistischen Raketenangriff auf Israel zu starten“, und fügte hinzu, die Vereinigten Staaten würden „aktiv die Vorbereitungen zur Verteidigung Israels gegen diesen Angriff unterstützen“. „Ein direkter militärischer Angriff des Irans auf Israel wird schwerwiegende Konsequenzen für den Iran haben“, sagte ein hoher Beamter des Weißen Hauses in einer Erklärung. Israel schätzte ein, dass der Iran wahrscheinlich drei israelische Luftwaffenstützpunkte und einen Geheimdienststützpunkt nördlich von Tel Aviv angreifen würde, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber CNN.

Gesundheit
Fünf Tipps gegen chronische Rückenschmerzen

Den ganzen Tag sitzen Sie im Büro und am Abend werden Sie von Rückenschmerzen geplant. Wo kommen die her, wenn Sie sich doch körperlich gar nicht angestrengt haben? Was viele Menschen nicht wissen ist, dass chronische Rückenschmerzen durch Bewegungsarmut entstehen können. Auch fehlerhafte Bewegungen tragen dazu bei, dass der Schmerz dauerhaft latent oder sogar stärker vorhanden ist. Alle neu aufgetretenen Rückenschmerzen gehören in ärztliche Behandlung. Wenn der Doc aber nichts feststellen konnte, können diese fünf Tipps helfen. 1. Das richtige Schuhwerk wird unterschätzt Bei Rückenschmerzen spielen die passenden Schuhe eine große Rolle. Unsere Füße tragen uns durch den Alltag und das über mehrere Stunden. Wenn die Schuhe nicht richtig sitzen oder keine ausreichende Dämpfung haben, werden Fehlhaltungen begünstigt. Hier hat sich das Unternehmen MTB Deutschland einen Namen gemacht. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass die gut gefederten Schuhe einen potenziellen Mehrwert mitbringen. Sitzen die Schuhe gut und haben eine optimale Federung, nimmt das die Last von den Bandscheiben und der Rücken kann sich entspannen. 2. Richtiges Sitzen will im Alltag gelernt sein Rückenschmerzen gehören zu den Volkskrankheiten und sind einer der häufigsten Gründe für die Krankmeldung im Job. Eine falsche Sitzhaltung begünstigt das Problem. Wer den Großteil seines Tages sitzend am Schreibtisch verbringt, ist auf Ergonomie angewiesen. Aufrecht sitzend, die Füße flach und im rechten Winkel auf dem Boden stehend und mit einer guten Stuhllehne unterstützt, lässt es sich Schmerzen vorbeugen. Dabei ist auch Bewegung ein wichtiges Thema. Kurz mal aufstehen, den Rücken strecken und dehnen und schon geht es der Muskulatur besser. 3. Bloß keinen Bruch heben Haben Sie schon einmal gehört, dass Sie sich keinen Bruch heben sollen? Mit dem Rücken hat eine Hernie nichts zu tun, falsches Heben hat aber trotzdem negative Einflüsse auf die Wirbelsäule und Muskulatur des Rückens. Schwere Kisten aus dem Stand hochheben, die Einkaufstüten lässig über die Schulter hängen – was akut keine Probleme macht, kann langfristig zu Verspannungen führen. Im Worst-Case kommt es sogar zum gefürchteten „Hexenschuss“, weil die Bewegung ruckartig und zu schnell durchgeführt wurde. Richtiges Heben ist nicht so schwer wie gedacht. Die Last muss aus den Knien getragen und möglichst breit über die gesamte Wirbelsäule verteilt sein. Beim Einkaufen darf es auch in jungen Jahren schon der Hackenporsche sein, er entlastet den Rücken. Guter Schlaf, guter Rücken Wer schlecht schläft, leidet häufiger unter Rückenschmerzen. Die falsche Matratze ist hier ebenso ein Faktor wie permanente Anspannung im Bett. Im Schlaf geht es darum, die beanspruchte Muskulatur loszulassen und zu relaxen. Das funktioniert nur, wenn die Wirbelsäule entlastet wird, z.B. durch eine druckmindernde Matratze. Bewegung fördert die Rückengesundheit Bloß nicht bewegen ist das falsche Motto bei Rückenschmerzen. Bewegungsmangel gehört zu den Hauptgründen für das Problem. Es müssen keine intensiven Workouts sein, schon moderate Bewegungen wie Spaziergänge, ein Besuch m Schwimmbad oder Radfahren tragen dazu bei, die Muskulatur zu stärken. Je ausgeprägter die Rückenmuskulatur ist, desto besser kann der Rücken mit täglichen Belastungen umgehen. Als ideal gelten 30 Minuten Bewegung pro Tag.

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New York – Der slowenische Premierminister Robert Golob hat bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung Mut gezeigt und Israel aufs Schärfste verurteilt „Ich will der israelischen Regierung laut und deutlich sagen: Stoppt das Blutvergießen. Beendet das Leiden. Bringt die Geiseln nach Hause und beendet die Besatzung. Herr Netanjahu, beenden Sie diesen Krieg jetzt!“, so Golob. Auch die isländische Außenministerin Thórdís Kolbrún Gylfadóttir kritisierte in ihrer Rede Israel scharf. „Kein Land steht über dem Gesetz. Das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung steht unumstößlich fest“, so die junge Politikerin. Sie verurteilte zudem die zivilen palästinensischen Opfer. „Und wir haben inakzeptable Verluste an Menschenleben unter der Zivilbevölkerung miterlebt. Kinder, Helfer, Gesundheitspersonal, Journalisten und UN-Personal. Und Journalisten wird der Zugang zum Kriegsgebiet verweigert. Sie werden zum Schweigen gebracht. Island verurteilt jede Verletzung des Völkerrechts. Einschließlich des humanitären Völkerrechts“, so Gylfadóttir weiter.

UN-Generalversammlung fordert das Ende der israelischen Besatzung

In einer historischen Abstimmung forderte die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der vergangenen Woche mit überwältigender Mehrheit ein Ende der illegalen israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete innerhalb von 12 Monaten. Die UN-Generalversammlung forderte, dass „Israel seine rechtswidrige Anwesenheit in den besetzten palästinensischen Gebieten, die ein fortdauerndes Unrecht darstellt, das seine internationale Verantwortung nach sich zieht, unverzüglich und spätestens innerhalb von 12 Monaten beendet“. Außerdem wird Israel aufgefordert, die Palästinenser für die durch die Besetzung entstandenen Schäden zu entschädigen. Ursprünge der Besatzung Israel eroberte das Westjordanland, den Gazastreifen und Ostjerusalem im Krieg von 1967 und annektierte 1980 die gesamte heilige Stadt. Das Völkerrecht verbietet die gewaltsame Aneignung von Land. Außerdem hat Israel im Westjordanland Siedlungen gebaut, in denen heute Hunderttausende Israelis leben, und damit gegen die Vierte Genfer Konvention verstoßen, die es der Besatzungsmacht untersagt, „Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet zu verlegen“. Der Großteil der internationalen Gemeinschaft hält die Besatzung für illegal. Die USA argumentieren jedoch, dass Palästinenser und Israelis eine Lösung der Probleme ohne Druck von außen aushandeln sollten – ein Standard, den Washington bei anderen Konflikten nicht anwendet, einschließlich der russischen Besetzung von Teilen der Ukraine. Mehrere US-Verbündete – darunter Frankreich, Finnland und Mexiko – stimmten für die Resolution vom Mittwoch. Das Vereinigte Königreich, die Ukraine und Kanada enthielten sich der Stimme. Die Gruppe „Kanadier für Gerechtigkeit und Frieden im Nahen Osten“ kritisierte die Stimmenthaltung als „feige Weigerung, sich für das Völkerrecht und die Freiheit der Palästinenser einzusetzen“. „Alle Staaten sind verpflichtet, dazu beizutragen, Israels illegale Besetzung der palästinensischen Gebiete so schnell wie möglich zu beenden, aber Kanada hat sich einfach enthalten“, so die Gruppe in einem Beitrag in den sozialen Medien.

Asylabkommen
Asylbewerber: Ankara dementiert Abschiebe-Meldungen

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Ankara – Die Türkei hat Berichte dementiert, wonach sie einen neuen Migrationspakt mit Deutschland unterzeichnet habe, nach dem Berlin jede Woche Tausende von Türken mit abgelehnten Asylanträgen abschieben werde. „Behauptungen, die Türkei und Deutschland hätten einen neuen Flüchtlingsdeal geschlossen und 200 Flüchtlinge seien bereits in die Türkei abgeschoben worden, entbehren jeglicher Grundlage“, erklärte das Anti-Desinformationszentrum des Präsidialamtes am Sonntag in einer Erklärung, wie die englischsprachige Daily Sabah berichtet. Auch das türkische Außenministerium hat Berichte in deutschen Medien dementiert, wonach Deutschland plane, 13.500 türkische Staatsbürger ohne legalen Aufenthaltstitel in die Türkei zurückzuschicken, so die Direktion. „Die besagten Berichte enthalten keine Behauptungen, dass ausländische Asylsuchende in die Türkei geschickt werden, aber bestimmte Plattformen betreiben eine Manipulationskampagne, dass Flüchtlinge in die Türkei geschickt werden“, betonte das Präsidialamt. Es gebe „keine Vereinbarung zwischen der Türkei und Deutschland über die massenhafte Abschiebung von türkischen Staatsbürgern ohne legalen Aufenthaltstitel“. Im Rahmen bestehender Vereinbarungen können türkische Staatsangehörige ohne legalen Aufenthaltstitel mit Genehmigung des türkischen Auswärtigen Amtes individuell aufgenommen werden, nachdem sie alle ihnen nach deutschem Recht zustehenden Rechte, nämlich Widerspruch oder Ablehnung, wahrgenommen haben, so das Direktorium. „Eine Aufnahme von Drittstaatsangehörigen (Syrien, Afghanistan u.ä.) ohne legalen Aufenthaltstitel in der Türkei, egal ob massenhaft oder einzeln, kommt überhaupt nicht in Frage“, so das Präsidialamt weiter.