Brüssel – Während Donald Trump die Welt mit Drohungen über eine gewaltige Armada gegen den Iran in Atem hält, wachsen hinter den Kulissen die Zweifel an seiner geistigen Verfassung.
Die Sorge um die Amtsfähigkeit des US-Präsidenten erreicht eine neue Eskalationsstufe. Nach einem privaten Treffen in Florida hat sich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico – eigentlich ein politischer Verbündeter von Donald Trump – zutiefst schockiert über dessen „psychologischen Zustand“ geäußert.
Die Enthüllungen über Trumps Orientierungslosigkeit werfen ein Schlaglicht auf die familiäre Belastung durch die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters Fred Trump und lassen die aktuellen Kriegsdrohungen gegen den Iran in einem noch gefährlicheren Licht erscheinen.
Robert Fico, der oft als populistischer Weggefährte Trumps in Europa gilt, hielt nach dem Gespräch im Mar-a-Lago mit seiner Kritik nicht hinter dem Berg. Wie das Portal The Daily Beast berichtet, beschrieb Fico den US-Präsidenten als geistig abwesend und unfähig, den Faden eines Gesprächs über längere Zeit zu halten.
Fico verwendete das Wort „gefährlich“, um zu beschreiben, wie der US-Präsident während ihres persönlichen Treffens am 17. Januar in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida auf ihn gewirkt habe, so zwei Diplomaten, die mit dem Politmagazin Politico sprachen.
Trump habe sich demnach ständig wiederholt und schien teilweise nicht zu realisieren, dass er bestimmte Punkte bereits Minuten zuvor ausführlich besprochen hatte. Für Fico, der selbst als erfahrener Machtpolitiker gilt, war der Zustand des 79-Jährigen „verstörend“ und „besorgniserregend“.
Genetische Schatten: Das Erbe von Fred Trump
Die Beobachtungen des slowakischen Premiers befeuern eine medizinische Debatte, die Donald Trump seit Jahren zu unterdrücken versucht: seine familiäre Vorbelastung.
Sein Vater, der Immobilien-Tycoon Fred Trump, litt in den 1990er Jahren an einer schweren Form der Alzheimer-Demenz. Medizinische Experten weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für kognitiven Verfall im hohen Alter massiv steigt, wenn eine solche Diagnose in der direkten Blutlinie liegt.
Trumps ständige Betonung seiner „herausragenden mentalen Fähigkeiten“ und sein Bestehen auf kognitiven Tests wirken angesichts der Aussagen von Insidern wie Robert Fico zunehmend wie eine Verteidigungsstrategie gegen die unaufhaltsame Biologie.
Kritiker in Washington fordern nun eine transparente Untersuchung der mentalen Fitness des Präsidenten, da die Entscheidungsgewalt über das weltweit mächtigste Militär in den Händen eines Mannes liegt, der offensichtlich mit massiven Aussetzern kämpft.
Gefahr für den Weltfrieden
Diese kognitiven Zweifel gewinnen vor allem durch die aktuelle Außenpolitik an Brisanz. Dass ein Präsident, der laut Fico „psychologisch instabil“ wirkt, zeitgleich Befehle zur Entsendung einer massiven Armada gegen den Iran erteilt, sorgt für Entsetzen in den internationalen Hauptstädten.
Der türkische Außenminister Hakan Fidan und andere Vermittler stehen vor der Herausforderung, mit einer US-Administration zu verhandeln, deren Oberhaupt möglicherweise nicht mehr in der Lage ist, die Konsequenzen seiner „Schnelligkeit und Gewalt“-Rhetorik voll zu erfassen.
Die Enthüllungen Robert Ficos könnten der Wendepunkt sein. Wenn selbst treue Verbündete aus Europa beginnen, öffentlich vor dem mentalen Zustand des US-Präsidenten zu warnen, wird es für das Kabinett in Washington immer schwieriger, die offensichtlichen Probleme zu ignorieren. Die Welt blickt nun nervös auf das Weiße Haus, während die Frage nach der tatsächlichen Führungsgewalt in den USA drängender denn je wird.
Robert Fico, the populist prime minister of Slovakia and a key ally of Donald Trump, said he was “traumatized” by a meeting in which Trump’s “psychological state” came across as “dangerous,” remarks he made on the sidelines of an emergency EU summit in Brussels on Jan. 22,… pic.twitter.com/hZUxp1Ahdg
— Republicans against Trump (@RpsAgainstTrump) January 28, 2026
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