Ein Gastkommentar von Çağıl Çayır
Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier machte in seiner Festaktrede zum 60. Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens am 05. Oktober 2021 in Berlin nicht nur auf die besonderen Leistungen der türkischen „Gastarbeiter“ und deren Nachkommen aufmerksam, sondern verurteilte auch unsere eigene Vernachlässigung, Verachtung und Gewalt gegenüber Türken und anderen Einwanderern in Deutschland.
Dabei sprach er nicht nur von Einzelfällen, sondern von einem Grundproblem – „mitten in Deutschland, mitten in dieser Gesellschaft“:
Die niederträchtigen Morde des NSU, die Toten in Mölln und Solingen und Hanau, sie sind Opfer eines Hasses, der mitten in Deutschland, mitten in dieser Gesellschaft seine Wurzeln hat. Nach wie vor. Und deshalb sind wir alle, im Angesicht dieser Opfer, traurig, betroffen, auch wütend. Aber wir sind nicht ohnmächtig! Es ist die Pflicht des Staates, alle Menschen zu schützen. Fremdenhass ist Menschenhass. Und diesen Hass dürfen und werden wir in Deutschland niemals dulden!
Stimmen wir den mahnenden Worten unseres Bundespräsidenten zu und wollen ihnen folgen und das Problem der Türken- bzw. Fremden-feindlichkeit mitten in Deutschland, mitten in dieser Gesellschaft suchen und aufklären, dann stellt sich zunächst die Frage: Wo ist die „Mitte“ von Deutschland?
Die „Mitte“ dieser Gesellschaft? Dabei geht es nicht um ein fremdes Land oder eine fremde Gesellschaft, sondern um unser Land und unsere Gesellschaft – als Deutsche. Die Frage, die wir uns als Deutsche stellen müssen, lautet also: Wo ist unsere Mitte?
Wo ist unsere Mitte?
Dabei ist der Begriff „unsere“ ebenso doppeldeutig wie der Begriff „Mitte“. Beide Begriffe bedeuten sowohl eine Vielheit wie auch eine Einheit. „Unsere“ bedeutet eine Vielheit von verschiedenen Menschen, die gemeinsam eine Einheit bilden, zu der wir selbst zählen. In unserem Fall geht es um „unsere“ Viel-Einheit als die deutsche Gesellschaft – als das deutsche Volk.
„Mitte“ bedeutet „Punkt eines Ganzen, der von dessen äußerer Begrenzung überall gleich weit entfernt ist“. Zudem bedeutete „Mitte“ auch „Gruppe von Menschen“ – „Kreis“. Des Weiteren gibt es die seltene Verwendung des Wortes für „Taille“. Der Zusammenhang vom Mittelteil zum Ganzem liegt in allen Fällen offensichtlich vor.
Die „Mitte“ ist also etwas, das mit der äußeren Begrenzung des Ganzen zusammenhängt. Das Ganze sind wir – die Deutschen. Doch, wo ist unsere äußere Begrenzung? Diese müssen wir kennen, um unsere Mitte zu ermitteln.
Nun ist das Wort „Begrenzung“ ebenfalls ein mehrdeutiger Begriff. Denn das Wort bedeutet sowohl „Begrenzen“ als auch „Grenze, Eingrenzung“. Im übertragenen Sinn bedeutet es auch „Schranke“. Dabei bedeutet „Grenze“ nicht nur eine einfache Grenzlinie, die isoliert vom Ganzen ist, sondern immer eine Grenzmarkierung – eine Grenzmarke, die das Innere vom Äußeren trennt.
Auch die Wörter „unsere“ und „Mitte“ können eine übertragene Bedeutung haben – wie im „Vater unser“ oder „innere Mitte“, „Herz“, „Seele“, „Wesen“. Unsere Frage trägt also eine doppelte Doppeldeutigkeit in sich, die schon an der Beschreibung unseres Bundespräsidenten deutlich wird, wenn er „mitten in Deutschland“ und „mitten in dieser Gesellschaft“ synonym verwendet.
Denn es geht nicht nur um die politische, juristische und wirtschaftliche, sondern vor allem um die soziale Viel-Einheit von uns „Deutschen“. Doch allein politisch und juristisch lassen sich die Grenzen von Deutschland nicht eindeutig bestimmen. Es gibt Gebiete, wie im Obersee des Bodensees, wo die Bundesgrenze nicht durch Grenzsteine eindeutig markiert ist.
Zudem gibt es deutsche Inseln in der Ost- und Nordsee, die die Berechnung der deutschen Landesgrenze und damit auch der deutschen Landesmitte erschweren. Juristisch sind die Grenzen von Deutschland ebenfalls nicht nur auf unser Hoheitsgebiet beschränkt.
Denn deutsches Recht gilt auch in unseren exterritorialen Gebieten im Ausland, unseren Botschaften und Konsulaten sowie teilweise auch für unsere im Ausland lebenden Staatsbürger. Zugleich gilt das deutsche Recht auch für in Deutschland lebende und arbeitende Ausländer.
Daher sind die deutsche Politik und das deutsche Recht nicht nur auf Deutschland und Deutsche beschränkt. Wie können wir dann eine klare politische und juristische deutsche Grenze ziehen? Zudem sind Ausländer in Deutschland ebenfalls steuerpflichtig.
Das heißt die Steuereinnahmen in der Bundesrepublik, von der unsere öffentliche Hand lebt, stammen nicht nur von deutschen Staatsbürgern, sondern zu einem beträchtlichen Teil auch von Ausländern. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2014 teilt mit, dass Deutschland finanziell stark von Zuwanderung profitiert:
Die 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass sorgten 2012 für einen Überschuss von insgesamt 22 Milliarden Euro. Jeder Ausländer zahlt demnach pro Jahr durchschnittlich 3.300 Euro mehr Steuern und Sozialabgaben, als er an staatlichen Leistungen erhält. Das Plus pro Kopf ist in den vergangenen zehn Jahren um über die Hälfte gestiegen. Für einen weiteren Anstieg sind bessere Bildungspolitik und gesteuerte Zuwanderung die wichtigsten Voraussetzungen. (Ulrich Kober, 2014)
Folglich sind Deutschland und das deutsche Volk politisch, juristisch und wirtschaftlich eine offene Viel-Einheit verschiedener Gebiete und Menschen verschiedener Herkunft. Dabei leben die meisten Zuwanderer erst seit den 1960er Jahren in Deutschland – meist kamen sie als sogenannte „Gastarbeiter“.
Dagegen lebt die Mehrheit der Deutschen schon länger in Deutschland. Sie haben eine andere Geschichte als die meisten Zuwanderer, die in historischer Sicht vergleichsweise „neu“ nach Deutschland gekommen sind.
Denn die Zuwanderung ab den 1960er Jahren ist noch keine 100 Jahre her, während die Geschichte der Mehrheit der Deutschen im Wesentlichen schon weit über 1000 Jahre in dem heutigen deutschen Hoheitsgebiet verlief.
Dass heute Menschen mit verschiedenen Herkunftsgeschichten in der deutschen Bundesrepublik und der deutschen Gesellschaft vereint sind, bedeutet historisch gesehen eine Ausweitung – nicht nur der politischen und juristischen, sondern auch der intellektuellen Grenzen von Deutschland und der Deutschen. Es zählen nicht mehr nur diejenigen dazu, die gefühlt „schon immer“ hier gelebt haben, sondern auch diejenigen, die erst später aus anderen Ländern und Gesellschaften hierhergezogen sind.
Bekanntlich war lange Zeit der historische Unterschied zwischen „Einheimischen“ und „Einwanderern“ der Hauptfaktor zur Unterscheidung zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen – und er ist es – „nach wie vor“. Folglich handelt es sich bei der für uns entscheidenden „Grenze“, nicht nur um eine politische und juristische, sondern auch um eine intellektuelle, vor allem historische „Grenze“. Deshalb müssen wir fragen: Wo sind unsere historischen „Grenzen“?
Dabei können wir unsere Geschichte gar nicht getrennt von anderen Geschichten betrachten. Das heißt wir müssen nicht nur wissen, wo unsere Geschichte, sondern auch wo die Geschichte der „Anderen“ beginnt und aufhört. Schließlich bedeutet eine Grenze genau das. Sie markiert Beginn und Ende von innen und außen. Aber ist das historisch überhaupt möglich?
Politisch, juristisch und wirtschaftlich sind unsere Grenzen im Grunde schon international und global. Wenn wir glauben, dass wir jemals oder sogar immer noch vom Rest der Welt isoliert existierten, hätten wir ein Zerrbild von unserer historischen Realität. Politisch, juristisch und wirtschaftlich sind wir aktuell ein global vernetztes Land und eine international verbundene Gesellschaft – vereint im Namen der Deutschen.
Das heißt wir sind inzwischen auch historisch global und international. Wenn wir uns dessen bewusst werden, erkennen wir unsere Mitte. Noch haben wir landläufig ein stark „begrenztes“ Geschichtsbild, das unsere Mitte verzerrt.
Fragen wir nach unseren bisherigen äußeren historischen Grenzen, dann können wir uns an der Geschichte unserer Sprache orientieren, die ja selbst eine Bedeutung des Wortes „Deutsch“ ist und zudem im Grunde die gesamte politische, juristische, wirtschaftliche und darüberhinausgehende, ganze Erfahrungsgeschichte des deutschen Landes und deutschen Volkes widerspiegelt. „
Deutsch“ ist also nicht nur ein Land und dessen Gesellschaft, sondern auch eine Sprache, die wiederum repräsentativ für die deutsche Geschichte ist. So lässt sich auch sprachlich – weder heute noch zu einer früheren Zeit – eine klare historische Grenze zwischen Deutsch und anderen Sprachen ziehen. Denn die deutsche Sprache trägt viele Lehnwörter aus anderen Sprachen in sich.
Selbst althochdeutsche Begriffe haben oft noch ältere Wurzeln, die in den Sprachwissenschaften der vergangenen Jahrhunderte gemeinsam mit vielen anderen Sprachen auf „indo-germanische“ Wurzeln zurückgeführt wurden. Dabei handelt es sich um eine konstruierte Sprache, die wegen der historisch exklusivierenden Implikationen des Germanenbegriffs mittlerweile auch „indo-europäisch“ genannt wird.
Der deutsche Mittelalterhistoriker Jörg Jarnut plädierte sogar für die Abschaffung des Germanen-Begriffs aus der deutschen Mittelalterforschung, weil keiner der deutschen Stämme sich im Frühmittelalter selbst als „Germanen“ bezeichnete und der neuzeitliche Germanen-Begriff irreführende Implikationen mit katastrophale Folgen birgt, wie zum Beispiel die NS-Verbrechen, die von der NS-Germanenideologie geistig vorbereitet, getragen und begleitet wurden.
Doch wurde Jarnuts Warnung noch nicht ernstgenommen oder gar umgesetzt. Das Forschungsfach zur deutschen Sprache heißt immer noch „Germanistik“ und auf Englisch heißt Deutschland immer noch „Germany“ sowie die Deutschen immer noch „Germans“.
Dadurch werden nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland historisch exklusivierende Stereotype impliziert, die hier wie dort spaltend wirken und immer wieder die Grundlage für Fremdenfeindlichkeit bilden. Dabei ist inzwischen klar, dass wir im Grunde niemanden aus unserem Land, unserer Gesellschaft und unserer Sprache und Geschichte völlig ausgrenzen können. Es sei denn zu Unrecht – um den Preis sich und die anderen zu verkennen.
Fragen wir nach den äußersten historischen Selbst-Vorstellungen der Deutschen, müssen wir auch nach den ältesten Herkunftslegenden fragen. Hier ist vor allem die fränkische Herkunftslegende aus dem 7. Jahrhundert zu beachten. Das ist die älteste erhaltene Herkunftslegende eines deutschen Stammes.
Der sogenannten Fredegar-Chronik zufolge sind die Franken gemeinsam mit den Türken aus Troja nach Europa eingewandert. Die Türken seien an der Donau geblieben und die Franken wären weiter nordwärts ins Rheinland gezogen. Eine ähnliche Legende findet sich aus Island. In der Edda des Snorri Sturluson aus dem 13. Jahrhundert wird Odin aus Türkland in Asien hergeleitet. Die eigenen und fremden Grenzen waren offenfließend.
Erst nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 durch Mehmet II. grenzte die römische Kirche die Türken mit dem Rückgriff auf antike Quellen aus der europäischen und deutschen Geschichte aus. Mithilfe des Buchdrucks (Karoline Döring) wurde innerhalb nur weniger Jahre eine neue die gesamte europäische Christenheit umfassende geschlossene Öffentlichkeit im Zeichen eines neuen Kreuzzugs gegen die Türken geschaffen.
In diesem Kontext und zu diesem Zweck wurden die Idee von „Europa“ als Festung der Christenheit sowie die Gleichsetzung der Deutschen mit den antiken „Germanen“ als Kampfbegriffe in Europa und Deutschland eingeführt: Es war ja Enea, der Italiener, der zum ersten Mal überhaupt deutschen Zuhörern zuruft: „Vos Germani / Ihr Germanen!“
Im 15. Jahrhundert wurden die äußersten historischen Grenzvorstellungen der „Deutschen“ also von Rom aus politisch „begrenzt“. Das hatte auch die Verschiebung der Vorstellung von der historischen „Mitte“ von Deutschland und dem deutschen Volk zur Folge. Anstelle von Vorstellungen von langen und gemeinsamen Wanderungen – vor allem mit den Türken – traten Vorstellungen von Abgrenzung und Isolation – vor allem gegen die „Türken“.
Das betrifft nicht nur „Deutsche“, sondern alle „Europäer“, deren Selbst- und Fremdbild nach 1453 maßgeblich anti-türkisch geprägt wurde. Der Mittelalterhistoriker Johannes Helmrath scheibt: „Die Türken wurden zum traumatischen Auslöser und Wetzstein europäischer Identität.“
Wenn wir also festgestellt haben, dass die heutigen äußersten historischen Grenzvorstellungen der „Europäer“ und „Germanen“ maßgeblich zur Aus- und Abgrenzung von Türken konstruiert wurden, dann verstehen wir auch, warum Türken- und Fremdenfeindlichkeit nicht nur einen Teil von Deutschland und der deutschen Gesellschaft betrifft, sondern alles, was „Deutsch“ ist.
Was ist Deutsch?
Deutsch ist nicht nur der Name eines Landes, eines Volkes und einer Sprache, sondern auch ein Geschichtsbild. Vor allem die historische Vorstellung von Deutschland und den Deutschen ist entscheidend für die intellektuelle Inklusion oder Exklusiven von anderen Menschen.
Wenn wir die äußersten historischen Grenzen der „Deutschen“ dort denken, wo sie einst der Papst und Hitler gesetzt haben, finden wir unsere Mitte dort, wo Angst, Hass und Gewalt zugrundeliegen. Wenn wir die äußersten historischen Grenzen als Maßstab nehmen, die uns die ältesten erhaltenen Sagen der Franken und Isländer vorgeben, dann finden wir unsere Mitte innerhalb eines eurasischen Netzwerks, in dem die Türken und Türkvölker uns als Verwandte erscheinen.
Wollen wir uns über die bisherigen Geschichtsbilder hinaus an den neuesten geschichtswissenschaftlichen Studien orientieren. Dann kommen wir zu demselben Schluss. Denn auch die neuesten umfassenden globalgeschichtlichen Studien zeigen, dass Deutschland schon immer Einwanderer aus Anatolien und Zentralasien aufnahm. Daran müssen wir unsere Mitte messen.
Darauf wies schon der Autor, Kabarettist, Schauspieler und Regisseur Wolfgang Neuss hin:
Was Die Berliner Immer Vergessen
« Was die Berliner immer vergessen,
abgesehen davon, daß sie völlig vergessen,
dass es nicht die Türken sind,
die uns hier aufsuchen, ansuchen, heimsuchen,
die hier aufgenommen werden wollen,
sondern, dass es unsere Verwandten
von früher sind, die wir selber mal waren!
Wir sind da mal hingezogen,
ich mach noch darauf aufmerksam,
Ernst Reuter ist selbst in die Türkei gezogen, ja?,
als – irgendwas, als CIA-Agent,
im Krieg konnte man ja nur als CIA-Agent,
So war der in der Türkei —
Und der alleine hat schon das ganze Volk
Nach sich gezogen hier, ja?
Man darf doch nicht vergessen:
dass wir da zwar Fremde sehen, und dass das auch das schöne Spiel der Erde ist, dass es immer Fremde sind, die da kommen, aber: wir sind es doch selbst. Wir sind es doch selbst, die vor sechshundert Jahren da mal hingezogen sind, oder vor achthundert Jahren. – Ganz klar!
Warum hilft uns die Wissenschaft bei diesem Ausländer- problem nicht, frage doch mal provokativ natürlich, warum: Die können längst belegen, die Leute, dass es wir selber sind, also dass wir zu denen ein ganz anderes Verhältnis entwickeln könnten als zu Tante Emma im Osten oder zu Onkel Paul in Zehlendorf, dass wir erfreut sein könnten,
»Guten Tag, Emil, wir werden schon zurechtkommen hier in der Stadt, aber dass ihr wieder da seid! « – so müsste doch erstmal die Parole lauten:
»Dass ihr wieder da seid! ! Das hätten wir ja nie gedacht, dass wir uns nochmal wiedersehen! «
(Wolfgang Neuss, Was Die Berliner Immer Vergessen, in: Verstehste? Üben, Üben, Üben! 60
Minuten Rauschmodulation, Kassette, 1983.)
Zum Autor
Çağıl Çayır hat sich als Kölner Geschichtsstudent auf historisch-vergleichende Kulturwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte spezialisiert und studiert aktuell Philosophie im Master an der Universität Wuppertal. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Wissenschaftstheorie und Seinsphilosophie. Seine Arbeiten erscheinen international in renommierten Fach- und Populärmedien.Er engagiert sich wissenschaftlich wie gesellschaftlich für eine intellektuelle Völkerverständigung. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn sowie Gründer der Kultur-Akademie Çayır und der Çayır Kultur Akademisi auf YouTube.Seine größte Weisheit lautet: „Liebe ist die Lektion der Geschichte.“
AUCH INTERESSANT
– Geschichtswissenschaft –
Geschichte: War Germanen-Gott Odin ein Türke?

